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teuen Anwachsen be< Verkehrs den Ansvrderun- «n 'nicht gewachsen waren. 5*a eine Srwetterm« deS Güterbahnhofes seitwärts einmal nach -Vesten durch die städtischen Anschlußgleise bei der Margarethsnhütte und zum andern SMtcy durch die direkt angrenzende DetriebswerkstaUe mit ihren Lokomvttvständrm und 2bila«n für i feinere Wagenreparational nicht möglich war. hat lich die Reichsbahnverwaltung da^u er­schlichen müssen, den Bahichof in südwest« licher Richtung nach Klein-Linden zu durch Gleisverlegungen und neue Gleisanlagen zu erweitern. Wit diesen Ar­beiter ist zur Seit ein UnternAmer rwch be­schäftigt. Em Gang an tue Baustelle zeigte uns. daß dort eine achtunggebielN^e Arbeitsleistung vollbracht wird. Durch diese Gi-weiterungsarbei- ten werden etwa 1000 Bieter nutzb areS Schienengleis für den Güterverkehr neu gewonnen. Die Bahnverwaltung hofft, hierdurch den Erfordernissen eine zeitlang R^° Nung tragen zu formen ?rnd den Guterbaynyvi aufnahmefähiger zu machen. . ,

Bei dieser Gelegenheit sollen auch zwei große Ablaufstellwerke auf elektri­schen Betrieb eingestellt werden. Die Ver­waltung erwartet von dieser Maßnahme eine nicht unerhebliche Ersparnis. Zwei eleklT i» sche Kraftstellwerke leit risch er -Deichenbeleuch tung. die sich S^t b^vahrt und zu 'nennenswerten Ersparnissen geftchrt ha­ben. befinden sich übrigens seit emiger oett schon im Personenbahnhof. Die Handhabung eines derartigen Merkes ist überaus einfach und Dabei im höchsten Maße verkehrssichernd.

Gietzcrrer Wschenmarktpreise.

ES kosteten aus dem heutigen Wochenmarkt. Butter das Pfund 150 bis 170. Matte 30 bis 35, Käse 65 bis 140. Wirsing 30. Weißkraut 25. Rotkraut 30, gelbe Ruben 15 bis 25, rote Ruben 15 bis 18, Spinat 35 bis 40, Anter-Kohlräbi 12, Grünkohl 30 bis 40. Rosenkohl 60 FeAalat 80 bis 150, Endivien 80. Zwiebeln 20 bis 25 Meerrettich 40 bis 80, Schwarzwurzeln 40 bis 60. Kartoffeln 4 bis 5. Aepfel 15 biö 25 Dorr- »bst 50. Honig 50. Russe 60, lunge Hahnen 120, Suppenhühner 120, Ganse 130 Pf.; Eier das Stuck 10 bis 12, Blumenkohl 60 brs 150. Salat 40, Ober-Kohlrabi 10 bis 15, Lauch 15 bis 20, Sellerie 20 bis 50 Pf.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

m Wetzlar, 26. Febr. Der Oberpräsident der Rheinprovinz hat mit Zustimmung des Provinzial- rats für den Umfang der Provinz eine Polizeiver- ordnnnq erlassen, die den Taubenbesitzern die Verpflichtung auferlegt, ihre Tauben in der Zeit vom 15. März bis zum 15. April und vom 1. bis 31. Oktober so einzusperren, daß ein Auefliegen aus die Felder nicht möglich ist. Die Landrate können aus Grund der örtlichen Ber- hältnisse die Sperrzeiten ohne Derlänaenma ihrer Gesamtdauer anderweit, jedoch nicht über 14 Tage vor oder nach den vorstehend bestimmten Zeitvunk- ten festsetzen. Sn der Verordnung tft daraus hinge-

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und Gemeindevertpeter und da» gvttesdtenstllche Leben in ihren Gemeinden".

Rundfunk-Programm

deS ^rankfirrter Senders»

(Aus der .Radio-Amschau".-

Sonutag. 28. Jebruar.

