F. E. Bayern München — I. F. C. Bayreuth 6:0.
B. f. R. Fürth — Wacker München 3:2. Schwaben Augsburg — Sp. Dgg. Fürth 2: 5. 21. S. B. Nürnberg — München 1860 5: 4.
T. Sp. Gde. Waldhof — F. C. Speyer 8:1. V. f. D. Mannheim — Ludwigshafen 03 9:1. Sandhosen — Sp. D. 1898 Darmstadt 3:2. Phönix Mannheim — Phönix Ludwigshafen 2: 3.
Sp. V. Wiesbaden — Trier 05 4: 1.
F. C. Dingen — Sp. 05 Mainz ausgefallen.
F. D. Saarbrücken — Alemannia Worms 2:3.
Wonnatia Worms — Neunkirchen Dorussia 8:0.
I. F. C. Idar — Saar 05 Saarbrücken 2:4.
S. C. Stuttgart — D. f. R. Heilbronn (Samstag) 3:2.
Freiburger F. C. — Union Bückingen 1:1. V. f. B. Stuttgart — Kickers Stuttgart 4:1. Phönix Karlsruhe — S. C. Freiburg 2:3. Karlsruher F. V. — Sportfreunde Stuttgart 7:0.
S. ®. Wacker 04 Berlin — B. F. C. Vorwärts 90 Berlin 1: 0.
B. F. C. Preußen — B. F. C. Allemania 90 Berlin 5: 3.
Union Oberschöneweide — Norden Nordwest 98 4:1.
Hamburger Sportverein — Eimsbüttel 12:2. Holstein Kiel — Gaardener B. V. 7:0.
Fortuna — V. f. B. 2:0.
D j Sp. Vgg. — Olympia Germania Leipzig 3:0. & Wacker — Viktoria Leipzig 4:1.
Turngau Lahn-Dünsberg.
xy. 3m Lahn-Dünsberg-Gau des „Südwest» deutschen Turnverbands" fanden am Sonntag Fan st ballpokal spiele statt. Cs spielten die ^-Klasse in Aliendorf (Lumda), die 6°Klasse ih Mainzlar, während die Jugend sich in Wieseck traf. Erst im Jahr 1926 wurde das Faustballspiel im Gau eingeführt: unter diesem Gesichtspunkt sind die gezeigten Leistungen, insbesondere die der ^-Klasse, als gut zu bewerten.
3n A l l e n d o r f stellten sich dem Schiedsrichter die ersten Mannschaften von Allendorf, Hausen (Kr. Gießen) und Wieseck. Das Los ergab als erstes Spiel "Hansen—Allendorf. War auch die Allendorfer Mannschaft im Zuspiel Hausen gleichwertig, so konnte Hausen durch größere Ruhe das Spiel für sich siegreich gestalten. 46:44. 3n dem nachfolgenden Spiel Hausen gegen Wieseck zeigte sich die Ueberlegenheit der Hausener Mannschaft. 3n der ersten Halbzeit wählte Wieseck die Sonne im Rücken und konnte dadurch das Spiel zunächst offen halten (24:19 für Wieseck). Mit der Sonne im Rücken war aber Hausen der Sieg nicht zn nehmen, so daß der Schiedsrichter, Verbandsspielwart Lehrer Heil (Allendorf), beim Abpfeifen Hansen mit 48:38 als Pokalsieger verkünden konnte.
3n Wieseck traten die Ingendmannschaften derselben Vereine an. Während die Allendorfer die Wiesecker Iugeird, die mit Ersah spielen muhte, mit 20 Gewinnpunkten abfertigen konnte, leisteten die kleinen Hausener besseren Widerstand, und erst beim letzten Ball entschied sich das Spiel zugunsten von Allendorf mit 66:65.
3n Mainzlar traten Londorf, Wieseck und Allendorf an. Ergebnisse waren nicht zu erhalten.
Neue Rekorde bei den Leichtathletischen Kämpfen in Kassel.
3n Anwesenheit einer großen Zuschauermenge nahm das Nationale der Hessen-Preußen !. in Kassel am Sonntag einen glänzenden Derbruf. Es brachte neue deutsche Rekorde. Ergebnisse:
2000-Meter- Laufen: 1. Walperr, Kassel, 5,34 Min. (Rekord): 2. Friede, Breslau, ' 5,41 Min.
