li
Einspruch erhoben worden toar, wurde der Aeugewählte jetzt durch Kreisdirektor Dr. Stammler von Alsfeld verpflichtet und in sein Amt ein gewiesen. Damit ist der heiße Wahlkampf endlich zum Abschluß und hoffentlich auch unsere Gemeinde zur Ruhe gekommen.
Sir eie Lauterbach.
Lauterbach, 16. März. S) tute find es 3 0 Jahre, daß der Landwirt Ferdinand M ö v e r dem hiesigen O r t s g e r i ch t angehört. Er hat als ältestes Mitglied den Vorsteher in dessen Verhinderung zu vertreten und dieses Amt stets mit größter Pflichttreue und Gewissenhaftigkeit versehen.
Schlitz, 15. März. Während manche Stadt, die seither die Bautätigkeit nach Kräften gefördert hat. bei der allgemeinen Geldkirappheit in diesem Jahre keine oder nur geringe Bau- l'ilsedarlehen gewähren kann, will unsere Stadtverwaltung auch jetzt wieder Mittel für den Wohnungsbau bereitstellcn.
s Schlitz. 13. März. Die Gemeinderechner Schaub. Llellershausen. Dickert, Hartershausen, Lips, Anter-Schwarz, Muhl, Unter- Wegfurth, S i p p e l, Pfordt. Dickert, Sandlofs, und Hühn, Aieder-Stoll, die in diesen Tagen eine 30jährige Dien st zeit vollenden, hatten sich zu einer Jubiläumsfeier im hiesigen Rathaussaale versammelt, bei der Aechnungsrat Bechtold von Lauterbach, der die Jubilare vor 30 Jahren in den Dienst eingewiesen hatte, diesen ein Schreiben des Kreisamts übergab, worin der Glückwunsch zur Jubiläumsfeier und der Wunsch ausgedrückt war, daß es den Jubilaren vergönnt sein möge, bei guter Gesundheit ihr Amt auch ferner zu verwalten.
Starkenburg.
WSN. Heppenheim, 15. März. An der ganzen B e r g st r a ß e hat in den letzten Tagen die P f i r s i ch b l ü t e ganz allgemein eingesetzt, lleberall schimmern die Obstgärten in rot-weißer Blütenpracht. Bis jetzt war das Wetter der Blüte fast ausnahmslos günstig.
Rheinhessen.
WSN. Mainz, 15.März. Zahlreiche Gastwirte, Ladenbesitzer, Kinoinhaber usw. haben bei der hiesigen Stadtverwaltung Entschädigungsansprüche eingereicht mit dec Begründung, daß sie durch dir scharfe polizeiliche Absperrung während der Erstaufführung von Zuckmaycrs Lustspiel „Der fröhliche Weinberg" in ganz empfindlicher Weise geschädigt worden sind. Bekanntlich hatte damals die Mainzer Polizei schon einige Stunden vor Beginn der Borstellung die Zugangsstraßen adgesperrt und dadurch einen großen Theater- skandal verhütet.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
2] Wetzlar, 15. März. Durch die Verarmung des Hausbesitzes, insbesondere der Kreise des Mittelstandes, und durch die hohen Abgaben infolge der Hauszinssteuer ist auch in unserer Stadt ein großer Teil der alten Häuser in einem äußerst schlechten baulichen Zu st and. Irgendwelche Mittel zur gründlichen Erneuerung stehen den Besitzern nicht zur Verfügung, besonders jetzt bei den ungemein verteuerten Baustoff- und Vauarbeiterkosten. Im vergangenen Jahre sind seitens der Stadt für diese Zwecke 20 000 Mark aufgewendet worden, um in einigen ganz dringenden Fällen den Besitzern zu Hilfe zu kommen. Auf der anderen Seite sind jedoch einige Häuser bereits in einem so heruntergekommenen Zustand, daß an eine sueuevienmg gar nicht mehr zu denken ist. So Iturde vor einigen Tagen durch eine Stadtoerord- netcnkommission ein Haus an dem Liebfrauenberg Besichtigt, das in einem solch baufälligen Zustande war, daß der sofortige Abbruch beschlossen werden mußte, um einen Zusammensturz zu verhindern. Wenn hier nicht bald grundlegende Aen- derungen geschaffen werden, ist an eine Behebung der Wohnungsnot selbst durch den Bau neuer Wohnungen nicht zu denken. — Der Kreis- b a.p e rn o e r e i n, der bisher seine Geschäftsräume im Hause Kornmarkt 2 notdürftig untergebracht hatte, ist in sein neugebautes eigenes H e i m in der Dalbergstraße übergesiedelt. Hiermit hat her Kreisbauernverein trotz der schweren Wirtschaftslage kraft einer zielbewußten Leitung ein Werk vollbracht, das ihm alle Ehre .macht. Das stattliche Gebäude, das in seinem Eckbau nach der Albinistraße im unteren Stock die Geschäftsräume des Vereins enthält, hat in einem großen Flügel nach der Dalbergstraße außerdem noch eine große Lagerhalle für die wirtschaftlichen Unternehmungen der Bauernschaft. Das obere Stockwerk ist für Wohnungen hergerichtet. Die bisherigen Räume auf dem Kornmarkt beabsichtigt, wie wir hören, die evangelische Gemeinde zu ihren jetzigen Räumen von der Kreisverwaltung hinzuzumieten, um diese für ihr Gemeindeamt nutzbar zu machen.
