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Wichtig:

Vor dem Anröhren Mehl mit MONDAMIN vermischt mehrmals durchsieben!

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unter Führung von Elektroaktien, die stärker begehrt waren, eine etwas festere Haltung durch« (ojen. Siemens & Halske .zogen 2 Prozent an, AEG. plus 0,75 Prozent. Einzelne Montan- werte zeigten gleichfalls leichte Erhöhungen. Farbenwerte lagen unverändert. Scheide­anstalt und Goldschmidt büßten je 1 Prozent ein. Bankaktien bröckelten ab. Von S ch i f f a h r ts« werten waren Hapag 1 Prozent schwächer, wäh­

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hielten sich aber allgemein in engen Grenzen und gingen über 1 Prozent nicht hinaus. Nur einzelne besondere Papiere waren etwas schärfer gedrückt. Stark beachtet wurde der erhebliche Sturz des belgischen Franken, der sich auf 143 gegen London senkte und damit dem französischen Frankenkurs ziemlich nahe gerückt ist. Paris schwankte zwischen 147,50 und 148 gegen London und lag damit weiter sehr schwach. Am Geld­markt war etwas verstärkte Nachfrage zu beob­achten. Tagesgeld 4,5 bis 6 Prozent. Der Bedarf konnte aber glatt befriedigt werden.

Börsenkurse.

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Das Gericht gelangte schließlich zur Verwerfung der Berufung und billigt beiden Angeklagten zur Zahlung der Geldstrafe monatliche Ratenzahlungen von 20 Mk. zu.

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daß er sich auf die Vorgänge m

Don der Schlägerei will er gar v r. mehr wissen.

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schlagen worden sei. Der andere Angeklagte be- - . >. *1a-j -.wesen zu sein,

rung von 0,85 Prozent aufzuweisen. Von Lau- a k t i e n zogen Wayß & Freytag sowie Heidel­berg-Zement mäßig an. Z u ck e r a k t i e n * die gestrigen Besserungen nicht behaupten. Die übrigen siKerte des Kassamarktes lagen un­sicher bei leichten Schwankungen noch unten. Deutsche Anleihen gaben weiter nach. Ausländische Renten waren knapp behoup- tet. Der Freioerkehr war lustlos und schwa­cher. Becker Stahl 35, Becker Kohle 54, Benz 67,5. Brown Booeri 75,5, Entreprise 10, Growag 56 Prozent. Im spateren Verlause traten wesentliche Aenderungen nicht ein. Die Stimmung wurde un­sicher bei ganz geringen Umsätzen. Am Geld­markt machte sich die Anspannung schärfer be­merkbar. Tagesgeld dürfte sich auf 6 Prozent stel­len. Industriellkzepte 5,25 bis 5,75 Prozent. Pri- vatdiskonten 4,75 Prozent. Im Deoiscnver - kehr war Paris gegen London leicht erholt mit 146,50. Mark und Pfund lagen unverändert fest.

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Zuckeriabrik Frankenthal . - Snrferfnirif UBaabäufel

1 Monat Gefängnis verurteilt, wogegen er Berufung einlegte. Er gab zu, die Sachen nach der Pfändung verkauft zu haben, will aber bei dem Ver­kauf die Bedingung angeknüpft haben, daß sie erst von der Pfändung freigemacht werden sollen. Den Tag des ersten Versteigerungstermins will er nickst gewußt haben. Das Gericht erkannte auf kostenlose Freisprechung des Angeklagten und hob her­vor, daß der Angeklagte eine grobe Fahrlässigkeit begangen habe, indem er es unterließ, den Gerichts­vollzieher, wie es seine Pflicht gewesen war, zu ver­ständigen.