4xl00-Meter-Staffel: 1. Phönix. Karlsruhe, 42,1 Sek.: 2. Hessen-Preußen, Kassel, 44,4 Sek. 3n gemischter Staffel wurde ein Rekord aufgestellt und zwar in der Zeit von 41,9 Sek.
Sprinterdreikämpfe über 50, 100 und 200 Meter: Gesamtergebnis nach Puick- ten. 1. Van der Berge, 12 Punkte: 2. Dörner Berlin, 9 Punkte.
200-Meter-Lauf: 1. Faist, Karlsruhe, außer Konkurrenz in 21,8 Sek.: 2. Van der Derge in 22 Sek.: 3. Dörner in 22 Sek.
400-Meter - Laus: 1. Paulen (Holland) in 49 Sek.: 2. Stortz, Halle, 49,6 Sek
800-Me ter-Lauf: 1. Wolliner, Kurhessen-Polizei, in 2:02,2; 2. Doltze, Stettin, in 2:04,8 Min.
Schweden staffel: 1. Phönix, Karls- ruhe, 2:02,6 Min.; 2. Hessen-Preußen, Kassel.
Diskuswerfen: 1. Hoffmeister 42,09,2 Meter.
HandbQll-Städtekampf Berlin - Halle.
3m Handballstädtekampf Berlin-Halle unterlag am Sonntag in Halle die Berliner Mannschaft 10:7 (8:4).
Nurmr in Wien.
Vor 40 000 Zuschauern startete am Sonntag der finnische Meisterläufer Nurmi in einem 3000-Meter-Vorgabe-Laufen in Wien. Unter dem begeisterten Beifall des Publikums lief er die Strecke in dec Zeit von 8:27,6 Min. Zweiter wurde Deckaart (Wien).
Peltzer in Stockholm.
Bei den internationalen Leichtathletik-Wettkämpfen im Stockholmer Stadion siegte am Freitag Dr. Peltzer im 1000-Meter-Lauf vor Svensson in 2:29,9. Der über diese Strecke geplante Rekordversuch hatte bei der ungünstigen Witterung keine Aussicht auf Erfolg
Am Sonntag siegle Dr. Peltzer beim Larijen über 400 Meter in 49,4 Sek.
Najuck deutscher Tennismeister.
3n Hamburg erreichten die Endspiele um die Meisterschaft der Derufstennisspieler am Sonntag ihren Höhepunkt. Nachdem Richter -zunächst Paul Rauch 6:1, 6:1, 6:1 abgefertiat hatte, mußte er sich Najuck 6:3, 6:1, 6:2 beugen.
Boxen.
Der Boxkampf Samson-Körner gegen den Engländer Gibsy Daniels im Berliner Sportpalast am Sonntag endete durch Aufgabe Samson-Körners, der sich eine Muskelverzerrung zugezogen hatte, in der sechsten Runde.
Wirtschaft.
Frankfurter Herbstmesse.
Die Vorbereitungen für die Frankfurter Herbstmesse vom 26. bis 29. September sind abgeschlossen. Die Beschickung hat gegenüber dem Frühjahr vor allem insofern eine Besserung erfahren, als eine ganze Reihe von namhaften Firmen neuerlich ausstellen werden, die im Frühjahr ferngeblieben waren. Um einen kurzen Ueberblick über die Einteilung der Messe zu geben, sei mitgeteilt, daß im „Haus Offenbach" Lederwaren, Bijouterien. Galanteriewaren, Toiletteartikel, Seifen, Parfümerien, Reklameartikel, Spielwaren und Musikinstrumente untergebracht sind, im Haus „Schuh und Leder" Schuhe, Leder und Zubehör, in der Kunstgewerbehalle eine Werbemittel- und Organisationsschau, im „Haus Werkbund" eine italienische Kollekttvausstellung, in der Möbelhalle große und kleine Möbel, Polstermöbel und Zubehör, in der Südhalle Stahlwaren, Haus- und Küchengeräte, Glas, Porzellan. Steingut, Dürsten. Besen, Pinsel, Korbwaren, im „Haus der Moden" Textilien aller Art. Auch die Technische Messe und die Stände im Freien sind gut beschickt. Den Messebesuchern ist Gelegenheit geboten, die große ausgezeichnete Textilschau „Von der Faser zum Gewebe" zu besuchen, die in der Festhalle etwa hundert Textilmaschinen im Betrieb vorführt.