tz. Wetzlar, 15. März. (Werbeabend des Turnvereins Wetzlar 1 8 4 7.) Seit feinem fast 80jährigen Bestehen ist man in Wetzlar das Auftreten des Turnvereins in der Öffentlichkeit mit nur erstklassigen Darbietungen und Leistungen gewohnt. Auch für den am Samstag im Schühengarten veranstalteten Werbenden!) waren umfangreiche Borbereitungen getroffen. Die Zugkraft der früheren Werbeveranstaltungen der Turnerschaft und des Turnvereins 1847 und die Gute des Programms brachten dem Verein ein volles Haus. Nach einer einleitenden Nede des Vereinsvorsitzenden, Fabrikant Arthur Pfeiffer, der in längeren Ausführungen die edle Turnerei verherrlichte und auf den Zweck des Abends hinwies, wickelte sich eine bunte Folge der im Verein gepflegten Leibesübungen in der Ausübung beiderlei Geschlechts aller Altersstufen ab. Zwischen Kinderreigen, Jugendgruppen und Geräteriegen wechselte das dreiteilige Programm ab mit Tanzvor- führungen und Schulfechten. Insbesondere eine Freiübungsgruppe der Volksturner, verbunden mit Atemübungen, gab wohl den für die körperliche Allgemeinausbildung wertvollsten Teil ab. Den Höhepunkt des Abends bildeten die Leistungen der Gäste an den Geraten. Was hier von P l a tz e k°-Dortmund, Losch-Bochum, C ü r t e t - Oppau (Pfalz) u. a. geboten wurde, erregte einmütige, staunende Bewunderung. Achtbares Können zeigte auch die vom Turnwart Schneider-Wehlar geleitete Damenriege des Turnvereins, während die Tanzvorführungen der Frankfurter Turnerinnen, die im allgemeinen gefielen, eine gewisse Sorgfalt vermissen ließen. Alles in allem zeigte der Abend eine systematische Körperschulung aller Vereinsabteilungen, die den
Werbezweck der Veranstaltung deutlich herausstrichen. Der Turnverein Wetzlar hat mit diesem Abend einen vollen Erfolg errungen, der dem Bestreben des Vereins, durch die körperliche und geistige Bildung seiner Angehörigen am deutschen Volkswohl mitzuarbeiten, das beste Zeugnis ausstellt.
Dillkrcis.
bl. Herborn, 15. März. Die Stadtverordnetenversammlung ermächtigte den Magistrat, ein Darlehen bis zu 50 000 Mk. zur .Unter» stützung der Neubautätigkeit in unserer Stadt aufzunehmen. Zur Schaffung einiger städtischer Wohnungen wurden 43 000 Mark bewilligt.
Maiugau.
