Neue kommunalwirtschaftliche Möglichkeiten Wiesecks.
(Kotfraut 8 bis 12, gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüben 10 bis 15, Spinat 25 bis 30, älnter-Kohl- Tabi 6 bis 8, Grünkohl 20, Rosenkohl 45 bis 50, Feldsalat 80 bis 103, Tomaten 30 bis 35, Zwiebeln 8 bis 12, Meerrettich 35 bis 100, Schwarzwurzeln 50, Kartoffeln 5, Aepfel 10 bis 30, 'iB'.rnen 10. junge Hahnen 100. Suppenhühner 100, Gänse 80 bis 100 Pf. das Pfund; Eier 15 bis 18, Blumen- kohl 50 bis 150, Endivien 8 bis 20, Ober-Kohlrabi 5 bis 10, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 20, Sellerie 20 bis 50 Pf. das Stück.
können. ~ .
'• Käthe - Kruse- Puppen. Man schreibt uns: Wer hat sie nicht schon gesehen, diese entzückenden Geschöpfchen, im Spielwarenlaben oder auch nur als Illustration. „Ich rann mir nicht denken, bafj man mit einem harten, falten und steifen Dings mütterliche Instinkte befriedigen kann. Ick koos mich keine Puppen ick find sie scheußlich. Macht euch selber welche. Dieses sind die Worte des denkenden und emp-
Rundfunk-Programm
deS Frankfurter Senders.
(Aus der .Radio-Umschau-.)
Jreltag, 29. Oktober.
3.30 bis 4 übt: Die Stunde der Iugend. 4.30 bis 5.45 Uhr: Hausfrauennachmittag. 6.15 bis 6.35 älhr: .Chinesische Märchen", vorgetragen von Dr. Iosefine Fleck. 6.35 bis 7 Uhr: „Baukunst und Landschaft in China", Vortrag von Regierungsbaurat Ernst Doerschmann (Berlin). 2.30 älhr: älebertragung von Cassel: „Der Bogel- Händler". Operette in drei Auszügen.
findenden Künstler-Datcrs. Prof. Mast Kruse, der dadurch den Antrieb gab, daft Käthe Kruse, seine junge und lebensfrohe Frau, Puppen für ihre Kinder schuf, die nichts sein wollten, als innig geliebte Spielpuppen. Heute,, nach 15 Iahren ist sie bei uns so volkstümlich geworden, dah schon die Kleinsten vorm Pupvenschausenster mit Kennermiene zu entscheiden wissen, ob es «ine „Käthe Kruse" ist. Sie, die Puppenmutter. wird bei uns hier in Gieften am Freitag und Samstag im früheren Cinhorn^aal am Kirchenplatz über „Puppen. Erziehung und Frauenberufe" sprechen. Man beachte die heutige Anzeige.
•• Der Gräberbesuch in Frankreich. Wie dem WTD. von zuständiger Stelle mitgeteilt wird, tann vom 31. Oktober bis 4. Rovember einfchl. der Gräberbesuch in Frankreich stattfinden. Als Taxe sind an der Grenze zu entrichten 2.50 Goldfranken, gleich 16,90 Papierfranken. Das Visum wird nur an der Grenze gegeben, und zwar auf gültigen Pah oder Personalausweis mit Lichtbild. Im übrigen erfolgt der Besuch der Gräber unter den bisherigen Bedingungen. Ebenso ist für den 21. und 22. Rovember (Totensonntag) unter den gleichen Bedingungen für zwei Tage der Gräbcrbefuch in Frankreich gestattet.
•• Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt. 5 Kühe, 759 Kälber, 891 Schafe, 292 Schweine.
markung zeigt, dah wir verhältniSrnähig arm an Obstbäumen sind, und von den vorhandenen ein guter Teil abhängig ist. In Anbetracht der Wirtschaftlichkeit eines rationellen Obstbaues und der Ausnahmefähigkeit des Marktes (nach Deutschland werden jährlich grohe Mengen Obst aus dem Auslande eingeführt!) bedeutet eine solche Anpflanzung eine Bereicherung des Dolks- vermögens. Es wäre dringend zu wnn'chen. dah die vorhandenen geringen An ätze reich e R a ch- a h m u n g finden. Sollte es dann noch möglich sein, den Obst- und D ar t e n b au verein zu neuem Leben wachzurufen der der -all- gemeinheit dann mit Rat und -tat zur ccite fehl, so wäre auch dies ein Gewinn für unser Gemeinwesen.
Preuhen.
Kreis Wetzlar.
Wieseck. 27. Ott. Die seit einer Reihe von Iahren im Gange befindliche Zusammen» , l e g u n g der hiesigen Feldgemarkung darf nunmehr als ziemlich beendet angesehen werden. In diesem Herbst erfolgte die Zuteilung der neuen Grundstücke, die zunächst, wie wohl bei den meisten Feldbereinigungen, älnzufrieden- heit auslöste und eine grohe Reihe von Rekla- mattonen im Gefolge hatte. Bei den sich an- schliehenden Reklamationsverhandlungen konnten die Bedenken gegen die Reuzuteilung teilweise- zerstreut, und dort, wo nachweisbar Härten vor- gekommen waren. Abhilfe geschaffen werden. Bei einem kleinen Rest wird wohl ein gewisses Un- befriedigtsein übrig bleiben, bis man sich an die neuen Verhältnisse gewöhnt und mit dem Un- abänderlich-in abgefunden hat. Im Laufe der letzten Wochen wurden die neuen Weg e ab- gegrenzt, so dah man jetzt bereits ein Bild von der künftigen Gestaltung der Gemarkung gewinnt das noch dadurch verstärkt wird, dah eine Anzahl Grundstücke in ihrer neuen Lage bereits ausgestellt sind. Rach erfolgter Bekanntmachung I dürfen die alten Wege, soweit sie m Wegfall kommen, nicht mehr befahren werden, man ist daher bereits auf die neuen Wege angewiesen, was in der ersten Zeit noch einige Schwierigkeiten haben dürste. Auch diese werden noch behoben, wenn erst die erforderlichen Wegebauarbetten durchgesührt sind. Iedenfalls zeigen sich heute schon die Rotwendigkeit und die Vorteile der Bereinigung. Ein gut durchdachtes Reh von Wegen gibt die Möglichkeit, an irden Acker mit dem Fuhrwerk heranzukommen, waS 1^*2**™ vielen Fällen nichtz der Fall war. Die Rechts- Verhältnisse bezüglich der Grenzsteine usw. find nun ebenfalls einwandfrei geklärt so dah in dieser Richtung allen späteren Meinungsverschiedenheiten mit ihren unerquicklichen Folgen I vorgebeugt ist. Eine wesentliche Verbesserung und damit eine Erhöhung ihres Wertes als Kulturland erfuhren grohe Teile des Acker- und Wiesengeländes durch die eingelegten Drainagen. Die dadurch erreichte Entwässerung wird sich schon in naher Zukunft äuherst günstig bemerkbar machen. Am augenfälligsten zeigen sich die Vor- teile der erst teilweise durchaeführten Arbeiten in dem weiten Wiesengelände des Wieseck- tals Dort, wo früher schon bei einem starken Regen sich Sumpf und Lleberschwemmung unliebsam bemerkbar machten, konnte dieses Iahr Ine Heu- und Grummet ernte ohne Hemmnisse durch- geführt werden. Sind die Arbeiten in diesem Abschnitt erst beendet, so wird die seither der Gefahr des völligen Versauerns ausgesetzte Grasernte bald wieder zu einem vollwertigen Futtermittel werden. Für die