»geben. Zell st off- und ballen. Recht feste Haltung
t a-M., 21. Sept. Tendenz: Fest, aber unsicher - Die Stimmung der Börse ist günstig zu bezeichnen, wenngleich der Geschattsumfang gegenüber gestern eine VermiNiXrung erfahren hot und eine gewisse Unsicherheit erkennen ließ. Der günstige Fortgang der Verhandlungen der Rohstahl- gem ein schäft, deren baldiger Abschluß erwartet wird, stimulierte und gab namentlich dem Montanmarkt em festes Gepräge. Lebhaft waren auch Auslandsrenten im Geschäft besonders Türken Russen und Ungarn waren in Den Vordergrund geruckt, während Mexikaner eher zum Nachgeben neigten. Ein totes Dild bot dagegen der deutsche Rentenmarkt. Nur für Schutzgebiet trat erneut etwas 3nteresse her- n°r Montanwerten zogen
plus 2 Prozent, Dochumer ? m 75 . Prozent, Harpener plus
1 Prozent. Kaliaktien waren weiter befestiat Dagegen gaben Gelsenkirchen (minus 0.5 Proz ) und er"ige Mdere Werte dieses Gebietes leicht nach. Am Chemie mar kl lagen 3. G.° Farben MnherQ?Öer\ Elektroaktien verkehrten ruhig und eher etwas niedriger. AEG. minus 0.75 tidrt und Kraft minus 2, Siemens minus 1 Proz Bankaktien lagen nicht einheitlich. Darm- ftadter gingen um 1 Proz. zurück. Schiff- fahrtsaktlen befestigt. M o t o r e n a k t i en neigten zum Nachgeben. Zellstoff- und ^uckeraktien gehalten. Recht feste Haltung bekundeten die Werte des Metallbank- i>?u88 2 r plus 3,75. Metallbank
plus 2, Metallgesellschaft plus 4,5 Proz. Von
* Engere Zusammenschlußbestre- bungen 3. G. Farbe nindu st rie-Rhein- st a h l. Der DHD. ist auf Grund von Informationen aus zuverlässiger Quelle in der Lage, über Absichten der 3. G. Farbenindustrie zu berichten, die einen engeren Anschluß der Rheinische Stahlwerke A. G. an die 3. G. Farbenindustrie zum Gegenstand haben. Diese Information weist ttotz aller Dementis der I. G. Farbenindustrie zweifellos auf die Absicht des Erwerbs der Aktienmajorität bzw. des vollständigen Aufgehens der Rheinstahl A. G. im Farbenkonzern durch Fusion hin. Die Farbengemeinschaft, die bekanntlich seinerzeit bei Abschluß des Kohlenlieferungskontraktes auch ein Aktienpaket der Rheinstahl A. G. erwarb, hat diese Beteiligung durch Aufkäufe in der letzten Zeit sehr verstärkt. Ihre Anstrengungen, noch nähere Verbindung mit Rheinstahl zu erhalten, erklären sich aus den erwähnten bekannten Kohleinteressen, wobei für die I. G. Farbenindustrie besonders auch der große Besitz an unverrihten Feldern von Rheinstahl in Zukunft interessiert. Durch den englischen Kohlenstreik und die Besserung der Kohlenwirtschaft ist die Stellung der Rheinstahl A. G. gerade in der letzten Zeit bedeutend stärker geworden, so daß das Interesse dec I. G. Farbenindustrie an einem engeren Zusammenschluß von Rheinstahl dadurch ebenfalls stärker werden mußte. Bei der Lagerung der Rheinstahlaktten dürfte es für die I. G. Farbenindustrie keineswegs möglich sein, ihre Absicht durch reinen Dörsenerwerb der an der Rheinstahlmajorität fehlenden Aktten zu verwirklichen, da die größeren Pakete fest in den Händen der bekannten alten Gruppe liegen, die nur unter besonderen Bedingungen zur Abstoßung ihrer Aktten bzw. zu einer Fusion mit dec I. G. Farbenindustrie bereit sein dürfte. Hier scheinen bereits aussichtsreiche Verhandlungen 'eingeleitet worden zu sein. Einen Einfluß auf die Vereinigte Stahlwerke A. G. haben die Absichten der I. G. Farbenindustrie nicht, da die verhältnismäßig geringe Rheinstahlquote an der Vereinigte Stahlwerke A. G. durch eine Fusion mit dem Farbenkonzern lediglich in das Portefeuille des Farbenkonzerns übergehen wird, ohne daß gegenseitige Interessenkollusionen der beiden größten deutschen Konzerne zu be- ürchten sind.
