Wenn CS kalt ist, schafft ein Teller wärmender Suppe behagliches Wohlgefühl. Wirklich gute Suppen bereitet man ohne langes Zurichten und ohne große Kosten aus MAGGts kochfertigen Suppen. Ein Würfet für 2 Teller 13 Pfg. -Große Auswahl: Eier-Sternchen, Erbs, Reis,Grünkern. Königin und viele andere Sorten. Man beachte die einfache Kochanweisung
der
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Berlin, 50 Jan
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Börsenkurie.
(Ohne Gewähr.)
Beriicksichti- Lehrer Karl (Brieflitera- Goethe und
Banknoten. (Ohne Gewähr.)
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Kirche und Schule.
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Rundfunk-Programm
des Frankfurter Tenders.
(Aus der ^Radio-Umschau-.) Freilag, 22. Icmuar:
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Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
(Ohne Gewähr.)____________
unter reichlich aitgebnlen, Monatsgeld nominell 8,50—9,50 Proz. Im D e v i s e n v e r I e h r logen das englische Pfund und die japanische Währung weiter sehr fest. Paris notierte heute gegen London 129,40 fast unverändert. Warschau gegen Kabel 7,30. Die übrigen Valuten waren nicht wesentlich verändert.
(Eigener Drahtbericht des .Gießener Anzeigers".)
F r a n k f u r t a. M.. 21. Ian. Tendenz: Fest und lebhaft. - Die heutige Börse stand anfangs wiener im Zeichen einer st ü r m i s ch e n H a u s s e, die auf fast allen Märkten zum Ausdruck kam. Die scharfe Aufwärtsbewegung vollzog sich unter Führung der Montanwertc, von denen Harpener mit einem Gewinne von 7 Prozeick an der Spitze standen. Auch die anderen Werte dieser Gruppe hatten Avancen von 3 blis 4 Pro- jent aufzuweisen. Die Geschäftstätigkeit nahm erneut einen starken Umfang an und übertrug sich auch auf Schiffahrts- und Elektro-
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handelt wird. Als Redner in den Gemeindeabenden ist diesmal Heinrich Naumann, der in ganz Oberhessen bekannte und beliebte Volksredner, gewonnen. Erfreulich ist nicht nur die Beteiligung der obersten Kirchenbehörde, welche die Bedeutung der Dorfkirchenbewegung für die evangelische Kirche erkannt hat, und dadurch auch mit den weltlichen Kirchenvorständen Fühlung gewinnt, sondern auch die Beteiligung der weltlichen Behörden, Kreisamt und Kreisschulamt, die bisher reges Interesse bewiesen haben.
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gnng in ihrer Erziehung". Vortrag von Stricker. 6—6.20 Uhr: Die Lcfestuude tur): Aus dem Briefwechsel zwischen Zelter. 6.20—6.30 Uhr: Stunde der
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3.30—4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis > Uhr: Hansfrauen-Nachmittag. Programm u. a.t Die Besonderheit der Kinder und die
Wirtschaft.
Die Reichseinncrhmen bis Ende Dezember 1925.
Aach einer vom Reichsfinanzministerium veröffentlichten Uebersicht stellten sich die Einnahmen des Reiches im Monat Dezember 1925 u. a. bei der Einkommensteuer auf insgesamt 142 339 895 Rm. (darunter aus Lohnabzügen 112 749 065 Am.), an Körperfchaftssteuer auf 3 436 168 Rm., an Vermögenssteuer auf 20 042 120 Reichsmark, an Erbschaftssteuer auf 1 852 854 Rm., an Umsatzsteuer auf 87 708 785 Rm., an Kapital- Verkehrssteuer auf 6 493 089 Rm., an Kraftsahrzeugsteuer auf 2 429 945 Rm., an Rennwett- und Lotteriesteuer auf 6 839 166 Rm., an Wechselsteuer auf 3 256 481 Rm., an Beförderungssteuer auf 25 389 786 Rm., an Steuer zum Geldentwertungsausgleich auf 3130 959 Rm., so daß sich das Erträgnis aus den gesamten Besitz- und Berkehrssteuern auf 307 981 864 Rm. stellt. Zölle und Verbrauchsabgaben erbrachten insgesamt 179 396 737 Rm, darunter Zölle 49 899 312 Rm., Tabaksteuer 68 966 018 Rm., Zuckersteuer 19 201 220 Rm., Diersteuer 14 935 795 Rm., Einnahmen aus dem Branntweinmonovol 18 036 429 Reichsmark. Weinsteuer 6 204 241 Rm.
