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:n Schauschwimmen bie I res eröffnen. Am Abenb des bet in her Turnhalle (Stein- iche Festakt statt. Am 8 s, werben bie Spieler uni jrünem Aasen im srieblichv e messen, währenb am Aa:- kshalle sämtliche Abteiluncc m Alkersturner aus den K )ä&nt sei, öaß am Aachmin mten Qkrcinß Ourch bie Sick erfolgt. Zu den Aeranstai. schiebene erste Kräfte bd , ihre gegeben, die rat

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darauf an, ob der Angeklagte im Augenblick, in dem er in spielende Kinder hineinfuhr, banb- lungssähig war, sondern darauf, ob er zurech­nungsfähig war. als er. obwohl ihn die Müdig­keit überkam, den Kraftwagen weitcrfuhr und dadurch den Erfolg verursachte. Die Ursache der Tötung und Körperverleyun- gen i st nicht im Lleberfahren gefun­den worden, sondern im selb st ver­schuldeten Schlafen, darin, daß der Angeklagte einnickte und schlief, wo er eS nicht durfte.

Vornotizen.

Tageskalender für Mittwoch. Kath. Dereinshaus: Ramiro-Theater:Eine Mystik- schau seltsamer Wunder".

Drittes Abonnementskonzert unserer Militärkapelle. Man schreibt uns, baß für das dritte Abonnemcntskonzert unserer Militärkapelle am morgigen Donnerstagabend im Philosophenwald ein geschickt zusammengestelltes Programm vorgesehen ist, durch das jeder Besucher voll auf seine Kosten kommen wird. An Ouvertüren werden gespielt:1812",Der Brand von Moskau" und die DpereiienouDertüreDie Fledermaus". Aus weiteren Opern seien hervorgehoben:Rheingold", Hoffmanns Erzählungen",Faust" (Margarete) undHänsel und Gretel". Den Schluß des Abends bildet ein Fanfarenmarsch für Heroldstrompeten und Kesselpauken. (Siehe Anzeige.)

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D* r Alte Friedhof, der mit seinen wundervollen Baumbeständen und seinen zahl­reichen schönen Denkmälern ein gern besuchter Mah unserer Stadt ist, bietet eben mit seiner verwahrlosten Bvdensläche einen recht unerfreu­lichen Anblick. DaS Gras hat bon die Ruhe­stätten und die eingeebneten Flächen so hoch über­wuchert, daß man meinen könnte, man befände sich auf einer abgelegenen Wiese im Vogelsberg, aul der der Heuschnitt sich sehr stark verzögert habe. Auch die Fundamentierung mancher Denk­mäler läßt allerlei zu wünschen übrig. Die Stadt­verwaltung möge doch schleunigst dafür sorgen, daß diese ärgerlichen Zustände beseitigt werden.

Kraftpostlinie Riederkleen Gießen. 3n dieser Angelegenheit fand gestern bei der hiesigen Stadtverwaltung eine Bespre­chung zwischen einem Vertreter der Oberpost­direktion Darmstadt einerseits und den Kommu­nalvertretern andererseits statt. ES handelte sich bei der Zusammenkunft darum, über die Linien­führung ein Einverständnis herbeizuführen und ferner noch einige Schwierigkeiten für den Fahr­plan aus dem Wege zu räumen. Wie wir hören, ist Über die Führung der Strecke völliges Ein­vernehmen erzielt worden. Danach sollen die Kraftpostwagen wie folgt geleitet werden: Rieder- kleen Dornholzhausen Hochelheim-Hörnsheim Straßenkreuzung Groß-AechtenbachLützellin­denKlein-LindenGießen: außerdem sollen zu gewissen Zeiten noch Fahrten über Großen-Linden (Dahnhos) ausgeführt werden, um damit einem Wunsche der Reichsbahnverwaltung entgegenzu­kommen. Der Fahrplan wird in Kürze endgültige Gestalt erhalten. Bei dieser Lage der Dinge ist die Inbetriebnahme der Linie nur noch abhängig von dem Zeitpunkt der Wagengestellung. Hoffent­lich gehen auch nach dieser Richtung hin alle Wünsch« auf eine baldige Eröffnung der Linie in Erfüllung.

