Einzelbild herunterladen

Dutenhofen,

15. Hod. Der fyiefige

der

Wo kauft man

Damen-, Mädchen- und Kinder-Konfektion

gut und billig

9

Bei

zu konkurrenzlos billigen Preisen

9440a

Darlehnskassenverein kann jetzt auf sein fünf-

Sp ar- und Raiffeisen*

Bornotize«.

TageSkalender für DienStag. Stadttheater: ?Vx ^Ihr .Der Kaufmann von Venedig" (Ende 10 Ähr). Konsum-Verein Gießen und 11mg.: 8l/< Uhr, Restaurant .Ger­mania" Mitglieder-Dersam.-nlung. Lichtspiel­haus Bahnhofstraße: .Sin Walzertraum". Astoria-Lichtspiele: .Das unheimliche Haus".

TageSkalenber für Mittwoch. Stadttheater: 31/, Uhr .Das Goldene Kalb (Ende 5/, Uhr) - Z/4 Uhr: .Sin Walzer- träum «Ende 10 Uhr). 1. Gießener Btllard- Elub: 8 Uhr, EasL Amend. Slub-Durnier. - Lichtspielhaus wie DienStag. Palastlichtspiele (Kirchenplatz): »Der schwarze Sonntag .

ein von drei Damen aufgeführter Reigen, ebenfalls außerordentlichen Beifall fand.

Preußen.

Buhlagsgedanken.

Don Dr. Uv. Sauer.

jähriges Bestehen zurückblicken. Er wurde am 10. Oktober 1921 als An- und Verkaufs» genossenschaft gegründet, die Umwandlung in einen Spar- und Darlehnskassenverein wurde 1924 vorgenommen. Die Zahl der QlUtglieber be­lief sich bei der Gründung auf 74, bis heute hat sie sich auf 146 erhöht. Dank der gutgeleiteten Zentrale in Frankfurt a. M. und der Lager­häuser in Gießen und Wetzlar, sowie der auf­opfernden Tätigkeit der Verwaltungsorgane der Genossenschaft ist der Verein über die Schwierig­keiten der Inflationszeit glücklich hinweggekom­men. Immer bedeutungsvoller für die Mitglieder wird jetzt der Geldverkehr. Infolge reger Spartätigkeit der Genossen und dank der Zuweisung von Geldern durch die Raiffeisenbank konnten einer größeren Anzahl Genossenschafts­mitgliedern Darlehen gewährt weichen. Be­sonders erwähnenswert ist die Tatsache, daß Angehörige aller D e r u f s st ä n d e sich in der Genossenschaft zusammengefunden haben und hier in bester Harmonie den Genossenschaftsgedanken Pflegen.

Maingau.

WSA. Frankfurt a. M, 15. Rov. Zum vierten Male ist der 40 Jahre alte Dachdecker Andreas Kunkel auS Dieburg vor einigen Wochen aus dem hiesigen städttschen Kranlen- haus entwichen. Kunkel hat jedeümal nach seiner Einlieferung in daS Untersuchungsgefäng­nis Schrauben, Rägei und dgl. verfchluckt, um auf diese Weise zwecks einer Operation inS Krankenhaus zu kommen, aus dem er dann bei passender Gelegenheit verschwand. Kunkel, der wegen verschiedener Einbrüche noch eine grö­ßere Zuchthausstrafe zu gewärtigen hat, hält sich ohne Zweifel in Frankfurt a. M. oder Umgebung verborgen und konnte bisher nicht wieder ergriffen werden. In f.incr 'Begleitung befindet such das 23jährige Dienstmädchen Eli­sabeth Lochmetzcr aus Kv'ourg. Die große Gefahr, die für die Verbreitung der Gcschlechts- krankheiteN im heimlichen Dirnenwescn besteht, geht daraus hervor, daß von 33 einge­lieferten heimlichen Dirnen, die am Samstag­abend bei einer Razzia feftgenommen worden waren, 18 geschlecht-krank waren.

WSN. Hanau, 15. Nov. Hier wurde eine langgesuchte Einbrecherbande fcftgenom- men, die im November des Vorjahres und vor etwa drei Wochen im Werk Wolfgang bei Hanau einen Einbruch in den Aaffenraum verübt hatte. Beut« konnte nur im ersten Falle gemacht werden: beim zweiten Einbruch wurden die Täter noch recht­zeitig gestört. Wie jetzt festgestellt worden ist, besaß einer der Täter ganz genaue Ortskenntnis.

