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ahnkreis.

22. Juni. Das diesjährige :n des ©aunetban- Hau deS deutschen findet vom 4. bis 6. Juli agesckschast Weilburg triss! mgen für em dolles @t« Ung.

Usingen.

21. Juni. Die hiesige De- chtvarztvildreichtum c A. Schneider gelang gen-Mittel ist .ßormm** -Lotz. VaönbolstrabeKl«^i

des täglichen Bades, der bteibungtn zum natürlichen Wittel. M den W ,irb das Wasser weich, reini- ,tiseptisch und gewinnt wun' «klung aus die HauttM- itaimung und MurM )oh!bejindrn unb 2 iM- die Aoipetpstege mit Ruf iflt Weg zu Gesundheit^nd d niemals lose. Mdttu

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e# heule morgen, im Distrikt Mohrs wa Id an einer Suhle einen Keiler zur Strecke zu bringen.

Maiugau.

Frankfurt a. W., 22.2uni. (WSA.) Der Magistrat hat beschlossen, dem Aeubau der Alten Mainbrücke die seitherige voll-- lümliche Bezeichnung ..Alte Brücke" beizu­legen. AlS (T:nU)cif)unq2taq des Reubaus ist Sonntag, der 15 August bestimmt worden. In einer der letzten Büchte verübten Einbrecher einen Einbruch im Schumann-Theater, bei dem den Dieben mehrere wertvolle Garderobe- ftücke in die Hände sielen. Bei einer in der letzten Rächt vorgenommenen polizeilichen Razzia wurden acht männliche und zwei weib­liche Personen festgenommen, von denen poli­zeilich mehrere gesucht werden.

Strafkammer Metzen.

Giehen, 18.3uni. Ein Milchhändler aus W i e j e ck und dessen Bruder aus R ü d d i n as­st a u s e n waren wegen Mihhondlung eines Zei­tungsträgers hier in der Crednerstrohe zu lSeiäng- nisftrafen von 3 und 2 Wochen verurteilt worden. 3bre Berufung, mit der sie unter 2lufbietung eines grasten Zeugenapparates ihre Freisprechung an- hrebien, wurde verworfen- die Strafe des einen 9/ngctlagten wurde aber auf 100 Mark herunter­gesetzt.

3n einer Dezembernacht 1925 wurde der Nacht­wächter in Ober-Erlenbach von mehreren Burschen angegriffen, mit Hufeisen beworfen und schwer beleidigt. Das Amtsgericht statte gegen die ermittelten Täler auf Geldstrafen erkannt. Zwei der Verurteilten beruhigten sich bei diesem Urteil nicht, sondern legten Berufung ein mit dem Ergebnis, doh eine der beiden Berufungen verworfen wurde und im übrigen zwecks weiterer Aufklärung Ver­tagung eintrat.

Gerichtssaal.

Line worenschwindlertn.

WSA. Frankfurt a. M. 22. Juni. Die äZjährige Deistnäherin Antonie Leppig bat hier unb auswärts Wäschegeschäfte her- aingelegt. Sie erschien dort unter der An­gabe, eine Fabrik zu betreiben und fünfzig Ar­beiterinnen zu beschäftigen: in einem Falle war ihr Unternehmen noch gröber, die doppelte Ar­beiterinnenzahl war darin tätig. Unter Einbe­ziehung anderer Strafen verurteilte das Droste Schöffengericht dieFabrikantin" wegen Rück- sallbetrugeS und Unterschlagung zu l1/» wahren Gefängnis.

Buntes Allerlei.

Verbrecher- Schulen.