Für die ersten neun Monate des vom L April 1925 bis 31. März 1926 lausmden Fiskaljahres hat sich ein Einkommensteuerbetrag von insgesamt 1 747 930 365 Rm. ergeben (Voranschlag für das gesamte Fiskaljahr 1,7 Mil- liaröc Rm.), darunter aus Lohnabzügen 1 101 666 791 Rm. Aus der Körperschaftssteuer kamen in der Berichtszeit auf 139 797 433 Rm. (300 Mill. Rm.), an Vermögenssteuer 169114 701 Reichsmark (500 Mill Rm.), an Erbschaftssteuer 20 970 696 Rm. (36 Mill. Rm.), an Umsatzsteuer 1 151 003 872 Rm. (1,5 Millarde Rm.), an Ka- Pttalverkehrssteuer 83 401 239 Rm. (130 Mill. Reichsmark), an Kraftfahrzeugsteuer 47 921 671 Reichsmark (60 Mill. Rm.). cm Rennwett- und Lotteriesteuer 56 232 896 Rm. (60 Mill Rm.) an Wechselsteuer 53 459 972 Rm. (50 Mill. Rm.), an Beförderungssteuer 258 415 097 Rm. (282 Mill. Reichsmark), an Steuer zum Geldentwerlungs- ausgleich 36 567 399 Rm. (66 Mill. Rm.); das Erträgnis aus Zöllen belief sich auf 423 529 955 Reichsmark (356 050 000 Am.), an Tabaksteuer auf 458 812 423 Rm. (560 200 000 Am.), an Zucker- ftcuer auf 176 591 833 Rm. (185 Mill. Rm.) an Viersteuer auf 199 708158 Rm. (174 Mill. Reichsmark), Einkünfte aus dem Branntweinmonopol auf 104 016 250 Rm. (150 Mill. Rm.), an Welnsteuer auf 58 252 331 Rm. (59,5 Mill. Reichsmark).
Insgesamt beliefen sich also die Einnahmen m den ersten neun Monaten des Rechnungsjahres 1925/26 auf 5 282 966 023 Rm.. während für das gesamte Rechnungsjahr eine Einnahme von 6 343 750 000 Rm. vorveranschlagt worden war. Unter Berücksichtigung der Zeitverhältnisse läßt sich jetzt schon Voraussagen, daß das Rechnungsjahr 1925/26 bei fast allen Einnahmequellen mit ganz erheblichen Ueberschüssen, die teilweise weit über den Voranschlag hinaus- gehen, abschlietzen wird. Auf der anderen Seite ind allerdings auch die Ausgaben teilweise erheblich über den Voranschlag hinausgegangen. Die Reichshauptkasse weist für die Zeit vom 1. April bis 31. Dezember 1925 Einzahlungen von insgesamt 5 485 782 935 Rm. und Auszahlungen im Gesamtbeträge von 5 648 426 689 Rm. aus. Es hat sich mithin in der Berichtszeit ein Zuschußbedarf von 162 643 754 Rm. ergeben.
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Börse.
