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eog gebracht. Dam Derteibtge, bsS rs«S. Turn- und Sport- sEintracht", gelang es auch c wreder. den Sieg zu erringen, und 10. Male hintereinander. Aach Ve- der Veranstaltung fand noch ein alauf von der Festhalle über Bahn- Zauptwache. Goetheftrahe, zumOpern- too anschließend die Preisübergabe

Die Rheinstaffel.

Die in Mainz zum Austrag gekommene Rhein- ftoffol sah den Ludwigshafener Turnverein vor dem Verteidiger, der Berliner Turnerschaft, und dem Mainzer Turnverein von 1817 als Ueberraschungs- fieger.

Münchener Staffellauf.

Der große Staffellauf Grünwald-München, der über eine Strecke von 17 Kilometer führte, hatte viel unter der älnbill der Witterung zu beiden. Trotzdem beteiligten sich über 100 Mann­schaften mit 2500 Läufern und Läuferinnen daran. Die Hauptklasse gewann wieder der Sportverein 1860 in 40,29 vor dem Deutschen Sportverein 41,19. Rur eine Sekunde später kam an dritter Stelle der Sportverein (Zahn. 2ln vierter Stelle traf als Sieger der Sonderklasse, für die ein Ehrenpreis des Reichswehrkommandos und des Landespolizeiamtes eingesetzt war, die Landes­polizei vor der Reichswehr ein.

Schwimmen.

Ein neuer

400-Meter-Rückenrekord.

vo. Am Freitag unternahm im Magdeburger Wilhelmsbade Frau W u n r a m vom SB. H i l- d e s h e i m einen Rekordversuch über 4 0 0 Meter Rückenschwimmen, der ein voller Erfolg wurde. Hm fast 10 Sekunden wurde die letzte Bestleistung von Frl. Simon-Hamburg (7:10,1) verbessert. Frau Wunram erzielte für die 400 Meter 7:00,8. Die Zwischenzeiten sind: 50 Meter: 45,2; 100 Meter: 1:36,2; 200 Meter: 3:23; 300 Meter: 5:12; 400 Meter: 7:00,8. Die Zwischenzeit für 200 Meter ist be­sonders beachtenswert, da sie nur 5 Sekunden unter ihrem eigenen 200-Meter-Rekord. der eben­falls im Magdeburger Wilhelrnsbad aufgestellt wurde, liegt.

Autosport.

Herkulss-Bergrennen auf der Wiihelmshohe.

Gestern vormittag fand das vom Automobilclub Kurheffen veranstaltete 4. Herkules-Berg­rennen auf d . 4,5 Kilometer langen Strecke KasselWilhelmshöhe statt. Die Preisträger sind folgende:

Sportwagen:

Klaffe J bis H, Privatfahrer. 1. Mertens (Ha­nomag) 6,23.

Kläffe G, Jndustriefahrer: 1. o. Einem (Pluto) 5,11.

Klaffe 5, Jndustriefahrer: 1. Otto Kleyer (Adler) 4,33k Privatfahrer: Schaede (Ley) 4,37.

Klaffe E, Jndustriefahrer: Kappler (Simfon) 4,32$. Privatfahrer: v. Efchwege (Selve) 4,56$.

Klaffe D, Privatfahrer: Seilmann (Äuftro- Daimler) 4,35$.

Klaffe C, Privatfahrer: 1. Heußer (Steyr) 4,14$. Heußer fährt den schnellsten Sportwagen des Ta­ges und sicherte sich damit die Anwartschaft auf den Wanderpreis des Auwmobilclubs Kurhessen.

Klasse B, Jndustriefahrer: Carraciola (Merce­des) 4,17. Privatfahrer: v. Wenzel-Morsau (Mer­cedes) 4,43,5.

Rennwagen:

Klasse G, Jndustriefahrer: H. v. Opel (Opel) 4,40?.

Klasse F, Jndustriefahrer: Otto Kleyer (Adler) 4,37

Klasse E, Privatfahrer: Rosenberger (Merce­des) 3,54$.

Klasse D, Jndustriefahrer: Kappler (Simfon). Klasse C, Privatfahrer: Heußer (Steyr).

x Radsport.

Großer Preis von Frankfurt.

