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Sacmjtabt e. V. i<n<ric dreier Sage fein 6. Stiftung i f e ft. Bei dieser Gelegenheit wurden in einem Vortrag die von der Hessischen Regierung kürzlich veröffentlichten Bestirnnmngen über die Zulassung von Fachschul-Absolventen zum Hochschulstudium behandelt. Es wurde bemängelt, daß gegenüber den in den übrigen Bundesstaaten für das Studium erlassenen Bestimmungen in Hessen bedeutend schärfere Bedingungen verlangt werden.
s e k 11 o :i“ (Kommandant Braun) mit Böllerschüssen für den Erbgrafen und 11 seinen Bruder feierlich angekündigt.
Kreis Alsfeld.
Kreis Büdingen.
„?“ Aidda, 25. 2lug. Oluf der Eisenbahn- strecke Aidda—Schotten werden noch immer Erhebungen vorgenommen, die dahin zielen, das einzige Güterzugspaar Wegfällen zu lassen und dafür gemischte Züge einzuführen. Begründet wird diese Maßnahme mit dem Aach- lassen des Güterverkehrs. Durch die Stillegung einer Papierfabrik und die augenblickliche Buhe am Baumaterialienmarkt ist Wohl eine Verminderung des Güterverkehrs cingetreten. Dies kann aber nur eine vorübergehende Erscheinung fein, die nicht die Wiedereinführung der gemischten Züge mit ihrer endlos langen Fahrzeit rechtfertigt
Starkenburg.
* Darmstadt, 25. 2lug. Der Bund Alter Herren der Hessischen Landesbauschule
Krcis Schotten.
□ Laubach, 26. Aug. Hier ist die Freude über die Geburt des Erbgrafen (die wir bereits gemeldet haben) allgemein. Heute abend 6 ll!)r wurde das frohe Ereignis der Bevölkerung vom Ramsberg herab durch die sog. „Grafen-
nicht mehr weit ist. So wenig auch in diesem Jahre der Sommer befriedigt hat, so wird man ihn trotzdem nur ungern scheiden sehen, da gerade in den letzten Wochen die Witterung einigermaßen annehmbar geworden war.
•• Deut s che Gesellschaft für Z ü ch' tungskunde. Anläßlich der groben ^agung der Deutschen Landwirtschaf isgesellschaft hält auch die Deutsche Gesellschaft für Züchtungstunde, deren Mitgliederzahl schv: Lausende betragt, im September in Kassel ihre Herbstversainmlung ab. Es werden sprechen: Professor Dr. H. Krae- m er- (Sieben über „Tierpsychologie und -i-ter- schuh" und Professor Dr. 3. il• .®u..e.V Aachsolger Kraemers an der lliuücrfitat D^nr, über .Die konstitutionelle Deeinflussung ber ßei- stungen des Rindes und die praktischen Htlss- mittel zur Selektion".
WSA Die Sicherheit aus der Reichsbahn. Infolge der in der letzten Zeit sich hausenden Anschläge auf Bahnanlagen und Züge hat die Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahn die Direktionen angewiesen, einen erhöhten Streifendienst einzurichten. Gleichzeitig sollen die Eisenbahndirektionen durch ständige Fühlungnahme und enges Zusammenaroeiten mit der Kriminalpolizei für eine erhöhte Sicherheit des Betriebes sorgen. In diesem Dienst sollen die modernsten technischen Hilfsmittel eingestellt werden.
•• D i e diesjährige Prüfung für den höheren landwirtschaftlichen Staatsdienst findet im Oktober statt. Gesuche um Zulassung sind beim Ministerium für Arbeit und Wirtschaft, Abteilung für Ernährung und Landwirtschaft, spätestens bis 15. September etn- zureichen.
” Straßensperrung. Das Polizeiamt teilt mit: Wegen Aeubesestigung wird hiermit die Aodheimer Straße zwischen Schützen- straße und Krosdorfer Straße bis auf weiteres für jeglichen Fährverkehr gesperrt. Die unterm 21. d. Mts. erlassene Sperrung der halben Fahrbahn der Aodheimer Straße wird hiermit wieder aufgehoben. — Der Verkehr von Gießen nach Heuchelheim und umgekehrt wird um den Schlachthos umgeleitet. Der Verkehr von Gießen nach Krofdorf bzw. Krofdorf- Gießen findet durch den Verbindungsweg Krosdorfer Straße-Schühenstrahe statt.