D i e Kraftpost Gießen Krof­dorf Fellingshausen vermehrt jetzt nach c nein neuen Fahrplan. Die Wagen fahren von ' Zmittags bis abends ab GießenBahnhof: (werktags), 8.23. 12.30. 1.30, 2.45, 3.35 i.un&IaflÄ und Sonntags). 4.35, 5.35, 6.25, 7.50, 10.40 Uhr; ab Oswaldsgarten a l s An­fangs statt on: 6.40 (werktags). 1.30 (Sams­tags). 2.30 (Samstags). 7.10 iUjr; abFellings- h c> uf en: 6.57 (werktags).9.02, 2.07. 7.05 abends: ab Krofdorf. Apotheke: 5.55 früh (werk- lags). 6.20 (werktags), 7.10 (Werktags und Sonn- taa?'. 8.00 (werktags). 9.15, 1.00, 1.50 (Samstags), 2.20. 2.50 (Samstags), 3.10, 4.10 (SamStags und SonntagS). 5.00. 6.00. 6.50, 7.18. 9.20 41hr.

Brandsti ft una. Zu dem Brand in dem Haus« Kaiserallee 32 in der Rächt 5um Montag teilt der heutige Polizeibericht mit: Die von der Kriminalpolizei sofort angcstellten Ermittelungen führten zu folgendem Ergebnis: Durch Zeugen (zwei Soldaten) wurde festge- stellt. daß diese den Brand gegen 12.10 Ähr nachts bemerkt und daraufhin die schlafenden HauÄ>ewohner geweckt hatten. Der Hausbe­sitzer war bei der Entdeckung des Brandes und auch später vorerst nicht anzutreffen. Erft kurz vor 2 älhr nachts kam er und wollte sein Hans betreten, Gr wurde hierbei von einem Kriminal­beamten festgenommen und nach dem Polizeiamt abgeführt. Hier wurde sofort eine verantwort­liche Vernehmung vorgenommen, wobei sich widerholt Widersprüche in den Aussagen des Inhaftierten ergaben, sodaß Begründung zur vorläufigen Festnahme vorlag. Der vermutliche Brandstifter wurde am Montag dem Gericht zugeführt und in älntersuchungshaft genommen. Ber einer nochmaligen Vernehmung durch die Kriminalpolizei am Dienstag vormittag im Land­gerichtsgefängnis legte er ein Geständnis ab und gab zu, sein Haus selbst in Brand gesteckt zu haben. Rach der Tat verlieh er eiligst fein Haus. Wäre der Brand einige Minuten später entdeckt worden, so wären zwei Familien der Mansardenwohnung in Lebensgefahr gewesen, weil ihnen dann durch die Flammen der Weg zum Treppenhaus versperrt gewesen wäre. Die Brandursache hat somit ihre Aufklärung ge­funden.

Warnung vor unbestellt zuge - sandten Waren. Der Landesverband des hefst, Ichen Einzelhandels schreibt uns: Zur Zeit werden wieder in verstärktem Maße von Firmen auf dem Wege durch die Post Waren ohne Bestel. 1 u n g in bie Haushaltungen gesandt. Gerade in den letzten Tagen ist dieser Unfug bemerkbar mit Ta­schentüchern, Krawatten, Taschenmessern ufro. Eine Verpflichtung zur Annahme ober gar zur Bezah. lung solcher Senbungen gibt es nicht, auch wenn

Rückvorto beigelcgt ist oder die Absenderfirma die Rücksendungskosten tragen will. Man braucht die Waren auch nicht zu Hause aufzubewahren, sondern kann sie einem Spediteur auf Kosten des Absenders zur Aufbewahrung übergeben. Vielfach fordert der Absender auf, ihm mitzuteilen, ob man bie Waren zu erwerben wünsche ober nicht, andernfalls bie Ware zurückgesandt werden müße. Man ist auch hierzu nicht verpflichtet, bestenfalls genügt die Mit- teilung. daß das betr. Paket unter Erstattung der bisherigen Portoauslagen ufro. in der Wohnung ab geholt werden könne. Meistens operieren die betr. Versandfinnen damit, daß durch sie der verteuernde Zwischenhandel ausgeschaltet sei ober bie Waren zu Engrospreisen verkauft mürben. Eine Anfrage bei einem Fachmann wird aber in der Regel beweisen, baß der Preis wesentlich höher wie derjenige im Einzelhandel und bie Qualität schlecht ist.

