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Ae Mali- Tirozentrale T9, nch nnterstühen Tm ynet ^Difftn Zuversicht der -hen. (Deisall.) lDn.) glaubt nicht, dah die für morze eingestellten 140 Wil. werden und macht Dedenkcr Vorschläge des Sinaiymlnifteri bere die trostlose Lage de- durch die jüngste Hochtvasser- 'deutend verschlimmert morden Weisel auskommen, ob die 34 krediie der Landtoirtschast noch zurüägezahlt werden konnten >1) Aus dem Arbeittmarkt sei Sonate keine Besserung zu er- wendet sich weiter gegen bic Kartoffeln und sonstiger Lebene- ieimischen Erzeugnisse nicht ah­nten.

entig (8m.) glaubt, M) tr; malt Wirtschaftskrise mit z. Ibrüstung bis zu einem gc- - i werde. (Lachen rechts D<d> .tiMmus des Finanzministns jttt habe kein Dort über die mg des Aeichsfinanzausgleichei >uhen eine Lebensfrage bedeute [(gaben der Länder stehe leint : le Unterstützung seitens d6 hwering (3tt.) meint man Olot nicht von einer trostlos« hens prechen. Aedner damt die energische Vertretung der .

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einen Dammbruch zerstört worden, Dw Wasser überflutete in der Nacht die Stadt und spülte die Hälfte der Gebäude weg. Etwa tausend Personen sollen um» Leben gekommen sein.

Lin« rätselhafte Krankheit.

3n ßeonbronn in der Nähe von Heilbronn tritt eine rätselhafte Krankheit mit tob- l, chem Ausgange auf, die bereits zwei Opfer gefordert hat. lieber den Verlauf der Krank­heit wird oerichtet: Der Hals enzündet sich ähnlich wie bei Dyphteriti», die Kranken erblinden, unb das Blut vergiftet sich, so daß der Tod nach kurzer Zeit eintritt.

Die Lebensretterinnen.

Aus dem Wannsee in der Nähe deS Drohen Fensters bemerkten drei Berlinerinnen von ihrem MotorbootObin aus, dah ein kleines Doot mit einem Hilssmotor umstürzte und die drei Insassen in daS von Regenstürmen aufgewühlte Wasser fielen. Nach langwierigen Bemühungen glückte es den drei mutigen Frauen, die schon untcrgegnngenen Schiffbrüchigen zu retten und ans Land zu bringen. Die drei Lebensretterinnen brachten ihr Schützlinge selbst zur nächsten Ret­tungswache.

Aus der Provinzialhauptstadt.

Di eh en, den 26. 3unl 1926.

' Moderne Tischregeln.

Wichtig für jedermann;

9n der heutigen Zeit wird außer über den Mangel an dem leider nicht zu entbehrenden Klein­lund Groß-)geld über nichts mehr geklagt, als über die andauernd weiter fortschreitende Entartung aller edlen Sitten. Anstand und oute Umgangs­formen stehen allem Anschein nach bei vielen Zeit­genossen auf dem Aussterbeetatl

Weil das außerordentlich bedauerlich ist, habe ich mich entschlossen, einige, der Jetztzeit entsprechend kurz gefaßte Anstandsregeln in das Gedächtnis der lieben Mitmenschen zurückzurufen. Da man den Anstand aber niraends besser studieren kann als bei Tisch, werde ich heute in dem vornehmsten Restau­rant der Stadt speisen, um mich auch wirklich mit den denkbar feinsten Umgangsformen vertraut zu machen.

Wie ich den Speisesaal betrete, ist der Betrieb schon in vollem Gange. An einem größeren Tisch nehme ich gleichzeitig mit einigen Herren und Da­men Platz. Ich greife, als mir meine Suppe ge­bracht wird, nach der Serviette, um sie mir aufs Knie zu legen, und schaue mal in der Runde:

Die Serviette auf dem Knie

Siehst du nie!

Stecke sie ins Knopfloch dir, Dort gereicht sie dir zur Zier'.

Ich beginne, meine Suppe zu essen, muß aber langsam tun, weil sie so heiß ist: aber das ist hier nicht Brauch:

Feine Leute alles dürfen,

Heiße Suppe läßt sich herrlich schlürfen!