-er. Homberg, 25. Aug. In der verflossenen Woche wurde unserem Kirchturm die „Krone" abgenommen. Mittels eines Flaschenzuges wurde das Kreuz mit dem Wetter- Hahn hochgezogen und bann langsam heruntergelassen. Seine senkrechte Achse mißt 2,20 Dieter, die wagrechte 1,65 Meter: das Gewicht beträgt fast 1 Zentner. Darauf wurde der Turm- knopf in gleicher Weise abgenvmmen. Er ist eine aus Küpser gearbeitete hohle Kugel, die von einem hohlen Schafte getragen wird. Die eigentliche hölzerne Spitze des Turmes mußte um 60 Zentimeter beschnitten werden. Da der Hahn gänzlich verrostet ist, wurde in der hiesigen Kunstschlosserei ein neuer angefertigt. Leider fehlte am alten die Jahreszahl, es sind nur etliche Aamensabkürzungen eingehauen. Der neue „Wetterprophet" wurde diesmal mit allem Gelbe gefüllt, mit dem Aamen des Herstellers und der Jahreszahl versehen. Auch ist beabsichtigt, in den Turmknopf eine Blechhülse mit ilrtunbe, welche die Aamen der Gemeinderatsmitglieder und anderer angesehener Persönlichkeiten enthält, aufzunehmen. Geld wurde gleichfalls eingelötet. Aachdem das Kreuz und der Hahn einen Anstrich erhalten haben, werden alle Teile wieder ihre alte Stelle einnehmen, um von hoher Warte aus das Stadtbild zu überschauen. 5>ie nächste Arbeit ist die Ausbesserung der mit Schiefer bedeckten Turmspitze, der dann ein Bewurf des Turmes folgen. wird. — Unter Führung des Forstrates i. R. Bär veranstaltete unser Dqr- schönerungs- und Touristenverein einen Grenz- gang um den Stadtwald. Aach ungefähr zweistündigem Marsche wurde am Goldborn gerastet. Ter zweite Vorsitzende dankte für die fachmännische Führung und würdigte die Verdienste des ehemaligen Vorsitzenden, dessen Weggang hier allgemein bedauert werde. Er werde demnächst Homberg verlassen, um seinen Lebensabend in Treis a. d. Lda. zu verbringen. Aachdem bann der Scheidende seinerseits Worte des Dankes gesprochen, versicherte er, daß er Homberg nie vergessen werde. Er schloß mit einem stürmisch aufgenommenen „ Frisch auf“.
-er. Büßfeld, 25. Aug. Schon mehrfach ist es vorgekommen, daß ein an der Kreisstrahe stehender Daum auf rohe Weise durch Abbruch einiger Aeste stark beschädigt wurde. Trotzdem hat sich der Daum immer wieder gut erholt. Aach der nun wohl zum vierten Male verübten Beschädigung wird er vermutlich eingeben. Derartige Roheiten sollten ganz energisch geahndet werden.
Oberhessen.
Landkreis GticjjCü.
X Klein-Linden, 26. Aug. An der Brücke der Umgehungsbahn ist die Hauptstraße Kassel—Frankfurt a. M. probeweise ein Stück geteert. Hoffentlich findet dies der ganzen Länge nach innerhalb des Ortes statt, damit die Staubplage aushört. — Ein Landwirt, welcher mit großen Unkosten eine elektrisch getriebene Schrotmühle eingerichtet hatte, ist jetzt dazu übergegangen, hiermit eine Ho 1 zschnei - berei zu verbinden, wodurch der Betrieb rentabler gestaltet wird. Für die hiesigen Einwohner ist dies ein großer Vorteil, da das Verbringen des Holzes in die auswärtigen Holz- schneidereien wegsällt. — Der Bericht über die Kriegervereinsversammlung in Ar. 197 ist dahin zu berichtigen, daß Kamerad Philipp Klein zum Schriftführer des Kriegervcreins gewählt wurde.
3 Lollar, 27. Aug. Gestern nachmittag zwischen fünf und sechs Ähr verübte der Arbeiter Schmidt von Daubringen an der Kreuzung der Straße Odenhausen—Staufenberg und der Straße nach Marburg auf die Ehefrau des Schlossers Heinrich H ei be r t s h au s e n von Staufenberg einen gemeinen äleberf all. Er hatte bereits die Frau blutig geschlagen oder gestochen, als ihn ein daherkommendes Auto von noch Schlimmerem abhielt und zur Flucht veranlaßte. Die Insassen nahmen sich der "Be
baue mätoert en an und brachten sie zu einem Lollarer Arzt, während sich Leute aus einem zweiten Auto an die Verfolgung des Wegelagerers machten. Der Bursche wurde kurz darauf im Walde gestellt und der inzwischen benachrichtigten Gendarmerie aus Lollar übergeben. Bei dem Transport durch Lollar hatten die abführenden Beamten Mühe, den Täter vor der Empörung der in großen Hausen herbeigeeilten Bevölkerung zu schützen. Die Beweggründe zu dieser verabscheuenswürdigen Tat sind nicht ganz klar. Der Festgenommene, der bereits verschiedenes auf dem Kerbholz hat, gilt als moralisch und geistig minderwertig.