In Paris ist wieder einmal eine Verbrecher- Tchule aufgespürt worden, in der zwei Frauen Kinder und Erwachsene zu Taschendieben abrichteten und bei dem Unterricht sehr wissenschaftliche Me­thoden verwendeten. Seit den Tagen, da Dickens seinenOliver Twist" schrieb und die erste der­artige Verbrecherschule schilderte, haben solch eigen­artige Anstalten immer bestanden. Sie sind be­sonders zahlreich in London, wie ein neuer eingehen­der Bericht der englischen Polizei zeigt. Man hat sestgestellt, dost dieSchullehrer" die Gerichtsoer- standlungen besuchen und besonders solche Prozesse verfolgen, bei denen ganz junge Menschen cmgc- klagt sind. Wenn diese bann infolge ihrer Jugend Bewährungsfrist erhalten, so machen sich die Leiter der Derbrecherschuleu an sie Heron und verpflichten sich, sie unentgeltlich zu unterrichten. Die Schüler merden sogar von ihnen mit guter Kleidung ausge­stattet. erhalten reichliche Nahrung und Taschengeld. DerLehrling" wird bann auf einer Verbrecher schule in London oder in einer Provinzstadt drei Monate lang ausgebildet, wobei ihn mehrerePro­fessoren" in die einzelnen Spezialitäten des Ver- brccherhandwerks einweihen. Das erste wirkliche Verbrechen wird unter Beaufsichtigung ausgeführt. Hat der Schüler diePrüfung" bestanden, so wird er entweder allein ober mit anberen zusammen auf Arbeit" geschickt, gibt seinem Lehrer einen Pro­zentsatz seiner Beute ab unb erhält von ihm auch noch weiter Anweisungen und Aufträge. Die Art des Verbrechens, für die jeder 'Anfänger bestimmt wird, ist nach seiner Erscheinung, Bildung und feinen gesellschaftlichen Fähigkeiten ausgewählt. Junge Leute, die ein elegantes Auftreten haben unb sich gut zu benehmen missen, werden vornehm ausge- stottet und als Holeleinbrecher oder Hochstapler in Luxusbäder unb in elegante Hotels geschickt. Die un­gebildeteren Schüler werben als Taschenbiebe aus­gebildet. Die Londoner Polizei schätzt, dast sich gegen­wärtig mehr als 300 solcher junger Diebe in Lon­don befinden, die in diesenHochschulen" ihren Unterricht erhallen und dort ihrExamen" bestanden haben.

Wirtschaft.

Der deutsche Auhenhandel im Mai.

Die Aktivität her deutschen Außen­handelsbilanz zeigt im M a i gegenüber dem Vormonat eine weitere Adsch ro'ä rfi u n g. Der Ausfuhrübeilchuh im Mai beträgt insgesamt 25 Mil- Itonen Reichsmark, im reinen Warenverkehr 27 Millionen Reichsmark gegen 56 Millionen Reiche- marf im April und 278 Millionen Reichsmark im Marz.

Die reine Wareneinfuhr im Mai zeigt gegenüber dem Vormonat eine Abschwächung um 20 Millionen Reichsmark. Während die Einfuhr an Lebensrnitteln um 11,6 Millionen Reichsmark zuge­nommen hat, weift die Einfuhr an Rohstoffen eine Abnahme um 32,6 Millionen Reichsmark auf: ebenso ist die Fertigwareneinsuhr leicht zurückge- gangen (um 2,8 Millionen Reichsmark). Die reine Warenausfuhr zeigt im Mai gegenüber dem Vormonat einen Rückgang um 49.7 Millionen Reichsmark. Die Fertigwarenausfuhr ist gegenüber dem Vormonat um 49,4 Millionen Reichsmark zu- rürfgegangen. Die Ausfuhr an Lebensmitteln zeigt eine Abnahme um 2,8, die Ausfuhr an Rohstoffen eine Zunahme um 2,2 Millionen Reichsmark.

Verschlechterung der Arbeitsmarktlage.

WEN. Die Arbeitsmarktlage in Hes­s' e n , H e f s e n - N a f f a u und Waldeck hat, wie das Landesamt für Arbeitsvermittlung mitteilt, in der verflossenen Woche allgemein eine V e r schlechterung erfahren. In der Basalt- und Stal?fteininbuftrie des Lahngebiets sind weitere Betriebseinschränkungen und Entlassungen zu verzeichnen. In der M e t o l l i n d u st r i e schrei­tet die Verschlechterung der Verhältnisse weiter fort, nicht einmal Anzeichen einer kommenden Besserung sind zu bemerken. Verschiedentlich ist es auch in der chemischen Industrie zu Entlassungen ge kommen, denen nirgends nennenswerte Neueinstcl- Inngen gegenüberstehen. Der Arbeitsmorkt der Lederindustrie ist teilweise überaus ungünstig unb zeigt im übrigen keine Veränberung. Auch bie Möbelindustrie klagt über sehr schlechten Ge­schäftsgang unb sieht sich zu weiteren Einschrän­kungen gezwungen. Im Bekleidungsge­werbe hält bie ungünstige Arbeitsmarkttage un. Im Baugewerbe ist das ®e|nmtbi(b gleichfalls ungünstig. Im Ga st wirtsge werbe sind die Ero-artungen auf bas Saison-Geschäft bisher uner füllt geblieben. Den einzigen Lichtblick In biesen tioftiofen Verhältnissen bietet derJahrmarkt ber Eitelkeit": An guten Friseuren und perfekten Fri­seusen besteht onoauernb Mangel.

