verstorbenen, ‘c'v: nicht das Glück haben, in den Klagendsten wirtschaftlichen Verhältnissen zu /eben, ist dagegen noch leine Mitteilung über ein Vermächtnis für sie zugegangen.
1 D b e r - ß a i s , 22. Ott. Eine haussam nv lung im Hinblick auf den sehr guten Ausfall der Ernte erbrachte in unserem Kirchspiel nahezu 10 0 Mark. Die Hohe dieses Dankopfers ist recht erfreulich. .
- Stumpertenrod, 22. Vit. Del der Erntedankfest-Kollekte in unserem Dorfe kam am vorigen Sonntag im Gottesdienst der ansehnliche Betrag von 3 5 Mark zusammen. In dem benachbarten Köddingen wurde aus demselben Anlast in der Kirche 4 2 Mark gesammelt die zum größten Teil für eine Anstalt der Barmherz.gkelt in Gießen bestimmt sind. .. .
, . Kaulstoß, 22. Olt. Eine auswärtige Firma eröffnete hier im Frühjahr einen n e u e n Steinbruch, der sich jedoch infolge der hohen Fuhrlöhne zur Bahnstation schlecht rentierte. Die Firma sah sich daher veranlaßt, den Steinbruch wieder st i l l z u l e g e n. 3m benachbarten Hartmannshain legte em anderer auswärtiger Unternehmer einen Steinbruchbetrieb infolge angeblich schlechten Steinmate- rialS eoenfalls still. Nunmehr übernahm die Gemeinde zur weiteren Ausbeutung den B e - trieb, um die Arbeitslosen der Gemeinde während teu kommenden Winters beschäftigen zu können.
<6? Groß-Eichen, 22. Ott Der diesjährige Sängertag des Ohm-Lumdatal- Sängerbundes findet am nächsten Sonntag in Groß-Eichen statt.
Kreis Alsfeld.
D Burg-Gemünden, 22.Oft. Dieser Tage wurden einem hiesigen Landwirt nachts zahlreiche Strümpfe der sechsköpfigen Familie gestohlen. Der Fall ist sehr - rätselhaft, da die Strümpfe vor der Haustür unter einem Vordach hingen, abseits von der Straße, und nicht weit davon im Hofe der Hofhund lag. Die Täter waren bei ihrer Arbeit sehr wählerisch und ließen den Bewohnern die schlechteren Strümpfe zurück. In derselben Nacht wurde einem anderen Landwirt eine zweiteilige Egge vom Acker weg g c st o h l e n. Von den Tätern fehlt jegliche Spur.
Kreis Lauterbach.
V Schlitz, 22. Olt. Qlm Mittwoch nahmen wieder die wöchentlichen Zusammenkünfte des hiesigen Frauenvereins, der unter der Leitung der Gräfin Wilhelm von Schlitz auf fast 100 Mitglieder angewachsen ist, mit einer sehr stark besuchten Versammlung in dem der Kirche gehörenden Gemeindesaal ihren Anfang. Mitglieder des Iungfrauenvereins stellten auf der Bühne zahlreiche „Lebende Bilder", von denen besonders „Der Säemann", „Aehrenleserinnen". „Unser täglich Brot" lebhaften Anklang fanden, desgleichen ein gut eingeübter Schnitterreigen, in dem die jungen Mädchen in der kleidsamen Schlitzerländer Nationaltracht auftralen. Die Dar- bieiungen wurden von Liedern, passenden Gedichten wtd von Sprüchen aus der Heiligen Schrift umrahmt. Die wohlgelungene Feier wurde mit Ansprachen unserer beiden Pfarrer eröffnet und geschlossen.
Starkenburg.
