fie ü-nnen also dem QeiD» und Kapitalmarkt inc Stüde nicht gewähren Kic Beträae, die icßt noch qyä Anleihen usw zur Ve-iugung sieben, werden allmählich immct geringe^, da iie tm Laufe der Zeit ihrem eigentlichen Zwea -gLxführt werden müssen. Etwas sehnliches gilt nyn den Beträgen, die nur vorübergehend aus der Wirtschaft genommen Wochen sind, weil sie Ür die Dauer der Krise und der aus ihr tztulticrenden schlechten Befchaftigungsmöglichkeit n der Wirtschaft selbst langfristige Detäligungs- iöglichkciten nicht finden konnten, deshalb auf em offenen Markt vorübergehend Anlage jW uchen ae-wungen waren. Auch hixr werden fich ie TerhSltnisse Dann ändern, wenn die Wirt- chaftslage sich bessert und damit wieder mehr .Selb produktiv tätig fein kann-
Wir sehen also Pie interessante Erscheinung, ho6 die Flüssigkeit auf dem Geld- und Kapital' inarlt in der Hauptsache zu rrflaren ist aus der schlechten wirtschaftlichen Lage, und dast sie in tvem Augenblick anfangen wird gufzuhören. in dem die Wirtschaft einen Aufschwung nimmt, -iese Feststellung ist besonders wichtig, weil sie die Folgerung zulätzt, daß eine Besserung dk'- wiktfchastlichen Lage schon bald wieder am automatisch einsetzenden Kapitalmangel ihr Ende finden wird Fmmer wieder ist die Beobachtung zu machen, dah der Kapitalverlust der deutschen Wirtschaft durch die Inflation in den Aufstiegsmöglichkeiten der wirtschaftlichen Entwicklung sich hemmend bemerkbar macht. Daraus ergibt sich wiederum die Schlustfplgerung, daß die einzelnen ^Konjunkturschwankungen noch für absehbare Feit schneller folgen werden als in normalen Feiten, da Kapitalmarkt und innere Wirtschaftskraft noch zu schwach sind, als dast längs re Feiten guter Konjunktur möglich wären. Aach für längere Feit wird es nur eins geben: entweder «Seldslüssigkcit oder gute Wirtschaftslage. Beides lulammen (also eine eigentlich gute Konjunktur) werden wir für« erste noch nicht erleben.
• Die amtliche (Arosthandels- indekziffer. Die auf den Stichtag des i0. Juni berechnete Grosthandelsinbexziffer des Uatistifchen Reichsamts ist gegenüber dem 9.9imi um 0,4 v. S. auf 124,2 gestiegen Bon den Hauptgruppen Haden die Agrarerzeugnisse um (f? o. H auf 124,ö angezogen, während die Fndunriestosse um 0,2 v. H auf 123,6 nachgegeben haben.
Berliner Börse.
Bersin, 18. 3uni. Die starke 2lbschwachung an der gestrigen Rachbörse hat bereits einer erneuten heftigen Aufwärtsbewegung Platz gemacht Der Ausweis der Reichsbahn hinterfief) hinsichtlich der stark gesteigerten Kohlen- beiörderung einen günstigen Eindrucks auch der Bericht des Rheinischen Braunkohle»'Hyahikates, her betont, dast die Kohlenabfuhr wieder voll eingesetzt habe, wirkt« anregend. Pie gestrige Belebung am S ch i s s a h r s s m g rk t t, die neben besseren Berichten über den Frachtvprkehr auch mit einer bevorstehenden Kapitglerhöhung beim Rordd Lloyd begründet wird, nahm peutc ihren Fortgang Schissahrtsoktien konnten in- solgeoessen um 3 bis 4 Prozent anziehen. Am Montanmarkt standen Brsunkostlenwerte im Bvrdergrunde Rheinische Braunkohlen eröffneten mit einer Steigerung von 5 Prozent und konnten im Verlaufe sich noch weiter befestigen. Don den übrigen Montanwerten hatten Gelsenkirchen die Führung. Auch Farbenaktien wurden lebhaft gehandelt und waren ansehnlich gesteigert. Der Banken markt blieb dagegen vernachlässigt, und hier waren Abschläge von 0,5 bis
1 Prozent gu verzeichnen Auch den: , und « u s i ö n 's i f ch e Renten waren fast cc chä'ls- los. Ztm Geldmarkt ist die Lage unver- ändeii leicht. Tagesgeld 3.5 b;£ 5 Prozent 3m Devifenperkehr nh die l a t ? i n i i che n Valuten wieder i m Fallen begri-?. i. Pgris gegen London 174 25. jr'tf'c'-Sonfcon 171, Matlanö-London 135.