Pächter d«8 Kirchengut-Geländes bringt die seld- bereinigung insofern eine unangenehme Erscheinung als die Pachtzeit dadurch ein vorzeitiges Ende' erfuhr. DaS gesamte umfangreiche Kirchen- gut wird in diesem Herbst neu verpachtet. Dadurch, dah auch das Gemeindegelände neu zur Verpachtung kommt, dürste es Wohl möglich werden, alle Wünsche nach Pachtgelände zu befriedigen. Die seither bestehenden Schwie- rigfeitcn bei der Erwerbung von Baugelände sind nunmehr ebenfalls völlig behoben; die Reu» einteilung gereicht der Allgemeinheit zum großen Vorteil. Der seitherige Zustand, dah man es I beim Erwerb eines Bauplatzes mit mehreren Grundstückseigentümern zu tun hat, machte schon manche recht verdriehliche Schwierigkeiten. Die I Reueinteilung der Bauplätze im Bebauungsplan gibt jedem Grundstückseigentümer nunmehr die Möglichkeit, seinen Bauplatz an Private zu verkaufen, ohne dabei vom guten Willen seines Grundstücksnachbarn abhängig zu sein. Ebenso ist es auf der anderen Sette sehr wertvoll, wenn der Erwerber eines Bauplatzes nur mit einem Eigentümer in Verhandlung zu treten hat. Diese ®inteilung des gesamten Baugeländes in fertig e 3au- quarttere ist eine Haupterrungenschaft der Feldbereinigung. Der Debauungspl an wurde in grobem Ausrnah angelegt. Er urnfaht alles Gelände, das von der Möserftrahe. Marburger Strafte, Grenz weg Giehen-Wieseck und der Siebener Strabe umgrenzt wird. Damit hat sich die Gemeinde Wieseck im Gegensatz zu anderen Gemeinden einen Bebauungsplan geschaffen, der auf mehr als ein Menschenalter ausrei.chend ist. Rachdem nun die Besihderhältnisse nach menschlichem Ermessen kaum eine Veränderung erfahren werden, dürfte es angebracht erscheinen, auf einen Mangel innerhalb • unserer Gemeinde aufmerksam zu machen, dem bei einigermaßen gutem Willen und Interesse leicht abgeholfen werden kann. Der Anlage von Obstbaumpflanzungen mub unbedingt ein gröberes Augenmerk zugewandt werden. Ein Gang durch die Ge-
Lebensabend gesichert hat. „
Wer spart, gibt der Wirtschaft Kredit und tragt mit dazu bei, daß sie mit dem nötigen Betriebskapital versorgt wird. So hilft er mit, die Not in allen Erwerbszweigen, in Handel, Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft zu lindern und Arbeitern und Unternehmern Beschäftigung zu geben. Was könnte,
IZ Wetzlar, 27. Ott. Gestern starb hier der Bankier Otto Kellner, Inhaber des Bankhauses Iulius Kellner, im 63. Lebensjahre. Der Verstorbene gehörte zu den angesehensten Personen der Stadt. Trotz der vergangenen schweren Krisenjahre hatte er es verstanden, sein 'Bankhaus fetoftänöig zu erhalten und weiter auszubauen. Ein schweres Leiden warf ihn seit einiger Zeit auf das Krankenbett. Reben seinem Beruf war er lange Iahre ein angesehenes Mitglied des Stadtverordnetenkollegiums. Auch der hiesigen Handelskammer gehörte er seit deren Gründung an. Außer in diesen gröberen Körperschaften bekleidete der Verstorbene noch eine Anzahl weiterer Ehrenämter in kirchlichen und anderen Vereinen. Bei AuSbruch des Weltkrieges stellte er sich der Militärverwaltung als Oberleutnant d. L. zur Verfügung und war in der ersten Zeit bei der hiesigen Dahn- hofskommanöantur tätig. An der Errichtung d?s hiesigen Denkmals für die im Kriege gefallenen Angehörigen des rheinischen Iägerbatail- lons Rr. 8, daÄ dekc-üntlich bis zum Iahre 1877 in Wetzlar in Garnison gelegen hatte, war er «L3 gedienter Säger hervorragend beteiligt.
