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rvoraussage.

$2toöltung und Winden oui Wine Niederschläge m K für die Iahrüzeit kühl, er ist schnell ein neue- St-. C Deutschland verbeiteten "s gezogen. S- scheint Aen, ledoch ist für morgen Detter bei verhältniSmWg irren zu erwarten.

Temperaturen: Maximum ISL, rad Celsiu-. Niederschläge: Heutige Morgentemperatur:

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eßen, bat 18. Juni 1926.

:-eitberzug«zogenen rden. Der hessische WwAto rischast hat seht in LEH» n der hessischen Dohmng-- , bestimmt, dch Dohmmg. z dringlichen virtschasilichen -ninden ihren Aufenlhallsor: d in ihrem bisherigen Wohnen mde eingetragen toarcn, die sie dort nach einem Aachvmie je zuckckgelegt haben, bei der e Dvhnun^liste der neuen -e angemessen anzurechnen ift >rauSverkäuse. Nach der

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solge des anhaltenden starken RegenS nicht zur Hungen. Ausführung kommen konnte, bzw. abgebrochen | imSolmser Host'

eine Versammlung des De

Verantwortlich für Politik i. V. Dr. -ans Thyrlot.

Zeit wieder hergestellt sind, der an dieser Kinderkrankheit

(Sin Erwachsener, darniedertiegt, ist

der län- kam all- be-

Handelskammer, Dr. Goebel, hielt einen geren Dortrag über Steuerfragen und zu dem Resultat, daß die Steuern zwar

all« Zweige des Frauen- und des Männer- turnenS. Rhythmische, gymnastische, turnerisch« Klebungen, Dolkstänze und Geräteturnen werden miteinander abwechfeln. "Beteiligt sind In erster Linie erste Kräfte der Frankftrrter Turnerfchaft. aber auch Vereine dcS GaueS He'sen werden Mit­wirken. "Der die früheren KurbauSturnen noch in Erinnerung hat, die Hd> alle durch glanz­volle Ausgestaltung imb Leistungen ausze.chneten. wird gern auch an der Veranstaltung am Sams­tagabend Icilncbmer.

CO Nieder-Florstadt, 17. Juni. Die Masern treten hier sehr viel auf. jedoch bei Kindern in leichter Form, so daß sie in kurzer

mit einer ziemlich g nen können, da durch Di

. iaS gerade noch recht-,eilig eintretende Rcgenwetter die besonders wertvollen

der Verein wird hiergegen öffentlich Stellung nehmen. Der wissenschaftliche Mitarbeiter

gemein schon sehr hoch wären, aber ganz .. sonders in Hessen, wo das neue Jahr eine

dadurch in die Lage verseht werden, den seither unbekannten Verlaus des Limes zwischen Hof Craß und Muschenheim festzustellen.

Hungen. 17.3uni. Am Samstag fand

schwer und gefährlich erkrankt. Auch der K c u ch- husten tritt sehr stark auf. Heut: ornittag um 11 Uhr ging ein schweres Gewitter über unserer Gegend nieder. daS viel Hagel brachte. Die Hagelkörner erreichten Haselnuß- grobe, haben aber in Garten und Feld wenia Schaden angerichtet. Am 3. und 4. Juli findet hier das D e z i r k s t u r u f e st des 6. B e- zirks des Arbeitcr-Turn- und Spor t- b u n d e s statt. Aach den bis jeht cingelaufcnen Meldungen wird die Beteiligung stark.

Kreis -llsscld.

-er. Aus dem Ohmtal, 17. 3unl Aach- dem das Sehen der Dickwurzpflanzen sich unter den günstigsten Witterung^ verstältnissen glatt vollzogen hat. vor allem das üble Rach- sehen durch das feuchte "Detter entbehrlich wurde, werden nunmehr die Sensen geschärft und die Mähmaschinen instand gesetzt, um mit dem Mähen des saftigen Heugrases zu beginnen. Voraussichtlich wird btc Heuernte, waS Quantität anbelangt, eine ergiebige werden.

