Einzelbild herunterladen

Turnen, Sport und Spiel

Was der Sonntag bringt

daS

Cir.;

21. Fortsetzung.

Nachdruck verboten.

von

Minuten. Mit dem Weg von

unb untere fytfrn burd) |o? unb Stäben zu einen will!' -hochm leiten und bringen. - rd)l. heuschch als Dermünden unb hoch verordnet worben, ® einen Butz unb Bete lag f Teft Deut 4, S vormittags ]l unb 33 nachmittags zu ertßrr

jet - einiger Einwohner prifim mit Anschaffung vieler Ziege!>. wolle uns Zündern nicht ft

Er überlegte: Don Godesberg noch Bonn eine Viertelstunde, von Bonn nach Köln genau vierzig der Billa Grete bis

Der dritte Schutz

Kriminalroman von Ole 6 t e f a n i.

Eine uralte Hebung, heute aber nur bei den Turnern gebräuchlich, ist der Stabweit­sprung, eine recht gute Vorübung für Rehmen von Hindernissen im Gelände.

einen Teil der Giehener Fugendmannschaft am Start sehen, und auch beim Gaufest des Gaues I, Kreis 5 im Deutschen Schwimmverband. das am 4. Juli an demselben Ort ftattfindet. wird der Giehener S. V. zahlreich vertreten sein. Fritz Pascoe startet eine Woche später bei den Deutschen Kampfspielen in Köln für die Farben seines Vereins im 200 Meter Brust­schwimmen gegen erste deutsche Klasse, u. a. Rademacher vom HellaS Magdeburg. Am 25. Juli wird in G i e fj e n ein Klubzwei- kämpf gegen den Kasseler S. V. von 1898 und gleichzeitig ein Iugendklubzweikampf gegen den Wetzlarer Schwimmverein stattsinden. woraus am 15. August ein Rückkampf in K a s s e l folgt. Am 22. August beteiligt sich der Giehener S. V. an der städtischen Schwimm- und Ruder­werbeveranstaltung in D i e h e n. Den Abschluß der Sommerschwimmzeit bildet schliehlich daS Gaujugendfest des Gaues I, Kreis 5 im Deutschen Schwimmverband in Offenbach, zu dem der Giehener S. D. voraussichtlich zahlreiche Mel­dungen abgeben wird.

Lauster drückt den Weltrekord im Rückenschwimmen.

Bremen. 25. Juni. (TU.) Im Rahmen eines internationalen Schwimmfestes starteten hier gestern abend der Weltmeister im Rückenschwimmen Walter Lauffer (Amerika) und der Amerikameister Webb. Lauffer drückte im 200-Meter.Schwim- men den bestehenden Weltrekord von 2 Minuten 48,2 Sekunden auf 2 Minuten 47,1 Sekunden. Webb siegte in einem lOO-Meter-Deliebig-SchwIrn- men gegen Burrnsieter - Bremen in 1 Min. 6,4 Sekunden.

zur Haltestelle der Kleinbahn in Godesberg, ferner mit der Wartezeit in Bonn aus den Wagen der Rheinuferbahn machte für die Entfernung von Brentheims Haus bis zum Hotel in Köln, falls sie auf diese Weise zuruckgelegt worden war, die kür­zeste Gesamtheit sünfundsiebzig Minuten aus. Wer sich also noch um zehn Uhr bei der Villa Grete befunden hätte, wäre frühestens um viertel zwölf im Kölner Hotel erschienen.

Wenn Ihnen auch der Portier nicht glaub­würdig erscheint, ersuche ich Sie, den Schaffner der Rheinuferbahn zu befragen, der mich um zehn Uhr zwanzig an der Hohenzollernbrücke abgesetzt hat und der mich persönlich fennt*

»Wie heißt der Mann?" fragte Schulz kühl, fein Notizbuch hervorziehend.

(Fortsetzung folgt.)

Klasse. Am Sonntag finket nun auf dem Sport­platz Trieb das Rückspiel statt. Giehen wird wohl den Vorteil des eigenen Platzes auszunuhen verstehen und alles daran setzen, die hohe Rteder- lage sich nicht wiederholen zu lassen.

