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Giehener Studentenhilfe im Jahre 1925

Die Leitung der Gießener Studenten­hilfe erstattet den Bericht über ihre Tätigkeit

i m Jahre 1 925. Er enthält eine Fülle sehr

eine besondere Steve in der Ä:

arge ein.

Wiederbeginn des Klavierunterrichts 19. April

leicht faßlicher Methode

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Markt 16

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bedürftigen Prozent bei Lederspende

Am 1. Mai beginnt ein Kursus für Anfänger: Musikai. Gedächtnislehre, Improvisieren, Harmonie­lehre, Musikdiktat und Oehörübungen nach neuer,

Beachten Sie die

Schaufenster

Neustadt Nr. 79.

trafltoufenthalte sind in Frvnhaus«. Friedel- »au!en und Lollar vorgesehen.

Der Hauptgewinn der Gießener otterie, die gestern stattfand.

Hansa

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Gießen, Bahnhofstr 60 vorm. Herme*

Neue Kurst

v 20. April.

Vferdemarktl ,

fiel aus Nr. 6089 noch Schotten. Ferner fielen auf «r. 18 457 und 19 459 }e ein Pferd und auf Nr. 6556

Schuhmacherei.

In der Schuhmacherei wird Kommilitonen ein Zuschuß von 25

Annahme verzinslicher Gelder An- u.Verkauf und Beleihung v. Wertpapieren Verwahrung u.Verwaltung von Wertpapieren

Während wir 1924 sieben Tuberkulosenfälle leich­teren und schwereren Grades hatten, wurden 1925 nur drei Fälle zur Ausheilung im Sanatorium untergebracht. Diese drei Fälle wurden wegen ihre« vorgeschrittenen Krankheitsstadiums nach der Schweiz geschickt. Zur Finanzier-mg sämt- licher Aufenthalte steuerten die Wirtschaftshilfe und die Akademische Krankenkasse bei. Beson­ders mögen die Studentenschastsbettrüge für Tuberkulo'ensü.sorge hervorgehoben sein, die un­entbehrlich bei Ecfü lung der hohen Anforderun­gen sind und dabei eine fruchtbare Anlage finden.

Dorlehnskasse der Deutschen Studentenschaft e. 73. Zweigstelle Gießen.

Sie ist seinerzeit ins Leben gerufen worden, um Studenten den Abschluß des Studiums zu ernröglichen. Don der Dorlehnskasse können nur solche reichsdeutsche und auslandsdeutsche Stu­dierende Darlehen erhalten, die Aussicht haben, innerhalb eines Jahres zu einem das akademische

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hin möglich, in begrenztem Ausmaße Freileder zu den Reparaturen zu stellen. Läßt sich ein Kommilitone Schuhwerk neu anfertigen, so über­nimmt die Studentenhilfe in besonderen Fällen einen Zuschuß von 20 Prozent. 11 Paar Stiefel wurden an ganz bedürftige Kommi­litonen kostenlos abgegeben.

Reparaturen gewährt. Durch eine des Hessischen Gewerbeverbandes ist eS weiter-

Neu ei ngetroffen: ..............................................................................

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Eifrigen Bemühungen gelang el, arbeit- suchende Kommilitonen »um größten Teil tn Land- wirrscha't, Industrie und Bergbau untereubrtngen. Das A:gebot betrug in den Osterferien 34 Ar­beitsstellen. beseht wurden 2k ATbeitSstellen, an­geboten waren in den Herbst'crien 33 Arbeits­stellen, beseht wurden 29 Arbeitsstellen

Wohnungsamt.

Jedem Studierenden, der das studentische Wohnungsamt in Anspruch nahm, konnte eine passende ^Interkun'tsmöglichkeit beschafft werden: im ganzen wurden 214 möblierte Zimmer ver­mittelt. Zur Zeit übertrifft das Angebot an möb­lierten Zimmern die Nachfrage.

Schreibmaschinen- und Stenographiekurse.

Unsere im Studentenheim Burg graben den Kommllitonen gegen geringe Gebühr zur Ver­fügung gestellten Schreibmaschinen wurden eifrig benutzt. Daneben wurden viele Schreibarbeiten von Schreibkräften angrfertigt oder an Kommi­litonen, die sich etwas verdienen wollten, ver­mittelt. Schreibmaschinen- und Stenographie­kurse mußten mangels genügender Beteiligung auSfallen

C. Schlesier-Altmann

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Corsettenhaus Geschw.Aron Gießen, Seltersweg 71 zeigt den Eingang seiner Mjalintt

Leihbücherei.