-er. Kirtorf. 17. Juni. Der von Frl. Deiß aus "Dellersheim geleitete dreiwöchige Kursus für Handarbeitslehrerin­nen Hierselbst hat am Dienstag seinen Abschluß gefunden. Die Teilnehmerinnen liehen es sich nicht nehmen, ihrer Lehrerin ein wertvolles Ge­schenk zu überreichen und den Kursus mit Kaffee und Kuchen würdig zu beschließen. um auf diese Weise ihren Dank und ihre Anerkennung zum Ausdruck zu bringen.

Oberhessen.

Landkreis Gieherr.

h. L a n g - D ö n s. 17. 3unt Am kommenden Sonntag wird dahier ein größeres Mis­st onS fest gefeiert werden, das zugleich als Dekanatsmtssionsfest gedacht ist. 3m FestgotteSdienste wird der bekannte Kanzelredner Pfarrer TrommerShausen aus Frankfurt am Main sprechen, während in den beiden Rach- mtttagSversammlungen, die auf dem groben Platz vor bet Kirche stattfiirden Missionare von Basel und Hermannsburg erzählen werden. Der hie­sige Posaunenchor hat seine Mitwirkung versprochen. AähereS besagt die Anzeige. Den auswärttgen Gästen werden die hiesigen Ge- metn begliche r Gelegenheit zum Kaffeetrinken geben.

älnrergräser sich gut entwickeln konnten. Für das Sommergetreide und den Roggen war der an­haltende Regen weniger günstig, da diese sich streckenweise stark gelagert haben. Andererseits kam die feuchte Witterung dem mit Avsr befalle­nen Weizen sehr zugute, konnte er sich doch dadurch von seiner Krankheit wenigstens etwas erholen. Auch den jungen Dickwurzpflän^chen kam der Regen sehr zu statten, ebenso wie den Kar­toffeln, die trotz des anfänglich kalten Wetters im allgemeinen einen guten Stand aufweisen.

Kreis Friedberg.

sf. F r ie d b e r g, 17. 3uni. Die Vereini­gung des Friedberger Einzelhandels hielt unter dem Vorsitze des Stadtverordneten Hirsch eine gut besuchte Versammlung ab, die sich mit wichtigen Tagesfragen befaßte. Bei dem ersten Punkte,R a b a t t f r a g e", sprach sich die Versammlung dagegen aus, daß an bestimmte Vereine ein besonderer Rabatt gewährt wird:

Gerichtssaal.

(Ein Massenmeineidsprozeß.

WSA. Hanau, 17. 3uni. Vor dem hiesigen Schwurgericht fand gestern und vorgestern ein Monsterprozeß statt, In dem sich nicht weniger als elf Angeklagte aus Aeueichaßlau und Rte- dermittlau im Alter von 20 bis 50 Jahren wegen Meineids zu verantworten hatten, die mit unglaublicher Leichtfertigkeit vor Gericht trotz der darauf ruhenden hohen Strafen wissentliche oder fahrlässige Falscheide geleistet haben. Vor einigen Jahren wurde auf der Landstraße zwi­schen Riedermittlau und Aeuenhaßlau eine junge Dame abends 8 Tlhr von einem Radfahrer an- gepackt und zu vergewaltigen versucht. Aur durch das Herannahen von Leuten korrirte sie vor denr Schlimmsten bewahrt werden. Der Täter konnte damals festgestellt werden und erhielt vom Schwurgericht deswegen eine Gefängnisstrafe von 2y2 Icchren. Er beruhigte sich aber nicht mit dem Urteil und leitete ein Wiederauf­nahmeverfahren ein, in dem er zehn Per­sonen aufmarschieren ließ, die zu seinen Gunsten eidliche Aussagen machten, die sich aber nachher als falsch herausstellten. 3n der Verhandlung gaben drei Personen reumütig zu. von dem Hauptangeflagten dazu verleitet worden zu sein, einen Meineid geleistet zu haben, während die übrigen dies auch jetzt noch bestritten. Die aus­gedehnte Zeugenvernehmung erbrachte den Be­weis, daß es sich zum Teil um wissentliche, zum Teil um fahrlässige Eidesverlehung gehandelt hat. Das Gericht hielt nach vierstündiger Be­ratung die Schuld aller Angeklagten, bis auf zwei, die freigesprochen wurden, für erwiesen. Der Hauptangeklagte und Triebfeder der ganzen Affäre wurde wegen Verleitung zum Meineid zu sechs Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust verurteilt. Die übri­gen Angeklagten kamen mit Zuchthaus st ra­sen von einem bi - 1' , Jahren davon.