Wegen Betrugs in drei Fällen, Betrugsoersuchs in 2 Fällen, sowie wegen Diebstahls war ein in Untersuchungshaft befindlicher Gärtner aus Dill- heim in erster Instanz vom Amtsgericht Braun­fels zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt wor­den. Hiergegen legte der Angeklagte Berufung ein. Wie die Verhandlung ergab, hotte der Angeklagte sich in den Jahren 1924 und 1926 in zwei Fällen Geldbeträge von je 6 M. erschwindelt unter öem Vorgeben, er habe sein Geld zu Hause liegen lasten und werde am nächsten Tage dos entliehene Geld zurückerstatten, in einem dritten Falle bei einem Wirt eine Zechschuld von 3,80 Mk. gemacht, ohne im Besitz von Geldmitteln zu sein. In zwei wei° te-en Fällen hatte er auf die gleiche Art versucht, Geldbeträge zu erhalten, jedoch ohne Erfolg. Der vom Angeklagten begangene Diebstabl wurde bei einem Förster zu Dianoburg ausgeführt, inbem er, als er die Wohnung des Forsters verließ, zwei da­selbst herumlaufende Hunde an sich gelockt und mit­nahm. Der Angeklagte, der geständig ist, wandte ein, daß er infolge krankhafter Veranlagung nicht für feine Handlungen verantwortlich gemacht mr: den lvune Dem pflichtete das Gericht auch entspre­chend dcm Gutachten des Leiters der Provinüo.l- Heil- und Pflegeanstair Andernach bei, wonach dem Angellaalen brr Schutz des § 51 StGB, zuerkannt werden müsse, und ernannte auf kostenlose Frei­sprechung, auch wurde der bestehende Haft­befehl aufgehoben.

Im 9ltai 1925 war der Nachtwächter B. in A tz - b a ch nacksts von mehreren Burschen, die lärmend und singend die Dorsflraße durchzogen, überfallen und mißhandelt worden, fo daß er ärztliche Behand­lung in Anspruch nehmen mußte. In dieser Ange­legenheit haben bereits mehrere Verhandlungen stattgeflmdeu. Die jetzigen beiden Angeklagten, zwei Burschen ans B- a ld g i r m e s , wur­den seinerzeit in einer Verhandlung gegen drei andere Angeklagte wegen dieses Falles als Töter ermittelt und daraufhin Anklage wegen W'der- standes und gefährlicher Körperverletzung gegen sie erhoben. In er'.er Instanz waren beide au 3 00 Mark Geldstrafe, h'.lsweise für je 5 Mark einem Tag Gefängnis verurteilt worden. Gegen dieses Urteil legten beide Angeklagte Berufung ein. Der eine Angeklagte will sich entsinnen, in trun­kenem Zustand bei einer Rauferei beteiligt gewesen zu sein, jedoch will er nicht wissen, wer dabei ge-

Kirche und Schule.

Qberhejfische Superintendenlur Konferenz.

-j- Gießen, 28. April. Heute vormittag fand unter dem Vorsitz des Superintendenten der Pro­vinz Obrrhesse.n, Oberkirchenrat Wagner, hier, die Superintendentur-Konferenz der Geistlichen Ober Hessens in dem Iohan- nissaal statt.

Nach einem gemeinsam gesungenen Lied und einem von Dekan Vogel. Bruchenbrücken, ge­sprochenen Gebet eröffnete der Vorsitzende d<e Kon­ferenz mit herzlicher Vegrühung der zahlreich Er- schienenen, und gedachte in der üblichen Weise der im letzten Jahre verstorbenen Mitglieder. Pfarrer D i 11 m a r , Haufen, Dekan D. Wahl, Beienheim, und Pfarrer Loos, Butzbach. Er verwies sodann auf die Pflicht der Pfarrer gegenüber den mancherlei unchristlichen und gegenlirchlichen Bestrebungen unserer Zeit hin.