Kreis Biedenkopf.
sch. Biedenkopf, 27. Oki. Wildernde Hunde bringen bei Nacht in den Pferch der hiesigen Schafherde, versprengten die Herde und zerrissen trotz sofortigen Eingreifens des Schäfers eine Anzahl Tiere. Der Schaden ist recht erheblich. Bisher konnten noch nicht alle Schafe ermittelt werden.
Dillkreis.
cf Breitscheid, 27. Dtt. Ein schwerer Unfall ereignete sich gestern abend im Hause des Landwirts T^ielmann in Medenbach Der 21jährige SoJfa Otto, der sich mit der neu aufge« stellten Schrotmühle beschäftigte, wurde infolge Z c r- reißens bet Mühlsteine von biesen gegen ben Leib getroffen. Auf ärztliche Anorbnung mußte bet Schwerverletzte sofort ins Herborner Krankenhaus überführt werben, wo er noch in bet- selben Nacht seinen Derletzungen erlag.
Oberwcsterwaldkrcts.
4. Hachenburg, 26. DIt. Der Dberlanbjäger Kartheuser von Hachenburg wurde in der Rächt auf Montag zwischen Höchstenbach und Winkelbach (bei Hachenburg) sehr s ch w e r v e r - letzt. Auf den Anruf des Beamten hin sollen zwei Männer mit verdächtigem Gepäck diesen diesen durch zwei Schüsse verwundet haben, wovon der eine in den Oberschenkel, der zweite in den -Unterleib drang. Der Verletzte konnte sich noch selbst in seine Behausung in Höchstenbach schleppen. Der sofort hinzugezogene Arzt ordnete die Ueberführung in das Krankenhaus zu Dernbach an, wo der Verletzte sich einer Operation unterziehen muhte, die gut verlaufen ist.
A Höhn, 26. Ott Der heutige Diehmarkt halte sehr unter der Ungunst der Witterung zu leiden. Es war nur wenig Vieh auf getrieben, woran wohl auch die in einigen Dörfern herrschende Maul- und Klauenseuche Schuld war. Die Preise für Iungrinder betrugen 150 bis 180 Mark, für ältere Rinder 265 bis 315 Mark und für Kühe 350 bis 360 Mark.
Maingau.
WSR. Frankfurt a. M„ 27. Okt. Hand- taschenräuber schonen auch Erblindete nicht. Ein älteres blindes Fräulein stand mit ihrer Begleitung an einer Omnibushaltestelle. Sie hatte am Arm eine Handtasche hängen, in der sich sauer ersparte 35 Mark befanden, die sie zur Anschaffung von Winterbrand erspart hatte, und fünf Schlüssel, Ausweispapiere und eine Strahenbahnkarte. S e kann sich erinnern, daß sie vor dem Einsteigen von zwei Personen angestoßen wurde. Offenbar hatte der Täter hierbei den Lederbügel abge- schnitten und die Tasche an sich genommen.
Unfall des v-gugesTrier-Giehen 1
WSR. Der v-Zug 125 Trier- Gießen kam gestern, Mittwoch, abend kurz nach 8 Uhr hinter der Station Winningen bei Koblenz zur C n t g l e i f u n g, die durch herab- fallende Baumstämme eines voraus gefahrenen Güterzuges herbrigeführt wurde. Rach- dem der Zug etwa 100 Meter neben dem Gleis hergelaufen war, gelang es, ihn zum Stehen zu bringen. Bis auf einen Postbeamten, der leichte Kopfverletzungen davontrug, sind Personen nicht zu Schaden gekommen. Des Publikums, das durch daS laute Krachen auf den Unfall aufmerksam wurde und allenthalben sofort die Rotbremse zog, bemächtigte sich eine Panik. Die Reisenden wurden nach l1/» Stunden durch einen Sonderzug wetterbe- sördert. Der Verkehr wird durch Umsteigen aufrechterhalten.
Wie wir noch hören, kamen die Reisenden mit einstündiger Verspätung in Gießen an, wo sie den Anschluß an den Berliner Rachtschnellzug noch erreichten.