8.30 biL 9.30 Uhr: Morgenfeier, veranstaltet vom Predigerseminar der Bischöflichen Metho» dlstenkirche Frankfurt a. M. 1130 6iÄ 12 Ahr: Große Erzieher: Aus den Dialoaen deS Plato. 12 Ahr: Aebertragung von Berlin: Gedenkfeier im Plenar-SitzungSsaal des Reichstags auS An­laß des Dolkstrauertages. 2.30 bis 5 Ahr: Aeber­tragung vom Sportplatz deS B. f. D. Mannheim: Endgültiges Entscheidungsspiel um die Main- Meisterschaft zwischen Fuhballsportverein Frank­furt und Hanau 93. 5 bis 6 Ahr: Die Stunde der Jugend: Aus dem deutschen Märchenborn: für Kinder vom 4. Lahre ab. 6 biS 7 Ahr: Stunde deS Rhein-Mainischen DerbandeS für Bollsbildung: Aus Dichtungen Rudolf G. Bin- dings (KrieMsbuch, Stolz und Trauer), zur Toten­gedenkfeier, vorgelesen, von Direktor H»nS Meiß­ner. 8.30 bis 9.30 Ahr: Die Laute als klassisches Instrument, Lautenlieder von Haydn, Mozart und Weber. 9.30 bis 10.30 Ahr: Ernstes Konzert.

Montag. 1. März.

3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Iugend: Don fremden Ländern und Bollern", dorgetra­gen von Lehrer Fr. Boigt: für Kinder vom 14. Lahre ab. 4.20 biS 5.45 Ahr: Konzert des Hausorchesters: Die Oper der Woche. 5.45 bis 6.10 Ahr: Die Lesestunde (Die Aovelle): Aus den Aovellen von ilifolai Ljetzkow. 6.20 biS 6.45 Ahr: Die Bücherftunde. 6.45 bis 7.15 Ahr.Das Exportgeschäft", Bortrag von Dr. Wolf von der Industrie- und Handelskammer Frankfurt a. M- Hanau. 7.15 bis 7.45 Ahr: Funkhochschule Frank­furt a. W.Charaktergestalten aus der neueren Geschichte des deutschen Unternehmertums, II. Werner von Siemens und Emil Rathenau". Bortrag von Prof. Dr. Küntzel. 7.45 bis 8.15 Ahr: Englischer Sprachunterricht. 8.15 bis 9.15 Ahr: Gastspiel Professor Marcell Salzer. 9.15 bis 10.15 Ahr: Aebertraguim von Kassel: Tanz- musll der Tanzkapelle Mainzer-Stein. An­schließend biS 12 Ahr: Aebertragung aus BerVn: Tanzmusik der Berliner Funkkapelle.

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triefen, daß nach dem Frfedenovertrage a«e frühe­ren gesetzlichen Bestimmungen, die dem Frieden^ vertrage entgegenstehen, ausgehoben sind, und daß danach die Brieftauben der Brieftaubenlieb­habervereine nicht mehr unter reichsgesetzlichem Schutze stehen, vielmehr alle Verbindungen des Heeres mit den Vereinen des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter als gelöst zu betrachten sind. Zu- Widerhandlungen werden mit Geldstrafe bis zum Betrage von 150 Reichsmark bestraft. Die Polizei- Verordnung ist mit dem 20. Februar in Kraft ge­treten.

fi. Wetzlar-Aiedergirmes, 26. Febr. Die große Ziegelbrennerei der Firma Dau st er, dis am Abhange des Simberges liegt, hat seit geraumer Zeit ihre Arbeiten eingestellt, da in der Bautätigkeit ein gewisser Stillstand ein­getreten ist und in der Ziegelbrennerei noch an 800 000 Steine an Lager liegen. Auch die Bren­nerei ist noch mit getrockneten Lehmsteinen ge­füllt. Sollte eine regere Bautätigkeit wieder ein­setzen, so wird der Betrieb wieder auf genommen werden.

XX Aus dem Kreise Wetzlar, 25. gebr. Fortgesetzt ist man bestrebt, vor allem in Lehrer­kreisen. ein Heimatbuch für den Kreis Wetzlar zu schaffen. Gs gilt jetzt vor allem, alte Arkunden und Schriftstücke aufzustöbern, welch« interessante Mitteilungen über die engere Heimat enthalten.

0 Lützellinden, 25. Febr. Die zweite Brennholzversteigerung im hiesigen Oberwald brachte noch höhere Preise als die erste. Für 1 Raummeter Buchenscheiter wurden durchschnittlich 25 Mk.. Duchenknüppel 20 Mk., Eichenknüvpel 12 bis 15 Mk. bezahlt. Eichenwetten 50 Stück 18 bis 20 Mk., Duchenwellen 24 bis 30 All. t

O Dornholzhausen, 26. Febr. Der vor kurzem herrschend« starke Sturm hat auch im hiesigen Gemeindewalde großen Schaden angerichtet. Sn bem an einer Feld­blöße gelegenen DistriktTränkbach" hat er eine große Anzahl mächtiger Fichten entwurzelt und zu Boden gerissen. Aus dem .Windfall" wurden etwa 30 Festmeter Autzholz gewonnen.