f T r e i s a. d. Lda., 25. Aug. Heute wurde hier unter großer Anteilnahme b:r Bevölkerung der älteste Einwohner unserer Gemeinde, Adam Will HL, im 88. Lebensjahre stehend, beerdigt. Er war lange Jahre Flurschütz, bis er vor Jahren sein Amt wegen hohen Alters niederlegen muhte.
t Grünberg. 26. Aug. In der gestrigen Gemeinderatssihung nahm die Besprechung betr. Bau der geplanten Autostraßen einen breiten Raum ein; schließlich wurde der früher gefaßte Beschluß, daß Die Stadt keine Einwendungen erhebt, jedoch auch keine Zuschüsse gewähren kann, aufrecht erhalten. — Die Bullenkommission wurde beauftragt, zwei abgängige Dullen zu verkaufen und zwei andere durch Kauf zu erwerben. — Beschlossen wurde ferner, das Gen- darmeriehaus auf der Wetterseite zu schindeln und diese Arbeit baldigst in Angriff zu nehmen. — Die Festsetzung der Sähe für Familiengräber (Reihen- und Umgehungsgräber) wurde der Friedhofskommission überwiesen. — Der Bürgermeister wurde beauftragt, mit dem Unternehmer Bock über den Verkauf von 93 000 der Stadt gehörige Feldsteine zu verhandeln und den Verkauf evtl, zum Abschluß zu bringen. — Da der Hochbehälter soweit fertiggeftellt ist, so daß die Füllung vorgenvmmen werden kann, wünschte der Gemeinderat noch vorher eine eingehende Besichtigung vorzunehmen. — In geheimer Sitzung wurde dem Antrag des Stabszahlmeisters Hans, stattgegeben, an einem in der Aähe des Theo-Koch-Steines gelegenen Stein eine Inschrift zum Andenken an den im Weltkriege gefallenen General Steinmetz, der in Grünberg geboren und der Leiter der Beschießung von Lüttich, Aamur unb Maubeuge war, anbringen zu dürfen. — Die Benennung eines Lehrers für die Besetzung der Lehrerstelle, die durch die Pensionierung des Lehrers Lern der freigeworden ist, wurde zurückgestellt. Ferner wurde der Bürgermeister beauftragt, den erforderlichen Gelände- ertoerb für die Oberrealschule vorzubereiten.
Kreis Friedberg.
• Bad-Aauheiin, 26. Aug. Hier findet am Samstag, 28. August, im Kurhause das große Internationale Tanz-Turnier um die Meisterschaft von Hessen und Dad-Aauheim statt. Die zahlreiche Beteiligung der besten Amateur- Paare verspricht eine äußerst fesselnde Konkurrenz. Dem obersten Schiedsgericht gehören an die Herren: Staatssekretär Dr. Euler, Dr. Aeu- s ch ä f f e r, Dr. D o e l s e n, Oberbaurat U b l - selber. 21. P. Hartmann-Cmersen. (Aäheres siehe gestrige Anzeige.)
2). Dad-Aauheim, 26. Aug. Ein Kirchenkonzert in der Dankest irche bot diesen Tage einer zahlreichen Hörerschaft eine weihevolle Stunde. Den Hauptteil der Vortragsfolge bestritt die erblindete Konzert- und Oratorien- sängerin Elli Walden, deren Mezzosopran vor allem in der Arie aus „Messias" und in dem „Largo" von Händel sehr wirkungsvoll zur Geltung kam. Die Begleitung lag bei Lehrer W. Diehl (Orgel) und Musikdirektor Reibold (Violine) in besten Händen. Die beiden: Mitwirkenden bereicherten aber auch durch solistisch» Darbietungen die sehr fein ausgewählte Vortragssolge.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Gemeinden.
Isr. ReltgionSgemeinde. Gottesd. i. d.Synagoge (Eüdanlage). Samstag, Den 28. August 1926. Vorabd. 7.00, morgens 8.30, abends 7.25 u. 8.05.
Gottesdienst der lsr. ReltaionSgesellschaft. Sabbatfeier, den 28.2lugust 1926. Freitag abds. 6.50. Samstag norm. 8.00, nachm. 4.30, Sabbatausg. 8.05, Wochengottesdienst: morg. 6.30, abds. 6.30.