Der Bücherbestand wurde durch Ankauf von neuerschienenen wissenschaftlichen Werken und Lehrbüchern und von antiquarischer Literatur ver­mehr!. Unter Bestreben geht dahin, die Bücherei auf eine solche Höhr zu bringen, daß sie den An­sprüchen der einzelnen Studienfächer einigermaßen gerecht werden tonn. Die Ausleihe erfolgt auf ein Semester.

Einzel- und Krankensürsorge.

Das vielleicht wichtigste, zugleich schwierigste Detäiitzungsseld in der studentischen Wirtschafts, arbeit ift die Einzel-, Kranken- und Tuberkulosen» fürsorge für Studenten und Studentinnen. Die Möglichkeiten zu helfen sind recht mannigfach. An vollen Freitischen wurden im ganzen aus­gegeben: im Sommersemester 1925 65 volle Frei­tische, 24 halbe Freitische: im Wintersemester 1925'26 56 volle Freitische, 24 halbe Freitische. Freifrühstück in unserer Frühstückstube wurde fünf Kommili onen gewährt. Zum Weihnachts est be­kamen einige Studierende Unterwäsche beschert. Den Krankentisch nahmen auf ärztliche An­ordnung hin ca. 10 bis 15 Studenten täglich in Anspruch. 3n zahlreichen Fällen gewährte die Studentenhilfe zur Beseitigung augenblicklicher Rotlage kurzfristige Darlehen. Insgesamt wur­den 170 Darlehen im Gesamtbeträge von 10 090 Mark ausgegeben.

Troy der ungünstigen Wirtschaftslage war es möglich, einige Erholungsaufenthalte in den Sommerferien zu beschaffen: durch Vermittlung der Wirtschaftshilfe Dresden konn­ten drei Studenten und eine Studentin in Schloß Elmau (Oberbayern) und ein Student in Helm­stedt untergebracht werden. Gastfreundliche Hotel­besitzer in Bad-Rauheim nahmen neben Mei Studentinnen fünf Studenten zur vier- bis acht- wöchigen Kuren auf. 3n der Umgebung Gie­ßens konnten auf dem Lande außer einer Stu­dentin sechs Studenten Erholung finden. Sämt­liche Aufenthalte wurden kostenlos gewährt. Die Aufnahme der Studenlen war überall herzlich, und alle Kommilitonen kehrten gesund und munter zu ihrer Arbeit zurück.

Die Tuberkulosenfürsorge nimmt

Tag, an dem er als Gärtner in de« Dienst der Familie des Oekonomierats Hoffmann eintrot

:: Cie Maikäfer fliegen. Früher als sonst haben sich in diesem Frühjahr die Maikäfer eingestellt. Die braunen Gesellen sind durch die Därme der letzten Wochen au» ihrer Erdruhe auf­geweckt worden und schwirren fetzt des Abends fum» menb durch die Lust.

* Degen das Stromern der Hunde in Feld und Wald. Das Kreiöamt Dießen irinnert im neuesten AmtsverkündigungsblaU daran, daß nach Art. 25 des Hess. Iagdstrafge- sehes derjenige sich strafbar macht, der einen Hund in fremdem Jagdgebiet bei sich hat und chn außerhalb der erlaubten Verbindungswege über 100 Schritte von diesen entfernt frei Herum­laufen läßt. Zuwiderhandlungen werden von dem AusstchtSpersonal zur Anzeige gebracht.

G i n schwerer Ilnglücksfall er­eignete sich gestern nachmittag ' >3 ülhr auf dem hiesigen Bahnhof. Dor! glitt der Hausierer und Händler Schmidt aus der Krvfdor.er Straße 5cim Passieren der älnterführung aus der Treppe aus und stürzte hinunter. Der Mann fiel aas den Hinterkops und b.'ieb in einer großen Blutlache bewußtlos liegen. Dahnbeamte trugen ihn sofort in die Klinik, wo ein Schädelbruch sestgestellt wurde. Heute früh ging ei dem Manne etwas besser.

