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SASCHA

(5 Pt)

Der Tabakapparat der Reemtsma A.-Q.

umfaßt den gesamten Orient

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Küche und

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einfltlaben. vier einigte man sich nach verschiedenen Kalkulationen über den vorläufigen Fahrpreis, der wie folgt festgesetzt wurde: Die Arbeiterwochenkarte AlbachGießen 3 Ml.. SteinbachGießen 2B5 Mk., die Emzelfahrt von Alb ach 70 Ps., von Steinbich 60 Pf., mit den üblichen Ermäßigungen für Schüler, Lehrlinge und Kinder. Dies sind vorläufige Richt­preise, eine genauere Kalkulation ist erst möglich, wenn der Betrieb eine Zeitlang im Gange ist. Die Gemeinden haben das größte Interesse daran, daß der Betrieb zustande kommt. Beide Gemeinderäte sicherten sich das Recht der Mitbestimmung bei evtl. Aenderung des Fahrpreises in weiterer gemeinschaft­licher Verhandlung, Hosfsnllich wird nun der Firma die Konzession bald erteilt da die Interessenten, ins­besondere die Arbeiter, auf die Eröffnung des Be­triebes warten.

* Sperrung der Markt st raße. Das Poltzeiaml Gießen teilt nut: Wegen Vornahme von Instandsetzungsarbeilen ist die Äarktstraße von der Bahnhofstraße bis zur Rittergasse für jeglichen Fahrvertehr bis auf weiteres gesperrt worden.

" Wichtig für Wandergewerbe» treibende. Das Polizeiamt Gießen macht die in Betracht kommenden Gewerbetreibenden erneut daraus aufmerksam, daß Anträge auf Erteilung von Legitimationskarten und Wander» gewerbelcheinen für das Jahr 1927 als» bald bei den zuständigen Polizeirevieren zu stellen sind. Die Anträge werden nur in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Es liegt daher im Interesse jedes Gewerbetreibenden, bw Anträge sobald als möglich einzureichen.

Die Weihnachtsausstellungft ü n ft» lerhilfe 1926" wird am kommenden Sonntag im Turmhaus am Brandplatz eröffnet werden und dort bis zum 2. Januar n. I. dem Publikum zugäng­lich sein. Mit der Ausstellung ist eine Ausspielung von Kunstgegenständen verbunden. Der Preis der Lose ist auf 50 Pf. festgesetzt. Die Ziehung findet am 21. Dezember in Darmstadt statt. Man beachte die heutige Anzeige.

* Dom Eisenbabnfahrplan ®te» hen Rieder-Ofleiden. Der Güter->ug mit Personenbeförderung Rr. 8901 GießenRreder- Ohmen, der nach dem Winter-Fahrplan ab 14. d. Mts. später und nur bis Grünberg verkehren sollte, verkehrt vorläufig noch bis 15. Dezember in seinem alten Plan bis Rieder = Ohmen, Gie­ßen ab 5,20, Rieder-Ohmen an 8,40 Uhr früh. Der Güterzug mit Personenbeförderung Rr. 8902, Rieder-OfleidenBurg- und Riedergemünden, der ab 14. d. Mts. später verkehren sollte, verkehrt vorläufig ebenfalls noch bis 15. Dezbr., im alten Plan, Rieder-Ofleiden ab 2.21, Burg­und Riedergemünden an 3,42 Uhr nachmittags.

WER Rachtfrostgefahr. Die Wetter­dienststelle Frankfurt a. M. teilt mit, daß durch die Ausbildung eines zentralen Hochdruckgebietes über Europa es in der nächsten Zeit zu ver­breitetem Auftreten von Rachtfrösten kommen wird. Die Fröste werden sich jedoch nur auf die Rächt stunden beschränken, und die Temperaturen werden nur wenig den Gefrierpunkt unterschreiten.

