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Zahn,ehr.
5unf aber keine Entdeckung von den Denswerten der Vitamine gemacht hat.
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heutigen 2ln-
Hessen. Die
Sie Mai-Miete in
Wohnungsmiete für den Monat Mai wird, wie im April. 95 Proz. der Friedensmiete betragen.
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Diinkr ihre Aufmerk- in besserem neu erbauten Hause in guter ____c,o ripm einen ^U __i ind —. Laos mit 3entralbelAuna und eleUrildj
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Lage mit Zentralheizung und elektrisch
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„Erste Hilfe" hin, deren Besuch fehlen ist. Räheres ift aus dem zeigenteil ersichtlich.
Aus dem ÄLmtsverküirdigungsblatt.
• Das Amtsverkündigungsblalt Ar. 3 3 vom 23. April enthält: Sttafjertberre in Grohen-Duseck. — Maul- und Klauenseuche in Grüningen. — Flugveranstaltung in Sich. — Hessische Altertmnskunde. — Reichsgesundheitswoche. — Straßensperre in Sieben. — Kanalisation in Rieder-Mörlen. — Dienstnachrichten.
hohen Le . .
wurde es auf einmal klar, wie richtig auch hier
Amtsgericht Gießen.
' Giehen, 20. April. Ein Post-Assistent von hier, der bei einem Postschaffner in "Hlicte wohnl, führt mit der Reichspost einen Prozeh. 3n diesem wurde der Postschaffner eidlich als Zeuge vernommen und sagte dabei auS. der Post- Assistent habe, solange er bei ihm in OHicte wohne, gehustet und ausgeworfen und dabei öfter in den in dem Zimmer des Postschaffners stehenden Spucknapf gespuckt. Diese für den Post- Assistenten anscheinend nicht günstige Aussage war die Veranlassung zu neuen Streitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter, die schon seit längerer Zeit uneinig sind, und die sich schon früher gegenseitig verklagt haben. Der Postschaffner behauptet, der Post-Assistent habe ihm, aü> er mit seiner Frau Wäsche im Garten auf- gehängt habe, das Wort „Spucknapf" wiederholt zugerufen und hinzugefügt. er solle nur nicht vergessen, den Spucknaps dabei zu hängen. Auch habe die Frau des Post-Assistenten chm die Worte ..Meineid und Spucknapf" zugerufen. Er hat deshalb gegen beide Privatllage erhoben. Rach längerer Beweisaufnahme m der heutigen Hauptverhandlung, die im wesentlichen die Richtigkeit der Behauptungen des Privat- klägers ergab, nahmen der Post-Assistent und feine Frau die beleidigenden Aeuherungen mit Bedauern zurück und verpflichteten sich zur Zah- -raquaci usi|o$ a?<pi;nuvs Bun]
Honorars des klägerischen Vertreters.
hält sich
1 ln cip wenn Sie dem einen nehmen und
ja. Sie verdoppeln ^pgtLohne Zusatz von 5e — w
samke.r schenken. | Ö S
hältnifse deS vergangenen Jahres hinwieS. erstattete Direktor Arnold den Geschäftsbericht. Er hob hervor, dah trotz der Ungunft der Zeit- Verhältnisse eine weitere günstige Entwicklung des Instituts zu verzeichnen sei. Die Bilanzsumme hat sich gegen das Vorjahr säst re:doppeit. cbenfo der Gesamtumsatz, der sich auf 62.5 Millionen Mark beläuft und damit den Frieoensumfatz erheblich übersteigt. Das Eigenverinögen der Bank ist auf ca. 334 000 Reichsmark gestiegen. Unter Berücksichtigung der Haftsumme von 1 671 000 Reichsmark betragen also die gesamten
ansehnliche Steigerungen gegen
uicht, sofort beziehbar gegen Vorauszahlung der Miete von 2 Jahren, zu vermieten.
Schriftliche Angebote unter 3697 D an den Siebener Anzeiger.
