zerstört, dann dauerte die Apselblüte infolge des ungünstigen Wetters zu lange, infolgedessen konnte der Apfelblütenstecher, der in großen Mengen austrat, große Verheerungen anrichten. Diele Bäume leiden außerdem noch unter den Folgen des vorletzten sehr kalten Winters. Schädlinge aller Art vernichteten den letzten gebliebenen Rest. Eine energische Schädlingsbekämpfung muß in den nächsten Jahren einsetzen, wenn der Obstbau hier nicht dauernden Schaden leiden soll. Die schlechte Obsternte bedeutet für die Gemeinde, die Fürstlich« Verwaltung mit ihren großen Obstplantagen und viele Obstbaumbesiher einen großen Verlust. — Der K i rch e n g e s a n g ve r - e i n unternahm am Sonntag einen Ausflug nach Hirzenhain. Aach zweistündigem Wandern durch den schönen Wald kehrte man im Gasthaus Jungmann ein. Dabei wurde u. a. die schöne Hirzenhainer Kirche eingehend besichtigt und das Paul Gerhardtsche »Geh aus mein Herz und suche Freud" in der Vertonung von Pfarrer Stumpf- Eschenrod vorgetragen. Dec Verein ist gegenwärtig mit der Einübung eines größeren Wertes von Felix Mendelssohn beschäftigt: er beabsichtigt, im Herbst ein Kirchenkonzert zu geben.
nd. Nidda, 28. Juni. Gestern feierten hier die S e ch z i g j ä h r i g e n , die vor 46 Jahren in der hiesigen Kirche von Pfarrer Eckstein konfirmiert worden waren, eine Erinnerung an ihre Konfirmation. Von 56 ehemaligen Konfirmanden des Kirchspiels Nidda waren 43 erschienen. Die übrigen sind zum größten Teil bereits verstorben. Ein Teilnehmer war kürzlich aus A m e - r i k a hierher zu Besuch gekommen. Die Altersgenossen besuchten gemeinsam den Gottes- d i e n st, in dem Pfarrer Köhler eine gedankenreiche Ansprache an die Jubilare richtete. Der Mädchenchor des Evana. Frauenvereins ehrte die Gäste durch zwei geistliche Lieder. Ein gemeinsames Mittagessen und geselliges Zusammensein im Gasthaus „Zur Krone" hielt die Feiernden in bester Stimmung vereinigt, bis die Auswärtigen mit den Abcndzügen wieder in ihre Wohnplätze zurückkehren mußten. — Neubauten find in diesem Jahre hier bis jetzt noch nicht begonnen worden. Infolgedessen gehen die Zimmergeschäfte nicht so rege wie im vorigen Jahre, so daß schon Arbeiter entlassen wurden. Dagegen blühen wie noch nie die Weißbindergeschäfte, weil zu dem demnächstigen großen Turnfest sehr viele Häuser neu verputzt werden.
Wirtschaft.
Die Lage auf dem Kohlen- und Eisenmarkt.
(Bon unserem Essener Mitarbeiter.)