Bor 15 000 Zuschauern wurde gestern im ^Frankfurter Stadion der Große Preis von Frankfurt ausgetragen: Schon gleich von Anfang an sicherte sich Weih die Führung, kam aber durch Defekte seines Motors ins Hintertreffen. Es gelang ihm nicht, die ver­lorenen Runden wieder aufzuholen. S a l d o w fuhr ein ganz hervorragendes Rennen und konnte trotz scharfer Konkurrenz Fejasz' das Rennen über, eine Stunde mit 72 350 Meter an sich brin­gen, 2. Feja 100 Meter zurück, 3. Brünier- Paris 900 Meter zurück, Weih 12 Runden zurück.

Provinzialtag

per Provinz Starkenburg.

Darmstadt, 29. Mai. Der Provin- zialtag der Provinz Starkenburg tagte heute unter dem Vorsitz des Provinzial­direktors Dr. Kranzbühler, um den Vor­anschlag für das Rechnungsjahr 1926 festzu­fetzen. Der Voranschlag balcrnziert mit 1 563 714 Mark. Die Kraftfahrzeug st euer hat eine Mehreinnahme von 385 000 Mark er­geben. Im Verlauf der Aussprache wurde mehr­fach die Aufwertungsfrage berührt, und auch aus den Entwurf des K u n st st r a h e n - aesetzes Bezug genommen. Der hessische Teil der Hauptverkehrsstrecke FrankfurtHeidelberg ist jetzt fast ganz mit Kleinpflaster versehen, es wird nun die zweite Hauptstrecke Groß-Gerau- Mainz in derselben Weise gepflastert. Anträge verschiedener Parteien auf Strahenneuherstellun- aen und Brückenbauten im Kreis Groß-Gerau (Mainbrücken) wurden an den Provinzialaus- schuh verwiesen. Der Voranschlag wurde ange­nommen, und auch der Aufnahme einer Anleihe zugestimmt. Der Provinzialtag lehnte es in seiner überwiegenden Mehrheit durch Ab­stimmungen ah, zu kommunistischen Anträgen Stellung zu nehmen, wodurch Fragen der Ent­eignung der Fürstenvermögen und der Aus­hebung der Eigenstaatlichkeit Hessens aufgerollt worden wären. Ein sozialdemokratischer Antrag auf Prüfung der Frage, ob die Provinz aus dem Dhein-Main-Bezirksarbeitgeberverband ausschei- den soll, sand Annahme.

wirtschaft.

von den SchlachtviehinSrkten.

An den deutschen Schlachtviehmärkten der vorigen Woche war für Rinder, Kälber und Schweine eine allerdings nicht besonders schwerwiegende ungünstigere Gestaltung der Markllage zu verzeichnen, während sich das Ge­schäft für Schafe eher etwas besser anlieh. Die Auftriebsziffern hatten dabei für alle Gattun­gen ziemlich namhafte Rückgänge aufzuweisen, ganz besonders für Schweine. Die Preise gestalteten sich für Rinder und Kälber nachgiebig, für Schafe und Schweine dagegen etwas besser be­hauptet.

Auf den nachstehenden Märkten wurden für 1 Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert:

Rinder Kälber Schafe Schweine

Berlin

22-58

50-85

30-62

70-80

Bremen

30-60

40-80

70-80

Breslau

20-56

57-78

35-55

60-75

Chemnitz

20-53

4578

35-53

65-79

Dortmund

20-61

45-84

35-55

76-80

Dresden

24-58

50-80

40-62

64-78

Düfleldorf

25-63

40-80

70-86

Elberfeld

25-60

45-75

70-81

Esten

30-62

40-100

68-83

Frankfurt M.

18-61

45-78

30-50

60-82

Hamburg

16-60

30-86

28-65

65-80

Hannover

15-63

35-85

20-58

65-78

Husum

Karlsruhe

22-60

7080

74-82

Kastel

20-65

55-75

35-50

66-79

Kiel

17-53

29-69

49-78

Köln

25-62

46-100

68-84

Leipzig

25-52

45-78

25-60

65-79

Magdeburg

18-56

40-80

26-55

72-84

Mannheim

13-59

44-75

38-44

62-79

München

17-56

54-84

60-80

Stettin

Stuttgart

13-55

50-76

58-80

Zwickau

12-56

45-74 *

35-63

70-80

* Freie Notierung von

S e oi s

en u n d

Noten an der Frankfurter Börse. Die Devisenkommission des Frankfurter Börsenoorstandes teilt mit: Nach Aufhebung der Deviseneinheitskurs­oerordnung werden vom Dienstag, 1. Juni 1926, ab Devisen und Noten an der Frankfurter Börse wie­der frei notiert. Aufträge zur amtlichen Notiz sind werktags, außer Samstags, bis 11.30 Uhr den Mak­lern aufzugeben; für Samstag werden noch beson­dere Bestimmungen getroffen.

