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schärferes Dorgehen der Polizei gegen ihre eige­nen und die Demonstranten der Völkischen wün

Mieterschutz abgelehnt. ,

Bei den S-chuhbestimmungen für die Unter- schcn und stimmen dieser Anregung durchaus zu. Mieter wird ein Antrag Höll ein (Komm.) (Sehr gut! links. Großer Lärm rechts und

Au§ der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 28. Juni 1926.

Oberhesfischer Kunstverein.

Die diesjährige Mitgliederversamm­lung fand am Freitag im Stadthause ftattJ Der Dorsihende, Landgerichts - Direktor a. D. Bücking, erstattete zunächst den Geschäftsbericht über das Jahr 1925. Die Vereinstätigkeit wurde ununterbrochen fortgesetzt. Es wurden neun Aus­stellungen veranstaltet. Vertreten waren ins­besondere Dietz Edzard mit Gemälden, Radie­rungen und Zustandsdrucken, Hans Schöpflin, Karlsruhe, L. Grube, 3ul. Vogel, Wilh. Leföbre, Frankfurt a. M. mit Gemälden und Zeichnungen, Friedr. Kallmorgen, Karlsruhe, und Professor Thielinann, Willingshausen, mit nachgelassenen Werken, ersterer mit der statt­lichen Zahl von 45 Oelgemälden, 36 Zeichnungen, 27 Radierungen. Professor Bronner, Mainz, stellte 250 Aquarelle hessischer Kunstdenkmäler aus, die er in einem bei Eröffnung der Aus­stellung gehaltenen Vortrag näher erläuterte. Zwei aufeinanderfolgende Ausstellungen von Ra­dierungen einer größeren Zahl angesehener Künstler gaben Veranlassung zur Veranstaltung eines interessanten, von den Erschienenen bei­fällig ausgenvmmenen Vortrages des Uni* versitäts-Professors Dr. Hamann, Marburg, überTechnik und Aesthetik der graphischen- Künste" im großen Hörsaal der Universität, welcher aber leider so schwach besucht war, daß ein großes Defizit entstand, und bei dem hervor­getretenen mangelnden Interesse an solchen Dar­bietungen von Wiederholungen Abstand ge­nommen werden mußte. Die hessischen Künst­ler brachten zweimal ihre Werke zur Schau, im Juni Juli und im Rovember/Dezember. Die letztere Ausstellung wurde vom Landesamt für das Bildungswesen alsHessische Künstle r- Hilfe 1 925 veranstaltet und von Ministerial­direktor U r ft a d t eröffnet. Bei dieser Gelegen­heit sprach Professor Dr. Rauch, Gießen, über Die Bedeutung der Kunst in Haus und Fa* milie". Die Ausstellung, in deren Dienst sich eine Anzahl Gießener Damen gestellt hatten, und welche durch eine von dem Verein veranstaltete Lotterie gefördert wurde, erfreute sich regen Besuchs und brachte auch einen ansehnlichen fi­nanziellen Erfolg. Es wurden insgesamt 92 Werke zum Gesamtpreis von 3809 Mk. verkauft, wobei allerdings Staat, Provinz und Stadt sowie_ das Lotterieunternehmen den Hauptteil der Käüfer bildeten. Die Unkosten des Vereins konnten gedeckt werden, bei den übrigen Ausstellungen war dies nicht der Fall; sie schlossen alle mit einem mehr oder weniger großen Defizit ab. Die Zahl der Verkäufe ist derzeit eine sehr geringe, infolge­dessen aber in gleicher Weise die Einnahmen des Vereins an Provisionen, während die Höhe der Ausgaben ständig zunimmt. Um den ausstellen­den Künstlern, wenn auch nur in geringem Um­fang gerecht zu werden, nimmt der Vorstand ab und zu selbst Ankäufe ausgestellter Werke vor, die er der ständigen Kunstsammlung zuführt oder bei Jahresschluh unter die Mitglieder verlosen läßt. Bei der am 14. Dezember 1925 ' ftatt- gehabten Verlosung wurden 13 Anrechtscheine im Werte von 25 bis 150 Mk., zusammen 700 Mk. und 19 im Laufe des Jahres angekaufte Kunst­blätter unter die Mitglieder verlost (32 Gewinne).