Bornotizcn.
— Tageskalender für Donnerstag. Dortragsvereinigung: 8 Uhr, Reue Aula der j Universität, Lichtbildervortrag. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Wir sind vom k. und k. 3nfan- terie-Regiment". — Astoria-Lichtfpjele: „Der Rächer der Berge".
KAISER BORAX'
M ach i zarten,
WSR. Allerheiligen. Rach einer Anordnung des hessischen Staatsministeriums haben in allen Orten, in denen das katholische Kirchenfest (1. Rovember) nicht als allgemeiner Feiertag gilt, die katholischen Staatsbeamten und Lebrer dienstfrei, die katholischen Schüler und Schülerinnen schulfrei. In Mainz, Worms, Dingen. Offenbach, Bensheim, Heppenheim, Dieburg und Umgegend ist Allerheiligen allgemeiner Feiertag, an dem die gesetzlichen Bestimmungen über die Sonntagsruhe in Kraft treten.
♦* Ein Reunzigjähriger. In Darmstadt, wo er wohnt, feiert heute der Geh. Oberbaurat Viktor von Welhien in voller Rüstigkeit seinen 90. Geburtstag. Er stammt aus Trier und war ursprünglich Privatarchitekt. Als solcher I zeichnete er sich bei der Errichtung größerer Krankenhausbauten aus. Im Iahre 1888 wurde von Welhien nach Hessen als Oberbaurat und Referent für Hochbauwesen in die M.nisterial- abteilung für Bauwesen berufen. Rach seinen Entwürfen sind in der Zeit von 1888 bis 1898 zahlreiche öffentliche Bauten errichtet worden, namentlich in Oberhessen (Hygienisches I
Irrenanstalt, Provinzialpflegeanstalt in Gießen, Zellenstrafanstalt in Butzbach usw.l.
*♦ Der Schiffenberger W e g an dem Straßenknie am Bahnübergang wird anfangs nächster Woche aus feiner bisherigen Richtung ver. legt werden. Die neue Strafte wird von dem Göbel- schen Besitztum aus in gerader Richtung nach der Goethe- und Bismarckstraße an den Eckhäusern der
I Gnaiithstrafte vorübergeführt. Damit ist auch die Schaffung eines neuen Bahnüberganges verbunden, der voraussichtlich in den erften Tagen der I kommenden Woche ebenfalls dem Verkehr übergeben I wird. Der jetzige Bahnübergang wird bann ge- schloffen werden. , ,,
*• Bor der Dolkshalle, innerhalb der im September geschaffenen Treppen-Bor- fläche sind -. Zt. Pflasterungen mtt Mosaikpslaster im Gange. Die Fläche wird in der Hauptsache mit Ratursteinen (Basalt) belegt werden, während zur Musterung gebrannte Steine aus dein Betriebe der Firma Gail Verwendung finden. Wie der Augenschein zeigt, dürste die Pflaste-
durch Zu uhr der so dringend nötigen Kapitalien einen hubsc^n Anblick bürten. . .