Die Maul- und Klauenseuche ist neuerdings in Dauernhrim (Kreis Büdingen), Tuci - ®väfcnrobe und Ober - Mörl.n (Kreis Friedberg) und Wittelsberg (Kreis Marburg) ausgebrvchen. In Butzbach und Griedel (Kreis Friedberg) und Aßlar und Klein-Altrnstädten (Kreis Wetzlar) ist die Seuche erloschen.

interessanter Mitteilungen, die In eindrucksvoller Weise bartun, mit welcher vorbildlichen Tatkraft umb klugen Umsicht hier zum Wohle ber hilfsbebün- tiien Stubierenben gearbeitet unb gesorgt wirb. Was bie Gießener Stubenteihilfe unter der Leitung Are» 1. Vorsitzenden, Pros. Dr. Eger, der von den Studierenden mit gutem Grund Studentenvater ge­nannt wird, vollbringt, ist wert, mit größter 21 n= edennunß öffentlich gewürdigt zu werden, denn es handelt sich hier um Werke edelsten Menschentums.

Dem fesselnden Bericht entnehmen wir aus­zugsweise die folgenden Angaben:

Studentenheim.

Wie bisher, fand die Speisung in zwei Heimen statt, Im Heim Durggraben und auf der Schönen Aussicht. Der Andrang zu den Studentenküchen war säst der gleiche wie im Jahre 1924. Die verabreichte Arfamtportionszahl beträgt 1.1.1925 mittags 60 434 (61 074 im Jahre 1924), abends 29 379 (29 579), wobei zu berücksichtigen ist, daß die Gesamtzahl der Studierenden im Äohre 1925 etwa um 100 geringer D>ar wie im Vorfahre. Um dem Bestreben gerecht I- werden, die Qualität des Essens zu heben, muhte

6er Essenspreis von 40 Pf. über 45 auf 50 Pf. erhöht werden. Eine Kaffeestube, in der nadjmit- inßs eine gute Toste Kaffee verabreicht werden sollte, latn mangels Beteiligung nicht über einen Versuch hinaus.

Arühstückslube.

Die im Anfang des Jahres 1921 ins Leben ge r liene Frühstückstube in der Universität erfreut sich dauernd besoderer Beliebtheit. E» werden dort zwi- Lschen 10 und i 12 Uhr vormittags Milch, Kakao, ! wirme Würstchen, belepte Brote zu ganz mäßigen Preisen ausgegeben. Die Beteiligung an ber Ein- ! - vmg ist derart gewachsen, daß die Versorgung der Studenten infolge der räumlichen Begrenzung mitunter ins Stocken au geraten droht. Gevlant ist meiterl)in, für die abseits liegenden Kliniken eine besondere Frühstückstube in einem geeigneten Raum einer der Universitätskliniken einzurichten.

Schöne Aussicht.

Studentenwohnhaus: Lgerheim.

Das Egerheim, in Zetten größter Wohnungsnot entstanden, ist heute unentbehrlich und zu einer dauernden Einrichtung geworden. Das Wohnhaus vor das ganze Jahr über mit 47 Studierenden voll

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!ung in (Biegen, « MWbetfammluna b, ^Vereins M Fachsihungril, In de, stst.srche.tm der eiltet ihren Anfang. Die 1

Teilnehmer vchs c Wtt to-gen der Sinführ- an Ostern ist diese Cen. Dei einem W

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Interesse Autage tre entstand, und Mele sl«« I ton dem Gebotenen te dah eine Anzahl ZG schen Apparaten unb t > Mcher ausgesickll hat« md fesselnd dar auch KtHtütlMblloM k @bei tim llebeL' MlioHel gab vmbfc- ich das Gebäude m an tzaadschriste?. b den vvrzeigte. Der ZW Wivivgen zu einen y im Katholischen Dmiri ngen der für dies« De en gedichteten Siebet tt in ton Pros. Dr. Tra). te MderneLehrerratzsi^ UeZ In heilste St'MMf ing sanden die rechneris- le. Die Leitung des G-v Ä um die Tagung ibtra IS Freitag. Leber d vir noch zusamuMsassir

belegt. Die vorhandene Bettengahl reichte bei weitem nicht aus, die Nachfrage nach Unterkunft zu decken.

Der Mietpreis wurde ab 1.11.1915 auf 7 Mark monatlich erhöht. Das Zusammenleben der Heim­bewohner war ein durchaus erfreuliches, wovon u. a. aud) ein sehr angeregtes, abendliches Zusam­mensein Der Egerheimbewohner mit dem Vorstand der Studentenhilfe und den Schwestern bei musi­kalischen Darbietungen, ernsten und heiteren Vor­trägen usw. Zeugnis ablegte. Die Benutzung des Tennisplatzes war sehr rege.