Erhöhung der Saarbahn güter- t a r i f e. Die Gisenbahndlrektion des Saar» aebiets wird am 1. Juli eine lOprozentigr Er­höhung der Saarbahngütertarife in Kraft treten lassen Einschließlich der kommenden Erhöhung von 10 Proz. beträgt die Steigerung der Saar» bahngülertarife rund 40 Proz?'

Geringe Veränderung der 3n» solvenzzahlen in der dritten 3 u n i = Woche. 3m Vergleich zur Vorwoche zeigen die 3nsolvenzzahlen in der dritten Juniwoche nur geringe Veränderungen, und zwar hat sich die Zahl der eröffneten Konkurse von 208 aus 217 erhöht, während die angemeldeten Geschäftsauf­sichten von 108 auf 110 gestiegen sind. Von den in der Derichtswoche betroffenen Gesellschaften haben Konkurs angemeldet: 4 Aktiengesellschaften (8), 16 G. m. b. H. (11), 2 Kommanditgesellschaf­ten (4), 3 eingetr. Genossenschaften (2), 11 offene Handelsgesellschaften (17); Geschäftsaufsicht be­antragt haben 5 G. m. b H. (7). 1 Korn.-Grs. (0), 8 offene Handelsgesellschaften (8).

Einstweilige Au fhebung des anterikanischen Zollerlasses gegen deutsche Eisen- und Stahlerzeug­nisse. Wie dem DHD. aus Veuyork gefabelt wird, hob das Schatzamt zeitweilig den Crlah, bis zur Festsetzung von Zuschlagszöllen die Ein­fuhr deutscher Eisen- und Stahlerzeugnisfe an den Zollstellen aufzuhalten, auf. Die Aufhebung er­folgte auf Grund eines deutschen Protestes, in dem angeboten wird, die Frage der angeblichen deutschen Exportprämie aufzuklären. Es bleiben zunächst die Vormalzölle bestehen.

Stahlwerke Röchling-Buderus 21.-0. in Wetzlar. Der bei einem Vortrag von 91 202 Vm. für 1925 ausgewiesene Vein­gewinn von 5308 Vm. soll wiederum vorgetragen werden, so dast eine Dividende nicht verteilt wird (0 Proz.). Die Verwaltung schlägt die Er­höhung des Aktienkapitals um 1 auf 3 Millionen Reichsmark vor.

Berliner Börse.

Berlin, 23. Juni. Die Börse eröffnete zunächst in unentschiedener Haltung. Am M o n t a n m a r k t setzten sich bie Positionslösungen fort, doch war das Angebot nirgenbs bringenb, lebiglich Bochumer er- fubren eine neue starke Abschwächung. In E l e r t r o a f t i n , die zunächst gehalten eröffneten, setzte gleich nach Festsetzung ber ersten Kurse, ausgehend von Siemens 8- Halske, eine ft arte Hausse­bewegung ein. Siemens, bie 1 Prozent über dem gestrigen Kurse eröffneten, gewannen in kurzer Zeit weitere 4 Prozent, ebenso tonnten Eleklr. Liefe­rung 4 Prozent anziehen. Besonbers lebhaft war auch das Geschäft in Zuckeraktien. Eine leb­hafte A n s w ä r t s b e w e g u n g machte sich stir Schiffahrtsaktien geltend, die bis zu 5 Pro­zent befestigt aus dem Verkehr hervorgingen Man verwies dabei darauf, daß diese Werte bisher im Kurse zurückgeblieben seien, ferner auf die günstige Frachtenlage. Die Spekulation nahm hierin vielfach Tauschoperationen vor. Relativ freundlich lag auch der B a n k e n m a r k t, während die sonstigen Fa­voriten ber letzten Tage vernachlässigt blieben. Farben aftien eröffneten etwas über dem gestri­gen Nachbörsenkurse, doch hat das Geschäft hierin stark nachgelassen. Der (9 e 1 b m a r 11 ist noch leicht, doch machen sich gewisse Anzeichen des kommenden Ultimos bemerkbar. Lateinische Valuten waren gegen gestern wenig verändert. Paris gegen

London 172, Brüssel gegen London 171. Mailand gegen London 135. Madrid gegen London etwas schwächer mit 30. Mark und Pfund unverändert.