* Bergmann Elektrizitäts-Werke, A. G. Berlin. Die allgemein günstige Lage der deutschen Elektrizitäts-Industrie hat auch dieser Ge­sellschaft eine Steigerung des Geschäftsgewinnes im Jahre 1925 gebracht. Gegenüber dem Vorjahr zeigt der Geschäftsgewinn (einfchl. Gewinnvortrag) eine Steigerung von 6 937 082 Reichsmark auf 8 384 075 Reichsmark. Nach Abzug von Handlungsunkosten usw. und nach Vornahme von Abschreibungen ver­bleibt ein Reingewinn von 2 599 659 (i. V. 2 271 330 Reichsmark), aus dem die Gesellschaft eine Dividende von 6 Proz. gegenüber nur 5 Proz. im Vorjahr zur Verteilung bringt. 619 659 Reichsmark werden auf neue Rechnung vorgetragen. lieber die Gestaltung des Geschäftes im neuen Jahre lasse sich noch nichts Bestimmtes sagen. Gegenüber der letz­ten Hälfte des Vorjahres fei jedenfalls eine Besse­rung eingetreten.

* Dollaranleihe der Miag - Mütz- len b a u - und Industrie A. G., Frank­furt a. M. Die von der Miag-Gruppe seit län­gerer Zeit geführten Verhandlungen mit dem Neu- yorker Bankhaus F. I. Lisman & Co. wegen Auf­nahme einer von den fünf Fabriken des Miag-Kon- zerns hypothekarisch sichergestellten 7prozentigen 3-Millionen-Dollar-Anleihe sind nunmehr abge­schlossen worden. Die Anleihe, deren Laufzeit dreißig Jahre beträgt, wird im Laufe der nächsten Wochen an der Neuyorker Börse aufgelegt werden.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 31. Mai. Tendenz fest. Vor­börslich schien es, als wollte die Stimmung einen ungünstigen Verlauf nehmen. Die Platzspekulation brachte nämlich viel Material an den Markt, das kursdrückend wirkte. Im allgemeinen konnte aber dieses Vorgehen der Spekulation überwunden wer­den insofern, als infolge der außerordentlich zahl­reichen Kaufaufträge, die wieder Vorlagen, ein Aus­gleich geschaffen merfccn konnte, so daß die F e - st i g f e i t des Wochenschlusses sich auch auf den heutigen Beginn übertrug. Die Umsatztätigkeit nahm wieder ein größeres Ausmaß an und bevorzugte er­neut die führenden I n d u ft r i e a f t i e n , die infolgedessen ihre Steigerungen teilweise in noch schärferem Tempo fortsetzten. Stimulierend wirkte zunächst der glatte Verlauf der Ultimo-Liqui­dationen, aber auch der große Umfang der Kaufauf­träge förderte die fteundliche Stimmung. Am Montanmarkt standen Rheinstahl, Phönix und Mansfelder im Vordergründe des Interesses und hatten weitere Befestigungen von 3 bis 4 Proz. aufzuweifen, während die anderen Werte dieses Ge­bietes etwas vernachlässigt blieben. Größere Ge­schäftstätigkeit wickelte sich wieder in den Aktien der I. G. Farben- Industrie ab, die nach dem neuen Kursaufschlag von 5 Proz. dem Paristande näher- rücken konnten. Auch die Werte des Metall-Kon­zerns waren gut befestigt. Scheideanstalt plus 4, Metallgesellschaft plus 2,75 Prozent. Elektro- a f t i e n konnten nur vereinzelt die Steigerungen fortsetzen. Höher gingen Schurkert, AEG., Elektrisch Licht und Kraft sowie Lahmeyer, während Siemens 3 Proz. niedriger wurden. Am Bankenmarkt traten neue Kursbesserungen hervor, besonders Bayrische Hypothekenbank waren um 3 Prozent ge­bessert. Schiffahrtsaktien erlitten Dagegen Einbußen von 2 bis 3 Prozent. Zuckeraktien fest. A u t o a 11 i e n gingen höher. Kleyer plus 2 Proz., Daimler plus 1 Proz. Am Anleihe­markt war das Geschäft weiter ruhig. Die Kurs- befferungen fetzten sich in mäßigem Umfange fort. Von ausländischen Renten waren Mexi­kaner erneut befestigt. Pfandbriefe hatten ruhiges Geschäft. Der Freiverkehr war leicht befestigt. Growag 66, Ufa 49, Ufra 81 Prozent. Ser weitere Verlauf blieb lebhaft und fest, besonders für die eingangs erwähnten Montan- und Farben- aftien. Am Geldmarkt machte sich eine leichte Versteifung bemerkbar, da der Geldbedarf durch den Ultimo erheblich größer geworden ist. Sie Zins­sätze blieben aber ziemlich unverändert. Monatsgeld 5 dis 6! Prozent. Jnduftrieakzepte 5$ Prozent. Privatdiskonten 45/8 Proz. Tagesgeld lag etwas höher. Im Sevifenverkehr lagen die west­lichen Frankenvaluten unsicher und schwankend. Paris notierte gegen London 149, Brüssel gegen London 156. Mailand war mit 129 gegen London etwas befestigt.

