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Tag, und es dürfte nicht mehr lange dauern, | bis der Arbeitslose der Vergangenheit angehört. |

Dörsenkurfe.

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Devisenmarkt BerlinFrankfurt

a. M.

Telegraphische Auszahlung.

Banknoten.

Bad Kreuznach

Empfehlenswerte Gaststätten:

Pension von L.

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Auskünfte und Kurschriften durch die Kurverwaltung.

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M. an ii n

Europäischer Hof Hotel Kauzenberg Hotel Klapdohr Hotel Quellenhof Kurhaus-PaDastholel

Kurheim Dr. Brogsitter andere Häuser schon von

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gefallen lassen. Holzverkohlung minus 2,5 Txoz.. während Goldschmidt 1,5 Proz. anzogen. Die Verstimmung, die das Dementi der Konzen­trationsbestrebungen am E l e k t r o m a r 5 t e mit sich brachte, erfuhr heute eine Verschärfung, so das) die Kurse dieses Gebietes um 2 bis 3 Proz. zurückgingen. Am Banken markt kein nen­nenswertes Geschäft, da die Erklärung der Disconto-Gesellschast anläßlich der Kapital- crhöhungsabsichten verschiedcmr Gesellschaften, daß sie den deutschen Kapitalmarkt noch nicht für kräftig genug halte, um größere Kapital­erhöhungen Lurchzuführen, stark verstimmte. Die Kurse bröckelten allgemein ab. Disconto minus 2 Proz. Gänzlich vernachlässigt lag der Schiff­fahrtsmarkt, an Lcm sich Umsätze überhaupt nicht vollzogen. V on Auto-Aktien erzielten Kleyer eine Steigerung von 2 Proz. Zellstoff- Aktien lagen befestigt. Auch die Werte, die mit den Bauaktien in Zusammenhang stehen, konn­ten Besserungen erzielen. Besonders Zement Heidelberg plus 2.5 Proz. Zuckeraltien lagen uneinheitlich. Der deutsche und auslän­dische Renten markt verkehrte lustlos. Im Freiverkehr herrschte große Stille. Benz 87, Growag 60, Entreprise 7, Ufa 41. Frank­furter Handelsbank 90,5, Ufra 90,5 Proz. Im weiteren Verlaufe ließ die GLfaMtstätigi^t wesentlich nach, die Kurssteigerungen lonnt:n sich aber für Bau- und Montanaktien in mäßigem Umfange fortsehen. Der Geldmarkt wies größere Flüssigkeit auf. Lagesgeld 41/« bis 5 Proz. Monatsgeld 5X/S bis 7 Proz. Im Devisen- verkehr konnte sich Paris gegen London auf 173 befestigen. Brüssel lag gleichfalls etwas fester mit 178,25 gegen das Pfund.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 18. Aug. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, neuer Ernte, 28,75 Mk.: Roggen, inländischer, neuer Ernte. 20 bis 22,25; Hafer, inländischer. 19,5020; Hafer, aus­ländischer. 20,5021,50; Mais, gelb, 18,25; Wei­zenmehl, inländisches, Spezial 0, 41,7542,25; Roggenmehl 30,7531,50; Weizentleie 8,75; Rog­genkleie 10,50 Mk. Dendenz: etwas fester.

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25.5

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Büchertisch.

Wer nach München r e i st, dem emp­fehlen wir den Münchener Wegweiser 1926 von Dr.-Ing. G. Steinlein, Verlag Pössenbacher, München 2 C 5, Herzogspitalstraße 19, zu kaufen. Preis 1 Mk. Der Münchener Wegweiser zeigt in Wort und Bild die kulturgeschichtliche Ent­wicklung dieser schönen Stadt. Die Hauptsehens­würdigkeiten sind nach einer streng systematischen Gliederung gebührend hervorgehoben. Bilder aus Alt- und Reumünchen bringen dem Fremden die Erkenntnis darüber, warum München so werden mußte wie es ist. Ein großer und ein kleiner Plan, ein Straßenverzeichnis, eine Desuchszeiten- tafel der Sehenswürdigkeiten, ein Hotel- und Pensionsverzeichnis mit Preisangaben, und im besonderen ein ganz neuartiges System, das dem Fremden die Feststellung jeder Sehenswürdigkeit auf s elbst gewählten Spaziergängen ermöglicht, stellen den ganz besonderen Wert und die aner­kannten Vorzüge des mit Liebe und Sorgfalt zu- sannncngestellten Münchener Wegweisers dar.

