nahmen ergriffen, die schon längst hätten durch- gefiihrt sein müssen.
Maingau.
Frankfurt a.M, 16. gebe. (W.B.) 3n der heutigen Aufführung im Schauspielhaus «Der fröhliche Weinberg" wurde eine Stinkbombe geschleudert, durch die eine Dame verletzt wurde, sodaß sie sich in ärztliche Behandlung begeben muhte. — 3m Dorort Seckbach wurde der Gärtner Hürthe. der einen größeren Geldbetrag mit sich führte, auf dem
Wege nach seiner Wohnung von einein ilnbe» kannten, der ihm Pfeffer in die Augen streute, überfallen. Durch die Geistesgegenwart und Hilferufe des äleberfallenen konnte der Raub noch vereitelt werden. — 3n der Forst» hausstrahe wurde einem Kaufmann von drei unbekannten Männern unter Vorhaltung vpn Holzknüppeln das Geld abverlangt. Der äleberfaNene markierte das Ziehen einer Schuhwaffe, worauf die Banditen die Flucht ergriffen.
Turnen, Sport und Spiel.
Fußball.
Aus dem Arbeiler-Turn- und Sportbund.
Ar. T. Heuchelheim I.—Fr. T. Lollar I. 2:2.
±, Mit großem 3nteresse sah man diesem Spiel am Sonntag in Heuchelheim entgegen, denn es trafen hier zwei Mannschaften zusammen, die zu den besten innerhalb des Bezirks gehören. Beiden ist eine äuherst schnelle Spielweise eigen, beider Stürmerreihen können im gegebenen Moment recht gefährlich werden, und nach den seitherigen Erfahrungen und Spielergebnissen muhte man der Heuchelheimer Männ- f$aft infolge ihrer besseren Zusammenarbeit ein kleines Plus geben. Der Spielverlauf am Sonntag konnte nicht in allem Teilen befriedigen. Ganz besonders Heuchelheim hat im allgemeinen weit bessere Spiele gezeigt. 3n der ersten Halbzeit war eine ziemlich auffällige ^leberlegenheit Der Einheimischen zu bemerken, die in zwei Toren ihren Ausdruck fand, der Rechtsaußen und der Mittelstürnier waren die Torschützen. Einige Ecken konnten nicht ausgewertet werden, ebenso verpufften vor dem Tor die weiteren, sonst recht gut durchgeführten Angriffe. 3n der Stürmerreihe wollte es eben nicht so recht klappen. 3n der zweiten Halbzeit machte sich der Ersatz in der Heuchelheimer Läuferreihe bemerkbar, der allem Anschein nach dem flotten Tempo nicht standhalten konnte, jedenfalls lieh die Mannschaft in ihren Leistungen nach. Lollar war nun eifriger am Ball, gewann allmählich die Oberhand und konnte bald eines von den beiden vor- gelegten Toren aufholen. Auch hier ermutigte der Erfolg, Lollar setzte sich in der Heuchelheimer Spielhälfte immer fester und konnte 10 Minuten vor Schluß das Ausgleichstor schießen. Für Heuchelheim wurde es nunmehr Zeit, eine Nie- derlage zu verhindern, die Mannschaft kam wieder mehr auf, das Spiel war verteilter, die beiderseitigen Bemühungen um das Führungstor waren aber vergeblich, es blieb bei dem «Unentschieden". Komplett wäre wohl Heuchelheim der Stärkere gewesen, so war das Resultat dem Spielverlauf entsprechend. Lollars Stärke liegt bei den äuherst schnellen und schiehfreudigen Stürmern, feine Schwäche ist die notorische lln» rckhe der Mannschaft, wodurch diese nervös gemacht wird und dann fast regelmäßig im Nachteil bleibt. Hnt> nichts ist doch leichter zu lernen als Ruhe, absolute Ruhe im Spiel. Wir haben Mannschaften, die soweit diszipliniert sind, man versuche, das angenehm berührende Beispiel nachzuahmen?
Leichtathletik.
Einführung des Spiels im
, Lahn-Dünsberb-Gau.
