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raussage.

festliche bis südliche Lust- elsach Niederschlage oder

löinavien ist abgezogen, nbe bereit- mit 'M* irischen Meerbusen über, v in Mitteleuropa schon drad EelsiuS. Mit tvei- a rechnen.

eraturen: Mar>mum 5,4, ad Eelsius.Äiederschlägei ' Morgentemperalur: 2,2

izialhWtstaöt.

den 25. Januar 1926.

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ahl In Burkhards.

o.M in> 2ahre M vah len statt. De^dtt i erhielten der Durger^ ö H 14t Stimmen, W Lntel 140 Stimmen.

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beiden für ungültig erklärten Stimmzettel für gültig zu erklären und die Bürgerineist erwähl HU bestätigen.

Der Provinziolausschuß schloß sich in ferner Sitzung vom Samstag der Stellungnahme des Verwaltungsgerichts in der 1. Instanz an und wies die eingelegte Berufungkostenpflich- tig zurück.

lieber die weiteren Verhandlungsgegenständo merken wir morgen berichten.

Bornotizen

Tageskalender für Di0ntag: Uofje» lund-Schulc für Körperbildung: 8 Uhr Kathol. Vereinshaus. Gymnastikvorführung. Lichtspiel­haus Bahnhofstraße:Bismarck".

ri. Universitätsprofessor D. Dr. Frick, der Vertreter der systematischen Rheologie an unserer Landesuniversität, ist dieser Tage wohl­behalten aus Sintert ta zurückgekehrt, wo- l.in er gleich anderen deutschen Professoren zur Ab­haltung von Vorlesungen und Vortragen berufen war. Am 20. Februar wird in gleicher Mission der Geh. Kirckenrat Professor D. Dr. Krüger von hier nach Amerika abreisen.

** Der Wetterumschlag der letzten Tage hat am Samstag und gestern der Schnee- herrlichleit in unseren Straßen arg zugeseht. Die weiße Pracht ist hier zum größtey Teil bereits zu Wasser geworden. Dagegen liegt draußen im Feld und in den Wäldern der Schnee noch fast unverändert, obwohl auch dort die Tem­peratur-Erwärmung ihren Einfluß allmählich gel­lend macht. Erfreulicherweise geht das Tauwetter bis jetzt nicht so stürmisch vor sich wie vor einigen Wochen, so daß man diesmal von einer Hoch- nxassergesahr zum Gluck nicht zu berichten hat. Die Wasserläufe haben noch sämtlich ihren nor­malen Statrd.

'** Starke Zugverspätung. Der D-Zug AltonaFrankfurt, der fahrplanmäßig um 8.02 Uhr vormittags hier ankommt, traf heute früh erst mit gut Inständiger Verspätung ein. Die außer­ordentlich starke Versäumnis war auf die Entglei­sung eines Rangierzuges auf Bahnhof Langenfelde bei Altona zurückzuführen. Ab Gießen wurden die Reisenden mit einem Vorzüge befördert. Die Ham­burger Frühpost blieb infolge dieser Verspätung natürlich aus.

Q Kriegsbeschädigte Arbeit neh- m e r und Lohnst euerabzug. Das Reichs- finanzministerium hat, wie wir Horen, die Finanz­ämter anweisen lassen, den kriegsbeschädigten Ar­beitnehmern, die rentenberechtigt, also mindestens um 25 v. H. erwerbsbeschränkt sind, ohne Rücksicht auf die tatsächlich erwachsenen Werbungskosten eine Erhöhung des steuerfreien Lohn­betrags um den Hunderisatz der Erwerbs be- schränkung zuzubilligen. Diese Erhöhung deS ge­samten steuerfreien Lohnbetrags um den Hundert- sah der Srwerbsbeschränkung soll einmal die Kriegsbeschädigten Arbeitnehmer schadlos halten für die erhöhten Aufwendungen, die ihnen durch das Tragen von Prothesen, raschere Abnutzung von Kleidern und Wäsche, erhöhte Fahrkosten erwachsen und nebenher ihnen auch noch einen sozialen Ausgleich bieten.