" Gewährung des Beamten- scheins im Härteausgleich. Die Krieger­kameradschaftHassia" teilt uns hierzu mit: Durch die 4. Rovelle des Reichsversorgungsgesetzes vom 8. Juli 1926 ist bekanntlich bestimmt worden, daß der Anspruch auf den Deamtenschein spätestens bis zum 31. Marz 1924 angemeldet sein muhte. Hierzu hat daS Reichsversorgungsgericht grund­sätzlich entschieden, daß diese Bestimmung als Legalinterpretation anzusehen fei, daß sie also rückwirkende Kraft habe. Wie die Spihenorgani- fatlon derHassia" in Berlin, der Deutsche ReichskriegerbundKysfhäuser" mitteilt, hat sich nunmehr der Reichsarbeitsminister zum Ausgleich von Härten bereit erklärt, aus Grund des § 113 a. a. O. nach Fristablauf beantragte Beamten» scheine ausnahmsweise noch dann zu erteilen, wenn die in § 33 RBG. enthaltenen Boraus­setzungen erfüllt sind und der Bewerber nach» weist, daß er mit dem Beamtenschein in einer bestimmten Beamtenstelle alsbald Unterkommen kann, ohne daß er dadurch einem anderen Ber- sorgungsscheininhaber die Stelle wegnimmt. Solche Einzelfälle sind dem Reichsarbeitsminister zur Entscheidung vorzulegen.

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Thema:

hierzu freundlichst eingeladen

Der Vorstand

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Hessischer Wirtschafts und Ordnungsblock

WMilMW um 5. M1926

Me Mitglieder, Freunde und Gönner der Partei sind

Aufruf!

Die Gesamtsteuerbelastung (Reichs- und Landes- lleuern) betrug ir» Hessen 1913 25,1 Millionen Mark.

Die Sondersteuer für den bebauten Grund­besitz belastete dagegen die Steuerzahler 1926 allein schon mit 31,2 Millionen Mark.

Sieuerzahlerschasst wandel!

Stimmt am 5. Dezember mitJa und

schickt den Land-ag heim!

Zentrums-Partei! Samstag, den 27. November, abends 8 Uhr, im kleinen Saal des Kathol. Dereinshaufes WWeWsmmlm Referent: EooölflBsoög. Sfööieatot öelnfiaöt

Bypotbekenge da Gün Bed nn durch 9067c F. Heidemann Franklort a H. Kmiervl 18 20 -trnnfa 9557 58

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gier 16 bis 18, Dlurnenrohl 80 des 150. Endivien 10 bis 15, Lauch 5 bis 10. Rettich 10 bis 15, Sellerie 20 bis 40 Pfennig.

^Zornotlzcu.

Tagcskalender für Donners­tag. Gesellschaft für Erö- und Döllerkunde: 8.15 Achr Reue Aula der UniDerfität, Dortrag von Dr. KlüpfelKreuz und quer durch die Bereinigten Staaten" (Koch-Lrün berg-Feier mit Vortrag Dengler ist verschoben). - Lichtspiel­haus Bahnhofstraße:Das Geheimnis von Sankt Pauli". Astoria-Lichtsp.ele: ..Amor im Wolkenkratzer".

DieMänner- und Frauenoereini- gung der Matthäusaemeiobe veranstaltet cm Sonntag, 28. Nov., abends 7j Uhr pünkllich, In der Turnhalle (Oswaldsgarten) einen Ge - tneindeabend. Ansprachen, gesangliche uns rnustkalische Darbietungen leiten den Abend ein. Im Mittelpunkt des Abends stehl das feine Weihnachts- Ipid aus alter Zeit, von Bernhard o c i f f e r t neuaeftnltet und von der Lpielgemeind« der Matthäus-Jugendvereinigung, die mit ausg^eich. netem Erfolg die Belebung mitelalterlicher Spiele sich angelegen sein läßt, gespielt. Wer die Gemeinde- cbende der Mutthausgemeinde aus den Vorjahren knnt, weiß daß sie streng einheitlich gestaltet und in ihrer Gelchloslenhiit einen tiefen Eindruck hinter­lassen. Der Saal wird um 6) Uhr geöffnet. Eintritt frei. (Siehe Anzeige.)

Der ProvinzialauSschuh für Sberhessen hält am kommenden Samstag, 27. Roveinder, norm. 9l/e Ugr. im Sitzungssaals ix-3 Regierungsgebäudes zu Gießen eine öffenf- licheSitzrng m t folgender Togr-rrdnung: 1.Klage des Wilhelm Bruderle II. in Ober-Eschbach gegen das Kreisamt Friedberg auf Aufhebung reS PolizeibesehlS vom 2Z. August 1926. 2. Kla­gen der Firmen a) Ihring-Melchior, Kom- rmmditgesellschast in L ch. b) Gießener Brau­haus und Spiritusfabrik A. u. W. Denninghoff in Gießen gegen die Stadt Gießen- wegen Er­hebung der 'Geträiikelteuer.