Mit der Einführung des Spiels im Lahn- ^ Dünsberg-Gau bejahten sich in einer Sitzung in Gießen die Vertreter der interessierten Vereine. ' Nachdem die Vereine Allendorf a.d. Lda., Garbenteich, Hausen, Launsbach. Londorf, Mainzlar, Rodheim und Wieseck ihre Spielmannschaftcn zur Anmeldung gebracht hatten, gab der Gau- spielwart, Lehrer Heil (Allendorf), Erläuterungen zu verschiedenen Spielen, wie Fußball, Handball und Schlagball. Das Ergebnis einer darauf gepflogenen allgemeinen Aussprache über das Spielen — insbesondere über das zuerst einzuführende Spiel — ergab die einmütige Auffassung, vorerst das Faustballspiel auf- zunehmen. Dieses soll in einer 21=, D- und 3ugendklasse zum Austrag gelangen. Bei einer Zusammenkunft am vorigen Sonntag in Wieseck im Vereinslokal des Turnvereins wurden die Spieler von dem Gauspielwart mit den Regeln des Faustballspiels vertraut gemacht. Anschließend daran begaben sich die Turner auf den Sportplatz der Gemeinde Wieseck, um hier die ihnen gegebenen theoretischen Erörterungen in der Praxis zu erproben. Irgendwelche Anforderungen konnte man an das vorgeführte Spiel natürlich nicht stellen. Vor allen Dingen müssen sich jetzt die Mannschaften durch entsprechendes Training, Technik und Dallberechnung langsam aufwärts arbeiten.
Schwimmen.
4. Iahnschwimmen der D. T.
Am Sonntag fand, wie bereits kurz berichtet, vor einer großen Zuschauermenge im Stadtbad zu Halle des 4. 3ahnschwimmen der D. T. statt, eine schwimmsportliche Veranstaltung innerhalb der D. T. von größter Bedeutung. Aus allen Teilen Deutschlands waren die besten Turnerschwimmer und -fchwimmerinnen zu- sammengekommen, um ihre Kräfte im Wettstreit zu messen. Auch der Gießener Turnverein von 1 8 4 6 hatte seine Turnerinnenstaffel zum erstenmal gemeldet. Fast sämtliche Meisterschwimmer innerhalb der D. T. waren am Start erschienen, und so war man auf scharfe unb interessante Rennen gespannt. Aber mancher Meister vom 3ahre 1925 muhte sich von jüngeren Kräften schlagen lassen, z.B. H. Fuchs, Offenbach. Meister über 100 Meter in Hüh, endete an 4. Stelle. Lossak, Berlin, Meister im Springen, tonnte nur einen 3. Platz belegen. Der Offenbacher Turnverein verteidigte drei Wanderpreise, konnte aber keinen einzigen mit nach Hause nehmen, der Osnabrücker Turnverein entriß die Preise Offenbach in schärfstem Kampfe. 3n sämtlichen Wettkämpfen wurden die Zeiten bedeutend verbessert, so auch in der 4x50 Meter-Druststafsel für Turnerinnen. War in Frankfurt die Zeit mit 3.292/s Minuten eine gute zu nennen, so wurde in Halle von drei Vereinen die Strecke in 3.1275 zurückgelegt. Die Staffel des Oie» Heuer Turnvereins von 1 846 schwamm
in Frankfurt 3.29V6. in Halle verbesserte sie ihre Zeit auf 3.257; und erreichte hiermit in der Turnerinnenstaffel die zweitbeste Zeit an 4. Stelle. Der Turnverein 1846 kann seine Staffel mit zu den besten innerhalb der D. T. zählen, sie wird immer ein nicht zu verachtender Gegner sein.
Schwimmen int (Bau Hessen der D. T.
