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bit Untersuchung, wrich» bezüglich brr ürenefiöff- »rsparnts unb ber Ser ring# rungbtr ^rrnnfto^faftm irgefkllt wurden, yj beachten.

Besondere, Imeresj» erheischt die B e r r i n g t* runfl üe» Zei ta«fwa»d«» hn AertiMMßS gonge, ter Al ust he, < r b «11 e « r r o h rem Jrtö der durch die Öryufrjng bebingie richtige Bet­lauf muh durch Bnorbnung unb E-onchtder /6erf<tdHe pnooV nflet sein. Die *nw-f mäßige Lui- fttll ing der Ma'chmen. Veröle und <^nft irr -rnltd muh bewirten, doh die 2 nm sponserten auf ein Mindeitmoh orrrmgert tnrrben. unb 60» b*rW' fiel!enbe Erzeugnis rnrrn Rohtio«' dis wm »'rrrtig. Produkt fich m ummterbtodyimem 5Iurie beimbet. Sir verwerfen m dielen, j^iiommenborge a-xf die 'Inlerjuchungen unb ttrprbmRe der wissen» cha'Uicheo .Tortchunqen de» ..Aor'chuner»'nft-nre» für rat'OneUe P.itriebefubrung E B . Äori»n*be". unb empfehl en die oon vielem Inst ft m. turgeffelHen vorbildlichen BichLinien zur Hugonmenbuno

Lut dem kaosmönnisch-wirtschsst- liehen Gebiete treten die Aragen bet Buch- sllyrung, der Bilanzierung, der taltu- I a 11 o n . der Brelsßelluna lo»W der Be- tciebsfiatiftif hervor Sie Für Me Industrielle Unternehmuna ift für den bonbmerfemahiflffi Be­trieb ernt oronungtmdbige Buchsührung 'inbedingtes Erfordernis Sie gibt eine Ueberlicht Uber den Gong be» Betriebet, fernen Er 'ata und bns Betmdgen Sie ift ein Splogei der Slrtii^oHtgebarunfl; st» ist Richterin über den Tim erfolg unb zeigt neue Wege für den Lriost, Sie unterrichtet über da, BechnunqsoerhölMi» MU Öen Runden unb Vieleranien, über die UmfaMrohe und getdiannbigfet:. über die RapiuMixrro<nöung. und -rrnägllcht die Aestltellung bet Bemabtlrtdt. Die Buchführung beibet ferner bie Bafh für die Rrebü- l e^d hrimg. indem sie bte RrsbllwÜtbigkett an »meist. *lur Gnind orbnunflemdRig geführter Bucher farm D.-r Nachweis der richtigen Angabe des Bermögtne .mb bei Einkommen» der Steuerbehörde gegenüber erbracht werden Aür das Buchführung,'nstem (ob rmfache ober hoppelte Buchführung Verwendung finden >oll) sind Art und Umfang des Betriebes ent- lÄrtbenb. Von grühter Wichkiakeft Ift es, bah an An- Ichlust an die Aahrr^bschluhbiichungen imb die In- nenturaulftrUung die Jahresbilanz aezogen ipirb. viroeifmdhifl und empfehlenswert ift bte Auf­stellung von Zwischenbilanzen und -er- folgsrechnungen hn Lause des Wahrer etwa halb- ober olertelionrlid) dzw In noch kürzeren Zett- abstSnden.

Pon ganz besonderer Bedeutung ist die Arage Nr Kalkulation. Die einzelnen «ostensattoren lOii'ien genau ersaht und ausa»z»ichnei werden, bannt ein richtiger ©elbftfoiienprei« ermittelt wird, auf besten Grundlage die Prelsstellung zu er- folgen hat.

Als Rostenelemente lammen in (trage: I die (f inf auf ef offen; 2. die R o st e n de r U r 5 e u a n n q; 8. die «ollen der Berronl- tun«, i öle Be r f o u f e f o h e n. * beachten Ift insbesondere, bah unter den Rolfen die Abschrei­bungen der Antngegegenltande. wie ökbaube. Maschinen, der Werkzeuge ufw., die Zinsen für da« len Betrieb» investierte eigene unb fremde tdjltal sowie eine auf Erfahrung benchend, Bilifopramie für die Ausfdlle für bi» treMgeroabrung. für ouherorbent- lich, Breioschn'anfungen. höhere (bemalt und der gleichen eiiszimetzmen sind. Aalsch» 5<lbfoften rmiimungen wirken in verschiedener Richtung ichadi gend «'s den Betrtebwrganiemue ein. Zu niedrige

