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Krastpvst lluigshausen. rteilt. daß in Ichensahrvlanr btt I. Deich-bahndirek. I ab 15.5., unter alte Fahrplan 5- 5. gültig war, weist daraus htn, 1 Oberpvstdirettion die bei den Yoh- Zahnstationen aus- lschenbuch. da­un- Autcknien- eressenbeziris ent- Seibert herauSge- Dettag, fptoic in gen zu faben.

Mrz- t zu Sichen eine >rn ftatt. die Herr lunv kommet Mit in Sichen ikjschrist bestanden aimnem lassen jetzt h Gräslinge in bet ^u. Bei dm Prü- deutschen Sanbde» Siichettskurzschrtst eint Eücheitl'chleit erzielt ist. fo ist Liwen-backit der Selb frgL So bat chuh der Pvvln- ftening btt Strno- AabelSbergerscher , die Pflege der i hat, für iem neu Atrag von dien. Durch Diel® ese amUiche Stelle ►y 2ntveichung der bildung tüchtiger L'K'L ucher des neu X^ggjS

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M |um Schaden, fit sind keine Schande für eure Dittfchaft. wohl aber eine Zierde für euer Land und eine Riststätt« für fo viel« unserer nützlichen Dögell Darum labt den dringenden Rachrus nicht unbeachtet: »Schont die Hecken und Sträu­cher zwischen den Feldern!"

Der Evangelisch e Bund veranstaUet, wie im Vorfahr«, auch in diesem Sommer Waldiene in Oderhefsen. Das erste findet am 6. Juni bei Treis a. d. Lumda statt. Aufgeführt wirdAn­dreas Hofer" von Selbe Renker, ein die deutsche Treue verherrlichendes Volksstück von grober dra­matischer Wirkung. Die Hauptrollen sind mit Berufs- schauspielern besetzt, die Kostüme stellt da, hiesige Stadttheater. Ausführungen sind ferner vorgesehen für Schotten, Laubach, Butzbach, Lauterbach.

' Eine unglaubliche Roheit. Wäh­rend der Feiertage ist eine der beiden kanadischen Papvcln, die in diesem Frühjahr an der neuen Wieseckbrücke am Philosophen wall) gepflanzt woran, durch Bubcnhanb abgebrochm worden. Hossentlich ist e* möglich, ben üblen Patron zu irnrttlcln und der gerechten Strafe zuzu­führen.

-- Line Wettrrschelde. Gin Leser schreibt uns.' Daß eine an uird für sich nur unbe- d. lende Bodenerhebung oft von nicht unwesent­lichem Einfluß auf die Weiterbildung sein kann, hotte .h schon deS öfteren Gelegenheit, auf der Fayrt von Frankfurt nach Giestea zu beobachten. Es ;andelt sich um die Wasserscheide zwi­schen Lahn und Uta In, die zwischen den Stationen Butzbach und K i rch- T ö n» von der Dyhn erklommen und überschritten wird. Frühere Beobachtungen In der Richtung, die ich u. a. an Gewitter- und Regenbildung machen konnte, fand ich am Donnerstag durch eine auf­fallende Witterungserscheinung bestätigt. Der in Diesten kurz vor/,9 Uhr morgens eintreffende D-3ufl durchfuhr von Frankfurt aus eine herr­lich« vonnenlandschaft. Bom Fenster aus hatte man weilen Blick in die Wetternu. wo man nach den langen Regentagen die Landwirte überall mit verdoppeltem Eifer an der Arbeit sah. Fried­berg, Dad-Rauheim und noch Butzbach lagen im schönsten Morgensonnenschein. Als der Zug aber langsam die Höhe des Griedeler Waldes erklommen, änderte sich von der Blockstelle ^sahlgraben" ab mit einmal daS Bild. Dichter Rebel verbarg die Sonne. Die Hochfläche um Kirch-GönS gar stellte eine ausgedehnte Debel- landschaft dar, wie sie ausgeprägter im Rovernber nicht in Erscheinung treten kann. Das Gesichtsfeld reichte kaum einige Meter über den Bahnkörper. Als dann der Zug inS Giestener Decken hinab» fuhr, zeigte sich die Sonne wieder sieghaft, und Gießen selbst empfing unS im schönsten Sonnen­kleide. Es hat sich, tote auS dieser Beobachtung hervorgeht, die verhältnismäßig niedrige Wasser­scheide alS eine Wetterscheide im wahrsten Sinne des Wortes erwiesen.