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Sparen ift mit einem Wort, das wirksamste bestreut toerben. Die Straße wird nur kurz fein, | Mittel um uns von den traurigen Folgen des da ihr Ende durch die jeftig«
Krieges zu erholen und unserem Volke eine gesunde des Amtsgerichts und ^^ ^e^uberl'egenden Zukunft zu sichern. Kulturelle und wirtschaftliche staatlichen Deamtenwohnhauses bestimmt ist Fortschritte lassen sich nur auf dieser Grundlage er- I 3 a m m e r D o 11 e t Zu st an d der
Men Je größer die Sparsamkeit in Deutschland Strafte Am Kugelberg. Die Strafte Am ?ft, desto größer wird auch das Vertrauen des Aus- Kugelberg ist seit Engerer Zeit em starkes ländes zu unserer Wirtschaft unb Währung sein, und Schmerzenskind der dortigen Anwohner. Durch desto stärker'sind die'Stützen für eine gesunde die anhaltenden Regenfalle unk»Öen Jarlen Weiterentwickluna im Innern. Fuhrwerksvrrkehr infolge der regen Bautattg-
Auf diese Zusammenhänge und Wahrheiten hin- leit ist nicht nur der ^°brdamm grundlos ^und XUmeifen das ift ber Zweck, ben die Sparkassen mit dadurch zu einer Plage kür Mensch und Tier ?brer Werbetätigkeit für ben Weltspartag verfolgen, geworden, sondern auch der ^urgerste^ an dem Sie richten ihre Bitte um Mitarbeit in erster Lime bewohnten Straftented ijt m eine1^rfaffung an die Frauen, die gerade in ihrem Bereich, im geraten, die von den Anwohnern mtt Recht als Haushalt, so unendlich oft Gelegenheit haben, prak- unerträglich empfunden wird. Wir haben uns tische Spararbeit zu betreiben. Zur Mitarbeit auf. gestern durch Augenschein von dem laErvollen gefordert werden ferner alle diejenigen, denen es Zustand dieser Straße überzeugt. Was man obliegt, für die Erziehung junger Men- letzt dort zu sehen bekommt namentlich aiuh an sch en in Kirche und Schule zu sorgen. An ihnen dem Bürgersteig ist berart, daß man nur das liegt es, dem Heranwachsenden Geschlecht die Ach- bisherige geduldige Schweigen Anwohner tüng auch vor dem kleinsten Geldstück wieder ein- bewundern muft. Stellenweise ist Bu^ersteig zupslanzen und es auf die schädlichen Folgen über- von den fuhrwerken übel zugerichtet ttese flüssigen Geldausgebens immer unb immer wieder Locher klasien.mehrfach> d^t nebendem fchma hinzuweisen. Die Bitte um Unterstützung ergeht an Streifen Gelang, der ^u^ersteig f • alle Behörden, von deren Mitarbeit ein großer und daß da noch keine ^"bttiche vorgekommen Teil des Erfolges abhängt. Auch jeder einzelne soll sind, ist geradezu verwunderlich^Dieser Zustand mit gutem Beiipiel vorangehen und andere dadurch der Straße kann mit dem Hm^is s , zum Sparen mitreißen. Nur so kann unser deutsches Begletter^einungen de
Volk sich wieder eine bessere Zukunft schaffen, nur gerechtfertigt ^rden Ewige Fuhren Schlacke auf diesem Wege können wir uns aus den Fesseln wurden da bisher schon: mancherlei Sch f ber drückenden Not, die uns heute noch gefangen Q^aUen daben und sie durft^ wohl au-h sirr hält befreien die Folgezeit den Mißstand wesentlich mtt^rn.
Darum: Werspart,sorgtfürdieZu- Es erscheint notwendig, hier ungesäumt Abhilfe k u n f t. Wer spart, trägt zur Uebermtnbung der zu schaffen. m 0 h P m n i
wirtschaftlichen Not bei. Wer spart, vollbringt D'e Freie 23 er e i n > g u n g m a L
eine nationale lat Angehöriger des R.-I.-R. 222 m Gietzen
... . hat sich unter Aufwendung nicht unbedeutende.
Brettener rvochenmarttprersc. Kosten ein genaues amtliches Verzeichnis sämtlicher
Cs kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: I im Weltkrieg gefallener, etwa 2900 Kameraden mit Butter 160 bis 180, Matte 35, Käse (10 Stück) Angabe der Kompagnie, Rang, Tag unb Ort des 60 bis 150, Wirsing 5 bis 8, Weißkraut 3 bis 5, Todes beschafft, um Hinterbliebenen oder sonstigen
" “ •" Interessenten bei Nachforschungen behilflich jein zu
Die Einrichtung des Weltspartages ist im Otto« ber 1924 auf dem erften Weltkongreß der Sparkassen aller Länder in Mailand beschlossen worden. An diesem Weltspartag, der regelmäßig am 31. Oktober ftattfinbet. soll überall, in allen Ländern in der Oefsentlichkeit rege Werbung für ben Spar gedanken gemacht werden.