Kreitz Fulda.

WSR. Fulda, 15. Rov. Die Zwangs- Innung für das Schuhmachergewerbe im Kreise Fulda hat sich gestern in einer Ver­sammlung mit 68 gegen 2 Stimmen bei drei Stimmenthaltungen selbst aufgelöst. Es soll jetzt eine freie Innung gegründet werden. Im nahen Hainzell brach gestern vor­mittag im Anwesen des Landwirts Möller Feuer aus. durch das daS ganze Anwesen, trotz des sofortigen Eingreifens der Feuerwehr, vollständig eingeäschert wurde. Der Schaden ist sehr groß, da sämtliche Erntevorräte verbrannt sind.

Jw An der Spitze »k«

uSgerolÄ;

W MM wirtenden Zusatz

hindert werden. Die Untersuchung hat jetzt er­geben, daß der Mieter des betreffenden Hau­ses die Sache selbst arrangiert hat. Er wurde festgenommen. Außerdem hat er als Kassenwart eineL LurnvercinS größere V e r- untreuungen begangen und weiter bie Unterschriften von Postbeamten auf Zählkarten gefälscht.

zum Förster der Försterei Stornfeks. Fvrstamt Eichelsdorf; Rudolf Hofmann aus Steinheim. Kreis Gießen, zum Förster der Försterei Schwickartshausen, Focstamt Konradsdvrf: August Troß aus Grih-Rtdda zmn Förster der Försterei Udenhausen, Fvrstamt Grebenau.

"Die neuen Rundfunkwellen. Wie bereits gemeldet, sind am 14. Rovern der die neuen Rundfunkwellen in Kraft getreten. Rachstehende Sender haben jetzt folgende Wellenlängen: Ber­lin 1 483,9 Berlin II 566. Bremen 400, Frankfurt a. Main 428,6. Hamburg 394.7. Han­nover 297, Kassel 272,7, Leipzig 357,1, München 535,7, Münster (Wests.) 241,9, Nürnberg 329,7, Stuttgart 379,7 Meter.

* Der Evang. Arbeiterverein feierte am Sonntag fein IahreSfest. Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch einen am Vor­mittag in der Stadttirche abgebaltenen Festgottes­dienst, bei dem Pfarrer Decker eine zu Herzen gehende Festpredigt hiell. Der Gottesdienst wurde durch zwei eindrucksvolle Lieder der Gefangsab- terlang des Vereins verschönt. Abends sand im Saalbau Sauer ein außerordentlich gut besuchter Familienabend statt. Rach kurzer Begrüßung durch ben Vorsitzenden, Stadtv. Kirchner, und einem von FrI. Aodamer gesprochenen Prolog, sowie gesanglichen Darbietungen von Sri. 1 - l e r hielt Arbeitersekretär Lauser (Darm­stadt, die Festansprache. Der Redner wies auf die Bedeutung der evangelischen Arbeitervereine in der Jetztzeit hin, dabei die Wege zeigend, wie nutzbringende soziale Arbeit geleistet werden muh. Das übrige Programm bestand aus musi­kalischen Darbietungen, zwei gut zum Vortrag gebrachten Liedern deS Frauenchores, einer Solo- szene (Herr Henn), einem Duett (Herren Rinn und Appel), sowie zwei sehr beifällig aufge­nommenen Theaterstückchen. Den Schluß bildete

Ist's nötig, einen Bußtag zu feiern? Rein und aOermate nein, rufen Hunderte, rufen viel­leicht sogar Tausende! Gebt den Hungernden Brot, den Arbeitslosen Arbeit, sorgt dafür, daß Partei und Klaslenkamps in unserem Volke ein Ende nehme, schafft gesunde und geordnete Lebensverhältnisse für alle, macht die Hoffnungs­losen wieder hoffnungswittiy und hoffnungs- freudig. Aber geht uns nut euerm Bußtag! Bußtag ist nichts für Menschen, die im Leid leben. Unb wir leben im Leide! Hunderte sagen es, Tausende, Zehnlausende...