Gistscheine zur Gchädlingsbe- kämpf ung finb gebührenfrei. Don der Landwirtschaftskammer wird uns geschrieben: Er­freulicherweise greift eine geregelte Bekämpfung der Schädlinge und Krankheiten unserer Dbflbäumc mehr und mehr Platz. Da gerade die wirksamsten Bckämpfungsmittel starke Gifte enthalten, ist zum Erwerb derselben ein sog. Gistschein erforderlich. Diese Giftscheine werden durch die Polizeiämter oder Büracrmeistereien ausgestellt, und zwar gebüh­renfrei, wenn es sich um Mittel zur Schödlings- I Impfung oder des Pflanzenschutzes handelt. : erouf fei an dieser Stelle besondere hingewiesen, ; gingen laut wurden, daß die Gebühren für s.cllung von Gistscheinen höher seien als der ' e " der erforderlichen Bekämpfungsmittel. Es I min sich hier nur um Fälle handeln, bei denen '^rwendungszweck nicht richtig angegeben . jfhr Interessenten wollen daher bei Beantragung

Gistscheinen stets den genauen Zweck der Schädlingsbekämpfung angeben.

B Schutz der reifenden Jugend au i Bahnhöfen. Einen »christlichen Bahn­hofsdienst hat die Gesellschaft zur Fürsorge für die zuziehende männliche Jugend als Ergänzung zur Svang. Bahnhofsmisfion in etwa 30 grö- beren Städten eingerichtet. Während die Bahn- hosSmission schon seit Jahren sich der allein reifenden Mädchen mit Erfolg angenommen hat, will der Bahnhofsdienst die durch die wirtschaft­liche Rot hervorgerufene ungeordnete Wanderung her männlichen Jugend von Stadt zu Stadt in geordnet« Bahrten lenken und die jungen Män­ner vor Verwahrlosung bewahren Die Helfe« tragen auf den Bahnhöfen «ine weih« Arm­binde mit der Aufschrift:Christlicher Bahn­hofsdienst" und tun ihren Dienst mit auS drü etlicher Genehmigung der Reichsbahn­behörden. 3m letzten Jahre konnte der Bahnhofsdienst im Reichsgebiet 20 000 junge Männer beraten, 13 000 ein Unterkommen ver­mitteln und etwa 2000 Menschen die Heimreise erleichtern helfen, da deren Arbeitslosigkeit in der Stadt fortbauertc.

Regimentsappell und Denkmalsweihe der 168er.

. Offenbach a.M., 25.Mai. 3n stiller Walbabfchiedenheit, fern von dem (Betriebe der Großstadt, ist das Ehrenmal für bie Ge­fallenen des Infanterie-Regiments 168 und seiner Kriegsformationen erstanden, dessen Weihe am ersten Pfingsttag im Beisein Tausender von Kriegsteilnehmern und alten Soldaten aus allen Teilen Hessens,

besonders auch aus Oberhessen, stattfand Auch aus Dießen, Friedberg. Butzbach. AlSfeld. Lauterbach waren die Kameraden, bzw. bie Re- gimentsvereinigungen herbeigeeilr.

Die BegrüßungSseier wurde am Sams­tagabend im überfüllten großen Saal des Stobt- g art «ns abgebalten. Die Kapelle der ehemaligen 168er unter Leitung deS KavellmeisterS Moritz und ber An dresche Mannerchor wirkten in her­vorragender Weise bei ber Feier mit Kamerad Phil Hvh von der Ortsgruppe Offenbach 168 begrüßte die Gäste, die Festrede hielt Oberst a. D. Wehergang. Ein feierlicher Augenblick war es. als die drei Rcgiinentsfahnen von jungen DeichSwehrsoldaten eingebracht wurden.