Berliner Börse.
, ^"lin, 21. Sept. Das Geschäst an der heutigen Börse war auch in den Spezialwerten wesentlich ruhiger als an den letzten Ta- £cn-Spekulation scheint sich jetzt langsam auf den Ultimo einzustellen und neigte auf den favori- lerten Märkten zu Gewinnmilnahmen, oder war nur zu niedrigeren Kursen Käufer. In Schiffahrtsaktien.
aus ländischen Renten und verschiedenen Rebenmarkten traten daher leichte Rückgänge ein, die jedoch über 1 Prozent nicht hinausgingen. In fester Haltung eröffneten nur B a n k a k t i e n. unter Hinweis auf angebliche neue Kapitaltrans- aktionen bei einzelnen Instituten, ferner von Montan aktien Rheinstahl auf die Nach- richten über das Interesse der Farbengruppe an öiefer Gesellschaft, und Harpener unter Nachwirkung der günstigen Monatsberichte aus dem Bergbau. schließlich Anleihen auf spekulative Käufe hin. In den übrigen Aktienwerten war die Hal- tung nach Festsetzung der ersten Kurse unsicher. Am Geldmarkt hielt die Flüssigkeit an. Tagesgeld 3,25 bis 5 Prozent, Monatsgeld 5,75
7 ^roaerit. Der D e v i se n v e r k e h r war ruhig. Die Frankenvaluten gaben im Verlaufe teidjt nach. Die Reichsmark liegt weiter sehr fett mit 4,1965 gegen Kabel.
frankfurter Börse.
Datum:
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 21. Sept. Es wurden notiert: Weizen. Wetterauer. 28,50 bis 28,65 Mk • Roggen, inländischer, 22,50 bis 23; Sommergerste ur Brauzwecke 23 bis 26; Hafer, ausländischer. 17.50 bis 18; Mais. gelb. 18.25 bis 18,50; Weizenmehl, inländisches. Spezial 0. 41,25 bis 41 75- Roggenmehl 33 bis 34; Weizenkleie 9.25; Row genkleie 10,50. Tendenz: fest.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 20. Sept. Auftrieb: 1363 Ander, ^runter 354 Ochsen (6 aus Oesterreich), 85 ?"üen, 622 Kühe, 302 Färsen; 287 Kälber, 135 Schafe: 3758 Schweine. Es notierten (50 Kilo- gramm ß«benbgeroid)t): Ochsen, vollfleischlge, aus- aemaftetc, jüngere 60 bis 64 Mk., ältere 58 bis 63; sonstige vollfleischige 50 bis 57; fleischige 42 bis 48; jeritm genährte 35 bis 40. Bullen: jüngere, voll-
-Ochsten Schlachtwerts 50 bis 54; sonstige vollfleischlge oder ausgemästete 44 bis 49. Kühe- lagere, oollfleischige höchsten Schlachtwerts 51 bis 55, sonstige vollfleischige oder ausgeinäftete 43 bis
Daustvffaktien wurden Holzmann 1 Proz. niedriger. Bon Oelwerten waren Rütgerwerke befestigt. Der Freiverkehr blieb umsatzlos. Drown Boveri 132. Entreprise 8, Growag 60, Franks. Handelsbank 85. Ufa 39 Proz. Vorkriegspfandbriefe notierten auf gestriger Dasis. Weiter zeigte das Aktiengeschäft teilweise nachgebende Tendenz. Nur Rheinstahl lagen au Meldungen über angebliche Verhandlungen mit der Farbengruppe fester. Der Geldmarkt ist weiter flüssig. Tagesgeld 4,5 Prozent angeboten. Monatsgeld 5,5 bis 7,5 Prozent, Warenwechsel 5.37 Prozent, Dank-Ahepte 4,75 Prozent. Im Devisenverkehr lagen die westlichen Frankenvaluten weiter leicht abgeschwächt. Paris gegen London 174, Brüssel 180,25. Dagegen konnte sich Mailand auf 133.50 gegen das Pfund befestigen. London notierte gegen Kabel weiter schwach mit 4,855.