oefbftfoftenprede vjfatrr yn nzulav^ ter ?>.» I |M| J~O bo.v t-ttr-r : Mi

mögen, weiche unter Urrhänber. den .^uiammendruch

ho SeGsb kosten niien RonkurrewzunkShrakett nn: ihren schäd­lichen Wirkungen hervor. Die Radonalrstervn? mug (,ch auf fämtlid)» Äofter.aftoren er'freien. Wrti ,ur Rationalisier ung der Emtau-,wngkert ftnv die schosnung von tfiDfaufeger-oRemdwifie'-. b m lose« tfm' uffiwteintgimam mnrrix-ib der hon btwrfet- organt^icr.er, *.t Lbschtuft oon tiie<etdnc»oer- trägen nril chandtern. die Be'anntqade cti Mark:- berichten Mmeitunaen in der Aachprr'ft u.ä.m. Die Verringerung der J)«'ft «Bunas* oft »n ,st ve-,hmi>ch em« 3rage bet technischen Rationalijwrung. Seien!- ich ist di» fwrabbT-'^ ia der Berwolllmgskoiten durch ÄilionaBfurungs.nahnaünun. be bürte Rosten infolge chlechter Orgaeifattan in manchen Betrieben einen grogen Raum tm Äoftemeflk entnehmen.

Wir erkennen hier gleichzeitig die Verbindung zwilchen Rolkutation unb Vreirtte0ung. Die Brei», fiel tun« baut aut den K rch »ine lorertltiw Äolfulotion ermirteiten 5elbftf:'ten auf. fw ist nicht eine 3rag# der srtfcffföfterrtdu* mg. welche telnrilch den w rkltchen Aufwand sriftellen soll. >o- hem der Breispolillf. f)ier ift vor rllem zu brrutffi<bttg«i. dah zu hohe vrr.sfolberungrn an der RauhmUift oder der -kraft der Rontumenten scheitern.

Ti» steia.ru ng de» Uru age» weiche bei r.emere« S Gen am Etnze. errnchiaae mm erhöhten Se- famterira 3 3 cäbrlefftet. lieg: (ebed) tm Imer- este de» banötoerffbetnabe».

Zum -chtuste ist auf den Wen statistischer Autzeichnungen dmzowetfan. weiche ent Ent Tv.k .: rsb'ch de» Betriebe» ä»ven und nee Ron trolle frtt Mr«cho'rtgebemrag ermogtichen durch ipb,*dx 8 -.exTTT -ui be» 3aMenmotenab wird der 5 tn der Lbioturrn .Achten erhöht und die llirterr-ch uir- ertrid)4ert Die Darifettuna bei statt en oeriouf» t *renb de» Zohr,,. brr Bergte-.ch der floneenb»- zuhier. n den nnfeinen Tkonnier bzw Jahren, berr ^idw ptfem über den Matenatoeevrauch die t?sb; -,ob^ J#WL sind lebe brouchdorr Nnstalfpunkie für kr 3n*oj»r Öe >^ondwerksbetr,»de»

Str 1,ochs»ar bie*fr -teste nicht oeriehlen i!» Ergvmpmg «j unteren d rch Me Kaumbeichecknkung bedingten kurzen d »rührungen ani Ne Abstand iura en der betriebswirrichIftlichen flbtrtlung de» ?or<d)uncMnfti:ut» start »ruhe hrnzusoeiien

her , utbetriedtichen Bahn- britrrbungen nn harbmerf nn»h N» Gemein- 1 dtaftia rbei t aut wirftchakttichSWi «eNett, bfr ?l rdeit,Verbindung In der BjoNifrton wie 101 Ldfast, treten, -nenn Ne stochst r ötu-f der Lei- ftung»räbt-;fni unb der Wirftchastlichkeit erreicht werden fast.

Erzieherische Welle der Handivellslehre.

Oie volkswirtschaftliche Bedeutung der Berufsberatung.

Bon Df. phil et med Orich Stern.

Prrfteklor an her UmberiHftt G esten.

Den grtfjten Teil leinet Äralt totbmet der Mensch feinem Berus seiner Arbeit Beruf und Arbeit sollen Ihn ernähren, zugleich aber auch ihm Befriebiguna und Zr uht vertchalfen. Dad wird nur bann der Fall Jein können, wenn der Alenlch in einem Beruf lieht für den er ge­eignet ist. der seinen ^ÜNgk-UTi und Nei­gungen entspricht und der Ihn lrgendtrft? aud- zusüllen imstande ift. Die »3hl bt* r cht gen Be­rufe« ist daher für jeden Menschen von der ar&fjtcn Sedeutung Die Beruföwahl ge­hört zu den entscheidensten Schritten, die der Mensch in feinem Leben *u tun bat. fit kann daher ,ch eingehend und gewissenhaft geniig geprüft und erwogen werden Bichl immer ist der Zog Ung selbst In der Lage, zu entfdxritvu und auch die filtern vermögen vielfach nicht, die Möglichkeiten voll zu überleben. Hier setzt nun Me Berufsberatung ein.

