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Beginn des Unterrichts im Glanz-Etagen^e^chäft bügeln am 2V. Oktober. 07213 I X O o S

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an den Gieirener Anzeiger.

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Arbeilsvergebnng.

Für die Feldbereinigung Holzheim

Oktober 1926, Bürgermeiste­rin . . 435 Mk. . . 3300

Mot. Nr. 34257, in erstkl. Zustand, bruch- und rißftei, für Rm. 585.- abzugeben, evtl, gegen anderes MarkemMotorrab (250-500 ccm) mit kleiner Aufzahlung zu vertauschen. Schriftliche Angebote unter 8520V an den Gießener Anzeiger erbeten.

sollen Dienstag, den 26. vormittags 9 Uhr, auf der rei zu Holzheim

Fuhrleistungen zu . .

Drainage-Arbeiten zu .

Kopfschmerz.

-

. Neuralgie Zahnschmerz

abgeschossen werden.

Gießen, den 7. Oktober 1926. Der Oberbürgermeister 3. B. Dr. Rosenberg,

Bekanntmachnng.

Sperrzeit für Tauben.

Die Besitzer von Tauben werden aus­gefordert. ihre Tauben während der Saat­zeit vomhl. Oktober bis 8. Mod. 1926 einzuhallen, anderenfalls die Taubenhalter zu gewärtigen haben, dah sie bestraft und die Tauben von dem Feldfchutzperfonal

Bei

itrovaniile

Bekanntmachung.

Bett.: Eröffnung des ordentlichen Lehr­ganges 1926/27 an der Hess. Landwirt- fchaftlichen Schule Aidda.

Der ordentliche Lehrgang 1926'27 an der Hess. LandwirtschaftlichenSchuleMdda beginnt Montag, den 8. November 1926.

Das Schulgeld beträgt für Hessen 25 Marl, für Aichihcssen 30 Mark.

Anmeldungen nimmt vor lausig die Bürgermeisterei Aidda entgegen, wo auch jede weitere Auskunft erteilt wird.

Aidda, 15. Oktober 1926.

Hess. Landwirtschastsamt Aidda.

D r. Schad 8531V

Sonntag, den 17. Oktober 11^0 .

Gastwirt Wagner

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für leichten Verkauf beftfivender Hüst- formet, Leibbinden und onatsbosen an j Private. Höchste Provision bei fofortlger Auszablung. Auch Meldungen von Retfe- damcn erbeten unt Ag. K. 42S an den i Gießener Anzeiger.

darin zeigt, dah man zu allen wichtigen Bera­tungen Deutsche heranzieht und sich bemüht, die Arbeit nunmehr auch nach den Grundsätzen zu tun, wie sie bei den Deutschen schon seit Fahren maßgebend waren.

Etwas von der Art deutscher Kultur- und Missionsarbeit wird uns auch die Ausstellung, die vom 20. bis 27. Oktober in Giehen stattsmden soll zeigen können. Durch das Eingehen auf de Eigenart fremder Völker und das Drmuh^. sie au verstehen, lernt man erkennen, dah auch bei ihnen unter mancherlei Schutt und Geröll manch Edles vergraben liegt, das durch eine höhere Religion zur Entfaltung gebracht werden kann Wir haben alTo anderen Völkern etwas zu g-ven und damit eine Aufgabe an hS-

Ausstellung ist zu empfehlen. (Aahrres heutigen Anzeige.)

Vornotizcn.

- Tageskalender für Samstag. Deutschnat ona'cr Hand'ungsgehll en - Veroand. Kausm. Vereinshaus. Mitgliederversammlung.

- Män e.'-Turnverein: 8.30 Uhr, Gasthaus ^aulfticb Mitgl'ederver'ammlung. Bund dec Kolonialsreunde: Vereinslola! Mllgl^derver- sammlung. - Lichtspie.'haus Bahnhofftratze:D.e e?f Schillschen Offiziere". Astoria-Lichtspiele:

Rund um den Alexanderplatz".

" TogeSkalender für Sonntag:

Etadtthea'er: 7 Uhr,Ein Wal erträum" (Ende 9.45 Uhr).. ne -Turnverein: 3 älhr nachm., Turnplatz am Schisfenberger Weg. Handball- Verbandswelt'p'el. Lichtspielhaus Bahnhof- strasie:Das Spielzeug von Paris". Asioria- Lichtspielc:Rund um den Ale^anderplah".

Deutsch-nationale Volkspar­tei. Man schreibt uns: Bei dem am näch­sten Montag abend im ..Postkeller" stattsindenden Vortragsabend wird über den Reichsparteitag in Köln berichtet. Außerdem, werden hessische Parteisragen (Volksbegehren usw.) behandelt. (Siehe Anzeige.)

