landsweizen 31,25 bis 32,75; Inlandsweizen 29,75 bis 30; Auslandsroggen 26,25 bis 26,50; Inlandsroggen 25. Auch das Mehlgeschäft blieb mit Ausnahme der April -Mai-Termine ruhig. Weizenmehl Dez.—Ian.—Febr. 41,25 bis 41,50; März 41 bis 42,75; Roggenmehl 34,50 bis 36. In Braugerste sind die Käufer zurückhaltend und die Preise gegen die Vorwoche unverändert 26 bis 29. Futtergerste war mit 21 bis 22 im Markt. Hafer eher etwas rückgängig und mit 18,75 bis 19,50 angebolen. La-Plata-Mais bei immerhin guten Amsähen, vor allem in naher Ware 19,25 bis 19,50 mit Sack. Die Aachfkage nach Futtermitteln war auch in dieser Woche gut, wobei jedoch zu beobachten ist, daß die Käufer nicht jeden Preis anlegen. Kleie, grob, 12,25 bis 12,50? fein 11,50; Weizenfuttermehl 14,25 bis 14,50 und Weizen-Rachmehl 22.75 bis 23,25. In Oelkuchen war gutes Geschäft, jedoch das inländische Angebot sehr gering. Man legte für Rapskuchen 17 bis 17,25; Erdnußluchen 20,75 bis 21,25 an. In belgischem und französischem Rapsluchen waren franko süddeutscher Station mit 16,50 bis 16.75 angeboten. Malzkeime 16 bis 16,50; Biertreber 16,50 bis 17 Mark.
' Der Eisenerzbergbau im Ro - v e m b e r. Die Produktion der Siegerländer Gruben bewegte sich im Rovember und auch jetzt noch in steigender Linie, dagegen konnten wegen Wagenmangels die von den Hütten angeforderten Mengen nicht voll zum Bersand gebracht werden. Die Rachfrage nach Eisenerzen des Lahn-Dillgebietes -und aus Oberhessen Hot sich gegenüber dem Vormonat fühlbar gestärkt. Da die Weitergewährung der Staatshilfe nunmehr für die nächste Zeit gesichert ist, konnte eine, weitere Verstärkung der Belegschaft teils vorgenommen, teils ins Auge gefaßt werden, in der Hauptsache wird sie sich jedoch erst im Dezember auswirken.
* Peters Union A. G., Frankfurt a. M. In dem jetzt vorliegenden Bericht für das Geschäftsjahr 1925/26 wird über den Geschäftsgang gesagt, daß sich im März eine Belebung eingestellt habe, die im selben Maße bis jetzt ünhalt. Die Preise seien im Einklang mit der Tendenz der Rohmaterialien wiederholt herabgesetzt worden, so daß die Unkosten entsprechend gekürzt werden konnten. Die Bilanzsumme hat sich von 18,21 auf 15,83 Mill. Mark ermäßigt. Wie .bereits mitgeleilt, sollen wiederum 8 Proz. Dividende aus die Stammaktien und 7 Pro.z. auf die Vorzugsaktien verteilt und 234 000 Mark vorgetragen werden. Ein weiterer Ausbau des Geschäftes sei mit größeren Betriebsmitteln möglich gewesen, denen dir holländische Anleihe von 1,6 Mill. Gulden gedient habe. Die Verwaltung hoffe auf einen weiteren Aufstieg des Geschäftes. Der o. H. V. am 30. Dezember wird bekanntlich die Erhöhung des A. K. von 6 auf 9 Mill. Mark vorgeschlagen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 20. Dez. Tendenz: Aktien fest, Anleihen ruhig. — Die Börse eröffnete die neue Woche an den Aktien Märkten ziemlich lebhaft und f est. Uitterstütz; wurde die freundliche Haltung durch die Erleichterung am Geldmärkte, nachdem der heutige Zahltag als glatt überwunden cugesehen wird. Die Bewegung ging hauptsächlich von Montanwerten aus, wo günstige rheinische Meldungen über Absatz und Liquidität des Bergbaues Vorlagen. Außerdem fand der Markt eine Stütze in dem anhaltend festen Kurs der 6: ■ 1 rustaktien. Stimulierend wirkte sch. auch die Annahme der Rückgabe-Bit. ..i amerikanischen Repräsentantenhaus, wodurch
Freigabewerte lebhafter umgeseht wurden
und sich gut befestigten. In I. G. - Farben
Aktien zeigten sich neue Meinungskäufe. Don Elektroaktien zeigten besonders Siemens feste Haltung. K a l i a k t i e n waren aus die bevorstehende Trustbildung in der Kaliindustrie hin stärker gesteigert. Von Montanwerte n wurden höher: Harpener um 6,75 Prozent, Gelsenkirchen um 2,25 Prozent, Mannesmann um 1,65 Proz., Bochumer um 2,25 Prozent. Am Bankaktien markt konnten sich Commerz- und Deutsche Bank stärker befestigen (plus 3,5 Proz.), die übrigen Bankaktien zogen bis 3,25 Proz. an. Am Elektromarkt gewannen Schuckert 2,5 Proz. und Lahmeyer 1,25 Prozent; von Freigabewerten Berliner Handel plus 4,5 Proz. und Rord-Lloyd plus 2,5 Proz. Petroleum-Aktien sehr fest. Deutsche Erdöl plus 6,75 Proz., Rütgerswerke plus 3,75 Proz. Die Werte der Metallbank- gruppe waren bis zu 2 Proz. höher. Bnull k t i e n ruhig und fest. Süddeutsche Zucker- und Maschinen - Aktien bis zu ein Prozent erhöht. Autoaktien anziehend. Anleihewerte blieben stark vernachlässigt. Kriegsanleihe behauptet. Schutzgebiet 15,33. Von fremden Renten lagen Türken schwächer. Am Geldmarkt ist nach Ueberwindung des Zahltages eine Erleichterung eingetreten. Tagegeld 6.25 Prozent. Monatsgeld unverändert. Im weiteren Verlaufe blieb die Börse fest und lebhaft an den Aktienmärkten. Einige Spezial- werte tonnten sich weiter um 1 bis 1,5 Prozent befestigen im Devisenverkehr waren zeichnen. Paris gegen London 121, Mailand Vzeichnen. Paris gegen London 121, Mailand 108,75. London-Kabel 4,8512.