Auf der Schönen Aussicht befindet sich auch un­sere Wäscherei, verbunden mit Flickstube. Vermeh­rung des Kundenkreises und Ausbau der technischen Einrichtungen durch Anschaffung eines großen Bügelofens, eines Kulissentrockenapparates, Herrich­tung eines großen Biigelzimmers und Verbesterung des Bleichplatzes sind die hervorstechendsten Merk­male der gesunden Entwicklung ber Wäscherei. Zwecks größerer Rentabilität des Betriebes ist die Anschaffung von Wasch- und Schleudermaschinen mit elektrischem Antrieb geplant.

Gärtnerei.

Eine besonders gute Entwicklung innerhalb kurzer Zeit hat unsere Gärtnerei genommen, der heute zur Bebauung ca. 11 Morgen zur Verfügung stehen. 20 Mistbeetkästen zur Zucht von Stecklingen sind in ständiger voller Be­nutzung. Reben Anschaffung von kleineren Ma» schinen und Geräten wurde die Ausstattung der Därtnerei mit Wasserleitungen, Wasserbecken und Gartenschläuchen usw. vorgenommen. Die im vergangenen Jahr erreichte Produktion an Ge­müse usw. war so groß, daß außer an die Speisungen noch ein Absatz an die Kliniken und Privat« vorgenommen werden konnte. Die Fol­gen des guten Absatzes zeigten sich in der Mög­lichkeit, die immerhin hohen Ausgaben der Gärt­nerei teilweise zu bestreiten und verbilligtes Ge­müse an die Studentenheime zu liefern.

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Warnung vor der französischen Fremdenlegion. Das Kretsschulamt Dießen enpfiehll den Schulvorständen erneut, bet jeder sich bietenden Deiegenheit, insbesondere auch in totn Fortbildungsschulen, nachdrücklichst vor dem Eintritt in die französische Fremdenlegion zu warnen.

Einmalige Beihilfe für Kriegs- l»e f ch ä d i g t e. Bon der Frankfurter GeschäftS- slelle des AcichsbundeS der Kriegsbeschädigten mirb mitgcteilt, daß das ReichsarbeitSministe- rium im Einvernehmen mit dem Reichsfinanz- ni üfterlum vor einiger Zeit die Dersorgungs» är.ter ermächtigt hat, den einmaligen Betrag wD.t 50 M. gemäß Art. 2 des Gesetzes vom 2 -. 3uh 1925 zu gewähren, wenn der Antrag i->J) biä zum 31. Mai 1926 gestellt wird. In »ctracht kommen nur die nach dem 30. Juni 1923 >l 600 000 Papiermark Abgefundenen. Der An» t ag ist an das zuständige Bersorgungsamt zu r.J ten; diesem ist eine Bestätigung des Arbeit- iirbcra oder der Demeindebehörde beUusügen, 13 der hervorgeht, daß daS monatllchs Ein- le.r.men den Betrag von 200 M. nicht übersteigt. 2: trägen, die nach dem 31. Mai einlaufen, kann n.icht mehr entsprochen werden.

"50jährigeSIubiläum. Herr August Ka mb ritz, ein M toegründer der Darmstädter Lurrrgesellschast. begeht heute in H o f g ü H den

MoulJ Samstag, den 17. April 26, von vorm. 8 Uhr ab Disidvttlliiis.

Gebe meine Jagd die noch fünf Jahre iäufi.ab.zmifchMar- bum u Gießen ae- Legen, ca. 600 Mor­gen Rehwild Rotwild - jnbrlldj. Pachivrelö 600 ML, kein Abstand. Schr. Anneb. unter 33931) an den Gieß. An».

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Studium abschließenden Staat Sera men »a kom­men. Im Sommersemester 1925 wurden 39 Dar­lehen im Gesamtbeträge von 9372 Ml. ausge- aeben, im Wintersemester 1925/26 wird mit 5Z Darlehen im Gesamtbetrag von 13 640 All. zu rechnen fein.

Allgemeine Vergünstigungen.

Durch ein Abkommen mit einem Friseur ist es möglich, Karten für Rasieren und Haarfchnelden zu bedeutend ermäßigten Preisen auSzugeben. Bier Kohlenhandlungen haben sich bereit erfiärt, Pre Sermühigung beim Bezüge von Kohlen unb Briketts an Studierende, die mit einem Ausweis der Studentenh.lle versehen sind, zu gewähren. We'tere Bergünstigungen sind allgemein aus­gemacht beim Besuch von Theater. Kino und öffentlichen Borträgen.