Bei itrovanille . ___D .R.R
Jn Apotheken
3a!ir - tote bewährt
versagen.
— Filmvorführung „Erste Hilfe". Wir weisen nochrnals auf die morgen, vormittags von 11 bis 1 Uhr, stattfindende Filmvorsührung ' ' sehr zu emp-
stehen und. folangc sie noch nicht eigentliches Lehrfach sei. bei jeder sich bictenben Gelegenheit im Unterricht herangezogcn werden. Anschließend sprach Frl. Maria Lehne- Darmstadt über „Die Arbeit der Schule in der Alkoholbekämpfung" und beleuchtete vorwiegend die Gefahren des Alkohol- genusfes für die Heranwachsende Jugend. Rach her Mittagspause behandelte Rektor Dith- Wetzlar ..Das Zeichnen in der Arbeitsschule". Der Vortragende, gleichzeitig Herausgeber emer pädagogischen Monatszeitschrift, zeigte sich in dem praktischen Teil feiner Ausführungen als äußerst gewandter Zeichner, der seinem aufmerksamen Zuhörerkreis viele treffliche Winke und Hilfen aus dem Gebiet des Zeichenunterrichts zuteil werden lieh. Lichtbilder erweiterten die Darbietungen.
Garantiemittel der Bank zur Zeit rund 2 000 000 Mark. Die einzelnen Ziffern der Bilanz weisen das Vor
jahr auf. Der Reingewinn
infolge der stark verringerten Verdienstspanne mit 28 790,66 Reichsmark auf der Höhe des Vorjahres. An Dividende werden 12 Proz. zur Verteilung gebracht. Dem Ackwertungsfonds find bereits vor der Dilanzaufstellung 10 000 Mark zugeführt worden. Es wird besonders begrüßt, daß die Dank beabsichtigt, eine freiwillige Auswertung der Spareinlagen bis zum Jahre 1932 vorzunehmen. Die Höhe der Abwertung wird natürlich von den Geschäftsergebmllen der kommenden Jahre abhängen, da den Genossenschaften bekanntlich keine kommunale HUfe tote den Sparkassen zur Verfügung steht und auch keinerlei nennenstoerte Ai.swertungsbhpvtheken vorhanden sind. Rach Anücht der Verwaltung wird dte Höhe der Auswertungsguote auch wesentlich davon ab- hängen, daß die alten Sparer, soweit sie dazu noch in der Lage sind, ihre Spartätigkeit wieder stärker aufnehmen. Die Derwall.mgSvorschläge wurden einstimmig gutgehnßen. D e stat.:te"gemäß ausscheidenden Auflichtsratsmitglleder Georgi. Haggenmüller, Gober. Adolf R o I l und Christoph Schmidt wurden wiedergewählt.
•* Das Konzert zum Besten der Kriegsblinden Auf die Veranstaltung zum Besten der Kriegsblinden morgen nachmittag auf der Liebigshöhe sei nochmals besonders hingewiesen (Siehe Anzeige.) Da der ®rtraa des Wohltätigkeit, koi.r.erts ausschließlich den Kriegsblinden zugute kommt, wäre ein guter Besuch
Kreislehrerkonferenz in Schotten.
Schotten. 23. April. Die gestrige Kreislehrerkonferenz in der Turnhalle stand im Zeichen der Reichsgesundheit s- w o ch e. Geh. Rat Böckmann eröffnete die Versammlung unter Hinweis auf die Bedeutung hygienischer Dollsbelehrung. Heber die Mitwirkung der Schule in dieser Frage refe rierte anschaulich und erschöpfend Med.-Rat Dr. Best. Derzte und Lehrer seien dte Trager hygienischer Vollscr iehung. Die Ge undhe.tslehrc müsse in enger Beziehung zum Gesamtunterricht
sehr zu wünschen , Der Vereinswettkampf im Schwimmen zwischen Turnverein Wch.ar und T. V. Gießen 1846 morgen nachmittag findet nicht in Gießen, sondern im städtischen Schwimmbad in Wetzlar statt.