Der Landesverband des hessi­schen Einzelhandels hält seine diesjährige ordentliche Hauptversammlung am Sonntag, dem 4. Juli, in Gießen ab. Die Verhandlungen finden im Saale des Desellschastsoereins statt. Auf der Tagesordnung steht u. a. ein Vortrag überDie Bedeutung der ReparationSfrage und des Dawesvertrages für die deutsche Wirtschaft, insbesondere für den Einzelhandel": Referent ist ber Oberregierungsrat Dr. Tiburtius. Mitglied des vorläufigen Reichswirtschaftsrates und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Hauptgemeinschaft des deutschen Einzelhandels.

0 E i n ausgeriffencr Bienen­schwarm. Das schöne Wetter am Montag veran­laßte einen Bienenschwarm, aus ber Richtung Schis- fenberger Weg kommend, in bie Stabt einzuziehen.

An einem Hause in der Bleichstraße ließ er sich solange nieder, bis sein Besitzer ihn abholte. Der Vorfall zog natürlich viele Neugierige an. bie mit großem Interesse dem kleinen Volke, das ben Aus­reißer gespielt hatte, bei seiner Tätigkeit zusahen.

WER. Auf Bahnsteigen nicht musi­zieren! 3mmer wieder kann man beobachten, daß Ausslugsgescllschasten, Wandervereine usw. auf den Bahnsteigen vor Abfahrt des Zuges musizieren, als ob sie mitten im Grünen unter freiem Himmel wären. Dadurch kann der Eisen­bahnbetrieb leicht störend beeinflußt, wichtige Signale überhört und das reifend« Publikum selbst durch Ablenkung ber Aufmerksamkeit ge­fährdet werden. Die Reichsbahnverwaltung bittet daher die Gesellschaften und Vereine dringend, auf den Bahnsteigen nicht zu musizieren. Es wird daraus hingewiesen, daß Verursachung star­ken Lärms nach den Bestimmungen der Eisen­bahnbau- und Betriebsordnung verboten und strafbar ist.

* Luftpostpakete nach dem Aus­lände. Vom 21. Juni an sind auch Luftpostpakete nach Bulgarien, Jugoslawien, Rumänien, Ungarn, Griechenland, Italien und ber Türkei (europäischer und asiatischer Teil) ^ugelaffen. Die Pakete werden bis Wien ober Zürich im Flugzeug, von biesen Orten ab mit gewöhnlichen Verkehrsmitteln be« förbert.

** D i e Maul- unb Klauenseuche hat in Grün berg weiter um sich gegriffen, weshalb bie Orte unb Gemarkungen Beltershain unb Stangenrod zum Beobachtungsgebiet erklärt wurden. Zn Münster bei Butzbach (Kreis Fried­berg) ist die Seuche ausgebrochen.

Turnen, Sport und Spiel.

Gauverbandsmeisterschaften in den Sommerspielen der D. T.

= Friedberg, 21. Juni. Ein turnspori- liches Ereignis, wie man es nicht häufig erleben kann, waren die Gauoerbandsspiele des ersten Gauverbandes des Mittelrhein­kreises der D. T., bie auf dem Sportplatz der Schutzpolizei im Hofe der Kaserne am Sonntag ausgetragen wurden. Leider kam es nur zu den Spielen in ber Fau ft ball-Meisterklasse unb im F a u st b a l l der Altersturner, ba sich im Faustball ber Turnerinnen und im Schlag­ball die Gegner nicht stellten. Dies ist besonders deshalb bedauerlich, weil es gerade die hessischen Gaumeister waren, die nicht antraten. Akad. To. Marburg, der Gaumeister unseres Heimatgaues im Schlagball, mußte das Spiel gegen To. 1860 Frank­furt a. M. absagen, da nicht alle Spieler zur Ver­fügung standen. Der Turnerinnen-Meister des Hessengaues, M t v. Gießen, hatte zwar ord­nungsmäßig gemeldet, blieb aber dem Kampfplatze fern, was allgemein verurteilt wurde, zumal ber Gaumeister des Frankfurter Turngaues, To. 1860 in Frankfurt a. M., zur Stelle war unb bie Heim­reise antreten mußte, ohne sich mit bem Gegner gemessen zu haben.