Darauf hielt Pfarrer Lic. Dr. Allwohn, Kirtorf, einen tiefgehenden Dortrag überDie Bedeutung derDeutschen Messe" Luthers vom Fahre 1526 für unsere gottesdienstliche Praxis". Das 4O0jährige Jubiläum dieser Lutherschrift gibt Deranlassung, ihrer in allen evangelischen Kirchen zu gedenken, wie es auch das Landes­kirchenamt für nächsten Sonntag den Pfarrämtern empfohlen hat. Der Redner sprach zunächst über die Bedeutung der Gottesdienstaufsassung Lu­thers, die dahin geht, daß die gottesdienstliche Handlung eine Rotwendigkeit um unserer Sünde willen sei, nicht der eigentlicheGottesdienst im heiligen Geist". Der Gottesdienst soll eine Rei­zung zum Glauben sein und die Förderung des Christen in der Erkenntnis Gottes bewirken. Das gottesdienstliche Handeln ist nur Mittel zum Glauben, nicht Selbstzweck. Er dient freilich zur Ehre Gottes, wenn er im rechten Glauben ge­halten wird. Die dabei gebrauchten liturgischen Formen sind nicht das allein Maßgebende. Die Hauptsache ist, daß sie zur Besserung des Rächsten dienen, ihn auf Gott und das Gebot der Liebe Hinweisen. Darum hat die liturgische Bewegung der Gegenwart die Aufgabe, diejenigen Formen zu suchen, die unserer Zeit das Verständnis des Ausführungen Luthers über seine gottesdienst- dcr Liturgie in unseren evangelischen Gemeinden ist kein Bedürfnis. 3m zweiten Teil seines Vor­trags behandelte der Redner die Bedeutung der Ausführungen Luthers über seiner gottesdienst­lichen Ordnungen. Wir sollen das Wort Gottes in Predigt und Liturgie verkündigen, aber kein Gesetz" daraus machen oder einen ideal-christ- lichen Gottesdienst schaffen wollen. Erst die Ein­führung der deutschen Sprache in den Gottes­dienst machte diesen zu einem wirklichen Ge­meinde gottesdienst. Luther ist ein hervor­ragender Liturg gewesen, der Vorbildliches ge­leistet hat und darum für uns maßgebend ist: er ändert an der alten Messe nur das, was nicht gemeindegemätz ist, da nicht der Klerus, sondern die Gemeinde Träger des Gottesdienstes ist. Aus Luthers deutscher Messe kann unsere Zeit viel lernen, darum ist es sehr wichtig, ihrer zu gedenken.

Der Korreferent, Pfarrer Schorlemer, Lich, hält die deutsche Messe Luthers von 1526 für einen verhängnisvollen Mißgriff Luthers. Das Gebet trete zu sehr in den Hintergrund, der pädagogische Zweck des Gottesdienstes scheine dessen Hauptaufgabe zu fein, was aber nicht des ganzen Luthers Auffassung (ei, die dahin gehe, daß derKultus" das sichtbare Leben deS Christus mit feiner sichtbaren Kirche und umgekehrt sei, Luthers Wesse sei zwar die Ge­burtsstundeunseres" Gottesdienstes. aber auch der beginnende Todeskampf des Kultus der Kirche". Redner ist mit den neueren liturgischen Bestrebungen nicht einverstanden.

Rachdem der Vorsitzende beiden Rednern für ' ihre geistreichen und anregenden Ausführungen gedankt und das beiden Rednern Gemeinsame betont hatte, kam es zu einer ausgedehnten Aus­sprache, in welcher das Für und Wider ausführ­lich besprochen wurde.

Mit dem GesangAch bleib' mit deinem Worte" wurde die Tagung geschlossen.

400Jahre deutscher Gottesdienst

D. Auf Anregpng des Hessischen Lan­deskirchenamtes wird der nächste Sonn­tag, Cantate, im ganzen Land als F e st t a g z u r Erinnerung an LuthersDeutsche Messe" vom Jahr 1 5 26 gestaltet. Im Got­tesdienst, wie in Vorträgen wird auf diese be­deutsame Erinnerung hingewiesen werden. Mit Luthers Schrift würde eine durchweg in deutscher Sprache gehaltene Gottesdienstordnung einge­führt und damit das Lateinische, das seither den Gottesdienst beherrschte, beseitigt. Während sich der Reformator mit feiner Reuordnung noch an die katholische Messe anlehnte, schaltete er chre, mit dem evangelischen Glauben unverein­baren Stücke aus. Mittelpunkt des Gottesdienstes wurde die Predigt, und zwar in deutscher Sprache. So fiel die Kluft, die Priester und Laien seither getrennt hatte, künftig weg. Reben dem ver­kündigten Wort hielt das deutsche geistliche Lied seinen Einzug in die Kirchen, und dieWitten­berger Rachtigall" wurde selbst einer der ersten und berufensten Sänger. Selbst in den katho­lischen Kirchen kamen deutsche Predigt und deut­sches Lied durch Luthers Tat mehr zur Geltung.