Der Flugtag in Lich am morgigen Sonntag fei nochmals in Erinnerung gebracht. Räßeres in der heutigen Anzeige.
'• Volkshochschule Giehen. Man :Jr-- bi uns: Am lammenden Montag. 26. April, beginnt las neue Halbjahr. Es ist das fünfzehnte. Der Arbeitsplan enthält wieder eine Anzahj von wichtigen Stoffen aus verschiedenen Gebieten des Wissens und der Lebensgestaltung. Entsprechend den Erfahrungen auS,frühren Semestern ist aber die Zahl der Kurse, die im Lehr- saal abgehalten werden, gegen den Winter eingeschränkt. Dafür find als Neuerung die sog. Dolkshochschulabende in das Programm aufgenommen. Sie finden jeweils Mittwochs statt und sollen den Angehörigen und Freunden der Volkshochschule Gelegenheit zu Zusammenlünften mit oder ohne Programm und zu gemeinsamen Spaziergängen bieten. Ferner soll vön diesent Sommer ab wieder mehr Wert auf die Ferienkurse gelegt werden. Im Hunsrück steht dafür ein schon gelegenes und gut eingerichtetes Heim preiswert zur Verfügung. — Die regelmäßigen Kurse beginnen abends 8 ilfrr in der Oberrealschule. In der ersten Woche ist es aus Grund der Ausweiskarte möglich, an jedem Abend einen Kurs zu besuchen und dann zu wählen. Eine ausführliche Uebersicht über die Veranstaltungen enthält der Anzeigenteil in heutiger Rümmer.
** Der Mittelrheinische Verband evangelischer Arbeitervereine hält feine diesjährige Derbandstagung am Samstag. 19., und Sonntag, 20. Juni, in Darmstadt ab. Namhafte Führer der evangelischen Arbeitervereine haben ihre Teilnahme zugesagt, so daß die Tagung eine recht bedeutsame zu werden verspricht.
** D i e Haiifa-Hanoelss. u:e von I. K u n z e l m a n n, Bahnhofstraße 60. gibt im heutigen Anzeigenteil den Stundenplan für die am 3. Mai beginnenden Kurse bekannt. Rähe- res liehe Anzeige.
•* Eine öffentliche Stadtverord- netensihung findet am kommenden, Freitag, nachmittags 5 HI)r beginnend, im Stadtverord- netensihungsfaale statt. Aus der Tagesordnung stehen in der Hauptsache Baugesuche, daneben noch verschiedene Heinere Vorlagen.
* Rotlandung eines Passagrer- flugzeuges. Das Passagierflugzeug 1)192, auf der Fahrt von Gießen nach Frankfurt, mußte am Dvnnerstagnachmittag bei Friedrichsdorf eine Rotlandung vornehmen. da der Motor defekt geworden war. Bei dem Oluf flößen auf den Boden wurden das Fahrgestell und der Propeller beschädigt. Die Insassen blieben unverletzt.
•' D ie Handels- und Gewerbebank e. G. nr. b. H. Gießen hielt am Donnerstagabend im Restaurant Hindenburg ihre 67. ordentliche Generalversammlung ab. Aach ein» leitenden Begrüßungsworten des Aufsichtsrats- vorsitzenden. Kommerzienrat Roll, der ün besonderen auf die schwierigen wirtschaftlichen Ber-
tubafuI6Ter AuSwurf fast ein Jahr lang infektion-fähig. ähnlich lange im feuchten Boden. Der Tuberkelbazillus ist bei zehn Grad Kälte, also unter Schnee, noch lebensfähig. Erst nach fünf Minuten langem Kochen ist feine Abtötung sicher.
Die Äindertubertulose kann eher verhütet al- gehellt werden. Sie geht, ohne Widerstand zu finden, leicht in den ganzen Körper über und tritt vornehmlich an den Drüsen, dann aber auch an den Knochen, Gelenken. Darm, Bauchfell und Hirnhäuten auf. Säuglinge erliegen ihr fast immer.
