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Punkte, Dit- eine öffentliche Kritik herausaefordert hatten, 31t geben. Ob nun nach so langer Zeit und besonders bei dem jetzt feststehenden Weggang des Baurats K l e e m a n n bei dieser Berichterstattung noch viel Herauskommt, wird in Stadtverordneten­kreisen stark bezweifelt. Die Hohen Ausgaben bei manchen Bauten, die bereits bei der vergangenen Etatsberatung und bei anderen Anlässen zur Sprache gebracht worden sind und die Lasten der Stadt über Gebühr vermehrt haben, werden Grund genug sein, in Zukunft bei der Durchführung der anderen Bauprojekte mit größter Vorsicht und Sparsamkeit zu verfahren. Hierbei wird die Person des Nachfolgers des Baurats, falls die Wiederbe­setzung der Stelle beschlossen werden sollte, eine große Rolle spielen.

p. Wetzlar, 26. Jan. Der Regierungsrat Pfeffer zu Koblenz ist an Stelle des versetzten Regierungsassessors Knopp zum Stellvertreter des ersten Mitglieds des Bezirksausschusses in Kob­lenz auf die Dauer seines Hauptamtes am Sitze des Bezirksausschusses ernannt worden. Der Justitiar auf Probe, Gerichtsassessor Dr. Prinz zu Solms-Braunfels in Koblenz ist unter Ernennung zum Regierungsassessor endgültig in die allgemeine Staatsverwaltung übernommen worden. In Laufd 0 rf ist der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt worden.

l. Hörnsheim, 26. Jan. Bei dem hiesigen Herdbuchbullen ist die M a 11 l - und Klauen­seuche amtlich festgestellt worden. Zur Ueber- wachung der Durchführung der angeordneten Sperrmaßnahmen ist hier ein Landjäger stationiert worden.

z. Lützellinden, 26. Jan. Die Maul- und Klauenseuche hat sich hier weiter verbreitet. Aus diesem Anlaß ist hier ein Landjäger stationiert worden, der die Befolgung der vorgeschriebenen Sperrmaßnahmen über­wachen soll.

k. G r 0 ß r e ch t e n b a ch , 26. Jan. Die Mau l- und Klauenseuche ist hier erloschen. Die angeordneten Sperrmaßregeln sind aufgehoben.

CO Ebersgöns, 26. Jan. Hier hat sich eine Wiese nbewasserungsgenossenschaft gegründet, die die Bewässerung von Grundstücken bezweckt. Die Satzungen der Genossenschaft haben die Genehmigung des Regierungspräsidenten ge­funden.

XX Aus dem Hüttenberg, 26. Jan. Die Gemeinde Reiskirchen ist die letzte in hie­siger Gegend, welche die Zusammenlegung der Feldmark (753,6 Hektar) beschlossen hat. Damit sind sämtliche 14 Gemeinden der Bürger­meisterei Rechtenbach mit einem Gesarntflächen- oehalt von 8264,9 Hektar an ein Verfahren ange­schlossen, welches eine der ersten Voraussetzungen für einen zeitgemäßen gedeihlichen Wirtschaf ts- betrieb bildet. In dem größten Teil der Gemeinden ist das Verfahren schon seit Jahren zur Durchfüh­rung gekommen. Obgleich meist hügeliges Gelände vorherrscht, hat sich überall die segensreiche Wir­kung der Zusammenlegung bewährt.

Kreis Biedenkopf.

T Waldgirmes, 26. 3an. Am Sams­tag hielt der hiesige Turnverein in feinem Vereins lokal bei Weimer seinen Jahresab­schluß. Aus dem Rechenschaftsbericht ist zu entnehmen, daß der Verein 78 Mitglieder zählt unb im vergangenen Jahre über 50 Preise, darunter mehrere erste, erzielt hat. Da der seitherige zweite Vorsitzende, sowie der Schrift­führer amtsmüde waren, wurden an ihre Stelle Werkmeister Jung und Lehrer Schrupp ein­stimmig gewählt. Als zweiter Turnwart ging Wilhelm Schmidt aus der Wahl hervor.

Dillkreis.

bl. Oberscheld, 26. Jan. Es besteht die Absicht, im Laufe dieses Jahres mit dem Vau einer Provinz st raße zwischen unserem Ort und der Rachbargemeinde E i s e n r 0 t h zu be­ginnen. Durch diese würde das Scheid et al mit dem Hinterland besser verbunden werden.

