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Friedberg.

«. April. Der herein IPtele beschloß in einer eneraberlammlung, feine ilnfall zu versichern der Prämien einen tzvndrr- ! Mk. von den lettinimil- Der L. s.D dec zur Zeil Höhe stehl und in der lehlni rte Erfolge errungen hri, faStafftfläufen, Sie anläh- nöheitslooche hier «a feiner Gröhe

iften beteiligen.

i m, II. Qfoxxt Der W in diesem Jahre sein um begehen. Aus diesen Verein eine große Fist' ovche. Am 21. Juni sindet sias sellaus »Aunduci nachmittags ein grohd utnier statt. Der 31 un Lichtbildervvrtrag bck- luli wird ein Aolkssest der­en I. Juli sind zu einem cste Kräfte gewonnen. m Veranstaltungen w;tb ca Schvimmsest im stabil' ,-n ,u dem dcutschcSpiheii- hme zugesagt haben, W fest am Teichhaus oder «J n Abend des gleichen razei Ätoiw*5 «Ä*

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nächsten Mittwoch vorgenommen werden kann. Der Umzug wird dadurch beschwerlicher, das; vorerst keine Akten oder sonstigen Gegenstände mit in das neue Gebäude überfährt werden dürfen. Da in dem alten Kreisamtsgeboude der Messingkäfer festgestellt wurde, muß vor dem Umzug eine Der- f| a f u n g sämtlicher Mobiliargegen- tSnde vorgenommen werden. Diese Vergasung wird von Freitag, 23., bis Montag, 26., durch- geführt. Der eigentliche Umzug mit den Akten wird alsdann am Dienstag, 27. April, vorgcnom- men. Während dieser Zeit wird im neuen Kreis orntsgebäude ein provisorischer Betrieb aufrecht- erhalten. Den langjährigen Bemühungen der hiesigen Körperschaften und Sportvereine ist es ge­lungen, einen Sportplatz zu schaffen. Da In unserer Gemeinde das Feldbereinigungsversahren durchgeführt wird, konnte erreicht werden, daß die sog. Bruchwiese für Eportzwecke bercitgestellt wurde. Aus der jüngsten Gemeinderats« sitzung: Dem Wunsche der Freiwilligen Feuer­wehr entsprechend, wurde beschlossen, das Sprit­zenhaus zu erweitern und einen Schlauch- trockenturm zu errichten. Ein weiterer Antrag auf Errichtung einer Feueralarmeinrichtung mit Sirenen »urb? abgelehnt. Auf Antrag wurde zur Fertigstellung des Jugendheims auf der Herchenhaincrhöhe ein entsprechender Bei­trag bewilligt. Für die neuen städtischen Häu­ser wurde die Miete neu geregelt. Ein gro­ßer Mißstand wurde dadurch behoben, daß' die früher in reichem Maße vorhandenen Bänke er­neuert werden sollen.

)( Ort en berg, 17. April. Ein Miß­stand in unserer Gemarkung soll jetzt durch Dif* Feldbereinigung abgestellt wer­ben. Bisher fehlte in denWingert" (den frü­heren Weinbergen Ortenbergs, die sich nach Wippenbach hinziehen) ein geeigneter An- und Abfuhrcoeg, die Besitzer der Grundstücke mußten unter großer Mübe ihre Ernte bis zum nächsten Weg aEitranen. Jetzt werden zwei Parallelwege mitten durch die Wingert angelegt, die eine be­queme An- und Abfuhr gestatten. Die Plane liegen zur Zeit auf, mit den Arbeiten, bei denen auch Erwerbslose Beschäftigung finden können, soll in Kürze begonnen werden, so daß bis zur Heuernte die Wege bereits benutzt werden kön­nen. Die Wasserversorgung unserer Gemeinde ist teilweise sehr schlecht. Am 14. und 15. April versagte in den Vormittagsstunden in den höher gelegenen Stadtteilen das Wasser. Auch die Lichtverhältnisse sind sehr man­gelhaft. Das Licht brennt abends oft so düster, baß nur mit Anstrengung dabei gelesen werden kann. Hoffentlich finden beide Mißstände bald Abstellung.