4 Zur zweiten planmäßigen Vorschwimmerstunde hatte der stellvertretende Gauschwimmwart Sauer (Gießen) am Sonntag in das Städt. Schwimmbad eingeladen. 28 Turner und 14 Turnerinnen der Schwimmabteilungen aus Gießen (T.D. 1846 und M. T. V.), Friedberg. Wetzlar, Vad-Nauheim. Butzbach und Treis a. d. Lda. hatten si<ch eingefunden. Eine sehr erfreuliche Beteiligung, doch: „Wo waren die sonst so turn« freudigen Marburger?" Nach kurzen Degrü- ßungsworten ging es an die Arbeit. Die allgemeinen Freiübungen für das diesjährige Gauschwimmfest. denen Bru st schwimmen und Fußhechtsprung zur Grundlage gemacht wurde, fanden eingehende Behandlung. Laut Plan wurde dann das Springen und das Rettungsschwimmen durchgenommen. Es ist sehr zu begrüßen, daß dadurch der Gedanke der deutschen Lebensrettungsgesellschaft in weite Kreise des Volkes getragen wird. Die Behandlung dieses für viele ganz fremden Stoffes war leicht verständlich gehalten und erweckte allgemeines 3nteresse, wurde doch so das Schwimmen nicht nur als reine Leibesübung, sondern als eine Drauchkunst gezeigt.
Das Schwimmen gewinnt im Gau Hessen immer mehr an Verbreitung und hat, obwohl der jüngste Zweig des deutschen Turnens, auch bei uns „festen Boden" erlangt. Das ist recht so, denn: „3ederDeutsche muß Schwimmer sein", diese Forderung muß unbedingt zur Wirllichkeit werden.
Radsport.
Breslauer Sechstagerennen.
Breslau, 16. Febr. (WB.) Das endgültige Ergeb nis. im Breslauer Sechstagerennen stellt sich wie folgt: 1. Van Kempen-Fejab 889 Punkte: 2. Persyn-Verschelden 712 Punkte; 3. Rieger-Knappe 670 Punkte; 4. Tonani-Oliveri.
Tennis.
Suzanne Lenglen schlägt Helen Wills.
Das mit größter Spannung erwartete Zusammentreffen der beiden Tennismeisterinnen S u - zanne Lenglen und Helen Wills kam am gestrigen Dienstag in Cannes zur Austragung. Das Spiel nahm einen höchst interessanten Verlauf und endete mit dem Siege von Frl. Lenglen mit 6:3, 8:6. Die Französin siegte im zweiten Saß ziemlich knapp, da sich Frl. Wills mit größter Energie und erfolgreich zur Wehr setzte.
Wirtschaft.
Don den Schlachtviehmärkten.
2(n den deutschen Schlachtviehmärkten der vorigen Woche hat sich die Marktlage für alle Gattungen ziemlich wesentlich und gleichmäßig gebessert. Schlechter oder schleppender Handel, der der Vorwoche noch das Gepräge gab, ist fast gar nicht mehr zu verzeichnen, dagegen ist die mittlere Linie stark vertreten und, ganz besonders bei Schweinen, wird sogar vielfach über guten oder flotten Marktverlaus berichtet. Demgemäß trat auch in den Preisen ein Tcndenzumschwung ein; alle Gattungen konnten an der überwiegenden Mehrzahl der unten genannten Plätze leicht gebesserte Notierungen erzielen. In den Auftriebsziffern sind nur unwesentliche Schwankungen zu nennen.
Auf den nachstehenden Märkten wurden für ein
Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert:
Rinder
Kälber
Schafe Schweine
Berlin
19-50
40-70
28-48
70-80
Bremen
25-52
35-73
48-57
65-76
Breslau
16-51
48-69
30-48
58-76
Chemnitz
20-48
45-74
40-54
68-82
Dortmund
22-54
30-80
25-50
75-82
Dresden
20-50
50-70
30-55
60-82
Düsseldorf
20-57
40-81
—
60-80
Elberfeld
18-53
40-75
25-50
72-81
Essen
26-53
40-100
—
68-80
FrankfurtM.