Starkenburg.

Os f en b ach, 17. 3uni. (WSA.) Gestern abend gegen 12 Uhr kam es in der Waldstraßo zu einem Zusammen st zwischen Mit­gliedern des Roten Frontkümpferbun- des und S t a h l h e I m 1 e u t e n, wobei einige Schüsse fielen. Außer einigen geringfügigen Ver­letzungen wurde je eine Person des Roten Front­kämpferbundes und des Stahtheims durch Stock­hiebe erheblicher verletzt. Eine Person wurde unter dem dringenden Verdacht der Körrer- verletzung und verbotenen Waffentragens sest- genommen.

zirkslehrervereins Hungen statt. Da die Deamtenkrankenkasse. bei der dte meisten Leh­rer versichert sind, wiederum ein großes Defizit hat und infolgedessen eine abermalige Erhöhung der Beiträge zu erwarten ist, wurde die Aeu- gründung einer eigenen Krankenkasse erörtert, die nur tüt den Kreisverein Gießen bestimmt ist. Dagegen wurde jedoch geltend gemacht, daß für einen Teilverein wohl daS Wagnis zu groß sei, man solle lieber der Kasse des Deutschen Lehrervereins beitreten, deren "Beiträge weit unter denen der Hessischen Kasse blieben. Zuletzt einigte man sich auf einer Verbindung beider Vorschläge: man will der Krankenkasse des Deutschen L. D. beitreten, die 70 v. H. aller Kosten vergütet und im Kreis nur eine Art Zuschu ßkasse gründen, die die restlichen 30 v. H. ersetzt. Weiterhin wurden über die in Gießen statt findenden Werk- unterrichtslurse Mitteilungen gemacht, sowie Fragen dienstlicher Aatur behandelt. Ueber- weisungen von Schülern nach anderen Orten sollen künfttghin nur durch die Post erfolgen, anstatt sie dem Schüler einzuhändigen, da dies zu Unzuttaglichkeiten geführt hat.

> Aus der nördlichen Wetterau, 17. 3uni. Durch das anhaltende Regenweiter in letzter Zeit sind die Feldarbeiten stark zusammengedrängt worden. Das Hacken der Rüben- und Kartoffeläcker muß auf schnellstem Wege beendet werden, da die Heuernte kurz vor der Türe steht. Mit dem Grasschnitt wird man in den ersten Tagen beginnen. Entgegen an­fänglicher Bedenken wird der Landwirt nun doch

ganz gewaltige Steigerung bringen wird. Der Einführung sog. schwarzer Listen steht die Versammlung im allgemeinen sympathisch gegen­über, doch wird darüber noch kein bestimmter Beschluß gefaßt: ein Ausschuß soll darüber be­raten, ob sich die Sache durchführen läßt.

. Friedberg, 17. Juni. Die vollständig erhaltene Römer st raße, die von Frledberg- KastelOber-Florstadt führte, wurde in der Nähe des Dorfes Ossenheim aufgedeckt. Die Straße liegt etwa einen Meter unter der Oberfläche.

4. Dad-Aauheim, 17. 3uni. Aus der jüngsten Stadtverordnetenslhung seien ÄDe Beschlüsse mitgeteilt: Für Den ge- imen Ausflug, den die hiesigen Schulen am 3ugenbfelertag (24. 3uni) mit Sonderzug nach Heidelberg unternehmen werden, wurde ein Betrag von 400 Mk .bewilligt, wovon be­dürftigen Kindern die Fahrtkosten bezahlt wer­den tönnen. Der Verkehrskommission wurde ein monatlicher Zuschuß von 200 Mk. be­willigt. Don staatlicher Seite besteht die Absicht, die in Touristenkreisen bekannte und beliebte Wirtschaft im Forsthaus Winter st ein aufzugeben. Der volksparteiliche Stadtverordnete Krauß bat den Bürgermeister, im 3ntereffe der Kurgäste und Ausflügler dagegen Schritte zu unternehmen. Der Bürgermeister wird sich im Sinne des Antragstellers bemühen. 3mTheater- saal des Kurhauses sprach gestern abend Graf Hermann Keyserling über das Thema Die neuentstehende Welt". Das Haus war schon am Aachmittag ausverkauft. Unter den Be­suchern befanden sich auch zahlreiche Auswär­tige. Das Publikum verfolgte mit gespannter Aufmerksamkeit die tntereffarrten, oft recht schwie­rigen Gedankengänge des Philosophen. Wie in dieser Aummer durch Anzeige bekanntgegeben wird, wird am Samstagabend in Verbindung mit der Tagung der Turnwarte und Vorturner des 1. GauverbandeS im Mittelrheinkreis der Deut­schen Turnerschaft im Kurhause «ein großer Weroeabend für deutsches Turnen veranstaltet. Dte reiche Dorführungsfolge umfaßt