werte, die weiter stark gesucht blieben. S chi f f* fahrtsaktien ballen Gewinire von 2 Prozent aufzuweisen. E l e k t ro - A k t i en von 2 bis 3 Prozent. Am Chemiemarlt waren die Kursveränderilngen ohne größere Bedeutung, da sich das Interesse für diese Werte weniger bemerkbar machte. Am Dankenmarkt, der in fester Spaltung verkehrte, stiegen Berliner Handel um 4 Prozent. Auto-, Zellstoff» und Ma schineN'-Aktien lagen weiter fest. 'Lebhaft gefragt waren wieder Zuckerakti eil, die im Kurse 1 bis 2 Prozent höher gingen. Der Kassamarkt verkehrte unter Bevorzugung der niedriger im Kurse stehenden Werte lebhaft und fest. Deutsche Anleihen lagen ruhig bei uneinheitlicher KursentWickelung. Lebhaft ging es wieder am Auslandsrentenmarkt zu, wo besonders Türken gesucht blieben. Pfandbriefe lagen fest. Der Freiverkehr war still bei unveränderten Kursen. Benz 33 Proz., Brown-Boveri 54 Proz., Entreprise 10, Growag 46 Proz^ Krügershall 64 Proz., Petroleum 76 Proz., Afa 5b"Proz., Afra 57 Proz. Im weiteren Verlaufe, als dis vorliegenden Orders erledigt waren, wurde das Geschäft wesentlich ruhiger, zumal Publikumsaufträge nicht eingelaufen waren. ' Die Stimmung blieb aber weiter zuversichtlich und unter weiterer Beteiligung der Spekulation auf den führenden Märkten konnte sich die feste Stimmung behaupten. Der Geldmarkt ist unverändert leicht. Tagesgeld war zu 6V2 Proz. angefcoten. Monatsgeld stellte sich für erste Adressen auf 7VZ bis 73, i Proz. bei reichlichem Angebot, zweite Adressen zahlen 9 bis 9x/2 Proz. Bankdiskonten 61/» Proz. Industrie-Akzepte 7V2 bis 8 Proz. Im Devisen verkehr behauptete London ge- . gen Kabel seine Festigkeit mit 4.861,\. Paris lag gegen London fast unverändert mit 129,20. Sonst waren keine Veränderungen zu verzeichnen.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers"^ Frankfurt a. OIL, 21. Jan. Es tourdennotiert: Weizen, Wetterauer 26 bis 26,25, Roggen, inländischer 17,75, Sommergerste für Brauzwecke 22 bis 24, Hafer, inländ. 18,50 bis 21,50, MaiS (gelb) 20,50 bis 20,75 Weizenmehl, inländ^ Spez. 0 41 bis 41,50, Roggenmehl 26 bis 26,50, Weizenkleie 11,10 bis 11,30, Roggenkleie 11,25 bis 11,50. Tendenz: Ruhig.
Frankfurter Schkachtviehmartt.
(Eigener Drahtberich! des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 21. Ian. Auftrieb:
2 Rinder, 920 Kälber, 703 Schafe, 387 Schweine. K alber: feinste Mastkälber 70 bis 75, mittlere Mast- und beste Saugkälber 60 bis 69, geringere Mast- und gute Saugkälber 50 bis 58, geringe Saugkälber 44 bis 49 Mk.: Schaf e: a) Weide- mast schafe: Mastlämmer und Masthämmel 42 bis 48, geringe Masthämmel und Schafe 34 bis'41, b) mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merz- schafe) 23 bis 33 Mk.: Schweine: vollfleischige von 80 bis 100 Kg. 80 bis 82, unter 80 Kg. 75 bis 79, von 100 bis 120 Kg. 80 bis 83, von 120 bis 150 Kg. 80 bis 82 Mk. Marktverkauf: Bei langsamem Handel geräumt. Norddeutsche Mast- kälber über Notiz gehandelt.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 20. Ian. Im Berliner Produltenhandel hat sich das Angebot in Brotgetreide wenig gebessert und bleibt im übrigen in ile&er- einstimmung mit festeren Ausslandsmeldungen zu hoch gehalten, um übermäßige große Nachfrage hervorzubringen. Im Lokomarkt hielt die Exporttätigkeit für prompte Ware unvermindert an, doch ist heute nur zu hohen Geboten anzukommen. Das Niveau war gegenüber dem gestrigen Schluß anfangs fester, doch schwächte sich die Tendenz im Verlauf der ersten Stunde erneut ab. Im Lieferungshandel eröffnete Märzweizen 1,50 Mark und Maiweizen 2 Mart höher, für Roggen begannen die gleichen Monate 1,50 Mark bezw. 1 Mark gebessert. Gerste im Angebot doch ruhig, Hafer etwas fester. Mehl schwer umgeseht, Futterartikel ohne nennenswerbe Veränderung. Es notierten pro 1000 Kg.: Weizen (märkischer) 247—253, Weizen (Pommern) 247 bis 253, Weizen (März) 269,5—269, Weizen (Mai) 276—275,5, Roggen (märkischer) 145—152, Roggen (Pommern) 144—151, Roggen (März) 177—176.5, Roggen (Mai) 189—188,5. Gerste (märkisch) 180—207, Futtergerste 148—162, Hafer (märkischer) 160—171, Raps 340—345; pro 100 Kg.: Weizenmehl 32,50—36, Roggenmehl 22,25 bis 24,25, Weizenkleie 11,25—11,50, Roggentteie 9,75—10,25, Viklvriaerbsen 26—36, Kleine Speiseerbsen 22—25, Futtererbsen 20—22, Peluschken 20—21, Ackerbohnen 20—21, Wicken 21—23, Lupinen blau 12—12,50, Lupinen gelb 14—15,
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pfeifen in Merlau 145, für neue Glocken in Flensungen 122 und für das Flensungener Kirchbaukapital 142 Mk. Der Frauenverein brachte 120 Mark auf zur Befreiung eines armenischen Waisenkindes aus mohammedamscher Knechtschaft.