15-54
30- 74
24-50
60-82
Hamburg
14-52
30-75
—
62-79
Hannover
15-52
30-75
20-50
65-80
Husum
—
—
——
—-
Karlsruhe
18-52
55-70
—
70-80
Kassel
20-53
43-62
30-35
66-80
Kiel
16-49
25-66
—
49-75
Köln
20-54
50-105
39-44
67-80
Leipzig
20-50
45-72
35-52
72-81
Magdeburg
18-51
28-60
25-47
68-82
Mannheim
14-55
45-74
28-37
66-80
München
18-53
60-84
—
60-80
Stettin
10-47
30-68
15-42
65-76
Stuttgart
12-50
53-71
—
58-80
Zwickau
15-48
40-65
30-52
70-81
* Berliner Handelsgesellschaft. Berlin. 3n der gestrigen Sitzung des Der- waltungsrates der Berliner Handelsgesellschaft wurde Oer Abschluß für 1925 vorgelegt. Der Rohgewinn beträgt 9 544 527,18 Mark. Für Verwaltungsunkosten. Pensionsleistungen und Steuern wurden 6 907 601,95 Mark benötigt, so daß zuzüglich des Vortrages aus 1924 ein Reingewinn von 2 862 401,07 Mark verbleibt. Cs wurde beschlossen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Generalversammlung, die Dividende auf das 22 Millionen Mark betragende Aktienkapital mit 10 Proz. festzusehen und 522 982,07 Mark vorzu
tragen. — Das neue Geschäftsjahr hat sich bisher gut angelassen, was namentlich auf die Belebung des Effektenverkehrs zurückgeführt wird. 3m Februar sind etwa die Dorkriegsumsätze wieder erreicht. Besonders der Llltimoverkehr ist gut in Gang gekommen, die Ultimoausführungen betragen jetzt etwa die Hälfte der Kassaausführun- gen. Die Report-Beträge werden als für die jetzige Zeit recht hoch bezeichnet. 3nfolge der Zusammenarbeit mit dem Bremer Bankhaus Schröder ist die Dank recht gut in den Baumwoll- Handel hineingekommen. Der auf 23. März einzw- berufenöen Hauptversammlung wird auch die Umgestaltung der teilweise veralteten Satzung vorgeschlagen werden.-
Börsenkurse.
Frankfurt a-M.
Berlin
Sdjiu Kur«
1-Ubfr Rur«
Schlich. I Anfang finri 1
Datum |
16. 2 | 17.
16 2 | 17. 2
S6/, Deutsche Reichsanleihe • 4% Deutsche Rctchsanleihe • 8'/a% Deutsch- Rctchsanleihe 3% Deutsche Rcichsanleihe • Deutsche Sparpramienanlcihe 4% Preußische Äonjolß • > • 4% Hessen 3•/,% Hessen 3% Hessen .......
Deutsche Wertd. Dollar-Anl. dto. Doll.-Schav-Anweiing.’) 4*lo Zolltürken 5°/o Goldmerikaner. • . . .
Berliner Handelsgesellschaft Commerz- und Privat-Bank Darmst. und Nationaldank Deutsche Bank Deutsche Vereinsbank .... Disconto Commandit Metallbank Mitteldeutsche Kreditbank. . Oestcrreichische Crcditanstalt Westbank ...... .
Bochumer Guß .......
Buderus - . ........
Caro ............
Deutsck-Luremburg ..... Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpencr Bergbau Kaliwerke AscherSleben.... Kaliwerk Westeregeln Laurahütte ■ ....... Oberbedars Phönix Bergbau ..... Rbeinttahl....... • • • .
Ricbeck Montan .....
Tellus Bergbau. ....
Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . . .
Cheramtsche Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . Philipp Holzmuiin .....
Anglo-Cont.-Guano Chemische Mayer Alapin . . I. G ssarbcnindusirie, A.-G- Goldschmidt..........
Holzverkohlung Rütgerswcrkc Echcideansialt Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann ........ ,
Mamkrastwerke ........ Schuckert . . Siemens & Halske .....
Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren Levligenstaedt......... Meguin......
Motorenwerke Mannheim . Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgcsell'chaft Frankfurt. Pet. Union A--G. ...... Schuhfabrik Herz Sichel Hellstoss Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal .. Zuckerfabrik Waghäusel . ..