* Briefmarken-Automaten ohne Inhalt. Als vor einiger Zeit die Pofwerwal- tung vor dem Stadtpostgebäude mehrere Brief- marken-Automaten auf stellte, wurde diese Maß­nahme allgemein begrüßt, denn sie trug einem dringenden Bedürfnis des Publikums -Rechnung. Man hoffte nicht mit älnrecht, nunmehr des Polonaisestehens an den Schaltern um einer Briefmarke willen enthoben zu sein und tags­über, wie auch noch in den Abendstunden die Möglichkeit zu haben, seinen Bedarf an Frei­marken decken zu tonnen. Bedauerlicherweise sind diese Hoffnungen bisher mir zu einem kleinen Zeil in Erfüllung gegangen, denn oftmals am läge und nahezu allabendlich tarnt man an den dNarkenautomuien die Feststellung machen, daß sie ausvsrkaust sind. Das Publikum ist über den ,Zirkus ' vor den Automaten natürlich keineswegs erbaut und gibt seiner Meinung in wenig schmei­chelhafter Weise für die Post Ausdruck. Sollte es nicht möglich sein, daß die Automaten tags­über auf ihren Vorrat nachgeprüft und vor allem abends nach Schalterschluß noch einmal in aus­giebiger We.se mit Marken gefüllt werden, damit f ic den Ansprüchen des Publikums in vollem Umfange Rechnung tragen können? Wir meinen, daß das nicht allzu schwer und gar nicht unmög­lich fein könnte.

* Gasmünzen-Berkaufs st eilen hat lie Leitung de» Städi. Gas- und Wasserwerks, einem kürzlich ImGieß. Anz." geäußerten Wunsche Rech­nung tragend, in zahlreichen Geschäslen der oerschie- Denen Stadtviertel jetzt eingerichtet. Die Gasmünzcn können dort zum gleichen Preise wie im Gaswerk bezogen werden. Näheres in der heutigen Bekannt­machung.

is. Die Autolinie Gießen Stein­bachAlba ch. In gemeinschaftlicher Sitzung -migten sich die Gemeindcräte von Steinbach und Albach dahin, von den in Betracht kommenden drei Siemen für Eröffnung einer Autolinie Albach «teinbachGießen der Firma Aßmann & Schneider, Gießen, den Zuschlag zu erteilen. Zwecks weiterer Verhandlung wurden Vertreter dieser Firma zu einer Sitzung für Dienstagabend

(Eine bedeutende Gießener ßigarrenfobrih ucht perl.Jan- 1927 für ihren Hauptbetrieb einen luchiiqen, erfahrenen RklMW

Schrift!. Angebote mit Ieugnisab chriften und möge lichst Lichtbild unter 9656V an den Gießener Anzeiger.

" D e r verkannte Automat. Aus der We.terau wird uns berichtet. Die Frau eines biederen Handwerksmeisters auS einem Ort in der Röhe von Friedberg weilte zum Einkauf in der ©labt. Bei ihrer Rückkehr fällt dem Manne fofort der angenehme Geruch auf, der den Kleidern seiner Frau entströmt. Er­staunt und scherzha l fragt er nach dem Grund. . Ra Ahlt, duo roichst jo toäi die feine Dame?" Lachend erzähl: sie ihm die Geschichte. 3n der Stadt habe sie vergessen, dem kleinen Fritzi Süßigkeiten mit ubringen, und wollte dies noä»

ll am Bahnhof nachholen. Da der Zug bald ging, trat große Eile nölig, sie warf 10 Pf. in den Automaten, aber o Schreck er spendete Parfüm, das in großem Bogen die Vorderseite und, da sie sich schnell umdrehte, auch den Rücken benetz e Eine Frau aus dem­selben Orte ha.te vor nicht langer Zeit am Bahn­hof in Friedberg ein ähnliches Erlebnis. Sie mußte ihren kleinen Jungen zum Klosett bringen. Als der an den Türen die Schlitze Aum Geld­einwurf sah, wollte er Schokolade. Die Mutter, die die Bedeu.ung dieser Automatcn-Borrichtung nicht kannte, vermutete einen Schokolade-Auto­maten und warf 10 Pf. ein. Aber anstatt des erwarteten süßen Päckchens kam die Warte- frau! Man sieht, nicht nur der Vogelsberg (die jüngst berichtete erste Eisenbahnfahrt des Ulrichsteiner Jünglings!), sondern auch die Wetterau ist noch nicht mit allen Fortschritten der Technik so vertraut, daß Irrtum ausge­schlossen wäre.