Beginnende Erkrankungen an Lungentuber- kulofe. die in der Regel an den Lungenspitzen anfetzen, find meist heilbar, wichtig ist nur die rechtzeitige Entdeckung eines Krankheitsherde-. Jmpfkuren mit Tuberkulin sollen nut von geübten Aerzlen vor genommen werden, da sie bei genauer Kontrolle den Patienten wohl nützen, sonst aber auch schaden können. An erster Stelle in der Lungentuberkulose-Therapie stehen die Lungercheilstätten- und Sanatoriumskuren. die reben günstiger, klimatischer Einwirkung, durch Liege-, Freiluft- und Sonnenkuren den Patienten «-ine wahre Schulung der späteren Selbstbehandlung bieten.
Einseitig auch schwer Sungentranle können nft noch geheilt werden durch Stickstoff- oder Suficinblafungen in den Zwiichenrippenfellraum. die die kranke Lunge längere Zeit ruhigstellen.
Tuberkulöser Auswurf, auf den Boden aus- gehustet, wird sehr leicht von spielenden Kindern mit den Fingern wieder in den Mund gebracht und diese so angesteckt. Rach Vertrocknung des Auswurfs gelangen die Bazillen auch im Staub zur Einatmung. Die Tuberkelbazillen werden beim Husten Schwind iüchtiger. in feinste Tröpfchen verteilt, bis zu 80 Z.mtimeter weit in ihre Umgebung „ gebracht. Bon einem Kranken tonnen in einer Stunde 10 bi- 20 Millionen Dazlllen auSgehustet werden. Den hygienischen Maßnahmen der Fürsorgestellen und Aerzte sollle man daher weitestgehend enlgegentommen. Die Kranken sollen ihr eigenes Bett, eigenes Eßgefchirr, ihren desinfizierbaren Spucknapf haben. Gefährdete Wohnungen müssen häufig mit desinfizierender Flüssigkeit aufgewaschen, Wäsche und Kleider ausgekocht oder desinfiziert werden. Offentuberlulöse, d. h. Bazillen auswerfende Ätanle sollten zur Vermeidung der Ansteckungsgefahr in ihrer Familie so lange Krankenhäuser aufsuchen, bis sie bazillenfrel sind. Röntgen- platten-Vorführungen erläuterten den Vortrag. —
Hierauf sprach Privatdozenl Dr. Roth- mann über „Die soziale Bedeutung der Geschlechtskrankheiten". lieber diesen Vortrag werden wir am Montag berichten.
Eine neue Beilage.
Wir beginnen heute mit der Veröffentlichung einer neuen Beilage, die für die Dauer der bevorstehenden Reisezeit im „Gießener Anzeiger" erscheinen soll:
„Wandern «nd Reisen, Bäder und Sommerfrischen".
Die Beilage soll in gleicher Weise die engere Heimat wie das größere Vaterland in ihren Bereich ziehen, soll auch den Blick über die deutschen Grenzen hinaus in die weite Welt lenken, soll anregen, plaudern und zugleich Berater, Begleiter und Wegweiser fein für jeden, der Lust verspürt, einmal feine vier Wände hinter sich zu lassen, sei's für Tage, Wochen oder Monate.
Dolksbund
Deutsche Kriegsgräbersürsorge.