Kleine Strafkammer Wetzlar.

Bei einem Kaufmann in Haiger hatte der Gerichtsvollzieher- Pfändung mehrerer Gegenstände vorgenommen. Als er an dem festgesetzten Tage die gepfändeten Sachen versteigern wollte, fand er die Tür verschlossen, fo daß die Versteigerung einst­weilen nicht ftattfinben konnte. Van dem Zeugen Kaufmann H. erfuhr er bann, daß dieser die Gegen­stände durch notariellen Kaufvertrag erworben habe und die Herausgabe verweigere. Der Beamte setzte darauf einen neuen Verfteigerungstermin an, der jedoch nicht mehr stattsand, da die Schuld, wegen der die Sachen gepfändet waren, vorher bezahlt wurde. Gegen den ursprünglichen Eigentümer der Pfand­objekte, den eingangs erwähnten Kaufmann, wurde dieserhalb wegen Pfandbruchs ein Strafverfahren eingeleitet und er vom Amtsgericht Dillenburg zu

frankfurter Börse.

Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers*

Frankfurt, 30. April. Tendenz schwächer. Die Börse eröffnete den letzten Tag im April in schwacher Tendenz unter starker Zu­rückhaltung. der Spekulation. Das Feh­len des Publikums und des Auslandes macht fick, immer stärker fühlbar. Die mangelhafte Geschäfts­tätigkeit verhinderte aber andererseits ein stärkeres Nachbeben der Kurse, hie bei Beginn nur ein leichtes Abbröckeln zeigten. Die Ursache der schwächeren Strömung wird auf die heutigen Prämienerklärun­gen zurückgeführt, die etwas Angebot an den Markt brachten. Die Sensation des Tages bildete die D i= videndenlosigkeit von Holzmann, wo durch eine allgemeine Enttäuschung hervorgerufen wurde, zunial bestimmt mit einer Ausschüttung von 8 Prozent gerechnet worden ist. Der Kurs für Holz- mann-Aktien wurde heute gestrichen: im F r e i o e r- kehr wurde ein Kurs gesprochen, der 10 Prozent niedriger war. Nach kurzem Verlaufe konnte sich

Frankfurt a. M., 30. April. Es wurden no­tiert: Weizen, Westerauer, 30 bis 30,25 Mark: Roggen, inländischer, 19,75 bis 20; Sommergerste für Brauzwecke 22,75 bis 24,75; Hafer, inländischer, 23,25 bis 24; Mais (gelb) 18.50 bis 18,75; Weizen­mehl, inländisches (Spezial 0) 42 bis 42,50; Rog­genmehl 29 bis 29,25; Weizenkleie 10; Roggenkleie 11 bis 11,50 Mark. Tendenz: abgeschwächt.

Berliner Vr^suUcnbörsc.

Berlin, 29. April. 3m Berliner Pro- dftktengeschäft hat sich an der Lustlosigkeit nichts geändert. Das Ausland bietet wenig ober gar keine Anregung. Die Eigner zeigen sich in ihren . Forderungen wenig nachgiebig. Bei Beginn das amtlichen Verkehrs war die Tendenz recht stift. Die Kurse eröffneten für Brotgetreide durchweg apf dem Stand des Vorlagslurses. Auch int Termingeschäft gestalteten sich die Kurse ähnlich. Gerste sehr vernachlässigt und schwächer. mtE Brausorten, dir aber gänzlich fehlen, gefragt Hafer ruhig. Futtermitt:! ohne größere Beach­tung. Es notieren pro 1000 Kg.: Weizen, märt, 296 bis 299. Roggen, märi.. 173 b's 173, Somr.wr- gexste 195 bis 210 Inländische Gerste 173 bis 190, Hafer miirL, 193 bis 233; für je 100 Kg.: Weizenmehl 37.50 bis 39.75, Roggenmehl 25.25 bis 26.75, Wcizenlleie 11.25, Roggenkleie 11.90 bis 12.25, Diktoriaerbsen 29 bis 39 kleine Speile- erbsen 24 bis 28, Futtererbsen 22 bis 26. Pe­luschken 22 bis 25, Ackerbohnen 22 bis 24, Wicken 23 bis 30, Lupinen, blau, 11.75 bis 12.75, Lupinen, gelb, 14 bis 14-75. Serradelle, alt, 24 bis 29. Serradelle, neu, 36 bis 40, Rapskuchen 13.90 bis 14.20. Leinkuchen 18.40 bis 18.60, Trockenschnitzel 980 bis 10.10, Soha-Schrot 19.40 bis 19.90. Kartosfelflycken 15.70 bis 16.10.