Das Hauptinteresse des Tages galt den Spielen in der F a u st b a 11 - M e i st e r k 1 a s s e. Licht- Luftbad Frankfurt, ber Meister bes Gaues Frankfurt war, wie nicht anbers zu erwarten war, bie tonangebende Mannschaft. Sie konnte dank des hervorragenden Könnens jedes einzelnen Mannes, besonders des Mittelspielers unb bes linken Vor- berspielers und dank einer überragenden Wett- kampferfahrung die übrigen Gaumeister ganz über­legen niederringen. Selbst Tgm. Friedberg, unser hessischer Gaumeister, in dein man schon einen beachtenswerten Gegner des vielmaligen deutschen Meisters vermuten konnte, wurde ganz empfindlich geschlagen. Daß das Spiel der beiden besten Mann­schaften des Tages sich besonders reizvoll und span­nend gestaltete, ist mit ein Verdienst der Friedberger gewesen, die in eifrigem Bemühen ernsthaften Widerstand leisteten und dadurch Licht-Luftbad zwangen, sein ganzes schönes Können zu entfalten.

Durch seine Siege über Tgm. Offenbach- Bürgel (Meister der Arbeitsgemeinschaft der Gaue Main unb Offenbad) £)anau) unb To. Hailer (Meister bes Kinziggaues) konnte der Vertreter des Gaues Hessen den zweiten Platz in der Tabelle er­ringen, was ein immerhin noch beachtenswerter Erfolg ist. Tv. Hailer verlor auch das Spiel gegen Osfenbach-Biirgel unb ging somit punktlos aus den Meisterschaften heraus. Trotz feiner Niederlage zeigte aber Hailer ein recht schönes Können, war es im Spiel gegen Bürgel in der ersten Halbzeit doch führend. Man kann daraus ersehen, daß auch kleinere Landvereine bei entsprechender Hebung einen ganz beachtenswerten Gegner abgeben können.

Bei bem Spiel ber Altersturner, wobei Eintracht Frankfurt a. M. unb T o. 1846 Gießen um bie Meisterwürde rangen, zeigten die Frankfurter ein weit besseres Spiel, als die Gießener.Eintracht" gewann auch verdient. Aber trotzdem muß man es den Altersturnern aus Gießen hoch anrechnen, daß sie den Mut hatten, sich einem Gegner wieEintracht" zu stellen. Gießen zeigte ein wirklich schönes Spiel, das auch bei den Zuschauern die verdiente Anerkennung saitd.

Die Oberleitung der Spiele lag bei dem Gauoer- bandsspielwart Klinge (Frankfun) in guten Hän­den. 3n Seibert (Wetzlar), Hirsch (Frankfurt), Schneider (Offenbad)) und Schmidt (Bürgel) standen ihm bekannte und gutbewährte Turner als Schiedsrichter zur Seite. Nachstehend bie Er­gebnisse:

Faustball-Meisterklasse:

Licht-Luftbab Frankfurt a. M. Tgm. Frieb- berg 41:14 (19.6).

Tgm. Friedberg To. Hailer 52:22 (31:10).

Tgm. Friedberg Tgm. Offenbach-Bürgel 39:26 (19:11).

Licht-Luftbad Frankfurt a. M. Tv. Hailer 58:13 (29:5).

Licht-Luftbad Frankfurt a. M. Tgm. Offen« bach-Bürgel 41:11 (26:7).

To. Hailer Tgm. Offenbach-Bürgel 32:37 (21:18).

