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tzauptteil der Käufer ! rn des Vereins konnten gedeckt ! eigen Ausstellungen war dies ! schlossen alle mit einem mehr -n Defizit ab. Die Zahl der t ein« sehr geringe, infolge- ! *>et Weise die Einnahmen des men, während die Höhe der zunimmt. Um den ousstellen» j n auch mit in geringem Um- ' rden, nimmt der Vorstand ab iuse ausgestellter Werke vor. i Kunstsammlung zuführt oder inter die Mitglieder verw'en n 14. Dezember 1925 statt- ung wurden 13 Amechtschemc is 150 M, zusammen 106 Ml. des Jahres angekauste Kunst- litglieder verlost (32 Gewinnes Monate September und Lk- > isfte[Iung3raum Döflig neu in geweißt und bespannt. Dabc. gen Iahten aus bestimmtem nschenwand medergrlrgt. Dank ms der Stadtverwaltung und einzelner Gönner konnte der .ektrischet Beleuchtung verM m mit einem Teppich bM en gütigen Spendern herzlich stsführung unterlag mehr- die Herren Architekt Vast. Kayser, Kunstmaler DiU ms Burg k°lgten Mander, iie Stelle auch gegenwärtig. Ä >--- • e W* ®‘si? ffl®
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*• Sonderzug von Gießen nach Rübesheim. Am nächsten Sonntag, 4. Juli, wird ein Gesellschaftssonderzug 4. Klasse von Gießen nach Rübesheim gefahren, von da aus Dampferfahrt rheinabwärts bis Koblenz, und ab Koblenz zurück über die Lahnbahn. Hinfahrt: Gießen ab 5.50 vorm., Butzbach ab 6.11, Bad- Rauheim ab 6.24, Friedberg ab 6.32, Rüdes- heim an 8.23 vorm. Hier ist reichlich Zeit zur Besichtigung des Riederwalddenkmals und zu anderen Ausflügen. Mit Dampfer ab Rüdes- heim 1.55 nachm., ab Aßmannshausen 2.20, an Koblenz 5.10. Rückfahrt ab Koblenz 8.18 nachm. mit Zug über die Lahnbahn. Gießen an 10.27 nachm. Die Sonderzugteilnehmer können die Dampferfahrt nach Koblenz wahlweise in Rüdesheim ober Aßmannshausen antreten. Das Fahrgeld für die Dampferfahrt ist in den Fahrpreis der Sonderzugkarten mit eingerechnet. Der Preis der Sonderzugkarten beträgt ab Gießen, Butzbach, Bad-Rauheim und Friedberg 8,70 Mk. Reisende von Butzbach, Rauheim und Friedberg können aus ihre Sonderzugkarte den Pcrionenzug ab Gießen 10.39 abends benützen.
* Aufhebung einer Kraftpost im Vogelsberg Die Krastpost Feldkrücken — Mücke ist von der Postvcrwaltung aufgehoben worden. Die Linie war stark unrentabel.
• • D i e Besteuerung sportlicher Veranstaltungen. Das hessische Finanzministerium hat an die Bürgermeistereien und Polizeibehörden ein Rundschreiben gerichtet mit der Mitteilung, daß für sportliche Veranstaltungen qller Art nur noch eine Stempelgebühr zu zoylev ist, die auf drei bis fünfzehn Mark berechnet wird, wenn für die Veranstaltungen Eintrittsgeld erhoben wird. Die Vergnügungs- vder Billett st euer wird außer dem Stempelsatz nur dann erhöhen, wenn die sportliche Veranstaltung mit Tanzbelustigung verbunden ist.
' Rach- und Rücksendungsvermerke auf Driefsendungen. Die Post- anstalten find erneut angewiesen worden, die Vorschriften über die Rach- und Rücksendung von Driefsendungen und über die Behandlung unzustellbar zurückgekommener Sendungen genau zu beachten. Ramentlich sollen die älnzustellbarkeits- vermerke auf Drucksachen usw., deren Rachfenbung der Absender ausgeschlossen hat, richtig und vollständig sein, da die Ausschließung der Rachsendung bei Drucksachen meist verlangt wird, um die Anschriftenverzeichnisse der Versender richtigzuhalten.