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Schuhfabrik Herz . . . .V. Sichel Zellstoff Waldbot Zuckerfabrik Frankenthal .. ?>ockeriabrik Wag häutet . . .

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Berliner HandelSaeieUtchast. »Lommert- und 'Vrivar-Vauk Darum, und '-taiionaldank . Deutiche Bank Deutsche BeremSdank . . . lieconto Commanbi« Metallbaick...........

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Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Telegraphi^che Auszahlung.

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Amtliche Notieruiia

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Koptnhagrn

111,29

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111,31

111,59

Stockkolm .

112,89

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10,695

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HelfingforS.

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London. - -

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Lissabon

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Konftrnttn.

8.237

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Ribrn .

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3,24

5,25

Canada. . .

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4,225

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Vanknoten.

Berlin. 22 Zuni

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^mn;oiiiche Noten ...... Holländische Noten ...... ktrolieiiische Noten ...... Noriueaische Noten......

Deutsch Orsterr.Lioo Äroncn Rum-inische Noten......

Schwedische Noten......

Schweiler Noten......

Svcmische Noten ......

Tschechoslowakische Noten . . llnoarischc Noten.......

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168,08 15,83 92,77 M.40 1,776

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20,475

12,5« 168,94

15,41 «3,23

69.70

1.816

112,87

81.62

12,455 5,873

frankfurter Börse.

Frankfurt, 23.3uni. Tendenz: Vehaup- tel. später befestigt. Die Aktienhaufse, die icil einer Reihe von Tagen das Vörsen-- geschäft kennzeichnete, kam heute vorerst zum Stillstand. Ein empfindlicher Rückschlag war damit aber nicht verbunden, und konnte bei der Widerstandskraft des Marktes und der immer noch einlaufenden Kaufaufträge auch nicht ein­treten Eine gewisse Realisotionsneigung. die sich bereltö an den Vortagen ungeachtet deo Höherbewegung vereinzelt zeigte, gewann anfangs Cinsluh auf das Aufwärtsstreben der Kurse,

so dast die Akttenmärkle tnapp gehaltene Äur'c aufwiesen. 3m übrigen war die Kursbildung uneinheitlich. Das Geschäft hat an Intensi­tät stark eingcbüstt und trug einen ruhigen Ebarak- tcr Eine Ausnahme nahmen S ch i f f a h r t s - aftien ein. die in reger Rachfrage standen und gegenüber der gestrigen Abendnotiz etwa 5 Proz. gewannen. Anregung bot hier der neue Antrag des amerikanischen Senators Fisher in der Freigabeangelegenheil im Senat, n*- durch neue Freigabehoffnungen geweckt wurden Am Montan markt halten die schweren Werte Kursabschwachunaen biS zu 3 Proz. zu verzeichnen, besonders Gelsenkirchen. Harponer. Deutsch-Lur. Phönix usw Auch Kaliwerke gingen 2 bis 4 Proz. zurück. Am Elektro- markt waren die Kurse gehalten, auch Bank- aftien wiesen bei geringem Geschält nur un­wesentliche Veränderungen auf. Von Moto reu- aftien waren Daimler um I Proz. gesteigert, während Klever etwas niedriger wurden. Deutsche Erdöl verloren 1 Proz. Von 3eli­tt off aftien sogen Aschaffenburger 1.25 Pro. an während Zellttoff-Wcttdhos 3 Prozeni nachgaben. Zuckeraktien lagen sehr begünstigt, besonders Frankenthal konnten um 6 Prozent attziehen. Rach kurzem Verlause wurde die Stimmung allgemein wieder freund­licher. Es kam infolge gesteigerter Rachfrage nach Elektro-, Farben- unb Montanaktien zu einer merklichen (Belebung des Geschäftes und im Zusammenhang damit zu einer ueu.cn Befestigung, die aber das Ausmah der Vor tage nicht erreichte. 3. G. F a r b c n konnten auf 237 Prozent anziehen Auch Montanwerl. waren gebessert, ebenso Elektrowerl< Deutsche Anleihen waren weiter vernach­lässigt bei unveränderten Kursen Von aus­ländischen Renten waren Türken befestigt Der Freiverkehr behielt sein festes Aus­sehen. Becker Stahl 21. Benz 70. Brown Boveri 96. Ufta 85. Krügershall 107, Ufa 39 Prozent. Arn Geldmarkt ist daS Angebot weiter vor­herrschend. Tagesgeld 4 bis 5 Prozent. Monals- geld 5,12 bis 6,5 Prozent, je Adresse. Industrie- akzepte 5 Prozent, Privatdiskonlen 4.5 Prozent. 3m Devisen verkehr unterlag der Pari - f e r Franken starken Schwankungen. Paris hielt sich zunächst bei einer Psundvaritäi von 172,50. erholte sich aber später auf 170,50. Brüssel notierte gegen London 170, . Mailand gegen London 135, unverändert.