* Dom Erzbergbau i in L ahn- und Dillgebiet und Oberhessen. Verglichen mit dem November hat sich die Lage auf dem Eisensteinmarkt im Lahn-Dillgeviet und in Ober- Hessen im Dezember 1925 noch weiter verschlechtert, für die wenigen noch mit äußerster An- Irengung aller Kreditmöglichkeiten im Gange gehaltenen Dettiebe gestaltet sie sich immer unhaltbarer. Wenn auch die flüssigen Mittel für die Zahlung von Löhnen und Gehältern bisher noch gereicht haben, so können doch die fälligen Steuern und Soziallasten bereits nicht mehr ristgerecht aufgebracht werden. Sollten hierfür Zwangsbcitreibungen einsetzen, so werden auch noch die letzten Betriebe zum Erliegen kommen.
Berliner Börse.
i Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".)
Berlin, 21. Ian. Die unsichere und fast nervöse Haltung, die den größten Teil der gestrigen Börse beherrschte, ist heute einer neuen Hausse gewichen, die ihren Ausgang vom Montan markte nahm. Hier hatten besonders Harpener lebhafte Steigerungen bis 7 Proz. zu verzeichnen. Es verlautete dabei unbestätigt, daß die Gesellschaft nach umfangreichen Rückteilungen und Abschreibungen entgegen den bisherigen Erwartungen eine Dividende aru schütten will, die sich auf 5 Prozent belaufen soll. Das Ausland nahm wieder größere Käufe in Schiffahrtsaktien vor, so daß die Kurse dieser Gruppe starke Steigerungen aufwiesen. Ausgehend non diesen Spezialbewegungen eröffnete die Gesamtbörse bei regem Geschäft in fester Tendenz, zumal auch Elektro- und Kaliaktien rege Nachfrage bei anziehenden Kursen aufzuweisen hatten. Im übrigen fanden die Ausführungen auf der gestrigen Rheinstahl-Hauptversammlung lebhafte Beachtung, und schließlich bot die andauernde Flüssigkeit des B ö r s e n g e l d m a r k e s eine weitere Anregung. Tagesgeld 6—8 Proz. und dar- 1
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* G r 0 beN - LiNdeN, 19. Ian. Im Jahre 1925 wurden hier 46 Kinder getauft, nämlich 26 Knaben und 20 Mädchen, konfirmiert wurden 46 und zufälligerweise auch 26 Knaben und 20 Mädchen. Getraut wurden 9 Paare und beerdigt 27 Personen.
—/— Büdingen, 19. Jan. Dieser Tage sand > im Singsaal des hiesigen Wolfgang-Ern st - Gymnasiums eine sehr zahlreich besuchte ? Elternversammlung statt, die sich vor allem . mit der Zukunft der Schule beschäftigte, Die r Versammlung wurde von Oberstudiendirektor Dr.
Keller eröffnet und geleitet. Dr. Keller trug zunächst die einzelnen Schultypen vor, die für die Umwandlung des Reformgymnasiums in Betracht kommen, nachdem die Hoffnungen, die man seinerzeit vor 3 Zähren auf das Reformgymnasium gesetzt hatte, sich keineswegs erfüllt haben. Der Redner legte Vorteile und Nachteile der einzelnen Typen gerade für die Büdinger Verhältnisse klar. Zn der Aiuspracke ergriffen u. a. Pfarrer Becker, Notar Steil, Major Wichert, Pfarrer Hoch, Pachter Schmidtmann und Professor Wittekind das Wort. Einstimmig wünschte die Versammlung die Wiederher st ellung des alten Humanist ischen Gymnasiums. Den besonderen Wünschen, die mit dieser „Restauration" Zusammenhängen, soll weitgehend Rechnung getragen werden, msbeiondere soll für die Mädchen, die das Gymnasium bei- m, in späteren Jahren statt der griechischen Sprache die englische unterrichtet werden Wi- wir hören, steht auch das Ministerium in Darmstadt diesen Wünschen wohlwollend gegenüber, so daß mit der Umwandlung des Reformgymnasiums in ein Humanistisches Gymnasium schon mit dem kommenden Schuljahr gerechnet werden kann.