Plötzlich hat mein Gegenüber etwas in seiner Suppe entdeckt, das eine verzweifelte Aehnlichkeit mit einem blondeo Menschenhaar hat. Er erhebt sofort feine Stimme zu lautem Gebrüll, alarmiert mehrere Ober unb den Geschäftsleiter und ist nicht unb durch nichts zu beruhigen:

Ein Härchen in der Suppe

Sei dir niemals schnuppe!

Verkündest du es bann mit viel Geschrei, Ist auch der andern Appetit vorbei!

Schließlich ebbte die allgemeine Ausregung aber doch ab, und die Vorspeise wird aufgetragen. Mir wird der Genuß der an sich vorzüglichen Speisen leider dadurch stark beeinträchtigt, daß sich meine beiden Nachbarn so breit machen: aber das hat sicher seine Richtigkeit:

Beim Esten setz' dich recht bequem, Jst's auch dem Nachbar nicht genehm. Dir sei egal, was ihm mißsällt, Denn jeder ist auf sich gestellt!

Nun folgt der obligate Fisch. Neben den Tisch- messern liegen Fischmesser, warum so ein Umstand:

Ißt ein Fisch mit dem Fischmesser

Statt dem Tischmesser wirklich sich besser?

Es ist eine Wonne, einen Blick auf den Teller meines Nachbars zu werfen:

Zerdrück den Fisch ganz ungeniert zu Brei, Der Fisch ist tot, drum ist's ihm einerlei!

Der nachfolyenoe Braten war keineswegs zäb, aber trotzdem gibt es heimtückische Fleischfasern, die ich weigern, vorgeschriebene Wege zu gehen. Um ie auf den rechten Pfad der Tugend zu bringen, jat der Mensch schlanke Holzpfähle ersonnen, spitz- indig auslaufend, deren Gebrauch früher möglichst unauffällig erfolgte. Heutzutage jedoch:

Natürlich ist'», zu stochern und zu bohren, Sich der Natur zu schämen, bleibt den Toren!

Meine Kartoffeln waren durchaus, wie anstän­dige Kartoffeln fein müssen, aber die meiner Tisch- genofsin müssen noch nicht einmal halb gar ge­wesen sein:

Kartoffeln mit dem Mester schneiden

Läßt sich durchaus nicht stets vermeiden!

Mein Gegenüber hat noch einen ansehnlichen Sohenrückstand auf dem Teller, den er sich nicht entgehen lassen will. Es sind zwar genügend Löffel in verschiedener Größe erreichbar und zu feiner Verfügung, aber:

Sportlust muß es stets erwecken, Mit dem Messer Soßen schlecken!

Leider geht ihm aber jetzt doch ein Teil der pikanten Soße verloren, weil er die Bemühungen der Dame übersieht, zu einem Stück Brot zu ge­langen:

Was andere wünschen, geht dich gar nichts an, Sorg' nur für dich, das ist stets wohlgetan!

Nachdem die Dame die Aussichtslosigkeit erkannt hat, durch die Güte ihres Nachbarn etwas zu er- reichen, langt sie an ihm oorüoer und nimmt mit ihrem modernen, losen Aermel einen Teil der Soße mit. Als der Teller leer ist, kann ich nicht umhin, meinem Gegenüber einen anerkennenswerten Blick zuzuwerfen, denn außer einem lächerlich kleinen Schnittchen von höchstens einem Zentimeter wies fein Mund keinerlei Verletzungen durch das Messer auf, der beste Beweis, wie weit man es bei ge­nügender Ucbung bringen kann!

Zuletzt wird das Obst gebracht. Ich will gerade meine Finger in die bereitstehende Wasserlchale tauchen, als zwei der Gäste sie an die Lippen setzen und austrinten:

Ein jeder tue ungeniert.

Was ihm grab durch den Sinn flaniert!

Jetzt, nachdem alles verzehrt ist, werden die lieben Nachbarn still. Sehr begreiflich, denn sie haben ja nichts mehr zu kauen:

Nur mit vollem Mund

Gib deine Worte kund!

Ich hatte eigentlich vor, mein interessantes Gegenüber, den Messersportmenschen. noch etwas zu studieren: als er aber plötzlich über den breiten Tisch hustete, ohne die Hand vor den Mund zu halten, und ich unvorsichtigerweise meinen Regenschirm in der Garderobe abgegeben hatte, zog ich es doch vor, meine Zeche zu begleichen und mich mit den ge­machten Erfahrungen zu begnügen. Immerhin sind diese so ausreichend, daß jeder, der sie sich zunutze macht, auch an der vornehmsten Tafel ein sehr ge­schätzter Gast sein wird! Tacho.