Büchertisch.

Rr. 30 des Daheim ist erschienen und enthält außer dem farbigen künstlerischen Bild- schmuck und vielen Abbildungen zu den jüngsten Zeitgeschehnissen einen Aufsatz von Dipl.-Ing. O. Frank über die Frage der Rvnnu.ng im Kampf gegen die Verschwendung". Dagegen nimmt ein AufsatzHeimische Küchenkräuter aus fast vergessenen Kenntnissen vergangener Tage seine Vorschläge zu hauswirtschaftlicher Sparsam­keit. E. Grupe-Lörcher schildert anschaulich las Leben, Wesensart und Erscheinung der Frau in Andalusien. Eine biographische Skizze wür­digt das Schaffen K. Schneiders, des verdienst­vollen Schulmannes, anläßlich der 100. Wieder­kehr seines Geburtstages.

Illustrierte Technik für Jeder­mann. (©. Hirth, München.) Das bemerienswert reichhaltig bebilderte Heft 16 bringt u. a. ein ak­tuelles Kapitel über Farben-Kinematographie von Kluth; das gleiche Interesse dürfen Ab­bildungen von Flugzeugen beanspruchen, mit denen der Polarforscher Mac Millan 1925 einen Luftvorstoß in die Arktis unternahm. Aus dem übrigen Teil sei besonders verwiesen auf allerlei Wissenswertes über das Zupfinstrument" und die unterhaltsame FunkgeschichteEine Reise um die Erde in 6 Sekunden".

D e r A lp en fr e un d". Das zweite April-Heft bringt an der Spitze eine Arbeit von Hanns Barth, dem bekannten alpinen Schrift­steller, über die Dolomiten. Es seien außerdem hervorgehoben eine lebendige Fahrtenschilderung von Alexander Stelzmann, der eine Besteigung der beiden höchsten norwegischen Gipfel, Gliitertind und Galdhöpig beschreibt, und ein schöner Aufsatz von Waldemar Hartmann: Auf Schiern durch den Isarwinkel. Ausstattung und Bildschmuck des Heftes sind gediegen wie immer.

Rümmer 4232 der Illustrierten Zei­tung (Verlag I. I. Weber, Leipzig) gewährt dem Leser Anregung, Belehrung und Unter­haltung. Reben den belletristischen Gaben ist vor allem der künstlerische Schmuck der Rümmer hervorzüheben. wozu R. Lipus, M. Frost. H. Venter, A. Friese und Willi Geiger beit rügen. Ferner unterrichtet das Heft über Den Weltluft­verkehr 1926, bringt einen Reisebericht aus dem märchenhasten Indien und zeigt erstaunliche Auf­nahmen aus dem neuen FilmDie Biene Maja" nach dem Roman von Waldemar Dönsels.

Inayat Khan: Musik des Schwei­gens. Rotapfel-Verlag, Zürich und Leipzig. 3,60 Mark geh. Jnayat Khans schöne, klare Ausgeglichen­heit zieht immer mehr Menschen in ihren Bann, die aus ihrer eigenen Zwiespältigkeit herausver­langen. Nun erscheinen die Sprüche seiner Samm­lungGajan" eines Buckes, das wie kein gn- deres den Stempel feiner Eigenart trägt. Es find Sprüche über die Dinge des Lebens, Aussprüche eines Menschen, der mit sich im klaren ist, der das Menschenherz bis in feine innersten Falten durch­schaut und in prächtig knapper Form das ausspricht, was chm hilft, was Tröstung, Ermutigung, Mah­nung, Hilfe bedeutet. Von diesen einfachen Sprüchen strömt eine ipohltuende Harmonie aus. 12

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Berlin, 29 April

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Norwegische Noten. . . .