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Holzverkohlung........
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BerUnex Hmidklsgetellschaft. Lommerz- «nL Prtvai.Bct.nt Tlunnli- ugt> Raiionalbant • Druttchs Vu»t .......
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Mitleldrnych? Crcditdank. .
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Bochum« ®n6 . ...... tBuberui .........
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frankfurter Börse.
Frankfurt. 16 <hinL Tendenz: Sehr fest. — Die Börse, infolge des zum Stillstand gekommenen Angebotes entlastet, eröffnete den heutigen Derkehr in zuversichtlicher und ansehnlich gebesserter Stimmung. Allgemein konnten die am Vortage eingetretenen Kuvsabschläge zum größten Teil wieder ausge-
gi;t,.a w rden. Die Spekulation, die sich recht nlernehmungssuftig zeigte, wandte i-.ch mit verstärktem Interest" dem Sch i k f a h r t em ar fte zu. tn dessen Werten
gre Umsätze und neue Steigerung.'n km 2 ■Jri-.cci erzielt wurden Man D:rmtH:|. d.itz Kar latrrhohungöavsichten. die in Aussicht ftepat sollen, dir Ursache dseser Bewegung sind Pm Montanmarkt hat sich die Rachfrage en.s-iordenilich verstärkt, besonders fü» Koh knatiiei' Ser Bericht der Rsjchs, bahn über die erheblich gesteigert; UotzlßN' astfuhr aus dem Ruhrgebiqt regle stark an Rhe'-- nisse Vraun'ohlen konnten auf groste Abschlüsse hi. ciwa Ö Pro;, anzieden Air Farven- Aktien bestand ebenfalls gröberes Fntersffe. F G Farbsn. die zur ersten Rastz bereits um 2 Prozent gesteigert waren, setzten im Verlaufe tie Erhöhung um weitere 2 Prozent fort Llek- t r n a 11 i e n lagen ruhiger: wesentlich gehesterte warei' Siemens plus 3.5 Prozent. Felten plus ' Prozent, Licht uni’ Krast plus 2.5 Prozent uhi Schuckert plus 1 Prozent. Am Banken- . > a r f t hielt sich das Geschäft in engsten Grenzen. und die Kurse zeigten nur unwesentliche Besserungen AeichSpank plus 0,75 Prozent. Gröbere Beack tung sanden erneut Motorenwerte, von denen Äleijer 4 Prozent und Daimler 2 Prozent höher gingen. Zellstoff-Aktien fest. Z u ck s r a k t i e n lustlos und kaum
verändert. Von Paustoffpktien gaben Wahfz ft Frey tag 1,5 Prozent nach. Der deutsche Renfe »markt zeigte Merkmale einer Belebung, die Kurse hielten sich auf dem bisherigen Stande. Von ausländischen Renten waren Türken weiter fest. Der Freiverkehr war still. Becker Stahl 23. 'Benz 66, Brown Boveri 92. Entreprise 8, Groprag 60, ilfa 37,5, Ufra 77 Prozent. Der weisere Verlaus brachte bei gesteigerten Umsätzen neue Ve- festigungen aus fast allen Märkten. Aw Geld- mar k t ist die Lage für kurzfristige Gelder weiter leicht. Lagesgeld 4 Prozent. Monafsgeld wurde dagegen etwas reger gefragt, sobah erste Adressen 5 bist 5,25 und zweite Adressen 6,25 bis 7 Prozent zu zahlen haben Privgtdiskonten 4,37 bis 4 5 Prozent, Industrie-Akzepte 4,87 Prozent. Im Devisenvsrkßhr trat eine neue Senkung der lateinischen Q3 q (u jen ein. Par-s gab gegen London auf H3,—, Brüssel avl 170 - nach Mark und Pfund sind unverändert.