*1* Merlau, 19. Jan. Die alljährlich von den Pfarrämtern aufzustellende Tl e b e r s i ch t über das kirchliche Leben, fotpeit sich irr Zahlen wiedergeben läßt, hat für das Jahr 1925 i m Kirchspiel Merlau folgendes Ergebnis: Der evangelischen Landeskirche gehörten an in Merlau 608. in Kirschgarten 47, in Flensungen 475, in Ilsdorf 137, in Stockhausen 140 und in Weickartshain 422, zusammen 1829 Personen. Die sonntägliche Durchschnittsziffer des Gottesdienstbesuches betrug 247 Erwachsene und 75 Kinder. Am heiligen Abendmahl nahmen 1830 Gemeindeglieder teil Getraut wurden in der Kirche zu Merlau 5, Flensungen 6, Weickartshain 3, zusammen 14 Paare, getauft in Merlau 15. Kirschgarten 2, Flensungen 7, Stockhausen 4, Weickartshain 6 Kinder, zusammen 34, konfirmiert 57, beerdigt in Merlau 11. Kirschgarten 1, Flensungen 8, Stockhausen 1 und in Weickartshain 5, zusammen 26 Personen. Die Gesamtsumme der Liebesgaben betrug 1700 Mk., dabei für die Mission 176, für Innere Mission 239, für den Gustav-Adolf-Derein 280, für neue Orgel-
Die Vereinigung der Freunde Dorfkirche, die in Oberhessen vor 15 Jahren un stillen Salzhausen gegründet wurde, hat sich in i^rer oberhessischen Heimat besonders in den Nach- knegsjahren kräftig entwickelt. Jetzt gehören ihr über 100 Mitglieder, Geistliche und Laien, an. «eit Jahren hat sie es verstanden, auch die weltlichen Mitglieder der Kirchenvorstände zu interessieren und zu Tagungen zu sammeln, in denen wichtige kirchliche, religiöse oder sittliche Fragen des Volkslebens besprochen und die Kirchenvorstände zur Mitarbeit angeregt und begeistert werden. So waren im letzten Winter in drei Dorfkirchenvorstehertagungen über 600 geistliche und weltliche Mitglieder der Kirchenvorstände zu ernster Beratung versammelt, in denen neben finanziellen Aufgaben der Kirchenvorstände vor allem die ernste und wichtige Jugendfrage eingehend besprochen wurde. Für den laufenden Winter sind allein für den südlichen Teil der Provinz drei Tagungen vorgesehen. Am 8. Februar in Großen-Lin den, am 22. Februar in 2111 en ft ab t und am 15. März in Langsdorf. So ist allen Kirchenvorstehern durch geeignete Bahnverbindung die Möglichkeit gegeben, an einer der Tagungen teilzunehmen. Diesmal wird außer dem Prälaten D. Dr. Diehl, der in Großen-Linden predigt, der neue Superintendent unserer Provinz, Öberkirchenrat Wagner, die Predigt im Eröffnungsgottesdienst halten. Als Thema, das in allen drei Tagungen zur Verhandlung steht, ist die in unserer Zeit sehr wichtige Frage der „Sonntagsheiligung" in ihrer Bedeutung für das Volksleben vorgesehen, lieber diese Frage werden Pfarrer Dr. H e y m a n n - Rodheim bzw. Dekan S c ri b a - Eichelsdorf und Landwirt und Schriftsteller Heinrich Naumann in Nanzhausen bei Lohra reden. Die auswärtigen Teilnehmer sind auch in diesem Jahre wieder zum Mittagessen Gäste der Einwohner der Tagungsorte, so daß außer den Reisekosten keine Unkosten entstehen. Frühzeitige Anmeldung bei den Ortsgeistlichen ist wegen der Unterbringung wünschenswert. Glänzend bewährt hat sich die schon seit Jahren geübte Einrichtung, die Tagungen an einem Montag zu halten, damit am Tage vorher der festgebenden Gemeinde ein Fest bereitet werden kann. Festgottesdienst mit Chören der Gemeindevercine am Vormittag, ein Gemeindeabend, zu dem die Dorfkirche den Redner stellt, dienen demselben Leitgedanken, der auch die montägliche Tagung beherrscht, so daß also diesmal in diesen Orten die Bedeutung des Sonntags für das Familienleben und Gemeindeleben be-
Amerikanische Note, Belgische Noten . . . V. V. Dänische Notm ...... Englische Noien ....... Französische Noten ..... Holländische '.toten .... Italienische Noten ... . i Norwegische Noten
-:äl00 Kronen Rumänische Noten .....