Während der Monate September und Ok­tober wurde der Ausstellungsraum völlig neu in Stand gesetzt, frisch geweißt und bespannt. Dabei wurde die vor einigen Jahren aus bestimmtem Anlaß errichtete Zwischenwand niedergelegt. Dank des Entgegenkommens der Stadtverwaltung und der Freigebigkeit einzelner Gönner konnte der Raum auch mit elektrischer Beleuchtung versehen und der Fußboden mit einem Teppich belegt werden, wofür den gütigen Spendern herzlich gedankt wurde.

Die Geschäftsführung unterlag mehr­fachem Wechsel, die Herren Architekt Bah, Studienreferendar Kayser, Kunstmaler Will und Architekt Hans Burg folgten einander, letzterer versieht die Stelle auch gegenwärtig.

Die Mitgliederzahl betrug 514.

Die Jahresrechnung 19 25 ist von Ge­heimrat Fromme und Professor Wentzel ge­prüft und richtig befunden worden. Sie ergibt am 31. Dezember 1925 einen Aktivbestand von 3488,21 Mk. Dem Rechner, Bankdirektor Grieß® bauer, wurde Dank für seine Mühewaltung ausgesprochen und Entlastung erteilt.

Der Mitgliederbeitrag, welcher statutarisch 10 Mk. beträgt, soll wieder nur in Höhe von 5 Mk. erhoben werden.

Professor Dr. Belke sprach den Dank der Erschienenen für die Vereinsleitung aus.

Vornotizen.

Straße flüchtete.

Zerstörung einer Stadl durch Dammbruch.

Die Stadt Villa de Leon im Staate Guana­juato wurde durch einen Dammbruch fast v ol l- ständig zerstört.

holländische Kriegsschiffe im Kieler Hafen.

Ein holländisches Geschwader, bestehend aus zwei Linienschiffen, zwei Torpedobooten und zwei Unterseebooten ist im hiesigen Hafen eingelaufen. Zu Ehren der Gäste, deren Besuch sich auf zwei Tage erstreckt, ist eine Reihe von Festlichkeiten vorgesehen.

Großfeuer in Kaiserslautern.

Aus Kaiserslautern wird gemeldet: In der hiesigen Brauerei Jähnisch brach aus bisher noch unbekannter Ursache Grohfeuer aus, das so rasch um sich griff, daß zwei Ge­bäude schon in Hellen Flammen standen, als die Feuerwehr eintraf. Ein Dau, in dem die Bestärke der Kinderwarenfabrik Göhring an Kinderwagen, Korbmöbeln usw. untergebracht waren, brannte bis auf die Grundmauern nieder. Im oberen Geschoß des Seitengebäudes hatte der Restaurateur der Fruchthalle seine Zimmer- und Restaurationsmöbel untergebracht. Auch diese wurden von dem Feuer völlig vernichtet. Ein drittes und viertes Gebäude wurden ebenfalls von den Flammen erfaßt, konnten aber noch ge­rettet werden. Ein Uebergreifen des Feuers auf bewohnte Räume konnte die Feuerwehr ver­hüten. Der Schaden ist sehr beträchtlich.

Wettervoraussage.

Vielfach heiter, tagsüber warm, durchweg trocken.

Gestrige Tagestemperaturen: Maximum 19,2, Minimum 7,8 Grad Celsius. Heutige Morgen­temperatur 13,0 OtxXö Celsius.

Zurufe:Rabbinische Rabulistik!" Der deutsch­nationale Aba. Semmler, von einigen Fraktwns- kollegen gefolgt, dringt gegen die Sozialdemo« kraten vor, und es kommt zu einer Schimpferei zwischen beiden Fraktionen, wobei der Abg. Semmler fortgesetzt ruft:Ihr laßt euch ja von den Juden unterdrücken.")

Dem Gesetzentwurf selbst st i m m t das Haus in zweiter und gleich darauf in dritter Beratung end­gültig zu.