Zu einem Gesellschaftsspiel fährt die erste Giehener Fugend nach Wetzlar und hat die 1. Fugend derTursn- und Sportge­meinde daselbst als Gegner. Beide Mann­schaften haben schon ausgezeichnete Leistungen ge­zeigt, und werden sich wohl auch in Wetzlar ein einwandfreies Treffen liefern. Ob seiner gröberen Spielerfahrung besteht für Giehen ein kleines Plus.

Die Turnerinnen

des Bezirks nehmen am Sonntag an dem Turnerinnen-Treffen in Offenbach, das auf dem Sportplatz an der Rosenhöhe ftatt- fin&et, teil. Die Kämpfe sind eingeteilt in einen Musterriegen-Vierkampf (Reck, Darren, Pferd. Freiübung), einen volkstümlichen Vierkampf, leichtathletische Einzelwetliämpfe und Mann- schaststäinpfe. Massenvorführungen der Turne­rinnen des ganzen Kreises und der Schülerinnen geben der Veranstaltung ein besondere- Gepräge. Viel Beachtung tperben die Sondervorführungen der weiblichen Mitglieder der Kreisschule finden. Aus dem hiesigen Bezirk, namentlich von Giehen und Heuchelheim, nehmen eine Anzahl gut durch­gebildeter Turnerinnen an den Wettkämpfen teil, die sich bei der voraussichtlich sehr starken Teil­nahme erfolgreich behaupten werden. Mit dieser Veranstaltung ist es das erste Mal, dah für die Frauen gesondert derartige Wettkämpfe in solch grohem Rahmen abgehalten werden.

Die Frankfurter Regatta.

vo. Zu der Frankfurter Regatta am nächsten Sonntag haben 42 Vereine, vornehm­lich aus Süddeutschland, aber auch aus dem Westen 19 4 Boote mit 935 Mannschaf - t e n gemeldet, darunter Mainzer R. V., Hnbine Offenbach, Frankfurter R. V. von 65, Germania Frankfurt, Kölner Club für Wassersport, dann Ludwigshafener R. V., Casteler R. G. usw. Fn den- erstklassigen Rennen (wie Verbands-Vierer, Preis von Frankfurt a. M., FubiläumS-Achter, Kaiser-Vierer, Germania-PreiS) der Regatta treffen vor allem Mainzer R. V., Ludwigshafener R. V., Frankfurter R. V. von 65, Unöine Offen-

nen:Ich bin nicht zu sprechen!" Der Portier sah die Herren ratlos an. Schulz rüttelte an der Tür:Aufmachen!" Was fällt Ihnen denn ein!" brüllte es

Man ging in den Garten, um dort den Kaffee zu trinken. Grete begab sich auf ihr Zimmer und hätte sich wohl sehr gewundert, zu sehen, wie sich in dem nun leeren Zimer jemand eiligst über den Papierkorb hermachte und die von ihr hincingewor- jenen Stückchen der Postkarte sorgfältig zusammen- las. Der Mann war Schulz, der sich mit feiner Beute auf das Zirner schlich, das er nun mit Kra­mer gemeinsam bewohnte.

Nach einer Viertelstunde betrat der Anwalt die Stube.Haben Sie sie?" war seine erste Frage.

Schulz wies triumphierend auf die wieder zu­sammengesetzte Karte, die auf dem Tisch lag:Lesen Sie!"

Erwartungsvoll beugte sich Kramer über das Schreiben. Er las:

Ich vergesse Sie nicht trotz allem!

Oelscher."

Handschriftlich trug die Karte weder Datum noch Ortsbezeichnung. Aber als Kramer den Oberteil der Karte umwandte, las er den Poststempel:Köln, 15. 6. 19 . . . 1012 N" das Datum des gestri­gen Tages.

Großartig!" rief er aus.Das nenne ich doch doch eine Spur. Auf nach Köln! Kommen Sie mit, Schulz! Lassen Sie bas Polizeiauto fertig machen!"

Aber unsere Verabredung! Wer bleibt im Haus?"

Sie standen am Fenster und sahen in den Gar­ten. Molinski und Lachner gingen zwischen den Blumenbeeten.

Molinski!" sagte der Anwalt.Er hat sich inter­essiert und anstellig bewiesen!"

Er ging hinunter und bat den jungen Mann, das Haus nicht zu verlassen und auf alles, was ge­schehen würde, ein Auge zu haben. Molinski bezeigte sich dankbar für das Vertrauen.