Die Sonntagsruhe in Gefahr!" Von Wilhelm Bösche. Siebenstäbe-Verlag G. m. b. j) Berlin-Zehlendorf 1926. Der Gewerkschaftsbund der Angestellten bringt diese SchriftZur Abwehr der Bestrebungen auf Einschränkung der Sonntags­ruhe im Handel" heraus. Es werden darin die Regelung der Sonntagsruhe in der Vor- und Rach­kriegszeit kritisch beleuchtet. Ferner findet die Sonn­tagsruhe-Regelungdurch Tarifvertrag" entspre­chende Behandlung. Bekämpft werden die Bestre­bungen, die daraus hinauslaufen, den Kleinhandels- angestellten in den Klein- und Mittelstädten die Segnungen der vollen Sonntagsruhe zu entziehen. Die Fruchte der in sieben langen Jahren am kau­fenden Publikum vorgenommenen Erziehungsarbeit zur Meidung des Sonntagseinkaufs würden da­durch ohne Rot preisgegeben. Soziale und wirt­schaftliche Einsicht, Recht und Sitte, Kultur und Hygiene fordern aber auch für den Handel ge­bieterisch die Erhaltung und weitere Sicherung der vollen Sonntagsruhe. Diesen Standpunkt haben sich viele einsichtige Geschäftsinhaber, Gewerbeauf- sichtsbeamte, kirchliche Organe und Vereinigungen zu eigen gemacht. Viele zustimmende Erklärungen aus diesen Kreisen sind auszugsweise abgedruckt.

187,5*

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44.9, 203

Die meisten männlichen 'Bewohner finden als Bergleute auf der hiesigen Grube Mannesmann lohnende Beschäftigung. Der Grubenbetrieb hat durch die neuerbaute Seilbahn einen Aufschwung erhalten, wird bod). mit den Iahren der Ab­transport weit billiger als vorher mit dem Lastauto. Die Crntearbeiten befinden sich hier im vollen Gange, die Dreschmaschine ist in voller Tätigkeit. Die Ernte ist in diesem Iahre so groß, wie man sie sehr selten auf unserem Berge erlebt. Die Haferernte bringt einen dreimal so großen Ertrag als in früheren Iahren.

* Crumbach. 15. Aug. Im Schatten des mächtigen Rußbaumes auf dem Pfarrhofe fand heute unser diesjähriges M i s s i o n s f c st statt. Eine große Festgemeinde hatte sich zusammenge- funten, um den Ansprachen der verschiedenen Redner zu lauschen. Es war das lehte Missions­fest, das Pfarrer W. A. Schmidt mit dem Kirchenvorstands in Crumbach-Frankenbach vor­bereitet hatte. Im Interesse der leichteren Aus­bildung seiner Kinder hat er die Wahl der Kirchengemeinte Okriftel <Kr. Höchst) angenommen und wird im Laufe des September nach dem Maingau übersiedeln. So lag über diesem Feste schon etwas wie Abschiedsstimmung. Als äußerer Erfolg ter Veranstaltung konnte der Rheinischen Mission ein ansehnlicher Betrag überwiesen werden.

Dirnen, Sport und Spiel. Gauwanderung u.Jugendlreffen des Turngaues Hessen (D. T.) bpw. Die auf die Pflege des turnerischen

Geisteslebens gerichteten Bestrebungen in der D. T., wie sie in erster Linie in der Turner­jugendbewegung zum Ausdruck kommen, haben im Gau Hessen noch nicht so tief Wurzel geschlagen wie in anderen Gauen unseres Kreises und der D. T. Im Dienste dieser Bestrebungen stand am Sonntag das Gaujugendtreffen, mit dem eine allgemeine Gauwanderung zum Glei­berg verbunden war. Daß dasGeistesturnen", welches Wort ein anerkannter Führer in der Bewegung, unser in Turner- und V. H. C.- Kreisen bekannter oberhesstscher Landsmann Prof. Georg Dender (Frankfurt a. M.), geprägt hat, noch nich't in allen Vereinen als ein Zweig des deutschen Turnens angesehen wird, der wie die Wettkampf- und anderen Veranstaltungen zur Teilnahme verpflichtet, das bewies die noch geringe Beteiligung vieler Gauvereine an dem Treffen.