Nach dem Referat des Berichterstatters Dr. Quaet-Faslem (Sn.) nimmt das Haus An­träge des Bevölkerungspolitischen Ausschusses an, die dem Volkswohlfahrtsminister zustimmen, dem Einspruch des Arbeitsgesundheitsvereins in Frank­furt a. M. gegen den Impfzwang keine Folge zu geben und die gewissen Klauseln im Jmpfgesetz ab­zulehnen. Des weiteren finden Anträge des Land­wirtschaftlichen Ausschusses Annahme, daß Land­wirte, deren Betrieb wegen Kanal- oder sonstiger Bauten enteignet werden, eventuell mit Landzuwei­sungen entschädigt werden können.

Um 2 Uhr vertagt sich das Haus auf Mittwoch, 30. Juni, mittags 12 Uhr: Dritte Beratung des Haushalts, und zwar beginnend mit dem Etat des Innenministeriums.

Kunst und Wissenschaft.

Tagung des Deutschen Werkbundes in Essen.

Im Herzen des Industriegebiets, in Essen, versammelte der Deutsche Werkbund seine Mitglieder und Freunde, um mit einer ein­drucksvollen Kundgebung an dieser Stelle zu zeigen, welchen Anteil die Großindustrie an der Formung unserer Zeit hat. Bei der Vor- standswahl ergab sich, daß zum 1. Vorsitzenden Geh. Rat Dr. h. c. Bruckmann aus Heil- bronnnn und zum 2. Vorsitzenden der Berliner Architekt Mies van der Rohe gewählt wurden. Der bisherige 1. Vorsitzende, Geheim - rat Riemerschmidt hat selbst den Wunsch geäußert, daß die Führung des Werkbundes nunmehr in jüngere Hände übergehen möge. In der Mitgliederversammlung wurde mitgeteilt, daß in der Frage einer großen inter­nationalen 'Werkbundausstellung, für das Jahr 1930 geplant ist, ein bedeut'« sanier Schritt vorwärts zu verzeichnen ist, da nach Besprechungen mit dem Reichskanzler und dem Reichsminister sich ergeben hat, daß die Reichs­regierung dem Plan größtes Interesse entgegen­bringt. Es ergibt sich nun die Aufgabe, auf ge­eigneten Wegen mit dem Auslairde Fühlung zu nehmen, wie weit es sich an dieser Ausstellung beteiligen wird. Die für das kommende Jahr ge­plante AusstellungW ohnung der Reu­zeit Stuttgart 1 9 2 7" darf als ziemlich ge­sichert gelten. Der Plan des künstlerischen Leiters, des Architekten Mies van der Rohe, wird in der nächsten Woche der Stadt­verwaltung vorgelegt werden. Eine Frage von der größten wirtschaftlichen Bedeutung, bei der das Gebiet der Gestaltung für unsere Zeit eine gewisse Rolle spielt, ist die Heraus­gabe eines deutschen Warenbuches, von dessen (Borarbeiten der Versammlung Mitteilung gemacht wurde. Im Dörsensaal fand eine Kund­gebung statt, der das ThemaDer Anteil der Großindustrie an der Formung unserer Zeit" zugrunde lag und in der Direktor Dr. Rum­mel vom Verein der Eisenhüttenleute und Ge­heimrat Riemerschmid zu diesem Thema sprachen. Leider mußte Reichskanzler a. D. Dr. Luther in letzter Minute infolge unvorher­gesehener Verhinderung seinen Vortrag absagen.

Der dritte Tag wurde eingeleitet durch einen Besuch der Werkstattgruppen und des Architekten­ausschusses im Rathaus. Am Nachmittag erfolgte die Abfahrt nach Krefeld zur Besichtigung des Kaiser-Wilhelm-Museums', einer Son­derausstellung der Textilindustrie und der Web- und Färbereischule, ferner sind mehrere wissenschaftliche Veranstaltungen der Stadt Krefeld für den Deutschen Werkbund vorge­sehen. Am Samstag besuchten die Mitglieder des Deutschen Werkbundes als Gäste der Stadt Düssel­dorf die G e s o l e i.

Aus aller Welt.

Erdbeben auf Kreta und Rhodos.