Unb doch sind sie Toren! Sind alle mitein­ander Toren! Gerade weil unser aller Leid so groß ist, haben wir es nötig, uns aus uns selber zu besinnen, einmal auszuspannen aus des All­tags Rot und Sorge, und einmal, sei es auch nur für eine Stunde, hinabzulauschen in unser eigenes Innere, hinabzulauschen in unsere Seele und uns zu prüfen, ob denn wohl unser innerer Mensch mit unserem äußeren Menschen zufrieden ist, der da ruhelos durchs Leben hinhastet, rast­los, immer nur seufzend, immer nur gequält und sich quäkend. Solche Selbstbesinnung und Selbstprüfung aber ist der Anfang dessen, was Buhe im eigentlichen Sinne bedeutet, Und soll­ten wir leidenden Menschen, wir abgehetzten Menschen von heute solche Selbstbesinnung nicht nötig haben? Unb führt sie uns nicht weiter noch, viel weiter? Wer einmal je mit toirt- lichem Ernst und wirklicher Ruhe in sein eigenes Innere hinabgestiegen ist und dort nach den Ursachen zu suchen gelernt hat, die seinen inneren

J. Pfeffer, Marktplatz 6

Seit 1882 zuverlässigstes und leistungsfähigstes Geschäft für geschmackvolle Konfektion in großer Auswahl von einfachster bis zu elegantester Ausführung in allen Größen und Weiten

Menschen mit dem äußeren in Konflikt bringen, wer sich nicht um die Stimmung des eigenen Gewissens herumgedrückt hat. der wird belenncn müssen, daß für alles Leid, unter dem wir seufzen, irgendwie und rrgendwo ein ganz klein wenig eigene Schuld auch uns trifft. Wir sind ins Leben hineingestellt mit freier WillenSwahl. Wir entscheiden uns, bewußt oder unbe­wußt, in j e d e in Augenblick unseres Lebens durch unsere Handlungen für Gut oder Böse. Diese große Verantwortung, die wir dadurch für unser Dasein tragen, adelt unter Menschentum. Aber es läßt uns auch immer aufs neue schuldig werden und nötigt uns darum immer aufs neue zur Buhe, d.h. zu dem Sucher.,wo hast du Fehler begangen, und zu der Willenswendung, es da oder dort in Zukunft bester zu machen! Solche Tot der Selbstprüfung und solche Kraft der Willens« änberung sind aber, wie gesagt, nichts andere» als Werke der Luhe. Darum konnte Lucher mit Recht tn seinen Thesen sagen, unter wahrer Buhe kann nicht jene sakramenüiche Buhe verstanden werben, die bedingt ist durch den Akt der Deichte und der Ge­nugtuung, die durch das Amt des Priesters gewähr- lcistet wird, sondern alles Leben der Gläubigen, der Gottsucher, ist eine einzige, sortlausende Buße, weil der wahre Gottsucher fortgesetzt an sich selbst arbeiten und bestem wird!

So gesehen, kann der Bußtag unserem Volke gewiß ein Tag des Segens werden. Und so gesehen, hat es Stunden der Buße, Stunden der inneren Einkehr sicherlich sehr nötig. Möge ihm solche Er­kenntnis kommen, dann wird Gott ihm den Bußtag zum Segen werden lassen!

Kreis Wetzlar.

"Dom Eisenbahnfahrpla n G i c - Hen-Rieder-Ofleiden. Tie im Wiitter- fahrplan ab 14. bi. MtS. vorgesehene vorüber­gehende Verlegung der Fahrpläne der Guter- züge mit PersvneÄtförderung Rr. 8901 Gießen Rieder-Ohmen und Dura- unb Rteber-Gemun- denRieder-Oflciden. Gießen ab 5.20 U$r vvrrn., Rreder-Ohmen an 3.40 Uhr. Burg- unb Dieder- ©emünben ab 11.30, Rieder-Oflri en an 1.16 Hör. unb Ar. 3902 Rieder-OflcidenBurg- unb Rie- der-Gcmünden, Rieder-Ofleiden ab 221 Mr nach in.. Burg, und Aieber-Gemünden an 3.42 Ufcr. tritt zunächst nicht in Kraft. Die Aenderung wirb voraussichtlich erst am 1. Dezember b. 3d. Oeliunq erlangen.

** D i e Eisenbahnbrücke an derEder- st r a H e. Der Abbruch der alten Stützmauern dieser Brücke ist in der letzten Zeit rüstig vorangegangen, jedoch ist die Beseitigung der starken Steinquadern eine außerordentlich mühevolle Arbeit. Auf diesen Umstand ist es auch zurückzufüHren, daß der Ab­schluß der Arbeiten sich etwas länger hinzögert, als manchem Derkehrsinterestenten an dieser Straße er­wünscht ist. Rach dem völligen Abbruch der Mauern wird übrigens erst noch die Straße an der Baustelle in Ordnung gebracht werden müssen, so daß die Freigabe der Chaussee für den allgemeinen Verkehr wohl kaum vor Ende dieses Monats zu erwarten fein Dürfte.

