Strafkammer Gießen
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berg findet von Montag bis Donnerstag nächster Woche statt. Qlm Montag und Diensta.
WSR. Warnung vor einem Schwio d- ler. Ein Mensch, der sich als russischer Flüchtling und Doktor ausgibt und aus Bayern ausgewiesen sein will, betreibt gegenwärtig Schwindeleien in der Art, dah er vorgibt, völlig mittellos zu sein, eine kranke Frau und hungernde Kinder zu haben. Er sei Porträtmaler und gegen eine Unterstützung gerne bereit, den Spender zu porträtieren. Bach Erlangung irgendwelcher Geldbeträge läht er nichts mehr von sich hören. Das Publikum wird vor dem Schwindler aewarnt.
** DerRadklub „Germania" Gießen hielt am Mittwoch im „Bayerischen Hol" seine diesjährige (Jahreshauptversammlung ab. Der 1. Vorsitzende Fr. Linker gab zunächst einen Bericht über das verflossene Geschäftsjahr, sodann berichteten die Fahrwarte, aus deren Mitteilungen zu ersehen war, daß im Verein recht viel geleistet wurde. Der Bericht des Rechners war gleichfalls erfreulich. Bei der Neuwahl des Vorstandes erklärte der seitherige 1. Vorsitzende, Fr. Linker, daß er eine Wiederwahl ablehne. Darauf wurde der Vorstand wie folgt gebildet: Ehrenvorsitzender Rud. R obiger,
1. Vorsitzender Ehr Pfund, 2. Vorsitzender K. Hauck, Schriftführer S. Rodenhausen, Kassierer O. D ö d i g e r, Beisitzer K. Sehrt, 1. Saalfahrwart K. Pfund, 2. Wanderiahrwart W. V o n - E i f f. Rennfahrwart Fr. Linker, Wanderfahrwart L. Rode, Zeugwart 3. Heines, Pressewart W. Don-Eiff.
Grobfeuer in Darmstadt.
Darmstadt, 30. Oft. (WER. Draht- Meldung.) 3n der vergangenen Rächt gegen 2 älhr brach in der Eisenbahnwerk st ätte in der Frankfurter Straße Feuer auS. Die Berussfeuerwehr fand bei ihrem Eintreffen die große Maschinenhalle in Flammen. Die Werkfeuerwehr nahm mit der Berussfeuer- wehr die Löscharbeiten sofort auf und alarmierte weiterhin die beiden ersten Züge der Freiwilligen Feuerwehr. Durch die schlechten Wasserverhältnisse wurden die Löscharbeiten außerordentlich erschwert. Das Feuer wurde mit 14 Schlauchleitungen angegriffen und nach harter Arbeit auf seinen Herd beschränkt.
Amtsgericht hatte den Metzger wegen fahrlässiger Tötung zu zwei Monaten Gefängnis und den Landwirt wegen Radfahrpolizeiübertretung zu einer Geldstrafe verurteilt. Hiergegen verfolgten die beiden Berufung. Der Landwirt nahm sein Rechtsmittel vor
gehender Verhandlung und nach ausführlichen Darlegungen der Staatsanwaltschaft, die auf Verwerfung der Deru ung antrug, und des Verteidigers, der nur wegen Polizeiübertretung, nicht wegen fahrlässiger Tikung verurteilt wissen wollte, beschloß das Gericht, noch weitere Zeu-
Eintritt in die Verhandlung zurück, der Metzger verlangte seine Freisprechung. Er bestreitet nicht, zu rasch gefahren zu sein, der getötete Landwirt könne aber zufällig auch von selbst zu Fall gekommen sein und somit sei der ursächliche Zusammenhang zwischen dem raschen Fahren und dem Todesfall nicht nachgewicsen. Rach ein-
ist man aus den Gedanken gekommen, in den seichten Gewässern aus dem Meeresboden Bäume anzupflanzen, an deren Zweigen die jungen Austern einen festen und sicheren Halt finden. Wenn sie 14 bis 18 Tage alt sind, heften sichdie Austernlarven an eine glatte Oberfläche an. Man hat ihnen dafür schon früher verschiedene, geeignete Dinge zur Verfügung grstollt, wie leere Austernmuscheln, Blumentöpfe, Ziegel. Stöcke usw. Rach den Versuchen des Fischerei-Amtes der Vereinigten Staaten haben sich aber Dirken» bäumchen als der geeignetste Platz für die künftigen Austern crwicsen. und so werden j’4jt große Mengen dieser Bäumchen angepflanzt, an die sich Tausende von Larven anheften.