1.414
—
0,4125
0,4225
0 405
0,415
0.4175
0,405
—
0.40
0, 95
0.46
- —
'1.4'
0,4776
0 265
0 28
—
1 ,415
—
0 41
0,4025
0.4
—
0,43
-
—
——
0 42
0.405
—
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101’
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6,9
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0,033
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—
87*
87*
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Ul’
111’
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110.2’
115.5’
—
117*
116’
118,5
122,25
—
118,5
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—
50.75*
49.5*
79,25*
78.5*
8,75’
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82’
81 75*
81,5’
85
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—
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127,5*
129,5’
130*
129*
131,5*
130,5’
131.7’
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102*
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41,75
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41
36.5
36
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30
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19
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101,5
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45
43.5
——
44
43.5
—
—
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
16 Jebr.
17. Febr.
Amtliche Noki.rung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
Briet
Amsl.°Rou
168.06
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168.06
168,48
Buen.-Aires
1,7-8
1.729
19,11
1.724
1,728
Brss.-Aniw-
19,07
19 07
19,11
Christiania.
85,31
85,76
87,91
88,13
Kopenhagen
109,04
109,32
108,70
109 24
Stockholm -
112,29
(12,57
112,27
112,35
Hclsingfors.
10,552
10,592
10,55
10,59
Italien. .
!6,92i
H.965
16.92
16,06
London. .
20,'.99
40,451
20,40)
20,452
Neuyork . .
4,195
4,2'15
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4,20.5
Paris. . .
li,24
15,28
15,19
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Schweiz . .
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10,97
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Spanien. .
51.06
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Japan .. .
1,914
1.918
1,938
1,94.2
Rio dr Jan. Wien in D--
0.021
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Oest. abgest
59,045
59,185
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59,18
Prag ....
12,418
12.458
12,418
12,468
Belgrad . .
7,379
7,395
7.38
7,40
Budapest. . Bulgarien .
5,872
0,892
6,872
5,892
3,13
3,01
3,045
3,055
Lissabon
21,245
21,295
21 242
21,295
Danzig. . .
80,1'1
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81.11
Konstanftn.
2,20.1
2,215
2,197
2,207
Athen- .
5.89
5 91
6 04
6.06
Canada. . .
4.179
4,189
4.179
4,189
Uruguay
4,325
4,335
4.325
4.335
Banknoten.
Berlin. 16 Febr
Geld
Briet
Amerikanisch - Note» .....
♦ .191
4,212
Belgische Noten........
19.01
19 ll
Dänische Noten........
Englische Noten........
107.88
108.42
20.367
20,462
Französische Noten ......
15,36
15 41
Holländische Noten .....
167,78
168,62
fttaltenische Noten......
Norwegische Noten......
Deutsch-Oe sterr-, 5 100 Kronen
16 92
17,00
88.18
88 6'2
58.9-2
59,24
Rumänische Noten......
—
—-
Schwedische Noten.....
111,91
112.45
Schweizer Noten.......
80,66
81.06
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . .
59.00
59 30
12.395
12.455
Ungarische Noten..... .
5.83
5.87
Berliner Börse.
kEigencr Drahtbericht des ..Gießener Anzeigers".)
Berlin, 17. Febr. Das Börsengeschäft war heute ä u ß e r ft gering. Die Kurse zeigten keine einbeitliche Bewegung, neigten aber überwiegend leicyt zur Schwäche. Der Hauptgrund hierfür dürfte in positionstechnischen Gründen zu suchen sein. So mar u. a. durch den morgigen Differenz-Zahlungstag die Spekulation eher zu Abgaben geneigt. Aus der allgemeinen Lustlosigkeit hoben sich nur einzelne Papiere heraus. So waren Berliner Hochbahn gefragt, da ein Angebot der Stadt Berlin an die Aktionäre bevorstehen soll. Heimische Staatsrenten waren wieder befestigt. Zu der wenig freundlichen Stimmung dürfte auch der w e V- tere Rückgang des französischen Frankens beigetragen haben, der sich gegen London auf 134,50 senkte. Japan lag gegen Neuyork fest mit 46,15. Auch Oslo und Kopenhagen waren befestigt. Am Geldmarkt herrscht die Flüssigkeit unverändert an. Da sich das reichliche Angebot in der Hauptsache auf Tagesgeld erstreckt, so kann die Börse von diesen Mitteln zu Effektenkäufen kaum in größerem Maßstabe Gebrauch machen. Tagesgeld hörte man mit 4,50 bis 6,50 Proz., Monatsgeld 6,50 bis 7,50 Proz.
frankfurter Börse.