Auf dem Kohlenmarkte muß man unterscheiden zwischen dem Inland- und dem Ausland- absatz. Der Jnlandabsatz ist nach wie vor schlecht. Er hat sich im Juni gegenüber dem Mai sogar noch weiter (um 10 bis 12 Proz.) verschlechtert. Auch die Sommerrabatte haben eine Besserung nicht herbeiführen können. Die Aufnahmefähigkeit des industriellen Marktes — Hausbrandabsatz kommt kaum noch in Betracht — ist immer noch zu gering. Das für die Kohle Gesagte gilt in noch gesteigertem Maße für den Koks. Hier wirkt sich besonders der schlechte Beschäftigungsgang in der Großeisenindustrie aus. Wegen des schlechten Absatzes haben auch die Lagerbestände an Koks eine weitere Zunahme erfahren. Mitte Juni betrugen die Haldenbestände an Koks rund 3,5 Millionen . Tonnen. Der A u s l a n d a b s a tz hat sich dagegen infolge der Auswirkungen des englischen Streiks l weiter gebessert. Es ist dem Kohlensyndikat gelungen, größere Abschlüsse zu erzielen nach den nor- 5" di-chen Staaten, nach Holland, in die Schweiz, vor allem aber auch nach Frankreich und Belgien: nach * England selbst sind beträchtlichere Mengen Kohle bisher nicht zur Verladung gelangt: dagegen haben in die sog. umstrittenen Gebiete (vor allem nach Süddeutschland und an die Küste, wo früher die englische Kohle dominierte) die Lieferungen an Ruhrkohle eine Zunahme erfahren. Langfristige Abschlüsse sind zwar vielfach auch getätigt worden, aber - nicht in dem Ausmaß, wie oft vermutet wird. Von dem gesteigerten Absatz haben in erster Linie die Fettkohlenzechen Nutzen ziehen können: allmählich fangen aber auch an die Magerkohlenzechen besseren Absatz zu bekommen; Koks ist dagegen in das Ausland bisher fast kaum verkauft worden. Infolge des
besseren Absatzes hat die tägliche Förderung eine Erhöhung erfahren; Feierschichten brauchen kaum noch eingelegt zu werden. Außerdem war es möglich, die Haldenbestände an Kohle etwas zu verrringern. Man kann rechnen, daß in den letzten 5 bis 6 Wochen ungefähr 600 000 Tonnen Kohle von der Halde verkauft werden konnten. Diese Zahl verliert jedoch an Gewicht, wenn man bedenkt, daß immer noch über 8 Millionen Tonnen Brennstoffe lalso ungefähr eine Monatssörderung) auf Halde liegen. Die bessere Kohlenlage ist also nur als Folge des englischen Streiks anzusprechen: eine Rückwirkung besserer wirtschaftlicher Verhältnisse ist sie nicht.
In der E i s e n i n d u st r i e läßt die Beschäfti- gnng sehr viel g u wünschen übrig; man kann ohne Uebertreibung sagen, daß der Eisenmarkt stagniert. Die Aufnahmefähigkeit der weiterverarbeitenden Industrie ist sehr gering. Alle Händler und Verbraucher legen sich die größte Zurückhaltung auf; sie versuchen so lange wie möglich mit ihren Beständen auszukommen. Die Werke sind deshalb md)t in der Lage, ihre Anlagen voll ausnutzen zu können; sie muffen im Gegenteil nach wie vor mit weitgehenden Einschränkungen arbeiten. Besonders schlecht liegen die Verhältnisse auf dem Stabeisenmarkt, der nach wie vor sehr unter dem Frankendumping leidet. Etwas besser ist wegen der Bausaison die Beschäftigung in Formei sen; es fehlen hier allerdings sehr die langsristigen Abschlüsse. In Universaleisen haben sich wesentliche Aenderungen nicht ergeben; dagegen ist eine Verschlechterung zu verzeichnen in Bandeisen. In Eisenbahnmaterial neigt die Tendenz nach unten, da die Reichsbahn in der Erteilung von Aufträgen nach wie vor sehr zurückhaltend ist. Besonders schlimm ist die Lage auf dem Dlechmarkt, und zwar vornehmlich für Mittel- und Feinbleche. Im Röhrengeschüft sind Aenderungen nicht zu verzeichnen. Infolge der Mehrerzeugung in
Frankfurter Börse.