Di» Hall« brannte vollständig nieder. ebenso die in der Hall« stehenden neu aufgearbeiteten E i f e n b a h n w a g - g o n s. Die andere große Halle und der Benzin-Keller konnten geschützt werden. Der Schaden ist außerordentlich groß.
' Gießen, 29. Olt. Gegen einen M^ger und einen noch jugendlichen Landwirt war beim Amtsgericht Grünberg Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben worden. _ Am Ostermontag d. 3. waren beide auf Fahrrädern die stellabfallcnde Landstraße von Allertshausen nach Londorf in großer Geschwindigkeit herabgefahren. hatten an einer durch ein Wäldchen besonders unübersichtlichen Kurve eine Reche dort gehender Fußgänger überholt, Warrn durch sie hindurchgefahren und hierbei war der Landwirt Römer so hestig aus den Hcnterlopf
*1 er infolge eines SchädelbruchS
•• Die Beleuchtung der Straßenbahnwagen in der Zeit der abendlichen Dämmerung läßt gegenwärtig mancherlei zu wünschen übrig. Während in den Bureaus, Läden und teil- wei e auch in den Wohnungen das Licht schon ein- geschaltet ist, sitzt man in den Straßenbahnwagen noch schön Im Dunkeln. Zeitungen oder Briefe während des Fahrens zu lesen, ist den Passagieren der Elektrischen bei dem Mangel an Licht unmöglich. Don den Wagenführern kann man auf Anfragen hören, daß sie das Licht erst einschalten dürften, wenn es unbedingt nötig sei, weil gespart werden müsse. Der Begriff des „unbedingt nötigen" ist doch aber recht dehnbar, jedenfalls wird er ganz verschiedenartig auch von den Wagenführern ausgelegt werden. Es ist wünschenswert, daß die Leitung der Straßenbahn den Wagenführern feftirmriffene Anweisungen über die Beleuchtung der Wagen gibt und dabei nicht zu engherzig verfährt, denn ein
rechtzeitig gut beleuchteter Straßenbahnwagen I brig«r MonatSbeiträge zugänglich zu machen, ist auch ein beachtenswertes Mittel der Verkehrs- Man beachte die heutige Anzeige.
Werbung. Die Kosten für eine frühere Beleuch- •• Eine Achtzigjährige. Frau Ludwig tung der Wagen als bisher werden kaum allzu be- Pirr Witwe. Kaiserallee 47 wohnhost, kann mor- trüchtlich fein, jedenfalls wird der Betrieb sie er- aen, Sonntag, in voller Frische ihren 80. Geburtstag tragen können. begehen.
" Die erste feierliche 3mmatriku- = Ein hessischer Lehrerveteran, lation der Studierenden an unserer Landes- I Prof. Dr. 3ulius Röll, wohl einer der universttät für das Wintersemester 1926,27 fand | ältesten akademischen Lehrer. feiert heute heute mittag 12 Uhr im Universitätsgebäude 30. Oktober, seinen 8 0. Geburtstag, und statt. -war auf Gut Klosterll bei Aue im Erzgebirge.