Aber immerhin kann diese erste derartige Veranstaltung als ein guter Anfang bezeichnet werden. Don verschiedenen Treffpunkten aus zogen die Turner dem Wanderziele zu, von Wetzlar, Gießen und FronhauseN (Lahn) aus. Wander- kundige Führer hatten besonders schöne Wege ausgesucht, so daß vielen der Teilnehmer an

Aus dcu: Amtsverkündigurrgsblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 66 vom 17. August enthält: Entschädigung für Viehverluste. Schriften für die Schul­jugend. Aussahunterricht in der Mädchenfort­bildungsschule. Straßensperren. Diestmann- stelle.

15 Minuten von Bingen am Rhein; direkte Schnellzuffsverbindungen nach allen Richtungen stärkstes Radium-Solbad heilt: Frauen, Kinder, Rheuma, Gicht, Alterserscheinungen.

Wirtschaft.

D i e Rcichseinnahmen im Iuli 1 9 2 6. Rach der vom Reichsfinanzministerium veröffentlichten Uebersicht über die Einnahmen des Reiches an Steuern, Zöllen und Abgaben im Monat Iuli 1926 beliefen sich die Einnahmen an Einkommensteuer insgesamt auf 246,35 Mill. Mark. Die Körperschaftssteuer erbrachte 65,47 Mill. Mark, die allgemeine Umsatzsteuer 80,65 Mill. Mark, die Kapitalverkehrsteuer insgesamt 10,47 Mill. Mark, die Kraftfahrzeugsteuer 16,11 Mill. Mark, die Deförderungssteuer insgesamt 25,38 Mill. Mark. Zölle erbrachten 113,01 Mill. Mark, die Zuckersteuer 25,18 Mill. Mark, die Biersteuer 24,71 Mill. Mark, die Tabaksteuer 49,39 Mill. Mark. Die Gesamteinnahmen im Monat Iuli beliefen sich auf 708 004 928 Mark. In der Zeit vom 1. April 1926 bis 31. Iuli 1926 wurden insgesamt 2 163 296 823 Mark verein­nahmt. Vergleicht man diese Ziffer mit einem Drittel der im Reichshaushaltsplan für das Rechnungsjahr 1926 mit 6 465 300 000 Mark vvr- veranschlagten Gesamteinnahmen, so ergibt sich, daß bereits im ersten Drittel des laufenten Rech­nungsjahres der Voranschlag von den tatsäch­lichen Einnahmen überschritten worden ist.

* Gründungen und Auflösungen in der ersten August Hälfte. Die Grün­dungen und Auflösungen, vor allem erstere, gingen in der ersten Augusthälfte im Vergleich zum zweiten Teil des Monats Iuli erheblich zurück, und zwar die Gründungen von 891 aus 575 und die Auflösungen von 1242 auf, 935. Bei den ein­zelnen Unternehmungsformen ist in ter Gruppe ter Genossenschaften, in der in der zweiten Iuli- hälfte die Gründungen noch stark überwogen, das Verhältnis in ter Berichtszeit stark ins Gegen­teil verwandelt. In der Gruppe der Gesellschaften m. b. H. hoben die Gründungen so stark nachge­lassen, daß sie sich mit den Auflösungen bis auf eine geringe Differenz ausgleichen.

* Di e Lohnverhandlungen im Ruhrbergbau. Die Verhandlungen der vier Arbeitnehmer-Organisationen, die eine Lohn­erhöhung forderst, mit dem Zechenverband, wer­den am 19. d. Mts. beginnen. Die Höhe der ge­forderten Mehrlöhne steht noch nicht fest, da die Arbeitnehrnerverbänte darüber erst kurz vorher beraten wollen.

Berliner Börse.