Bon drei verschiedenen Gesichtspunkten aus kann SerusSberafung getrieben werden. Den ersten können w,r al» den Privatwirtschaft- l ich c n bezeichnen jedes Uniemebmtn hat ein Interesse daran, für feinen Betrieb möglichst gut geeignete Arbeitskräfte hevanzubilden so bemüht es sich, aus der Zahl der sich meldenden Lehrlinge die bestgeeigneten auszulesen diele werden euiasftellt. um die übrigen forat man sich nicht Betrachtet man das Problem der Be­rufsberatung hingegen vorn volkswirtschaft­lichen Standpunkt aus In sott nicht dieses oder jenes Untemebmen berücksichtigt, sondern die best­mögliche Verteilung der Bewerber tm Aahinen der Gelam»wirtschaft erreicht werden. Unb endlich

kommt der so-ial-ethilche Gesichtspunkt in B>-i7.iLr der ö.-^:ng loll in einen Beni« ge­bracht werden in dem er alle feine Rrüste voll entfallen und betätigen, in dem er etn Blanmum an Leistung erreichen und auch ein Marimum an Befriedigung finden tann

«ein Zweifel, haft biefer letzte Gef.chtspunkt der höchst? ist unb dast es überaus wünfchens- wert wöre. könnte man kws Berussvroblem oon ihm aus betrachten. Aber die Berufe sind n-cht aus den Ansprüchen des Menschen, sondern aus den Zvrderunaen des MirifchaftslebenS heraus entstanden, und die wirtschaftlichen 7lotwend»g- keifen zwingen den Menschen immer wieder »ich den gegebenen Möglichkeiten an^upaf'en. Sv ist eine ^scheibung notwendigfreilich darf diele den lozial-ethischen Gesichtspunkt nicht voll- kominen aufheben, er muh vielmehr die beiden anderen Betrachtungsweisen durch­dringen und so yi einer berndten Aus- safsung von den Aufgaben der Berufsberatung unb vorn Beruf führen

Die Beru.Aichkigung bi eses Gesichtspunktes wird da besonders notwendig fein, wo es sich um Me 3rage handelt, ob der Jugendliche in einen ungelernten Beruf gehen oder ob er eine regel rechte Lehre durch­machen fott. Die wirtschaftliche Bot macht es beute vielen Eltern schwer den Iuaend«chen noch eine Aeihe von Jahren zu unterhalten, er soll sobald wie möglich verdieisen. sich selbst er­halten und bie Eltern unterstützen Gerade hier aber gilt es zu bedenken, irrte 'ehr eine aeordnete Lehre nn Interesse de« Jugendlichen selbst liegt

Ich meine nicht nur 'n leinte w-rrichalischest

ri'f ix der Tai' x. dost her gelernte Ar» brtui rer "ehe v.: ".n.- Zszfi er in Zernen btt st Tifis es le.cht.-r bat In brr Lehre m der geordnet en ^rulsaneritdu.ig htden vielmehr noch andere, höher zu 'ch^ sende Brtt.

Sv wertvoll es it wenn her Iugendtich, Geld verdient <0 liegt m dielen Um «taub doch auch eine Gefahr bepnbert bie Rnegs- erittbntngen Haden dtes rech' eindemgltch geingt Der Iugendlrche. der lich d-urch 'eine Arbeit klb* KU erb.'.!ter. verarg der nnadhdnglg wird ge­winnt hami leicht eine ganz heft mm:< Hallun, Nr Dell gegenüber, er gLiebt, fertig n Irin, chts mehr btrmdenwe » müllen, alles »u lr-nu<r unb zu oerteben. mfolarbeOen Anspruch am Beachtu-g und Geltung haben zu buriee. So kommt es .\ift er auch zu Hans le-.cht aus- begehrt be«naher* bona, wenn er weih hat aeait ha beim auf feinen Ardersverdientz rech­net unb bat mit brr wsrrichafttichmi ArchLnuia- keit auch jed- andere Zvrm der AbhL igiglrtt pttHr.:.! Brionders ht bet >rofttaM gilt knes wie 1 B Günther Dehn baci wir lehr f.ffgrt.Wrb* Berta<fcid -^r- unb lUirrfutengeu hierüber ver­danken zu berichten wach