Der Frauenmissronsverern nimmt am Mittwoch. 20. Oktober, seine winter­lichen Zusammenkünfte auf. Die evangelischen Frauen von Giehen. die Interesse für das grolle Werk der Mission haben, find hierzu eingeladen. (Siehe Anzeige.)

.Hausa-Handels-Schnle g I. Kunzelmann öorm. Harmes

Sieden, Dahnhofstratze 60.

Neue Kurse beginnen am 2. November.

Prospekt frei. .6D

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an das Fernsprechnetz Amt Giehen an- gcfiUloffcn bin. 8528D

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Tavevet» und Latilormeifter, Wiewock.

heutigen Zeit ganz besonders anzuerkennen rst. Hoffentlich wird auf dem Gebiete der Stra- henerneuerung auch im nächsten Jahre tatkräf­tig weiter gearbeitet, denn zu tun bleibt hier immer noch genug übrig.

Steuer - Vorauszahlungen. Das WTD. meldet: Am 11. Oktober waren die Vor­auszahlungen auf die Einkommen- und Körper­schaftssteuer für das dritte Kalendervierteljahr (Juli bis September) fällig. Wer innerhalb der Schonfrist also bis zum 13. Oktober einschllesi- lich zahlt, ist von Zuschlägen frei. Die Vor­auszahlung richtet sich grundsätzlich nach dem zu- gestellten Steuerbescheid, d. h. sie betragt, wenn nicht im Steuerbescheid anderes mitgeterlt ist. ein Viertel der Steuerschuld für 1925. Aur Die wenigen Steuerpflichtigen, die bis zum 18. Oktober einen Einkommen- oder Körperschaftssteuerbe­scheid noch nicht erhalten haben, mästen die Vor­auszahlungen nach der zweiten Steuernotverord' nung und nach dem Steuerüberlettungsge.etz, in der Regel allo nach den Betriebseinnahmen (Um­satz) oder dem Vermögen leisten. Landwirte leisten ihre Vorauszahlungen für die Einkommen- und Körver'chaftssteuer erst am 15. Aovember.

» Aufgehobene K r e i s st r a st e n s p e rre. Die am 20. «eptember angeordnete Sperre der Kreisstraße GrünbergQueckborn ist jetzt wieder aufgehoben worden.

" Die (Siebener Volkshochschule eröffnet ihr 16. Halbjahr mit einem Vortrag des vortrefflichen Kenners des Volkshochschulwesens, Vibliothekar Dr. Koch, am Sonntag, den 24. Ok­tober. Die Arbeitsgemeinschaften beginnen am 25. Oktober. Der Arbeitsplan, so schreibt man unä, ist auch diesmal recht gut beseht, so daß die verschiedenen Wünsche befriedigt werden können. Dabei finden wir auch neue Aamen unter den Lehrern, ein Tew eis, dah der Gedanke der Volks­hochschule auch hier sich entwickelt. Auch diesmal wieder werden sich genug Gruppen von Hörem sinden. die nicht bloß eine einmalige Anregung durch einen guten Vortrag haben wollen, sondern in ernster Zusammenarbeit ihre Bildung zu ver­tiefen bestrebt sind und etwas geistige Ruhe in die Tagesarbeit bringen möchten. Bewunderns­wert ist es mit welcher Energie manche Hörer es durchsetzen, die Abende zu besuchen. (Siehe

Umfangreiche Strahenerneue- rungsarbeiten sind im Lause des Früh­jahrs und Sommers im Auftrage der Stadt­verwaltung zur Ausführung gekommen. Mit Chaussierung wurden versehen: Schiffen- berget Weg, Wartweg. die Querstraße zwi­schen Wilhelm- und Lirbigstraße, Aulweg. Mice- straße, die Paralellstr-'ße zu der Georg Philipp Gailstrahe, Gaffchstr ße, Friedrichstraße, Am Kugelberg, Wilh-lmstraße. Straße am Amts­gericht, Schottstraße, der Hintere Asterweg. Eder- straße und Hintere Schillerstrahe. Groll- Pflasterung wurde vorgenommen in derRod- heimerstraße: dagegen erhielten Klein­

