Einzelbild herunterladen

Schnellzüge für

ber

Vereinswett-

und auf«

90

Ltsso

Mädchen- und Damen-SHefel

90

Gießen Seitersweg 91

Nr. 87

7673a

SCHUH-GES- m-b-H-

und ganz gewachsen kleine Nachfeier tm

voll eine

der schwierigsten Lage sei. Am Abend fand Hotel Lenz statt.

WSN. Freigabe

tcht Chevreau a. echt Boxcalf- Schnürschuhe x. T. Rahme narbeif, alle Gröben

Echt Boxcalf- Herren - Stiefel elegant, unvergleich­liche Qualität

Waldsportpkah, leichtathletische

Braune echt Boxcalf- Spangcn schuhe allerfelnsfe

Rahmenarbeit

Wird eine Prämiierung des besten Pserde- Materials verknüpft, wofür über zweitausend Mark für Preise zur Verfügung stehen. Die Pserdemarktlolterie findet am 30. September statt (Siehe Bekanntmachung.)

** Neue elektrische Strompreise treten mit Beginn der Zählerablesung ab 1. Oktober in Kraft. Für den Lichtvcrbrauch in der Stabt ist ber Preis auf 45 Pf. für bie Kilowattstunbe ermäßigt worben.

* Eine städtische Obstversteige- r u n g wird am nächsten Montag vormittag vor­genommen. Näheres ist aus der heutigen Be­kanntmachung ersichtlich.

* Ein Lebensretter. Dor einigen Tagen rettete der Gerichtsreferendar Kurt Neuenhagen von hier, ein Sohn des Präsi­denten des oberhessischen Landgerichts, den an­fangs der zwanziger Jahre stehenden Arbeiter Nickert, Neuen-Bäue wohnhaft, aus der Lahn vom Tode des Ertrinkens. Rickert badete in der freien Lahn, obwohl er des Schwimmens un­kundig ist. Die mutige Tat seines Netters ist der öffentlichen Anerkennung gewiß.

** Eisenbahndienstjubiläu m. Am Donnerstag, 16. September, waren es 25 Jahre, daß der Eiscnbahnassistent Heinrich L u h von Klein-Linden in Diensten der Cisenbahnverwal- tung steht. Aus diesem Anlaß sand eine kleine Feier im hiesigen, mit Blumen geschmückten ehe­maligen Fürstenzimmer statt, wobei dem Jubilar ein den Tag würdigendes Geschenk seiner Mit- bediensteten überreicht wurde. Der Dienststellen- leiter würdigte in ehrenden Worten die Der- dienste des Jubilars, der seinem Dienste auch in

** Zur Gartenbau- und Elektrizi­täts-Ausstellung. Die Besucher ber Ausstel­lung seien in Ergänzung unserer bisherigen Berichte an dieser Stelle barauf hingewiesn, baß bie Sin­ger - -N ä h m a s ch i n e n f a b r i f in ber Abtei­lung Elektrizität auf ber Galerie recht sehenswürbige Erzeugnisse ihres Werkes zur Schau stellt. Man gehe an biessm Stanb nicht achtlos vorüber.

** Der Gießener Herb st Pferde- markt findet am 29. September, vormittags 7 ^lhr beginnend, auf den städtischen Marktan-- lagen am Güterbahnhof statt. Mit dem Markt

Arbeitsstiefel 090 prima Fahlleder mit LH Beschlag......... w

Amtsgericht Gießen.