Berlin, 18. Aug. Das Geschäft erfuhr an den Terminmärkten eine weitere Abnahme. Die noch vor kurzem stark bevorzugten Märkte lagen bei Beginn der Heufigen Börse vernachlässigt und die Spekulation setzte ihren Abbau der En­gagements fort, do die Berichte der Großbanken, in denen gesagt wird, daß das gegeNwärfige Kursniveau ter Entwicklung der Wirfichaftslage vorauseilt, als Warnung aufgefaßt Iverden und sich daher neuerdings nieder eine Baissegruppe zu bilden scheint. Die Einführung der Stahl- werksaftien steht nunmehr für die nächsten Tage bevor, und man glaubt, daß dann das Interesse der Barcken an hohen Kursen scharf Nachlassen wird. Zu ter allgemeinen Zurückhal­tung trug weiter bei, daß verschiedene Hausse- Momente, wie der englische Bergarbeiterstreik, die Eisentrustverhandlungen, die Kapitalerhöhung der Farben°I. G. sowie die K<ft>italtransaktionen der Danken, durch die inzwischen eingetretens Entwicklung keine Anregung mehr bieten. Aller­dings setzte sich in einigen Spezialwerten die hausseartige Bewegung weiter fort, so vor allem in Braunkohlen-Aktien, besonders Rhei­nische Braunkohlen und Oberkoks, sowie in Bau­stoff-Aktien. Die Geldverhältnisfe zeigen keine wesentliche Aenderung. Tagesgeld 4 bis 6 Prozent und darunter migeboten. Im inter­nationalen Devisen verkehr konnte sich Paris gegen London erstmals wieder befestigen, und zwar von 183 auf 178. Auch Brüssel lag befestigt. Mailand erholte sich gegen London auf 147,75.

4°/o Bontürfen 5% Sofbrncrifaner ...

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- nnd 'Vrivat-Bank Sarmft und Nationalbank . Deutsche Bank.........

Deutsche Nrreinsbauk . . . , Disconto Commandit . . . Metallbank...........

Mitteldeutsche Creditbank . .

Ocslcrreichttche Credilanstalt Westbank ...........

Bochumer Guß .......

Buderus Caro ......

»-Luxemburg irchener Bergwerke . .

Harpencr Bergbau......

Kaliwerke Äschersleben.... Kaliwerk Westeregeln..... Laurahulte...........

Oberbedarf

Phönix Bergbau

Nheinstahl

Niebeck Montan .......

Tellus Bergbau.......

Hamburg-Amerila Paket. . . Norddeutscher Llovd.....

Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . Philipp Hohmann......

Anglo-Lont.-Guano.....

Chemische Maper Alapin . . 9- G- jyarbeninbitftrie, A.-G- Goldschmidt Holzverkohlung Rütgerswerkc Scheideanstalt Zllg. ElektrizitätS-Gesellschaft

Mamlrastwerke ....... Schlickert............

Siemens A Halske .....

Vldlerwcrkc Kieper ...... Daimler Motoren. ..... Henligenstaedk

Meguin. ...........

Motorenwerke Mannbeim

Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . .

Schuhfabrik Her;......

Sichel..............

Zellstoff Waldhof ..... Zuckerfabrik Frankenthal .. Zuckerfabrik Waabäufel . . .

dem Sonntag, ter ja ein wahrer Sonnentag war, ein Stück Heirnatschönheit neu erschlossen wer­den konnte.

Auf dem Gleiberg trafen sich die wanderfreudigen Turner aus verschiedenen Teilen des Gaues, beson­ders gut waren Gießen, Wetzlar, Treis a. d. Lda. und Krofdorf vertreten. Es war eine Auslese der Besten, die die geistesturnerischen Bestrebungen schon seit längerer Zeit pflegen und zu fördern suchen. Wer sich in ihren Kreis begeben, hat die schö­nen Stunden, die echtester Fröhlichkeit gewidmet waren, nicht zu bereuen brauchen.

Das Treffen war dem Gedanken einer engen Fühlungnahme zwischen jung und alt gewidmet. Das drückten die markigen Turnerworte des Gauoberturnwarts Wilhelm Will (Gießen) aus, und das entnahm die versammelte Turnerschar auch der begeisterten Ansprache des Turners Wilhelm Oertel (Rieder-Wöllstadt), der damit das ihm kürzlich übertragene Amt des Gau- wartes für turnerisches Geistesleben antrat. Er legte das Wesen und Ziel des Turnerlebens dar. Von ter Turnerjugend verlangte er Festhalten dieses Wesens und Zieles und warnte vor Ver­lieren in Phantasterei. Der Gaujugendturnwart Lotz (Dorn-Assenheim), ter sich um die ganze Veranstaltung besonders bemüht hatte, erzählte schlicht und packend einiges aus ter fesselnden Geschichte des Gleibergs und seiner Umgebung, damit wie die anderen Redner den Beifall der dankbaren Zuhörerschaft findend. Aber auch die Iugend selbst war nicht untätig. Turnersang, Volkslied und Volkstanz belebten die frohe, un­getrübte Stimmung. Die Turnerjugend von G i e- ßen und Wetzlar erfreute außerdem durch einige Freiübungen ungezwungener Art, so wie sie be­sonders für das freie Wanderleben geeignet sind.