werden mußte. Die daraus abgehaltene Gene­ralversammlung beschäftigte sich insbeson­dere mi dem Stiftungsfest am 31. 3uli und 1. August Man faßte hierzu mehrere Be­schlüsse: darunter auch einen Beschluß, daß der Aufmarsch der teilnehmenden Wehren bewertet wird und die vier bestaufmarfchierenden Wehren ausgezeichnet werden sollen. Bürgermeister Schmidt gab im Verlaufe der Versammlung an Hand von alten ilrfunbcn und Prorokoll- büchern einen interessanten Rückblick auf die Ent­stehung deS Feuerlöschwesens in der Gemeinde und die Gründung und Entwicklung der hiesigen Wehr. Hieraus war zu ersehen, mit welch schwie­rigen Verhältnissen die Gründer der Wehr zu kämpien hatten, da zu der bamaligen Zeit sehr wenig Verständnis für diese Bestrebungen vor­handen war. wie es aber dennoch vorwärts ?ing und sich die Wehr zu einer allseitig aner- annten segensreichen Einrichtung entwickelte.

AlSdann gedachte der erste Kommandant der verstorbenen Gründer, deren Andenken in der üblichen Weise geehrt wurde. Sin hierauf von der achtzehn Mann starken Musik­kapelle gespielter Choral, die damit zum ersten Male seit ihrer vor ungefähr einem 3ahr er­folgten Gründung in die Oesfentlichkeit trat, zeigte deren Können im besten Licht. Möge nun der Wettergott fein klebriges tun und dem Stiftungsfest nach den mühevollen Vorbereitungen ein besseres Wetter bieten als es die bisher stattgehabten Veranstaltungen zu verzeichnen hatten. Sein sünszigjähriges Mei­sterjubiläum feiert am nächsten Sonntag. 20. 3uni, der Schreinermeister Heinrich Arnold Hierselbst. Der Jubilar erfreut sich bei feiner Kundschaft des besten RuseS und allseitigen Vertrauens.

sk. A e i s k i r ch c n, 17. 3uni. Bei der Ver­legung der Wiesect in der Gemarkung Linden st rulh wird nun auch unsere Ge­meinde berührt. Das neue Flußbett kommt nahe der Dahn zu liegen und soll in gerader Richtung zwischen Lindenstruth und Reiskirchen verlaufen. Dadurch wird es nötig, daß auch in dem Teil des Wiesengrundes, der zur Gemarkung Reiskirchen gehört, der Fluhlauf verlegt wird. Das neue Flußbett wird etwa 2 Kilometer lang. Dom Kulturbauamt Gießen war an die Gemeind« das Ansinnen gestellt worden, zu dieser kost­spieligen Angelegenheit Stellung zu nehmen. Der Gemeinderat hat es> abgelehttt, hierüber bindende Beschlüsse zu fassen. Run sand Anfang dieser Woche eine Dersammlung der beteilig­ten Grundbesitzer statt, die diese wichtige Frage besprechen und bindende Beschlüsse fassen sollte. Da jedoch nur eine geringe Zahl der be­teiligten Eigentümer erschienen war, konnte die Frage auch nicht endgültig entschieden werden. 3m GemarkungSteil Lindenstruth soll bereits nach der Heuernte mit den Erdarbeiten zur Verlegung der Wieseck begonnen werden.

t. Beltershain, 17. Juni. Die Arbeiten bei unserer Feldbereinigung sind nun soweit vorgeschritten, daß die Zuteilung der neuen Grund st ücke im Herbst erfolgen kann. Gegen­wärtig werden die Abzweigstellen der neuen Feld­wege ausgesteint, die Feldwege selbst können bei den Aeckern erst nach der Einbringung der Ernte abgegrenzt werden. Große Teile der Gemarkung wurden auch entwässert. Die Kosten hofft man aus den Erträgen der Massengrundstücke decken zu können.