WSN. Frankfurt a. OK., 15. März. Hessische Blätter machen sich in drastischer Weise über einen Geniestreich lustig, den sich die Frankfurter Steuerbehörde geleistet haben soll. Dor kurzem habe ein Rüsselsheimer Gesangverein im Senderaum des Frankfurter Radio-Senders eine Generalprobe für ein Konzert rheinischer Lieder, das demnächst stattfinden soll, veranstaltet. Auf der Heimreise hätten die Sänger ein früheres Mitglied, das hier einen Gasthof besitzt, besucht. Beim Abschied hätte der Verein zum Dank für die gastliche Aufnahme das sinnig-schöne Lied „Els lein v'o n Kau b“ ertönen lassen/ Diese Aufmerksamkeit hätte nun die Frankfurter Steuerbehörde zum Anlaß genommen, um dem Gesangverein sechs Mark Vergnügungssteuer auszubrummen, die sofort zu zahlen sei. andernfalls mit Pfändung Dorgegangen werde.
Wirtschaft.
Von den Lchlachlviehmärkten.
An den deutschen Schlachtviehmärkten der vorigen Woche erfuhr der Handel für alle Gattungen eine beachtliche Besserung. Schlechtes oder schleppendes Geschäft war nur in zwei Fällen für Schweine zu verzeichnen: im übrigen war der Marktoerlauf bei starkem Ueberwiegen der mittleren Linie bei allen Gattungen vielfach glatt bis flott. Die Auftriebsziffern haben sich gegen die Vorwoche nicht wesentlich verändert. Die Preise zeigten allgemein eine gut stetige, teilweise auch festere Tendenz.
Auf den nachstehenden Märkten wurden für ein Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert:
Rinder
Kälber
Schafe <
Schweine
Berlin
18-50
35-80
30-55
73-84
Bremen
25-55
30-85
30-52
70-81
Breslau
18-50
55-75
36-53
65-78
Chemnitz
21-48
30-72
40-55
65-83
Dortmund
18-55
35-80
25-50
74-82
Dresden
26-52
48-80
35-60
62-83
Düsieldors
20-56
35-83
—
72-84
Elberfeld
20-54
40-75
25-50
65-83
Essen
22-58
40-100
—
72-85
2rankfurtM.
18-55
40-74
25-52
65-83
Hamburg
15-57
25-85
30-65
65-82.
Hannover
18-54
30-80
25-52
70-81
Husum
—
—
—
—
Karlsruhe
18-54
58-70
—
72-84
Kassel
18-54
50-61
—
70-84
Kiel
17-49
19-71
—
40-77
Köln
20-55
45-104
—
60-85
Leipzig
20-51
40-75
35-54
75-86
Magdeburg
18-51
30-70
25-48
67-84
Mannheim
12-54
56-84
26-40
70-84
München
15-53
60-82
—
60-80
Stettin
10-50
28-73
15-45
68-81
Stuttgart
12-52
62-80
—
60-82
Zwickau
18-52
35-70
30-60
74-90
' Arbeiterentlassungen bei den H öch ster Farbwerken. Zu den in der Presse verbreiteten Meldungen über bevorstehende Arbeiterentlassungen bei den Höchster Farbwerken wird uns von der Direktion der Gesellschaft folgendes rnit- getcilt: Wir beabsichtigen, im Laufe der nächsten Zeit unsere Arbeiterscyaft um 600 Mann zu verringern, nachdem wir auf Grund eines vorübergehenden Bedarfs unsere Belegschaft um annähernd die gleiche Zahl im Laufe der letzten Monate erhöht hatten.
