Ausgabe 
16.6.1926
 
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der

Verbandstag der Hessischen

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Verantwortlich für Politik t. D. Dr. Hans Thyriot.

Bad Kreuznach

Empfehlenswerte Gasistätten:

Pension von 8, M. an

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. Vorbehalten, Zusätzen oder Kennzeichen ' versehen sind, sowie nicht amtlich her-

I gestellte Stimmzettel sind ungültig. Die

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mittler Josef Maier;

schaftliche Lage und über die Bedeutung Kreditgenossenschaften für das Handwerk.

Straße (3), Lahnstraße (5), Landgrafen- straße (16), Landgraf-Philipp-Platz (16), Landmannstraße (13), Leihgesterner Weg mit Bergwerk (9), Lessingstraße (12), Licher Straße (14), Liebigstraße (9), Lin-

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welche er auf 1000 Reichsmark abänderte, einem 3 ahre Gefängnis verurteilt.

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eine von Altenstadt, Butzbach. Friedberg, ft en, Höchst und Oberau. Hungen, Ridda. Rosbach, Stannnheim, Vilbel.

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Europäischer Hoff Hotel Kauzenberg Hotel Klapdohr Hotel Quellenhoff Kurhaus-Palasthotel

Kurheim Dr. Brogsitter

andere Häuser schon von

Auskünfte und Kurschriften durch die Kurverwaltung.

JJl e i n" bezeichnete Viereck durchkreuzt. Stimmzettel, die mit sonstigen Vermerken,

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®» ii 8,50 ®i n 10,-

7,- vi-

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus der »Radio-Amschau-.)

Donnerstag. 17. Juni.

4,30 bis 5,45 Uhr: Konzert des Hausvrchesters: Tharles Gounod. 5,45 bis 6,05 Uhr: Die Lese- stunde. 6,15 bis 6,45 Uhr: , Jüngstes teutsche- Drama". Vortrag von Sergius Sax vom Staats­theater Kassel. 6,45 bis 7,15 Uhr: Stenographi­scher Fortbildungskurs für Anfänger und Fort­geschrittene (Diktat von 80 Silben aufwärts). 8,15 Uhr: Vortragsabend Robert Koppel. An­schließend: Uebertragung von Berlin: Tanzmusik der Berliner Funkkapelle.

migte in dieser Sitzung u. a. die Rechnung und den Voranschlag. Der Vorstand Murde wieder­gewählt, und zwar als Derbandsdirektor Direk­tor P a e s ch, zu keinen Stellvertretern Bank­direktor Weile, Darmstadt, und R a i h, Groß- Gerau. Zum Dcrbandsrevisor wurde Schnei­der, Darmstadt, bestimmt. Der Rame des Ver­bandes wurde abgeändert iu die 'Bezeichnung Verband der Erwerbs- und Wirtschaftsgenossen- schaften im Volksstaate He'sen".

3n der Versammlung cm Sonntag gab Direk­tor P a c s ch einen Bericht Über das abgetausene Derbandsjahr. Die Mitgliederzahl hat sich hier­nach nur wenig verändert; sie betrug 1925 27 359 und 1924 27 140. Das Vermögen ist dagegen von 3,4 auf 5,1 Millionen Mark angewachsen Die Reserven machten etwa 70 Prozent der Gechästs- guthaben aus. Die Spareinlagen stiegen von 4,6 auf 11.5 Millionen Mark. Die Kontokorrent­einlagen haben sich von 7 auf 10,5 Millionen Mark vermehrt. Die 27 Kreditgenosienschasten besaßen 30,3 Millionen Mark Betriebskapital (Zunahme 80 Prozent). An Dividenden sind durchschnittlich 11 Prozent vergütet worden. Außer der Handwerker-Zentralgenos'enschaft gibt es in Hessen 32 gewerbliche Genossenschaften, und zwar zehn für Bäcker, fünf für Metzger, vier lür Schuhmacher, je zwei für Maier und Friseure, je eine für Schreiner, Uhrmacher, Korb­macher, Schneider, Tapezierer und Zigarren­händler. Die gewerblichen Genossenschaften haben durchweg unter Kapitalmangel und Absatz- schwiecigkeilen zu leiden. Die Handwerker-Zentral- genoslenschaft hatte in der Maschinenabteilung einen Umsatz von 400 000 Mark, in der Schuh­macherabteilung einen solchen von etwa 700 000 Mark und in der Däckereiabteilung von rund 1700 000 Mark. Reun neue Genossenschaften haben sich dem Verbände angeschlossen, darunter waren vier aus Rheinhessen. Der Beitritt rhein­hessischer Genossenschaften hat die Veranlassung gegeben zu der oben mitgeteilten Ramensände- rung. 3m Anschluß an die Verhandlungen hiel­ten Dr. Lang, Berlin, und Dankdirektor Weiler, Darmstadt, Vorträge über die wirt-