* Di e Straße am Amtsgericht. Man schreibt un6: Die Rümmer 264 desGieß. Anz." enthält die Anregung, ben Zugang bes Wiesenweges zum Philowphenwald (Straße am Amtsgericht) treppenförmig ober in Terrassen an­zulegen. Die Veranlassung zu diesem Vorschlag war Wohl die jetzt sehr steil abfallende Straße. Weber in der gegenwärtigen Verfassung, noch bei der vorgeschlagenen Aenderung ist dieser allgemein beliebte Spazierweg für Kinder- unb Krankenwagen benutzbar. Wäre eS nicht möglich, der Straße eine allmähllche Senkung zu geben? Tas Bauamt würde sich damit den Dank vieler erwerben.

* Personalien. Ernannt wurden: Die SchulamtSa ntoärter Wilhelm Allenbörser aus Altenhain, Kreis Schotten, zum Lehrer an der Volksschule zu Göbelnrob, Kreis Gießen: Wllhelm Bocher aus Ruppertsburg, Kreis Schotten, zum Lehrer an der Volksschule zu Grün- berg, Kreis Gießen: Wilhelm Schütz aus Schlitz zum Lehrer an der Volksschule zu Gelnhaar, KreiS Büdingen: Wilhelm Ei ff aus Beuern, Kreis Gießen, zum Lehrer an der Volksschule zu Grüningen, Kreis Gießen; Karl Decker aus Maar, Kreis Lauterbach, zum Lehrer an der Volksschule zu Rudbinashausen, Kreis Gießen; Karl Klückner aus Lich, zum Lehrer an der DoltSschule zu Steinbach. Kreis Gießen; Heinrich L i n d e n st r u t h aus Beuern, KreiS Gießen, zum Lehrer an der Volksschule zu Appenrod, KreiS AlSfeld; der Kanzleigehilfe bei dem Amts­gericht Gießen, Andreas Merle, zum Kanzlisten; die Hilfsförster Karl Frank aus Rudingshain

Dilttreitz.

bl. Herborn, 15. Nov. Der Schnee vergangenen Wochen hat auf dem Westerwal schweren Schaden an den Wäldern un­gerichtet. Durch die außergewöhnlich starke Schnee last sind Baume mit 40 bis 50 Zentimeter Durch mesjer niedergebrochen. Es handelt sich um Staats und Gemeindewaldungen.

Kreis Limburg.

WSR. Limburg, 15. Rov. In Wölfer­lingen im Westerwald brach kürzlich, wie f, Z. gemeldet, im Haufe eines Kolonialwaren- Händlers unter eigenartigen Umständen Feuer in Abwesenheit der Hausbewohner auS. Die Feuerwehr entdeckte bei den Löscharbeiten, daß in einem Petroleumfaß eine Zünd­schnur angebracht und angezündet worden war. OIi literweise konnte Die Explosion damals Der*

L ----------- IHM B«ll

THTT.T1OH! II11III

tiuLSENFsEIEti

Z« MM

empfehle wh2D

Kränje, Bufetts u. Kreuze tn ichüner iluffttbrunn it. grober Auswahl Fritz Vonarius ßrtebbofagäitner, LaudgraienstraKe 8.

Bestellungen erbitte recbncitta

An die geehrten Damen von Gieften und Umgegend

Farmer Klöppelspitzeii

werde teil am Mittwoch, 17. Nvvem- brt. out* dem QswaldSgartcn zum Berkant bringen 08018

matiln Meisöerg uns Bannen

'Bitte genau auf Firma au achte»

IHnHcOippgl am Oswaldsgarten 079% Heute

frisch geschlachtet I

Heinrich Dippel.

Cale Ernst Ludwig

Mittwoch, den 17. November, 4 Uhr nachm., 8 Uhr abends

TANZ....

verstärkte Hauskapelle.

£eöer unö SW-iWeküeW

Reisender

gewandter Berkäuler, tüchtiger Leder­kenner, mii dem Wobnstv in Gienen, num Betuch der Schubmacherkundichaft alsbald aetiichi (77989

Anaedoie mit Bild, Zeugnisten und Gebalisfoiderung an

Heff. Handwcrker-Zentral-Gen.

Tarmstadt. Luiicnstrane 6.