Vorführungen der Loheland-Schule.

Die Vorführungen der Schule Loheland (nach der Lehrweise von Rhoden-Langgaard) im Saale des Katholischen VereinsHauses wurden eingeleitet durch den Vortrag einer Lehrerin, die Weg und Ziel der Arbeit auf Lohsland (in der Rhön, unweit von Fulda) zunächst theo­retisch auseinandersehte. Die Schule betreibt ausdrücklich, Gymnastik; nicht Tanz. Was ge­funden werden soll, sind nicht etwa die zur Zeit so viel besprochenen Wege zu Kraft und Schönheit, sondern der Weg zur fließenden Be­wegung und zur Erkenntnis ihrer Wichtigkeit. Auf fünf Gesichtspunkte wird dabei methodisch besonders geachtet: Einfühlung in die Span­nungslage der Muskeln: Einfühlung in die Rich­tung: das praktische Abtasten gewisser physi­kalischer Gesetze in der Bewegung: Einfühlung in die Erscheinungen von Raum und Zeit; endlich die Aufnahme der gefundenen Ergebnisse ins Bewußtsein. TInd zwar kommt es auf die Idee der menschlichen Bewegung an sich an, nicht auf das rein Gefühlsmäßige und schöpferisch Gestaltende (das von hier aus zum Tanz führen würde), jedenfalls nicht ausschließlich. Die For­mulierung »Tanz als Lleberschuß an Lebens­willen" erscheint übrigens anfechtbar. Gleich­viel soll der Tanz in der Gymnastik nicht ausge­schlossen werden. Das wird auch nicht möglich Tein: irgendwie, etwa in gewissen, noch so primi­tiven und halbangedeuteten Elementen, wird die Gymnastik den Tanz immer einschließen, zu ihm hinführen, oder sich ihm annähern. Abseits vom Spielerischen erstrebt man in Loheland Hal­tung und Bewegungsfreiheit im Raum. Der Körper, in freier und bewußter Beziehung zum umgebenden Raum, soll dem Menichen weder Herr noch Knecht sein. Die Bewegung soll »zu uns hinaufgehoben", und Geist und Körper zur innigen Gemeinschaft und Wechselbeziehung ge­bracht werden. Oder zurückgesührt werden: die geistig-körperliche Harmonie ist allerdings viel­fach im modernen Menschen verloren gegangen, das Ganze oft feindlich in seine tragenden Ele­mente gespalten.

Die folgenden Vorführungen sollten das Gesagte, Lehrweise und Lehrziel der Loheländer, illustrativ verdeutlichen. Vier junge Schülerinnen, in kurzen weißen Gewändern, die dem bewegten Körper vollen (Spielraum lassen, zeigten nach den Weisungen ihrer Führerin, bald einzeln, bald in Gruppen die gym nastijche Arbeit, die sie gelernt haben. Der erste Teil brachte eine Folge kombinierter Bewegungs­elemente (von denen keins zum Tanz führen soll), in denen dagegen der Schwerpunkt, gewissermaßen, im (körperlichen) Abtasten des dreidimensionalen Raumes liegt:Raumbetontes Laufen", Richtungs-

nbiingen, Kreisjchwingen, Kurven ujw. Im einzelnen erg-'b diese Quabrille teilweise sehr hübsche, körper­lich. gelöste Bisher. (DieSchönheit" der Bewegung wird übrigens nicht in erster Linie betont; die Loheland-Gymnastik ist nicht, jedenfalls nicht aus­schließlich, ästhetisch zu werten.) Im Gesamteindruck überwiegt Exaktheit und Gleichmaß. In einer ge­wissen Analogie zum alten Ballett verdeutlicht sich der gleichmäßige Abstand vom schöpferischen Tanz. Der zweite Teil brachte einige einfache Hebungen zur Durchbildung und Haltung des Körpers; Knie- beugen und Rumpfbeugen (In einer freiwilligen, gern geübten Gelassenheit und in einem tieferen Sinn, der leiseste Reminiszenzen an den längst ent­schwundenen Kasernenhof im Keim erstickte.) Der dritte Teil zeigteBewegung als Wechselwirkung von Schwere und Strebuna": Federn, Schwingen, Verschweben, Drehen, Kreisen. Springen Wieder­um drängen sich Anklänge an die Balletterziehung auf. Der Körper ist gedacht als Mittelpunkt und Ausgangspunkt.Das Glied muß tönen." (In Loheland hat man sich offenbar auch eine eigene Terminologie gebildet.) Der letzte Teil end­lich setzte den Bewegungsablauf, räumlich-zeitlich, in Beziehung zur klanglich-rhythmischen Beglei­tung der Musik. Uebrigens empfand man die Musik als das Primäre, die Bewegungsfolge alsBeglei­tung". Dieser Teil erschien insofern am wertvollsten, als sich hier das individuelle Temperament, der Eigenwille der jungen Loheländerinnen, annähe­rungsweise, am freiesten entfalten durfte. (Beson­ders in dem entzückenden Menuett von Boccherini.)