Eine Viertelstunde später sauste das Auto schon los. Um sechs Uhr fuhren sie vor dem Hauptmelde­amt in Köln vor.

Ihre Legitimationen ermöglichten ihnen noch den Eintritt in die bereits geschloffenen Bureaus. Ohne

Turnen.

Die D. T.-Amerika-Riege

In 5t. Louis.

do. Die deutsche Turnerriege in Amerika hat sich nach ihrer erfolgreichen Beteiligung am Amerikanischen Bundesturnfest in Louisville nach S t. LouiS begeben, wo sie wiederum eine äußerst freundliche Aufnahme fand und wo ihre turnerischen Vorführungen mit großem Beifall ausgenommen wurden. Die deutsche Riege be­suchte auch das Denkmal des deutsch-amerikani­schen Freiheitskämpfers Schulz, wo Professor Berger einen Kranz niederlegte.

Handball.

Handball der D. T.

TNännerturnverein Gießen II.Turnverein Heuchel­heim I. 3:2 (2:2).

O Am Sonntag trafen sich beide Mannschaften, die erst vor kurzem mit ihrer spielerischen Tätigleil begannen, auf dem Trieb, um noch vor der Spiel-

Das kann möglich sein. Aber was geschah vor- gestern abend, ehe Sic Godesberg verließen?"

Vorgestern abend? Der Ort lag im vor- schriftsmähig idyllischen Abendfrieden, als ich 9.15 Uhr die Tram bestieg."

Wann sind Sie abgefahren?" fragte Schulz mit betroffen gerunzelter Stirn.

Um 9 Uhr 15, mein Herr!"

Um 9 Uhr 15." Die Beamten iahen sich über­rascht an. Schnell sagte Kramer:hat Sie jemand dort abfahren sehen?*

Wahrscheinlich!" sagte Oelscher finster. ,Lch war nicht in der Stimmung, besonders darauf zu achten. Es freut mich, daß Sie so regen Anteil an diesen Einzelheiten nehmen. Wollen Sie vielleicht auch wissen, wann ich in dieses Hotel gekommen bin?"

,Lch bitte."

Vorgestern abend um halb elf. Interessiert Sie vielleicht auch der Vorname meiner Großmutter?" --Sie haben Zimmertelephon, wie ich sehe.

Sie gestatten mir, den Portier anzurufen." Er nahm den Hörer ab; Oelscher sah ihm mit spöttisch ge­reizter Miene zu.

.Hallo ist dort der Hotclportier? Bitte, können Sie mir genau die Zeit angeben, zu welcher Herr Professor Oelscher vorgestern abend das Hotel betreten hat? 14. Juni abends etwas nach halb elf Uhr? So danke!"

zweiten Spielzeit bester, konnte aber den Vorsprung der Gießener nicht mehr aufholen. Realgymnasium Gießen blieb mit 61:44 Punkten Sieger. Die Punkt­zahlen ergaben sich für Gießen aus 43 Läufern, 7 Fangbällen und 11 Weitschlägen; für Grünberg aus 35 Läufern, 9 Fangbällen und Weitschlägen.

Das zweite Spiel sah die Mannschaften des Gymnasiums und der Oberrealschule Gießens als Gegner. Es setzte sofort ein leb­haftes, äußerst flinkes Spiel ein, bei dem die Ober­realschüler sofort eine gewisse Ueberleaenheit zeigten. Gymnasiums Mannschaft sicherte sich durch einige schöne Fangbälle einige Punkte, die Oberrealschüler zeichneten sich durch weite Schlüge und entschlossenes Laufen aus. Mit dem Ergebnis 90:22 stellte die Mannschaft der Oberrealschule ihren Sieg sicher. Die Teilzahlen der Punkte sind folgende: Gnm- nasium 6 Läuse, 16 Fänge, 0 Weitschläge; Over- realschule: 74 Läufe, 4 Fänge, 12 Weitschläge.

Der Spielplatz war von der Oberrealschule, der die Durchführung der Spiele übertragen war, nach Vorschrift hergerichtet. Die Leitung beider Spiele lag in Händen von Studienrat Schab (Friedberg).