Börsenkurse.
5% Deutsche ReichSanlethr . 4% Deutsche ReichSanlcihe . 3'/,°/» Deutsche RcichSanlethr 3% Deutsche Reichsanleihe . Deutsche Sparprämienanleihe <% Preußische Koniols • . . 4% Hessen 9'/,°/« Hessen 3% Hessen .
Deutsche Werlb. Dollar-Anl. dto- Doll -Schatz-Anweilng.*) <°/o Zolltnrken . 6°/o Goldmerikaner ... .
Berliner Handelsgesellschaft. Lommerz- und Prtvat-Bank. Darmst. lmd Nationaldank . Deutsche Bank.........
Deutsche BereinSbank . . . . DiSconio Commandit . . • Metalldank..........
Mitteldeutsche Lreditbank. . Oesteireichischc Lreditanstalt. Westbank............
Bochumer »Saß
Buderus. . ........ Taro Deutsch-Luxemburg ..... Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpener Bergbau......
Kaliwerke AscherSlcden. . . . Kaliwerk Westeregeln. . . . . Laurahütte .......... Oberbcdarf ......... Phönir Bergbau . Rhcinstahl...........
Niebeck Montan ...... Tellus Bergbau .....
Bereinigte Stahlwerke A,-G- Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd .... Thcramlkche Werke Albin . . Zunentwcrk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......
Anglo-Cont.-Gnano.....
Chemische Mayer Alapin . . I. G. Farbcnindustrie, A.°G. Goldschmidt..........
Holzverkohlung RütgerSwerke Scheideanstalt Lllg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mamkraftwerke ......
Schlickert...........
Siemens 4 Halske
Adlcrwerkc Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Heyligensiaedt . , , Mcguin.............
Motorenwerke Mannheim .
Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . Mctallgesellichafl Frankfurt. Pet. Unton A.-G........
Schuhfabrik Herz.......
Sichel
Zellstoff Waldhof.......
Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waabäulel . . .
Frankfurt a.M.
Berlin
Sd)hu> Kur»
l-Uhr- Kur»
Schluß-! Anfang
knr»
1 Kur--
20.9.
21. 9.
20. 9.
21. 9.
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162’
136.75
137
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138,5*
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145,75
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—
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—
73,5
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120’
119.4’
119.6*
119,2’
153*
153’
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69
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—
—
140,2*
140,5
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164,2*
165,5’
162.5*
162,7’
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162,7*
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129,5
—
_
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126,5
127I
—
—
—
101,75
97,75
—
283’
281.7*
282.5*
281.5*
107,9
107.5
108
118
50,75
—
—.
117
117,25
116
116,62
158,25
164.75
—
161*
160’
160,7’
160.9
159’
—
157,75
158,75
107,75
—
138.7*
—
110*
138,6*
202’
201’
201,5*
208.5’
84,12
83,25
83
82,5
82
—
81,12
82.5
28,75
—-
14
—
43,62
—
—
42
—
—
—
— '
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38.1
—
—
—
144
—
—
95
—
94.75
—
60
—
59.5
—
—
3.25
178,5'
—
180
181.5
74,65
—
75,75
90,75
90,75
91,5
—
20 Septbr.
21. Septbr.
Amtliche Notirung
Geld 1 Brief
Amtliche Notierung
Geld
1 Brief
Amft.-rNolt.
167,92
1,706
168,34
167,94
168,36
Buen..Aires
1,710
1,706
1,707
Brss.°Antw.
11,35
11,39
92,07
11,29
11,33
Ehnstiania.
91,85
111,35
91,85
92,07
Kopenhagen
111,63
111,35
111,63
Stockholm . Helsingfors.
112,08
112,36
112,04
112,32
10,55
10,59
10,547
10,587
Italien. . .
15,21
15,25
15,13
15,30
London. .
20,341
20,391
20,342
20,392
9? en York . .
4,191
4,201
11.77
4,191
4.201
Porig....
11,73
11,69
11,73
Schwei, . .
60,98
61,18
80,99
81,19
Spanien . .