•• Schuh der Telegraphenleitun- wo er in körperlicher und geistiger Frisch« im gen. Die Besitzer von Bäumen zu Seiten solcher Ruhestand lebt. Diele Hundert hessischer Lehre- KreiS-, Kommunal- und Ortsstraßen, an denen rinnen haben einst in dem Lehrerinnenseminar Telegraphenleitungen entlanglaufen. werden im der Diktoriaschule in Darmstadt zu seinen Füßen neueren Amtsvertündigungsdlatt vom Kreisamt gesessen, und erinnern sich heute gern d-S alten. Gießen aufgefordcrt, gelegentlich der im Herbst liebenswürdigen Herrn. Prof. Dr. Röll tst und im kommenden Frühjahr ftattsindenden Aus- Raturwissenschaftler. Er gab einen sehr anregen- ästungen die Bäume soweit zurückzuschneiden, dah den Unterricht. 3n seinem Spezialfach, der Do- Berührungen der Telegraphenle.tungTN mit den tanik. ist er bis heute auch wissenschaftlich und Daumzweigen (auch beim raschen Wachsen der schriftstellerisch tätig gewesen, die Movsforschung I Landwirt R Däumel für den nächsten Sommer ausgeschlossen vor allem dankt ihm wertvolle llnterfuchunacm gestürzt, daß
und Forschungsergebnisse. Wie sehr 3uliuS Röll | starb. Das n «(„-.nfAmurf- in der Wissenschaft Deachtung fand, geht daraus
geschrieben Dir Preise für den DIumenschmuck- Rainen tragt.
D-ttbcw-rb lind “KÄ 3" laü” V Ehr-^r'w nd! M
3ur Stiegcn.cr«in8 Satmflabt, Hauptmann a. D.
Ä Sri Wald-ck-t. 2ahr»chn.-iana war er Dor- Derrchttgung set @ ® . . 6 «^Endler standsmitglied und Geschäftsführer der Krieger- I zu
* A^^LnaaHekameradschaft „Hassia". Dadurch war «r i^ den | ?ö Sabn, «ßxnleniflpoile. iu-Jf/rmrt mrr- I Kriegervereinskreisen ganz Hessens eine bekannte
Lowengasse, S I und geschätzte Persönlichkeit/ Gestern fand in
den ^oratt?; tFi n n Wll- Darmstadt in Gegenwart zahlreicher Abordnun-
Anlagen des Herrn Sahrckartten Rinn Wtt- Kriegervereinen die Deisetzung des Der-
»elmstraße,^^^end z^ erwah . * storbenen statt Kränze in großer Zahl wurden
Fo.ge ähnl.chen Derwech fnrnpnh am Grabe niedergelegt, und in den Ansprachen
S E.S 'am di- Tran--' UM einen treudeutschen, auf» daß die Interessenten für einen DIumenschmuck- tc<6t€n Mann zum Ausdruck.
Wettbewerb s.ch zu gegcBener Zett beim Der - Person alie. Der SchulamtSanwärter kehrSverern amnelden müssen. --- - — - - - —
•• Stadttheater-Abonnement. Die Einlösung des zweiten Abschnitts des Abonnements muß am Montag und Dienstag nächster Woche erfolgen. Man beachte die heutige Be- I kanntmachung.
•' Sine Haussammlung zugunsten der Anstalt für Epilep tische in Tiie- der-Ramstadt wird gegenwärtig auch in unserer Stadt vorgenommen. Bei dem edlen Zweck deS Werkes darf man wohl annehmen, daß die Sammlung auch hier volles Derständnis und rege Gebefreudigkeit auslösen wird. Die Sammler I sind mit kreisamtlichem Ausweis versehen.
•* Der Bettler als D il le n b e s i her. 3n den letzten Monaten konnten viele Reisende in dem beschleunigten Personenzuge Frankfurt- Freiburg L Dr. die Bekanntschaft ei-..es Blinden machen, der mit einem sehenden Begleiter in Abwesenheit des Schaffners ein Druckblatt über die Geschichte seiner Erblindung anbot und milde Gaben einsammelte. Auf Veranlassung eines Reisenden wurden die Verhältnisse diese» Blinden geprüft, und es ergab sich dabei, daß \ seine Familie auf großem Faße lebt und herrschaftliche Wohnung mit Bad, elektrischer Waschmaschine, Piano, erstklassigem Radio-Lautsprecher und eigenem Fernfpvechanschluß besitzt. Zu diesem Vorfall teilt uns ein angesehener Gießener Bürger mit, daß er vor einiger Zeit Gelegenheit hatte, daS Treiben jenes Bettlers in einem Wagen 4. Klasse auf der Strecke Gießen-Frankfurt a.M. zu beobachten und zu sehen, wie guten Erfolg seine Tät.gkeit brachte. Unser Gewährsmann bemerkt dazu nv.t Recht. Die Benutzer der 4. Klass« sind zum weit überwiegenden Teil Leute, die mit ihren Mitteln sehr hrnushalten und sich die Erfüllung bescheidenster Rotwend'gleiten für ihre Person oder ihren Haushalt sehr eingehend überlegen oder Wohl gar versagen müssen. Trotzdem waren es offensichtlich gerade Mitreisende dieser Kreise, die bereitwillig ihren Groschen opferten. Aebn- lich wie in diesen Fällen, liegt es meistens bei den Straßenbettlern und bei den Kindern, die abends die Gastwntschaften. durchziehen. Reiche Ernte ist ihnen besch'eden. die ein besseres Einkommen schafft, als es irgendein gelernter Arbeiter hat. älnd wenn die Polizei pflicht- und sachgemäß ein greift, dann nimmt man auch noch gegen sie Partei. Dieses gedankenlose und im sozialen Sinne geradezu verhäng.risvolle Mitleid macht dem guten Herzen der Geber alle Ehre, umsoweniger aber ihrem Verstand. Wann wird unser Volk endlich klug werden?