Endgültiges und Abschließendes über die Arbeit auf Loheland wird man nach dem, was dieser Abend brachte, nicht sagen dürfen. Entwicklung und Möglichkeiten von Loheland können von hier aus nur, sehr subjektiv, erschlossen werden. Begrüßen wird man die Schule aber als symptomatische Teil» erscheinung einer großen und erfreulich volkstüm­lichenBewegung" in unserer Zeit, die die Wichtig­keit körperlicher Gesundung und Reife als eine tiefe Notwendigkeit erkannt hat.y

Wirtschaft.

Duderussche Eisenwerke A. - G. zu Wetzlar. Die Abschluharbeiten der Gesell­schaft dürften sich laut DHD. noch bis Ende März oder Anfang April hinziehen. Infolgedessen läßt sich zur Zeit noch keine Llebersicht über das voraussichtliche Ergebnis gewinnen. Das Ge­schäftsjahr 1925 schloß mit dem 31. Dezember ab. Der Status des Unternehmend hat noch vor dem Bilanztermin durch den Verkauf der Zeche Maßen an die Harpener Bergbau-A.-G. eine be­deutende Erleichterung erfahren. Diese Zeche war der einzige Buderussche Betrieb, der starke Zu­schüsse erforderte. Anfangs dieses Jahres wurden die Zuschüsse, die bei Maßen notwendig waren, für die letzte Zeit auf 80 bis 100 000 Rm. geschäht. Die Abstoßung der Zeche Maßen an Harpen war für Buderus außer dem künftigen Fortfall der unproduktiven Zuschuhlcistungen noch deshalb be­sonders günstig, weil der Selbstverbrauch der Duderusschen Werke, der bisher durch die Zeche Maßen gedeckt wurde, von Harpen weiter ge­liefert wird. Außerdem erhielt Buderus bekannt­lich für die Zeche 51 Proz. der Kuxe der zu Harpen gehörigen Gewerkschaft Siebenplaneten. Bei den anderen Betrieben der Buderusschen Ge­sellschaft, nämlich den Eisenwerken und den Erz­gruben, soll die Beschäftigung befriedigend fein.

* D i e Bedingungen der Anleihe der Rhein-Elbe-Ilnion. Wie der DHD. erfährt, ist die 25-Millionen°Dollar-Anleihe für die Rhein-Elbe-llnion, die durch das Bankhaus Dillon Read & Co. emittiert wird, unter folgen­den Bedingungen zustande gekommen: Der Aus­gabekurs der Anleihe beträgt 87 Prozent, der Zinsfuß 7 Prozent. Die Anleihe läuft 20 Jahre und ist mit 100 Prozent rückzahlbar: bereits nach 5 Jahren kann die Anleihe von feiten der Rhein-Elbe-Anion. dann jedoch gegen 105proz. Rückzahlung, gekündigt werden. Außerdem steht jedem Besitzer eines Anleihestückes über 1000 Dollar die Berechtigung zu, 1000 Rm. Deutsch- Luxemburg-Aktien zu 100 Prozent unter Voll­zahlung des Gegenwertes der deutschen Mark in Dollar zu erwerben. Die erforderlichen Aktien werden von Dillon Read & Co. aus ihrem Be­sitz des seinerzeit aus der Stinnes-Masse er­worbenen Paketes Deutsch-Luxemburg-Aktien zur Verfügung gestellt. Die neue Anleihe kommt lediglich den beiden Montangesellschaften Dtsch.- Luxemburgische Bergwerks- und Hütten-A.-G. und der Gelsenkirchener Bergwerks-A.-G. der Rhein-Elbe-Tlnion zugute, nicht dagegen den bei­den Siemens-Elektrizitäts-Gesellschaften, und wird auf die Liegenschaften von Deutsch-Luxemburg und Gelsenkirchen mit der Berechtigung ein­getragen, sie später evtl, auf die Vereinigte Stahlwerke-A.-G. zu übertragen.