Kirchengesangvereinssest in Friedberg.

sf. Friedberg, 15. 3uni. Die Evan­gelischen Kirchengesangvereine für Hessen hielten am Sonntag in hiesiger Stadt ihr 4 2. 3 a h r e s f e st ab. Unser prachtvolles Gotteshaus gereichte der Veranstaltung zu einem Fest raume, wie man sich ihn wohl schöner und würdiger nicht denken kann. Rachdem schon am Vormittag die Hauptprobe und Haupt­versammlung ftattgefunden hatte, begann nachmittags um 2*/i Uhr der Festgottes­dienst, an dem sich die evangelische Gemeinde in so starker Weise beteiligte, daß die geräumige Kirche vollständig gefüllt war. Die Festpredigt hielt Dekan Schäfer von Büdingen: er zeich­nete in ihr ein trefffliches Lebens- und Tharakter- bild Paul Gerhardts, wie überhaupt die ganze Feier nach Wahl der Gesänge eine Würdigung und Ehrung deS berühmten Liederdichters bil­dete. Den liturgischen Teil der Feier versah Stadtpfarrer Lic. G enanag el, die verbinden­den Gesänge wurden abwechselnd von den Kir­chenchören. der Gemeinde und Kinderchören ge­sungen. Anschließend an den Gottesdienst fand dann in demselben Raume die F e st v e r s a m m- lung statt, in welcher als erster Redner Stadt­pfarrer Lic. Gengnagel die Mitglieder der Kirchenbehörde, der Gesangvereine und der Ge­meinde begrüßte. Oberkonsistorialrat D. Flö - ring berührte in seiner Ansprache besonders die Derdienste, die sich der nunmehr in den Ruhestand getretene Stadtpfarrer und Dekan Kleberger um daS Kivchengesangvereinswesen erworben hat. Prälat D. Dr. Diehl betonte in seiner Rede die Wichtigkeit und die Bedeutung dieser Vereine unb gab dem Wunsche und der Hoffnung Ausdruck, daß sich in jeder Gemeinde ein solcher Verein bilden möge. Anschließend kamen dann die einzelnen Vereine mit Gesangs­vorträgen zu Gehör; sie zeigten durchgängig ganz vorzügliche Leistungen. Vertreten waren die Der-

werbs- und Wirtschaftsgenossen- schaften.

Am Samstag und Sonntag fand in Groh- Gerau der 58. Verbandstag der Er­werbs- und Wirtschaftsgenossen- schäften für die Provinzen Starkenburg und Oberhessen und die zweite Tagung der Arbeitsgemeinschaft Hessischer Kreditgenossen­schaften statt. Es handelt sich um Genossenschaften Schulze-Delitzscher Richtung.

Derbandsdirektor P a e s ch. Darmstadt, be­grüßte am Samstag die Vertreter der Regierung und die Ehrengäste. Die Versammlung geneh-

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Vertreter: Stadtverordneter Elektro­techniker Max Weißbäcker.

Für die in den Kliniken, Kranken- und Pflegeanstalten usw. untergebrachten Stimmberechtigten, die keinen Abstim- mungsraum außerhalb der Anstalt auf­suchen können, ist ein besonderer Abstim- mungsvorstand gebildet, der in den An­stalten die Stimmen (gegen Abgabe eines Stimmscheins) entgegennehmen wird.

Abstimmungsvorsteher: Stadtverord­neter Gewerkschaftsbeamter Kurt Moos­dorf: Stellvertreter- Stadtverordnete Frau Christine Ottilie geb. Stöhr.