Daraus ergibt sich folgender Tabellen st and: Licht-Luftbad Frankfurt a. M. 3 Spiele gewonnen, 0 verloren 6 Punkte.

Tgm. Friedberg 2 Spiele gewonnen, 1 verloren 4 Punkte.

Tgm. Offenbach-Bürgel 1 Spiel gewonnen, 2 ver- loren 2 Punkte.

Tv. Hailer 0 Spiele gewonnen, 3 verloren

0 Punkte. Verbandsmeister: Licht-Luftbad Frankfurt a. M. Faustball-Altersklasse:

Eintracht Frankfurt a. M. To. 1846 Gießen 61:20 (31:14).

Verbandsmeister: Eintracht Frankfurt a. M.

Ohne Spiel wurden Verbandsmeister im:

Fau st ball-Turnerinnen: Frankfurter To. 1860.

Schlagball-Meisterklasse: Frankfurter To. 1860.

Schlagball-Turnerinnen: Frankfurter Io. 1860.

Die genannten Gauverbandsmeister werden ben 1. Gauoerband bei den Kreismeisterschafts- spielen des Mittelrheinkreises vertreten, die am 7. und 8. August in Koblenz zum Austrag kommen. Die deutschen Meisterschaften in ben Sommerspielen werden bann in Leipzig am 12. September fest- gestellt. Dem Gau Hessen ist es nicht gelungen, eine Mannschaft in bie Kreisendspiele zu bringen. Bei weiterer eifriger Pflege ber schönen alten Turn­spiele wird ihm das hoffentlich in den nächsten Jahren einmal möglich werden!

Rhönturnfest

auf der Wasserkuppe.

WSN. Fulda, 22. Juni. Das 20. Rhön- turnfeft findet am Sonntag, 8. August, auf ber Wasserkuppe statt. Die Vorbereitungen bazu sind getroffen, so daß es sich würdig den oor- angegangenen anreihen dürste. Zu gleicher Zeit findet auch ein Segelfliegerwettbewerb am gleichen Orte statt. Es dürste demnach ein inter­essanter Tag zu erwarten sein.

DerSlädtekampfimDolksturnen Kiel-Berlin-Hannover

in Hannover endete mit einem knappen Liege Kiels 128 P. vor Berlin 128 P. der Lieg in der großen gemischten Staffel gab den Ausschlag zugunsten Kiels und Han­nover 121 P. 3n der 4 x 100 Meter Frau en staffel stellte der TK. Hannover mit 51,9 eine neue DT.-Höchstleistung auf. Erwähnens­werte Leistungen sind weiter der Hochsprung von Fri. Sommer (Kiel) mit 1,50 Meter, der Weitsprung von Frl. Block (Hannover) mit 5,27 Meter, die Riederlage R ü t e r s im Hochsprung mit 1,785 Meter durch Rawatzki (Berlin) 1,825 Meter. 6er außer Wettbewerb auch 7,02 Meter weit sprang. Das Speerwerfen gewann der frühere VBAV.-Mann Schnurr (Kiel).

Leichtathletik.

Deutsche Turnerfolge in Amerika

Reuhork. 21. 3unt Bei dem Turnfest in Louisville errangen sieben Mit­glieder der deutschen Turnerriege Plätze unter den ersten zehn Siegern im Zehnkampf, u. a..: Pfeiffer, Kaufmann, Weingärtner, Sachs und W ö l f i n g e r. Das Reckturnen der deutschen Riege unter Lei­tung von Turnrat Muehlner wurde all­gemein bewundert.