** Bund der Kolonialfreunde. Am Samstag hielt die Ortsgruppe Gießen des Bundes der Kolomalfreunde ihre Monatsoersammlung ab, die einen sehr guten Besuch zu verzeichnen hatte. Be^ Iandelt wurden allgemeine Organisationsfragen, owie der Bezirkstag, Der am 5. Dezember in Frant- urt ftattfinbet, und der koloniale Werbeabend am 8. Ian. n. I. im kath. Dereinshaus. Nach einigen Mit- teilungen des Vorsitzenden Mohr ging man zur Beratung des Bezirkstages über. Anschließend an den Bezirkstag soll nachmittags eine große koloniale Kundgebung stattfinden. Es wird bet dieser Kund­gebung von berufenen Kennern unserer ehemaligen Schutzgebiete durch Vorträge an Hand von Lichtbil­dern für die notwendige Aufklärung weitester Volks- kreise gesorgt werden. Weiler wurde noch die An­schaffung eines Lickstbilderapparates besprochen. Zum Schlüße der Versammlung wurde anläßlich des Totensonntages der im Weltkriege gefallenen Hel­den gedacht.

** Auftrieb auf dem heutigen Frank- furter Schlachtviehmarkt: 44 Stück Groß­vieh, 850 Kälber, 610 Schafe, 174 Schweine.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

<> Dornholzhausen, 24. Noo. Die w i rt j ch a f t l i ch e Zusammenlegung der Grundstücke der hiesigen Gemarkung ist ver- hältnismäßig weit fortgeschritten. Als vor etwa zwei Jahren die Durchführung der ZusammeOegung beschlossen wurde» hat wohl niemand geahnt, daß die Arbeiten einen solch schnellen Fortgang nehmen würden. In rascher Aufeinanderfolge vollzogen sich die Bonitierung der Grundstücke, die Ausfteinung der Feldwege, die Aufmessung der Grundstücksflächen innerhalb der Wegenetze, die Vermessung des in das Verfahren mit einbezogenen Ortes, sowie die Aus- Messung des sehr ausgedehnten Gemeindewaldes. Gegenwärtig ist auf dem Kulturamt zu Wetzlar die Planzuteilung im Gange, der in Kürze die Aus­messung der neuen Pläne folgen wird. Die lieber gäbe der neuen Pläne an die Besitzer soll schon im Frühjahr nächsten Jahres erfolgen, damit den Eigentümern Gelegenheit gegeben ist, die zugeteilten Grundstücke bereits mit Klee für das nächste Ernte- fahr einzusäen. In Verbindung mit der Zusammen­legung ist auch der Bau einer neuen Serbin- dungsstraße von hier nach Langgöns ausgeführt worden. Ein Bedürfnis hierfür bestand schon seit geraumer Zeit, da Langgöns die nächste Eisenbahnstation für die hiesige Gemeinde ist, bei ungünstigem Wetter aber mit Fuhrwerk nur auf dem Umwege über Hochelheim erreichbar war. Be­sonders für den Güterverkehr wirkte sich dieser Um­