• Darmstadt, 22. OIL Gestern stattete Professor Dr. de Marnah-Baruch auS Neuhork, der Präsident des amerikanischen Hilfskomitees für Deutschland und Oesterreich, das die Q u ä k e r s p e i s u n g e n in Hessen durchge- führt hatte, der Stadtverwaltung einen Besuch ab. 3m Hotel „Zur Traube" fand abends zu Ehren des Gastes ein Essen statt. Professor Dr. de Marnah-Baruch hat der Stadt Darmstadt eine größere Summe zur n t e r st ü h u n g H i l f s b e dü r f t i g e r überwiesen.
WSN. Darmstadt, 22.Okt. Gestern startete auf dem Flugplatz der 18jährige Willy N ö h r i g mit dem Piloten Busch zu seinem ersten Flug und auch gleichzeitig zu seinem ersten Fallschirmabsprung, der aus einer Hohe von 700 Meter erfolgte. 3nfolge des starken Windes wurde Röhrig abgetrieben und landete auf dem Friedhof an der Nieder-Nam- städter Straße.
WSN. Griesheim b. Darmst., 22. Okt. 3n der gestrigen Sitzung des Gemeinderats wurde einstimmig der Errichtung einer Wasser* leitung zugestimmt. Die Kosten belaufen sich auf etwa 300 000 Mk.
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2 kleine (Posten im f>aus ha/tbueh. dieJhre klasse kaum empfindet u. doch verdanken Siedte sen beiden unbedeutenden Ausgaben eine blendend weiße Wdsehe
WSN. Groß-Gerau. 22. Oft. In der vergangenen Nacht wurde wiederum (innerhalb von vier Tagen zum zweiten Male) im hiesigen ftrcisamt eingebrochen. Die Diebe öffneten den Kasfenschrank, der jedoch völlig leer ivar. Dann drangen sie in das Paßbureau und in das Kreis- wohlfahrtsamt und durchstöberten alle Bchältniste. Es steht noch nicht fest, ob sie dort das vermutete Bargeld gefunden haben. Untersuchuny ist eingeleitet. — In den letzten Tagen hat die Zahl der Bewerbungen um den hiesigen Bürger- m e i st e r p o st e n gewaltig zugenommen. Bis zum gestrigen Tage waren nicht weniger als 3 2 9 Bewerbungen, darunter fünf von Personen, die sich bereits bei der ersten 'Ausschreibung beworben haben, eingelaufen. Diese Ziffer wird jedoch sicher eine Erhöhung erfahren, da bekanntlich kurz vor Toresschluß der Ansturm am stärksten ist. Allein an den beiden letzten Tagen haben sich 42 bzw. 36 Kandidaten gemeldet. Der Gemeinderat muß sich nun der dornenvollen Arbeit unterziehen, die sehr reichliche Spreu vom Weizen zu sondern.
WSN. Heppenhe.m. 22. Ort. Am Mittwochnachmittag ereignete sich auf der Bergstraße in der Nähe von Heppenheim ein schwerer Unfall. Zwei 12jährige Zungen spran- gen wahrend der Fahrt aus ein Lastauto mnd stellten sich hinten aus die Klappe. Während der Fahrt aber fiel diese herunter, wodurch die Knaben auf die Straße geschleudert wurden. Mit schweren Kopf- und anderen Verletzungen wurden die Knaben im Krankenhaus eingeliefert.
Preußen.
Dillkrcis.
bl. Dillenburg, 22. Olt. Die Regierung hat dem D i l l k r e i s die Ausführung großer Notstandsarbeiten bis zum nächsten 3ahre verboten. 3n Anbetracht der hohen Erwerbsloseuziffern trifft die Anordnung schwer, zudem noch eine ganze Reihe von Projekten der Ausführung harren. Man sucht jetzt mit allen Mitteln eine Abänderung des Verbotes herbeizusühren. — Die Kreisverwaltung wird ein Darlehen von 12 0 00 Wart aufnehmen und es in drei Teilen an die Gemeinden Heisterberg, Gusternhain, Rabenscheid und Wald- aubach zum Ankauf von Saatfrucht geben. Die Landwirte dieser Gemeinden wurden durch das Unwetter in diesem 3ahre schwer h e i m g e s u ch t, weshalb Hilfe dringend not tut. —• 3m Laufe dieses 3ahres war die Bautätigkeit im Kreise recht lebhaft. Auf dem Land wie in den Städten konnten eine Reihe Privatbauten errichtet werden, meistens finanziert aus Darlehnsmittetn. Geringer bauten dagegen in diesem 3ahre die Behörden Wohnhäuser für ihre Beamte. Man sieht, daß es bei manchem Baulustigen mit dem nötigen Willen zur Tat geht.