"Commerz - und Privatbank, Hamburg-Berlin. Wieder 8 Prozent Dividente. In der gestrigen A. R.-Sitzung wurde beschlossen, der auf den 20. April einzuberufenden Hauptversammlung die Verteilung von wieder 8 Prozent Dividende vorzuschlagen. Der Reingewinn beträgt einschließlich 464 635 Rm. Vortrag aus dem Vorjahr 5 124900 Am. (t V. 5 064 464 Rm.). Die 8prozentige Dividende erfordert wiederum 3 360 000 Rm. Der Gewinnanteil des 2L R. 235 360 Rm. (239 829 Rm.). Der Rest von 1 529 540 Rm. wird vorgetragen, während im Vorjahre 1 Mill. Rm. der Rücklage überwiesen wurde. Man hat es demnach vorgezogen, anstatt wiederum die Rücklage zu verstärken, die mit 22 Mill. Rm. bereits mehr als die Hälfte des A. K. beträgt, einen entsprechend höheren Vortrag vorzunehmen. Das Liquiditätsverhältnis beträgt einschließlich der Warenvorschüsse etwa 55 Proz. gegenüber 60 Prozent im Vorjahre. Aus dem Geschäftsbericht ist folgendes h-ervorzuheben: Um ihren Betrieb zu verbilligen, sei die Commerz- Bank an den Alm bau der Organisation und den Abbau der Beamtenschaft herangegangen: sie habe im großen Mahstabe den Maschinenbetrieb ein« geführt. 16 kleinere Filialen und Zweigstellen wurden geschlossen, und 59 Filialen und Zweigstellen in Kafsenstellen umgewandelt. Die Zahl der Angestellten wurde von 10 260 im Januar 1925 auf 7100 am 31. Dezember 1925 vermindert. Es wurden auch, wie noch bemerft fei, vier Voll- Direktoren abgebaut. Der Abbau der Beamtenschaft wird als beendet bezeichnet. In geringfügigem Maße werden bereits wieder Neueinstellungen borgenommen, wobei in erster Linie die früheren Beamten der Bank berücksichtigt werden. Das Geschäft in den Filialen und Depositenkassen war, den Zeitverhältnissen entsprechend, recht zufriedenstellend, die dauernde Beteiligungen haben ein befriedigendes Ergebnis gebracht. Der Gesamtumsatz betrug rund 68 Milliarden gegenüber 51 Milliarden Rm. im Vorjahre. Die Ergebnisse des laufenden Jahres werden als befriedigend bezeichnet, namentlich sei bisher das Wertpapier- und Konsortialgeschäft recht gut gewesen.
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des ..Gießener Anzeigers".)
Berlin, 16. März. Die günstige Verfassung der Aktienmärkte hielt an. Die Genfer Fragen scheinen nach den bei Börsenbeginn varliegenden Meldungen jetzt durch einen Kompromiß geklärt <3U stw, so daß die in dieser Richtung noch herr- schende Unsicherheit beigelegt war. Außerdem stimulierten die Berichte über die Pariser inter
nationalen Eisen Verhandlung en, als deren erstes positives Ergebnis nun das Sch jene n s y n d i k a t in Kraft getreten ist. Montan- werte lagen bis zu 1,5 Prozent höher. Auch S ch i f f a t) r t s a f t i c n waren befestigt. Der Di- videndeiwusfall beim Norddeutschen Lloyd kam nach dem Beispiel der Hapag nicht unerwartet und blieb daher einflußlos. Für Schiffahrtsaktien stimulierten ferner Nachrichten über eine baldige Erledigung der Freigabeangelegenheit. Infolge günstiger Dividendenhoffnungen fanden in einigen Spezialwerten größere Umsätze statt. So u. a. in Kaliaktien, die bis zu 6 Prozent anziehen konnten. In anderen Papieren traten Steigerungen von 2 bis 4 Prozent ein. Eine gewisse Stütze fand die Tendenz in dem sehr leichten Geld stände. Tagesgeld notierte 5,5 bis 6 Prozent. Der Medio hat sich am offenen Geldmarkt kaum bemerkbar gemacht. Unter dem Einfluß aller dieser Erscheinungen lag die Börse während der ersten Stunde fest. Im D e - visenverkehr schwankte der belgische Frank erheblich. Gegen Mittag war der Kurs gegen London 118. Paris lag gegen London ebenfalls schwächer mit etwa 135.
Dorsenkurie.
Frankfurt a.M.
Berlin
Datum:
5% Deutsche Reichsanletbe . 4% Deutsche Retchsanleipe .
3Vo% Deutsche Reichsanleihe 3% Deutsche Reichsanlcibe . Deutsche Sparprämicnan leihe 4% Preußische Konlols • . . 4% Hellen .......
3'/,°/» Hellen..........
3% Heuen Deutsche Wertb. Dollar-Anl. dto. Doll.-Schatz-lluweilng-'l
4% Zolltürlen .
5% Goldmexikaner . .
Berliner Handelsgesellschaft. Commerz-, und Privat-Bank Dannst. und Nationalbank . Deutsche Bank.........
Deutsche Vercinsbank . . . . Disconlo Commandit . . . Metallbank...........
Mitteldeutsche Kreditbank. . Ocfterrcichilche Kreditanstalt. Wcstbank............
Bochumer Gaß ......
Buderus . .
Caro Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke . . Harpencr Bergbau Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln Laurahütte....... . . .
Oberbcdarf Phönix Bergbau Roeimtahl Riebcck Montan ....... Tellus Bergbau........
Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd.....
Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......
Anglo-Cont.-Guano Chemische Mäher Alapin . . ft- G. Farbenindustric, A.-G. Goldschmidt Holzverkohlung Riitgerswerkc.........
Scheidcanstalt Mg. ElektrizitätZ-lIesellschast Bergmann... .......
Mainkraftwerke ...... Schuckert . ....... . ,
Siemens A Halske .....
Adlcrwerke Kleher ..... Daimler Motoren. ...... Heylignrstaedt Megnin.............
Motorenwerke Mannheim .
Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesellschaft Frankfurt. Pet. Union A.-G Schuhfabrik Herz .... Sichel..............
Zellstoff Waldhos Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .
Schluh» fiur»
l-Uhr. Kurs
Schlu'n- Kurs
Anfang fllt-r.
15. 3.
16. 3.
15.3.
16. 3,
0,394
3,395
0,395
0,3925
—
—
0,380
0,38
0,370
—
0,3775
0,385
0 Ja
0,485
0,465
(1,231
0,2325
(1,390
—
0.385
0,3775
0.3X0
—
0,38
—
■ ■
——
— -
—
—
0,37
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— —
—
— —
—
99,45
99,65
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11,8
| U,75
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152*
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111,2-
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—
128-
128*
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-
123,4'
123,5-
84,75.
—
—
103,5‘
. —
103,7*
104'
6,95
6,9
6,9
0.041
—
—
83,5
86-
83,4’
84,75*
45,25
46,25
45
48,75
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——
41,12
42,5*
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86,75*
88,62'
88,25
88,75-
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89,9’
103,5-
—
102.7*
104-
—
124
120,5
124,7*
128
132
127,75
13.2
33,25
35,5
34
35
14
41,25*
43,75'
79,5-
80,5-
78’
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81,25
80,5’
84
—-
84,75
87
56
—
144,5*
148’
145'
146,5*
137,7-
139,7*
136,6'
139,2*
•12,5
_
90
91.5
-___
68,25
70
■—
—-
—
—
—
_
——
-—
___
_
•429,5-
130,5‘
129,5
131*
74,45
—
74,9
65
65
__
76,5
77
75,5
_
94
—
—
93,9-
94,5-
93,5'
94,25'
85
—
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85,25
—
- -
84,25
85.75-
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86,25*
108,5-
109,2'
108,4*
109,4-
52,5
52,5
52
51,25
49,25
53,25
49,5
53
25,25
—
—
29,5
—
—
__
—
—
35
—
—
—
—
_
42
—
—
_—
96
_
—
_
73,25
—
—
___
26,5
—
27
—
5,5
——
——
—
110
110,5
109,75
110
47
47,25-
49
—-
50,75
53
—
—
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
___________Banknoten.
15 Mär;.
16. Märj.
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung ltzcld Brief
Geld
Brief
Amst.-viou
168,00
168,42
160,07
160,49
Buen.-Aires
1,660
1,664
1,608
1,612
Brsi.^Antw
18,28
18,32
17,38
17,42
Chrtstiania. Kopenhagen
91,59
91,81
90,74
90,96
110,26
110,.54
109,91
110,19
Stockholm .
112,36
112,64
112,36
112,64
Helsingfors
10,555
10,595
10,555
10,695
Mallen - -
16,79
16,83
16,80
16,84
London. .
20,391
20,443
20,389
20,441
Neuyork . .
4,195
4,205
4,195
4,205
Parts. . .
15,15
15,19
15,135
15,175
Schwei; .
80,74
80,94
80,7.35
80,935
Spanien . .
59,09
59,23
59,09
59,23
Japan .. .
1,904
1,908
1,904
1.908
Rio de Jan. Wien in D -
0,610
0,612
0,610
0,612
Oest- abgest
59,12
59,26
59,18
59,32
Prag ....
Belgrad . .
12,416
12,456
12,416
12,456
7,385
7,405
7,375
7,395
Budapest. .
5,875
5,895
5,875
5,895
Bulgarien
3,025
3,0.35
3,015
3,025
L'llabon
21,255
21,305
21,255
21,305
Danzig. .
80,87
81,07
80,87
81,07
Konstantin.
2,175
2,185
2,18
2,19
Athen. .
5,81
5,86
5,84
5,86
Kanada. .