** Reue Lichtbild rahm en für Zeit­karten bei der Eisenbahn. Ab 1. Fe­bruar wird neben dem in Verwendung bleibenden alten Lichtbildrahmen für Zeitkarten ein neues Rahmenmuster eingeführt. Der neue Rahmen wird von -den Fahrkartenausgaben gegen eine Gebühr von 50 Pfennig ausgegeben. Die Licht­bilder für die neuen Rahmen müssen eine Ab­messung von 7 auf 4,5 Zentimeter haben und bürfen nur aus lichtdurchlässigem Papier her- gestellt sein. Die durch das Lichtbild dargestellte Person muß ohne Kopfbedeckung ausgenommen sein. Zeitkarteninhaber, die noch brauchbare alte Rahmen besitzen, können diese mit dem seitherigen Lichtbilde auch weiter verwenden.

' " Wo bleiben die neuen 5-Mark- Stücke? Die neuen 5-Mark-Stücke, die, wie wir seinerzeit gemeldet haben, bereits in größerer Menge geprägt wurden, sind )3i8 Zetzt nur in geringem -Umfange in den Verkehr gelangt, da sie anscheinend gehamstert werden, dm ganzen sollen 6 400 000 5-Mk.°Stücke hergestellt werden. Die Ausprägung kann aber zur Zeit in nicht allzuschnellem Tempo vor sich gehen, da die staat­lichen Münzen zunächst noch größere Mengen Ein- und Zweimarlstücke Herstellen müssen, um den Aufsaugungsprozeh der Rentenmarkscheine zu beschleunigen. Vis jetzt sind in Berlin 700 000 Stück Fünfmarkstücke geprägt worden.

" Vortragsvereinigung Gießen. Einen in jeder Hinsicht genußreichen Abend brachte der Film- und LichtbildervortragW a n- derungen durch Vorweg en", den Prof. Dr. Ludwig Brühl. Küster am Institut und Museum für Meereslunde an der ilniDerfität 'Berlin, am Donnerstag in der vollbesetzten Aula hielt. Einleitend sagte der Redner viel Be­achtenswertes über die Art und Weise, wie man heute fremde Länder bereift, und wie man sie im Gegensätze hierzu bereifen sollte, um dem Land und Volk wahrhaft gerecht zu werden, wie man sich vorbereiten sollte, um dauernden Gewinn von der Reife zu haben. 3n dem ersten Haupt- teil bot der Vortragende, immer unterstützt durch instruktive Lichtbilder, übersichtliche Skizzen und schematische Zeichnungen, einen Äeberblick über Lage und Größenverhältnisse Norwegens und dann eine ausführliche, hochinteressante Dar­stellung seiner geologischen Vorgeschichte, deren Kenntnis d?m Beschauer der schönen Landschasts- at'fnahmen ungemein nützlich wurde. Es eröffnete sich dem Lauschenden das Verständnis dafür, wie seit grauer Vorzeit die Gletscher arbeiteten, baä ,-acfige Land modellierend und nivellierend: man lernte begreifen, wie die Gletscherseen entstanden, wie die hohen Bergkuppen infolge ihres Heraus- ragens aus dem urzeitlichen Eise dem Gletscher- schliff entgehen konnten, älebrigens trägt heute das Landschaftsbild nur an verhältnismäßig we­nigen Stellen alpinen Charakter: die Gefilde von Jotunheim gehören hterher. Weiter wurde die Entstehung der Fjorde, der Schären, der der Küste vorgelagerten hutartigen Inseln in lehr­reichster Weise vorgeführt: und dann erfuhr der Hörer noch mancherlei über die üppige Vege­tation und die Tierwelt des Landes, über das Renntier, über die für Norwegen so charakteri­stischen wilden Cntenarten, über den Fischreichtum der Gewässer, die Dorsche. Heringe und Sprotten, von deren Fang und Verarbeitung der größte Teil der Bevölkerung lebt, während die Aus­nutzung der überaus reichen Wasserkräfte des Landes in maschinellen Betrieben infolge der Ersparung menschlicher Arbeitskräfte leider wei­ten Kreisen des Volkes die Erwerbsmöglichkeit zu entziehen angetan ist. Nun folgte die eindrucks­volle Beschreibung eines Ausflugs in die Ge­birgswelt von Oslo aus, die vor allem das aus­