Frankfurt, 17. Febr. Tendenz: Schwan- kend. — Die Börse war auch heute durch eine große Unsicherheit gekennzeichnet, was sich in neuen Schwankungen zeigte. Nachdem die Dor- börse auf das Nachlassen des Angebotes etwas freundlicher gestimmt war und leichte Kursbesserungen eingetreten waren, hatte der offizielle Beginn wieder Rückgänge zu verbuchen, die sich aber im allgemeinen in engen Grenzen hielten und über 1 Prvz. nicht hinauSgingen. Das Geschäft trug auch heute einen lustlosenCha- rafter, da die Spekulation wenig Unternehmungslust zeigte und größere Engagements nicht einzugehen gewillt war. Die Llmsahtätigkeit blieb, da es an Anregung fehlte, und auch an Kaufaufträgen mangelte, gering. Am Montanmarkt wurden Buderus 1,13 Proz. niedriger, Phönix minus 0,7 Proz., Riebeck-Montan minus 1 Proz. Gelsenkirchen, Harpen er und Rheinstahl eröffneten unverändert. Leicht gebessert waren Mansfelder und Rheinische Braunkohlen. Farbwerte waren ettoaä gehalten. Elektro- aktien neigten zum Nachgeben. Bankaktien bröckelten weiter ab. Schiffahrtswerte gaben ebenfalls nach. Don Autoaktien zogen Kleher l.icht an, während Daimler um 0,5 Proz. nachg^beu. Don Bauaktien setzten Weiß & Freytag die Aufwärtsbewegung um 1,5 Proz. fort. Zellstoff- aktien waren gehalten. Zuckeraktien lagen niedriger. Don deutschen Anleihen standen Kriegsanleihe wieder im Vordergründe des 3nteresses, doch hat sich der Kurs auf 0,415 gesenkt. Lebhaft ging es am Markt der Ausländischen Renten zu, wo Türken und Russen weitere Steigerungen erzielten. Ungarn lagen behauptet, während Mexikaner leicht nachgaben. Der Freiverkehr war still bei kaum veränderten Kursen. Api 0,4, Deckerstahl 45, Beckerkohle 61,5, Benz 36,5, Brown-Boveri 71, Entreprise 9,25, Growag 53,5, Krügershall 93, Ufa 53, ilfra 61,5 Proz. 3m weiteren Verlaufe waren die Kurse etwas behauptet. Leichte Schwankungen nach oben und unten hielten sich die Wage. Das Geschäft blieb aber ruhig. Am Geldmarkt hält die Flüssigkeit an. TageSgeld war wieder etwas ermäßigt und stellte sich auf 5 Proz. Monatsgeld 6V2 bis 8Vz, je nach Adresse. Privatdiskonten 5V2 Proz., 3ndustrie-Akzepte mit Bankgiro 6,75 bis 7 Proz. 3m Devisenver- kehr stellte sich Paris gegen London auf 133,80. Die übrigen Valuten sind unverändert.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger-".) Frankfurt a. M., 17. Febr. Cs wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 26 bis 26,25, Roggen (inl.) 17 bis 17,25, Sommergerste (für Brauzwecke) 20 bis 22, Hafer (inl.) 18,50 618 21,50, Mais (gelb) 18,50, Weizenmehl (inl., Spezial 0) 40 bis 40,50, Roggenmehl 25,50 bl6 26, Weizenkleie 9,75, Roggenkleie 10 bis 10,25. — Tendenz: Ruhig.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 16. Febr. An der Berliner Produktenbörse setzte sich heute in Tlebereinstimmüng mit festeren Auslandmeldungen gleichfalls eine freundlichere Nachfrage durch, besonders vermochten die Weizenlurse von dieser Gestaltung zu profitieren. Iul.iridsangebot ist zu erhöhten Preisen vereinzelt mehr vorhanden, geht aber im Durchschnitt über den bisherigen Umfang nicht hinaus. 