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Wie in den früheren Jahren veranstalteten wir diesmal mit der Hochschulgesellschaft im Mai 1925 einen IlnterhaltungSabend größeren StilS tn den Räumen der Universität. Den Auftakt zu der am Rachmittag beginnenden Veranstaltung bildete zwischen 121 ilpr mittags vor der Universität ein Konzert ber Militärkapelle deS hiesigen 3nf.- Regt. 15. Rachmittags sand Radiolonzert Märchenerzählungen für Kinder statt, anschlie­ßend ein hervorragendes Konzert deS Kasseler a-cappella-LhorS. und ferner bin Unterhaltung jeg­licher Art für jung und alt. Der Besuch war über Erwarten gut. als Reinerlös konnten zirka 3000 Mark zugunsten der Studentenhilfe verbucht werden.

Die landwirtschaftliche Werbung zum Herbst 1925 zeitigte einen so großen Erfolg, daß wir z. B. den größten Teil unseres Winterkartoffel- bedarfeS davon decken konnten. Die regelmäßig im Semester veranstalteten Heimabende im Stu­dentenheim. zu denen sich Se. Magnifizenz der Herr Rektor. Professoren und Freunde der Stu­dentenhilfe einfanden, hielten sich zwar in be­scheidenem Rahmen, erreichten aber voll und gaiiz ihren Zweck, nämlich einen Konnex herzustellen zwischen Studentenhilfe, Studentenschaft. Pro­fessoren und Freunden. In diesem Zusammen­hang wäre noch die Bildung eines starken Stu­dentenorchesters zu nennen. Zweck dieses Zu­sammenschlusses ist Pflege der Musik und des Zusammenspiels im Orchester. Des weiteren mag eine Zusammenkunft der Studentinnen erwähnt werden, bei der Herr Prof. Eger einen CBorrtrag über die Studentenhilfe hielt.

Heberblidt man die Entwicklung der Ein­richtungen der Gießener Studentenhilfe, so wird jeder den Eindruck haben, daß eine rege Tätigkeit in der Fürsorge für unere Studentenschaft ent­faltet worden ist. daß der Ausbau der dazu er­forderlichen Einrichtungen selbst Im Fortschreiten begriffen ist. daß aber ebensoviel Verbesserungen unö Wünsche noch zur Erfüllung drängen.

Der sehnlichste Wunsch ist und bleibt der Bau eines Studentenhauses. daS eine zentrale Zusammenfassung der örtlichen Wirt- fchaftsarbeit und einen lebendigen Ausdruck der Einheit der Studentenschaft wie der Hochschul­gemeinschaft darstellen soll.

Das Studenlenhaus.

Anllrüpfend an den Schlußabsatz des vor­stehenden Berichts möchten wir noch einige kurze Bemerkungen machen. Wer die Verhältnisse im Egersheim kennt, weih, daß dort die Stu­dierenden vortrefflich und außerordentlich billig untergebracht sind. Aber diese Räume sind, gemessen an der Rachfrage bzw. an den wirt­schaftlichen Erfordernissen und Zweckmäßigkeiten, an Zahl nicht ausreick-end. Man kann deshalb den dringenden Wunsch der Leitung der Stu­dentenhilfe nach einem geräumigen, alles um­fassenden StudentenhauS verstehen. Die-" sem Wunsch möchten w.r recht baldige Erfüllung wünschen. Die Studentenhilfe hat vor kurzem an zahlreiche Mitbürger in Stadt und Land eine Werbeschrift für Öen Bau eines Studenten- hauses geschickt. Hoffentlich finden die Aus­führungen in diesem Heftchen überall, ernsteste Beachtung, die zu dem Entschluß führt, zu die­sem Dau nach Kräften beizu steuern. Einer guten Sache, deren Rotwendigkeit und warmherzige Menschenfreundlichkeit der oben» stehende Auszug auS dem Jahresbericht für 1925 zur Genüge darlegt, würde mit der Hilfe zum Hausbau eine starke Förderung gegeben.

Kapitalien

auszuleihen

neuen nur 1 Hyvo« tbrt Keine Vermin­ter. Schr- Anqea. il 02671 nn ö Ä. An».

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