gezeichnete Wegesystem des Landes und die tech­nischen Leistungen beim Bau der das Gebirge durchquerenden und die Fjorde umsäumenden Eisenbahnen zu bewundern Gelegenheit gab. Reizvolle Bilder stritten hier mit dem anregen­den Plauderton des Redners um die Wette. Ein Film zeigte noch die malerischsten Landschaften und bot Anlaß zu noch so manchen bedeutsamen Mitteilungen über Land und Leute. Bemerkun- gen über das Klima infolge der Wirkungen des Golfstromes sind die klimatischen Verhältnisse günstig trotz der nördlichen Breites, ferner über den nordischen Himmel mit der charakteri- tischen Mitternachtssonne leiteten über zum zweiten, kleineren Teil des Vortrags, der sich mit dem Wintersport in Norwegen befaßte. Abwechslungsreiche Filmbänder führten hier den Betrieb des Schiittschuhlaufs, des Rodelns, des Schneeschuhlaufs in Spitzenleistungen sportlicher Weltmeister vor: das Sprungrennen auf Skiern mußte besonderes Staunen Hervorrufen. Für die fesselnden Ausführungen und ihre treffliche bild­liche Verlebendigung, welches beides die vor­

rückende Zeit vergessen ließ, zeigte sich das Publikum dankbar und konnte dies in herzlichem und reichem Beifall am Schluß des Vortrags bekunden. -g

** Der Goethe-Bund veranstaltet am gestrigen Sonntag wieder einen chessenabend. Herr Karl H e r g e n r ö t h e r aus Gießen erfreute die Mitglieder lind Gäste mit seinen von kernigem Humor durchtränkten Vorträgen und Darbietungen. Wer Sinn hat für unsere oberhessische Stammes- art, bie Hergenröther in ihren mannigfaltigen Aeußerungen den Hörern aufs trefflichste vorführte, konnte hier ein paar schöne Stunden gemütvollen Ergötzens genießen.

** Erledigte Schulstellen. Erledigt ist eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in chattenrod, Kreis Gießen. Dienst­wohnung ist vorhanden und frei.

** Auftrieb auf d e m heutigen Frankfurter Schlachtvieh markt: 320 Ochsen, 27 Bullen, 718 Färsen und Kühe, 345 Kälber, 238 Schafe, 3778 Schweine.

Turnen, Sport und Spiel.

(Bautag für das Volksturnen im (Bau Hessen, D. T.

c. Gießen, 24. 3an. Für den heutigen Sonntag hatte Turnwart W. Luckhardt- Marburg die Turnwarte für das VoÜsturnen im Hessengau nach Gießen zusammengerufen, um hier auf dem Gautag für Volksturnen dieses wichtige Gebiet des Turnens zu behandeln. Zn der Turnhalle des M. T. V. (Oberrealschule) wurd^ zunächst praktische Arbeit geleistet. Gau- Wart Luckhardt gab die Grundlagen und be­handelte in eingehender Weise den Lauf, an- gefangen von den Vorübungen bis zum Ab­lauf und Ziellauf. Die einzelnen Läuse. Kurz­strecken, Mittel- und Langstrecken, sowie die Staf­feln wurden behandelt. Den Stoß, eine Hebung, deren Einübung und Behandlung noch immer nicht genug Beachtung geschenkt wurde, behan­delte Bezirkswart Beck- Nidda. Zn das Wesen des Sprunges führte Turner Langsdorf- Bad-Nauheim ein, der auch in recht anschaulicher Weise den Wurf (Speer und Diskus) be­handelte. Auch dem Kampfrichterwesen wurde Beachtung geschenkt und hierin in verschie­denen Fragen aus der Teilnehmerschaft heraus gestellten Fragen Aufklärung gegeben.