Realgymnasium und Oberrealschule Gießen werden sich nun im Endspiel gegenüberstehen.

Schwimmen.

Dom Gietzener Schwimmverein.

Der Gießener Schwimmverein wird sich im Laufe des Sommers an einer ganzen Reihe von Veranstaltungen beteiligen, wobei sich zeigen wird. waS er im Verhältnis zu den an­deren Schw'.nrmvereinen zu leisten imstande ist. So wird das gauoffene Fugendfest am kommen­den Sonntag im Frankfurter Stadion

3. Gauwerlschwimmen in Mnrbury.

Am Sonntag, 27. Funi, findet zum dritten Male das Gau Wettschwimmen des Turn- gaues Hessen statt. Fn diesem Fahre hat es Marburg übernommen. Die Meldungen dazu sind außerordentlich zahlreich; spannende und harte Kämpfe sind zu erwarten. Folgende Gau­vereine haben dazu gemeldet: Modem. Turner­schaft Marburg, Turn- und Sportverein Mar­burg. V. f. B. Marburg, Tv. Wetzlar, Tgde. Friedberg, Tv. v. 1860 Dad-Rauheim und Tv. v. 1846 Gießen, letzterer allein mit 35 Teil­nehmern.

Aus dem ArbeiLer-Turn- und Sportbunt).

£ Die Dezirksmannschaft, die ihr erstes Ue» bungSspiel, das gegen die 1. Mannschaft der Freien Turnerschaft Gießen ausgetra» gen wurde, 4:0 gewinnen tonnte, tritt am Sonn­tag abermals an, diesmal gegen die 1. Mann­schaft des Freien Turn- und Sportver­eins W i e s e ck. Das Spiel findet auf dem Wiesecker Sportplatz statt und verspricht ein recht interessantes Treffen zu werden. Der Zweck dieser Tlebungsspiele ist in der Hauptsache ein Ein­trainieren auf das Fußballwettspiel, das am Sonntag, 4. Fuli, gelegentlich des DezirksfesteS in Wieseck gegen eine Bezirksmannschaft des 2. Be­zirks stattfindet. Wieseck wird sich am Sonntag sehr anstrengen müssen, um die Niederlage nicht zu hoch werden zu lassen.

Fn Heuchelheim erwartet die dortige Fugendmannschaft einen aus der 1. und 2. 3u- gendmannschast Wies ecks zusammengesetzten Gegner zu einem Gesellschaftsspiel. Auch die Kleinsten in der Fußballbewrgung, Schülermann­schaften Heuchelheims und Wiesecks, wollen auf dem Heuchelheimer Sportplatz ihre Künste und Fertigkeiten zeigen.

Gelegentlich ihrer Pfingstreise spielte die II. Mannschaft der Freien Turner­schaft Gießen gegen die gleiche Mannschaft der Freien Turnerschaft Wiesbaden. Das bei diesem Spiel erzielte Resultat (Gießen verlor 6:3) läßt auf recht gute Leistungen der Wiesbadener schließen, zählt doch im hiesigen Bezirk Gießen zu den besseren Mannschaften ihrer

Allerhand Sprungarten.

Reben Hochsprung unb Weilsprung mit An­lauf und neben dem Stabhochsprung gibt es noch eine Reihe von Sprungarten, die zwar auch wettkampsmähig betrieben werden, aber seltener in den Ausschreibungen erscheinen. Da seien zu­nächst Hochsprung und Weitlprung ohne An­lauf. d. y. aus dem Stand genannt.

Beim Hochsprung aus dem Stand haben wir zwei Arten, den deutschen Hocklprung von vorn und den schottischen Sprung von der Seite. Eine dritte Art, ähnlich dem Horine- sprung, ist ziemlich unbekannt. Der Springer darf beim Hochsprung aus dem Stand nickt $u dicht an daS Gerät Herangehen, weil er sonst dte Satte leicht wirft. Den Weltrekord in dieser Sprung­art hält der Amerikaner Göhring seit 1913 mit 1,67 Meter, während in Deutschland der Turner H o h e n d a h l mit 1,58 Meter die größte Höhe erreichte.