Wie derMontag" aus Athen meldet, ist der größte Teil der Inseln des Aegäischen und östlichen Teils des Mittelländischen Meeres von einem Erd­beben heimgesucht worden, das besonders auf den Inseln Kreta und Rhodos beträchtlichen Schaden an- aerichtet hat. Zahlreiche Dörfer wurden verwüstet. Am heftigsten waren die Erdstöße im südlichen Teil der Insel Rhodos, wo u. a. der Leuchtturm zusam­menstürzte und den Wächter unter sich begrub. Auch auf den Sporaden sind Erdstöße verspürt worden. Nach einer Meldung aus Kairo ist auf dem He- luan-Observatorium der Seismograph außer Funk- 1 tion getreten. In der Stadt selbst und in Port-Said waren die Erschütterungen noch so stark, daß die Be- i- völkerung im Dunkel der Nacht verstört auf die

Tageskalender für Montag. Orts­gewerbeverein: 8.30 Uhr, Gewerbehaus, ordentliche Hauptversammlung. Gießener Freiwillige Feuer­wehr: 8 Uhr, Hauptübung. Lichtspielhaus, Bahn­hofstraße:Das Gasthaus Zur Ehe". Astoria- Lichtfpiele:Wege des Schicksals".

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** Der gestrige Siebenschläfertag ist gnädigerweise ohne Regen an uns vorübergegangen. Wenn man einen alten Volksglauben gelten lassen will, müßten wir also jetzt sieben Wochen lang schönes, zum mindesten besseres Wetter als bisher bekommen. Zeit dazu wär's allerdings, und gefallen ließen wir es uns auch, denn was mir in den letzten Wochen an Wetter zu verzeichnen hatten, war doch eigentlich nichts anderes als verschobenes A p r i I ro e 11 e r. Hoffentlich kommt nun Ordnung in den Wetterbetrieb, damit wir noch etwas vom Sommer zu spüren bekommen, bevor der Herbst anbricht I , , _ ,

* Ang ezeigte Verkehrssünder. Vom Polizeiamt wird uns mitgeteilt: In der Zeit vom 1. bis 15. Juni wurden folgende An­zeigen wegen Zuwiderhandlungen durch Fahr- zeuaführer bzw. Kraft- und Radfahrer gegen verkehrspolizeiliche Vorschriften erhoben: 13 An­zeigen wegen Fahrens zur Rachtzeit ohne hell­brennende Laterne, 32 Anzeigen wegen Fahrens auf Bürgersteigen, 7 Anzeigen wegen Fahrens mit übermäßiger Geschwindigkeit, 3 Anzeigen we­gen Fahrens ohne die rechte Straßenseite einzu­halten, 7 Anzeigen wegen Fahrens durch ge­sperrte Straßen, 3 Anzeigen wegen sonstiger 3u- widerhandlungen in verkehrspolizrilichrr Hinsicht.

0 Um einem dringenden Bedürf­nis zu genügen! In der Bahnhofsvorhalle steht jetzt ein Parfüm-Automat, der selbsttättg gegen Einwurf eines 10-Pfennig-Stückes entweder Parfüm (Kölnisch Wasser) oder Fliederdust durch eine besondere Düsenvorrichtung verabfolgt. Es ist erreicht! Alle jungen Damen und dito Herren aber auch mancheältere Semester", atmen nun erleichtert auf!

zweiter Lesung dem Gesetzentwurf zur Feststellung des Haushaltsplanes 8U und überwerft dre Hochwasserantrage der

Berlin, 26. Juni, 1 Uhr nachm. Der Ausschutzberatung.

Reichstag überweist zunächst den Gesetzentwurf Bei der zweiten Beratung des Gesetz® über die Wertbestimmung der Ein- entwurfes über die Verlängerung des Schutz® f.uhrscheine für eine Uebergangszeit dem I polizeibeamtengesehes bis zum Handelspolltischen Ausschuß und den S ü h st o f f - 30. September 1926 wendet sich Abg. Koch gesehentwurf dem Steuerausschuh. Ohne (Dn.) dagegen, daß Ministerialdirektor Abegg Aussprache toirb in drei Lesungen eine Rovelle aus der Rede des Vorsitzenden des Landes­über die Kleinbauwohnungskredite Verbandes in Berlin ein Lob der Polizei für angenommen, wodurch die Dauer der vom Reich den Schutz der Demonstrationen herausgelesen zu gewährenden Kredite verlängert wird. Dann habe. In ihm werde tatsächlich Abegg direkt wird die Einzelberatung der Rovelle zum Mie- beschuldigt, daß er selbst daran Schuld trage, terschutzgeseh fortgesetzt. Die §§ 1 und 6, wenn der Radikalismus immer weiter um sich die die Aushebung des Mietsverhältnisses regeln, greife. (Sehr wahr, rechts.)