Bärf entarte.

Banknoten.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M. Telegraphische Auszahlung.

Frankfurt a.M.

Berlin

Schlag» I

».Uhr.

Schluh.l Anfang

Kur» |

Rurs

Kurs 1

Karo

Datum:

29.5. |

31 5

29. S. |

31. 5,

5% Deutsche Rcichsanletd, .

4% Deutsche Reichsan leche .

0.3825

0,389

0,38

0,3875

0,365

3V,°/<r Deutsche Rcichsanletbe

0,35

0,35

0,365

3% Deutsche Reichsanleche . Deutsche Sparpramieuanleihe

0,42

0,425

0.23

4°/0 Preußische Kousols - -

0,35

0.335

4°/o Hessen.........

0,37

0,36

3V3°/o Hessen ........

-

3% Hessen........- - -

Deutsche Wertb. Dollar-Anl.

0.345

100

97,5

dto- Doll-SchaL-Anweiiug.*)

-

4°/0 Zolltürken......

11,9

11,775

11.75

5% Goldmcrikaner ...

48,75

49,25

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- and Privat-Baok

156

157,2*

159*

107,5'

107,7*

107,5*

107*

Darmst. und Naiionalbauk

135,5*

125,5*

135.2*

125,7*

Deutsche Bank.........

131,5*

133'

132*

132,5*

Deutsche Bereinsbank ....

85

Disconto Lommandit . .

127,5V

129*

127,4*

128,5*

Metallbank..........

98

-

Mitteldeutsche Kreditbank.

109,2*

109,7*

110.5*

Oesterreichliche Kreditanstalt

6,65

6,62

6,9

Weltbank ..........

Bochumer Guß .......

104,5*

104,5*

103*

105*

Buderus ..........

66.5

68

66

67.5

Caro ............

51

53

53

Deutsch-Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerke. .

110.2*

109,5*

109*

109'

112

112'

112*

113*

Harvener Bergbau .....

Kaliwerke Aschersleben....

129,5

128,5.

126,9*

128'

125,5-

123,5*

126,5*

Kaliwerk Westeregeln.....

130,25

128,5*

131

Laurahüttc....... .

35,5

35

36

Oberbedarf...........

50

50*

51

Phonir Bergbau ......

Rheinstahl .........

83,75*

86,25*

84*

87*

116.5'

119,5*

116,75

118'

Ricbcck Montan........

120,5

120,5*

119,5

119

TclluS Bergbau. ......

Hamburg-Amerika Paket. . .

Norddeutscher Llovd ...

133*

132*

132'

131*

128,5*

128*

128*

Cheramische Werke Albin . .

49

Zementwerk Heidelberg . .

101

Philipp Holzmann......

65,25

65,5

65

Anglo-Cont-Guano . ...

72

Chemische Mäher Alapin . .

I. G Harbenindustrie, A.-G.

188*

193*

187,7*

192,2*

Goldschmidt..........

76

81

77

78

Holzverkohlung........

Rülgcrswerkc........