Danach fand noch eine recht anregende und fruchtbringende Versammlung statt. Gauwart Luckhardt gab eingehenden Bericht über seine Tätigkeit im Gau und die dieses Jahr im Gau und Kreis vollbrachte Arbeit. Die Gausport- kämpfe, die in Marburg statfanden, zeigten gute Ergebnisse. Ebenso waren die Leistungen auf dem Kreisfest in (Sieben recht gut. so daß sogar Gauangehörige auf den Deutschen Meisterschaften in Leipzig erfolgreich teilnahmen. An der Versammlung nahm auch Gauoberturnwart Will teil. Für den 1. Bezirk gaben Luckhardt- Marburg, für den 2. Be­zirk Walter- Treis, für den 3. Bezirk Beck -- Nidda, für den 5. Bezirk Gabler- Friedberg, für den 6. Bezirk 2 0 st - Frankenberg eingehende Berichte, aus denen besonders der 3. Bezirk (Hungen-Nidda-Schotten) durch sehr gute Betei­ligung und Leistungen hervorstach. Für das kommende Jahr wurden die Frühjahrs­waldläuse auf den 18. April festgelegt. Während im Frühjahr die Bezirke die Veran­stalter sind, wird im Herbst ein Gauwaldlauf ftattfinfccn (3. Oktober). Die Will-Staffel wird alljährlich am Vorsitzendentag im Oktober gelaufen, weil dann die Führer der Gauvereine zusammen sind und die Erinnerungen an die Sache hochgehalten werden. Besondere Beach­tung wurde dem Gauvolksturnen (Gau­sportkämpfe) geschenkt, das nach dem Beschluß des Vorsitzendentages und Gauturnausschusses mit dem (Saufeft in Nidda stattfinden soll. Aus verschiedenen Gründen konnte sich die Mehrzahl der anwesenden Vertreter diesem Wunsche nicht anschlietzen. Es wurde auf Antrag von Turner Langsdorf -Bad-Nauhcim beschlossen, wenn möglich diese Gauveranstaltung besonders durch­zuführen. Nach der Erledigung verschiedener An­gelegenheiten turnerischer und verwaltungstech­nischer Art beschloß ein frisches Turnerlied die Turnerzusammenkunst.

Handball.

In der Vorentscheidung um die Bezirksmeisterschasl von hessen-Südhannover bezwingt $. L. Wetzlar die Polizei Kassel 3:2 (1:1).

tz. Es kam, wie wir es in unserer Vorbespre­chung vorausgesehen hatten. Die Jugend gab den Ausschlag zugunsten der Wetzlarer. Im Verlaufe des Kampfes zeigte sich aber bei dem Lahnkreis­meister auch das systemvollere Spiel. Es ist ein­wandfrei festgestellt, daß F. E. mehr Torchancen herausarbeitete als der Altmeister. Zudem fanden sich die Wetzlarer mit dem nassen Boden (fast der ganze Platz glich einer großen Pfütze) besser ab. Unter Berücksichtigung aller Faktoren muß man den Lahnvertreter als durchaus verdienten Sieger be­zeichnen.

Das Spiel begann pünktlich um 11 Uhr vormit­tags unter der Leitung von Thomas, Tura- Kasfel, auf dem Hofe der Polizcikaserne. Nach wech­selvollem Spiel, bei dem die Wetzlarer leicht im Vorteil sind, gelingt Paulus der Führungstreffer mit einem scharf placierten Wurf. Kurz vor Halb­zeit kann der RA. Becker von der Polizei einen Schrägwurf anbringen, der die Torlinie nicht ein­wandfrei überschreitet, aber gewertet wird. Nach der Pause ist es wieder der F. C., der mehr und bessere Chancen herausarbeitet. Wieder bringt Paulus mit gutem Wurf den Lahnkreis in Front. 2:1. Pape, der sonst bei der Polizei das Tor hütet, stürmt heute Mitte und zieht durch Verwandlung eines haltbaren Freiwurfs gleich. 2:2. Wiederholt vorgetragene Angriffe und ständig zunehmend über­legenes Spiel der Wetzlar nützt der junge LA. des F. C. mit scharfem Wurf zum Siegestor aus. Der haltbare Ball gleitet dem Polizeitormann Schenk aus den Händen. Schenk tauscht nun mit Pape, und die Polizei versucht mit Gewalt den Ausgleich, der ihr aber nicht mehr gelingt. Wetzlar bleibt Sieger mit 3:2.

Der Schiedsrichter Thomas leitete zufrieden­stellend. Das Spiel war infolge des schlechten Wet­ters nicht besonders gut besucht. Das Rückspiel K kommenden Sonntag in Wetzlar im Stadion.

c den voraussichtlichen Ausgang dieses Treffens werden wir in einer besonderen Vorbesprechung noch sprechen.

Der F. E. gewann seinen Protest für die Wie­deransetzung des Verbandsspiels Hessen Gießen F. E. Wetzlar in Gießen. Somit werden auch wir Gießener Gelegenheit haben, das Können des Lahn- lrcismeifters zu beurteilen. Das Spiel soll an einem der nächsten Sonntage stattfinden.