Gicßcncr Wochenmarktpreise.

Ls kostete auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Butter 160 bis 180 Pfennig. Matte 35. Käse (10 Stück) 60 bis 80, Wirsing 25 bis 35, rote Rüben 20, Spinat 20 bis 30, Römischkohl 15 bis 20, Spargel 80, Erbsen 30 bis 50, Misch- gemüse 15, Tomaten 70 bis 120, Zwiebeln 20 bis 25, Rhabarber 20, Kartoffeln (alte) 5, (neue) 15, Kirschen 30 bis 35, Heidelbeeren 40, Stachel­beeren 25 bis 30, Johannisbeeren 35, Erdbeeren 80 bis 90, Pfifferlinge 40, Honig 50, junge Hahnen 100 bis 110, Suppenhühner 120 bis 130; das Stück: Eier 12, Blumenkohl 40 bis 80, Salat 5 bis 10, Salatgurken 40 bis 60, Einmach­gurken 15, Oberkohlrabi 10 bis 20, Rettich 20: das Bund: Radieschen 15, gelbe Rüben 15 bis 20 Pfennig.

Bornotizen.

Ta gesfalenber für Samstag. Spielversinigung 1900, Jugendabteilung: 8 Uhr, Darmstädter Haus", Versammlung. Lichtspiel­haus, Bahnhofstraße:Prinzessin Trulala". Astoria-Lichtspiele:Zirkus Wildwest".

Tageskalender für Sonntag. Burg Münzenberg: Sonnenwendseier. Lichtspiel­theater wie Samstag.

Der Ortsgewerbeverein hält am Montag, 28. Ium, 8.30 Uhr seine diesjährige Hauptversammlung ab. (Siehe Anzeige.)

Das Kochen auf Gas wird das Thema zu den am Dienstag und Mittwoch,

abendS 8 -Ahr. im Saalbau Sauer am Oswalds- garten stattfindenden Dorlrägen sein. Mit die­sen sind praktische Vorführungen der neuesten Apparate, sowie Verabreichung von Kostproben verbunden, so dah die Veranstaltung sicher für jede Hausfrau großes Fnteresse haben wird. (Siehe Anzeige.)

Wettervoraussage.

Wolkig mit geringer Aufheiterung, tagsüber wenig wärmer, sonst weiterhin kühl, schwache west- liche bis nördliche Winde, meist trocken.

Gestrige Tagestemperaturen: Maximum 17,2 Grad Celsius, Minimum 8,1 Grad Celsius. Heutige Morgentemperatur 12,2 Grad Celsius.

2. U. Don der 2 an de s un ive r s itä t Gießen. Die juristische Fakultät unterer Can- desuniversitat hat den früheren Provinzialdirektor von Starkenburg. Geh. Rat Friedrich Feh ehren­halber zum Dr. jur. promoviert.

" Gu st av-Adolf-Fe st. Der Zweigverein Gießen des Gustao-Adolf-Vereins hält sein Jahres- fest am morgigen Sonntag in Leihgestern mit einem Festgottcsdienst um 1.30 Uhr und einer Nach- Versammlung um 4 Uhr ab. Das große deutsche Gustao-Adols-Fest, das vorigen Herbst in Gießen stattfand, ist gewiß noch allen in guter Erinnerung, unb cs braucht nach jener einbrutfsDOllen Tagung nicht besonbers auf bie große Bebeutung ber Mr- beit bes Gustav-Adolf-Vereins hingewiesen zu wer- den. Man rechnet in Leihgestern auf recht viele auswärtige Gäste, um wieder etwas von dem treuen Freund unserer evangelischen Diaspora zu hören.