Der erste Pfingsttag wurde als Hauvtfesttag mit einer Gedächtnisfeier auf dem Öhren- friedh of und am Kriegerdenkmal von 1 8 7 0 7 1 eröffnet. Auf dem Wilhelmsplatz stellte sich alsdann der Festzug auf, der sich durch die Stadt zum Biebcrerdcra in Bewegung setzte. Din Feldgottesdienst- eröffnete die Feier Oberkircbcnrat Zentgraf, ehemaliger Feldgeistlicher der 25. Reserve-Division, war Festprediger. Der Dvrsitzendes deS Ver­bands ehemaliger 168er sprach den ehemaligen Earnlsonstädten des Regiments (Friedberg. Butz­bach und Offenbach!, dem Künstler Professor Eberhardt (Offenbach), dem Vorsitzenden deS Denkmalsausschusses Äaafmc.nn Stadtmüller (Offenbach) Dank aus, die Hülle fiel vom Ehren- denkn.al, die Regimentsfahnen und zahlreichen Vereinsfahnen fenften sich, bie ReglmentSkavelle spielte »Ich halt' einen Ka.neraden". Der ehe­malige Führer des Regiments währenb deS Welt­krieges, Generalmajor a. D. von Pfeil hielt die W e i h e r e b e. Bürgern: ei st er Weil (Offen­bach) übernahm das Senfmai in Schutz und Ob­hut der Stadt. Unter der großen Änzahl von Kranzspenden seien besonders erwähnt: Stadt Friedberg, Stadt Butzbach. Regimentsverbänb« 115, 116er Verband (durch Kamerad Bill aus Gießen). Offiziersverbände 115er, 116er, Frank­furter Offiziersbund. Deutscher Offiziersbund, Kriegerverein 1874 aus Darmstadt, ehemalige 168 Limburg und Lahntal. Danach bewegte sich der Festzug zu dem Stabt garten zurück, woselbst die Wiebersehensfeier abgehalten wurde. Oberst a. D. Soldan sprach herzliche Worts ber Begrüßung namens deS Verbandes 163. Ein Offiziersappell ün Großen Kolleg war der Wiebersehensfeier vorausgegangen.

Der zweite Pfingsttag vereinigte die Kame­raden im Reuen Schießhaus am Biebererberg in der Rähe des Denkmals. Den Abschluß fand ber wohlgelungene Regimentstag der 168er durch einen Fackelzug zum Denkmal. Hier wur­den mehrere Ansprachen gehalten und der große Zapfenstreich gespielt. Sine arohe Menschenmenge wohnte dieser erhebenden Abendfeier bei.

Das Denkmal selbst hat einen überaus würdigen Platz auf der Waldwiese am Dieberer- berg, flankiert von dem dichtgeschlossenen Wald­park, in stiller Waldabgeschiedenheit. Der Künst­ler, Prof. Eberhardt (Offenbach), gab ihm die Gestalt eines acht Pfeiler aufweisenden, oben offenen Ringbaues im Sinn altdeutscher Gerichts­stätten. Eine Freitreppe führt zu dem auf rusti­kalem Sockel erhöhten 3nnenraum. ber einen Altarstein mit großer Opferschal« aufnimmt AIS Baumaterial wählte man wetterfesten Muschel­kalk. Die Vorderseite des Denkmals zeigt einen auS dem Gesims herausragenden Kriegerkopf mit Stahlhelm: Rings um da» Gesims steht der Spruch:Und wer den Tod tm Heilgen Kampfe fand, ruht auch in fremder Erde im Vater- land." Der Altarstein trägt daS hessische Wappen und bie Wappen der ehemaligen Darnisonstädte Offenbach, Butzbach und Friedberg: di« beiden Seiten tragen bie 3nschrift:In Verteidigung des Vaterlandes sielen 1914 bi- 1918 vom 3n- fanterie-Regiment 168 und feinen Formationen 9769 Helden in Frankreich. Belgien, Rußland, Karpathen, Galizien, Serbien und Rumänien."

Gaujugendtag des D. H. D. in Wetzlar.

l Wetzlar, 25. Wai.

Während ber Pfingstseiertage fand in unserer Stadt ber 7. Gaujugenbtag des Bundes ber Kaufmannsjugend im D. H. D. statt.