Das Rheinland - Brandenburg Turn- und Sportfest

im Grünewald - Stadion endete im Gesamt­ergebnis mit dem Siege des Verbandes Brandenburgischer Athletikvereine 1 41.5 P. vor den Rheinischen Sportlern, 106 P. den Rheinischen Turnern 93 P. unö den Brandenburgischen Turnern 79,5 P. Die 100

Meter für Frauen gewann Frl. Hau? in 12,8. 3m lOOO-QHeter-ßauf siegle Bocher in 2:352, im 110 Meter Hürdenlauf Trohbach 152. im 400-Meter-Laus ber deutsche Meister Schmidt in 50,8, in der 4xl00-Meter-Stassel der DBAV. in 42.8. Eine neue deutsche Bestleistung stellte Frl. Schumann im Speerwerfen mit 32,105 Meter auf. Das Handballcntschel- dungsspiel endete erst nach Verlängerung mit einem 7:5-Siege der Brandenburgischen Sportler über die Brandenburgischen Turner Den Gerätedreikampf gewann der Kreis Mittelrhein vor Brandenburg und Rheinland.

Deutsche Hochschulmeisterschaften 1926.

vo. Das Deutsche Hochschulamt für Leibes­übungen schreibt jetzt die Deutschen Hochschul­meisterschaften 1926 in Leichtathletik, im Deutschen Akademischen Mehrkampf und im Schwimmen aus. Die Durchführung der Meisterschaften ist der Unioerfilät 3 en a übertragen worden, die Wettkämpfe finden am 31. 3uli und 1. August an der Thüringischen Landesuniversität statt. Teil- nahmcberechttgt sind alle Mitglieder der Deut­schen Studentenschaft. Angehörige einer Hoch­schule für Leibesübungen find nur zugelassen, wenn sie gleichzeitig volleingeschriebene Studie­rende einer Universität. Technischen Hochschule oder sonst gleichberechtigten Hochschule sind. Es finden folgende Wettkämpfe statt:

Für Studierende: A. Lcichtathle - t i k (nach den Regeln der D. S. B.): a) Einzelwetl- kämpfe: 100, 400. 800, 1500, 5000 'Meter, 110- Meter-Hürdenlauft Hoch-, Weit-, Stab-Hoch­sprung: Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen. Olympischer Fünftampf (100 Meter, Hoch-, Weit­sprung, Diskus- und Speerwerfen), b) Hoch- schul-Staffeln: dreimal 1000 Meter, Olympische (800, 200, 200, 400), viermal 100 Meter für kleinere Hochschule (unter 1000 Studierendes sechsmal 100 Meter für Hochschulen über 1000 Studierende. B. Deutscher Akademi­scher Mehrkampf: 100 Meter, 1500 Meter. Weitsprung, Kugelstoßen, je eine Gerätübung am Reck, Barren und Pferd, 100 Meter Schwimmen, Kopfsprung vom 3-Meter-Brett. C Schwim­men (nach den Regeln des D. S. V.): a) Einzel- kämpse, 100 Meter Brust, Rücken, Seite, beliebig, 300 Meter beliebig, 1000 Meter beliebig, 50 Meter Streckentauchen,Wasserspringen. Schwimm- Mehrkampf (100 Meter beliebig, 50 Meter Tau­chen, Kopfsprung vom 3-Meter-Drett). Zehn Sprünge. b)HochschuI-Stafteln: viermal 100 Meter beliebig, viermal 100-Meter-Lagen.

Für A11 - A k a d e m i k e r: a) bis 32, b) bis 40, c) über 40 3ahre stehen folgende Wett­bewerbe offen: 1. Olympischer Mnfkampf, 2. Schwimm - Mehrkampf, 3. Akademischer Mehr­kampf.

Schwimmen.

Einen neuen Weltrekord im Ivo-Meter Rückenschwimmen stellte der Amerikaner Lauff er (Cincinnati) mit 1:112 auf. Ebenso sicherte er sich das 100* Meter-Del.-Schwimmen, das er in 1:00,3 vor Heitmann (Magdeburg) 1:04,4, Webb (Cin­cinnati) 1:05 und Heinrich (Leipzig) 1:05,1 ge­winnen konnte.

Tennis.

Giestener Tennis-Club v. 1922 - Wetzlarer Tennis-Club von 1912 18:1.