Beim Weltsprung aus dem Stand nimmt der Springer ungefähr die Stellung ein, wie sie der Schwimmer beim Etartsprung auf» weist, und stößt sich dann nach kurzem Pendel­schwung der Arme krästia ab. Seit 1904 besteht hier die Weltbestleistung des Amerikaners Gvry mit 3,475 Meter. Fn Deutschland erzielte Walter Selz vom Altonaer F. E. mit 3,22 Meter den Rekord.

Eine Verbindung von Weitsprung und Hoch­sprung mit Anlauf ist der Weithoch'prung, der namentlich bei den Turnern viel geübt wird. Die Weite muß sich zur Höhe stets wie 2:1 verhallen, also bei 2 Meter Weite 1 Meter Höhe. Auch das Steigern der Leistung erfolgt nach diesen Grundsätzen. Die beste deutsche Leistung erzielte der Turner Kantorowih (Berliner Turnerschaft) mit 3,50 Meter weit zu 1.76 Meter hoch.

Sine Abart des Weitsprunges ist der Drei­sprung. Wie schon der Rame sagt, handelt es sich hier um drei Sprünge hintereinander. Die Art der Ausführung ist verschieden. Die deutsche Technik ist meist ein großes Echritt- laufen, wobei der erste und der dritte Schritt wirkliche Sprünge sind, während der sog. zweite Schritt eigentlich nur einen kurzen Anlauf für den dritten Sprung darstellt. Große Anlauf­geschwindigkeit ist unbedingt erforderlich, Fuß­gelenke und Muskeln werden sehr angestrengt, so daß ein sorgfältiges Training den Springer in beständiger Form halten muß. Die Welthöchst­leistung beträgt hier 15,525 Meter durch Win­ter -Australien auf der Olympiade 1924, den besten deutschen Drei'drung schaffte unser Zehn­kampfmeister Holz, Charlottenburg, mit 14,99 Meter. Auch im Dreisprung gibt es den Sprung ohne Anlauf. Schumacher, Ham­burg, erzielte hier 9,80 Meter.

ertagimVogels-ery llnntc Auszeichnung, "uni. Zum 159. Male iJ L} Hagelfeieitag, r der zur (Erinnerung a elutimMf«?18 W Eegend n^ tSS .0efeiert «eit: R über einem Strich von ehr näheren lind ferneren Umgebu.-: r kirchlichen Ortsiron:'1 ' den 27ten. 3un. ftiea a* bej Himmels gegen Abend l Abend ein in sehr dunöler Mt iuj, so sich erheble mit einen et. ind großen Schlossen und Liese!, aus über unfern hochont mit Jonner Schläuen, die Säume au» >. Som, Fruchte, Montzen jrr« >uletzt durch entsetz-sürchteriichen i Joh. Peier Lehniim yauh ge. hdach angezundet und unsre ganri roses Schrecken gesetzt. Der ®rar,

sperre (1. Juli bis 15. August) ein Freundschafts­spiel auszutragen. Wenn auch die Leistungen beider- teils nicht überragend waren, so ist doch lobend anzuerkennen, daß beide Mannschatten sich einer eifrigen, dabei ruhigen und schönen Spielweise befleißigten. Männerturnoerein Gießen probte einigeneue Spieler" aus, die aber nur teil­weise befriedigen konnten. In der ersten Spiel- Hälfte konnte jede Mannschaft zwei Tore erzielen. Nach der Pause wurde Mtv. merklich besser. Es wurde ein drittes und gar ein viertes Tor geworfen, eins jedoch, weil zweifelhaft, vorn gut leitenden Schiedsrichter nicht anerkannt. Gießen wurde mit 3:2 Sieger.

Beiden Mannschaften ist zu raten, diehand­bailose" Zeit der Spielspcrre nicht ungenützt vor- übergehen zu lassen, denn dann können beide ohne Besinnen bei dcn kommenden Gauspielen in einer ihren Kräften angemessenen Klasse teilnehmen. Sie werden sicher nicht am Tabellenenbe zu finden sein.

Turnverein von 1846 Gießen I. Turn- und Sportverein Luhbacy II. 5:3 (3:2).