Die Abstimmung findet am Sonn­tag, dem 20. Juni 1926, von 8 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags, statt. Zur Stimmabgabe dürfen nur amtlich hergestellte Stimmzettel, die nur im Abstim­mungsraum zur Ausgabe kommen, ver- wandt werden. Die Stimmabgabe erfolgt in der Weise, daß der Stimmberechtigte, der die zur Abstimmung gestellte Frage bejahen will, das mit ,4 a , der Stimm­berechtigte, der sie verneinen will, das mit

Bornotizen.

Tageskalender f ü r Mittwoch. Krieger verein: 8 Uhr, Schügenhaiis, Versammlung. Mtv. Spielabteilung: 8.30 Uhr, Restaurant Augustiner", Versammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Försterchristel". Astoria-Licht- spiele:Der Blitzchauffeur".

Ein evang. Waldfest findet am kommenden Sonntagnachmittag 2 Ahr bei der Ganseburg statt. Dabei wird als Freilichtspiel Andreas Hofer" aufgcführL (Siehe Anzeige.)

Buntes Allerlei.

Dettessen ums Leben.

Der holländische Forschungsreisende G. Seub- ring, der im 3ahre 1921 eine Wanderung durch

Gerichtssaal.

Erst 27 Glas wein, dann Messerstiche.

WSR. Frankfurt a. M., 14.3uni. einem Weinlokal in der Altstadt geriet

gewisser Heinrich Kraft, nachdem er aus­giebig dem Alkohol zugesprochen hatte, mit ande­ren Gästen in Streit, in dessen Verlauf sich die beiden Parteien als3biof,HeberiDiot und mit ähnlichen lieblichen Titeln anredeten. Kraft geriet schließlich in Wut und richtete ein fürch­terliches Dlutbad an. Einern Gaste stach er mit seinem Taschenmesser in den Oberschenkel, dem anderen versetzte er 7 Stiche. Die Gesto­chenen waren beide mehrere Wochen arbeits­unfähig. Vor Gericht behauptete er, in sinnloser Trunkenheit gehandelt zu haben, da er an dem fraglichen Abend 27 Glas Wein getrun­ken habe. Das Gericht verurteilte ihn zu 3i/J Monaten Gefängnis und 450 Mark Duhe.

Ein schwerer Junge. 18 Jahre Zuchthaus.

WSR. Maina, 15.3unt Ein schwerer 3unge. der Ein- und Ausbrecher Dinneseld aus. dem Vorort Finthen, der aus dem Gefängnis in Wiesbaden, wo er eine drei­jährige Zuchthausstrafe zu verbüßen hatte, ent­sprungen war und die ganze Amgegend durch zahlreiche Einbruchsdiebstähle rmsicher machte.

im Iustizgebäude, Ostanlage 15 Saal Nr. 18, im Erdgeschoß, Eingang Südseite; Abstimmungsoorsteher: Stadtverordneter Apotheker Theodor Schmieder: Stellvertreter: Vermal- tungsamtmann Wilhelm Rothamel: im Regierungsgebäude, Landgraf-Phi- lipp-Platz 3 Sitzungssaal; Ab­stimmungsoorsteher: Verwalter Wilh. Riebel: Stellvertreter: Univ.-Verwal- tungsoberinspektor Theodor Keßler: im Hotel Prinz Carl, Seltersmeg 40 Hinteres Sälchen; Abstimmungs­vorsteher: Kaufmann Otto Georg: Stellvertreter: Kaufmann Siegfried Haas:

im Stadthaus Gartenstraße 2 Zim­mer Nr. 7; Abstimmunasvorsteher: Kaufmann Max Hammerschlag: Stell-

Bekanntmachung betr. Erholungsaufenthalt für Kinder an der See.

Für die Zeit vom 13. Juli bis 24. August 1926 ist eine weitere Kur in Bruns- haupten-Arendsee (Mecklenburg)' vorge­sehen. Kinder deren Eltern die Poften übernehmen, können noch daran teilnehmen.

Anmeldungen bis spätestens zum 23. 3uni 1926 beim städtischen Jugendamt, Gartenstraße 2, Ob^g.^choß, Zimmer 13.

Gießen, den 16. Juni 1926.