" Eine Bullen-Versteigerung des Landwirtschaftskammerausschusses für Oberhessen findet gelegentlich des Prämienmarktes in Alsfeld am 5. Juli statt. Angemeldet sind hierzu 100 Bullen.
** Die Maul- und Klauenseuche hat in Queckborn weiter um sich gegriffen. Ort und Gemarkung Queckborn sind infolgedessen wieder zum Sperrgebiet erklärt worden. In Ettingshausen und in Saasen hat die Seuche keine weiteren Fortschritte gemacht, in Grohen-Linden und in Harimannshain ist sie erloschen. Dagegen ist sie in Dannenrod ausgebrochen.
♦* Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: 338 Ochsen, 56 Bullen, 840 Färsen und Kühe, 485 Kälber, 27 Schafe, 2798 Schweine.
Gießener Kreistag.
Am Samstag hielt der Kreistag des Kreises Gießen im hiesigen Regierungsgebäude eine Sitzung ab, in deren Mittelpunkt die Beratung peS Voranschlags der Kreisverwaltung .für 1926 stand. Die Verhandlungen dauerten von 10 älhr vormittags bis gegen 21 , Uhr nachmittags.
Den Vorsitz führte Oberregierungsrat Dr. Heß. Von den 30 Mitgliedern des Kreistages waren 23 anwesend.
Zunächst nahm der Vorsitzende die Dien st- einweisung und Verpflichtung der neuen Kreistagsmitgliedcr vor, die an die Stelle der von den Parteien in den Kreisaus- schuh entsandten Herren getreten sind.
Sodann wurde auf den jedem Mitglied vorliegenden
Verwaltungsbericht für das Rechnungsjahr 1924 verwiesen, in dem über die Kreisangelegenheiten für die Zeit vom 1. April 1924 bis 31. März 1925 referiert wird. 3n dem Berichtsjahr war der Kreistag dreimal zusammengetreten. Der Kreisausschuh erledigte im Kalenderjahr 1924 in 16 Sitzungen im ganzen 577 Gegenstände (darunter 22 mit mündlich kontradiktorischem und 553 ohne mündliches Verfahren). Die Kreis- rechnung für 1 9 2 4 schließt ab in Einnahme mit 999 571,34 Mark, in Ausgabe mit 943 570,66 Mark, sodaß ein 41eberschuß von 56 000,63 Mark verbleibt. Aus der Rachweisung über das Kapitalvermögen ist das Bestehen folgender Fonds bzw. Anlagen als bemerkenswert ber- vorzuhebcn: Ausgleichsfonds 170 0000 Rm., Aufwertungsfonds 24 000 Rm., Darlehen aus Son- dergebäudesteuer 13 500 Rm. Unter Kapital- schulden werden lediglich Papiermarkbeträge aufgeführt.
Der Kreistag wandte sich hierauf dem wichtigsten Punkt der Tagesordnung zu:
Voranschlag für 1926.
Der Haushalt schließt nach der Vorlage der Verwaltung in Einnahme und Ausgabe mit 966 374 Mark ab. gegen 918 422 Mark im Jahre 1925. Infolge einiger EtreichungSbeschlüsse des Kreistages senkt sich der Ausgabebetrag um rund 4000 Mk. auf 962 374 Mk.
Als Haudtposten des Haushalts smd folgende zu nennen: Soziale Fürsorge: Einnahme 243 792 Mk.. Ausgabe 416 712 Mk. (Vorjahr 169572 Mk. bzw. 362 025 Mk.): Allgemeine Verwaltung: Einnahme 16 932 Mk.. Ausgabe 130 277 Mk. (Vorjahr 12 500 Mk. bzw. 126 065 Mk.): Kreis st raßen: Einnahme 148 675 Mk.. Ausgabe 209 220 Mk. (Vorjahr 154072 Mk. bzw. 270 000 Mk.): Seffent- licher Arbeitsnachweis: Einnahmen 4725 Mk.. Ausgaben 60 902 Mk. (Vorjahr keine Einnahmen. 54 500 Mk. Ausgaben). Die Einnahmeseite verzeichnet die Kreisumlagen mit 397 000 Mk.. wie im Vorjahre (gern. Kreis- tagsbeschluh — Ermäßigung der Sondergebäude- steuer gegenüber den Vorschlägen der Verwaltung — werden jÄ>och nur etwa 337 000 Mark durch Steuern aufzubringen sein, während die restlichen 60 000 Mk. dem Ausgleichsfonds entnommen werden sollen): den Anteil an
Reichssteuern mit 115 500 Mk. gegenüber 171 500 Mk. im Vorjahre.