Frankfurt, 30. 3unt. Tendenz: Hausse. — Die Aktienhausse an der Börse nimmt un- geh emmt ihren Fortgang. Durch den glatten Verlauf des Ultimo angeregt, konnte die Spekulation in größerem Umfange disponieren, was sich in weiteren Rückkäufen auswirkte und wodurch die aufwärts st redende Tendenz schärfere Formen annghm. Reden zahlreichen Auslandkaufaufträgen war auch das Publikum wieder stärier am Markte vertreten, so daß eine große Umsatz- tätig k e i t zu beobachten war, die einen ungewöhnlichen Umfang annahm. Eine Sonderstellung nahmen wieder J.G. Farben ein, die infolge großer Auslandkäufe und des Treibens der Spekulation sprunghaft bis auf 260 Prozent anzogen, dann aber auf ungefähr 257 Prozent nachgaben. Von sonstigen Chemiewerten hatten sogar Holzverkohlung, die letzhin vernachlässigt lagen, einen Gewinn von 3 Proz. zu verzeichnen. Scheideanstalt plus 4 Proz. Auch für Montanwerte erhielt sich starkes Interesse bei beträchtlichen Kursgewinnen. M " inner plus 4 Proz., Buderus plus 5,5 Proz., H- jener plus 5 Proz., Kali Westeregeln plus 3 Prozent, Rheinstahl plus 5 Proz., Rheinische Braunkohlen plus 1,5 Proz. Riebeck-Montan zeichneten sich Lurch den größten Sprung von 13 Proz. aus. Elektroaktien lagen ruhig, doch kamen diese Werte später etwas lebhafter ins Geschäft. AEG. plus 2,25 Proz. Für Bankaktien waren die Steigerungen ebenfalls ziemlich beträchtlich. Darmstädter plus 2,5 Proz. Deutsche Bank plus 5,8 Proz. Disconto plus 3,5 Proz., Dresdner plus 1 Proz., Metallbank plus 3 Proz., Reichsbank plus 2 Proz. Schiffahrtsaktien blieben im Hintergründe und hielten sich auf dem gestrigen Abendstande. Sehr fest lagen Motoren- und Maschinen - Aktien, besonders Daimler waren infolge der zustandegekommenen Fusion mit Benz um 5 Prozent gesteigert. Auch Zell- stoffaktien tendierten sehr fest. Aschaffenburger plus 5 Proz., Zellstoff Waldhof plus 4 Proz. Zuckeraktien waren kaum verändert. Die übrigen Werte des Einheitsmarktes zeigten aufwärtsstrebende Tendenz. Deutsche Anleihen lagen befestigt. Ausländische 2t e n t e n ruhig. Der Freiverkehr war still. Beckerstahl 22, Benz 73, Brown-Doveri 125, Entreprise 7,5, Growag 60, Krügershall 118, 21fa 37, ilfra 85.5 Proz. Der weitere Verlauf brachte noch eine Ausdehnung der Festigkeit der Kurse und des Geschäftes. Am Geld
markt hielt die Anspannung an, die Zinssätze dürften weiter nach oben gehen. Tagesgeld 5Vs bis 6. Monatsgeld 5Vt bis 63/4 Proz., je Adresse, Privatdiskonten 4l/2. Industrie-Akzepte 5'/< Proz. 3m Devisenverkehr nimmt der französische Franken erneut eine stark rückläufige Bewegung an. Brüssel war gegen London ebenfalls schwächer mit 173,50.
Börsenkurse.
0.428
0.43
0,36
96,5
12,9
7,6
7,6
147'
92
257,5'
114
126’
49
136
85,75
161
165
73
Ultimo
151*
95
150,1"
145,2'
155.5
62,4
162*
145’
173.5* 157'
150’
120
173,7"
121,2"
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178"
125’
172*
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148'
154.5
147,2'
80,25
81
75,5
84
245’
89,25
113,75
120.9’
169.5’
75,25
75,5
12.75
50,5
172
120.5’
165'
150,2*
84,25
142,5*
113
122*
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144'
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163
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256’
93
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112
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140'
156,5*
141.4’
147*
158.75
43
67’ 119.7* 136'
136
142,2’
116,5*
7,5
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147*
149,5
0,38
0.55
0,254
0,4
0,4
15
40
133,9
85,75
53
3,12
155
63)
72,5
245'
91,9
53.5
109,5
148
139.5* 126.75
98 122* 171,25 ;
76,5
74.75
25
42
138.7'
125'
122,5'
146,7'
0,435 0,407 0 405
0,54
0,400
0.43 0,4007
0.4
0.54
0,245 0,4602
144,5*
127,6*
127’
176,5*
80,5
80
144’
81
76
141*
157*
143,5* 147,8*
158.25
43
66' 118 5* 137,5" 134,75
75
151,5
145-
47.5 i 103,5
76,5 :
Berliner Börse.