Es war eine Freude, bie große Schar von Jugendlichen mit ihren vielen Wimpeln am Samstagabend im Schützengarten einrücken zu sehen. Der weite Saal war bei Beginn des Degrüßungsabends diS auf den letzten Platz ge­füllt. Die Veranstaltung lag in den Händen des Gauvorstehers Auerbach und des Gaujugend- führerS Wilhelm Brack, Frankfurt. Letzterer begrüßte namenS der Leitung die Jungmannen auS den vielen Stabten des Gaues Main-Weser, stattete den Dank an die erschienenen Ehrengäste für das dem Bunde bewiesene Interesse ab und gab eine große Reihe von Begrüßungsschreiben bekannt, die von namhaften Personen des Bezirks eingegangen waren. Wir führen hiervon nur bi« Schreiben deS Oberpräsidenten für Hessen- Rassau, deS Regierungspräsidenten für Rasfau, deS Landeshauptmanns und des Bürgermeisters bet Stadt Wetzlar an. Begeistertes Heil erscholl beim Berieselt eines sehr herzlich gehaltenen Begrüßungsschreibens ber Deutsch-Oesterreicher Kollegen. Rainen» ber Stadt Wetzlar nahm bann Beigeordneter Rektor Richard baS Wort zu einem Dillkommens- gruß. Der nächste Redner, Gauvorsteher Auer­

bach. überbrachte bic Grütze deS Gesamt verbau- deS. Rückschauenb auf die glänzend verlaufene vorjährige Heidelberger Tagung gab er der Er­wartung Ausdruck, daß auch der Wetzlarer Tag für die Jugendbeivegung deS D. H. V. ein eben­solcher Warfftein werden möge. Aus feinen län­geren Ausführungen ist noch bemerkenswert die Mitteilung, datz der Gau im letzten Jahr« «in«n Zuwachs von runb 500 Jungmannen verzeichnen kann. Der Gauwimpel, der jährlich bemienigert Verein zur Führung überwiesen wirb, der den meisten Mitgliederzuwachs zu verzeichnen hat, ging au» den Händen der Darmstädter in bie ber Limburger über. Den Hauptpunkt des AbendS bilbete ber Vortrag des Korvettenkapitäns Frei­herr von Forstner über das Thema ..Der Handelskrieg zu See unter besonderer Berück­sichtigung des U-BootS-KriegeS". 3n drei- viertelstündiger Rede mit einem ebenso langen Lichtbiibervortrag zeichnete er der lauschenden Zuhörerschaft ein Bild von der Entwickelung der U-Boots-Waffe und ihrer QSerirenbung tm letzten Kriege. Geint Worle und Bilder werden nachwirken. Das zeigte auch der stürmische, nicht noch lange in den Herzen dieser deutschen Jugend enbenwollenbe Beifall, der sich am Schluss« seines Vortrags erhob. Das sonstige reichhaltige Pro­gramm wickelte sich in angenehmer Abwechslung ab. Eine gut zusammengespielte Wusikgilb« des D. H. V., Wiesbaden, bestritt den musikalischen Teil, mehrere von Mitgliedern deS Musikalischen Vereins Metzlar mit guter Betonung und Wärme vorgetragene Lieder trugen zur Hebung des Gan­zen erheblich bei. ebenso einige von Heinz CloS, Kassel, gesungene Lieder zur Laute.

Der Pfingstsonntag weckte die Jugend bereits in früher Morgenstunde. 6+on um 6 Uhr mußt« auf der Spilburg Kaffee gefaßt werden. Di« Rächt war zum größten Teil in Maffenquartie- ten verbracht werben. Um 7 Uhr fand für die evangelische Gemeinde int Dom der Fest > gottesbienst statt, an dem etwa 400 JungenS mit ihren Wimpeln teilnahmen. Di« weiteren Morgenstunden wurden auf der herrlich gelegenen Spilburg verbracht, wo eine öffentlich« Kundgebung stattfand. An diese reihten sich bann die beruflichen Wettkämpfe, wie kaufmännisches Rechnen. Aussatz, Stenographie u. a. an. Der Heibelbergsilm beendete die Morgenarbeit. Rachmittags gegen 3 Uhr be­wegte sich ein stattlicher Fcstzug unter Dor- antritt von etwa 40 Wimpeln und unter Mit­wirkung der Stablkapelle von der Spilburg durch die Hauptstraßen der Stadt und wieder zurück zur Spilburg. wo auf dem schönen Stadion ein Volksfest mit Mannschastskämpsen abaehalten wurde. Sine große Zuschauermenge folgte mit ebenso großem Interesse dem friedlichen Spiel um den Sieg ber Kräfte. Bel Beginn der Dunkel- tzeit marschierten sämtliche Teilnehmer nach dem Domplatz, wo bei Fackelschein eine erhebende Kundgebung stattfand. Die Häuser. ring- um den Platz waren reich illuminiert und warfen ihren magischen Schimmer auf das gewaltige Werk jahrhundertelanger Arbeit im Dienst« der Kirche, den alten schönen Dom. so recht bie Stimmung unter der vielhundertköpsigen Menge erzeugend, bie für eine solch ernste .Kundgebung erforderlich ist.