-/- Ortenberg, 17. April. Dieser Tage sand die 51. ordentliche Generalversammlung des hiesigen Vorschuß - und Kreditvereins statt. Die ausscheidenden Mitglieder des Aus­sichtsrats, Lehrer Köhler und Fabrikant Schmidt, wurden einstimmig wiedergewählt. Sämtliche Beschlüsse des Vorstandes und Aus­sichtsrates fanden die einstimmige Genehmigung der Versammlung. Der Reingewinn betrug

für da- Jahr 1925 4310,77 Mk. ES wurde eine Dividende von 10 Prozent verteilt.

Hrcis Lchottcn.

W8R. Schotten, 17. April. Das große Jugendheim, das der Vogelsberger Höhenklub auf der Herchenhainer Höhe errichtet, ist im Rohbau fertig. Es ent­hält zwei Tagesrüume. 12 Schlaf-immer mit 50 Betten und einen 40 Betten faßenden Schlas- raum im Dachgeschoß usw. Fließendes Wasser kommt von einer hvh.'r gefaßten Quelle. Dadurch wird das Heim nicht nur für die wandernde Jugend eine schöne Herberge sein, sondern eS kann auch von allen Schulen aus hiesiger Ge­gend als Landhsim für längeren Aufenthalt be­nutzt werden. Es liegt auf weitschauender Höhe in herrlicher Ratur, nahe dem Ehrenmal für die Gefallenen deS Vogelsberger Hotzenklubs. Die Enthüllung dics?s Denkmals und die Ein­weihung deS Hcimes wird am Himmelfahrttage stattfinden.

Mrcie Lauterbach.

WEN. Schlitz, 17. April. Nach 12jjähriger Tätigkeit in unserem Orte verlieh Oberpfarrer Knodt jetzt seinen bisherigen Wirkungskreis, um die ihm übertragene erste Pfarrstelle in Bad- Nauheim anzutreten. Oberpfarrer Knodt erfreute sich hier einer großen Beliebtheit. Er war u. a. Gründer und Leiter der Volkshochschule, die ihm [ür seine wissenschaftlichen und belehrenden Dortrage zu Dank verpflichtet ist. Auch die Grün- düng des Heimatmuseums ist hauvtsächlich auf seine Initiative zurückzuführen. Als Kreis­urkundenpfleger und gräflicher Ar­chivar ist er zweifellos einer der besten Kenner der Geschichte unserer engeren Heimat.

Starkenburg.

Darmstadt, 18. April. D:r Provin­zialausschuß der Provinz Starkenburg ver­kündete am Samstag das Urteil in dem Streit- verfohren zweier Darmstädter Gastwirte gegen die Stadt Darmstadt wegen Erhebung der Getränke st euer. Hiernach wurde die Er­hebung einer Getränkesteuer für unzulässig erklärt. Die Kosten des Verfahrens hat die Stadt Darmstadt zu tragen. Um dem Städte­bild ein freundlicheres Aussehen zu geben, be­steht hier feit vielen Jahren einKomitee Darmstadt im Blumen- und Pslan - zen sch muck", das für Vorgärten, Da Ikone und Fenster Preise verteilt (im letzten Jahr 150). Das Komitee hat sich jetzt wieder an die Ein­wohnerschaft gewandt und fordert sie auf, für ganze Etraßenzüge und Plätze einen einheit­lichen Blumenschmuck zu wählen. Ilm die Weihnachtszeit sind hier zahlreiche Keller- einbrüche in Wirtschaften verübt worden. Es wurden nur bessere Weinmarken ge­stohlen. Die Di'ebe vergruben die Flaschen oder versteckten sie, um sie später auszutrinken. Der Polizei Ist es jetzt gelungen, mehrere junge Burschen als die Einbrecher zu ermitteln. Auf Grund eines Beschlusses der Instand-

setzungSkommissivn sollten in dem Hause eines Konditor- in der Hügelstraße Ausbes­serungen vorgenomnen werden. Der Haus­besitzer erteilte daraufhin der Kommission den Descheck), er werde jedem, der daS Haus betrete, um die Reparaturen vorzunehmen, mit der Waffe entgegentreten. Da auch weitere Verhandlungen erfolglos blieben, wurden P o - lizeibeamle in d e Wohnung deS Konditors geschickt, unter deren Schuh dann Arbeiter die AuSbesserungsaröeiten vornahmen. Der sonder­bare Vorfall wird ein gerichtliches Rachspiel ha­ben. Ein Einbrecher st a h 1 dieser Tage aus dem Schaukasten eines Schuhgeschäfts eine An­zahl von Schuhen. Es waren aber keine vollständigen Paare, sondern nur Einzel- schuhe. Sowohl der Einbrecher wie der Ge­schäftsmann sind wohl höchst unzufrieden. Der Schuhhändler hat dem Einbrecher ein Paar Stiesel versprochen, wenn er die Schuhe wieder zurückerstattet.

WSR. Offenbach, 17.April. Der erste Hauptgewinn der Offenbacher Kunst- hauslotterie, bestehend in einem Fünf- zimrnerhaus im Werte von 20 000 Mk., ist an den richtigen Mann gefallen. Der glückliche Ge­winner war der schon seit längerer Zeit er­werbslose Former Llohann Rickert In der Moltkestraße in Ofsenbach. Wie ver­lautet. zieht er es jedoch vor. an Stelle des erst noch zu erbauenden Hauses die vorgesehene Bar­auszahlung von 17 0 0 0 M k. anzunehmen. Das GlucksloS wurde auf Veranlassung des jüngsten noch minderjährigen Kindes des Ge­winner- gezogen.

Die untergegangero Eisen­industrie des oberen Nidda.ales.

ch Ober-Schmitten, 17. April. Die Namen der beiden Dörfer 06er- unb Unter- Schmitten weifen darauf hin, daß diese a n Stätten alter Eisenindustrie ge­gründet worden sind. Ehemalige Wald- schmieden bildeten für beide Gemeinden den SiedlungSkern. Wenn auch jede Erinnerung an jene Zeit entschwunden ist, so haben sich doch einige Flurnamen erhalten, die ihre Entstehung der Eisenindustrie desSchmittener Grundes' verdanken. (Hammerweg. Am Eisnen. Schmieb- graben, Eisenkaute u. a.) Das geringe Vorkom­men des Eisens im Riddatal veranlaßte Wohl das frühe Eingehen der Schmittener Waldschmie­den. Die Papierindustrie übernahm spä­ter vorhandene Gebäude und Wasserkräfte (Pa­piermühlen). Das in der Folgezeit gewonnene Eisenerz des oberen RiddataleS wurde zur Ver­hüttung nach Hirzenhain verfrachtet. So heißt heute noch der Weg von Over-Schmitten nach Ober-Lais, der von dort weiter nach Hirzen- hain führt, Hirzenhainer Weg. Auf diesem Wege wurde auch viel Eisen aus dem Solmser Land nach Hirzenhain überführt, um das Niddatäler Eisenerz durch Vermischung mit Solmser Erz leichter schmelzbar zu machen. Länger als die Waldschmieden hielten sich die Ragelschmieden

im Riddatale. Roch vor kurzem lebten «He Männer, die in ihrer Jugend im Kreise fröh­licher Gesellen Rägel schmiedeten und diese im Zwerchsack" au ihren Kunden, den Schuhmachern der Umgegend, trugen, und in vielen Hosreiten finden sich heute als Ställe benutzte Räume, die noch den RamenSchmedde" (Schmiede) führen, in denen jahrhundertelang daS fleißige Hämmern der Ragellchmiede erllang, die ge­wöhnlich in Gesellschaft in einer Schmiede ar­beiteten, die für die Kinderwelt früherer Taae ein Hauptanziehungspunkt war, da der Blasebalg von einem im Rade lausenden Hunde in Bewe­gung gesetzt tourte. 3n EichelSdors soll sogar einmal ein Fuchs diese Arbeit erlernt haben. Spuren des Eisenbergbau - sind noch sehr deutlich in derEisenkaut e Ge­markung Eicheisdors (Forstort IrrhauSköpse) nahe bei der ..Dicken Eiche' sichtbar. Hier sind noch etwa 20 Stollenlöcher (Pingen") zu erkennen, in denen einstmals der Bergmann den Eisenstein gewann, diesen dann zuHalden* türmte und auf schlechten Wegen nach Hirzen­hain auf dieHütte" lieferte, um dann erst füc seine Mühe bezahlt zu werden.

Kleine Strafkammer Wetzlar.

Q Ein Schneider au-Wetzlar war in erst-r In­stanz vom Amtsgericht Wetzlar wegen gefährlicher Körperverletzung zu zwei Monaten Gefängnis ver­urteilt worden und hatte gegen dieses Urteil Be­rufung eingelegt. Die Verhandlung erbrachte nicht den Beweis, daß der Angeklagte schuldig märe. Da« Urteil lautete daher auf loftenlofe Frei- sprechuna.

Ein Metzgermeister aus Braunfels stand wegen Nahrungsmittelfälschung unter Anklage. Der Angeklagte hatte die Wursthülle, um der Wurst ein besseres Aussehen zu geben, außen mit einem bräun­lichen Anstrich versehen. Das Gericht erster Instanz (Amtsgericht Braunfels) hatte den Angeklagten des­halb zu 50 Reichsmark Geldstrafe, Hilfsweise zehn Tagen Gefängnis, verurteilt. Hiergegen legte der An­geklagte Berufung ein und führte zur Begründung an, daß er viele Frankfurter Metzgermeister kenne, die in gleicher Weise wie er verführen: sogar ein früherer Hofmetzger, der an den Berliner Hof ge­liefert habe, hätte das gleiche getan, ohne daß dies beanstandet worden wäre. Ferner berief er sich dar­auf, daß er bereits früher in einer gleichen Ange­legenheit unter Anklage gestanden habe, aber da­mals freigefprochen worden fei. Das Gericht be­schloß, einen Sachverständigen zu laben und vertagte die Sache.

Aus bem Amtsverkündigungsblatt.

DaS Amtsverkündigungsblatt Rr. 31 vom 16. April enthält: Förderung deS Wohnungsbaues. Maul- und Klauenseuche in Lich und Bellersheim. Dackordnung der Ge- mcinbe Saasen. Bekämpfung der Geschlechts­krankheiten. Pädagogischer Rundfunk. Feld- bewinigung Großen-Linden. Schuh der TßgeL Straßensperre. Gefunden, verloren. Dienstnachrichten.

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Bckainttmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Grohen- Vuseck für 1926 Rj. liegt vom Dienstag, 20. bis einschl. Montag. 26 d. M., aus unserem Amtszimmer zur Einsichtnahme offen. Der Gemeinderat hat die Erhe­bung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen wer- den. 3531D

Großen-Duseck, 18. April 1926. Hessische Bürgermeisterei Grohen-Buseck.

____Gans.__

Der vom Gemeinderat beratene Vor­anschlag der Gemeinde Allendors a. d. Lahn für 1926 Rj. liegt vom 19. April l. I. eine Woche lang auf der Bürger- meisterei zur Einsicht der Jnteresienten offen. Während dieser Zeit können Ein- toenbunaen vorgebracht werden Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen worden, zu der auch die Ausmärker bei- zutragen haben.

Allendorf a. d. Cahn, den 19. Avril 1926. Bürgermeisterei Allendors a. d. Lahn

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