4,181
4,295
4,191
4,18
4,19
Uruguav
4,305
4,275
4,285
Berlin, 15 März
Geld
Brief
Amerikanische Note».....
4,187
4,207
Belgische Noten .......
Dänische Noten ........
18,23
109,97
18,33
110,53
Englische Noten........
Französtsche Noten ......
20,36
15,23
20,46
15,31
Holländische Noten.....
167,65
168,49
Italienische Noten ......
16,86
16,94
Norwegische Noten......
Zeutsch-Oesterr-, ä 100 Kronen Rumänische Noten......
91,32
59,05
91,78
59,34
Schwedische Noten......
112,09
112,65
Schw izcr Noten......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . .
Ungarische Noten.......
59,05 12,38 5,839
69,35
12.44
5,879
Frankfurter Börse.
(Sigener Drahtberichk des .»Gießener Anzeigers"^
Frankfurt a. M., 16. März. Tendenz: Abwartend. — Die Ungewißheit über den Ausgang der Genfer Konferenz, deren Entsscheidung nun wieder auf morgen vertagt worden ist, hat die Unternehmungslust der Börse zurückgedrängt und im Freiverkehr eine Neigung zur A b - schwächung aufkommen lassen. Bei der allgemein geübten Zurückhaltung hielten sich aber bie Kursabschwächungen in engen Grenzen, zumal sich auch die optimistische Auffassung der Lage immer wieder geltend machte. Nach kurzem Verlaufe hat die Tendenz wieder ein festes G e - präge angenommen und die älmsatztätiglci lebte etwas auf. Besonderes Interesse fanb.'.i wieder einige Spezialwerte. So waren Kali aktien stärker gefragt und gut befestigt Aschersleben plus 2,5 Prozent, Weste eg Z i
plus 4 Proz. Der Montan markt zeigte feine einheitliche Haltung. Es wurden höher Bochumer plus 2,5 Proz., Buderus plus 0,75 Proz., Phönix plus 0,75 Proz., Laurahütte 1 Proz., dagegen lagen schwächer: Deutsch-Luxemburg, Gelsenkirchen, Rheinstahl. Farbwerte waren um 0,5 Proz. höher. Von Clektrvaktien hatten Siemens & Halske eine weitere Steigerung von 0,75 Proz. aufzuweisen, während Schuckert leicht nachgaben. Bankaktien waren wenig verändert, nur Berliner Handel plus 1,5 Proz. Schiffahrtsaktien konnten im gestriger Abendverkehr um 1 bis l'/2 Proz. anziehen. Daimler plus 3,5 Proz., Kleyer plus 0,5 Proz. Zellstoffaktien lagen weiter fest. Die nunmehr vollzogene Fusion in der süddeutschen Zuckerindustrie hatte nur geringen Einfluß auf die Haltung dieser Werte. Badischer Zucker plus 1,75 Prozent, Heilbronnzucker plus 2,75 Prozent. Die anderen Werte dieser Gruppe waren nur wenig verändert. Heimische und ausländische Renten hatten nur geringes Geschäft. Kriegsanleihe waren leicht abgeschwächt. Vorkriegspfandbriefe lagen ebenfalls sehr still. 2m Freiverkehr zogen die Kurse etwas an. Benz 50 Prozent, Brown-Boveri ?0-Prozent, Entreprise 10, Growag 55 Prozent, Krügershall 96 Prozent, Petroleum 73 Prozent, Rastatter Waggon 17 Prozent, Ufa 53 Prozent, Unter- sranken 69 Prozeiit. Der weitere Verlauf war schwankend, doch blieb der feste Unterton vorherrschend, vereinzelt waren allerdings auch leichte Rückgänge zu verzeichnen. Der Geldmarkt ist unverändert flüssig. 2m Devisen- verkehr ist die scharfe Abschwächung des belgischen Frankens bemerlenswert. Brüssel gab gegen London auf 114,50 nach. Paris waren ebenfalls schwächer mit 134,90 gegen London. Mark und Pfund liegen unverändert.
Zrankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 16. März. Cs wurden notiert: Weizen (Weltevauer) 26,50—26,75, Roggen (inländischer) 17,50—17,75, Sommergerste für Brauzwecke 20—23, Hafer (inländischer) 19,25 bis 21,50, Mais (gelb) 17,50—18, Weizenmehl (inländisches, Spezial 0) 40—40,50, Roggenmehl 25,75—26,25, Weizenkleie 9,50, Roggenkleie 10. Tendenz: stetig.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 15. März. 2m heutigen Berliner Produktenhandel gestaltete sich die Tendenz für Weizen auf Grund der erhöhten argentinischen Offerten erneut fester. In Roggen ist die Urnsatztäligkeit etwas ruhiger geworden, da vermehrtes Angebot drückt und Käufer zurückhaltend sind. Lokoware eröffnete etwa auf letztem Stand. Gerste behielt in besten Sorten seine Frage, steht aber wenig in Angebot. Hafer behauptet, im übrigen ruhig. 2m Zeitgeschäft setzten sich für Weizen bei Beginn gleich,alls etwas festere Kurse durch, Mai- und 2uli-Lieferung gewann mit einem einheitlichen Kurs von 269 je 1 Mark, Roggen per März mit ca. 172,50 und Mai mit 181 sowie 2uli mit ca. 185.50 Bf. höher. Mais erneut per Mai und 2uli etwa 1 Mark gebessert. Es notierten pro Tonne: Weizen (märk.) 250 bis 254, Roggen (märk.) 156 bis 150, Gerste (märk.) 166 bis 190, Futtergerste '38 bis 152, Hafer (märk.) 162 bis 172; per Dop.' zentrier: Weizenmehl 32,50 bis 36, Roggenrn.chl 22,75 bis 24,75. Weizenkleie 10,10 bis 10 20, Roggenkleie 9 bis 9,20, Viktoriaerbsen 25 bis 31, kleine Speiseerbsen 23 bis 25, Futtererbsen 19 dis 21, Peluschken 20 bis 21, Ackerbohnen 20 bis 21.
Aus dem Amtsverknudigungsblatl.
* Das Amtsverkündigungsblatt N r. 21 vom 12. März enthält: Erwerbslosen- fürforge. — Erhöhung der Erwerbslosenfürsorge. — Kurzarbeiterfürsorge. — Enteignung der Für- stenvermögen. — Ausführung des Urkunden- stempelgesehes. - - Maul- und Klauenseuche in Nonnenrod, Birklar, Garbenteich, Reinhardsbain und Eberstadt. — Ablösung öffentlicher Anleihen. — Dienst stunden des Kreisschulamts. — Pädagogischer Rundfunk. — Gedenktag für Ferdinand Freiligrath. — Feldbereinigung Allendorf a. d. Lda. — Dienstnachrichten.
Düchertisch.
— 2m „Süddeutschen Verlag" Frankfurt am Main, Kettenhofweg 73, gibt Franz Rathmann eine Deutsche Lotterie-Zeitung heraus, die monatlich zweimal, im Februar und August je dreizehnmal erscheinen soll und die ausführlichen Gewinnlisten der Preußisch-Süddeutschen Klassenlotterien sowie anderer Lotterien hecaus- bringt. Die uns vorliegende erste Nummer der Zeitschrift enthält neben allem irgendwie Wissenswerten für den Lotteriespieler interessant zusammengestellte Plaudereien aus der Geschichte der Staatslotterien, über die Methode der Ziehungen und ähnliches. Winke für Turf- intereffenten und eine reichhaltige Rätselecke machen deii übrigen Teil deS Blattes aus, das in Kreisen der Lotteriespieler gewiß einem Bedürfnis entgegenkommt.
Kirchliche Nachrichten.
' Evangelische Gemeinden.
Gießen. Johanneskirche. Mittwoch, 17. März, abds. 6: Pafsionsgottesdienst. Pfr. Bechtolsheimer
Rundfunk-Programm
des Frankfurter Senders.
(Aus der „Radio-Umschau-.)
Mittwoch, 17. TNärz:
3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.2( bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Operet tenmufit. 5.45 bis 6.10 Uhr: „Kunst und Geschieht« des Fußballspiels", Vortrag von Dr. Paul Laven 6.15 bis 6.45 Uhr: Funkhochschule Frankfurt- „Di' Verbreitung der Tierwelt und der Sinn der Systo rnakik", Vortrag von Dr.F.Haas. 7 Uhr: lieber tragung aus dem Frankfurter Opernhaus „Ma harne Butterfly", Oper in drei Akten von Giacomc Puccini.
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