Der Oberbürgermeister Wvhlfahrtsamt-AbteKung Jugenda,mj

im Israelitischen Gemeindehaus, Lony- straße 4; Abstimmungsvorsteher: Der- waltungsoberinspektor Georg Pairan: Stellvertreter: Stadtverordneter Der-

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den 16. Juni 1928. andesunioersität Str bet®in«a(o0ie und Mo- Universität St. Scheu, N A Ordinariat der -buchen Hochschule Tharlot- n° Str°be.nsperre. Sie li.Mai angeordnete Sperrung bev°n der Straße Am Sie rsuhning Klein-Linden ist jetzt vorden, da die Walzarbeitrn mungsbezirke für den am nächsten Sonntag werden iteil von der Stadtverwaltung »ort erholungsbedüif- aus Lrranlasiung der ftädti- > gestem abend mit dem ham- ! ab Gießen von hier nach fee an der Ostsee abgcreist. kleine Gefellslyast, 29 Köpfe *g(eibng bit Fahrt an. Snbc hierher jurüd. Für bit Zelt yguft soll em weiterer Trane- eebad geschickt werden, wozu M Anzeitzenick M ÄMü- eben.

he tzeugrasdersteige-

Lehrer Georg Kling: Stellvettreter: Oekonom Heinrich Gotimann:

in der Stadtknabenschule, Nordanlage 8 Lehrerzimmer; Abstimmungs­vorsteher: Kaufmann Ernst Krause: Stellvertreter: Kaufmann Edgar Borr- mann;

im Schulhaus Westanlage 43 Schul­saal Nr. 6: Abstimmungsvorsteyer: Hausverwalter Ioh., Loh: Stellver­treter: Verwaltungssekretär Artur Weirich:

in der Alten Klinik, Liebigstraße 16 Zimmer Nr. 18, Eingang Hauptportal, links: Abstimmungsoorsteher: Stadtbauoberinspektor Peter Grade: Stellvertreter Kaufmann Karl Seibel: in der Alten Klinik, Liebigstraße 16 Zimmer Nr. 15, Eingang linker Flü­gel: Abstimmungsvorsteher: Kauf­mann Adolf Sudheimer; Stellvertreter Lokomotivführer Emil Niederhausen: in der Alten Klinik, Liebigstraße 16 Zimmer Nr. 10, Eingang Hauptportal, rechts; Abstimmungsvorsteher: Kauf­mann Siegmund Fuld; Stellvertreter: Studienrat Dr. Siegfried Kann;

im Realgymnasium, Ludwigstraße 11 Turnhalle; Abstimmungsvorsteher: Reallehrer Ludwig Hebermehl; Stell­vertreter: Kaufmann Ludwig Lembke; im Stadthaus Bergstraße 20 Zim­mer Nr. 6; Abstimmungsoorsteher: Stadtbauinspektor Heinrich Höhn; Stellvertr.: Architekt Gustav Hamann; im Handelskammergebäude, Land­straße 7 Sitzungssaal; Abstim- mungsvorfteher: Landgerichtsregistra­tor Ernst Rumpf; Stellvertteter: Kauf­mann Jakob Heilbronner;

in der Oberrealschule, Slephanstraße 12 Schulsaal Nr. 21; Abstimmungs- vorslehcr: Stadtverordneter Rektor H. Schmidt: Stellvertreter: Stadtverord­neter Geschäftsführer Herrn. Kirchner;

Ausgabe der amtlichen Stimmzettel er­folgt nur im Abstimmungsraum unter gleichzeittaer Aushändigung eines amt­lichen Abstimmungs-Umschlags.

Stimmscheine, die nach § 9 der Reichsstimmordnung für besondere An­lässe ausgestellt werden (z. B. wenn der Stimmberechtigte aus zwingenden Grün­den am Abstimmungstage außerhalb seines Stimmbezirks sich aushält) können bis einschließlich Freitag, den 18. Juni 1926, nachmittags 6 Uhr, beim städtischen Wahlamt Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer Nr. 13 beantragt werden. Die Entgegennahme der Stimmscheine hat durch die Stimmberechtigten selbst zu ge­schehen, die sich über ihre Person genügend auszuweisen haben. Sind dritte Personen mit der Entgegennahme eines Stimm­scheins beauftragt, so haben diese sich durch Vorlage einer Vollmacht des Stimmberech­tigten auszuweisen.