Am zwetten Pfingsttag sah man die Gäste wieder auf der Spilburg zu sportlichen Wettkämpfen versammelt. Rach dem Essen fand die Siegerverckündung statt, woraus sich die stattlich« Schar im geschlossenen Zuge zum Bahn­hof begab, um nach ernsten erhebenden Stunden gemeinsamen Zusammenseins wieder ihrer Heimat zugeführt zu werden.

Amtsgericht Gießen.

Gießen, 19. Mai. Ende September 1925 wurden einem Weißbinder auS Lang-Göns aus dem in feinem Reubau befindlichen Tauben­schlag sieben Tauben von ganz besonderer Fär­bung, wie man sie sonst in der ganzen Gegend nicht findet, entwendet Der Dieb war offenbar durch das Kellerfenster in den im Innern noch nicht ausgebauten Reubau eingestiegen und auf Leitern in den Speicherraum gelangt. Der Be­stohlene hatte sofort einen aus Lang-Gons stam­menden. in Hochelheim wohnenden Hilfs­arbeiter, den heutigen Angeklagten, in Verdacht, konnte jedoch einen Beweis für seine Täterschaft nicht erbringen. Einige Zett darauf teilte ihm ein Arbeiter mit, er habe auf dem Dach« des, Angeklagten zwti Tauben sitzen sehen, die er für bie gestohlenen halte. Wenige Tage darnach wurde er von einem Jungen darauf hingewiesen, baß ber Angeklagte einem Händler in Lang-GSnS mehrere Tauben habe verkaufen lassen, di« zweifellos mit den gestohlenen identisch seien. Der Weißbinder ging sofort zu Dem Händler und stellte fest, daß drei von den verkauften Tauben tatsächlich sein Eigentum feien. Der Angeklagte will dies« Tauben bei einem Maurer in Sang« DönS gekauft haben, dieser behauptet jedoch, «6 seien ganz andere Tauben gewesen. In ber heutigen Sitzung trat ein elfjähriger Reffe des Angeklagten mit der Behauptung auf, er selbst und nicht sein Onkel habe die Tauben gestohlen. Da» Gericht schenkte jedoch seinen Angaben, die mit feinen eigenen früheren Bekundungen, bah et dabei gewesen sei wie der Angeklagte bie Tauben gestohlen habe, in direktem Widerspruch standen, keinen Glauben und hielt den Angeklag­ten des Diebstahl» für überführt. Dieser wurde.

Geschäftliches.

Aus der Automobil-Industrie. Auch im Nutzwagenbau vollziehen sich Bestrebun­gen, die rationelle Fabrikation und günstigste Preis- fteUung zum Ziele haben. Führend ist eine der ältesten deutschen Svettalfabriken, die Fa. Auto- mobilwerke f). Büssing, A.-G, Braunschweig, die als erste deutsche Nutzwagenfabrik nach Um­stellung ihrer Fabrikation wesentliche Preisermäßi­gungen vornahm. Dadurch wird es verständlich, daß der deutsche Lastkraftwagen mit Motor-Omnibuo auch heute einen nicht zu unterschätzenden Export­artikel darstellt.

weil schon vrnffach vorbestraft, <11 rückfälliger Dieb wegen Einbruchsdtebstahl» unter 2m- nahrnc mildernder Umftänb« zu der gesetzliche Minbcststraf« von einem Jahr Gesäng- n i # verurteilt.

Rundfunk-Programm.