Eingesandt.
(Für Form und Inyalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dein Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Schriftleitung.)
Beleuchlungsklagen in Kleln-Linden.
Seit einigen Monaten tritt allabendlich eine empfindsame Störung der elektrischen Bclettchtung in Klein-Linden ein. Ein starker Wechsel der Licht- tärte macht es unmöglich, einige Zeilen bei derar- iger Beleuchtung zu lesen, vorausgesetzt, daß man ich nicht seine Augen schädigen will. Aerursacht wird dieser Uebelstand durch den Anschluß der elektrischen Kraftmaschinen (Schrotmühlen und der- gleichen mehr) an das hiesige Stromnetz, ohne die hiesige Transfarmatorenstation dem einsetzenden Stromverbrauch anzupassen. Den Kraftstromabnehmern wird man sicherlich nicht verwehren können, abends ihre Maschinen laufen zu lassen: infolgedessen wird hier nur eine entsprechende Erweiterung der Transformatorenstation Abhilfe schaffen können.
Hoffentlich verfehlen diese Zeilen nicht ihren gewünschten Zweck bei der Direktion des Elektrizitätswerkes.
Viele Klein-Lindener Einwohner.
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Vergebung.
Die Lieferung von 2200 Zentner gelb- fleischigen Kartoffeln (Industrie) soll vergeben werden.
Kostenfreie Angebote sind bis zur Gröffnungsstunde: Dienstag, den 5. Oktober 1926, vormittags 10 Ähr, mit der Aufschrift: „Lieferung für die Zellenstrafanstalt" einzureichen.
Die Bedingungen können während der Dienststunden im Geschäftszimmer des Oekonom eingesehen werden. Abschriften hiervon gegen Erstattung der Schreibgebühren.
Angebotssormulare kosten 10 Reichs- Pfennig das Stück.
Teillieferungen nicht unter 40 Ztr. sind zulässig. 68981)
Butzbach, den 18. August 1926.
Die Direktion der Heff. Zellenstrafanstalt.
Arbeitsvergebnng.
Die Ausführung von 282 qm Mosaik- Ueinpflaster vor der Freitteppe an der Dolkshalle auf dem Trieb soll vergeben werden. Angebote find bis Montag, den 30. August, nachmittags 6 älhr, verschlossen und mit entsprechender Auf. fchrift versehen bei Architekt E. Schmidt, Dismarckstraße 38, einzureichen, woselbst die Unterlagen eingesehen werden können.
Gießen, den 26. August 1926. 698TB
Der Oberbürgermeister. I. B.: Dr. Freh.
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zu bedeutend herab-
gesetzten Preisen
Aug.Kilbinger
VI, Gaufrauenwettnrnerr des Gaues Hessen
zu Grünberg am 28. u. 29. Aug.
Samstag, abends 8l/s Uhr: Begrüßungsfeier mit Sonderoor- führungen.
Sonntag, 8—12 Uhr: Wettkämpfe.
Nachm. ab 2 Uhr: Werbeumzug, allgemeine Freiübungen, Sonder- Vorführungen, Konzert, Siegerverkündung.
Tel. 1458.
■-rnrrTTTT-rir Aug.Kilbinger,Gießen
Geschäftliches.
— Sie Gewohnheit des Kauens, auch außerhalb der Mahlzeiten, wie sie bei den Amerikanern an der Tagesordnung ist, bürgert sich auch in Deutschland immer mehr ein, unb mit Recht. Das Kauen chemisch absolut reiner Kaubonbons ist nicht nur eine nervenberuhigende angenehme Betätigung, sondern birgt auch mannigfache Vorzüge von hygienischem Wert in sich. Praktische Erfahrung hat ergeben, daß die reichliche Speichelzufuhr dem Magen nützlich ist, die Verdauung fördert unb baß eine Desinfizierung und Reinhaltung des Mundes unb ber Zähne die natürliche Folge des Kauens ist. Vor kurzer Zeit sind die bekannten Wrigleh-P. K.-Kau- bonbons auch in Deutschland eingeführt worden. Sie werden in einer mustergültig modernen unb nach streng hygienischen Grundsätzen eingerichteten Fabrik in Frankfurt a. M. hergestellt. Obwohl die Bonbons, die nicht gegessen, sondern nur gekaut werden, deutschen Begriffen vielleicht noch ungewohnt sind, erfreuen sie sich schon heute großer Beliebtheit.
Sprechstunden der Redaktion.
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Verantwortlich für den totalen Teil i. D.: Dr. Hans T h h r i o t.