3m Roggengeschäft bleibt es still, auch waren die Preisforderungen verhältnismäßig gering. Das 3nlanb offeriert mehr, doch ist die Nachfrage sehr gering, da von Export gar keine Rede fein kann. Gerste und Hafer ruhig. Don Mehl ist lediglich Weizenmehl in bester Auszugsware bevorzugt. Futtermittel im Angebot, aber schwer verkäuflich. 3m Lieferungsgeschäft eröffnete Weizen mit 264,50 per März und Mai mit 272 mit je 1,50 Mark hoher. Roggen per März mit 165 und Mai mit 177,50 0,50 Mark über Vortag. Es wurden notiert für 1000 Kilo: Weizen, märt 246 bis 249, pomrn. 246 bis 249, do. März 264,50 bis 263,50, do. Mai 272,50 bis 271, Roggen, märt 144 bis 149, do. Pomm. 144 bis 148, do. März 165, do. Mai 177,50 bis 176,50, Gerste, märt 156 bis 192, Futtergerste 138 bis 154, Hafer, märt 152 bis 166; für 100 Kilo: Weizenmehl 32,25 bis 35,50, Roggenmehl 21,75 bis 23,75, Weizenkleie 10,50, Roggenkleie 9,20 bis 9,40, Dittoriaerbsen 26 his 33,50, kleine Speiseerbsen 23 bis 25, Futtererbsen 21 bis 23, Peluschken 20,50 bis 21,50, Ackerbohnen 19,50 bis 20,50, Wicken 21,50 bis 23,50, l
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsguthaben sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitang.)
E.P. Da Sie nicht Mitglied der Krankenkasse waren, haben Sie keinen Anspruch auf die Wochenbeihilfe. 3edoch käme für Sie evtl, die Wochenfürsorge durch den Fürsorgeverbanb in Betracht. Zuständig hierfür ist in der Stadt Gießen das städtische Wohlfahrtsamt, für den Kreis Gießen das Kreiswohlfahrtsamt.
L. K. in O. Arbeitern unter 18 Jahren kann nach den reichsgesetzlichen Bestimmungen die 6r- werbslosen-älnterstützung nur dann gewährt werden, wenn besondere Bedürftigkeit vorliegt.
ü. 2H. in R. Kanalgebühren und Wassergeld sind in P r e u ß e n in der Miete enthalten. Will der Hausbesitzer das Wassergeld gesondert erheben, durch Umlage, so hat der Mieter das Recht, dafür 3 Proz. des Mietsatzes zu kürzen. Den gemeindlichen Zuschlag zur Grundvermögenssteuer, der 100 Prozent übersteigt, kann der Hausbesitzer neben der Miete besonders erheben.
ft £. In diesem Alter können Sie nicht mehr Förster werden. Wir werden über diese Frage demnächst einen Aufsatz veröffentlichen, den Sie beachten wollen.
Rundfunk-Programm
des Frankfurter Senders.
(Aus der „Radio-Amschau".)
Donnerstag, 18. Februar:
3.30—4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.15 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Neue Tanzschlager. 5.45—6.15 Uhr: Die Lesestunde. 6.15 bis 6.45 Uhr: Uebertragnng von Kassel. Vortrag von Redakteur German Vohnau: Publikum und Kunst. 6.45—7.15 Uhr: Funkhochschule (Sozialwissenschaft): ,Hauptbegründer der Elektrizitätsindustrie (Werner 0. Siemens, Emil und Walter Rathenau)", Vortrag von Prof. Dr. Kuntzel. 7.15—7.45 Uhr: Italienischer Sprachunterricht. 815—9.15 Uhr: Altitalienische Musik. 9.15—10.15 Uhr: Zeitgenössische italienische Musik. Anschließend bis 12 Uhr: Uebertragung aus Berlin: Tanzmusik der Kapelle Rapse.