* 2l. Riebeck'sche Montanwerke A. G, H a l l e a. <5. Die Firma der Gesellschaft, die, seit ihrer Kontrolle durch den Stinnes- Konzern bekanntlich Hugo Stinnes-Riebeck Mon° tan- und Oelwerke A. G. firmiert, ist schon vor einiger Zeit auf den früheren Rainen umgestellt worden. Dieser Tatsache entsprechend, wird vorn 1. Februar d. Js. ab an der Berliner Börse die Rotierung im amtlichen Verkehr unter der neuen Firma erfolgen. Lieferbar sind von diesem Zeit­punkt ab nur die Stücke, die auf die neue Firma abgestempelt sind.

Frankfurter Börse.

(Eigener Drahtberfchf des ,®icßener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 27. Jan. Tendenz Schwächer. An der Effektenbörse überwogen heute die Realisationen, die mit Rücksicht auf 'die Rühe des Ultimos einen größeren 11m- fang annahmen. Das Angebot, das in der Haupt­sache von der Spekulation ausging, übte einen fühlbaren Kursdruck aus, der sich um so mehr auswirkte, als das abgestohene Material keine flotte Ausnahme finden konnte. Auslandkausaus- träge lagen nicht vor, das Geschäft machte infolge­dessen einen lustlosen Eindruck. Die Rück­schläge wirkten sich am schärfsten am Montan- markt aus, dessen Werte 3 bis 4 Proz. nich­tiger notierten. Stark gedrückt waren ferner Kaliaktien, die große Verluste auf- wiesen. Auch Chemie- und Elektrowerte unterlagen dem Angebot und hatten Rückgänge bis 2 Proz. zu verzeichnen. Das Geschäft in Schiffahrtswerten hat an Interesse erheblich eingebüßt. Bei starker Vernachlässigung schwäch­ten sich Hapag um 2,75 Prozent und Rordd. Lloyd um 1,5 Prozent ab. Der Banken markt lag ruhig, doch waren auch hier Abbröckelungen zu beobachten. Am K a s s a m a r k t der Industrie- Papiere machte sich die schwächere Strömung gleichfalls bem?rkbar, doch war hier das Kurs- bild unregelmäßig. Auto-Aktien gingen bis 1,5 Prozent zurück, desgleichen gaben Maschi­

nenwerte mehr oder weniger nach. Sehr schwach lagen wieder Zuckeraktien bei Ein­bußen bis 2 Prozent. Von Zellst0f f-A Et i en wurden Aschaffenburger hoher. Deutsche An-, leihen konnten sich behaupten. Schuhgebietan- leihen vermochten sogar die gestrige Auswärts­bewegung fortMsetzen, und zwar brs auf 6.421/., Prozent. In ausländischen Renten er­hielt sich die Rachfrage für Türken, die aber ohne wesentliche Kursveränderungen verkehrten. Ungarn etwas nach. Der Freiverkehr lag schwächer. Api 0,4, Beckerstahl 45 Prozent, Deckerkohle 53 Prozent, Benz 30 Prozent Drown - Boveri 60 Prozent, Entreprise 10 Prozent, ®ro- wag 47 Prozent, Ufa 54,5, Ufra 57 Prozent. Der weitere Verlauf war Schwankungen unter­worfen, doch nahm die Abwärtsbewegung ihren Fortgang, zumal die weitere Steige­rung der E r w e r b s lo se n z i f f e r im Reiche stark verstimmte und jedes Geschäft zu unterdrücken geeignet war. Am Geldmarkt waren die Sähe für langfristige Ausleihungen weiter verbilligt. Tagesgeld war etwas gefragt, der Zinsfuß ist aber unverändert. Monatsgell) stellte sich auf 6,75 bis 9 Prozent. Jndustrie- akzepte 7 bis 7,5 Prozent. Dankdiskonten 6 Proz. JmDevifenverkehr ist eine neue Ab- schwächung des Pariser Frankens festzustellen. Paris senkte sich gegen London auf 130,80 bis 131. Dagegen ist Conbon gegen Kabel weiter be­festigt auf 4,86ll/32. Die übrigen Valuten sind unverändert.

Börsenkurse.

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111.5

6,75

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Devisenmarkt BerlinFrankfurt

Telegraphische Auszahlung.