Alles in allem war das Treffen ein Tag reichen Erlebens. Die Anregung, die von ihm in weitere Kreise des Gaues gehen wird, wird gewiß gute Früchte im Interesse der noch jungen Bewegung tragen, die eigentlich schon so alt ist, wie das Turnen selbst. Denn in Wirklichkeit bedeutet die Bewegung nichts anderes als: Zurück zu Jahn!

£50 8|~ H '?>! »

6,- II

Dittkrcis.

bl Dillenburg, 17. Aug. Im Walde bei ter Adolfshütte entstand am Dienstagmorgen ein Brand, der auf einen Schuppen und ein Hüttengebäude Übergriff. Dieses wurde ver­nichtet. Der Betrieb der Hütte blieb jedoch im Gange. Der Schaden ist nicht so groß, da es sich um ein baufälliges Haus handelte. Wie fest- gestellt werten kann, wird das vom Kreift an­geschafft« Krankenautomobil in regem Maße benutzt. Ein Beweis dafür, daß ter viel umstrittene Wagen doch Anklang gefunden hat.

bl Haiger, 17. Aug. Beim Bahnbau der Strecke HaigerGusternhain fand man an der Landstraße in etwa 1 Meter Tiefe eine firne aus Ton, die noch unverkohlte Knochenreste enthielt. Es gelang, die arg zersplitterte Urne wieder zusammenzusetzen. Man nimmt, daß das Gefäß aus ter Zeit des Vorchristentums stammt.

bl Sinn, 17. Aug. Hier fand eine große Hebung der Feuerwehren von Hörbach. Fleisbach und unserer Gemeinde statt. Die Fabrik von Haas und ein Wohnhaus im Dorfe waren Brandobjekt. Alles klappte vorzüglich. Regie­rungsrat Dr. Jünger als stellvertretender Landrat sprach sich lobend über die Uebung aus.

Maingau.

WSR. Frankfurt a. M., 16. Aug. Die Einweihung des neuen Flughafens ging heute nachmittag vor sich. Die Reihe der mehr als reichlichen Ansprachen eröffnete Ober­bürgermeister Dr. Landmann mit einer kräf­tigen Rede, in der er der Männer gedachte, die sich um das Luftfahrtwesen der Stadt Frankfurt besonders verdient gemacht haben, so des Me­teorologen Prof. Dr. Lincke, und des ersten deufichen erfolgreichen Fliegers August Euler. Auch dem Erbauer des Flugplatzes, Oberbaurat Uhlfelder, widmete der Oberbürgermeister warme Worte der Anerkennung. Die Glück­wünsche der Reichsregierung überbrachte Mini­sterialdirektor Brandenburg. Der hessische Staatspräsident Ulrich fand launige Worte über das Verhältnis des großen Flughafens Frankfurt zu den benachbarten kleinen Bruder­häsen. An die Feier schlossen sich zahlreiche .Schau- und Passagierflüge an, an denen Flug­zeuge vom kleinsten Typ, wie ter Darmstädter ..Mohamed", und dreimotorige Großflugzeuge be­teiligt waren.

Maingau.

WSR. Bad-Homburg, 16. Aug. Die Wilddieberei im Taunu.s scheint wieder zuzunehmen. Erst vor eurigen Tagen wurde in ter Rähe der Capers bürg ein prachtvoller Ze hn- ender verludert aufgefunden. Anscheinend wurde das stattliche Tier von Wilderern ange- -chossen, die ihm aus Furcht vor Ueberraschung durch den Förster nicht zu folgen wagten. Es sind bereits Bestrebungen im Gange, um dem Wildererunwesen zu steuern und die Wilddiebe unschädlich zu machen.

Berlin, 17. August.

Amerikanische Stole» Belgische Noten........

Dänische Noten . , ,

Englische Noten........ Franjösische Noten ..... Holländische Noten......

Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch-Oesierr., ä ioo Kronen Rnmaninhe Noten......

Schwedische Noten . . ... Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten .. Ungarische Noten.......