56

81

82,5

80

84,5

Scheideanstalt ........

123

129,5

Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft

123'

124,6*

123.5*

124*

Bergmann .........

123.75

-

123*

123*

Mainkraftwerke........

95,12

Schlickert....... . . .

113*

115*

112.5*

113*

Siemens & Halske ......

161

159*

158*

Adlerwerke Kleyer ......

62

64

62

625

Daimler Motoren. ......

65

66

64

66

tzehligenstaedt........

Meguin............

26

39,5

Mortoenwerke Mannheim .

40

Frankfurter Armaturen . .

17

Konservenfabrik Brann

33

Metallgesellschaft Frankfurt. Pct. Union A.°G ....

111

70

69,75

e

Schuhsabrik Herz......

32,1

Sichel.......... .

4

Zellstoff Waldhos.......

134,5

133,5

Zuckerfabrik Frankenthal . .

47.5

46

Zuckerfabrik Wag kräusel . . .

56,25

57

29 Mai.

31. Mat.

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Briet

Amsl.° Ron

168,63

169.05

168,5fr

168,99

Buen.-Aires

1,680

1,684

1,679

1,683

Brss.-Antw.

12,96

13,00

12,91

12,95

Cbristiatria.

91,24

91,46

91,24

91,46

Kopenhagen

110,30

110,58

110,36

MK4

Stockholm .

112,26

112,54

112,36

112,54

Hclfingfors.

10,55

10,59

10,55

10,59.

Atalien. . .

15,655

15,595

15,80

15,84

London.

20.403

20.455

20.404

20,456

Neuyork . -

4.195

4,205

4,195

4.205

Paris. . .

13,425

13,495

13,60

13,04

Schweiz . -

81,22

81,42

81,21

81,41

Spandür. .

63,52

63.68

63.68

63,78

Japan .. -

1,970

1,974

1,968

1,972

Rio de Fan.

0.638

0.640

0.672

0,676

Wien in D -

Oest- abgest

59,27

59,41

59,295

59,435

Prag ....

12,422

12.462

12,418

12,458

Belgrad . .

7,402

7,422

7,405

7.455

Budapest. -

5,865

5,885

5,86

5,88

Bulgarien

3,045

3,055

.>,045

.1,055

Lissabon

21.465

21.515

21.445

21.495

Danzig. .

80,91

81,11

80,91

81,11

Konstantin.

2,32

2,33

' 2,32

.',33

Alben.

5,44

5,46

5,44

o,46

Canada. . .

4,197

4,207

4,197

4,207

Uruguay -

4.295

4.305

4.295

4,305

Berlin, 29 Mai

Geld

Brief

Amerikanische Note« .....

4,14

4,16

Belgische Noten...... ..

13,02

13,08

Dänische Noten

110,18

110,74

Englische Noten...»».«

20,352

20,452

Sraruöfiicbe Noten ......

13,54

13,60

Holländische Noten......

168,23

169,07

italienische Noten......

15,83

15,91

Norwegische Noten......

91,09

91,75

Deutsch Oesterr, 5100 Kronen

59.30

59,60

Rumänische Noten......

1,66

1,70

Schwedische Noten.....

111,92

112,48

Schweizer Noten .......

81,19

81,59

Spanische Noten.......

63,24

63,56

Tschechoslowakische NoteU . .

12,40

12,46

Ungarische Noten.....