' Gießen, 14. Sept. Ein junger Kaufmann von hier war in einem hiesigen Geschält als Buchhalter beschäftigt und schied nach einiger Zeit wieder aus. Nach seinem Weggang behaup­tete der Geschäftsinhaber, es fehle Geld in der Kasse, und übersandte dem Vater des jungen Mannes eine Aufstellung über die von diesem angeblich vereinnahmten und veruntreuten Be­träge mit der Bitte um umgehende Erledigung der Angelegenheit. Darauf erhob der junge Mann Privatklage gegen den Briesschreiber, weil er wider besseres Wissen ihm den Vorwurf der Unterschlagung von Geldern gemacht habe. Die Privatklage wurde solange ausgesetzt, bis das Ergebnis des auf Antrag des Geschäftsinhabers gegen den jungen Mann eingeleiteten Straf­verfahrens wegen Unterschlagung feststand. Dieses Strafverfahren wurde nach umfangreichen Er- Mittelungen auf Antrag der Staatsanwaltschaft eingestellt, weil die Untersuchung keine genügen­den Anhaltspunkte dafür ergeben hatte, daß der Angeschuldigte Gelder zum Nachteil des Ge­schäftsinhabers unterschlagen habe. In der heuti­gen Hauptverhandlung nahm der junge Kauf­mann mit Rücksicht darauf, daß der Geschäfts­inhaber in, Wahrung berechtigter Interessen oe- handelt habe, und eine Verurteilung desselben nicht zu erwarten stand, seine Privatklage zurück.

fehlen dürfte, bei ber Vorbereitung von Ver­anstaltungen (Umzüge u. bgl.) bie Leitung ber Straßenbahn als bes Hauptverkehrsgiittels unserer Stabt hinzuzuziehen, bainit sie von ben Plänen unb Wünschen rechtzeitig Kenntnis erhält unb noch vor ber enbgültigen Entscheibung ihre Ratschläge ober Bedenken hinsichtlich der Verkehrsabwicklung zu Gehör bringen kann. Aus diese Weise dürfte etwaigen Wünschen wohl am besten Rechnung getragen werden können.

Oberhessisches Volksfest in der Ausstellung.

Am morgigen Sonntag, dem letzten Tage der Gartenbau- und Elektrizitätsausstellung, nach­mittags 4 Uhr, soll in der Volkshalle unter Mit­wirkung von Hüttenbergern, Schwälmern und Schlitzerländern ein Oberhessisches Volks- f e st zur Aufführung gelangen. Es ist gedacht als eine Oberhessische Kirmes, wie sic in der Hüttenberger Gegend (Leihgestern, ©rohen- Linden usw.) heute noch gefeiert wird. Ver­bunden ist damit gleichzeitig das Erntefest, weil die Kirmes in die Zeit der Ernte fällt. Blumenreigen der Schulkinder, Erntetanz von Schnittern und Schnitterinnen, Volkstänze ein­zelner und gemischter Gruppen, sowie Volkslieder werden in bunter Reihe hintereinander folgen. Auch der GesangvereinGemidlichkeit" wird sich hören lassen, und der Radfahrer-Verein des Dorfes, der preisgekrönt von einem Radfahrerfest heimkehrt, totrh zur Unterhaltung beitragen. Die Festleitung bei der Kirmes hat der bestens be­kannte oberhessische Heimatdichter Gg. Heß aus Leihgestern als Dorfschulze übernommen, in dessen Handelt auch die Zusammenstellung der ganzen Aufführung lag. Heß wird auch hier wiÄtev passende Momente sinden, die bei den Besuchern starken Anklang auslösen werden. Der Besuch der Veranstaltung ist bestens zu empfehlen.

Borrrotizcrr.

Tageskalenber für Samstag. Volksballe: Gartenbau- unb Elektrizitätsausstellung, 10 Uhr vormittags bis 7.30 Uhr nachmittags Be­sichtigung: 8 bis 12 Uhr abenbs Musik unb Tanz. Konsumverein: Saalbau Sauer, Warenausstellung. Einheitsverbanb ber Eisenbahner Deutschlanbs: 5.30 Uhr nachmittags, Katholisches Vereinshaus, allgemeine Versammlung. Biochemischer Verein Gießen: 8.30 Uhr, im Saale bes früheren Hotels Großherzog", Vortrag. Geflügel- unb Dogel- zuchtverein für Gießen unb Umgegenb: 8.30 Uhr, Pfälzer Hof", Versammlung mit Vorführung. Ruberklub Hassia: Bootshaus, Siegesfeier. Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Runb um bie Ehe". Astoria-Lichtspiele:Der schwarze Pierrot".