•• Das Modell eines Krematoriums hat die Dezirksgeschäftsstelle des Volks- Feuerbestattungs-Verein Gießen in ihrem Sßau- fenlter, Wetzsteingasse 8. zur Ansicht ausgestellt. Das Modell (Längsdurchschnitt) ist, wie man uns schreibt, naturgetreu von Künstlerhand hergestellt. es zeigt dem Beschauer die Einrichtung einer Trauerhalle mit Versenkungsvorrichtung für den Sarg, sowie Einführungswagen in den Verbrennungsofen. Der Verein ist be^rrbt. die Feuerbestattung auch den minderbemittelten Schichte,' der Bevölkerung durch Zahlung nie-
Gießener «ochenmarttpreise.
ES kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt ßaS Pfund: Butter 160 bis 180 Pf.. Matte 35, Käs« 60 biS 150, Wirsing 3, Rotkraut 8 bis 15, gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 20 bis 25, älnter-Kohlrabi 5 bis 10, Grünkohl 20. Rosenkohl 45 bis 50, Feldsalat 80 bis 100. Tomaten 30 bis 35, Zwiebeln 8 bis 12, Meerrettich 35 bis 100, Schwarzwurzeln 45 btd 50, Kartoffeln 5, Aepfel 10 bis 30. Dirnen 10 bis 15, funge Hahnen 100. Suppenhühner 100 btf 120 Gänse 80 bis 100, Rüsse 80, daS Stuck. Eier 15 bis 18. Blumenkohl 51 bis 150. «nfcmen 8 biSA Ober-Kohlrabi 5 bis 10, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 20, Sellerie 20 bis 50 Pf.
Boruotizen.
— lageskalender für Samstag. Verband für deutjch« Frauenkleidung und Frauenkul- tur: 4 Uhr nachmittag», Patastlichtsplele (Aschen- platz), Kache-Kruse-Puppen-Ausstellung und Kindervorstellung. - Gießener Choroerem: 8 Uhr Saalbau Sauer, Familienabend. - Gießener Radfahrer- verein 1885 : 8 Uhr, Turnhalle Dsmajbsaar en. Winterfest. — Radfahrerverem „Fortuna : 8 Uhr, Katholisches Dereinshaus, Winterfest. — Verein Ruderjoort: Bootshaus, Generaloerfammlung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Der ®raf oon Luxemburg" und „Pat und Patachon als Muller . — PcilMichtspiele (Kirchenplatz): „Komodle des Herzens". — Astoria-Lichtspiele: „Der Racher der Berge".
— TageSkalender für Sonntag: Stadttheater: 1 älhr .Die Medaille" un2> ..Lott- chens Geburtstag" (Ende 9 Uhr). — Gießener Konzett-Derein: 5 Llhr nachm: Reue Aula der Tlniversttät, ÄDtuert des Peischer-QuartettS. — Gernhardtscher Zither- und Mandolinen-Ehor: 8 Uhr, Katholisches Dereinshaus, Zither-Or- chesler-Koiczert. — Männer-Turnverein: 8 Uhr: Kaufmännisches Dereinshaus, Familienabend. — Zentral verband der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen: 2,30 ülhr nachm.: Saalbau Sauer, Dortrag. — Lichtspieltheater tote Samstag. —
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Es ist das Bestreben der Theaterleitung, für die Operettenaufsührungen Werke zu wählen, die musikalisch von Werl sind. Als zweite Operette ist deshalb ein Werk von Johann Strauß „Der lustige Krieg" genommen worden. Die Echausführung findet am 3^Ro- vembcr im Mittwoch-Abonnement statt. Dieses Werk de» Wiener Meisters ist weniger bekannt als seine vielgegebenen Operetten „Fledermaus" und „Zigeu- nerbaron", tnthält aber eine solche Fülle der reizendsten Melodien, daß seine Einstudierung sicherlich begrüßt werden wird.