Man schreibt uns: Gern übt der Mensch die Kunst des Vergessens, die ihm ein gütiges Schicksal gab, damit Last und Enttäuschung des Tages nicht noch beschwert werde durch den Schmerz alter Wunden. Lichtseiten noch so schwerer Ver- gangenf>eit bleiben ihm als freundliche Begleiter. Die Leiden und Erschütterungen vierjährigen Krieges, wie wenig leben sie noch in unserem Bewußtsein! Das ist gut so. Aber eS bringt uns in Gefahr, auch da zu vergesfen, wo niemals "ergeffen werden darf, wo eine höhere sittliche Pflicht, die Danlbarkeit. uns gebietet, den Wunsch nach Auslöschung deS Vergangenen zurückzustel- len. Auch wer an die Kriegszeit nicht gern erinnert wird, darf sich der Pflicht nicht entziehen, der Toten dieses Krieges zu gedenken. Diese Pflicht tätig auszuüben und alle Volksgenossen immer wieder daran zu erinnern — was leider bitter nottut — haben sich deutsche Männer und Frauen, die alle Stände, Parteien und Bekenntnisse ausnahmslos umfassen, im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zusammengesunden. Auch in Gießen besteht eine Ortsgruppe, weiteren Kreisen befannt geworden durch die von ihr regelmäßig veranstaltete Feier am Volkstrauertag. Der Gedanke des Dolkstrauer- tag« selbst geht auf den Volksbund zurück. Aber fein wesentliches Arbeitsfeld ist die unmittelbare Fürsorge für die Kriegsgräber außerhalb de« Reiche«, chre Ermittlung. Erhaltung und Schmückung und die Ausführung besonderer Dünsche, die von den Angehörigen für das Grab gehegt werden. Was auf diesem Gebiet geleistet worden ist, darüber soll ein Lichtbilder- Vortrag am 28. April, abends 8V4 Uhr, im Drohen Hörsaal der Unioerfität Aufschluß geben. Darüber hinaus soll die Teilnahme weiterer Kreise am Schicksal der Gräber unserer Helden neu geweckt werden. Jeder, der sich ihnen innerlich verpflichtet fühlt — und jeder Deutsche sollte so empfinden —. wird um fein Erscheinen gebeten. Der Eintritt ist frei.
Frühgemüsekuren.
Es ist die alle Erfahrung, dah alle Pflanzen, genossen, weit wirkungsvoller sind als ge- . ?.i >t. gekocht oder gebrüht. Doch fand die o.ioft früher dafür keine Erklärung und oLUe diese Beobachtungen wohl auch nicht gellen assen. Zwar hatte der große Hippokrates. wohl kl- weiseste Arzt aller Zeiten, schon getagt: Laß es dich nicht gereuen, auch vom gewöhnlichen Manne zu nehmen, was zur Heilung^dient. Seit
Lpielplau Der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag. 25. Avril, abends 6V2 Uhr: Lohengrin Montag, 25. Llpril. abends 71/* UIjr: Othello. Dienstag. 27. April, abends 7l/8 ilfjr: Der Waffenschmied. Mittwoch, 26." April, abends 7 Uhr: Figaros Hochzeit. Donnerstag. 29. April, abends 7'/- Uhr: Der fliegende Holländer. Freitag, 30. April, abends 772 Uhr: Mignon. Samstag. 1. Mai, abends TVa llljr: De Fledermaus. Sonntag, 2. Mai, abends 7 Uhr: Don Juan.
Schauspielhaus. Sonntag. 25. April, abends 8 Uhr: Der fröhliche Weinberg. Montag, 26. April, abends 8 Uhr: Brennende Erde. Dienstag. 27. April, abends 8 Uhr: Der Diener zweier Herrn. Mittwoch. 28. April, abends 8 Uhr: Der Diener zweier Herrn. Donnerstag. 29. April, abends 8 Uhr: Der Diener zweier Herrn. Freitag. 30. April, abends 8 Uhr: Christoser. Samstag. 1. Mai, abends 8 Uhr: Regen (Rain). (Sonntag, 2. Mai, abends 8 Uhr: Brennende Erde.
Kirchliche Nachrichten.
Evangel sche Gemeinden
Sonntag, t'en 25. April. Jubilate.