Tageskalender für Sonntag. Volkshalle: Gartenbau- und Eleltrizitäts-Aus- stellung: 11 bis 773 Tlhr Besichtigung, 11 bis 1 Äpr Frühkortzert, 4 bis 6V2 41hr nachm. Ober- hessisches Volksfest, 8 bis 12 Tlhr abends Musik und Tanz. Konsumverein: Saalbau Sauer: Warenausstellung. Ober-Hessischer Handwer- kertaq: 10 Tlhr vorm.Liebigshöhe" Vorträge. Spiel-Vereinigung 1900: 10 äckhr norm, und 2 .116 r nachm., Sportplatz au der Liebigshöhe, Klubmeisterschaften. V. f. B: 9 4lhr norm.

<5 0 n n t a g 5 f a r t e n. Wie uns von unterrichteter Seite mitgeteilt wirb, beabsichtigt bie Reichsbahn- birettion Frankfurt a.M., im Bereiche bes Direk- tionsbezirks Frankfurt a. M. im Winterfahrplan bie Schnellzüge für ben Sonntagsverkehr mit weni­gen Ausnahmen roieber freizug^ben. Die barüber schwebenben Verhanblungen sinb noch nicht abge schlossen.

WSN. Fahrpreisermäßigung für J>>. genbliche bei Privatbahnen. Nachbem bie Wieberherstellung ber 50prozentigen Fahrpreis­ermäßigung zugunsten ber Jugenbpflege beschlossen ist, sinb, wie wir einem Erlaß bes preußischen Wohl- fahrtsministers entnehmen, auch bie Privatbahnen gehalten, biese Tarifvergünstigung auf ihren Strecken spätestens bei Herausgabe bes Nachtrages zum Deutschen Eisenbahn-Personen- unb Gepäck- tarif zu gewähren.

** Aufgehobene Straßensperre. Die vom Polizeiamt Mitte Juli angeorbnete Sperre bes Aulwegs entlang ber Oberhessstchen Werkstätte zwi­schen Schisfenberger Weg unb Riegelpsad ist jetzt roieber aufgehoben worben.

HA Nur

LJ I I so lange V Vorrat

reicht.

kämpfe. Ruder-Club Hassia: 4 älhr nachm. Abrudern. Lichtspiel-Theater wie Samstag.

Aus bem Stadttheatssrbureau wirb uns geschrieben: Der neue Schwank von Schwarz unb MathernDas goldene K a l b", ber in biefer Woche abgesetzt werben mußte, wirb nun am Dienstag, 21. September, als letzte Vorstellung bes Sommerabonnements in Szene gehen. Für ben er­krankten Herrn V 0 lck ist, wie in Dab-Nauheim, eine Hilfskraft gewonnen worben. Die Erstauffüh­rung bes Schwankes hat im Bab-Nauheimer Kur­theater bei Publikum b Presse einen burchschla- genben Erfolg erzielt.

* t sei. Es lei e Alling auf /Jjpf zu be- Hefte UeberzeuMg er an bie[er lat WM«, bie bisher jn Aden, unschuldig n? Wb. daß auch men Angaben glaube Mdem um wohl.' Tateinheitmit