Es ist untersagt, daß im Abstimmungs- raum oder in dessen Zu- und Eingängen Plakate irgendwelcher Art (Wahlaufrufe usw.) aufgehängt werden.

Auf die Verlegung des Abstimmungs- raumes für Stimmbezirk 2 (seither städti­sches Dienstgebäude Asterweg 9) in die Höhere Mädchenschule, Nordanlage 14, wird nochmals besonders verwiesen.

Gießen, den 16. Juni 1926. 51368

Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. 6 e i b.

Für Abstimmungsbezirk: im Allen Rathaus, Marktplatz 14 Trauungssaal; Abstimmungsoor­steher: Studienassessor Wilh. Größer; Stellvettreter: Kaufmann Aug. Michel; in der Höheren Mädchenschule, Nord­anlage 14 Schulsaal Nr. 48; Abstimmungsvorsteher: Stadtbauober- Inspektor Adam Wettläufer; Stellver­treter: «tadtoerordneter Schreiner­meister Georg Haubach:

im Gcwerbehaus. Kirchslraße 16 Saal la; Abstimmung-Vorsteher: Verwaliungsinspektor Karl Reitz: Stellvettreter: Eisenbahnobersetrelar Hans Althaus;

im Schulhaus Schillerstraße 8 Turnhalle; Abstimmungsoorsteher:

dengasse (1), Lindenplatz (1), In Löbers Hof (5), Löberstraße (11), Löwengasse (17), Lonystraße (12), Ludwigsplatz (10), Ludwigstraße (10), Mäusburg (17), Mai- gaffe (17), Marburger Straße (4), Markt­laubenstraße (16), Marktplatz (1), Markt­straße (1), Mittelweg (8), Moltkestraße (15), Mühlstraße (5), Kleine Mühlgassc (5), Nahrungsberg (13), Neuen Säue (16), Neuenweg (18), Neustadt (5), Nordanlage (3), Ostanlage (15), Plockstraße (18), Am Riegelpfad (10), Rittergasse (17), Rod- Heimer Straße (3), Am Rodberg (4), Roonstraße (14), Sandgasse (5), Schanzen­straße (5), Schiffenberg mit Herrnwald (13), Schiffenbcrger Weg (13), Schiller- straße (2), Schloßgasse (16), Schottstraße (3), Schützenstraße (3), Schulstraße (16), Seltersweg (17), Senckenberastraße (16), Sonnenstraße (16), Steinstraße (4), Gro­ßer Steinweg (14), Stephanstraße (11), Südanlage (18), Teufelslustgärtchen (17), Tiefenweg (5), Trillergasse (16), Wagen­gasse (16), Walltorstraße (1), Wartweg (9), Weidengasse (16), Weserstraße (2), Westanlage (6), Hinter der Westanlage (6), Wettergasse (17), Wetzlarer Weg (8), Wetzsteingasse (1), Wetzsteinstraße (1), Wiesecker Weg (4), Wiesenstraße (15), Wißmarer Straße (3), Wilhelmstraße (10), Wilsonftraße (11), Wolfstraße (13), Wolkengasse (17), Zozelsgasse (1).

Bekanntmachung

V et r.: VolksentscheidEnteignung der Fürstenvermögen".

Für den VolksentscheidEnteignung der Fürstenoermögen" ist die Stadt Oie- Ren mit Gemarkung Schissenberg und Herrnwald in folgende Abstimmungs- bexirfe eingeteilt:

Alicestraße (Abstimmuiiasbezirk Nr. 18), Alter Rödgerweg (15), Am Kugelberg (14), Am Pfarrgarten (5), Am Steg (8), Am Weiher (8), An den Bahnhöfen (6), An der Johanneskirche (18), An der Warte (10), Anneröder Weg (14), Aster­weg (2), Auf der Bach (1), Auf der Weiß­erde (9), Aulweg (9), Bahnhofstraße (6), Bergstraße (11), Bismarckstraße (13), Bleichstraße (12), Brandgasse (16), Brand- platz (16), Braugasie (16), Bruchstraße (11), Buchnerstraße (8), Buddestraße (7), Bückingstraße (4), Burggroben (1), Cred- uerftraBe (8), Dammsiroße (2), Diezstraße (16), Doeringstraße (14), Dreihäusergasse (16), Ebelstraße (9), Ederstraße (2), In den Eichgärten (13), Eichweg (13), Erd- iaulcrmeg (9), Erlenaasse (16), Frank- jurter Straße (7), Friedrichstraße (7), Gabelsvcrgerstraße (5), Gafskystraße (8), Gartenstraße (11), Georg-Philipp-Goil- Strohe/13), Glaubrechtstraße (8), Gnauth- straße (12), Goethestroße (12), Graben- strafte (6), Gutenbergstraße (13), Hamm-