DclUsch-Testcri. ioo Kronen Rumänische Noten . .

Schwedische Noten

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Tschechoslowakische Noten . .

Unaariiwe Noten

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Wirtschaft.

* Sie amtliche Großhandels­index Ziffer vom 28. April. Vom 21. bis 23. April ist die Großhandelsindexziffer um 0.2 Prozent von 123.2 auf 123.4 gestiegen. Die gleiche Steigerung st>e.isen die Agrarerzeugnisse (mit 122.7) und die Industriestoife (mit 124.7) auf.

D i e Reichsind.exziffer für die Lebenshaltungskosten im April. Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung. Wohnünz, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung undSonstiger Bedarf") beläuft sich nach den Fest Wellungen des Statistischen Reichs­amtes für den Durchschnitt pes Monats Apxil auf 139.6 gegen 138.3 im Vormonyt. Sie hat sich sonach um 09 Prozent erhöht. AuAchlyggebeno hierfür war die Steigerung der Wohnungsmieten.

* äleber Zeichnung der Reichspost­und Preußischen Schahanweisungen. Von zuständiger Seite wird mitgeteilt: Rach dem vorliegenden Ergebnis sind sowohl die 61 ^proz. Schahanweisungen der Deutschen Reichspost, wie auch die 6' I.proz. Schatzanweisungen des Frei­staates Preußen erheblich überzeichnet worden. Bei der ganz überwiegenden Mehrzahl der Zeich­nungen haben die Zeichner sich einer Sperre von 6 Monaten unterworfen. Die Zuteilrmg wird in den nächsten Tagen erfolgen.

* Deutsche Effekten- und Wechsel­bank in Frankfurt a. M. Der Aufsichtsrat der Dank hat beschlossen, der auf den 21. Mai einzuberufenden o. H.-D. vorzuschlagen, aus dem Reingewinn von 684 537 Mk. für 1925 eine Dividende von 7 Proz. zu verteilen.

* Daheris ch e Rumpler-Werke AG. in Augsburg. Die Stadt Augsburg hat laut Piünch. A R." die Dayerifchen Rumplerwerke in Augsburg mit dem dazugehörenden Flugplatz­gelände erworben. Die Höhr der Kausfumme soll sich auf 350 000 Wk. belaufen. Vertreter der äldet-Werke find gegenwärtig in Augsburg, um die Derhanblungen wegen älebernahme der Rumpler-Werke und Verlegung der äldrt-Werke nach Augsburg zur Entscheidung zu bringen.

* Hänsa-Lloyd-Werke A. G., Bre­men. Die älmstellung der Produktion auf mo­derne Fließmethoden gelangte bei der Gesell­schaft im letzten Geschäftsjahr zur völligen Durch­führung. Die Annröglichteit, amerikanische Me­thoden unbesehen aus Deutschland au übertragen, stellte sich bei der Gesellschaft bald heraus, in­dem für die gesteigerte Erzeugung kein Absatz vorhanden war. Die Erfahrungen des abgelau­fenen Jahres haben ergeben, daß die Zukunft der deutschen Automobiundustxie weniger ein Produktions-, als ein Absätzproblem ist.

Berliner Börse.

(Eigener Dradtverich! de- ^Gictzenei Anzetgers".) Berlin, 30. Avril. An der allgemeinen G e s ch ä s t s u n l u st änderte sich heute nichts, das Fehlen des Publikums machte sich weiter sehr fühl­bar. Bei Beginn kam durch die Prämienerklärun­gen noch etwas Angebot an den Markt, das zu leichten Kursabschwächungen führte. Die Rückgänge

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12,457

Belgrad

7,29

7.41

7,395

7,415

Budaont .

6,865

5,885

5,865

5,885

Bulgarien

3,042

3,052

3,04,5

3,055

Lissabon

21.425

21,44$

21.425

21.475

Danzig

80,92

81.12

80.92

81.1*2

«omt'uktn

2,17

..iS

2.195

2,205

ytbp.n

5,24

5,26

5.24

5.26

Canada. .

4,20

4.21

4,199

4,209

Uruguay

4.305

4.315

4.315

4.325