** Notlandung des Fliegers Ernst Übet auf dem hiesigen Flugplatz. Ge­stern abend kurz vor 7 Uhr erhielt unser Flughafen unerwartet den Besuch eines berühmten Fliegers. Der aus dem Weltkriege bekannte Flieger Ernst Übet, ber als Inhaber unb Chefkonstrukteur ber Udet-Flugzeugwerke in München auch heute noch eine unserer besten Fliegergrößen ist, befand sich mit seinem roten Flamingo-Doppeldecker auf dem Fluge von Düsseldorf nach Würzburg. In der Nähe unserer Stadt bekam er einen Motorbesekt, der ihn zur Notlandung auf dem hiesigen Flugplatz zwang. Der Schaden konnte hier völlig behoben werden, ebenso fand der Flieger die Möglichkeit, Betriebsstoff für den Weiterflug einzunehmen. Im Gästebuch des Flugplatzcafss trug Übet sich zur Erinnerung an feinen unprogrammäßigen Aufenthalt in Gießen mit seinem Namen unb einer Karikaturzeichnung ein. Kurz nach 8 Uhr setzte er ben Flug nach Würz­burg fort.

** Zur Warnung. Das Kreisamt Gießen veröffentlicht im neuesten Amtsverkündigungs­blatt eine Bekanntmachung, in der es u. a. heißt: Die sog.Blinden- und Taubstummen­beschäftigungsan st alt" in Mühlheim am Main vertreibt durch Hausierer Bilder und Wandsprüche. Die Hausierer sind mit Aus­weisen versehen, die den Anschein erwecken, als handle es sich um ein gemeinnütziges oder von einer Behörde oder einer anerkannten Organisation der öffentlichen oder privaten Fürsorge betrie­benes ilntemebmen. Rach unseren Feststellungen ist dies nicht der Fall, sondern es handelt sich um ein privates gewerbliches Unternehmen. Eine Genehmigung zu einer Sammlung oder Kollekte ist dieser sog. Anstalt nicht erteilt worden. Das Kreisamt stellt zum Schluß dem Polizeiamt Gießen und den Bürgermeistereien des Kreises anheim, vor einer Unterstützung die'er sog. An­stalt öffentlich zu warnen. Weiter emvsiehlt es, die Ausweise der Hausierer einzuziehen.

Das dritte Abonnementskon­zert unserer Reichswehrkapelle unter Leitung des Obermusikmeisters 2 ö b e r, das am Donnerstag im Philosophenwald stattsand, brachte wieder ein recht abwechslungsreiches Programm. Reben mehreren Opern-Ouverturen und Fanta­sien, die in trefflicher Weise zu Gehör gebracht wurden, sanden besonders auch das Potpourri Eine musikalische Reise durch Europa" und am Schlüsse der Fansarenmar'ch (Fehrbelliner Reiter- marsch) lebhaften Beifall, der im Laufe des Abends durch öftere Einlagen seinen Ausgleich fand. Der gute Besuch der Veranstaltung war ein erneuter Beweis dafür, dah sich die Leistun­gen der Kapelle großer Beliebtheit weiter Kreise unserer Einwohnerschaft erfreuen.

* (Sin ausgesetztes Kind. Der Polizeibericht meldet: Immer noch nicht sestge- steUt ist die Herkunft eines am 13. Mai 11.30 Ahr abends auf dem Hauptbahnhof in Pots­dam im Wartesaal 4. Klasse aufgefundenen

dreijährigen Knaben. DaS Kind hat dunkelblon­des Haar und blaue Augen. Bekleidet ist es mit blau- und weihgestreiftem Leinenanzug unb Matrosenkragen, grauer Sportmütze (Ballonmütze, mühe, Pseffer und Salz), weißem Leinenhemb. grauwollener Antcrhose und schwarzen, zerrisse­nen Schuhen. Personen in hiesiger Gegend, öle über den Kleinen Angaben machen können, wer­den ersucht, sich mit der Kriminalpolizei Gießen inS Benehmen zu sehen. Lichtbild ist hier vor­handen.

O Eine gute Tat. Eine wesentliche Ver­besserung erhielt gegenwärtig daS Strahenbilb in der Reuen Baue. Das Gelände, auf dem früher die sog. Kracheburg stand, und daS von einer recht häßlichen Bretterwand umschlossen war, wird jetzt durch die Stadtverwaltung cinge- frieöigt. Ein Betonsockel mit Säulen wird durch ein Lattenspalier ausgefüllt. Der Betonsockel bekommt dann noch einen ücbertourf, so daß er einem Kunststein gleicht. Gleichzeitig wird durch die neue Einsriedigung der Bürgersteig ver­breitert. waS im Hinblick auf den Verkehr der Straßenbahn an dieser engen Strahenstelle be­sonders zu begrüßen ist.