.Kreis 233cffcvbiirq.
OO Westerburg, 22. Oft. Auf der Landstraße Rennerod-Waldmühlen st ü r z t e am M.ttwoch- abend der Bureaugehrlfe Denker aus Ober- Rohbach, als er vom Landratsamt in Wester- ünirg nach Hause fahren wollte, mit feinem Motorrad durch A n f a h r e n an einen Baum. Der Verunglückte trug mehrere Knochenbrüche davon und mußte mittels Kraftwagens in das Krankenhaus zu Marienberg verbracht werden. — Ein weiterer ernster Unfall ereignete sich am Donnerstag morgen gegen 5.30 Uhr auf der von Winnen steil abfallenden Straße nach Westerburg. Während drei ältere Arbeiter sich nach Westerburg zu bewegten, überholte sie ein jüngerer, der keine Beleuchtung an seinem Fahrrad hatte. Dieser fuhr einen von den drei Arbeitern, einen etwa 50 Jahre alten Mann, an und schleifte ihn einige Meter mit. Dann stürzte er selbst von feinem Rad. Beide hatten sich, besonders im Gesicht, schwere Verletzungen zugezogen. Dr. 3nhülsen von Westerburg leistete die erste Hilfe. Der jüngere Arbeiter muhte dann sofort ins Krankenhaus eingeliefert werden, da sich Zeichen von Starrkrampf bei ihm bemerkter machten.
* Dom Westerwald, 22. Oft. Durch das Arbeitsbeschasfungsprogramm der Reichsregierung ist es ermöglicht worden, auch der Basaltin - dustrie des Westerwaldes größere Aufträge zuzuleiten. Ferner find aus Holland erhebliche B e fte l l un g e n bei den Steinbruchbetrieben unseres Bezirfes eingegangen.
Wenn die Witterung nur einigermaßen günstig bleibt, kann man wohl damit rechnen, daß zahlreiche Arbeiter auch in den Wintermonaten lohnenden Verdienst an unseren Basaltbrüchen finden können.
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& Höhn,22. Ott. Gestern nachmittag ist auf dem hohen Westerwald der e r ft e Schneefall eingetreten, nachdem schon vorgestern zahlreiche Regen- und Schneeschauer den frühen Eintritt des Winters angefünbigt und unsere Landwirte zur schnellen Bergung der letzten Feldfrüchtc angetrieben hatten. Die Schneedecke lag gestern abend bereits etwa 10 Zentimeter h o ch. In den Waldungen hat die nasse Schneelast durch Abbrechen von Acsteii vielfach Schaden angerichtet, ebenso ist der F u h r w e r f s v e r - f e h r auf einigen Landstraßen durch timgestürzte Bäume recht behindert worden.
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Drei Jahre Zuchthaus für versuchten Gatlenmard.