pflasterung die Frankfurterstrahe von der Friedrichstraße bis Klinilstrahe und die Damm­straße an der Walltorstrahe. Asphaltbe- l a g wurde im mittleren Asterweg gelegt, wo die Arbeiten dieser Tage zu Ende gegangen sind Gegenwärtig sind noch Aeupslasterungen in der Bahnhofstraße (zwischen Schanzenstraße und Westanlage), für die im Arbeitsplan Asphaltbelag vorgesehen ist, und in der West­anlage (zwischen der Bahnhofstraße und der Frankfurterstraße). wo Kleinpflaster gelegt wird, im Gange. Außerdem wurden in zahlreichen anderen ^Straßen größere und kleinere Repa­raturen vorgenommen und in einigen Straßen Versuche mit Oberslächentcerung ausgeführt, die im Dewährungsialle künftighin ftärier in Ge­brauch kommen soll. Durch die Gesamtheit die­ser Arbeiten hat das Stadtbild eine wesentliche Verschönerung erfahren, außerdem wurde zahl­reiche Arbeitsgelegenheit geschaffen, was in der

brechen versucht. Nachdem der Dieb in einem Falle bereits in ein Zimmer eingestiegen war, wurde er durch Hinzukommen des Wohnungsinhabers ge­stört und ging flüchtig. Vor Ankauf der oben­genannten gestohlenen Werkzeuge wird gewarnt. Sachdienliche Mitteilungen, die zur Wufhärung der D-edstähle und Einbrüche zweckmäßig find, erbittet die Kriminalpolizei Gießen.

Alexander Castell, Spleen. Roman. Preis Ganzleinen gebunden 6 Mark. Verlag von Albert Langen in Blunchen. Mit ter müden Grazie des Wissenden, der nur seststellt. ein leises Lächeln höflich verbirgt und sich der Wertung enthält, führt der Dichter uns in eine Welt, die uns Deutsche jetzt fremd an­mutetin das Paris von heute. Das Hotel Ritz und andere Gaststätten des internationalen Verkehrs sind die Bühne, auf der hauptsächlich sich die nervösen, glänzend gespielten Szenen dieses Romans abspielen, und dann um des Gegensatzes willen die kalte Hinterhofstube einer alten Pariser Bettlerin. Castell weiß die Aermsten so trefflich zu schildern wie die Reich­sten: diese Bettlerin, die sich aus Behagen und Ruhe, die ihr verschafft wurden, in ihr altes Elend hinaiissehnt, so gut wie die Amerikanerin der Rachkriegszeit auf ihre Europafahrt, die junge, lebenssprühende, hemmungslos selbstän­dige, und die alternde, immer noch schöne, die gerissene Geschäftsfrau, die sich den Mann kauft und wieder wegwirft wie ein S.ielzeug. Sein Mitleid gilt der Bettlerin wie der Millionärin, die in all ihrer Klugheit einen Hauptfaktor der Lebensrechnung, die Liebe, übergehen zu können glaubte, die sich dann an ihr rächt und für sie zum Spleen wird.

Wetzlarer Heimathefte. Heraus- gegeben von Lehrer H. R e u h a u s, Wetzlar. Druck und Verlag: Scharfes Druckereien K.-G.. Wetzlar. Die beiden vorliegenden Hefte stellen die erste und zweite Folge des Heimatbuches für Stadt und Kreis Wetzlar dar. das aus nahe­liegenden, wirtschaftlichen Gründen in monatlicher Heftfolge erscheint. Renn Hefte, mit einem reich­haltigen und interessanten Arbeitsprogramm, in dem Geschichte. Kulturhistor e, Kunstgeschichte, landschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung von Stadt und Kreis behandelt werden, sollen nach der Drucklegung zum Buch vereinigt werden. Es lag für die Wetzlarer nahe, sich Goethe zum Patron ihres Heimatbuches zu wählen, der dem Werk mit diesen ernsthaften Worten das Gelette gibt:Achtung und sorgsames Bewahren alles dessen, was von den Vorfahren herrührt, ist eine gute und fromme Sitte, die nicht genug emp­fohlen werden kann." Das erste Heft wird ein­geleitet mit einer gründlichenGeologischen Ge­schichte der Umgebung von Wetzlar" von Dr. H. Richter, Wetzlar. Privatdozent Dr. W. Panzer, Gießen, behandelt danach in einem instrukttveii AussatzDie Landschaft um Wetzlar"; unter den Dildbeigaben von der Hand des Verfassers inter­essiert vor allem eine schematische Darstellung der Entwicklung des Lahntales. 3n einem dritten Aussatz beschäftigt sich Universitätsgarteninspektor Rehnelt. Giehen. mit der heimatlichen Pflanzen- weit, der auf gedrängtem Raum eine bemerkens­werte Fülle botanischen Materials vereinigt. Heft 2 wird eingeleitet mit einer Spezialarbeit linguistischer Art von Dr. Luise Berthold, Mar­burg:Ein Blick in die Wetzlarer Mundart"; auch hier wirken fprachgeographische Karten­skizzen sehr instrukttv. Den Rest des Inhaltes bestreitet der Herausgeber mit einer stattlichen Sammmlung von Lokalsagen. Wertvolle Unter­lagen boten hier die Arbeiten des bekannten Folkloristen Wehrhan. Sehr hübsch b:e vignetten­artigen Tcxtzeichnungen des Verfassers. Die Ausstattung der Hefte ist geschmackvoll und ge-