stand sehr zum Nachteile der hiengen Einwohner aus. da er nicht unwesentliche Frachrenoerteuerungen bei Warenbezügen usw. mit sich brachte. Wohl selten ist eine Straße in einer gleichen Streckengröße in einer so kurzen Zeit gebaut worden, wie im vor­liegenden Falle. Mit den Arbeiten wurde erst im Frühjahr d. I. begonnen, trotzdem sind sie schon jetzt bis aus kleine Nebenarbeiten fertiggefleUL Nicht nur eine allen heutigen Erfordernissen entsprechende Straße mit chausjeernäßlgem Ausbau wurde inner­halb dieser kurzen Zeit geschaffen, auch der St l e e - bad) wurde nn zwei Stellen durchstochen, auf diese Weise wertvolles Kulturland ge­rn o n n e n und außerdem am Dorfausgang nach Niederkleen schöne Bauplätze geschaffen. Lieber den Äleebad) in seiner jetzigen Führung wurde eine neue (Eifenbetonbrüdc erbaut, ebenso über den Mühlgraben der Schäjerschen Mühle eine neue Brücke (System Eschenbrenner) Das gesamte Pro­jekt war von der Regierung als Notstands- arbeit anerkannt. Zu feiner Durchführung wur­den der Gemeinde dzw. der Zusammenlegungsinter­essentenschaft ein Darlehen und ein Zuschuß aus Mitteln der produktiven Erwerbclosenfürsorge be­willigt. Für die Erwerbslosen war vom Frühjahr ab den ganzen Sommer hindurch bis vor kurzem eine lohnende Arbeitsmöglichkeit geschaffen. Es ist in Aussicht genommen, zu beiden Seilen der Straße Obstbäume zu pflanzen. Zu wünschen wäre nun aber auch, daß die Gemeinde Langgöns den von ihr in Angriff genommenen Ausbau der Straße in ihrer Gemarkung mit ebensolcher Beschleunigung zu Ende führen würde, damit die neue Verbindungsstraße zwischen beiden Gemeinden in Bälde dem öffent­lichen Verkehr übergeben werden könnte.

Alvcie Licdcnkops.

JC Biedenkopf, 23. Rov. 3n den aus­gedehnten Waldungen des nördlichen Tei- les uns eres Kreises nimmt das Rot- wildso überhand, daß es den anliegenden Land­wirten großen Schaden in den Feldern airr.chtet und zur Plage wird. Rudel von 30 bis 40 Hirschen sind in letzter Zeit mehrfach gesehcriH worden.

Kreis 3 egenliain.

WER. Ziegenhain, 24. Rov. E n auf­regender Vorfall spielte sich im benachbarten Gilserberg ab. Ein Bärenführer wurde am Schlüsse seiner Vorstellung von seinem Bä­ren rücklin gs überfallen und zu Boden geworfen. Es entspann sich ein heftigen Kampf, der sicher einen üblen Ausgang ge­nommen hätte, wenn nicht eine Arzahl beherzte« Männer hinzugesprungen wäre und das wü­tende Lier so lange mit Stangen bearbeitet hätten, bis es von seinem Opfer adließ. Rur mit großer Mühe gelang es, das Tier wieder an die Kette zu bringen.

DilttreiS.

bl. Dillenburg, 24. Rov. Im nahen Eibelshausen verunglückte der Arbeiter Hof Heinz im Hüttenwerk dadurch, daß er m i t dem Kopf in den Riemen der Trans­mission geriet. In bedenklichem Zu stand wurde er ins Krankenhaus gebracht.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Lenders.

(Aus der .Radio-Umschau-.)

Freitag. 26. November:

3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Uhr: Hausfrauennachmittag, veranstaltet vorn Frankfurter Hausfrauenverein. 5.45 bis 6.05 Uhr; Die Lesestunde. 6.15 bis 6.45 Uhr: Stenographischer Fortbildungskursus für Anfänger und Fortgeschrit­tene (Diktat von 80 Silben auswärts) 6.45 bis 7.15 Uhr: Funkhochfchule Frankfurt a. M.: ..Der euro­päische Roman des 19. und 20. Jahrhunderts I, Stendal und Balzac", Vortrag von Prof. Dr. Schulz. 7.15 bis 7.45 Uhr: Italienischer Unterricht. 8.15 bis 9.15 Uhr: Konzert des Orchesters der Sta- mitzgemeinde Mannheim: ,Hunge Sinfoniemusik der klassischen Zeit". 9.15 bis 10.45 Uhr: Konzert des Falkensteiner Männergesangoereins. 10.45 bis 11.45 Uhr: Dortragsstunde Alexander Moifsi. Programm unter anderem: Werks von Goethe.

putzt und poliert alles.

Nur diese GroOorganisation, die bis in die fernsten Di­strikte reicht erklärt die Mög­lichkeit, eine so hochwertige Cigarette zu 5 Pf. auf den Markt zu bringen wie die milde und aromatische

Cigarette REEMTSMA