AuS den Einzelheiten der Beratung ist sol- g en des hervorzuheben:
Ein Antrag Müller- Dellrrshrim ("Sauern- bund), die vom Kreisausschuß beschlossene Schaffung der Stelle eines Kreisvollzie- hungsbeamten nicht zu genehmigen, wurde mit 14 gegen 12 Stimmen bei 2 Enthaltungen abgelehnt.
Mit großer Mehrheit angenommen wurde ein Antrag Klein (Klein-Linden, Bbd.), die Tagegelder des Kreistages, des Kreisaus- fchuffes und der Kreistag- und Krcisausschußkom- missionen aus Ersparnisgründen auf die Hälfte ihrer bisherigen Höhe hcrabzufetzen. Für den Antrag erhoben sich die Mitgliedr der Rechtsparteien und die beiden Vertreter der Demokraten.
Bei der Beratung des Kapitels Bauverwal- t u n g wurden verstärkte Maßnahmen zur Verhütung der Staubplage in den Ortschaften infolge des Automobiloerkehrs ge- wünscht. Die Sprecher Schaum (Lang-Göns, Bbd.) Bommersheim (Langsdorf, Bbd.) denken vor allem an die Teerung der Ortsdurchfahrten. Der Vertreter der Verwaltung, Oberbaurat Cella r i u s , wies auf die gesetzlichen Bestimmungen hin, die dem Kreis nur die Unterhaltung der Chaussierung in den Ortsdurchfahrten auferlegen. Für das, was darüber hinausgehe, fei der Kreis nicht zuständig; über die gesetzlichen Vorschriften könne et nicht hinweg. Trotzdem helfe der Kreis den Gemeinden nach Möglichkeit durch Beihilfen, wie es bisher schon geschehen fei. Ferner wurden nachdrückliche Maßnahmen gegen die Auto, und Kraft- rabraferei innerhalb der Ortschaften gefordert. Die Verwaltung will gern für Abhilfe sorgen, wenn ihr nicht mit allgemeinen Redewendungen. sondern bei Uebertretungen der Kraftfahrer mit präzisen Angaben an die Hand gegangen wird.
Einhellige Zustimmung sand ein Antrag QBclder Gießen, Dn., noch einmal an die Provinzialdirektion herar^utretea wegen mietweiser 4Ieberlassung eines Autos an die Kreisverwaltung in erforderlichen Fällen.
Zum Kapitel Unterricht. Wissenschaft und Kunst wünschte Abg. Loh (Leihgestern. Dn.). die Beiträge an die gemeinnüh-gen Vereine und Institutionen im nächstjährigen Voranschlag zu erhöhen, wenn die in Betracht kommenden Vereine darum ersuchen.
Beim Kapitel Landwirtschaft. Gewerbe und Verkehr wurden auf Antrag Müller (Bellersheim. Bauernbund) die für die Preisprüfungsstelle vorgesehenen Mittel (800 Mk.) mit 16 gegen 12 Stimmen gestrichen. da man von dem Wirken dieser SteUe ja doch nichts verspüre. Für den Antrag stimmten die Rechtsparteien und die beiden Demokraten. HebrigenS bemerkte Regierungsrat Dr. Braun hierzu, die Verwaltung habe bei dem Ministerium die Streichung dieser Einrichtung schon beantragt der Anteil des Kreises solle dann dem Staate überwiesen werden.
Zwei Anträge, die Dr. Lenz (Gießen, Dn.) bei dem Kapitel Soziale Fürsorge stellte, verfielen der Ablehnung: im weiteren Verlaufe dieser Beratung stellte der Vorsitzende fest, daß Dr. Lenz im Kreistag keine Anträge stellen
könne, da er dem Kreisausschuß anaehöre und sein Kreistagsmandat niedergelegt habe.