Fußball.

Hessen 09 Kurhessen Kassel 0:3.

tz. Ein Spiel, in dem Kurhessen nicht so sehr die überlegenere, als die technisch bessere Elf war. Das Spiel fand auf unmöglichem Boden statt. Die Ter- minnot zwang zur Austragung. Die Folge davon war, daß zahlreiche Ausschreitungen der Spieler untereinander vorkamen, die bestimmt keine Pro­paganda für den Fußball bedeuteten. Schuld daran trugen auch die unverständlichen Entscheidungen des Schiedsrichters K 0 l l m a n n (Kassel). Die Stur- bessen gewannen verdient. Weber verteidigte bei ihnen und war die Stütze der Elf. Sport führt nun­mehr nur noch mit einem Punkt Vorsprung.

Gesellschaftsspiel $. L. 03 hermannia Kassel 0:2.

03 soll zur Zeit die beste Kasseler Elf sein. Ge­stern merkte man wenig davon. Sie spielten mit einer Laschheit, die ihresgleichen sucht. Vor allem: sie waren vor dem Tor zu wenig durchschlags­kräftig. Der Hessenkreismeister Hermannia, der in der kommenden Saison auch aufsteigt, machte den S. C.ern hierin etwas vor. Diese schnell und wuch­tig spielende Mannschaft war vor dem Tor äußerst gefährlich und, wie das Resultat zeigt, auch erfolg­reich.

S. vg. Münden 5. Vg. Marburg 0:3 abgebrochen.

Die Marburger machten die weite Reise um­sonst. Nur 20 Minuten genügte die Platzbeschaffen- fyeit, und bis dahin legten sie mit ihrem in letzter Zeit so erfolgreichen Sturm 3 Tore vor. Di- enor­men Reisekosten, die durch die Neuansetzu..a des Spiels entstehen werden, stehen hinter der Bedeu­tung des Treffens weit zurück. Oder würde in diesem Falle Marburg vielleicht nicht gewinnen?!

Weitere Resultate in Westdeutschland.

S. C. 95 DortmundB. V. Altenessen ----- 2 4. B. V. 04 LangendreerS. V. 99 Essen ---2:1. F. V. 04 BuerS. V. 48 Bochum - 2: 2 (abgeb..). F. V. DuisburgPreußen Crefeld 3:1.

B. V. BeekWeiderich 06 = 1:1.

Meidericher S. D.Preußen Duisburg 6:0. Turn DüsseldorfB. C. 05 Düsseldorf = 9:1. Rhenania KölnF. V. Bonn = 5:10.

F. V. 06 OsnabrückArminia Bielefeld 0:6. S. V. 07 Köln-SülzMühlheimer Sp. V. 8:0. Endspiel um die Meisterschaft des Rheinbezirks. V. f. R. Köln besiegt die Rheydter Spiel-Ver­einigung mit 2:1.

Pokalspiele.

Borussia München-GladbachKoblenz 1900 15:2.

Dürener Sp. V.Viktoria Köln 4:0.

FutzbM-Pokalspiele im Mainbezirk.

Das wichtigste Pokalspiel im Mainbezirk war gestern in Frankfurt am Main das Treffen Fuß- ballsportverein-Eintracht, das in Anbetracht der Erwartung eines schönen und hartnäckigen Kainp- fes, den sich beide Rivalen beim Zusammentreffen von jeher lieferten, ungefähr 5 bis 6000 Zu­schauer angclüdt hatte. Das Spiel wurde leider durch die sehr schlechten Bodenverhältnisse stark beeinträchtigt. Der Ball blieb oft im Schnee stecken, und die Spieler rutschten bei der Glätte des Bodens aus, wodurch sich ein flüssiges Kombinationsspiel nicht entwickeln konnte. Die erste Halbzeit sah den Fußballsportverein etwas im Vorteil, der sich in zwei Toren ausdrücken konnte. Das Führungstor schoß der Halbrechte G a 11 c r m a nn in der 25. Minute. Derselbe Spieler konnte in der 40. Minute nochmals er­folgreich fein, indem er eine Flanke durch Kopf­ball schön verwandelte. Allgemein glaubte man an einen hohen Sieg des Sportvereins, aber Eintracht raffte sich in der zweiten Halbzeit auf und konnte das Spiel offen gestalten, ja es gelang dem Linksaußen der Eintracht, Weber, in der 30. Minute infolge eines Fehlers der Sportverein-Verteidigung einzuscnden. An die- dem Stande änderte sich aber bis Schluß nichts mehr, und der Sportverein konnte mit einem 2:1 Sieg das Spielfeld verlassen. Eine Kritik der Spieler ist nicht angebracht, da die erwähn­ten schlechten Bodenverhältnisse die Fähig­keiten derselben stark hemmte.