werden unter Abtönung aller Aenderungs- Abg. MarckWald (Soz.): Wir nehmen anträge angenommen. Damit ist auch die Her- | davon Kenntnis, daß die^ Deutschnationalen ein ausnahme der gewerblichen Räume aus dem

T abgelehnt, wonach das Mieteinigungsamt befugt

VK (LOgUnG sein JoU, die Erlaubnis zu Untervermietung all-

< .;j,. maahamIaaav gemein für einen bestimmten Kreis von Unter®

ÖCt beutfd^en 3eillin(JSDetie(jer. Mietern, beispielsweise für Sommergäste, zu er-

Koln, 26. Juni. (WB.) ^us Aniah der r§ 33a und 33b bestimmen, daß die

in Köln tagenden Versammlung des Vereins M^rsckmhbestimmungeii keine Anwendung fin- deutscher Zeitungsverleger ^nd heute vormittag ^uf Wohnungen, die durch Teilung unbenutz-

11 Uhr in der großen Festhalle des Messege- ^ßer Wohnungen oder unbenutzter gewerb-

landes ein offizieller Fest ^.tstattzu dem die 9 Bäume gewonnen worden sind. Die Kom® Spihen der staatlichen und stadtck^n Behörden Giften unb Sozialdemokraten beantragen die

hervorragende Vertreter der Wirtschaft, des Han- Streichung dieses Paragraphen.

dels und der Industrie Einladungen erhalten $ ßuete (W. Vg.) verlangt die Aufhebung hatten. Der Festakt wurde eingeleitet mit einem _ 493 Forderung und Annahme um

wirkungsvollen Orgelspiel des KölnersDomorga- angemessen' hoher Mieten und Vergütungen als nisten Hans Bachem. Der Vorsitzende des Ver- Sucher mit Bestrafung bedroht.

eins deutscher Zeitungsverleger, Kommerzienrat 1 Streichung der § 33 a und 33 b wird abge- Dr. lehnt. eben,° die Streichung oon § 49 a.

einer Begrüßung der erschienenen Ehrengäste. ' Vorlage wird im wesentlichen nach

Vertreten waren die Reichsregierung und die sßgLtyüffen des Ausschusses in zweiter und preußische Staatsregierung durch gleich darauf auch in dritter Lesung angenom-

rektor K i e P von der Pvel^bteilung der Reichs- dagegen stimmen die Kommunisten und einige

regierung, ferner der Reichslommissar für Die Deutschnationale.

besetzten Gebiete, die Provinz Rheinland, die folgt die zweite Beratung des von den

Stadt Köln, die Reichsbank' die ^ichspostver Deutschnationalen, der Bayerischen und der Deut- waltung, die Universitäten Kölnund Bonm die i .ingebrad)ten Gesetzentwur -

Justiz die Kirchen die Handelskammer^ Kmist b e r d i e K a p i t a l k r e d i t b e! ch a f f u n g

und Wissenschaft, Industrie, Handelund Ge > landwirtschaftliche Pächter. Der vom volkswirt- werbe, der Landesverbaick) der rheinischen Presse feftafttichen Ausschuß wesentlich geänderte Gesetzent- die Kölner Presse, die Stadt Dusseldor und die MM nei'ien Fassung den lanbLirt-

Gesolei, ferner waren ^rtxeter Don festlichen Pächtern das Recht, einem ziigelassenen

Aachen, Vertreter der oste^eichischen schü^ize-ri ^^inftitnt 3ltr Darlehenssicherung ein Pfandrecht sthen und holländischen ^"nFverleger und em Qn bcm'if)m gehörenden Inventar ohne Besitzüber­deutscher Zeitungsverleger aus dem Baltikum^ geben. Der Verpächter muß davon vor-

Dann führte der Vorsitzende u. a. aus. Mit i^toiz -^benackrichtiot werden.