5,82

5.86

rankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 31. Mai. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 30 bis 30.50, Roggen (inländischer) 19.75 bis 20, Sommer­gerste für Drauzwecke 22 bis 24, Hafer (inlän­discher) 21 bis 23, Mais (gelb) 17.75, Weizen- mehr (inländisches, Spezial 0) 42 bis 42.75, Rog­genmehl 28.50 bis 29, Weizenlleie 9.25 bis 9.50, Roggenkleie 11, Erbsen 30 bis 38, Linsen 40 bis 70, Heu (süddeutsches, gut trocken) 9, Weizen- und Roggenstroh 6 bis 6.50, Treber (getrocknet) 15. Tendenz: Ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 31. Mai. Auftrieb: 1360 Rinder (darunter 376 Ochsen, 39 Bullen, 945 Färsen und Kühe), 465 Kälber, 112 Schafe, 3080 Schweine. Rinder (Ochsen): Doll­fleischige ausgewachsene höchsten Schlachtwerts 56 bis 61, junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 47 bis 55, mäßig ge­nährte junge und gut genährte ältere 35 bis 45; (Bullen): vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 48 bis 52, vollfleischige jüngere 40 bis 47; (Färsen und Kühe): vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 53 bis 60, vollfleischige ausge­mästete Kühe höchsten Schlachtwerts bis zu 7 Jahren 46 bis 53, wenig gut entwickelte Färsen 44 bis 52, ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 35 bis 44, mäßig genährte Kühe und Färsen 30 bis 43, gering genährte Kühe und Färsen 15 bis 28. Käl­ber. Feinste Mastkälber 70 bis 76, mittlere Mast- und beste Saugkälber 60 bis 69, geringere Mast- und gute Saugtälber 52 bis 59, geringe Saugkälber 35 bis 50. Schafe: Mast- lämmer und Masthämmel 45 bis 50, geringere Masthämmel u. Schafe 40 bis 44. S ch w e i n e: Dollfleischige von 80 bis 100 Kilogramm 80 bis 83, unter 80 Kilogramm 70 bis 79, von 100 1 bis 150 Kilogramm 80 bis 82, unreine Sauen

und geschnittene Eber 60 bis 70. Markt- verlauf: Rinder und Kleinvieh bei regem Handel ausverkauft, Schweine hinterlassen bei mäßigem Handel etwas äleberstand.

45. Hauptversammlung des Gesamt-D.-H.-L.

W 2115 f e I b , 30. Mai.

Am Samstag, 29., und Sonntag, 30. Mai, fand die 4 5. ordentliche Hauptversammlung des V. H. C. in Alsfeld statt. Sie Stadt und der Zweigverein Alsfeld hatten sich zu einem wür­digen Empfang der Gäste gerüstet. Eine geschmack­voll ausgeführte Ehrenpforte am Eingang zur Bahnhofstraße und reicher Girlanden- und Fahnen­schmuck zierte die Stadt.

Sie Tagesordnung wurde eröffnet durch eine Sitzung des Gefamtvorstandes und Beirates, die am Samstagnachmittag um 3 Uhr im großen Sitzungssaale des ehrwürdigen Rathauses stattfand und in welcher Bürgermeister Sr. Völsing den Vorstand in herzlichen Worten in Alsfeld willkom­men hieß. Abends 8 Uhr hatte der Zwsigverein Alsfeld zu Ehren feiner Gäste, es waren etwa 250 auswärtige V. H. C.-Mitglieder^ erschienen, eine glänzend verlaufene Abendunt'e rffa 11 u n g im großen Saale desSeutschen Hauses" veranstaltet. Sen Höhepunkt des Abends bildete eine Wieder­holung des anläßlich des Alsfelder Stadtjubiläums im Jahre 1922 aufgeführten FestspielesIm Sturm des großen Krieges" von Carl Satter, am wel­chem das prächtige Schlußbild mit dem Schwert­tanz aufgeführt wurde, das die Zuschauer in helle Begeisterung versetzte. Ser Beifall wollte kein Ende nehmen. Auch alle anderen ^Darbietungen des Abends, die unter der feinsinnigen Leitung von Regierungsrat K o r f m a n n - Alsfeld standen, zeig­ten eine künstlerische Höhe. Sas Alsfelder Ä u - gendorchester, in welchem sich recht beachtens­werte künstlerische Talente befinden, entzückte die. Zubörer durch sein elegantes, künstlerisch angelegtes Zusammenspiel; insbesondere verdiente die Wieder­gabe der Freischütz-Ouvertüre alle Anerkennung. Nach Beendigung des offiziellen Teils wurde getanzt.