Schwedische Noten Schweizer Noten . . . , Spanische Moren ...*,** Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten . . ....
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Deutsche BereinSbank • ■ . . DiSconto Commandi« • • . Metallbank...........
Mitteldeutsche Creditbank . Oesterrcichilche Kreditanstalt Westbank .......
Bochuuier Guß ......
Buderus ........ Caro ......... .
Deutsch Luxcmbnra Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpener Bergbau jialuverke Äschersleben.... Kaliwerk Westeregeln Laurabütte Oberbedarf Phöuir Bergbau ..... Rhcinstabl...........
Aiebcck Montan ....... Tcllus Bergbau....... Hamburg-Anierika Paket. . . Norddeutscher Llovd . . . Cheramtsche Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . , Philipp Holzmanu......
Auglo-Coni-Guano Chemische Mäher Alapin . . I- fs-arbeuilidustne, A.-lA. Goldschmidt..........
Holzverkohlung RütgcrSwerke Scheidcanstalt «llg. Elektrtzitätü-Gesellschast Bergmann .....
Momkraftwerke ......
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Siemens & Halüke .....
Adlerwerkc Kicher ..... Daimler Motorm. ..... Hehligcnstaedt.....
Meguin Motorenwerke Maunbeim . frankfurter Armaturen . . Zkonscrvenfabrik Braun . . . Mctallgescll'Laft Frankfurt. Pet. Union A.-G Schubiabrik He« • . .... Sichel Zellstoss Waldhos Zuckersabrik Frcuikcntbal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .
Frankfurter Vereinigung für Heimatkunde: Waldenser Siedlungen unserer Heimat", Vortrag uon E. Lantelmc. 6.30—7 Uhr: Italienischer Sprachunterricht. 7 bis 7.20 Uhr: Stenographischer Fortbitdungskursus für alle Systeme (Diktat von 80 Silben aufwärts). 7.20 bis 7.30 Uhr: Film-Wochenschau. 7.30—8 Uhr: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung: - Die menschliche Hand im Lichte der Entwicklungslehre", Vortrag von Professor Max Flesch. 8 bis 9 Uhr: „Von neun bis zwölf, ein konzentrierter Abendbummell 9—10 Uhr: Konzert der Tanzkapelle Steiner.
Frankfurt a.M
Berlin
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Datum:
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10,545
10,585
10,545
10,585
Italien. . .
16.91
16,98
16,93
16,97
London.
20,100
20,455
20,392
20,444
Neuyork . .
4,195
4,205
4,195
4,205
Paris. . .
15,66
15,70
15,745
15,785
Schweiz . .
81.03
81,23
81,03
81,2!
Spanien. .
59,37
59,61
1,876
59,37
59,51
Japan . . .
1.842
1.890
1,894
Rio de Jan. Wien in T--
J 632
'.637
0.631
0.641
Lest, abgest.
■>9,05
59.15
59.07
59.21
Prag ....
12,415
12,455
12,416
7,43
12,456
Belgrad . .
:.4»2
7.452
7,4 >
Budapest. .
0,875
5,895
5,872
6,892
Bulgarien
2,615
2,625
2,8>5
2,8' 5
Lissabon
21 225
21,275
21,225
21,27.5
Damig. . .
80.90
81,10
’ 80.88
81.08
Konftc.ntin.
2,185
2.1 5
2,205
2,21.)
Silben. . .
5.79
5.81
5.79
5.81
Cauada. . .
4.187
4,197
4.188
4,198
Untfluah . .
4.335
4.345
4.33".
4.345