± Weickartshain, 17. 3uni. Durch die Betriebs ein st ellung der Gruben hiesiger Gegend war im vorigen 3ahre in Weik- kartShain eine allgemeine Arbeitslosig­keit eingetreten. Dieser mißliche Zustand hat sich in letzter Zeit etwa- gebessert. Die früher in Stockhausen beschäftigten Männer konnten infolge DetriebSeröfsnung auf der Stock- Häuser Grube wieder mit der Arbeit beginnen. Auch die hiesige Grube scheint ihre Ruhezeit beenden zu wollen: denn ein auswärtiger Unter­nehmer hat die Herrichtung der Schlammteiche übernommen und läßt diese Arbeit durch hiesige Arbeiter verrichten. Hoffentlich erfolgt bald die Eröffnung deS Grubenbetriebes.

df. Langsdorf, 17. 3uni. Wie vor eini­ger Zeit an dieser Stelle berichtet wurde, weilte Prof. Helmke auS Gießen hier, um Feststellungen über den Verlauf des Psahlgrabens zu machen, auf den man beim Bau der Zuleitung für unsere Wasserleitung gestoßen war. Die Vermutungen Prof. Helmkes gewinnen dadurch noch mehr Wahrscheinlichkeit, daß man beim Aushub der Erde für den Hochbehälter wieder auf den Limes stieß. Damit wäre der Verlauf mit ziemlich großer Sicherheit festgestellt und die Forschung ein gut Stück vorwärts gekommen. Somit wäre der Langsdorfer Wasserleitungsbau von doppeltem Wert, einmal für die Gemeinde, die dadurch zu einwandfreiem Wasser kommt, deS weiteren für die L i m e s f o r s ch e r, die

'i5 Lollar, 17. Juni. Am vergangenen Sonntag, dem GründungStage der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr, versammelte

die Wehr zu einer 11 e b u n_g, die leider in-

Hesfen-Nassau findet am 10. und 11. Juli in D a r in» ,t a b t statt. Damit ist ein Derbandswettschrciben verbunden, bas eine Slunbgebung unb ein Erfolg für bie Ncichskurzschrift werden soll.

Perfer-Tepplche aus dem Schwarzwald. In unserer gestrigen Ausgabe haben wir bereits kurz Mitteilung gemacht von der Ausstellung einer jungen deutschen Industrie, die im Schaufenster der Firma Ferd. N e n n ft i e l, Plock- strahe, einen Ausschnitt ihrer Tätigkeit zur An­schauung bringt. Es handelt sich um die Teinacher- Orient-Tepoich-Knüpsereien, die von deutschen Volksgenossen, die nach dem Kriege aus Persien vertrieben wurden, in den stillen Schwarzwald» tälern gegründet worden sind. 2Iuj Grund ihrer Erfahrungen im Orient haben die Gründer zahlreiche Schwarzwälderinnen im Knüpfen orientalischer Teppiche ausgebildet, unb heute ift die industrielle Fertigkeit auf diesem Gebiete deutschen Untcrneh- inungsgeistes bereits soweit gediehen, daß wir in der Lage sind, echt persische Teppiche ebenso ein» wandfrei wie in jenem fernen Lande, ja, vielleicht sogar noch besser, herzustellen. Das Rohmaterial dazu, die Wolle, wird aus Persien bezogen, die Zusammensetzung der Farben geschieht ebenfalls nach persischen Erfahrungen, die Verarbeitung unb vor allem bie künstlerischen Entwürfe bagegen kom» men in Deutscblanb zustande. Wie hoch diese Er­zeugnisse deutschen Gewerbeslelßes sogar im Orient eingefchätzt werben, geht baraus hervor, baß aus den Schwarzwälder Arbeitsstätten bie aus persi­schem Material geknüpften Teppiche nach Per» sicn ausg^führt unb bort mit Vorliebe gekauft wer­ben. Daneben finden diese Fabrikate aber auch in den übrigen Weltteilen guten Absatz, denn man hat dort erkannt, baß ber Deutsche in ber Teppich» fabrifation ebenso ausgezeichnete Qualitätsarbeit leistet, wie auf vielen anderen Gebieten deutschen Jnbustriefleißes. Wie unendlich mühevoll diefe Ar­beit allerdings ist, kann man sich ausmalen, wenn man den im Schaufenster der Firma N e n n st i e 1 tätigen Knüpferinnen am Teppich»Webstuhl" zu- schaut, unb man kann sich das noch stärker vor» stellen, wenn man von sachverständiger Seite hört, daß e i n e Knüpferin an einem Quadratmeter Tep­pich rund einen Monat zu arbeiten hat. Die Entstehung eines solchen Erzeugnisses zu beobachten ist außerordentlich interessant, entzückend ist aber auch der Anblick der burd) beutsche Arbeit ge- schassenen Teppichherrlichkeiten, bie in bem großen Schaufenster ber Finna Nennstiel in reicher Fülle ausgestellt finb. Unsere Mitbürger mögen bie Gelegenheit, biesen seltenen, interessanten Einblick in eine junge beutsche Jnbustrie zu tun und deren ausgezeichnete Fertigware anzuschauen, sich nicht entgehen lassen.