WSN. Aschaffenburg, 22. Oft Vor dem Schwurgericht halte sich der zu 100 Prozent erwerbsunfähig geschriebene Kriegsbeschädigte Hermann Seltsam wegen Mordversuchs, begangen an seiner eigenen Frau, zu verantworten. Der Angeklagte hatte feit drei Jahren mit einer gewissen Maria Krauß ein Liebesverhältnis angegangen. Er verkehrte bereits in der Familie des Mädchens und erklärte dessen Eltern, daß er sich von seiner Frau scheiden lassen und das Mädchen heiraten wolle. Tatsächlich machte er auch den Versuch zur Scheidung, doch konnte er keine stichhaltigen Gründe Vorbringen und wurde abgewiesen. 3m 3uli unternahm er nun an einem schönen Tage mit seiner Ehefrau eine Kahnfahrt auf dem Main. Mitten im Strome wechselten beide die Plätze, wobei er, wie die Beweisaufnahme ergab, seine Frau ins Wasser warf. Die Frau stieß gellende Hilferufe aus, klammerte sich am Bootsrand fest und konnte schließlich von dem früheren Kriminalkommifsar Geiger, der zufällig in der Nähe am Ufer angelte, vom Tode des Ertrinkens gerettet werden. Das Urteil lautete für Seltsam wegen des Verbrechens des versuch.en Mordes auf eine Zuchthausstrafe von drei 3ahren und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf fünf Jahre.
Zuchthaus für Strafjcnräubcr.
WSN. Frankfurta. M., 22. Okt. Das erweiterte Schöffengericht beschäftigte sich jetzt mit dem während der letzten Frankfurter Messe im O st p a r k erfolgten Raubüberfall. Ein 61 jähriger Landwirt aus dem Kreise Bingen kam damals mit etwa 110 0 Mk. nach Frankfurt, um sich ein Postscheckkonto anzulegen. 3n der Altstadt traf er ein 24jähriges
angeui a,co Landmad chen aus Baden, das aber in Wirklichkeit eine geriebene und hinterlistige Dirne war. Er machte mit ihr Spaziergänge, besuchte Wirtschajten und Kinos und landete schließlich im Ostpark, wo das ßlcttigci lüftet sein Ende finden sollte. So geschah es auch, nur ganz anders, wie es sich de. verliebte Landmann dachte. Zwei Bur ich en folgten dem Paar zwei Stunden lang auf Schritt und Tritt. 3m Ostpark angelangt, tarnen die beiden Fremden, die sich als Kriminalbeamte a u f s p i e 11 e n, auf einen Wink der Dirne näher herbei und verlangten den Personalausweis. Siner der beiden stellte dem Lanömann die Luft ab. während ihn der a obere seiner tausend Mark beraubte, worauf alle drei flüchtig gingen. Der Uebcrfallene traf di» Dirne spater wieder und ließ sie f e st n e h m e n. Die beiden Mittäter fuhren nach Hanau und Aschaffenburg und verjuxten dort, sowie auf verschiedenen. Kirchweihen, das Geld restlos. Nach etwa 14 Tagen konnten beide verhaftet werden. Das Schöffengericht verurteilte die Dirne Marie Birk- -meicr zu fünf Jahren Zuchthaus und den Knecht Adam Kappes zu sechs Jahren Zuchthaus. Das Verfahren gegen den dritten Angeklagten, den Arbeiter Albert Weiß, wurde abgetrennt, da er auf seinen Geisteszustand untersucht werden soll.
Rundfunk-Programm
des Araukfnrttr Senders.
(Aus der „Radio-Umschau".)
Sonntag, 24. Oktober.
8.30 bis 9.30 Ubr: Morgen,eier, veranstaltet von der ev.°luth. Dreieinigkeitsgemeinde ung. Augsb. Konfession Frankfurt a. M. 11.30 biS 12 Ähr: Elternstunde. 3 bis 4 Uhr: Der'uch eines Funkverkehrs zwischen einem Flugzeug und dem Sender. 4 bis 5 Ubr: Die Stunde der 3ugend. 6 bis 7 Uhr: ., Finnländische Dichter als Volkserzieher", Vortrag von Geheimrat Al'red Diese. 7 bis 7.30 Ubr: „Moderne Gymnastidysteme", Vortrag von Dr. Paul Laven. 7.30 bis 8 Ubr: „Das Haus der 3ugeub", Vortrag von Dr. Franke. 8.30 bis 9.30 Ähr: Opern-Abend: Verdi. 9.30 bis 10.30 Ubr: Vortragsabend Dr. Erich Fortner: „Oesterreichische Dichtung und österreichischer Humor"'. Anschließend bis 12.30 Uhr: Uebertragung von Berlin: Tanzmusik.