— Der Goethe -Bund hat zu seinem nächsten Dichterabend den Dichter 3akob Wassermann aus Altaussee (Oesterreich) gewonnen. M'tt diesem Dichterabend, so schreibt man uns, dürfte der Goethe-Dund ben hiesigen Literatur- freunden einen genußreichen Abend bieten. Gehört doch Wassermann nicht nur zu den bekanntesten Dichtern der Gegenwart, sondern seine Werke sind auch zum Teil Vorbilder echter Erzählungskunst. Der Dichter, der sich auf einer DortragSreise durch Deutschland befindet, weiß seine Hörer durch seine kraftvolle Erscheinung und als trefflicher Interpret seiner Werke Qan» in seinen Bann zu ziehen. Es wäre zu wünschen, daß dem eifrigen Streben deS Goethe-Bundes, unsere bedeutendsten Dichter und Denker in unsere Stadt zu berufen, allseits noch mehr 3nterelle und noch größere Beachtung eittgegengebracht wirb, als es bisher der Fall war. (Siehe heutige Anzeige.)
Wettervoraussage.
Wolkig mit Aufklaren, Temperaturen fallend, borfj noch kein Nachtfrost, nur vereinzelt Nieder
ist Pferde- und Fohlenmarkt, am , ... . ...
Donnerstag wird Krämermarkt abgehalten. Zu ein in neuester Zeit eingesührtes Mittel, um dem Pferde- und Fohlenmarkt erwartet man der Vernichtung der Austern, die eine so wichtige einen sehr bedeutenden Auftrieb, der gute Kauf- Rahrung in den Vereinigten Staaten sind, vorzu- gelegenheit bieten dürfte. Räheres in der geftrt* beugen. Die Bevölkerung der Austernbänke ist gen Anzeige. sehr starker Sterblichkeit unterworfen, und dazu
** Frankfurter Pferdemarkt. Der kommen noch andere Einflüsse, die den Austernnächste Pferdemarkt in Frankfurt, der sog. Aller- ertrag in den letzten 3abren sehr verringert Heiligenmarkt, findet am Montag, 1. November, haben. Run ist aber die Austernfischerei in den statt. (Näheres in der heutigen Anzeige.) Vereinigten Staaten die einträglichste und bringt
jährlich den Fischern einen Gewinn von fast 15 Millionen Dollar. Die Regierung fürchtet daher, wenn nicht Schutzmaßnahmen getroffen werden, eine Erschöpfung der Vorräte, und so
Wilhelm Haas aus Annerod, Kreis Gießen, | gen zu laden und die Sache zu vertagen.
wurde zum Lehrer an der Volksschule zu Berns- -------- ' C3
Hausen, Kreis Lauterbach, ernannt.
” Festgenommen wurden in den letzten I ' ' e
Tagen hier sechs Personen wegen verschiedener wie man „Austernbäume" pflanzt.
Straftaten. I Zu Zeiten der Ebde kann man an uen ameri-
” Der „Kalte Markt" in_ Orten - | kanifchen Küsten Arbeiter beobachten, die ganz« Wagenladungen Heiner Bäume h.'ranfahren und und Dienstag I ins Meer bringen. Diese Männer pflanzen Mittwoch und Austernbäume. Die wunderliche Maßnahme ist
schlk ge.
Gestrige Tagestemperaturen: Marimum: 11,4 Grad Celsius, Minimum: 7,6 Grad Celsius. Niederschläge: 2,1 Millimeter. Heutige Morgentempera- tur: 9,0 Grad Celsius.
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