Einbruchsbiebstähle in Gießen. Der Polizeibericht melbet: Vor einigen Tagen mürbe in ber Nacht in eine hiesige Bäckerei ein Ein­bruch verübt unb 200 Mk. Bargelb gestohlen. Der Verbacht lenkte sich auf einen früheren Lehrling aus Frankfurt a. M., ber inzwischen mit einem Som- piken feftgenommen werden konnte unb bie Tat auch eingestanden bat. Weiter wurde am 15. Mai abends gegxn 10 Uhr in ber Klinitstrahe in einem Geschäftshaus eingebrochen unb Rauchtabak im Werte von 86 Mk. entwendet. Als Täter wurden zwei junge Leute aus Gießen ermittelt und eben­falls festgenommen.

Falsche 5-Rentenmarkscheine. 3n der letzten Zeit sind in Bayern, Thü­ringen, Hannover. Westfalen, dem Rheinland und neuerdings auch in Mannheim falsche S-Renten- markscheine aufgetaucht, die an den nachstehenden Merkmalen leicht als falsch zu erkennen sind: mangelhafte Rachbildung, dünneS lappiges Pa­pier. Wasserzeichen und Fasern fehlen, der Unter­drück weicht in Farbe und Muster von dem der echten Scheine stark ab. Die Beschriftung ist un­sauber und zum Teil unleserlich Die Rummer- bezeichnung ist, soweit sie nicht fehlt, plump: auch die Rückseite ist in Farbe, Zeichnung und Be­schriftung äußerst mangelhaft.

Nur noch wenige Tage ist deutscher Sekt steuerfrei

Die neue Sekl-Steuer wird am 1 Jufi ds. Js. in Kraft treten. = Bis 50 Flaschen in jedem Haushalte werden nicht nachversteuert Bezug durch den Wein- und Feinkosthandel

nnrh Ha ) Badiem $ Cie, Hochheim a. M. * Bemard-Massard, Trier . Burgeff ® Co, Hochheim a.M. . E 81 F. Cantor, Mainz » Deinhard & Co, Cobtenz.

L/CSICllCn ÖIxL Uul 1C1 1 lUU 1 IICUIC . Feist-Sektkellerei. Frankfurt a. M. Henkell L Co, Biebrid)-Wiesbaden Gebrüder Hoehl Geisenheim * G.C Keßler 81 Co, Ehlingen a. N. KlohD Foerster,.

Freyburg a. U. Friedrich Kröte, Coblenz Chr. Ad- Kupferberg & Co, Mainz Langenbadi 81 Söhne, Worms St. Martin-Sektkellerei Trier * Matheus Müllet, ' Eltville - Mumm 81 Co, Frankfurt a. M. Saarfels A.-G, Trier .Sdmliz-Grünladk". Rüdesheim a. Rh.Söhnlein-Rheingold", Sduerstein a. Jos. Stock Söhne, Kreuznach Moselsektkeflerei Otto Treis, Merl a. M. - Sekt Schloß Vaux. EttviBe, im Verband Deutscher Sektkellereien E.V., Wiesbaden.

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