Frankfurter Getreidebörse.

F r a n 1 f n r t a. M., 23. 3uni Es wurden notiert: Wetterauer Weizen 31,50 bis 32. Rog­gen (inländ.) 22 bis 22,50, Sommergerste für Brauzwecke 22 bis 24, Hafer (inländ.) 21 bis 23. Mais (gelb) 17 50 bis 17,75, Weizenmehl (inlän disches, Spezial 0) 42.75 bis 43,25, Roggenmehl 30,50 bis 31. Weizenkleie 9, Roggenlleie 11. Tendenz stetig.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 22. 3uni. Der leichte Rückschlag, der sich gestern abend nach Bekanntgabe der schwächeren amerikanischen Gelreidepreise im Berliner Produktengeschäft durchsetzte, fand bei Beginn des heutigen amtlichen Mittagverkehrs seine Fortsetzung. Weizen eröffnete etwa 50 Ps.. Roggen sogar 1 Mark unter letztem Stand. Gerste und Hafer sehr ruhig, in den Preisen aber wenig verändert. 3m Zeithandel fanden für Weizen per 3uli unb September Abschläge von je 1 Marl statt. 3n gleichem Umfange gab 3uli-Roggen nach. Späte Sichten, besonders Oktober, bis 3 Ml unter Vortag, ba aus neuer Ernte umfangreiches Angebot drückt. Es notierten per 1000 Kilo Roggen, märf., 189 bis 194; Sommergerste 19t bis 205; inländ. Gerste 180 bis 193; Hafer, mär! 197 bis 218; Mais (loko Berlin) 168 bis 170. per 100 Kilo: Weizenmehl 38 bis 40; Roggen mehl 27.75 bis 29.50: Weizenkleie 10 bis 10,10; Roggenkleie 11,35 bis 11,30; Viftoriaerbsen 36 bis 46; kleine Speiseerbsen 30 bis 34: Futter erbfen 22 bis 27; Peluschken 23,50 bis 28,50; Ackerbohnen 23 bis 25,50; Wicken 33 bis 34; Lupinen (blau) 16 bis 17,50; Lupinen (gelb) 22 bis 24; Rapskuchen 13,70 bis 14; Lein tuchen 18 bis 18,50; Trockenschnitzel 10 bis 10,30; Soya schrot 19,40 bis 19,80; Kartoffelslocken 21,30 bi- 21,80 Mark.

Aus dem Amtsvcrkündignugsblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatt 91 r. 5 0 vom 22. Juni enthält: Wartezeit bei Woh­nungswechsel. Maul- und Klauenseuche in Grün berg. Banspartonten. Inventurausverkäufe. Dienstnachrichten.

Rundfunk-Programm

des Franksurter Tenders.

(Aus der »Radio-Umschau".)

Donnerstag, 24. Juni.

4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchefters: Neuere amerikanische Tanzmusik. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Lefeftunde. 6.45 bis 7.15 Uhr:Grund talfachen der neueren Wirtschaftsgeschichte", Vor­trag von Dr. Neumark. 7.15 bis 7.45 Uhr: Ita­lienischer Sprachunterricht. 8.15 dis 9.15 Uhr: Uebertragung von Kassel: Heiterer Bunter Abend, veranstaltet von Mitgliedern des Slaatslheaters Kassel. 9.15 bis 10.15 Uhr: Aus den Werken von Fritz Stavenhagen. Vortragender Prof. Dr. Dohsc. Anschließend: Uebertragung von Berlin: Tanzmusik der Berliner Funkkapelle.

Beranlworllich für Politik i. B. Dr. Hans Thyriot.

Köstlichen Schimmer w. seidenweichen Glanj . durch

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F. WOLFF c SOHN

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