Berlin, 30. Juni. Nachdem der überwunden gilt und keinerlei Schwierigkeiten zeitigt hat, traten die Hausse-Momente heute wieder mit voller Wucht in Geltung. Es lagen sowohl aus dem A u s l a n d e , wie aus der Provinz Kaufaufträge vor, von denen die A u s - landorders mit der erneuten ft arten
Frankenbaifse in Verbindung gebracht werden. Die Spekulation engagierte sich erneut in erheblichem Maße. In den Werten der Vereinigten Stahlwerke-A.-G. erfolgten teilweise Gewinnmitnahmen, so daß die Kursbesserungen hier nicht das Ausmaß erreichten wie auf den sonstigen Märkten. Eine Ausnahme bildeten R h e i n st a h l, die in Verbindung mit der neuen Hausse in I. G. Far - b e n in großen Posten aus dem Markte genommen wurden und 7i Prozent gewannen. Obersch lest s ch e Werte waren m Verbindung mit der Hausse in Linke-Hoffmann-Werken stark gesucht und höher, letztere zogen um 4 Prozent an. Auch Braunkohlen, Sprengstoffaktien uno Elektrowerte blieben stark gesucht bei teilweise erheblichen Kursaoancen. I. G. Farbenaktien fliegen sprunghaft bis auf 257 Prozent. Für E 1 ek -
5"/., Deutsche Ncichsanleide
4% Deutsche RctchSanlcihe S'/j’/n Deutsche Ncichoanlcihe 3% Deutsche Reichsanlcibe Deutsche Svarprainicnanleide 4% Preußische Koniols ■ • ■ 4°o Hessen 3‘/i% tzen'en 3% Heilen Deutsche Wertd. Dollar-An 1. dto Doll.-SLav-Antreilua-’l
4°/0 Bonturf en
5% Äoldmerikaner - - - •
Berliner Handelsgesellschaft Lonunerz. and Prwat-Btuik lainnt. und 'Jlaüonalbanl Deutsche Bank .... Deutsche Vcrcinsbank ■ . . Disconto Lommandil Metallbank. .....
Mitteldeutsche Kreditbank. Ocsterreichilche Kreditanstalt Weltbank ......
Bochumer Gutz ......
Buderus
Caro Deutsch-Luxemburg .... Gelsenkirchener Bergwerke.
Harpencr Bergbau . - Kaliwerke Aschersleben. . . Kaliwerk Westeregeln.... Laurabutte - ..... Dbetbebarf Phönix Bergbau ..... Rycimtabk........ «
Nicbeck Montan ...... Tellus Bergbau. ..... Hamburg-Amerika Paket. . Norddeutscher Lkovd . .
Theramlsche Werke Albtn . Zementwerk Heidelberg . . Pbilipv Holzmann ....
Anglo-Cont.-Guano .... Chemische Mayer Alapin .
g. G Farbeninduslric, A.-G Koldschmidt Holzverkohlung Rütgerswerkc Scheideanstalt
Allg. ElektrUttätS-Gesellscha Bergmann Mamkraftwerk« . .
Schlicken..........
Siemens * Halske ....
Adlcrwerkc Kleyer .... Daimler Motoren. ..... Heyligenstaedt.....
Megutn .... Motorenwerke Mannheim
Frankfurter Armaturen . Konservenfabrik Drann . . Melallgescll'chaft ffrauffurt Bel. Union A.-G. ....
Schuhlabrik Herz . ...
Zellstoff Waldhos
Zuckerfabrik Frankenthal . Zuckerfabrik Waabäulel . .
Frankfurt a.M.
Berlin
5<t)lu ,• fiurs
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Schluß. lAnfang
Kur» I br
"Datum:
29.6
30.6
29 6 | 30 6.
t r o ro e r t e wirkte die Nachricht stimulierend, daß Japan beabsichtige, bei der Elektrifizierung des Landes die deutsche Industrie mit heranzuziehen. Bankaktien lagen ebenfalls recht fest bei Steigerungen von 2 bis 3 Prozent, desgleichen K a l i m e r t e und Spritaktien, von denen Schultheiß trotz des Sprunges an der gestrigen Abendbörfe um weitere 3 Prozent gesteigert waren. In Verbindung mit den Ausführungen des preußischen Finanzministers über die Neuaufnahme von Anleihen waren heimische Renten gefragt. Kriegsanleihe 0,440 fest. Don ausländischen Renten wurden Macedonier gesucht. Am Geldmarkt hält die Verknappung an. Tagesgeld 6 bis 7 Prozent. Im Devisen- verkehr bewirkte der Mangel an positiven Vorschlägen in der Erklärung der französischen Regierung eine erneute ftar f e Frankenbaisse. Paris gab gegen London auf 182 nach. London-Brüssel 173,50. Mailand wurde gegen London mit 135 gehandelt.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
Te l e a r a p h t s ch e Auszahlung.