Das alte, bewährte Sprichwort: „Spare in ber Zeit, so hast bu in der Not'." ist infolge des Krieges und ber mit ihm oerbunbenen Geldentwertung leider | bei vielen in Vergessenheit geraten. Die gerade in ber Zeit vor dem Kriege so ausgebehnte Spartätigkeit ist in allen Ländern wesentlich zurückgegangsn, zum Schaben für den einzelnen, hie Völker unb ihre Wirtschaften. Allenthalben ist ein Hang zu leichterem Gelbausgeben zu beobachten. An Stelle ber früheren Sparsamkeit ist eine gewisse Verschwendungssucht, ein „In-den-Tag-hinein-leben" zu beobachten. Diesen ungesunden Zuständen durch Wiederbelebung des Spürsinns unb Förberung ber Spartätigkeit abzu- helfen, ist der Sinn unb Zweck bes ffleltlpartags.
Die Notwenbigkeit bes Sparens ergibt sich jur uns Deutsche in ber heutigen Zeit in ganz besonderem Maße: Weiteste Kreise unseres Volkes sind in großer Not. Krieg und Inflation haben sie um ihre in jahrelanger harter Arbeit erworbenen Ersparniffe gebracht. Arbeitslosigkeit unb Kurzarbeit inb das Los von zwei Millionen Menschen. Tauende, die vor wenigen Jahren noch ein ausreichendes Einkommen hatten, stehen heute dem Nichts gegenüber. Angesichts dieser drückenden Nollage ist es Pflicht eines jeden Deutschen, zu ihrer Beseiti- gung sein Möglichstes zn tun. Dies kann er, indem er spart. Wo könnte er das besser als bei den Sparkassen, deren Hauptaufgabe es seit ihrem Bestehen ist, die Spartätigkeit anzuregen und zu fördern. ..
Wer sein Geld in dieser produktiven Weise an« legt, sichert sich für die Zeiten der Not unb schützt sich vor übereilten Gelbausgaben. Im Alter wirb er sich bes überaus großen Wertes seiner Spartätigkeit erst recht bewußt werden, wenn er, ber brürfenben Existenzsorgen enthoben, sich einen frohen
und wurde „bei hiesiger Spar- und Leihkasse bis auf weiteres angelegt." Da dieser Betrag zur Anschaffung des Blldes aber nicht ausreichte, fand am 1. Mai 1842 wiederum im Klubsaale das zwette „Luther-Concert" statt. Hierbei gingen 231 G. 30 Kr. ein. Die Gesamteinnahmen einschließlich Zinsen beliefen sich auf 582 G. 48 Kr., die Gesamtausgaben (Unkosten, Anschaffung des Bildes. Ejnrahmen usw.) 666 G. 111 ; Kr., so daß «aus der Dereinskasse 83 G. 23*/» Kr. zugelegt wurden, ein Llmstand, der e.nrn spatercm Dereinschronisten zu der Bemerkung veranlaßte, daß dadurch wahrscheinlich das lcmgiahr-.ge Defizit in der Vereinskasse verschuldet worden sei. Rach der noch vorhandenen Abrechnung erhielt der Maler 413 G. 301/, Kr.. der Vergolder C. Schneider in Frankfurt a. M.,106 ®- Ausgaben waren durch die Ausstellung ^s Bll des in Darmstadt entstanden. Raheres hierüber konitte aber nicht ermittelt werden. Wre dem auch sei, es darf doch gesagt werden, daß das damalige Vorgehen des „L.ederkranz auch heute noch die vollste Anerkennung verd-.ent. So kann auch diese Stiftung des Lutherbckdes bezeichnet werden als „ein Denkmal bürgerlichen Gernern- sinnes". O—g-
Der Wellsparlao.
sss CREME MOUSON