Der Plan über die Herstellung einer oberirdischen Telegraphenlinie in d. Haupt­straße in Bieber an der Bieber liegt bei dem Postamt in Gießen von heute ab 4 Wochen aus.

Giehen, 16. Oktober 1926. 8530D

Telegraphenbauamt.

veranschlagt in einzelnen Losen, vergeben werden.

Die Verdingungsunterlagen liegen auf Hess. Bürgermeisterei offen, wohin die Angebote in Prozenten des Voranschlags verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, poftfrei bis zum (Eröffnungster ' min einzureichen sind. Zuschlagsfrist vier­zehn Tage.

Gießen, den 9. Oktober 1926.

Hessisches Kutturbauamt Gießen.

S t e i n bad).

SpaziaLlä: s

WILHELM ZIMMER

G. m.b. H. KamIÜPU UeliaeS kaufmännisches

I Unternehmen ver fotort aefuchr.

Schriftliche Angebote unter 8527D

Ardeitsvergebnng.

Für die Ausführung von Kanalisations­arbeiten in der Stabt Alsfeld sollen nach­folgende Arbeiten und Lieferungen ver­geben werden: 8522D

Los 1: Lieferung von Zementröhren und glasierten Steinzeugröhren von 10 bis 30 Zentimeter l. W., sowie von Strahensinkkasten u. Scyacht- ringen aus Zementbeton.

Los 2: Erd-, Maurer- und Rohrver­legungsarbeiten (etwa 4000 Ku­bikmeter Kanalgrabenaushub).

Pläne und Bedingungen liegen beim Stadtbauamt Alsfeld offen, wo auch die Angebotsoordrucke für je 1,50 Mk. in bar erhältlich find. Eröffnung der Angebote Montag, den 25. d. M., norm. 11 Uhr, beim Stadtbauamt Alsfeld; freie Auswahl ausdrücklich vorbehalten, Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 15. Oktober 1926. Hessisches Kulturbauamt.

H. Steinbach, Reg.-Baurat.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelisch« Gemeinden.

Sonntag, den 17. Oktober. 20. n. Trinitatis.

Gießen. Stavtkirche. 9'/,: Pfaralsist. Hertel. 11: Kinderkirche f. d. Markusg. Pfarrasstst. Hertel. 6: Pft. Mahr. - JohanneSkirche 9'/,: Pft. Ausfeld. 11: Kinderkirche für die Zohannesg. Pfarrer Aus- seid. 6: Pst. Bechtolsheimer. 8: Bibclbefprechung im Zvhannessaal. Pir. Ma Irr. Kirchberg. 10. 11: hell. Abendmahl f. d. jungen Manner u. Frauen von Lollar. - Aachmitt. 1 : Lollar; hell. Abend- mahl für die alten Gemeindeglieder. Ltch. 9 /, StiftSdechant Lenz. - ,1 Kindergottesdtenst. - 2 Stiftspfarrer Schorlemmer. W'.eseck. 9 Beichte, 9', Predigtgottesd.enst; im Anschluß Feier des heil. Abendmallls. Watzenborn-Gardenteich. Ernte­dankfest. Watzenborn - Steinberg: 1 (Kirchenchor, Kollekte). Garbenteich: 10 (Kollekte).

Katholische Gemeinden.

Gießen. 5amsiag, 16 Oktober. 4", u. 7 Beichte. Sonntag, 17. Oktober. 21. Sonntag nach Pfingsten. 6' , Beichte, 7 Messe, Kom. d. Jungfrauen u HauS- angestellten, 8 Korn., 9 Hochamt mit Predtgt, 11 Messe mit Predigt, 4'/^ Versammlung der Jungfrauen und Hausangestellten, 5' , Christer.! u. Andacht. 8 Abend des Hausangestellten- Vereins. An den Werk­tagen ist abendS 8 Rofenkranzandacht mit Segen.- Grunberg. 9' , Meße mit Predigt. Hungen. 6 Messe mit Predigt. - Laubach. 10 Messe mit Pred. Lich. 10 Hochamt mit Predigt.__________________