63,54
63.70
63,57
63,73
Japan . . .
2,043
2,047
2,043
2,047
Rio de Jan Wien in
0.638
0.640
0.638
0.640
Oest. abgest
69,11
69,25
69,115
69,255
Prag ....
Belgrad . .
12,412
12,452
12,412
12,442
7,413
7,433
7,41
7,43
Budapest. . Bulgarien .
6,867
6,887
6,87
5,89
3,047
3,057
3,047
3,057
Lissabon
21,625
21,575
21,475
21j525
Danzig. . .
81,36
81,56
81,36
81,56
Konstantin.
2,195
2,205
2,192
2,202
Athen. .
4,89
4,91
6,09
5,11
Canada. .
4,195
4,205
4,195
4,205
Uruguay . •
4.19
4.20
4.19
4.20
________________Banknoten.
Berlin, 20 Septbr.
Geld
Brief
Amerikanische Note» ..... Belgische Noten . ....... Dänische Noten........
Englische Noten ...... Französische Notes ...... Holländische Noten.....
Italienische Noten ......
Norwegische Noten......
Deutsch-0estcrr..Lioo Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten . . . , , Schweizer Noten.......
Spanische Noten......
Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten.......
4,175
11,30 111,07
20,32 11,97
167,53 15,26 91,65 69,00
2,22 111,72
80,75 63,39 12,38 5.835
4,195 11,36
111,63 20,42 12,03
168,37 15,34 92,13 69,30
2,26 112,28
81,15 63,71 12,44 5.875
50, fleischige 32 bis 42; gering genährte 20 bis 30 Färsen (Kalbinnen, Jungrinder): vollfleischlge, ausgemästete höchsten cschlachtwerts 58 bis 62; ooll- fleischige 50 bis 57; fleischige 45 bis 50. — Kälber: beste Mast- und Saugkälber 86 bis 90; mittlere Mast- und Saugkälber 75 bis 85; geringe Kälber 60 bis 74. — Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel 45 bis 49; mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel 37 bis 44; fleischiges Schafvieh 30 bis 36. — Schweine: Fettschweine über 300 Pfd. Lbendgewicht 80 bis 82; vollfleischlge Schweine von ca. 240 bis 300 Pfd. 80 bis 83; von ca. 200 bis
240 Pfd. 80 bis 84; von 160 bis 200 Pfd. 80 bis
83; fleischige von ca. 120 bis 160 Pfd. 76 bis 80;
Sauen 65 bis 75 Mk. . --
Don den Schlachtviehmärkten.
An den Schlachtviehmärkten der vorigen Woche hielten sich die Auftriebsziffern auf der gleichen Höhe, wie in der Vorwoche. Die Marktlage gestaltete sich für Rinder, Schafe und Schweine, namentlich aber für die erstgenannten, etwas weniger günstig, während sie. bei Kälbern im Vergleich zur Vorwoche eine leichte Besserung aufweist. Demgemäß konnten auch-di« Preise für Kälber an einer Reihe der unten genannten Plätze eine leichte Befestigung erzielen. Bei den übrigen Gattungen war die Preisbildung wenig einheitlich, neigte aber an der Mehrzahl der Derichtsplähe eher zur Schwäche.
Auf den nachstehenden Märkten wurden für ein Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert;
Rinder
Kälber
Schafe
Schweine
Berlin
22—57
58-94
34-65
73-84
Bremen
25-55
46-120
32-58
60-77
Breslau
20-62
55-83
36-62"
72-85
Chemnitz
24-62
60-85
43-57
75-8?
Dortmund
28-63
63-100
40-55
75-84
Dresden
25-61
67-88
33-67
70-85
Düfleldorf
26-64
55-90
—
70-86
Elberfeld
25-62
65-100
—
72-85
Essen
28-62
55-120
36-52
73-84
FrankfurtM.
18-62
60-88
30-50
65-85
Hamburg
15-57
35-88
25-58
65-81
Hannover
15-58
40-90
25-60
70-81
Husum
18-58
—
43-52
—
Karlsruhe
21-60
60—76
—
76-86
Kassel
25-63
55-76
—
74-87
Kiel
17-50
33-77
28-57
49-77
Köln
20-63
56-120
35-53
74-88
Leipzig
24-62
65-90
30-64
74-87
Magdeburg
20-60
35-80
25-55
70-85
Mannheim
14-61
56-86
36-46
70-84
München
17-60
66-83
—
80-86
Stettin
10-57
35-83
18-56
70-84
Stuttgart
14-60
65-82
—
64-85
Zwickau
15-56
72-85
30-60
76-87
Gießener Wochenmarktpreise.