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die teilten Gebiete Afrikas antrat, ist falt nach Pretoria zurückgekehtt und yat tert einen Dottrckg über seine Abenteuer unter den Eingeborenen von Mittelafrila gehalten. Rach einem Dettcht der Times" ertlärtc Seubrmg. daß der Sklaven­handel an ter abessinischen Grenze noch eifrig betrieben wird. Italienische und griechische Sklavenhändler treiben hier ihr schändliches Ge­werbe. und toenn sie auch nicht mehr, teic in den Tagen Livingstones, den Fang im großen be­treiben und ganze Dörfer umzingeln, so stehlen sie doch Ämter aus den Dörfern, verkaufen die Knaben nach ter Türkei und die Mädchen in di« Harems reicher sudanefckchcr Häuptlinge. Auf seiner Wanderung vom Sudan nach dem velglschen Kongo kam der Reisende zu t>crfd)ieteneix Stäm­men, die noch Menschenfresser sind. Wäh­rend manche pttmitiven Völker tert aus reli­giösen Gründen Menfchenfleisch verzehren, tun es die Riam - Riam. weil Menschen leichter zu bekommen sind als Wild, und weil ihnen biefe Rahrung so vorzüglich schmeckt. Der Rame Riam- Riam soll von dem vernehmbaren Schmatzen bet Lippen hergeleitet fein, mit ter die Wilden bi« Derspeisung dieser Delikatesse begleiten. 3n einem Riam-Riam-Dorf sah Seubrina. toie ein Matm getötet und gefressen wirrte. Er war von dem Medizinmann als terDöse Geist" ausgespürt teerten, ter den Tod der Tochter des Häupt­lings verursacht haben sollte. Tatsächlich war bas Mäbchen an einem Schlangenbiß gestorben. DaS Opfer tourte an einen Daum gebunden und mit Keulen totgeschlagen. Der Reisende sollte an dem Festmahl teilnehmen. Als er sich weigerte, dies zu tun. wurden die Riarn-Riam darüber so wütend, daß sie seine Hütte umzingelten und ihn töten wollten. Dis zum Einbruch der Rächt hielt er sie mit seinem Revolver in Schach und entfloh bann, obwohl er am Fuß mit einem Pfeilschuft verwundet war. Dei einem anderen Stamm am oberen Kongo werben die Häuvtlinge lebendig begraben, wenn sie alt werden. Man geht dabei von der Anschauung aus, daß sie dann noch ihren Verstand haben und daher für ihr Volk allerlei erwirken fönnen, toenn sie in die ..großen Jagdgründe" kommen. Hier erlebte Seubring ein Wettessen ums Leben. Ein alter Häuptling in einem Dorf erzählte Seubring, daß seine Söhne ihn lebendig begraben wollten, um die Herr­schaft an sich zu reihen. Er wollte sich aber noch nicht vom Leben trennen, und Po erklärte er, daß er noch bei vollen Kräften und so stark sei, um mehr zu efTcn als irgend ein unterer Mann des Stammes. Es tourte also ein Wettessen ver­anstaltet, bei dem ungeheure Mengen vertilgt wurden. Aber der alte Häuptling schlug tat­sächlich alle Vielfraße durch seinen Riesenappetit und blieb in seiner Würde.

15 Minuten von Bingen am Rhein; direkte SclinellKngeverbindungen nach allen Richtungen stärkstes Radium-Solbad

heilt: Frauen, Kinder, Rheuma, Gicht, Alterserscheinungen.