Am Sonntag gelang es dem Turnverein 1846 Dießen seine auf hiesigem Platze erlittene Niederlage gegen die 2. Mannschaft desHessenmeisters" T. u. Spv. Butzbach wettzumachen. Der Sieg der Gie­ßener Handballelf war vollauf verdient. Trotz drei Mann Ersatz konnten die 1846er insbesondere wäh­rend der zweiten Halbzeit den Kampf ihrerseits überlegen gestalten. Was die 46er Elf in diesem Kampfe zeigte, war in Anbetracht ihrer kurzen Spielzeit als gut zu bezeichnen, zumal Butzbach durch einige Spieler aus der ersten Mannschaft eine äußerst spielstarke Elf gegenübersteUte. Gießens Mittelläufer leistete unermüdliche Arbeit und war der beste Mann auf dem Platze.

Fußball.

Länderspiel

Deutschland Belgien 4:0 (2:0)

Das erste internationale Länderspiel der Ar­beitersportler führte obige Gegner in Lübeck zu­sammen, die ein fair durchgcführtes Fußball- Wettspiel zeigten. Das Spiel war zumeist offen, das zu weite Abgeben der Balle wurde für die Belgier verhängnisvoll. Die deutsche Mannschaft zeigte eine gleichmäßige Leistung und überraschte durch ihre hohe SpieUultur. Fn der ganzen Mannschaft war kein schwacher Punkt zu erkennen. Deutschland wurde durch diese Mannschaft sehr gut vertreten. Belgien konnte die Leistungen seines Gegners nicht erreichen, die Verteidigung ließ sich durch das flache Spiel der Deutschen zermürben. Die Außenläufer waren dem Spiel der ausgezeichneten deutschen Außenstürmer nicht gewachsen und verschuldeten die hohe Riederlage. Der Sturm konnte durch sein ungenaues Spiel d'e gebotenen Torgelegenheiten nicht ausnutzen. Die vier für Deutlchland erzielten Tore waren für den belgischen Tormann nicht zu halten. Für die anwesenden 20 000 Zuschauer htelt Senatspräsi­dent Dr. Reumann dte Begrüßungsansprache.

Leichtathletik.

Eine neue D. T.-Höchstleistung im 1W0-MeLer-Lauf

hat Diehl bei den reichsoffenen Turnerwett- lämpfen in Heidelberg mit 2:40,6 (bisher 2:40,8) ausgestellt.

Schlagbnllrvettspiele derhöheren Schulen.

Die Schlagballwettspiele der höhe­ren Schulen Hessens um den vorn Hessi­schen Philologenoerein gestifteten Wan­derpreis haben begonnen. Am Mittwoch trafen sich auf dem Trieb die drei höheren Knabenschulen Gießens und die Oberrealschule Gründern, um die Vorspiele des BezirkesOber­hessen Nord" auszutragen.

Das Los stellte im ersten Spiele die Ober- realschüler Grünbergs den Realgym­nasiasten Gießens gegenüber. Beide Mann­schaften svielten zunächst zögernd und tastend, jedoch noch in der ersten Spielzeit kann sich Gießen die Führung sichern. Grünberg wurde zwar in der

Endlich brach er selbst das Schweigen, indem er ungeduldig ausrief:Was führt Sie her? Haben Sie mir eine Nachricht zu überbringen? Ich begreife allerdings nicht, wie Sie mich gefunden haben!"

Es folgte ein langes Schweigen. Oelscher sah mit glühenden Augen von einem zum andern. Schulz hatte die rechte Hand in der Iackettasche um den Griff seines Brownings gespannt.

Von wem erwarten Sie Nachricht?"

,Lch erwarte gar keine Nachricht!" erwiderte Oelscher bitter.Aber es hätte doch sein können ... Also?"

Langsam und deutlich sagte der Anwalt:Herr Professor Oelscher, ich habe eine Frage an Sie zu stellen: Wo waren Sie am vorgestrigen Abend, das heißt am 14. Juni, um zehn Uhr?"

Das geht Sie den Teufel was an!" schrie Oel­scher mit üderschnavpender Stimme los und schlug heftig auf den Tisch.3d) verbitte mir jede Frage von Ihnen! Wie kommen Sie dazu?"

Kramer stand auf.Ich bin offizieller Berater der Berliner Kriminalpolizei und verpflichte Sie amtlich, mir meine Frage zu beantworten!"

Surrend stieg der Lift des Hotels. Dom offenen Fenster hörte man das Getriebe des großen Platzes und vom Bahnhof herüber das Zischen einer ab­fahrenden Lokomotive.