Sebifenmartt Berlin—Frankfurt a. M.
Telegravh^sche Auszahlung. j 17 tzunsE ”7 IS Wnl
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Frankfurt a M |6 Zuns. Ls wurden notiert: Weizen, Wctterauer 3* vis 31.50, Roggen, inlänb. 21,50 bis 22. Sommergerste für Brauzwecke 22 b.» 2-'. Hafer in 8 ib. 2’ b 8 23. 22f.ri^. gelb 17,50 bis 17,75, Weizenmehl, inlänb., Spezial 0 42,75 bis 43,25, Roggcnmeyl 29J5 bis 30,25, Weizentteie 9 bis 9,25. Roggenkleie 11 Mk. Tendenz fest
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 17. Zuni. Die ausländischen Preis- Meldungen für Weizen waren kaum verändert und übten auf den Berliner Verkehr wenig Einflust gu$. Die hiesigen Preise stellten sich heute bei erheblicher Vorsicht der Erzeuger leicht erholt. Roggen hat in prompter Ware viel Beg:hr. doch sind sehr schwer Abschlüsse zu erzielen. Gerste ruhig, nur Futtersorten fest. Hafer behauptet. Das Mehlgeschäst blieb still. Futterartikel stiller und vereinzelt im Preise gedrückt Im Zsithandel erhöhten sich d'.e Weizcntermine für nahe Sichten um 75 Pfennige, für Herbstlieferungen um eine halbe Mark. Am Roggenmarkt hat sich wider Erwarten hie gestrige begonnen? Befestigung für Herbstmonate »ich: fortgesetzt. Di? heutige» ersten Kurse waren unverändert, während <niü seine langsame, aber stetige Aufwärtsbewegung um neuerlich 1 Mt. sortsehte. Es . wurden notiert für 1000 Kilo: Roggen, mark. 182 bis 187, Sommergerste 189 bis 200. Inland. Gerste 175 bis 188. Hafer, märl. 196 bis 207; für 100 Kilo: Weizenmehl 37,50 bis 39,75, Roggenmehl 26 bis 27,75, Weizenlleie 10, Roagenlleie 11,25 bis 11,40, Viktoriaerbsen 36 bis 46, kl. Speiseerbsen 30 bis 34
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Gemeinden.
Isr.ReUglouSgemeind«. GotteSd. I. d. Synagoge lSudansage). 6ainätag, den 19. Juni 1926. Porabd. 7.45, morgens 6.30, abends 9.03 u. 9.40.
Gottesdienst der isr. Religionsgesellschaft. Sabbatfeier, den 19. Juni 1926. Freitag abds. 7.45, Samstag vorm. 8.00, nachm. 4.30, Sabbatausg.9.40, Wochengotteödienst: morg. 6.30, abds 7.15,
Rundfunk-Programm
deS Frankfurter Tenders.
(Aus der ^Radio-Umschau".)
Samstag, 19. Juni.
3,30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5,45 Uhr: Konzert des HauSorchesters: Wunschnachmittag. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Lese- stpnde. 7,45 bis 8,15 Uhr: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung: »Lllen Kev", Vortrag von Frau Professor Szah. 8,15 Uhr: Konzert des Sängerchors des Turnvereins Offenbach a. M.
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