dürfen wir aussprechen: Die Haupw^amm- ^ie Vorlage^ wird ohne Aussprache in allen drei lungen des Vereins d^tscher Zeitungsverlegsr ße|ungen angenommen.

haben von Jahr ou Jahr an u Ohne Aussprache wird bann eine Entschließung

sehen, an allgemeiner und an staats und1 volkswirtschaftlichen Ausschusses angenommen,

politischer Bedeutung getv°nn^n. Die glanzende Erwartung ausspricht, daß im Hinblick auf

Versammlung, Die wir heute hier m Köln vor uns fti Arbeitslosigkeit im Inlande

schen, ist ein erneuter Beweis für dieseuns in größerem Umfange deutsche

hoch erfreuende, ehrende Tat ache^ DenKettwigs ein unb ba5 widerrechtliche Ver-

verlegern wurde ^E^icht g^acht sich irn Reiben polnischer Wanderarbeiter in Staatsganzen durchausetzem Don^Königsberg Deutschland über bin Saison hinaus nicht g e - führte uns der Weg in diesem -rahre an Den 1 >

Rhein und es ist uns eine heilige JO Hierauf kommt dieRovelle zumReichs® diesiahrige Hauptversaimnlung auf dem Dodm p ft f i n a n z g e s e tz zur zweiten Beratung. Rach der endlich befreiten Stadt Köln abzuhattem Beschlüssen des Ausschusses soll der Ber- Unser Herz und unser Gefühl^drangt uns, imisem D£)n 31 auf 40 Mitglieder verstärkt

Brudern im nicht mehr besetzten und im nocy . . n^üdlaa von 100 Mil-

besetzten Gebiet, insbesondere aber der um das bilden und Die Überschüsse darüber hin-

Deutschtum und das deutsche Vcttertano lv yo<^® Reicbskasse Zuweilen

verdienten P^se ^bmeÄ'slelißche D^bu^en- Nach kurzen Bemerkungen der Abgeordneten falens unsere Teilnahme unD seetilcye joerounoen . (Komm } und Dr ft r i cf (Völk.) wird

beit in besonders betonter Weise zum Ausdruck zu Vorlage' nach den Ausschußbeschlüssen in bringen. < zweiter und dritter Lesung angenommen.

t Kamvf verfolgt Während der Abstimmung hatten die Völki®

des Deiches Kampf ve^ol^t, ggeschluhfähigkeit des Hauses bezweifell.

den deutsche Manner , Auf Die Signale der Alarmglocke füllte sich aber

tote an um Zr D^kschtum ihr^ öer Saal mit der erforderlichen Zahl von

und ihre Freiheit geführt haben, unausioicy® oibaeordneten

Met Sani kemjenen . unt> dritter Scfung wird dann

Ä dewticher S-ltnlg im Erdenrund-ÄÄÄ Erw°rbİ,enstr,°rg« sein möge. . . nemere ionogen.

Oberbürgermeister Dr. Adenauer hieß die N

Versammlung namens ber Stabt Köln herzlich will-

kommen. Er erinnerte baran, baß ber Verein Deut- Berlin 25 Juni H Ubr norm Das Haus V°r Zeitungsverleger MM^ dritten * « letzte reilÄ« »fiZ Sau-

f°ltd°^-i°°meinen 3 in « n > toa I- Köln herzliche freunbschaftliche Beziehungen unb ^bq Ttütler -Sranfen (051^(6. CÖgg.) 6e» gäben entfponnen. genauer Te? reichnet die Erwerbslosenfrage als das schwie-

- große Aufgabe^ber Presse, m einer Zeit wie der rigfte Peblern der Gtatsgestaltung, dazu kämen jetzigen zum5tieilcJ ,im J?"! mahnen gegenwärtig Ueberschwemmungsschäden. Reich Lerstanbigung stach aßn z h utiD Land mühten Den Gemeinden zu Hilfe fom® und zu arbeiten. In diesem Gedanken - suhrte er Anleihe kämen wir nicht aus.