Am Sonntagvormittag fand für die aus- -rtigen Zweigvereine eine Besichtigung der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten, ins­besondere des Rathauses, der Walpurgiskirche und des Museums unter Führung von Mit­gliedern des Alsfelder Geschichts- und Alter­tumsvereins statt. Die Brauerei Wallach hatte die V. H. C.er zu einer Besichtigung ihrer Anlagen eingeladen und überraschte die Besucher mit einem improvisierten Frühschoppen und einem kalten Büffet in ihren Räumen. Gleichzeitig fand um 9.30 Llhr vormittags die Eröffnung der 4 5. Hauptversammlung des Gesamt- V. H. C. imDeutschen Haus" unter zahlreicher Beteiligung von Vertretern fast aller Vereine durch den ersten Vorsitzenden Dr. Bruch- Häuser, Ulrichstein, statt. Rach einleitenden Degrüßungsworten des Vorsitzenden, der ins­besondere den Vertreter der Regierung, Kreis­direktor Dr. Stammler, und den Vertreter der Stadt, Bürgermeister Dr. V ö l s i n g, den gleichfalls erschienenen Vorsitzenden des Ver­bandes der Deutschen Gebir^s- und Wander- vereine, Oberstudiendivektor Kissinger, Darm­stadt, sowie die Vorsitzenden des Rhönklubs und des Knüll-Gebirgsvereins, Iustizrat Dr. P s e i - f e r, Fulda, und Amtsgerichtsrat H e u ß n e r, Hcrsseld, begrüßte, wurde in die Tagesordnung eingetreten. Zunächst erstattete der Vorsitzende Dr. Bruchhäuser den alljährlichen Bericht über die Tätigkeit des Gesamtvereins, aus dem zu entnahmen war, daß die Mitgliederzahl im vergangenen Jahre etwas abgenommen hat. Als­dann folgte die Genehmigung der Rechnung vom abgelaufenen Vereinsjahr, und die Vorlage des Voranschlags für 1926, der ohne Aenderung genehmigt wurde. Für 1927 wurde der an den Hauptverein abzuführende Jahresbeitrag der Zweigvereine von 1.30 Mk. auf 1.50 Mk. gegen eine starke Minderheit erhöht. Einstimmig be­schlossen wurde, die auf der H er ch en Hainer Höhe errichtete Jugendherberge nach ihrem verdienstvollen und unermüdlichen För­dererVater-Bender-Heim" zu benen­nen. Meser Entschluß wurde mit starkem Bei­fall begrüßt. Auf Antrag des Zweigvereins Kassel wurde beschlossen, die Hauptversammlung 1927 in Kassel abzuhalten und in 1928 in Ridda. Die Hauptversammlung wurde jedesmal auf Sonntag nach Pfingsten festgelegt. An die Ta­gung schloß sich ein gemeinsames Festessen, zu dem das Alsfelder Iugendorchester unter Leitung von Lehrer Dotter die Tafelmusik stellte. Rachmittags fand auf dem städtischen Festplatz und in der Festhalle ein Volks- und Jugendfest statt, das sich ebenfalls eines starken Besuchs erfreute.

Die Alsfelder Tagung hinterließ bei allen Besuchern, wie aus allen Ansprachen der Redner herausklang, den Eindruck, daß sie vorzüglich gelungen war. und insbesondere die Darbietun­gen am Samstagabend standen nach dem über­einstimmenden Urteil aller Teilnehmer auf einer Hohe, die seither noch auf keiner Hauptversamm­lung erreicht wurde. Die Veranstaltung war von gutem Wetter begünstigt.

Letzte Nachrichten. Pttsudski zum Staatspräsidenten gewählt.

Warschau, 31. Mai. Bei der Wahl ium Staatspräsidenten im Sejm erhielt Marschall Pil - sudski 292 Stimmen und Bainffi 193 Stim­men. 61 Abgeordnete enthielten sich der Stimme. Da die absolute Mehrheit 273 Stimmen beträat, ist pilsudski mit absoluter Mehrheit zum Staatspräsidenten gewählt.

Pilsudski lehnt die Wahl ab.

Warschau, 31. Mai. (WTB. Drahtmeldung.) Sejm-Marschall R a t a j erklärte in Anwesenheit des Ministerpräsidenten Barthel um 12.45 Uhr zwei Vertretern der polnischen Presse, daß Marschall P i l- sudski die Wahl zum Staatspräsiden­ten nicht annehme. Sein Beschluß, so erklärte Rataj, sei unwiderruflich. Infolgedessen habe Sejm- Marschall Bataj für morgen vormittag 10 Uhr die Rationaloersammlung wieder einberufen, um die Wahl des neuen Staatspräsidenten vor- zunehmen. Der Entschluß Pilsudskis hat in politischen Kreisen eine ungeheure Er­regung hervorgeufen. Die Folgen der Entschei­dung des Marschalls lassen sich zur Zeil noch nicht in ihrem ganzen Umfange übersehen.