Wagner. Ernst Balser, der sein Fenster in der Bahnhofstraße geschmackvoll und zug­kräftig in einheitlichem Blauwcih ausstattet. Dann die zahlreichen Konfektionshäuser und verwandten Geschäftszweige. Eine gute, aber fast zu reichhaltige Auslage bieten Hermanns und Froitzheim, auch Nachma nn (Da­menhüte) tut wohl des Guten ein wenig zu viel, äkeberhaupt wäre bei dieser Gelegenheit allge­mein zu bemerken, daß es in der Wirkung eines Schaufensters keinesfalls ausschließlich mit über­wältigender Fülle getan ist. Ebensowenig wie übrigens mit der Anbringung schematischer, von der Fabrik in Mengen gelieferter Plakate und Anpreisungsobjekte. Individuellen Charakter zei­gen die Fenster von Heilbronner: auf weih und violett das Ganze abgestimmt, guter Zu­sammenklang von Wäsche und Veilchen. Frens­dorf paßt sich sinnvoll seiner großen Landkund­schaft an und bevorzugt heimatliche Motive in der abschließenden Hintergrundbehandlung: Schult­heiß stellt Pelze und Blumen zusammen. Ärberhaupt Blumen über Blumen! Wer hätte beispielsweise gedacht, daß es in Gießen so viele Astern gibt! Der Schaufenstevwettbewerb im Zeichen der Gartenbau--Ausstellung. Blumen sind auch natürlich immer wirksam: aber an manchen Stellen hat man sich doch wohl etwas ,-u sehr und zu einseitig auf diese Chance einge­stellt und verlassen. Die Fenster von Bette erfreuen mit Dleyle-Erzeugnissen und einer drol­ligen Kaffeellatschgruppe. Ausgezeichnete Grup­pierung der Auslagen sieht man bei Gebr. Im- Häuser. Auch Salomon und Co. wurde viel beachtet: insbesondere der Wettbewerb im Strumpfzählen hat seine wohlberechnete Anzie­hungskraft nicht verfehlt. Dasselbe ist von dem Gänserupfen im Fenster der Firma Baer zu sagen. Nicht übel sind die Pelzauslagen von K r e h s ch m a r. Sehr lebhaft die farbige Wolle bei H 0 l t e r h 0 f f. Wäschehaus N 0 w a d- ist mit sehr fesselnden Schaufenstern vertreten. Die Aus­lagen wirken geschmackvoll und einladend. Emma Greb, Strümpfe: das Dein ist Trumpf! Sehr hübsche Zusammenstellungen in Damenhüten bringt die Firma Mohr. Auch Schuchardts Herrenhüte sind geschickt zur Geltung gebracht. Altenpoht hätte mit größerer Einheitlichkeit im Fenster bessere Wirkungen erzielen können. Sehr beachtlich die aparten Auslagen von P. Jensen (Herrenartikel). Auch Röhr wäre wohl besonders zu nennen. Hübsche Einfälle wirken bei Lehmann (Moden) und imHaus der Ausstattung". Das Modehaus N 0 w a ck stellt ein Fenster recht geschickt und einheitlich unter das MottoHerbst", zeigt auch geschmackvoll' ungeordnete Stoffgruppierungen. Die Auslage Offenbacher Lederwaren (Bahnhofstr.) bringt entschieden zu viel auf dem vorhandenen Raum. Springmann (Schuhe) bevorzugt hei­matliche Motive: in der Ausgestaltung aber nicht immer glücklich. Sehr sicher in ihrer Wirkung auf den Konsumenten: Singer (Nähmaschinen) mit gut aufgemachten Ausstellungsobjekten und Blumendekor. Auch die Agfa- Artikel werden durch einfaches Grün gefällig belebt. Das Dlu- menhaus Dietz hat sich um seine Auslagen sehr bemüht. Desgleichen seien an dieser Stelle auch die KunstgewerbehäuserDach und Hirz lobend hervorgehvben. Porzellanhaus Metten­heimer ist nicht ganz einheitlich in der Aus­stattung seiner Fenster. Bei den Drogisten hatte die Viktoria-Drogerie einen netten Einfall: sie baut in ihrem Schaufenster ein gotisches Gemäuer auf, darin ein Alchimist, umgeben von den geheimnisvollen Ingredienzien seines Berufes, sein seltsames Wesen treibt. Die Auslagen bei W i n t e r h 0 f f gehen mit ihren starken, etwas grellen Farben auf unmittelbaren Blickfang und suggestive Augenwirkung aus. Kilbinger baut lustig ein ganzes Haus ins Schaufenster. Auch die Ludwigplatz-Drogerie hat einen wirksamen Einfall im Schaufenster verwertet. Diel Gutes sieht man auch in den Geschäften der Lebensmittel- und Genuß- mittelbranche. Schade & Füllgrabe in der Dahnhofstraße z. B. dekorierten ihre Fenster ebenso sachlich wie einheitlich und im Gesamteinüruck geschlossen, daß ihre Wirksamkeit außer Frage zu stehen scheint. Sehr hübsch und originell ist die Auslage von Bäcker Müller (Dahnhofstraße), inmitten blauweiher Dekoration präsentieren sich sehr große und sehr winzige Backwaren.So will's der Verbraucher so der Produzent!" Wir nennen weiterhin lobend