Banknoten.

Berliner

Börse.

Berlin, 27. Jan. Die Börse begann

mit Aus­

nahme des heimischen Rentenmarktes stark 0er­st i m in t. M 0 n t a n a f t i e n bis 3 Prozent und

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o. an.

93.51

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43!

Chemiewerte bis 4 Prozent niedriger. Die Begründung hierfür dürfte in Gewinnmitnahmen der Spekulation zu suchen fein, die mit Rücksicht auf den bevorstehenden Ultimo zu diesem Kursdruck führten, um so mehr, da das Publikum gänzlich fehlte. Auch erörterte man mehr wie in der letzten Zeit wieder innerpolitische Fragen, die Anlaß zur

95*

32

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</o Boatürfcn 5% Goldmcrikaner ....

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Pttvat-Bank Darm ft. und Nationalbank . Deutsche Bank.........

Deutsche BercinLbank . . . . DiSconlo Commandit . . . Metallbank...........

Mitteldeutsche Creditbank. . Testerreichische Creditanstalt. Westbank .........

Bochumer Guß ...... BudcruS .........

Caro . . Deutsch-Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerke . . Harpener Bergbau......

Ltaltwcrke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln Laurahütte Oberbedars . . Phönix Bergbau - ..... Rheinstahl Riebeck Montan .....

Tellus Bergbau........ Hamburg-Amerika Paket. .. Norddeutscher Llovd Theramifche Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......

Anglo-Cont.-Guano

Chemische Mayer Alapin . .

53,5 !

69

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78,12 j

78,5' 1

95 I

Holzverkohlung Nütgerswerkc Schetdeanstalt Mg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann ..........

Mainkraftwcrke . Schlickert Siemens <fc Halske ..... Adlcrwcrke .sslcyer ..... Daimler Motoren. ..... Hcyligenftacdt.........

Mcguin Motorenwerke Mannheim .

Frankfurter Armamren . . Konservenfabrik Brann . . . Metallgescll'chaft Frankfurt. Pct. Union A.-C Schuhfabrik Her» . Sichel.....

Zellstoff Doldhof .....

Zuckerfabrik Frankenthal . .

Zuckerfabrik Waghäusel . . .

9,325 I

40,25 I

101,5* I

116.5* I

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Frankfurt a.9JZ.

Berlin

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Schluß.

Anfang

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Datum:

26. 1. |

27.1.

26. I.

27. 1.

5% Deutsche Ncichsantethe

0.2325

0.235

0,235

0.2375

4°/o Deutsche Rcichsanleihe . 3Ve% Deutsche Reichsanleihe 3% Deutsche ReichSanleihe . Deutsche Svarprämienanlethe

0,25

0,34

0 25

0 255

0 33 0 1375

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4% Hessen...........

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0 21

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0 21

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Deutsche Wertb. Dollar-Anl.

90.25

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98.6

26 Jan.

27. Jan.

Amtliche Geld

Rott rung Brici

'Amtliche Notierung

Geld

Brief

Amil.-Ron

168,44

168,66

168.40

169,82

Buen.-Aires

1,738

19,06 7

1.142

19.107

1.738

1,742

Brss.-Antw

19 07

19,11

Christianta.

85.64

85,76

85,46

85,68

Kopenhagen

104,0?

112,31

104,1:3

104.02

104,28

Stockholm .

112,59

112,25

112,53

HelsingforS

10,54?

10,587

10.547

10,587

Malten. .

16,90

16,94

16,915

16,955

London. .

20,398

20,415

20.397

20,449

Neuyork . .

4,195

4,2)5

4,195

4,20 >

Paris. . .

15,52

15,56

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15.705

Schweiz . .

80,92

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81.12

Spanien.

59,27

59,41

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Japan . . . Rio de Jan. Wien in D.-

l,89l)

1.8II

1,899

1,90!

0.631

1.633

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1.626

Ceft- abgcst

59,06

59,20

59.06

69,20

Prag ....

Belzrad . .

12,413

12.453

12,413

12,463

7.41

7.43

7.41

7,43

Budapest. . Bulgarien

5,873

3,893

6,876

6,896

2,895

2,905

2,895

2,905

Lissabon

21.275

H.325

20 225

21,275

Danjtg. . .

80,90

81,10

80.91

81.11

Konstantin.

2,20

2,21

2,202

2,212

Athen.