Montag, 25. Oktober.
3.30 bis 4 Ubr: Die Stunde der 3ugenx 4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Blasmusik. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Lesestunde. 6.15 bis 6.45 Uhr: Beamtensortbildungskursus: Vortrag von Dr. Fritz Neumark. 7 bis 7.30 Uhr: Englischer Sprachunterricht. 7.30 Uhr: Uebertragung aus dem großen Saal des Saal- baues: Zweites Montagskonzert des Frankfurter Orchestervereins.
Der Plan über die Herstellung von unterirdischen Telegraphenlinien in Gießen (Frankfurter Straße — Südanlage — Bleichstraße —Goethestraße —Neuen Bäue und Gartenstraße) liegt bei dem Telegraphenamt in Gießen von heule ab vier Wochen aus. 87051)
Gießen, den 23. Oktober 1926.
Telegraphenbauamt.
Ärbeitsvergebung.
Für die Feldbereinigung Holzhelm sollen Dienstag, den 26. Oktober 1926, vormittags 9 Ühr, auf der Bürgermeisterei zu Holzheim 8487D
Fuhrleiftungen zu .... 435 Mk.
Drainage-Arbeiten zu . . . 3300 „ veranschlagt in einzelnen Losen, vergeben werden.
Die Verdingungsunterlagen liegen auf Hess. Bürgermeisterei offen, wohin die Angebote in Prozenten des Voranschlags verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, postfrei bis zum Erösfnungster- inin einzureichen sind. Zuschlagssrist vierzehn Tage.
Gießen, den 9. Oktober 1926.
Hessisches Kulturbauamt Gießen. Steinbach.
Bekanntmachung.
Betr.: Eröffnung des ordentlichen Lehrganges 1926/27 an der Hess. Landwirtschaftlichen Schule Nidda.
Der ordentliche Lehrgang 1926/27 an der Hess. LandwirtschaftlichenSchuleNidda beginnt Montag, den 8. November 1926.
Das Schulgeld beträgt für Hessen 25 Mark, für Nichtheffen 30 Mark.
Anmeldungen nimmt vorläufig die Bürgermeisterei Nidda entgegen, wo auch jede weitere Auskunft erteilt wird.
Nidda, 15. Oktober 1926.
Hess. Landwirtschaftsamt Nidda.
Dr. Schad. 8531D
Neu aufgenommen
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80 cbm Basaltsand 8703D frei Verwendungsstelle, krelsslrahe Ruppertenrod — Ulrichstein bei Unter- und Ober-Seibertenrod (Kilometer 5,498 bis 6,600) soll durch schriftliches Angebot vergeben werden.
Verdingungsunterlagen können von unterfertigtem Amt gegen Erstattung der Selbstkosten bezogen werden.
Angebote sind verschlossen mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin am Montag, 1. November b. 3., vormittags 11 Uhr, dahier einzureichen.
Schotten, den 21.Oktober 1926.
Der Regierungsbaurat bet der Kreisverwaltung.
Nodnagel.
Verdingung.
Für den Neubau des Jubiläums-Kunst- instituts sollen die Schreinerarbeiten (Fenster) in einzelnen Losen öffentlich vergeben werden. Die Unterlagen hierfür können gegen Erstattung von 2 Reichsmark für Teil I sofort und von 2 Reichsmark für Teil II ab 30. Oktober 1926 vom Neubauamt bezogen werden. Die Angebote sind verschlossen mit entsprechender Aufschrift bis zum: 8702V
30. Oktober 1926, mittags 12 Uhr, Teil I und bis zum
5. November 1926, mittags 12 Uhr, Teil II einzureichen.
Marburg (Renthof 281), 22. Okt. 1926.
Neubauamt für das Jubiläums-Kunstinstitut der Universität Marburg.
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