Zigarren -Loeb und Schlierbach (Kolonial­waren): auch H eitler präsentiert sich gefällig: farbenfreudig, ohne bunt und überladen zu wirken. Gut macht sich Sonntag im Selters­weg (Zigarren): recht appetitlich aufgcmacht das Fenster bei W i l k e (Südfrüchte). Vorteilhaft zeigt der Konsumverein, was er zu bieten hat. Hankel präsentiert mit Sorgfalt und Deli­katesse Obst und Gemüse. Bei S ch w a a b findet man, lecker dargeboten, ein apartes Vielerlei, Geisse gefällt sehr mit einer originellen: Kasfeereklame: recht-hübsch und appettilich sind die Fenster der Konditorei Schwarz berge- richtet, sauber und einladend die Metzgerei Meister: sehr originell sind die Auslagen von Wilh. Böß (Kaiserallee) hergerichtet. Auch Huntemann (Schokolade) ist zu beachten. Bei Mörser interessiert sowohl das Stamm­haus (Seltersweg, auch die Fenster in der Löwengasfe sind übrigens nicht zu übersehen), wie etwa die Auslage in der Bahnhofstraße. In der gleichen Branche nennen wir noch Chambre (Dekoration Jungermann): doch scheint hier ber Charakter der Gartenbauausstellung in einem Schaufenster etwas zu stark betont. Zum Schluß die Buchhandlungen. Bei der Färber- f cf) e n Rniversitätsbuchhandlung macht sich etwa die Beschränkung auf dieblauen Bücher" in der Wirkung durchaus bezahlt: das Fenster sieht vornehm und einheitlich aus. Ausgezeichnetes leistet K e i ß n e r. In sämtlichen Fenstern waltet Geschmack und Dezenz:aparte Dekoration und vornehme Auswahl der Ware sind hier mit glücklicher Hand vereinigt.

Die gebotene Raumbeschränkung läßt es lei­der nicht zu, diesen Aeberblick, der durchaus nur 11 e & e r & I i d sein soll und keine Voll­ständigkeit erstrebt, so zu erweitern und aus­zudehnen, daß man allen Geschäften gerecht würde. Hier konnte nur angedeutet werden, welche Fülle an kaufmännischer Werbearbeit der Wettbewerb zu erfolgreicher Entfaltung gebracht hat. Ein leicht kritischer Üeberblick sollte nur Anregung und Ansporn fein, ohne etwa dem Volksentscheid", der Entscheidung des großen, konsumierenden Publikums vorzugreisen.

Stratzenbahn und Umzüge.