Ganz anders der Lehrling, er It unb Meibt weri'cha'tllch vom Hau c abhs-wg unb er eht mit jedem tag», hob er noch nicht fertig itz hat er .lernen* efti $>at er etnee tüchtigen Meitzer her letiw Aufgabe rocht oertetf und brr ihn wirklich ausbilden unb e nen tüchtigen Berufsvertreter aus ihm machen wtll. bet darauf achter heft er jede Arbeit tauber, ordentlich, gewillenhall ausnshrt. fo Warden stch-d»»4e *ür Mr Griamtbaltung so u tgewtn wichtigen Gtaen- fchallen überhaupt in ihm ntffelww. wert übet das Geb et der bloten Berufsarbeit hinaus Dw wirtschaftliche Unselbhsndigteir wird ihn auch tonst erziehentchen Einflüßen zugänakicher nsachen Dazu kommt bte andersartige Behandlung Na er erfährt er ist .Lehrling* der Ungelarwtt aber .Arbeiter* der oon bei erwachfetmn ArdellO- geführter als folcher behandelt vrtd So hält e» felbst stch leicht für erwachten und glautt. es brn Ertvachkenrn tn jeder Beziehung ql -ichtun zu müllen Sv gibt er 1IB ihren Unter dal tunoen. an denen er vom erste 3*<ije an teil nimmt kn. Be«onders auf das Mütchen wirkt das oft ver- höngnisvoll. und Erna Barichnk bat kstrsNch auf Grund von Umfragen in der Barufsfchule f.-ststellen können, wie kehr manches Atädchen unter biefen Cfnwirkimgen unter dem «mww Ton der Arbeti^eführten leibet Dm \)»trltng. das Lehnnüdchm betrach.ct man mft änderest Augen. dehanNll lle mehr als Jugendliche Be­sonders günstig lind bi.- Bedingungen da wo mehrere Lehrlinge m einem aröheien Bctriat zift.rrnmen find, unb wo sie daher nicht leMgftch auf den erwachsenen Arbeitsgefährten ange­wiesen sind.

Der höhere 0» e r b i « n M des Ungelernten hat aber noch einen anderen Aachteil der Ju­gendliche hat Gelb zu seiner Tkrfüaung. von dem er nicht immer den rech,en Gebrauch iu machen imstande ist et kann Z'gateitan kaufen, in die Avtrtschall gehen, oiellaichf auch bas Mab- cheii einlaben. Auch hier itz bet jugendliche der Grvftstabt. wo btr einzeln« melmehr in der Masf» verschwinden fonn als in bet stietnstabf, wesentlich mehr gesährde» «* ist meines Er- achtens vollkommen verfehl«, wenn etn juwrnd- lIchor Menfch überhaupt kein Geld zur Der-

IN HAUSHALTund GEWERBE

Was kostet diese Leistung?

Was leistet 1 Kilowattstunde?

K

R

kg Schweinefleisch hacken 0,7 Pf.

1,8 Pf.

1

STÄDTISCHE ELEKTRIZITÄTSWERKE GIESSEN

1

10

m Bretter von 8 cm Stärke schneiden ..............

Stunde das Schmiedefeuer- gebläse betreiben........

Sie bereitet 12 I Heißwasser von 85°C

Sie saugt 5-6 Stunden Staub

Sie bügelt 3 Stunden

Sie näht 3000 m auf der Nähmaschine

Sie kocht und bäckt 1-2 Stunden

Sie wäscht 2-3 Ctr. Wäsche (Trocken­gewicht)

Sie drischt 2,3 Ctr. Weizen marktfähig

Sie schneidet 60 Ctr. Rüben

Sie schneidet 4-5 Ctr. Brennholz

Sie schert 5 Pferde

Sie entrahmt 1000 I Milch

Sie hackt 50-80 kg Schweinefleisch

Sie schneidet 1 Weichholzbrett von

140 m Länge und 8 cm Stärke

Sie betreibt 3-4 Stunden lang ein Schmiedefeuergebläse

Sie knetet 130 kg Teig luftig

u. s. w.

10 kg Teig kneten

u. s. w.

6 Pf.

1,9 Pf.

12 l Heißwasser für die Köche ... 6 Pf.

1 Stunde staubsaugen.......1,7 Pf.

1 Stunde bügeln.............3 Pf.

1 Stunde nähen...........0,6 Pf.

1 Mittagessen kochen (Fleisch, Gemüse und Kartoffeln für vier Personen) ............... 6 Pf.

2-3 Ctr. Wäsche waschen.....10 Pf.

1 Ctr. Weizen dreschen......7,8 Pf.

10 Ctr. Rüben schneiden......7,5 Pf.

1 Ctr. Brennholz schneiden.... 5 Pf.

1 Pferd scheren............. 5 Pf.

10 I Milch entrahmen.........0.4 Pf.