5.84

5 86

5 79

5.81

Canada. .

»,188

1,198

4 188

4,198

Uruguav

4.801

4.315

4,305

4,315

Berlin, 26 Jan

Seid

Brief

Amerikanische Note« .....

1.191

4.214

Belgische Noten .......

19.00

19 10

Dänische Noten .......

103,81

101,36

Englische 'Holen. ....... Französische Polen ...... Holländische Polen .....

20,3b

20,46

15,58

15.60

138,03

163.8?

Italienische Noten......

16 93

17,01

Norwegische Noten......

85.34

85.76

DeutschOestcrr.aioo Kronen

58,95

59,25

Rumänische Noten......

Schwedische Noten . . . .

112,14

112,60

Schweizer Noten .......

80,96

81,36

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

59,19 12.39

59.4 f

12.45

Ungarische Noten . . ...

5.81

5,85

Zurückhaltung bei der Aufnahme des herauskon». menden Materials boten. Durch die Rückgänge der führenden Märkte wurden auch die Rebengebieie ungünstig beeinflußt. Die Unterzeichnung der Rhein-Elbe-Anleihe blieb anfangs ohne Eindruck, ebenso das günstige Ergebnis des letzten Geschäftsjahres bei der AEG. Den öprozentigen Dividendenvorschlag hatte man erwartet. Die Aktien des Barmer Bankvereins (gestern plus 8 Prozent) konnten sich im wesentlichen behaupten, da den Ge­rüchten über einen bevorstehenden Aktienverkauf des Instituts nach Amerika bisher nicht wider­sprochen wurde. Eine Ausnahme bei der allgemeinen Schwäche machten Schutzgebietanleihen, die auf spekulative Käufe bis auf 6,45 anzogen, und Kriegsanleihe, die nach 0,230 mit 0,240 zu hören waren. Rach Festsetzung der ersten Kurse setzten sich die Abschwächungen weiter fort. Die Lage am Geldmarkt ist weiter flüssig. Tagesgeld hörte man mit 5$ bis 7£ Prozent. Monatsgeld 7} bis Prozent, reichlich angeboten. Am Devisen­markt stagnierte das Geschäft, nennenswerte Ver­änderungen traten nicht ein. " -**-

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers" ) Frankfurt a. M., 27. Jan. Es wurden no­tiert: Weizen, Wetterauer 26,50 bis 26,75, Roggen, inländischer 17,75, Sommergerste für Brauzwecke 21,50 bis 24, Hafer, inländischer 18,50 bis 21,50, Mais, gelb 20, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 40,50 bis 41, Roggenmehl 26 bis 26,50, Weizenkleie 11, Roggenkleie 11,25. Tendenz. Anziehend.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 26. Jan. Die Berliner Produkten­börse zeigte heute sehr schwachen Besuch, so daß die Umsätze im amtlichen Verkehr keinen allzu großen Umfang annahmen. In Weizen konnten sich keine Steigerungen trotz etwas erhöhter Preisberichte von den Auslandbörsen durchsetzen, da der Handel infolge der weiter ermäßigten La- Plata-Forderungen in seiner Exporttätigkeit sehr beschränkt wird. Roggen dagegen fest. Im Liefe- rungsgefchäft eröffnete Weizen ungefähr 0.50 ML unter letztem Kurs, während Roggen per März 1,50 Mk. höher wurde. Für Mai konnte keine amt­liche Rotierung zustande kommen. Hafer behielt seine recht schwierige Absatzfähigkeit, während das Geschäft in Gerste sich etwas gebessert hat. Im Mehlhandel zeigte sich Rachfrage für Roggenmehl, während Weizenmehl still bleibt. Auch Futtermittel lagen ruhig. Es wurden notiert für 1000 Kilo: Weizen, märf. 242 bis 248, Pvmm. 242 bis 248, do. März 264,50 bis 264, do. Mai 271,50 bis 270,50, Roggen, märf. 149 bis 156, do. Pomm. 147 bis 154, dv. März 178,50 bis 179, do. Mai 190,50 bis 189,50, Gerste, märf. 172 bis 201, Futtergerste 142 bis 160, Hafer, märf. 157 bis 168, Raps 340 bis 345; für 100 Kilo: Weizenmehl 32,50 bis 35,75, Roggen­mehl 22,50 bis 24,50, Weizenkleie 11,25 bis 11,50 Roggenkleie 9,75 bis 10,25, Diktoriaerbse'n 26 bis 35, kleine Speiseerbsen 22 bis 25, Futtererbsen 20 bis 22, Peluschken 20 bis 21, Ackerbohnen 20 bis 21, Wicken 21 bis 23, Lupinen, blau 12 bis 12,50, do. gelb 14 bis 15, Serradelle 19 bis 20,50, Rapskuchen 15,25, Leinkuchen 23,50 bis 23,60, Trockenschnitzel 8 bis 8,10, Torsmelasse 7,80 Kartoffelflocken 14,75 bis 15,50, Soya-Schrot 20 bis 20,20.