Von der Direktion ber stäbtischen Straßenbahn wirb uns geschrieben:

Die Einsenber, bie sich in ber Donnerstagnummer besGießener Anzeiger" über bie Durchfüh­rung bes Straßenbahnverkehrs am vergangenen Sonntag wcihrenb bes Blumen- ko r f 0 s beschweren, gehen von falschen Voraus- sehungen aus. Der Korso ist dem Verkehrsverein mit Schreiben vorn 10. September seitens bes Polizeiamtes nurunterderVorausfetzung genehmigt worben, baß ber S t r a ß e n b a h n - betrieb in keiner Weise behinbert werbe. Ein zeitweises Einstellen bes Straßenbahn­betriebes ober auch bie Durchführung eines Pendel- betriebes, wie ber eine Einsenber vorschlägt, läßt sich ohne erhebliche Störungen bes Straßenbahnbe­triebes auf längere Zeit nicht burchführen, ba bie Gießener Straßenbahn nicht zweigleisig ausgebayt ist, auch eine Umleitung bes Verkehrs über andere Strecken, wie dies in Großstäbten möglich ist, hier nicht in Frage kommen kann. Es blieb also nichts übrig, als ben Verkehr burchzuführen, was nach un­seren Beobachtungen gut gelang unb auch auf ben Festzug selbst nicht qllzu störend einwirkte. Schließ­lich bars man auch nicht vergessen, baß es sich bei der Straßenbahn um einen Betrieb im all­gemeinen Interesse handelt, dessen ungehin­derte Durchführung doch auch im Interesse des Publikums liegt. Wir find sicher, daß wir bei einer vorgenommenen Unterbrechung des Betriebes von anderer Seite, etwa von Personen, die die Straßen­bahn zum Bahnhof benutzen wollten und sich au die Beförderung mit der Straßenbahn verlassen hatten, berechtigte Vorwürfe erhalten hätten.

Es darf bei dieser Gelegenheit darauf hinge­wiesen werden, daß nach unserem Dafürhalten bei Umzügen eine Vermeidung der besonders engen Straßen unserer Stabt zweckmäßig wäre. In Straßen, wie ber Marktstraße, Mäusburg, Schul­straße unb 'Walltorstraße, ja selbst auf bem Sel­tersweg haben Festzüge nichts zu suchen. Es wäre viel richtiger, wenn zu Umzügen bie Anlagen be­nutzt würben, in benen auch Festzüge beoeutenb besser zur Geltung kämen, als in ben engen Stra­ßenzügen ber Jnnenstabt.

Zum Schluß sei noch bemerkt, baß es sich für künftige Fälle im Interesse ber Allgemeinheit emp=

innen. Er ist, um bie Bombend der Weil' Whe unb Arbeit unb gewendet worden, im hren zu bestehen, jon- t andern zu beweist", ufmanniid) unb * an imstande ist. M chwung beJW * Weit unb W Ziele ausg-wend°l-u eressante Wechsel m Ausgabe zu beobach' )egen h<man t unb Darb.eb.ng ber .en. Strenge W ,d origineller Delow aus Raumanordu g- e entscheidendes rs

, zachen ein^

Druck n, 1 recht guten »KJ Mlich- iuht. . Meinem dies S-tt^ah in belbrE Ht die

in Groß'

.je Firma J) w &*%&»«' pech. f Wog' 1 räumM all5)ip porEt immer iniguH 5 Ae- lppel " Selters' /, di.^Auslage" xK?

gn W

Qlt sv.

lei»

14*h1'b®

y« 6««eb|'^!

wen juä^Qufe . d'e lleber?»

" butbt. S möglichst hr habe mmen 2 t ein en, obT'M

W«:

Raubmordes roltb lum lobe

lhmiMM.

!. Tchtmbn 1926. vettbeweib.

1 isöheMkt erreicht, em Ende zu, in für-- he Meinung, werden - Publikums bie Ent- eskränze im tovfman- ßlabt verteilt haben, lebracht, noch einmal mg zu machen, Gin- 1 zu prüfen, was bie UhiblHum zu bieten : Stabt als Mäst« mb M^ÜMhspuntt luge bes Leschauers . Im ganzen ist zu r Berkehrsverein an« siigig ungefaßten, ge- etzten Werdeseld^uges Ibaren Loden gefallen Tat umgefe^l wurde.

gediegenes Material, reine Lederausführung 36/39 690 31/35 4»O 27/30

z. T. auf Rand

Damen-SHefel

gen6ht, unsort.