Sonntansdienst d.Aerzte n.Apotbeken am 17.10.2« Dr. Neumann. Dr Pioch. . Htrschavotbeke lahnatAt: Dr Metz.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bei der Firma Direktion der Dis- conto-Gesellschaft, Zweigstelle Gießen, fol­gendes eingetragen: Gemäß dem bereits durchgeführten Beschluß der Generalver­sammlung vom 8. September 1926 ist das Grundkapital um 35 000 000 Reichsmark auf 135 000 000 Reichsmark erhöht wor­den. Durch Beschluß der Generalversamm­lung vom gleichen Tage sind die Art. 5 und 29 des Gesellschaftsvertrags geändert worden. Die Aenderungen betreffen die Höhe und Einteilung des Grundkapitals (Art. 5) die für den Auffichtsrat zu ent­richtende lanticmefteuer (Art. 29).

Gießen, den 11. Okt. 1926. 8473C ___________Hessisches Amtsgericht.___________ Mrbeitsvergebnng.

Unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 und die Ergänzungen hierzu werden unter Vorbehalt der Ge­nehmigung Hess. Ministeriums die Aus­führungen der

Wafferzu- und Ableitungen, sowie der Gasleitung im früheren Garnisonlaza­rett, Braugasse 7,

unter den für diese Arbeiten zugelassenen Unternehmern öffentlich ausgeschrieben.

Angebotsunterlagen und Zeichnungen liegen vom Montag, dem 18. d. M. an, auf unserem Zweiqbureau im Amtsge­richt. Zimmer Rr. 218, offen. Angebots- untcrlagen, keine Zeichnungen, können gegen Erstattung der Herstellungskosten dort abgeholt werben. 8476C

Angebote find verschlossen, mit entspre­chender Aufschrift versehen, portofrei bis Mittwoch, den 27. Oktober 1926, vormit­tags 11 Ahr. dem obengen. Zweigbureau einzusenden.

Zuschlagssrist 3 Wochen.

Gießen, den 16. Oktober 1926.

Hess. Hochbauamt Gießen.

_______Ä. V.: Kuhlmann._______

Eberverka's.

Wegen Inzucht ein noch zur Zucht taug­licher Eber (veredeltes Landschwein) zu verkaufen. 8501V

Schriftliche Angebote bis Mittwoch, den 20. d. M., mittags 12 Uhr, an den Unter­zeichneten, wo auch die Verkaufsbedingun­gen zu erfahren sind.

Bellersheim, den 14. Oft. 1926.

Hahn, Markmeister.

heutige Anzeige.) .

** Personalie. Aus dem Staatsdienst ent­lassen wurde der Sekretär bei der Universitätskasse August Dittma r in Gießen mit Wirkung vom 16. Oktober an auf sein Nachsuchen.

** E i n größerer Menschenauflauf entstand gestern mittag gegen 1.30 Uhr auf dem Marktplatz. Dort nahm ein Gerichtshof, der über eine Anklage gegen einen Automobilisten wegen Anfahrens eines Passanten urteilen sollte, eine In­augenscheinnahme des Tatortes vor. Im Nu hatte ich eine große Menge Neugieriger versammelt, die den Verkehr in der belebten Stunde vorübergehend etwas behinderte. .

** Einbrecher am Werk. Der Polizei- bericht meldet: In der Nacht zum Donnerstag wurde aus einem verschlossenen Neubau vor dem Walde an der Anneröder Chaussee ein Einbruchs- biebstahl ausgeführt und dabei nachstehende Sachen entwendet: Eine verschlossene braune Holzkiste von 65 Zentimeter Länge, 45 Zentimeter Breite und 45 Zentimeter Höhe. Inhalt: eine Rauhbank (Hobel), ein verstellbarer Falzhobel mit Messing­beschlag, zwei Schlichthobel, ein Schrubbhobel, ein Satz Stemmeisen, vier Stabhobel, vier Steinmeißel, ein verstellbarer Nuthobel, eine neue Wasserwage mit Messingschild und Namen Pfeil versehen, eine Bohrwinde, acht Windelbohrer, eine Flick - schwanzsäge, eine Zange, ein Hammer, eine große Büchse Karbid, ein Schleifstein (Schmirgelscheibe), etwa 35 Pfund schwer, ein Fischbandmeißel und ein neuer Zweimetermaßstab. In der gleichen Nacht wurde auch ein Einbruch in ein Nechtsan- roaltsburcau in der Liebigstraße ausgeführt. Am Freitagabend wurde in der Wilsonstraße, Niegel- psad und Bleichstraße an mehreren Stellen einzu-