Es kostete auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Butter 190 bis 200 Pfennig, Matte 35, Käse (10 Stück) 60 bis 100, Wirsing 10 bis 15 Weißkraut 8, Rotkraut 12 bis 20, gelbe Rüben 10 bis 15, rote Rüben 10, Spinat 20 bis 25, Römischkohl 10, Dohnen (grüne) 15 bis 20, Dohnen (gelbe) 25, Unterkohlrabi 8, Tomaten 20, Zwiebeln 15 bis 20. Meerrettich 40 bis 80, Kürbis 10, Kartoffeln 4, Frühäpfel 12 bis 15, Falläpfel 8, Birnen 10 bis 15, Zwetschen 15 bis 18, Brombeeren 50. junge Hahnen 100 bis 110, Suppenhühner 100 bis 120; das Stück: Eier 15, Blumenkohl 50 bis 100, Salat 5 bis 10, Salatgurken 10 bis 30, Cinmachgurlen 2 bis 4, Endivien 8 bis 20, Oberkohlrabi 5 bis 12, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 20, Sellerie 20 bis 50; das Bund: Radieschen 10 bis 15 Pfennig.
Nundfunk-programm.
Mittwoch, 22. September.
3.30 bis 4 Uhr: Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchefters: Neue Tänze. 5.45 bis 6.05 Uhr: Dücherstunde. 6.15 bis 6.45 Uhr: „Luftverkehr nach dem Osten", Vortrag von Herrn Scharlach. 6.45 bis 7.15 Uhr: »Eine deutsche Farm im schwarzen Erdteil", Vortrag von Käthe Woldmann. 7.15 bis 7.45 Ubr: Schachstunde. 7.45 bis 8.15 Uhr: „Mannheims Stadtbild", Vortrag von Stadtoberbau- direttor Zizler. 8.15 Uhr: Gastspiel der Direktton Sander-Graef: „Madame Pompadour", Operette in drei Akten von Leo Fall.
Letzte Nachrichten.
Das Ergebnis des hessischen Volksbegehrens.
Darmstadt, 21. Sept. (Eigener Drahtbericht.) Der Landesabstimmungsausschuh zur Prüfung des Volksbegehrens in Hessen beendete heute seine Arbeit. Es wurde eine Entschließung angenommen, in der es heißt: „Der Landesabstimmungs-Ausschuh wolle demgemäß vorbehaltlos Beschluß fassen: Die Zahl der gültigen Unterschriften ist mit 6 1 999 fe ft ge ft eilt. Damit sind die in der Verfassung und in dem Gesetz vorgesehenen Vorschriften beachtet."
Die Fortsetzung der Besprechungen.
Paris 21. Sept. (TU.) Der Vertreter des „Excelsior" will aus autorisierter Quelle erfahren haben, daß Stresemann im Falle einer Billigung der Abmachungen Driand-Strese- nann durch das französische Kabinett, schon An-
Stuber nach Paris kommen werde. Außerdem bestehe bie Möglichkeit, daß die nächste Tagung des Völkerbundsrates im Dezember in Berlin stattfindet, wodurch Driand Gelegenheit haben würde, sich nach Berlin zu begeben.
Driand vor dem Kabinetlsrat.
Paris, 21. Sept. (SU. Eigener Draht« bericht.) Soeben wird vom Ministerpräsidenten olgendes Communiquc herausgegeben: Driand hat dem Ministerrat über die Haltung und Arbeiten der französischen Delegation in Genf Bericht erstattet. Die Regierung beglückwünschte Driand zu dem.erzielten Ergebnis. Driand unterrichtete den Ministerrat auch über eine Unterredung mit Dr. S t r e s e - mann. Die Regierung stimmt mit ihm vollkommen überein über dir Bedeutung dieser Besprechung und hält es für vorteilhaft, sie fvrlzusehen. Im nächsten Ml- delt, die die Besprechungen aufwerfen könnten." nisterrat werden die technischen Probleme behan-