29 Juni.
30 Juni.
Amtliche Noti runa
Amtliche^totieruna
fflclb 1
Brie'
(Acld
Brief
168,52
168.94
168,52
168.95
Burn--Aires
1.691
1.695
1.613
1.696
Brss.-Ankw
11,83
11,87
11.71
11,75
Cbristiunia
92,13
92,37
92.08
92,32
Koprnbagen
111,2-1
111,52
111,23
111,51
Stockholm
112,56
112.84
112.56
112,84
Helüngsors
10,55
10,59
10.552
10,592
Italien. .
15,20
15.24
15,15
15,19
London. -
20.415
20,467
20,415
20.467
Neuvork . -
4.195
4,205
4,195
4,205
Paris. . .
11,99
12,03
11.79
11.83
Schweiz . •
bl, 22
81,42
81,23
«1,43
Spanien -
68.16
68.34
67.62
67.78
Japan . . .
1,967
1.971
1,970
1,974
?nio de Ian
0,661
0,663
0.662
0.664
Wien tn D^
Lest- abgest
59,38
59,52
59,35
59,49
Prag ....
12,42
12,47
12,418
12,458
Belgrad . .
7,43
7,45
7,427
7.447
Budapest. .
5,865
5,885
5,87
5,89
Bulgarien
3,035
3,045
3,035
3,045
Mifiabon
21.395
21,445
21,415
21.465
Danzig. .
81,06
81.26
81,08
81.28
Konstantin.
2,22
2,23
2,235
2,245
Atben
5,29
5,31
5,29
5.31
Uanada. . .
4,20
4.21
4,199
4,209
Cruguav -
4.175
4.185
4.185
4.195
Banknoten.
Berlin, 29 Juni
(Selb
Brief
Amerikanische Vloite . .
4,179
4,199
Beloische Noten . . . .
12,17
12,23
111,07
111,63
Englische Noten.....
20,39
20,49
Rraniönftbt- Nuten . . ,
12,27
12,33
Holländische Noten ......
168,18
169,02
Italienische Noten......
Norwegische Noten......
92,02
92,48
Deutsch.Oesterr.. ä ioo Kronen
59.48
59.78
Rumänische
Noten . . .
1,88
1.92
Schwedische Noten . . .
112.42
112,98
Schweiler Noten ...
81,42
81.82
Spanische Noren.......
68.08
68.42
Tschechoslowakische Noten , .
12,395
12,455
Ungarische Noten . .
• • «
5.825
5,865
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 30. Juni. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 31,25—31,50 Mk.; Roggen, inländischer, 22—22,25; Sommergerste für Brauzwecke 22—24; Hafer, inländischer, 21 bis 23; Mais, gelb, 17,50; Weizenmehl, inländisches, Spezial 0, 42,25—42.75; Roggenmehl 30,50 bis 31; Weizenkleie 8,50—8,75; Roggenkleie 10,50 bis 10,75 Mk. Tendenz: stetig.
Letzte Nachrichten.
Das Urteil im Kutisker-Prozetz.
Berlin, 30. Juni (TU. Drahlmeldung.) 3m Kufisker-Prozeh wurde heule vormittag folgendes Urteil verkündet: Iwan kutisker 5 Jahre Zuchthaus, 4 Millionen Mark Geldstrafe und 10 Jahre Ehrverlust, die Angeklagten Krieger, Blei und Alexander Kutisker werden zu je 6 Monaten Gefängnis verurteilt bei einer Bewährungsfrist von drei Jahren. Die Angeklagten Holz mann und 5 triefet werden zu je 1 Jahr 6 Monaten ©efäng- n i s verurteilt, außerdem wird gegen Striefet Haftbefehl ausgesprochen, da er entflohen ist. Die Angeklagten Daniel und Mar Kutisker werden f t e i g e s p t o ch e n. Die Untersuchungshaft wird allen Angeklagten ungerechnet. Das beste Hühneraugen-Mittel ist „Cornua". Erhältlich tn Parfümerie Latz- Balmhos'trane 33.
Verantwortlich für Politik i. D. Dr. Hans Thyriof.
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Handtücher für Küche, pr. Baum- AE wolI-Gerstenk. m.Streifen, p. St-^LIJ,
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eeeü Haus der Handarbeit und Ausstattung