Kreis Biedenkopf.

T Waldgirmes. 26. Febr. Das Kultur- bauamt Dillenburg hatte hierher eine 93er- fammlung in unserer Grund st ückszusam- menlegungssache einberufen. Er handelte sich um die Wahl von 3 Bevollmächtigten und 3 Stell­vertretern, um die Ausführungskommission und um dos Amt eines Rechners. Ais Bevollmächtigte wur­den gewählt: Heinrich Hofmann V., Ludwig Räuber VI. und Jakob Schäfer IV.; au Stell­vertretern: Georg Mailing XL, Andr. 3ung IV. und Ludwig Gif sei VI. Diese funaieren auch als Ausführungskommission. Das Rechneramt über­nimmt unser Gemeinderechner Schmitt. Die Bo­nitierung wird sich noch um einige Wochen ver­zögern, Da auch unsere Nachbargemeinde Naun­heim die Zusammenlegung der Gemarkung be­schlossen hat. die Vorbereitungen dazu aber noch nicht soweit gediehen find. Gr soll ein gegen­seitiger Geländeaustausch stattfinden, da

viele Waldgirmeser Grundeigentum in der Gemar­kung Naunheim und umgekehrt Naunheimer in Woldgirmeser Gemarkung haben.

DillkreiS.

WSA. Fellerdilln. 25. Febr. Gestern verunglückte an seiner Arbeitsstätte, der Grude Reue Haardt, der 46jährige Hauer Karl Steiner von hier. Sr war mit einem Kame­raden damit beschäftigt, in einer alten Richt­strecke zu verbauen, als sich wider Erwarten ein größeres Stück Gestein löste und den sv- fortigen Tod herbeiführte.

Maingau.

WSN. Frankfurt a. M., 26. Febr. Die starke Strömung des Mains verursachte, daß heute nach­mittag das Schleppseil eines aufwärts geschleppten Kohlen schiff es von 1500 Tonnen ritz, so daß der Kahn gegen die Untermain­brücke gedrückt wurde. Die Durchfahrt ist gesperrt. Der Vorfall hatte zahlreiche Schau­lustige angelockt. An der Wiederfreimachung des Durchgangs wird gearbeitet.'

WER. Höchst a. M., 26. Febr. 3n der gestrigen Stadtvervrdnetensitzung wurde der Rachtragsetat in Höhe von 400 000 Mk. mit allen gegen die 4 Stimmen der Bürgerlichen Bereinigung genehmigt. Die Deckung soll durch eine Heraufsetzung der Gewerbesteuer von 200 auf 315 Proz. erfolgen. Der 44jähr. Maurer Peter Hoven aus Bonn wurde wegen zahlreicher ^Betrügereien festgenvm- m e n. H. ernährte sich dadurch, datz er bei den verschiedenen Speditionssirmen hier und außer­halb vorsprach und dort angab, datz eine aus­wärtige Firma, die einen Möbeltransport nach Frankfurt a. M. gemacht habe, ihn zurückge- lassen habe. Man möge ihm das Reisegeld für die Rückfahrt geben, was auch meistens geschah. 3n Wirklichkeit war H. weder Möbeltranspor- teur, noch bei einer Möbeltranspartgesellschaft tätig.

Briefkasten der Redaktion.

sRechtsgutachten sind ohne Derbindlichkeit der

Schriftleitung.)

E.G. Lassen Sie sich in einer Buchhandlung beraten.

Kirche und Schule.

s Schlitz. 26. Febr. Das sehr rege kirchliche Leben unseres Dcrgstädtchens wird seinen dies­jährigen Höhepunkt mit der Dorfkir che n v o r» stehertagung erleben, die am nächsten Mon­tag hier ihren Anfang nimmt. Etwa 250 Teil­nehmer aus dem nördlichen Oberhessen und den benachbarten preuhischen Landestetten werden als Gäste erwartet. Auch die Kreisbehörde Lauter­bach wird erscheinen, das Kreisschulamt hat für die interessierten Lehrer Urlaub bewilligt. Der Superintendent für Oberhessen, Oberkirchenvat Wagner- Gießen, wird beim Eröffnungsgol- tesdienst in der Stadtkivche die Festpredigt halten. Sn der Hauptversammlung spricht Prälat D. Dr. Diehl- Darmstadt über .Kirchenvorsteher

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