weiter aus, ließen wir uns letten als wir den Plan D -Zrehmer (Völl.) kann den

faßten, in Köln 1928 eine i nerJat'°n J. Optimismus des Finanzministers über die preu- Presseaus ft e t t u n g zu veranstalten. , Wi Finanzen nicht teilen. Dem ErwerbSlosen-

treu^ uns daß dieser Plan den BeiM der fuh . proMem ^uh endlich einmal energisch zu Leibe den Verbände aus dem Gebiete der Presse m Deutsch- gegQngen tpeeben. Rachdem wir die allgemeine land, namentlich im Verein Deutscher ^Ettung e - gDehrpflicht verloren haben, sollte man etwas an leger unb 'm Reichsverbanb ber deutschen Presse Stelle setzen, das der großen Rot Rechnung

fand. Wir erblicken em gutes Vorzeichen für dieses u v J

Beginnen auch darin baß bieser Plar- auch m. Aus- Finanzminister Dr. H o e p k e r - As ch o f f

l°nde freubige Ausnahme gefunben h°^Wir hoffen t f ÖQr: Sie Aufwertung ist bei den Sparkassen

mit Unterstützung bieser Derdanbe bannt ein Werk &en betrag von 12 Prozent festgesetzt. Sie zu schaffen, bas em Wegweiser auch für eine mter- werden gezwungen sein, in den nächsten Jahren natioimle Verständigung sein . Ueberschüsse anzusammeln, um die Auswertung

durchzuführen. Dem Mittelstand wird der Kredit dann diei Versarnrnllmg uast^ns!der Reich^egie ni^t entzogen. Zurückweisen muh ich Die- 2lu§« rung und insbesondere des ReEkanz^rs Marx, ^ssungen des Vorredners über die preußischen Der, ebenso wie die übrigen OKitglieDer Des Ka° Finanzen. Sie sind durchaus gesund. Der Mini- binetts, lebhaft bedauerte^ heute nicht umer den gu> ec $en Landbesitz rechtzeitig

Versammelten in Köln wetten zu konnem über den Stand Der Verhandlungen zum Finanz- gleichen Gruh entboten Die ^«1161^ Staat«® Ausgleich unterrichten werde.

regierung der Oberprasident der ZheinHrovinz 2lbg. Bartels-Krefeld (Komm.): Wenn unö Der Regierungspräsident von Kolm ebenfalls | mQn an ÖGn hohen Ministergehältern sparen und Ministerialdirektor Kiep. ^Edliche . ßie Pfarrergehälter kürzen wollte, könnte man Gruße übermittelte er namens des Reicyspra i- Iei^ty60 Millionen einsparen. (Sehr richtig! bei xenter^ Der besonderer Eenustuu^begrußte öen Kommunisten.) Zur Abhilfe Der Hochwasser® daß ber Ber'.nn Deutscher Zeitungsverleger Köln schätzen müßten Die Kommunisten Die Einsetzung ?.um Tagungsort feiner Diesjährigen Haichtver- ^n 50 Millionen in Den Etat forDern.

fammlung toablte. Äieb Danfte erneut narnei^ Damit schließt Die allgemeine Besprechung, der Reichs- und der Staatsregierung für das $Qug stimmt in Der Einzelberatung Der Er- was die deutsche Presse für das Deutsche Volk h^hnng der Einnahmesähe zu.

geleistet tzat. Was die deutsche Presse 215g. Dr. RaufholD (Dtschn.) toenDet sich getanjabe, fei ein ©tenft am ^aterlonbe tzjx Heraufsetzung solcher lanDwirtschaft®

i^m^ wahren Sinne des Wortes. Im Betriebe zur Hauszinssteuer, Die nebenbei ^er ll! Handelskammer Köln ^^ch ein kleines Gewerbe betreiben.

entbot deren Präsident, Geheimrat Hagen, der Steu in Den Etat eingesetzt werden vier Mil- Bersammlung warme Gruhe und herzliches Will- zum Ausgleich von Mehraufwendungen kommen. Geheimrat Regierungsrat ^rof. Hek- ^rändcrungen in der Einstufung Der Be­ker t behandelte Darauf in feiner Festrede das Qmten

WeItwirtschaft der Kriegs- und Der Damit ist Die zweite Beratung des Etats Der 2!achrr.-gs,»t unb «flieg neuer Weltwirt. Finnnzv-rwaltung erledigt.

fchaftsmachte. Ohne Debatte stimmt Das Haus noch in