uns
125
159,5
117
222,5
M.
Devisenmarkt Derlin—Srankfurt a.
Telegraphische Auszahlung.
Banknoten.
101
125
157,5
105
132,13
310
126
135
313.5
156.4
152,25
166,25
162.5
152
165.5 188.75
100 5
86.5
132 68.25 109.75 125 25
165
153 IW
144
15 >.5
112 153.5 185.25
96 12
80
37.5 60
166
167
180.5
15.)
1*8 128,75
122.5
191
176
139.25
168 5
164
Neue Bestimmungen im Dersorgungswesen. Die Kriegerkameradschaft „Hassia" teilt
135
.13
16
55
165,5
117
58
22
14'1
216,75 m9.9
125.25
247
1,5.75
165 5
154 5
167
144
7.4
156 25
165.5
102
163.76
165.5
264,5
198
176 25
167.75
158
168.25
7.35
14-,5
98,5
125
147
7-
183.5
128
106
119 9
231.75
188.13
173
137
MS. 5 160.5
253 189.5
245 175 166 154.5
166
141
7,25 156. ;5
162 04
162 165
177.5
1 5 144 25 184*5 127 75
I iG 124.5 230 >88 171.75
101
137
165 5 160
95,5 124 5 155,25
154.75 ,50.25
146.5 ,50.25
,54 186
97 79
51
35.5
Kanada seine Weizenofferten kräftig niedriger hieit. Auch drückt die Vertaufslust des Inlandes. Effektives Brotgetreide eröffnete unverändert, während im oeüyanöel für Weizen Abschwächungen von einer Marl, für Roggen von etwa einer Halden Mark sich durchsetzt. Gerste gut behauptet bessere Qualitäten behalten Absatz. Hafer ziemlich stetig. Im übrigen Kleie im Preise behauptet. Sonst behalten noch Hul.en- früchte ihre steigende Tendenz. Es notierten (1000 Kilogramm». