bitäum als Inhaber der von ihnen gegrün» I beten und neu erbauten Gastwirtschaft ,-Zum Bahnhof" dahier.
* Gründera, 17. Dez. Die hiesigen Gewerbetreibenden erhielten dieser Tage elften Anforderungszettel mit der Lieberschrift , Für Kirchen st euer vom Gewerbe" ober „Kirchensteuer vom Ertrag". 2lus manchen Zetteln fand sich Noch die Angabe „aus deut Jahr 1925". Hierdurch entstand die Meinung, daß das Gewerbe mit einer besonderen Kirchensteuer belastet worden sei, und die Empfänger der Anforderungen gerieten in begreifliche Erregung. ES war doch bekannt, daß im Jahre 1925 ran- eine Kirchensteuer von dem Einkommen, nämlich 15 Prozent staatliche Einkommensteuer, erhoben wurde. Die Sache klärte sich dann als Fehler der Finonzkasse auf. Im Jahre 1925 wurde von den Berufen, deren Einkommen von vornherein nicht so festgestellt werden konnte, wie das der Beamten und Lohnempfänger, eine Vorauszahlung der Einkommensteuer ein- gezogen. In dieser sollte auch die Kirchensteuer mit erhoben werden. Das hatte die Finanzkasse i>e rsäumt und muhte deshalb zur Racher heb-ung der noch nicht bezahlten Kirchensteuer schreiten. Wenn man diesen Zweck auch auf den Steuerzetteln, die jetzt nach fast zwei Jahren hinausgehen, richtig vermerkt hätte, so wäre manche Aufregung erspart geblieben. Jedenfalls ist das Gewerbe nicht zu einer besonderen Steuer für kirchliche Zwecke herangezogen worden. Im Jahre 1926 wurde die Kirchensteuer lediglich von dem Einkommen und von dem nichtbebauten Grundbesitz erhoben.
Kreis Friedberg.
sf. Friedberg, 17. Dez. Seit einiger Zeit wird hier in der Oeffentlichkeit die Frage der Gründung eines Friedberger Verkehr s- v er eins lebhaft besprochen. Auf Anregung der Presse hat jetzt die Stadtverwaltung maßgebende Persönlichkeiten eingeladen, und es wurde eine Kommission gewählt. Die GrünVungs- versammlung soll in den ersten Lagen des neuen Jahres stattfinden. — Gestern nachmittag sand im Rathaussaal eine Stadtverord- neiensibung statt. Der Beitritt zur „H a - f r a b a" (Automobilstraße Hamburg— Frankfurt -Basel) wurde einstimmig beschlossen. Die Hundesteuer für 1927 bleibt tote bisher beim Betrage von 24 Mark und 12 Mark Zuschlag für jeden weiteren Hund. Für sämtliche Schu- 1 e n der Stadt Friedberg wurden Feuerlösch- a p P a r a t e , im ganzen acht Stück angeschafft, im Gesamtbeträge von ungefähr 720 Mark. Die Frage der Ablösung für Altbesitzan- i eit) en wurde an den Finanzausschuß zurück- gewiesen. Der LeilortSbauplan für die Leonhardstraße wurde nach den Vorschlägen des Hochbauamts genehmigt. Der Beitritt zum Berkehrsbund Oberhessen wurde einstimmig beschlossen. Eine längere Debatte entspann sich lediglich über die Frage deS R e u - uaueS deS Wasserturm S. Oberbaurat • Haag erläuterte den Plan deS Reubaues an Hand eines Modells und verschiedener Zeichnungen. Auf Antrag des Beigeordneten Dr. Leuchtgens und des Stadtv. IhI wurde die Sache wegen des hohen Preises noch einmal an den Ausschuß zurückgewiesen. Für die Errichtung einet- gärtnerischen Anlage neben dem Bahnhof wurden zirka 1800 Mark bewilligt.
Kreis Alsfeld.
V Grebenau, 17. Dez. Der Winter hat unsere Fluren bisher völlig schneefrei gelassen. Da aber auch die Temperatur nur Vereinzelt unter Rull gesunken war, hat dieser Zustand der Saat :aum geschadet. Empfindlicher aber ist der S ch a - d e n, den die in diesem Winter besonders z a hl- reich auftretenden Wildschweine in i en Saatfeldern anrichten. So wurde letzthin am Herrnberg ein Roggenacker völlig um- gewühlt. Ein vor einigen Wochen vom Forst- amt durchgeführtes Treiben am Remberberg verlies ergebnislos, da die Fährten bei geringer Schneedecke oder gar bei völligem Mangel derselben nicht mit Sicherheit verfolgt werden können, insbesondere nicht in die Heegen, die unter diesen Umständen ein sicheres Versteck für die vom Landwirt besonders gehaßten Schwarzkittel abgeben. Mehr Glück hatte die Forstbehörde seither mit der Jagd aus Füchse. Obwohl auch diesem Wild der oftene Winter die Ernährung erleichtert und es gegen Falten und Jäger vorsichttger sein läßt, konnten doch schon über 20 Aotröcke zur Strecke gebracht werden.
Starkenburg.
'Darmstadt, 17. Dez. Die Stadtverordnetenversammlung bewilligte 60 000 Mark für die Errichtung einer neuen Dadean st alt für Frauen am Woog. — In der Rähe von Heppenheim wurde der Feldschütze Fischer von einem Auto angefahren. Er erlitt innere Verletzungen und mußte in feine Wohnung gebracht werden. Das Auto konnte nicht ermittelt werden.
(Bin bedeutsamer Beschluß.
• Darmstadt, 17. Dez. Der Derwaltungs- rat der st ä d t i s ch e n Sparkasse hat einen bedeutsamen Beschluß gefaßt. Er hat bestimmt, daß die Auswertung der Sparguthaben nicht bis zum Jahre 1932 zurück- gestellt. sondern, soweit dies im Rahmen der verfügbaren Wittel möglich ist, fch o n j e ft t durchgeführt wird, und zwar in folgender Weise: 1. Der Aufwertungssatz wirb auf 20 Prozent des Goldmarkbetrages der Sparguthaben festgesetzt. 2. Alle nach dem 14. Juki 19 22 vollständig zurückbezahltenBareinlagen werden in die Aufwertung e i n b c » zöge n, d. h. es wird die sogenannte Rückwirkung eingeführt. 3. Die Aufwertungs- betrage werden ab 1. Januar 1927 mit jährlich 3 Prozent verzinst. 4. Den Sparern Wird eine vorzeitige Abhebung der Auf- toertungsbeträge Im Rahmen der verfügbaren Mittel in Aussicht gestellt. 5. Sollte sich später eine weitere Aufwertung ermöglichen lassen, so bleibt diese ausdrücklich Vorbehalten.
Rheinhessen.
WSN. Mainz, 17 Dez. Die Stadtverordnetenversammlung hat 19 Beamten st elfen gestrichen und mehrere Stellen um eine Gehalt»^ I' u f c zurückgesetzt. Durch diese SertAinberung und Zurückstufung von Beamtenstellen wird eine Ersparnis von rund 105000 Mark jähr- l i ch erzielt.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
DSR. Wetzlar, 17. Dez. Der durch das rasche Wachstum der Stadt besonders fühlbaren Wohnungsnot geht der im 22.Jahre bestehende Spar- und Dauverein unter tatkräftiger Förderung durch die Stadtverwaltung in diesem Jahre außerordentlich wirksam zu Leibe. Das in Ausführung begriffene Daupro- gramm der Genossenschaft umfaßt nicht weniger wie 106 Wohnungen, deren Gesamt- b a u k o st en sich aus 1200000 Mark stellen, für die Darlehen bei der Landesbank der Rheinprovinz und der Landespfandbriefanstalt, sowie Hauszinssteuermittel und Arbeitgeberdarlehen zur Verfügung stehen. Wie in der gestrigen Sitzung des Spar- und Dauvereins mitgeteilt wurde, werden die Wohnungen am 1. AprÜ 1927 beziehbar: der Rohbau ist in allen Tcilm bereits erstellt. Vorgesehen sind 54 Zweizirnmer-, 45 Drei- zimmer- und ä Vierzimmerwohnungen, von denen 72 in einem Block in Niedergirmes und 34 in einem solchen auf der Stoppelbergerhohl vereinigt sind. Die Mieten sollen 30 bgto. 40 bzw. 60 Mark betragen.
Wetzlar, 17. Dez.. Die Besserung der Lage der hiesigen Industrie Hal auch in den Wintermonaten glücklicherweise nicht nachgelassen. Bei den Buderus-Röchlingschen Eisenwerken hat m den letzten Tagen eine e r- heoliche Neuem st ellung von Arbeitern stattgefunden. Auch die Buderusschen Eisenwerke haben ihren dritten Hochofen auf der Sophienhütte angebloien so daß hier sämtliche Hochöfen im Feuer stehen In der optisch- mechanischen Industrie ist teilweise eine recht gute Beschäftigung vorhanden. Da es sich bei der Vermehrung der Belegschaften in den meisten Fällen um Facharbeiter handelt, so ist leider eine wesentliche Beeinflussung der hiesigen Erwerbslosenziffern nicht eingetreten
□ Wetzlar, 17. Dez. Bet der Wahl zur Industrie- und Handelskammer wurden in der Abteilung Ergänzungswohlen Brauereibesitzer Wahl- Braunfels für die Industrie, Natban Rosenthal II. für Großhandel, Apothekenvesitzer Bahr und ftaufmnnn Ernst 0 a al bad) für Einzelhandel als Mitglieder gewählt. Die Ersatzwahlen hatten folgendes Ergebnis: Kommerzienrat Köhler und Fabrikant Otto Coers jun für Industrie und Kaufmann Otto Gaerthe für Großhandel. Die Wahlbeteiligung war bei der Abteilung Industrie gut, bei den anderen Abteilungen mit Rücksicht auf den Markttag mäßig.
Maingau.
WER. Frankfurt a.M., 17. Dez. In der »ergangenen Rächt drangen unbekannte Täter in ein Delikatessengeschäft im West end und stahlen eine große Menge Wein, Spirituosen, Zigarren, Zigaretten, Konserven und Wurstwaren. Die Täter müssen zum Abtransport bet Waren (barunter etwa 400 Flaschen Wein) einen Wagen benutzt haben. — Der 26jährige Handlungsgehilfe Josef Goldenberg aus Frankfurt wurde wegen schweren Einbruchsdieb st ahls fe st genommen. Er hat in letzter Zeit mehrere Einsteigdiebstähle von Gärten aus durch offenstehende Parterre- senster ausgesührt. — In letzter Zeit mehren sich die Fälle, in denen Versonen unter dem Deckmantel der angeblicher: Kriegsblindenwerk st ä 11 e Frankfurt a. M. Gegenstände verkaufen, die angeblich von Kriegsblinden angefertigt fein sollen. Beim Bund erblindeter Kr:e- ger, Ortsgruppe Frankfurt, bestehen derartige Werkstätten nicht. Vor Ankauf solcher Gegenstände wird gewarnt.
Erweitertes Schöffengericht Gießen.
* Gießen, 15. Dez. Wie wir bereits geftem kurz berichteten, war der Unglucksfall, der sich am 27 August d. I. in der Wilhelmftraße ereignete, bei dem bekanntlich der mit der Ausführung von Weißbinderardeiten an einem Haufe beschäftigte Weißbinder Kutscher von Hattenrod durch einen Kraftwagen so schwer angefahren wurde, daß er einige Stunden später feinen schweren Verletzungen erlag, Gegenstand eines gerichtlichen Nachspiels. Wegen fahrlässiger Tötung hatten sich die Ehefrau des praktischen Arztes Dr. St. und der Fahrlehrer A. vor Gericht zu verantworten. Die umfangreiche Beweisaufnahme dauerte bis in die Abendstunden. Nach dem Beweisergebnis hielt die Staatsanwaltschaft ein Verschulden beider Angeklagten für nachgewiesen und erblickte neben anderem das Hauptoerschulden darin, daß beide Angeklagten im kritischen Augenblick, dem Zusammentreffen mit den aus der Rothohl herauskommenden Radfahrern, die ihnen als Führer eines Kraftwagens durch die Verordnung über Kraftfahrzeugverkehr in bet Fassung vom 28. Juli d. I. auferlegten besonderen Verpflichtungen außer acht gelassen haben, und beantragte dementsprechend, beide Angeklagte der fahrlässigen Tötung für schuldig zu erkennen und sie zu mehrwöchigen Gefängnis st ras en zu verurteilen. Das Gericht schloß sich dieser Stel- lunonahme nicht an. hielt cm Verschulden der Angeklagten nicht für erwiesen und sprach beide frei.
Aus der Untersuchungshaft vorgeführt wurde ein wegen Diebstahls schon wiederholl vorbestrafter landwirtschaftlicher Arbeiter, der auch seinen letzten Dienstherrn wieder erheblich bestohlen hatte, darauf flüchtig gegangen war und bei einem anderen Landwirt einen neuen Einbruchsdiebstahl auszuführen versuchte. Trotz der Vorstrafen und des hohen Werts der Diebesbeute billigte ihm das Gericht mit Rücksicht auf sein offenes Geständnis nochmals mil- dcrnde Umstände zu und verurteilte ihn zu einer ®esamtftrafe von2Jahren Gefängnis.
Wegen Zechprellerei war ein Reisender angeklagt, dessen Strafregister eine ganz erhebliche Zahl von Vorstrafen aufzuweisen hat. Er wurde im öinnc der Anklage Überführt. Die Strafe lautete ans 4 Monate Gefängnis.
Zwischen Mitgliedern zweier Bereinigungen, die durch ihre politische Anschauung im grunbfatjlidjcn Gegensatz zueinander stehen, kam es in einem Eisenbahnabteil auf der Rückreise zu einem Zusammenstoß. Deshalb mußte sich vor einiger Zeit vor dem Amtsgericht Gießen ein Teilnehmer wegen Körperverletzung verantworten. In diesem Termin trat als Zeuge der Verletzte, der heutige Angeklagte, auf. Unter feinem Eide stellte er entschieden in Abrede, einen Teil der ihm vorgehaltenen Schimpfworte gebraucht zu haben, während er andere zugab. Nach- dem sich aber in der Zwischenzeit herausgestellt hat, daß er doch die abgestrittenen beleidigenden Aeußc- rungen getan hatte, wurde er wegen fahrlässi-
Rätsel-Ecke.
Silbenrätsel.
a — bart — be — be — beck — dril — dy — e — ein — er — fi — gems — Hard — l — r — jea — lich — mau — mit — na — na — nar — ne — ne — net — o — re — ri — sa — fe — fe — fee —- fei — fig — so — tc — ti — turn — un — us — ze — ;ei — z;e --zis.
Aus vorstehenden 44 Silben bilde man 17 Wörter mit folgender Bedeutung: 1. Stabt in Hannover: 2. weiblicher Personenname: 3. Teil des Rades; 4. weiblicher französischer Personenname; 5. männlicher Personenname, 6. Sprengstoff; 7. mathema- tifdje Fläche; 8. europäische Hauptstadt; 9. Gewebe; 10. Alpensee; 11. Blume; 12. Iägerichmuck; 13. britische Insel; 14. Hernes Gewicht; 15. Planet; 16.
Singvogel: 17. Nagetier.
Wurden die Wörter richtig gebildet, ergeben die erste Buchstabenreihe von vorn nach hinten und die dritte Buchstabenreihe von hinten nach vorn em Zitat von Shakespeare.
Lilbenkapselrätscl.
Eskimo — Spielerei — Kalender — Kurzsichtigkeit — Elentier — Herzogtum — Zehntausend — Armbrust — Alsleben — Hühnerei — Energie — Himmelreich.
Vorgenannten zwölf Wörtern entnehme man je eine Silbe. Diese ergeben, aneinandergereiht, ein Sprichwort.
Anagramm.
1 2 3 4 5 ift ein Haustier und leicht zu erraten, doch ist es ungeeignet tut Braten.
1 2 5 3 4 ift gar vielfach als Spiel in Gebrauch, doch dient sie uns zum Schreiben auch.
1 5 4 3 2 eine Insel im Süden und wohl dir bekannt, gelegen ist sie in Griechenland.
Telegraphcnrätsel.
- ----Spitze Stange
— — Gewürz
...---Ruhezeit
- — • — Raubvogel
---- • Stichwaffe
— • --Zinseinkommen
Punkte und Striche stehen an Stelle von Buchstaben. Sind die angebeuteten Wörter gefunben und bie auf die Punkte entfallenben Buchstaben aneinandergereiht, ergeben diese ein weihnachtliches Gebäck.
Staatsmann; 18. Haustier; 19. indisches Reich; 20. Teilzahlung: 22 Nebenfluß bei Mosel; 23 Zink- bebälter; 24. Bab in Belgien; 25. Vorgebirge des Harzes; 27. orientalischer Titel; 28. w'e 25.
Bilderrätsel.
EEEEEEEEEEIEEL- rrcuferretv-
\errreee __
Auslösungen.
Silbenrätsel
1. Grenadine; 2. Renette; 3. Original; 4. Spekulatius; 5. Zola; 6 Total); 7. Ulrich; 8. Nuance; 9. Kndowa; 10. Arrest, 11. Neuwerk; 12. Nuntius.
Großtun kann nur der Kleine.
vruchslückaufgabe
Deut — Rocken — Chor — Kiste — Turm — Amu: — Paket.
Der Christmarkt.
Rätsel.
Baumläufer — Waldläufer.
Lileralucrälsel.
1. Der Katzensteg.
2. Der Mann im Monde.
3. Soll und Haben.
Kreuzworträtsel.
M
■ HB
M
E
d]ä|m
IrTei
■
A
B
EINID,
INI!
□HOl
0
G
E
R
JE
JÄT
0B0B
B
A
R
[N
OIT]
■ BBD
A
rTZ
■■Q
D
R
A
U
IX
GlÄj
J
A
R
L
|T
Asti
M|A|D|E
A
D
A
M
|E
n|a|
ÄMi
Buchstabenrätsel
Gardine — Sardine — Sardinien.
Kreuzworträtsel.
8 4
11
15
18
17
\21 22 25
19 20
27 28
25
\26___ \5Ö _ 152
10
Vt_ 16
7
12_
15
■Itaem
□EM
löäiölä
1. Von links nach rechts:
1. Metall; 4. weiblicher Personenname; 7. biblischer Frauenname; 8. Genußmittet; 10. Dichtungsart; 12. Vorgebirge des Harzes; 13. scharfer Wind; 14. Wurfspieß; 15. Ort in Südtirol; 16. Bad in Hessen-Kassel; 17. Haustier; 19. Papageienatt; 21. Teil des Baumes; 24. Rat der Alten; 26. Kopfbedeckung; 29. griechischer Philosoph; 30. Körperteil; 31. Nährmutter; 32. Gleichklang zweier Wörter.
2. Von oben nach unten:
1. Bekannter Zentrumspolitiker; 2. Kamelart; 3. japanischer Staatsmann; 4. altgermanisches Getränk; 5. ehemalige deutsche Kolonie; 6. Blutgefäß; 7. Titelheld eines Dramas von Shakespeare; 9. biblische Person; 11. Hinterlassenschaft: 17. japanischer
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedakttonSttsch.
Döberiher Auktion.
In der „D. A. Z." liest man folgende Geschichte aus verklungenem Tagen:
Im Chausseegraben am Sperlingskrug — nur keinen Schritt zu viel vorn Lager weg! — ist der Zug ausgeschwärmt. Aus den abgehängten Tornistern liegen die Gewehre, nach irgenbeinenr imaginären Ziel gerichtet. Die HntcroHuiere krauchen im Graben von Gewehr zu Gewehr, blicken über Korn und Kimme und geben in nicht mih- zuverstehenden Wotten ihr Urteil über den Befund ab. Wer mit feiner Gruppe fertig, winkt.
Dann kommandiert der Leutnant:
„Alles wieder hinlegen! — Entfernungsschätzen! Halbrechts vom Rühbruch ein Haus. Wie weit?"
Aus dem Zuge kommen die Zurufe.
.Achthundert!"
„Acht hundertfünfzig!"
„Tausend!"
„Elf hundert I“
Aus langgefchweiftem, tänzelndem Fuchs reitet ein Leutnant der Leib-Garde-Husaren die Chaussee entlang. Gr pattert durch Klemmt sich das Monokel ein. Dann fragt er:
„Sagen Sie mal, Herr Kam'rad, wat ver- fteijem Sie denn da eijentlich?" P v. Z.
g e r Verletzung feiner Eldespflicht unter Anklage gestellt. Nach dem Inhalt der Beweisaufnahme nahm das Gericht an, daß er feiner Zeit sich in einer gewissen Erregung befunden habe, und daß es daher leicht möglich fein könne, daß ihm der ganze Vorgang nicht im Gedächtnis geblieben fei. Er wurde daher inangelsBeweifesfreige- sprachen.
(Beneralausfperruttg in der Schuhindustrie.
WCR. Frankfurt a. M., 17. Dez. Mit dem am 16 Dezember von der Schlichtuizgsram- mer des Reichsarbeitsministeriums gefällten Schiedsspruch befaßte sich die am 17. Dezember 1926 in Frankfurt stattgehabte auherordmttliche Mitgliederversammlung des Verbandes der Deutschen Schuh- und Schäftefabrikanten e. V. Die zahlreich besuchte Dersamm- lung nahm mit lebhaften, Befremden von dem Schiedsspruch Kenntnis. Rach eingehender ‘ Berichterstattung über die Schlichtungsvrr- handlungen, sowie über die in den einzelnen Bezirken und Betrieben gestellten Lohnforderungen gelangte einstimmig nachstehende Entschließung zur Annahme:
1. Die am 17. Dezember 1926 in Frankfurt a. Bk. tagende außerordentliche Mitgliederversammlung des Verbandes der Deutschen Schuh- uitd Schäftefabrikanten beschließt cinftimmig, den am 16. Dezember 1926 von der Schlichtungskammer des Reichsarbeitsministeriums gefällten Schiedsspruch abzulehnen. Sie ist der Auffassung:
l. Der Schiedsspruch ist nicf>t den gesetzlichem Bestiimnungen enlspr-echend zuslandegetommen.
H. Der Schiedsspruch berücksichtigt in einseitiger Weise die Interessen der Arbeitnehmer und verletzt ganz offensichtlich diejenigen der Arbeitgeber.
III. Der Schiedsspruch belastet, falls die in ihm vorgesehene Lohnerhöhung vom Arbeitgeber getragen werden muh, diesen derart, daß sie für ihn wittfchasllich untragbar ist. Falls aber die Lohnerhöhung abgewälzt wird, tritt hierdurch eine derartige Steigerung der Schuhpreise ein, daß sie im Hinblick auf die an und für sich geschwächte Kaufkraft der Bevölkerung zur Verminderung deS Absatzes, damit zur Einschränkung der Produktion und in Verfolg hiervon zu Be- triebseinschräntungen imd Acbeiterentlassungen in der Schuhindustrie führen muh.
2. Die Mitgliederversammlung beschließt zur Abwehr der teilweise unter Vertragsbruch von den Arbeitnehmern ergriffenen Kampfmaßnahinen die Generalaussperrung. Zu diesem Zwecke ist einheitlich von sämllichen Derbands- betrieben am Mittwoch, dem 22. Dezember 1 92 6 die Kündigung der Arbeitnehmer mit Wirkung zum 8. Januar 1927 auszusprecheir.
3. Die Mttgliederversammlung beauftragt die Geschäftsführung, diese Entschließung dem Schlichter, dem Reichsarbeitsministerium und den Ge- wertschaften mitzuteilen, sowie bei dem Rcichs- arbeitsministerium in jeder gesetzlich zulässigen Weise darauf hinzuwirken, daß eine Verbindlich- keitserklärung des Schiedsspruchs nicht ausgesprochen wird.
Tpielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 19. Dez., nachm. von 3 bis 51/, ilf)r: Peterchrns Mondfahrt. 7 bis 9 Llhr: Hänsel und Gretel. Montag. 20., 7V2 bi« nach 10*/g Ubr: Boccaccio. Dienstag, 21., 7" bi« 10 Llhr. Othello. Mittwoch, 22., 7 bis 10 Ahr: Figaros Hochzeit. Donnerstag, 23.. 71/, bis gegen lOVs ^hr: Mignon. Freitag, 24.: Geschlossen. Samstag. 25.. nachm. 3 bis 51 ■> Uftr: PeterchenS Mondfahrt. 7 bis 10 2hr: 'Die Lästerschule. Sonntag. 26., nachm. 3 bis 5Vi Uhr: Peterchens Mondfahrt. 7 bis noch 10 Ufjr: Manon. — Schauspielhaus. Renntag, 19. Dez., nachm. 4 bis 6 UI>r: Pinkepunk. 7Vs bis nach 10 Uhr: Kilian oder die gelbe Rose. Montag. 20., 8 bis lOlUjr: Weihnachtseinkäufe. H eraustOllapvtrida. Dienstag, 21.. 6 bis 9',,. Ufir: R.belangen 1. Teil. Schülervorstellung. Mittwoch, 22.. 7V3 bis nach 10 ilbt: Kilian oder die gelbe Rose. Donnerstag. 23., V/3 bis nach 10 Ubr: Kilian ober die gelbe Rose. Freitag. 24.: Geschlossen. Samstag, 25.. nachm. 4 bis 6 Llhr: Piitlepunk. 8 bis gegen 10 ilfor: Der Sturm. Sonntag 23., nach n. 4 bis 6 Llhr: Pinkepunk. 8 bis 10 Uhr: Weihnachts- ein kaufe. Hi-rauf: Ollapvtr da._____________________
Lonnianooicuu a. uer.tte «». duotöcfen am 19.12.1'tt ’Urct Honigmann Dr Neumann. Hirlchaooibeke.
narrt: Ch Nockerdeck.
Kopfschmerz ' Migräne Neuralgie
Zahnschmerz
Jn Apotheken
Ialir-Nttc betonbrt. 246lid
MW» Bei itrovanille