Endlich sagte der Professor mit erzwungener Ruhe:Weswegen komm' ich für eine Frage, die Sie in dienstlicher Eigenschaft an mich stellen, in Betracht?"

Wegen dessen, was sich am 14. Juni in Godes­berg ereignet hat."

Was hat sich denn am 14. Juni abends in Godesberg ereignet?" war die höhnische Gegen­frage.

Langsam sagte Kramer:Ich glaube, jetzt ver­stellen Sie sich ein wenig!"

So? Ich glaube, jetzt irren Sie sich ein wenig. Ich bin, seit ich in Köln bin, stets auf meinem Zimmer geblieben, habe auch hier oben meine Mahl- Zeiten eingenommen, ohne einen Menschen zu spre­chen. Mit Ausnahme eines kurzen Besuches, den ich gestern abend dem Briefkasten auf der anderen Stra­ßenseite abftattete, bin ich hier nicht im Freien ge­wesen."

Mk-Prograwm

(infiltrier Senders.

)er .Dadio-Umschau".)

iamslag, 26.3uni:

hr- Die Stunde der fügend. V niert des hausorchesters: Dun'- bis 6.05 Ufer: Die LeWnde.^ ffunkhochschule Frankfurt.

Ä 6^745 U?r:8-X 1,0

1Ufer: Uebertragung von -

' Sterne" mlÄ . an Prager Wi a P3n

»«ff

^abgesehen W* ier, uva .tjA an venimit.-

HMD 1 in den 1,1 Vllk ging .

Stern drÄ.oeAehrte -

-%?***-

drinnen.Scheren Sie sich zum Teufel!"

»Herr Professor Oelscher!" sagte nun Kramer mit seiner ruhigen klangvollen Stimme.Hier ist Rechts­anwalt Kramer. Wir kommen aus Godesberg unb müssen Sie sofort sprechen!"

Nach ein paar Sekunden rückte drin ein Stufet. Einen Augenblick", sagte die Stimme bedeutend ruhiger. Tappende Schritte näherten sich, unb bie Tür^wurbe geöffnet.

Sie erblickten ben Professor. Ueberrascht ge­wahrten sie feinen verwahrlosten Zustand: Ohne Stiefel, Rock und Kragen stand er in Hemdsärmeln mit zerdrückter Wäsche unb bleichem, ungepflegtem Gesicht da. Um die langen Beine schlotterte die zer- fnitterte Hose. Sie sahen ihn zum erstenmal ohne Kneifer die Augen hatten den nackten und scheuen Ausdruck der stark Kurzsichtigen. Aus schweren ge­röteten Lidern blickte er die Eintretenden an.

Schulz schloß die Tür hinter sich.

Im Zimmer herrschte große Unordnung. Auf einem Tisch am Fenster lag ein Stoß beschriebener Briefbogen, die der Professor hastig mit einem Kursbuch zudeckte.

Kramer setzte sich ruhig. Oelscher stand ihm gegen­über und sah ihn erwarttmgsvoll an.

an°rbnunQ O Don (Fr,

"ende Ä

ne Seih, ?tei|uno ®ei, MW L!.K:°E «?Än * und als er tS btI aller

- wurde P eine h < h°ndgreiA^

°'"Ietzung hinS?^

iS.*£-S

tesSyÄ

I sich viel davon zu versprechen, sahen sie die Lifte für die seit zwei Tagen Neuangekommenen durch und fanden zu ihrer Ueberraschung Oelschers Namen.

Er war in einem kleinen Hotel am Domplatz ab­gestiegen. Als Ankunftsdatum figurierte der Abend des 14. Juni der Abend, an dem Brentheim er­mordet wurde.

Ohne Aufschub bestiegen sie ihren Wagen und rasten nach dem Domplatz.

Ja, Herr Professor Oelscher ist noch da. Er ist immer auf seinem Zimmer!" sagte der Hotelportier.

Er fuhr die beiden Herren in den ersten Stock hinauf und klopfte dort an eine Tür:Herr Pro­fessor!"

Es kam feine Antwort.

Er klopfte stärker. .Herr Professor Oelscher hier sind zwei Heren, die Sie sprechen wollen!"

Nach einer Weile sagte eine Stimme von drin-