Weitere Ergebnisse in den Pokalspielen. Fußballverein Sprendlingen gegen Offenbacher Kickers 2:0, Hanau 93 gegen Rüla Mülheim 7:0.

Bei den Pokalspielen im Mainkreis ist noch der Sieg von Union Niederrad über Viktoria Kahl (6:1) zu erwähnen.

Im Bezirk Bayern schlug 1860 München eine Innsbrucker Städtemannschaft 12:0.

Vom ^Berliner Fuhball.

In der Reichshauptstadt war der Fußball infolge des eingetretenen Tauwetters zum Feiern verurteilt.

Die Moskauer Städte Mannschaft, die auf der Rückreise von Paris in Berlin Station machke, schlug die Berliner Arbeiterrepräsentative überlegen mit 7:0.

Ski-Rennen in Grünberg.

Arn gestrigen Sonntag hielt der Skt-Klub Grünberg sein diesjähriges Rennen ab. 3n Gießen glaubte man kaum an dieseIHöglidjfcit, denn regnerisch und warm war es frühmorgens. Trotzdem machte sich eine kleine, mutige Schar Gießener Skiläufer auf und fuhr mit der Dahn nach Grünberg. Die Temperatur lag dort einige Grad tiefer. Die Schneedecke war gleichmäßig, der Schnee zwar feucht abergef übrig. Mancher hatte seine Bretter zu sehr gewachst und konnte deshalb beim Langlauf bergauf seine Fähigkeiten nicht recht zur Geltung bringen. Geeignet ist das Grünberger Gelände 5um Skilauf wie kaum ein anderes in der Nähe Gießens.

Dos Rennen b-gann mit einemVolks- lauf. Die Grün berg er Jugend trat 40 Mann stark an und lief auf ,.Faßdauben", die vvnt Besitzer skimäßig hergerichtet waren. Wacker ar­beiteten sich die Jungens auf ihren eigenartigen Brettern durch den Schnee. Preise untren für die drei ersten je ein Paar wirkliche Ski. Die Sieger wurden bei der Preisverteilung mit einemDaub- Heil" begrüßt. Das muß man dem Ski-Klub Grünberg, unter Leitung seines rührigen Vor­sitzenden, Studienrat Walther, lassen: 'Durch einen solchen jährlich wiederholten Volkslauf macht er dieweihe Kunst" populär in allen Schichten der Bevölkerung. So war es auch kein Wunder, daß sich eine stattliche Zahl Zuschauer eingefun- den hatte, die mit Verständnis und Interesse den sportlichen Vorgängen folgten.

3m Ganglauf für Herren blieben Sie­ger an erster bis vierter Stelle: Kurt Wenzel. Eugen Hamel. Walter Jockel (alle aus Grünberg) und v. Grolmann (Gießen). Im D a m e n l a u f siegte an erster Stelle Frl. Jä­ger (Gießen), Frl. Jockel lGrünberg) an zwei­ter, Frau Walther und Frl. Da hm er (Grünberg) gleichmäßig an dritter Stelle. Der Alt-Herren laus" sah als ersten Sieger Baurat Mangold (Gießen), als zweiten und dritten Karl S e i s f a r t h und August Leine­weber (Grünberg). Im Jugendwettlauf fielen die ersten Preise den Grünbergern zu. Gie­ßen war hier nur durch einen Lauser vertreten.

Nach dem Rennen war gemeinsames Mittag­essen und Preisverteilung im Hotel «Zum wilden Mann". Fröhliche Ski-Lieder und Tanz liehen die Stunden bis zum Abend rasch verstreichen. Mit einemSki-Heil" trennte man sich am Bahnhof.

Weitere Ski-Rennen.