Zu dem Kapitel Äreisumlagen lag ein Antrag Müller, Bellersheim (Bauernbund) vor, der verlangte, gleichhohe Auslchlagsätze für die Umlagen auf die Stabt Gießen und die Canbo rte festzusetzen. Nach der Begrün- düng des Antrags durch den Antragsteller erklärte Dr. Lenz, Gießen (Dn.), In dieser Frage sei die Rechte nicht einer Meinung. Da die Stadt Gießen in mancherlei Hinsicht eigene Einrichtungen auf Stadtkosten unterhalte, die den Kreis nicht belüften, sei e r aus Gerechtigkeit für den Varfchlag der Verwaltung, der zweierlei Ausschlagssätze vorsieht.
Die Abg. Fenchel, Oberhörgern (Bbd.) und Bommersheim, Langsdorf (Bbd.) unterstützten rednerisch den Antrag Müller, für den auch der Antragsteller noch einmal eintrat, die Abg. Del- ck_e r (Dn.), Schudt (D. Dp.) und Homberger (Soz.) traten dem Standpunkt bei, den Dr. Lenz entwickelt hatte. Dr. Lenz hob noch hervor, er müsse in dieser Sache auch darauf Hinweisen, daß bei der Wahl 3000 deutschnationale Stimmen in Gießen abgegeben worden seien, ebenso wie 3000 deutschnationale draußen auf dem Lande. Seine Gießener Wähler müsse er also ebenso berücksichtigen, wie diejenigen auf dem Lande. Hier gehe es um den gerechten Maßstab. Die A b st i m m u n g ergab die Ablehnung des Antrags Müller mit 14 gegen 13 Stimmen. Mithin blieb der Grundsatz der getrennten Ausschlagssähe bestehen. 3m weiteren Verlause der Beratung, die zeitweise recht schwierig war und mehrfache Unterbrechungen der Sitzung zeitigte, verlangten die Abg. Sauer (Mittelst.-Dgg.) und Schudt (D. Vp.) eine Ermäßigung der Sondergebäudesteuer für die Stadt und die Landgemeinden und die Deckung des Aus- fallbetrags durch Inanspruchnahme des Ausgleichs- fonds. Schließlich wurde von einer Mehrheit, be- stehend aus den Rechtsparteien und den Demokraten ein Antratz Sauer-Schudt angenommen, nach dem die Sondergebäude st euer wie folgt festgesetzt wurde: für die Landgemeinden 10 P f. (Derwaltungsantrag 15 Pf.), für die Stadt Gießen 4 P f. (Verwaltungsantrag 6 Pf) von 100 Mark Steuerwert. Der Ausfallbetrag soll aus dem Aus- gleichsfonds gedeckt werden. Ein Antrag Schäfer- Müller (Bbd.), sämtliche Umlagen in Prozentsätzen herabzusetzen, wurde abgelehnt. Die Kreis- steuern werden sich nun auf etwa 337 000 Mark (gegenüber 397 000 Mk. im Derwaltungsvoranschlag) belaufen, während rund 60 000 Mk. dem Ausgleich», fonds aufgebürbet werben. Das Kapitel würbe in dieser Form verabschiedet.
Hiermit war der Voranschlag in allen Teilen genehmigt.
2ln Kreisumlagen für 1926 kommen zur Erhebung: Grundsteuer von Gebäuden und Bauplätzen: Stadt Gießen 0,75 v. H., Landgemeinden 4,35 v. H.: Grundsteuer von laird- und forstwirtschaftlich genutztem Grundbesitz: Stadt Gießen 1,5 v. H., Landgemeinden 7,8 d. H.: Gewerbesteuer vom Anlage- und Betriebskapital: Stadt Gießen 1 v. H., Landgemeinden 6,4 b. Sy; Gewerbesteuer von 1 Rm. staatlichem Gewerbeertragssteuers oll deS Kj. 1925: Stadt Gießen 3,9 Pf., Landgemeinden 20 Pf.: Sondergebäude st euer von 100 Reichsmark Steuerwert: Stadt Gießen 4 Pf., Landgemeinden 10 Pf.
Schluß der Sitzung gegen 2*/, Llhr.
Unser diesjähriger
beginnt am
Donnerstag, dem 1. Juli
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angeheftet.
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