Rundfunk-Programm.

Sonntag, 27. Juni.

8 bis 9 Ahr: Morgenfeier: veranstaltet vom Wartburgverein Frankfurt a. M. 12 bis 1 Ahr: Konzert des Hausorchesters: Die Oper der Woche. 2 biS 3 Ahr: Die Stunde der Jugend. 3 bis 7 Ayr: Aebertragung vom Frankfurter Regattaplatz am Main und von der Rennbahn Hamburg-Horn: Frankfurter Ruderregatta und Hamburger Derby. 7 bis 8 Ahr: Stunde des Rhein-Mainischen Ver­bandes für Volksbildung:Volksgemeinschaft unb gesellige Formen." Vortrag von Pfarrer Wallau. 8.30 bis 9 Ahr: Heiterer schwäbischer Abend. 9.30 bis 10.30 Ahr: Angarische Musik. An­schließend bis 12 Ahr: Aebertragung von Berlin: Tanzmusik der Berliner Funllapelle.

Montag. 28. Juni.

4.30 biS 5.45 Ahr: Konzert des HauS-, orchesters: Klassische Wiener Operetten. 5.45 bis 6.05 Ahr: Die Lesestunde. 6.15 bis 6.45 Ahr: Kriminalistische Streifzüge durch dunkle Winkel". Vortrag von Ernst Engelbrecht, Berlin. 6.45 biS 7.30 lAhr:Musik des deutschen Volkes, 3. Singen, Pfeifen und Lachen: Vortrag von Dr. Heinih, Hamburg. 7.30 biS 7.45 Ahr: Eng­lische Literaturproben. 7.45 bis 8.15 Ahr: Eng­lischer Sprachunterricht. 8.15 Ahr: Sinfonie- konzert.

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Bekanntmachung.

Die Lieferung von etwa 1500 Zentner süßem Wtesenheu, beste Qualität, ist zu vergeben.

Die Lieferung kann geteilt werden.

Bedingungen können bei der unter­zeichneten Verwaltung cingeseheN werden.

Angebote find verschloßen und ver­sehen mit der Aufschrift:Angebote für Heulieferung", bis zum 9. Juli 1926, vormittags 10 Ahr, einzureichen.

3n den Angeboten sind die Bedin­gungen anzuerkcnnen.

Zuschlagsfrist 6 Tage.

Gießen, den 2b. Juni 1926. 6,9D Lerwaltüng der Veterinär-Institute.

Aus den Waldungen der Gemeinde Staufenberg foll nachstehendes Holz im Submissionsweg verkauft werden:

21 Fichtenstämme 3. Kl. - 33,07 Fsim.

36 4. . = 36,33

150 . 5a = 68,80

420 5b =106,10

DaS Holz ist entrindet und mit Rinde gemessen. Angebote sind bis zum Mitt- woch, den 30. Juni 1926, nachm. 2 Ahr, aus der unterzeichneten Bürgermeisterei schriftlich abzugeben, wo die Eröffnung slatifindct.

Die Angebote müffen nach Klaffen getrennt, pro Fstm. gestellt fein. Die 'Be­engungen werden im Termin bekannt gegeben. ' 5389D

Staufenberg, den 24. Juni 1926. _______Bürgermeisterei Meyer._______ Fischerei 4-erpachtttng.

Die fürstlichen Bachfifchereien in den Gemarkungen: Ettingshausen, Münster, Oberbesilngen, Mühisachsen, Lich und Oberhörgern sollen in 6 Abteilungen am Mittwoch den 30. Juni 1926 nachm. 3 Ahr im Holländischen Hof zu Lich auf 12 Jahre öffentlich verpachtet werden. 4707 D

Auskunft erteilt die Fürstliche Ober­försterei zu Lich (Oberheffen).

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Sodann: 1 kompl. Küche,Wasch-, Aus­zieh.. Rächt- und andere Tische, Betten, Verandamöbel, 1 Weinschrank, Etageres, 2 Bronze-Köpfe von Villarius, Bilder, Nippsachen und vieles andere.

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Mittwoch, den 30. Juni, groß« Ver­steigerung in Korbmöbeln, Wafchkörben, Stchleiternu.v a. Näh.sieheMontagsblatt.

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