Der Skiverbandslaus mitteldeutscher Skivereine, veranstaltet vom Ausschuß der Fräntfurter Skivereine, sand am Samstag und Sonntag um die nähere und weitere Umgebung des Feldberges statt und zeitigte folgende Ergeb­nisse: 1. Gang lauf über 15,5 Kilometer. Klasse I Kahl-Kassel: KlasseU Kempsf-Frankfurt: Altersklasse 1 Zimmermann-Feldbergski- ilub; Altersklasse H Kiefer-Frankfurt: Jung- mannen Reutz-Kassel. 2. Geländelauf: I. Dasberg-Darmstadt. Springen: Kütsse l Schnei­der-Kassel: Klasse II Mehlhorn-Frankfurt. Zu­sammengesetzter L a u f: Kahl-Kassel.

Aus den Läusen um die thüringische Skimeisterschaft für 1926 ging Erich Reck­nagel-Oberscho nau als Sieger hervor.

Die norddeiltsche Slimei st erscha ft fiel an Wernicke Rauhreif.

Meister vom Sauer land wurde wieder der vorjährige Sieger Deimel- Winter­berg.

In der bayerischen Skimeister- schaft blieb der Titelverteidiger Neuner-Par- tenkirchen knapper Sieger.

Nodel-Wettbewerb.

Die Südwestdeutsche Dezirksmei- sterschaft des deutschen Rodelbun« des, die gestern auf der Nordbahn des Feld- berges zum Austrag kam, zeigt folgende erste Sieger: Herreneinsiher: Kadel-Kronberg: Samen- einsitzer: Lempp-Kronberg: Doppelsitzer: Horn- Oberwefel und Frl. Zimmermann-Wiesbaden. Neiningsfähren: Herren: Horn-Oberwesel: Da­men: Zimmermann-Wiesbaden. Vereinsrennen: Herren: Horn-Oberwesel: Samen: Zimmermann- Wiesbaden. Flherrennen für Herren. Neubron- ner-Kronberg.

EisLaufmeifterschasten.

Sie deutschen Winterkampfspiele in S r i - berg waren gestern stark durch daS eingetretene wärmere Wetter beeinflußt, doch konnten die Eis- lausmeisterschaften alle durchgeführt werden, bei denen überall die Oesterreicher als Sieger her« vorgingen. So brachte die Weltmeisterin im Eis­kunstlauf Frau Jaroß-Szabo vor Frl. Doeckel- Derlin das Samenlaufen an sich. Im Herren- laufen siegte der Oesterreicher Wrede vor seinem Landsmann Oppacher. Das Paarlaufen gewann die österreichische Mannschaft Frau Jaroß-Szabo- Wrede.

Bei den Eishockeykämpfen in Garmisch- Partenkirchen siegte der Berliner Schlitt- schuhllub über die Wiener Mannschaft mit 3:0. Auf der ostereichischen Seite spielte der berühmte und bekannte Kanadier Watson, der aber die Niederlage seiner Mannschaft gegen die glän­zend und überlegen spielenden Berliner nicht verhindern konnte.

Die Austragung der Europameisterschaften im Eisschnelläufen ergab folgende Sieger: 500 Meter: Skutnabb- Finnland: 1500 Meter: Skut- nabb-Finnland: 5000 Meter: Skutnabb- Finnland: 10000 Meter: Polasek-Oesterreich vor Skutnabb- Finnland.

Hockey.

Sie Hockeyspiele waren bereits am Sonntag abgesagt worden.

Ser Deutsche Hockeybund hielt gestern in Berlin seine alljährliche Bundestagung ab. Aus der Beratung ist hervorzuheben, daß ein Antrag Mitteldeutschlands auf Neuorganisation des gan­zen Bundes der Ablehnung verfiel. Des weiteren wurden folgende Länderspieltermine genehmigt: 28. Februar gegen Holland in Rotterdam: am 2. Mai gegen Oesterreich in Wien. Von England ging ein Antrag auf Gründung eines Jnt«r° nattonalen Damenhockehverbandes ein. Weiter genehmigte die Versammlung deutsch-englische Wettspiele, die zu Ostern in Hamburg und Ber­lin stattfinden sollen.

Der HockeyländerkampfHolland Belgien, der gestern in Antwerpen ausge- tragc wurde, sah Holland mit 2:0 siegreich.

Tennis.

Im Tennistampf ParisLondon blieben die Pariser mit 8:3 überlegen Sieger.