Donnerstag, 27. Mal:

4.30 bi» 5,45 Ahr: Konzert des Hau»- vrchesders: Wiener Walzer. 5,45 bi» 6,05 Uhr. Die Lefestmide 6,15 bis 6.45 Ahr: Hebertraguna von Kassel: Vortrag von Hermann Schuh, Kassel: Kassel und ine Anlage von WilhelmShöhe und der Auepark". 6,45 bis 7,05 Ahr: .Jugend und Bühne", Vortrag von Ludwig Röffinger. 7,05 biS 7,30 Ahr: Schachstunde. 8 Ahr: Arbertragung aus dem Frankfurter Opernhaus: .Sallüne". Musikdrama in einem Auszug von Richard Strauß. Anschließend bis 12 Ahr: Aebettragung von Berlin: Tanzmusik der Berliner Funkkapelle.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) CEinr Erklärung

sür den mangelnden Blumen schmuck

E» wird dem Derkedrsoerein und auch anderen Leuten, welch« Freude daran haben, die Häuser in unseren Straßen mit Blumen ge­schmückt zu sehen, ausgefallen fein, daß trotz der Aufforderungen und Werbungen, die im(Lietzener Anzeiger" verschiedentlich an die Elnwohnerfchafi ergangen sind, von einem Erfolg« bisher eigentlich nur verhältnismäßig wenig xu bemerken war. Namentlich fehlte vor den Fenstern der Par­terrewohnungen unserer schönsten Straßen (Sübanlage, Ludwigstraße, Etepyanstrahe, Alice» straße ufw.) und überhaupt da, wo keine Vorgär­ten vorhanden sind, also bet den Häusern, die un­mittelbar an der Straße stehen, ber Blumenschmuck gänzlich. Der Grund hierfür liegt nicht etwa an der Interesselosigkeit der Bewohner, sondern an der Un­möglichkeit, Die Blumenstöcke unangetastet durch den Sommer hindurch zu bringen. Zur Erklärung wird genügen, wenn ich das hier mitteile, was ich selbst erlebt habe. Meine Frau ist eine große Blumen- sreundin, und trotzdem ihr einmal vor längerer Zett eine Anzahl von in Töpfen vor den Strahenfenstern stehenden Geranien mit einem Stock übel zugerich­tet worden waren, bat sie mich immer wieder, ihr doch mal vier schöne Blumenkasten anfertigen zu lassen: daran werde man sich, so meinte sie, wob( nicht vergreifen. Ich erfüllte ihren Wunsch, die Kasten kamen und wurden mit Hängegeranien (ich entsinne mich, 8 Mk. für diese bezahlt zu haben) be­pflanzt. Es vergingen einige Wochen, da hotte ich in der Nacht Stockschläge wider mein Haus und ein Zerren und Schürfen, wie wenn sich zwei Personen balgten. Dazwischen rief eine erregte Stimme in ge­dämpftem Ton:Tu das doch nicht: tu das doch nicht!" Es waren zwei Herren, von denen der eine den anderen mit Gewalt davon abhielt, die über- hängenden Geranien mit dem Stock abzurasieren. Einige Zeit darauf sah ich an einem Sonntagmor­gen, oaß das, was durch den vernünftigen der beiden Herren bei den Blumenstöcken meiner Frau verhin­dert, an den Blumen zweier Häuser in der Goethe- straß« ausgeführt worben war. Alles, was von den Blumenstöcken über den Rand der Kasten nach vorne übergehangen hatte mar abgeschlagen und lag auf dem Boden: ein Anblick, bei dem es mir heiß un- term Kragen wurde. Aber auch unsere Blumen sollten ihrem Schicksal nicht entgehen. (Eine» Morgens lagen die vier Saften auf dem Burger- fteia und i h r Inhalt kreuz und quer um sie herum, teils in bei Richtung nach dem Ludwigsplatz verzettelt. Seit dieser Zelt ist uns die Lust vergangen, Blumenstöcke vor die Straßen fenfler zu stellen.

(Ein Anwohner der Ludwigstraße.

Die unterzeichneten Vereinigungen laden ihre Mit

Die unterzeicyneien 'Veremigungen laoen lyre 'VM- ... _ .

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v°n Subdirektor Schmidtlin über:

als Kaffee!

Kirchstrahe, ein.

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Um rege Beteiligung wird gebeten!

Eintritt frei!

Vertreter. C.K.lemmrath,Gieli6n,Elcb weg

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Her SmseWe Ba«6. Bunö ffit W«e önletjaag in SW unö Sdjule, LciSMM Siezen.

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