Giehen. Stadtkirche. 8. Pfr. Mahr. Zugleich Christenlehre für die Reukonsirmierten aus der Matthäusgemeinde. 9'/,: Pfarrafstst. Hertel. 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrassist. Hertel - Johanneskirche 8; Pfr. Bechtolsheimer. Zugleich Christenlehre für die Reulonfirmierten aus der LukaSgem. 9'/.,: Pfr. Ausfeld 11: Kinder- kirche für die Johannesgemeinde. Pfr. Ausfeld. Wiefeck. 9: Beichte 9 .: Predigtgvltesdienst: Lic. theol. Laun-Gießen. im Anschluß Seiet des Heiligen Abendm. Opfer für die AuSlandsdiaSpora. — Kirchberg. 10.11: heiliges Abendmahl f. die Jugend von Lollar. 17,: Daubringen. — Watzenborn- Garbenteich. Watzenborn-Steinberg: 9 Beichte an- schließ. Gottesdienst u. heil. Abendmahl d. jüngeren Verheirateten. Garbenteich: 1.
St- äolische Gemeinden.
Dietzen. Samstag, 24. April. 4", und 7 Deichte Sonntag. 25. April, 3. Sonntag nach Ostern, 6',, Beichte, 7 Meße, Rom. d. Trauen 8Kom., 9 Hochamt mit Predigt. 11 Messe, mit Predigt 2 Christenlehre und Andacht, Abends 8 Abendunterhaltung der Jungirauen-Kongregation im Vereinshause. — Grunberg. 9' . Messe mit Predigt. — Hungen. 9' , Hochamt mit Predigt. — Sich. 77. Messe mit Predigt
wieder die Vollsineinung war, daß frische Rah- rung tocil besser ist als künstlich zubereilete. 5kt Kochprozeh zerstört den größten Teil der Vitamine und führt verschiedene organische Salze, wie den Kall in der Milch, in weniger leicht verdauliche Form übet. Jedenfalls beruht in der Erhaltung dieser Vitamine der gesundhells- fotbernbe Nährwert aller Frischkost und bamit zugleich der der Frühjahrsgemüsekuren, die unsere Säfte zu einem natürlichen Heilserum umbilden. Was hier gesagt wurde, gilt vor allem vom Spinat und Kopfsalat. Letzteren essen wir ja fast ausschließlich als Salat und nur selten aÜ Gemüse. Um aber Spinat frisch zu verzehren, muß man schon sehr tapfer fein, sagt Dr. G. Zenker in einem Aufsatz über Früh- jahrskuren. Das Wagnis gelingt aber sehr gut, wenn man zu dem Spinat Petersilie und Drunnenkresse mischt. Die Drunnenkresse hat sich übrigens bei uns lehr gut eingeführt, und man kann sie als Salat oder sein geschnitten auf Butterbrot genießen. Heute wird die Brunnenkresse in großer Menge in der Erfurter Gegend angebaut. Wer die „Reinigung" feines Blutes recht gründlich betreiben will, der esse nicht nur Kopfsalat in Form von Salat, sondern auch Spinat in der angegebenen Mischung im rohen Zustande. Spinat und Salat sind, wie auch die köstliche Erdbeere, reich an organischem Eisen. Rach Dr. D. wird der Spinat durch seinen hohen Ratriumgehall (35 Prozent) zu einem vorzüglichen Kurmittel bei Ll-ngenkrankhellen. Außerdem enthält der Spinat 2.5 Prozent Eiweiß. Das Rezept zu einer erfolgreichen Früh- llngsgernüsekur ist hierdurch gegeben. Gpd.
Gießener Wochenmarktpreifc.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt daS Pfund: Butter 190 bis 210. Matte 35. Käse 50 bis 140. Wirsing 30. Weißkraut 25. Rotkraut 30. gelbe Rüben 20, rote Rüben 20. Spinat 35 bis 40. Spargel 130 bis 140 Feldsalat ICO, Zwiebeln 20. Meerrettich 40 bis 80, Schwarz- wurzeln 30 bis 50. 'Kfjabarher 25 bis 30. Kartoffeln 4 bis 5. A-pfel 15 bis 30, junge Hahnen 120 bis 140, Suppenhühner 120 bis 140; das Stück: Tauben 100. Sier 10 bis 11, Blumenkohl 100 bis 200. Salat 20 bis 30. Salatgurten 130, Lauch 10 bis 15. Sellerie 20 bis 70; das Bund: Radieschen 20 bis 2-5
Vorno tizcn.