Frankfurter

Frankfurt a. M., 18. Aug. Tendenz- Un­regelmäßig. Die Börse war auch heute nicht ungünstig veranlagt, obwohl die Tendenz große Unregelmäßig leit aufwies. Das Geschäft bevorzugte mit Rachdruck wieder einige Spezial- werte, die schon am Vorabend den Verkehr be­herrschten. Das Hauptinteresse konzen­trierte sich dabei auf B a u a 11 i e n, die in der Auswärrsbewegung rasche Fortschritte machen konnten. Wayß & Freytag plus 7,5 Prozent, Holzmann plus 3.5 Prozent, Hochtief plus 4,5 Prozent, Dyckerhoff plus 8 Prozent. Am Mon­tanmarkt setzte sich die lebhafte Kauf, bewegung in Kohlenaktien fort, wofür öer gesteigerte Kohlenexport Anregung bot. Bochumer plus 1 Prozent. Bu­

derus plus 4,5 Prozent, Deutsch - Lur plus 4 Proz., Harpener plus 4,5 Proz., Ilse-Bergbau formten auf erheblich gesteigerte Rachfrage 10 Prozent anziehen. Die anderen Werte dieser Gruppe lagen nicht ganz sicher und konnten sich erst im Verlaufe leicht befestigen. I. G. Far­be n a 11 i e n hatten unter Abgaben zu leiden und mußten sich eine Einbuße von 3 Proz.

Rundfunk-Programm

des frankfurter ScnderS.

(Aus derRadio-Umschau-.)

Donnerstag, 19. August.

4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Haus- orchesters: Ungarische Musik. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Lesestunde. 6.15 bis 6.45. Uebertragung von Kassel:Die Kunst dem Volke". 7 Uhr: Uebertragung aus dem Stadttheater Salzburg (im Rahmen der Salzburger Festspiele):Die Fledermaus".

Sprechstunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Anzeigenauftrage sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.

Verantwortlich für den lokalen Teil i. V.:

Dr. Hans T h h r i o t.

(Ohne Gewahr.)

Frankfurt a.M.

Berlin

Schlutz. Kure.

I-Uhr. Kur,

Schluß. Kur»

Anfang Ituro

Datum:

16. 8. | 18 8.

16.8

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5% Deutsche Reichsanlethe .

<% Deutsche Reichsanleihe . 3*/,% Deutsche ReichSanleihe

9.4825

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0.4275

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<°/o Preußische Konsols - . .

fi.43

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4% Hessen.........

_

0.4275

3/3% Hessen.........

0,4675

3% Heuen .... ......

Deutsche Wertb. Dollor-Anl.

_

96

_

bfo. Doll.-Schas-Anweilng.*;

17 August.

18. August.

Amtliche Geld

Kotierung Brief

Amtliche Notierung

Geld Brief

Amst.-Ron. Buen.-Aires

168,33

168,65

168,29

168,71

1,695

1,699

1,697

1,701

11,29

11,33

11,53

11,57

91,98

92,22

91,98

92,22

Kopenhagen

111,49

111,77

111,59

111,71

KAtrvrnm RI

112,30

10,552

112,58

112,26

112,52

Helssngsors

10,592

10,553

10,595

Italien. . .

13,75

20,380

13,82

13,845

13,885

London. . .

20,432

20,384

20,436

Neupork . .

4,195

4,205

4,195

4,205

11.405

11,445

11,90

11,94

Schwei; . .

81,06

81,26

81,04

M,24

Spanien .

64.42

64,58

65,30

ttbe Jan'

2,003

2,017

2,015

2,019

0.644

0.646

0.644

0,646

Wien in D-

Oest. abgeft

59,29

59,43

69,28

69,42

Prag ....

12,421

12,461

12,418

12,458

Belgrad . .

7,405

7,425

7,405

7,425

Budapest. .

5,87

o,89

5,87

5,89

Bulgarien .

3,035

3,015

3,04

3.05

Lissabon .

21.375

21,425

21,375

21,425

Kon/wn'ti'n.

81,47

81,67

81,47

81,67

2,31

2,32

2,295

2,305

Athen. , .

4,74

4,76

4,474

Lanada. .

4,198

4,208

4.198

4.208

Uruguay . .

4.18»

4.195

4.195

4.205

4,18

4,20

11,42

11.48

111,17

111.73

70,348

20,44^

11,57

11.6!

168,06

168.90

14.14

14,22

91,67

92,13

59,21

69.51

1,89

1.9;

111,97

112,53

81,06

81,46

63,94

64,26

12,38

12,44

5,835

5,875

Börse.