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tourte vom hiesigen Dezirksschöfiengericht zu 5 3abren Zuchthaus verurteilt. Außerdem hat er noch eine Zuchthausstrafe von zehn 3ahren zu verbüßen, die ihm vom französischen Gericht wegen Einbruchs­diebstahls bei einem Kapitän in Gonsenheim zudikttett wurden, zu verbüßen. Er hat also insgesamt 18 3ahre Zuchthaus zu ver­büßen und ist dadurch für längere Zeit un­schädlich.

Die Derncastclrr Winzer-Unruhen vor Gericht.

WSR. Trier, 15. 3uni. Der Prozeß wegen der CBerncafteler Winzerun- ruhen begann heute vormittag 9 Ahr vor dem großen Schöffengericht. Es hantelt sich um die Erstürmung des Finanzamtes, der Finanzlasie und deS Zollamtes in Derncastel am 25. Februar 1926, wobei die Schranke zer- frummert. die Fensterscheiben zerschlagen, die Alten auf die Straße geworfen und Drei Per­sonen mißhandelt worden waren. A n a e k l a g t sind im ganzen 2 9 Winzer aus verschiedenen Moselorten des KreFes Derncastel wegen Land- fttedensbruchs, Hausfttedensbruchs. Gewalttätig­keiten. Mißhandlung und Sachbeschädigung, dar­unter drei als Rädelsführer und zwei wegen Mißhandlung. Die Angeklagten werden von drei Rechtsanlälten vetteidigt. Vor Ginttttt in die Verhandlung machte der Vorsitzende Die Ange­klagten Darauf aufmerksam, daß sie vor den Schranken des Gettchts ständen, aber als freie Männer: sie möchten für das einstehen, was sie getan hätten, um dem Gericht Die Möglichkeit zu geben, Milde walten zu lassen. Die Verneh­mung Der Angeklagten, Die sich über Den ganzen Tag erstreckte, ergab, daß eine Anzahl von ihnen vom Finanzamt gepfänDet toorDen war unD Daß mehrere sich Das Geld leihen muß­ten, um Die rückständigen Steuern be- zahlenzu können. Gegen Abend gab ein Ver­teidiger im Romen aller Angeklagten eine Er­klärung ab, in Der Diese feststellten, daß sie leine Kommunisten seien und nichts mit solchen zu tun haben wollen. Sie hätten auch mit Dem kommunistischen Antrag im Preußischen Landtag auf Aiederschlagung des Verfahrens nichts zu tun. Dagegen würden sie es be­grüßen, toenn Durch ein besonderes Reichsgeseh ihre Sache niedergeschlagen werde. Sie seien auch keine Separatisten, hätten im Gegenteil im 3ahre 1923 Die Separatisten aus ihren Dör­fern hinausgehauen. Auch mit einem in einer pfälzischen Bauernzeitung erschienenen Attikel, in Dem Unruhen nach Dem Demcasteler Muster als Das einzige Mittel bezeichnet toorDen seien, womit Den Winzern geholfen werten könne, hätten sie nichts zu tun. Sie hätten auch kein Material zu Diesem Artikel geliefert. Hierauf tourte mit Der Zeugenvernehmung begonnen Die Drei Bürgermeister, zu Deren Verwaltungsbezirke Die Wohnotte der Angeklagten gehören, machten über den Ruf und Die Führung Der Ange­klagten Die allerbesten Aussagen. Die VerhanD- lung wird morgen fortgesetzt.

Verurteilter Danknotenfälscher.

Nürnberg, 15.3uni. (WSR.) Der 25 3ahre alte Buchdrucker Christian Schelle­mann wurde gestern wegen Radierungen an einer alten 1000-Mark-Banknote,

straße (5). An der Hardt (3), Henselstraße (12), Hesfenstraße (13), Hinter Sch.eßgätten (ö), Hillebrandstraße Hofmonnstraße (8), Hundsgasse Jheringstraße (11), Im Gartfeld (2), Johanncsstraße (18), Kaiserallee (15), Kanzleiherg (16), Kaplaneigasse (16), Ka- plansgaffe (18), Katharinengaste (18), Keplerstrafte (13), Kirchenplatz (1), Kirch­straße (1), Klinikstraße (8), Kornblumen­gasse (5), Kreuzplatz (17), Krosdorfer