— Taaeskalender für Samstag. Reichsgesundheitowoche: 8i Uhr, Neue Aula der Universität, Dortrag von Geh. Med.-Rat Dr. Wul- ger: „Gefahren und Bekämpfung der Infektions- frantbeiten"; 9i Uhr Zahnarzt Dr. Baum „lieber Mund- und Zahnpflege" (mit Lichtbildern). — Arbeiter-Radfahrerbund „Solidarität": 8 Uhr. „Liekngs- hohe"": Vortrag von Dr. Heil (Worms): „Sport und Körperpflege". — Städte-Wettkampf im Do.ren: 8{ Uhr, Turnhalle der Stadtknabcnfchule (Buichach gcaen Gießen in allen GewichtsNaffen). — Lichtsv .lhaus, Bahnhofstraße: „Die tolle Herzogin". — Palast-Lichtspiele (Kirchenplatz): „Ihre kleine Majestät". — Astoria-Lichtspiele: „Der UebcrfaQ auf den Goldexpreß".
— Tageskale:: der für Sonntag. Stadtcheatcr: 7 Uhr „Düwtls "lEnde 9 Uhr). — Reichsgefundheitswoche: Palastl'chtfpiele (Kirchenplatz )oorm 11 bis 1 Uhr Vorführung des Films „(Srfte Hilfe" durch das Rote Kreuz. — Wohltätigleitskonzert zum Besten der Kriegsblinden: 3 Uhr nachm. „Liebigshöhe" (Orchester- Verein und Gesangverein Concordia). — Arbeitsgemeinschaft der Militär- und Regimentsveveine Gießen: 8 Uhr. Saalbau Sauer, Dv':trag über „Erlebnisse in Drutsch-OstafrUa". — Bienenzüchter-Verein: 3 Uhr nachm. bei Kraft l Frankfurter Straße 81) Versammlung. — Oberhessische Sterbekasse (O.H. W.) 10 Uhr vorm. ..Rheinischer Hof" Generalversammlung. Licht ipreltheater wie Sam-tag.
— Aus dem S l a d t t he a t e r b u r e a u wird uns geschrieben: In der Vorstellung am nächsten Sonntag, die bekanntlich das Dauerndrama „Düwels" bringt, wird sich Herr Karl Juhnke in der stücktragenden Rolle das jungen Düwel vom hiesigen Publikum verabschieden. Herr Juhnke hat eine Reihe von Jahren dem hiesigen Stadttheater als beliebtes Mitglied angehört und eine Reibe von Figuren hier auf die Bühne gestellt, an die man sich gerne und dankbar erinnern wird. Sicherlich wird das Publikum dem scheidenden Künstler am Sonntag seine Anerkennung für die hiesige Tätigkeit nicht
Amerikanischer Sängerbesuch in Frankfurt.
WSR. Fr anksur t a.M . 23. April. Der deutsch-amerikanische Gesangverein Mß i e 6 e r t r a n 8" in Milwaukee (Wisconsin) ist am 14. April mit dem Dampfer „Botck" des Rorddeut^chen Llohd mit etwa 300 Teilnehmern von Reuhork nach Bremen abgefahren. Die Reisegesellschaft trifft am 25. April in Bre- merhaven ein. um von hier aus eine 3 81 ä g i g e Reife durch Deutschland. Oesterreich und die Schweiz zu unternehmen. Besucht werden die folgenden Städte: Bremen, Hamburg. Berlin. Leipzig. Dresden, Rürnberg, München, Innsbruck, Zürich, Stuttgart, Karlsruhe, Heidel- berg, Frankfurt a. M., Mai n>z , Köln, Hannover. Bremen. Fast in allen Städten ist neben der Besichtigung der Sehenswüri itcn ein Konzert oder ein Ko:: mers-Abend g sodaß man annehmen darf, dah die ameri a.ischen Sänger eine gute Aufnahme in Deutsch . Oesterreich und der Schweiz finden werden.