Berliner Börse.
Berlin, 20. Dez. Die Weihnachtswoch? lieh sich an den Aktienmärkten nicht ungünstig an. Die Spekulation hielt die Zeit für gekommen, kleine Neuanschaffungen vorzunehmen. Die Anregung hierzu dürfte vom Geldmarkt ausgegangen sein, wo eine Entspannung eingetreten ist, da die hohen Zinssätze ausländische, Mittel hierherziehen. Tagesgeld 41/? bis 6 Proz., Monatsgeld 7 bis 8 Proz., doch soll auch schon unter diesen Sähen anzukommen gewesen sein. Außerdem lagen auch verschiedene günstige Meldungen aus der Wirtschaft vor, u. a. die Annahme der Freigabe-Bill im amerikanischen Repräsentantenhaus. An den Aktienmärkten konnten die Kurse im allgemeinen 2 bis 3 Proz. anziehen. Einzelne Spezialwerte erzielten wesentlich höhere Gewinne, so Zellstoft-Waldhof piuS 6'/° Prvz. Am Bankenmarkt entwickelte,sich lebhafte Umsahtätigkeit. Mitteldeutsche Credit- bank, die bisher unter den Berliner Großbanken am niedrigsten notierten, hatten eine sprunghafte Aufwärtsbewegung von 14 Proz. zu verzeichnen. Die übrigen Bankaktien setzten 3 bis 4 Prozent, höher ein. Bevorzugt waren ferner die Freigabe- werte, die über das übliche Maß anzogen. Gut befestigt waren ferner Bauaktien, Montan- und Elektrowerte. Von Montanaktien waren namentlich Kaliwerte stärker befestigt, bei Steigerungen von 3 bis 3*/zProz. Im Devisenverkehr war das Geschäft sehr ruhig, die Kurse kaum verändert.
FranLsurtcr ^trrLdcbörse.
Frankfurt a. M., 20. Dez. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 29 bis 29,25; Roggen, inländ, 24,25 bis 24,50; Sommergerste für Brauzwecke 25 bis 26,50; Hafer, inländ, 19 bis 19,50; Mais (gelb) 19,50; Weizenmehl, inländ., Spezial 0, 40,50 bis 41,25; Roggenmehl 35 bis 36; Weizenkleie 11,75; Roggenkleie 12; Erbsen 40 bis 70 Linsen 50 bis 90; Heu, süddeutsches, gut, trocken. 8,75 bis 10; Weizen- und Roggenstroh dcahtgepreßt 4,50 bis 5. gebünd. 4 bis 4,25; Treber, getrocknet, 16,25 bis 16,50 Mk. Tendenz: Ruhig.
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Berliner Handelsgesellschaft.
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Sommer;- und Priuat-Bank.
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Tarmft. und 'JZaUoitalbanf -
258
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Tcutiche Bank.........
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Diskonto Kommandit ....
171.2.1
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Dresdner Bank........
163
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Metall dank...........
172
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Lcstc reichliche Kreditanstalt.
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Gelsenkirchener Bergwerke. .
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Elektr. Lieferungen......
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Vidit und Kraft .......
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Mamkra'twcrke........
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Schlickert...........
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—
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 20. Dez. Auftrieb: 1439 Rinder (darunter 326 Ochsen, 40 Dullen, 674 Kühe, 346 Färsen), 630 Kälber, 194 Schafe, 4279 Schweine. — Rinder: (Ochsen) voll- fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 58 bis 61; (ältere) 53 bis 57; sonstige vollfleischige (jüngere wie ältere) 47 bis 52; fleischige 41 bis 46. (Dulle n) jüngere, voll- fteischige, höchsten Schlachtwerts 50 bis 56; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 45 bis 49. (Kühe) jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 48 bis 53; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 40 bis 47; fleischige 32 bis 39; getäng genährte 22 bis 31. (Färsen — Kalbiirnen,
Iungrinker —) vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 55 bis 61; dollfleischige 48 bis 54; fleischige 40 bis 47. — Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 80 bis 84; mittlere Mast- unb Saugkälber 70 bis 79; geringe Kälber 60 bis 69. — Schafe: Mastlämmer und jüngere Mast- hämmel (Weidemast) 40 bis 44; mittlere Mastlämmer, ältere Mrfibömmel und gut genährte Schafe 35 bis 39; fleischiges Schafvieh 33 bis 33. — Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 78 bis 80; vollfleischige Schweine von ca. 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 79 bis 81; von ca. 200 bis 210 Pfund Lebendgewicht 80 bis 82; von ca. 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 79 bis 81; fleischige Schweine von ca. 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 76 bis 80. — Marktverlauf: Rinder bei lebhaftem, Kälbcr und Schafe bei ruhigem Handel ausverkauft. In Schweinen mittelmäßiges Geschäft und nahezu ausverkauft. Der nächste Diehmartt findet am Mittwoch, 22. Dezember statt.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
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