Am Sonntag spielte bie 2. Mannschaft bes (die ßener Tennis-Clubs v. 1922 in Wetzlar gegen bie durch Damen unb Herren aus ber 1. Turniermann­schaft barunter die beste Wetzlarer lurnierfpic- lerin, Frau Dumur verstärkte gleiche Mannschaft bes dortigen Clubs. Das Spiel endete mit einem überlegenen 18:l=Sieg der Gießener. Besonders stark machte sich die Ueberlegenheit Gießens u. a. bei den Spielen Fischer (©.): Diel (W.) u. Frl. Hoos-Schüßler (G.) : Frau Dr. Rau-Dr. Steinbcrf (W.) bemerkbar, welche mit 6:1, 6:1 bzro. 6:0, 6:1 ohne jede An­strengung von Gießen gewonnen wurden. Immer­hin sei nicht unerwähnt, daß einzelne Wetzlarer Spieler, insbesondere Frl. Märzhäuser, sowie die Herren Koch, Winkechausen unb Breidbach, ihren Gegnern ben Sieg burchaus nicht so leicht gemacht haben, wie bies nach bem zahlenmäßigen Gesamt­ergebnis anzunehmen ist, denn nur nach äußerst wechselvollen, z. T. Dreisatzkämpfen, gelang es hier ben Gießenern, Frl. Start sowie den Herren Roller, Schußler unb Cellarius, ben Sieg an sich zu reißen. Ein besonderes Lob verdienen noch die beiden Gie­ßener Damen Fri. Hoos und Fri. Fischer, welche ihr erstes Turnier spielten und in schönem Spiel sicher gewinnen konnten. Die einzelnen Resultate:

Herren-Einzelspiel: 1. Roller (G.): Koch (W.) 9:7, 6:3. 2. Schüßler (G.): Winkelmann (W.) 6:3, 5:7, 6:4. 3. Dr. Schopper (G.) : Dr. Steinbecf (W.) 6:4, 6:0. 4. Cellarius (G.) : Breidbach (W.) 6:3, 3:6, 6:0. 5. Fischer (©.): Diehl (W.) 6:1, 6:1, 6. Scriba (G.): Meister (W.) 6:4, 6:3.

Damen-Ei nzelspiel: 1. Frau Dr. Dütt- mann (G.): Fri. Schenk (W.) 88:6, 6:1. 2. Fri. Wag- ner (G.): Fri. Buse (W.) 6:4, 6:1. 3. Fri. Stark (G.) : Fri. Märzhäuser (W.) 6:4, 7:5. 4. Fri. Hoos (G.): Frau Dr. Rau (W.) 6:3, 72. 5. Fri. Fischer (G.): Fri. Hedrich (W.) 6:2, 6:1.

Herren-Doppelspiel: 1. Dr. Schoppe r- Fischer (G.) : Koch-Winkelmann (W.) 6:2, 6:3. 2. Roller-Schüßler (G.) : Oramas-Breidbach (W.) 6:3, 3:6, 6:3. 3. Scriba-Cellarius (G.): Dr. Stein beck-Meister (W.) 6:3, 6:2.

Damen- unb Herren-Doppelspiel: 1. Frau Dr. Düttmann-Roller (G.): Frau 2)umur- Koch (W.) 4:6, 4:6. 2. Frl. Wagner-Dr. Schopper (G.) : Frl. Schenk-Breidbach (W.) 6:3, 6:2. 3. Fri. Kuhlmann-Scriba (G.) : Frl. Märzhäuser-Winkel- mann (W.) 4:6, 7:5, 6:4. 4. Frl. Hoos-Schüßler (G.): Frau Dr. Rau-Dr. Steinbed (W.) 6:0, 6:1. 5. Fri. Fischer-Fischer (G.): Fri. Buse-Diehl (W.) 6:3, 6:0.

Bad Kreuznach

15 Minuten von Bingen am Rhein: direkte Schnellzngsverbindungen nach allen Richtungen stärkstes Radium-Solbad

u heilt: Frauen, Kinder, Rheuma, Gicht, Aiterserscheinungen.

Empfehlenswerte Gaststätten:

Europäischer Hof Hotel Kauzenberg Hotel Klapdohr Hotel Quellenhof Kurhaue-Paiasthotel Kurheim Dr. Brogsitter andere Häuser schon von

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Auskünfte und Kurschriften

durch die Kurverwaltung.