Büchertisch.

Die soeben erschienene Schrift des Gant)» gerichtsdirektors Schroeder in Koblenz,D c r V 0 lksrich ter", eine Einführung in das Straf­recht für Schöffen und Geschworene (Verlag von Otto Liebmann, Berlin W 57, Potsdamer Straße Rr. 96, geb. 2.80 Mk.), unternimmt es, die Schöffen und Geschworenen in gemeinverständ­licher Sprache und packender Darstellung mit dem notwendigsten Rüstzeug des modernen Straf­richters bekanntzumachen. Das Büchlein ist zwar in erster Linie für den Gebrauch der Schöffen und Geschworenen bestimmt, wird aber auch jüngeren Rechtsbeflissenen, Studenten, Justiz- antoärtem und überhaupt jedem, der wissen will, wie es heutzutage bei der Polizei, der Staats­anwaltschaft unb dem Gericht zugeht, gute Dienste leisten. 845

Büchma nns Geflügelte Worte, der bekannte Zitatenschah des deutschen Volkes, ist soeben im Verlage der Haude & Spenerscheir Buchhandlung in Berlin in einer neuen, bis in die jüngste Zeit ergänzten, wohlfeilen Volks­ausgabe erschienen. Von dem Hauptwerk unter­scheidet sich die Volksausgabe dadurch, daß bet den einzelnen Zitaten nicht alle sprachwissen­schaftlichen und geschichtlichen Forschungen mit- geteilt werden, sondern nur deren Ergebnisse.

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Wie ziehe ich meine Forderun« gen ein? Gemeinverständliche Darstellung dei Amtsgerichtsprozesses mit zahlreichen Muster« beispielen und einer Tlebersicht über Gerichts« kosten und Verjährungsfristen. Dorr Rechtsanwalt Dr. W. H. Stern. Verlag W. P. Henning, Der« Kn C 2, Burgstr. 30. Preis 1.40 Mk. DaS praktische Wer ich en gibt dem Gläubiger die Mög­lichkeit, die gerichtliche Beitreibung seiner For­derungen selbständig zu führen. 30

E. T. A. Hoffmann: Die CB taut# Wahl. (Reclams Ilniversal-Bibliothek Rr. 6575.) Die RovelleDie Brautwahl" gehört zu der charakteristischsten Schöpfungen des seltsamen Ro« mantikers, dessen bizarrem Schrifttum unsere Zeit wieder so großes Interesse entgegenbringt. 862

Max O'Rell: Ihre Königlich« Hoheit die Frau. (Reclams Llniversal-Dib« liothek Rr. 6576/77.) 862

Otto Hauser, Reine Lebensfüh­rung. Mit zwei Skizzen im Text. In Ganz­leinen 4,50 Mk. Verlag Georg Westermann, Braunschweig und Hamburg. 874

Wettervoraussage.

Zunächst aufklärend, auffrischende südlich« Winde, tagsüber milder, nachts Temperaturen etwas fallend, vielfach Rebelbildung, späterhin wieder leichte Riederschläge.

Der finnische Wirbel ist weiter nach Südrußland zu im Abziehen begriffen. Dagegen kommt von England her ein äußerst starkes Fallgsbiet, dessen Ausläufer bis nach Spanien herunterreichen. Sein Vorrücken wird durch das kräftige Hochdruckgebiet, das sich heute von Südosteuropa nach Skandinavien hin erstreckt, noch etwas gebremst, doch dürfte es in den nächsten Tagen feinen Weg in nordöstlicher Richtung bahnen. Nach anfänglichem Aufklären dürfte daher in ben nächsten Tagen stürmisches, regnerisches Wetter einfetzen.

Gestrige Tagestemperaturen: Maximum 10,2 Grad, Minimum 1,1 Grad. Heutige Morgentem­peratur: 3,2 Grad Celsius.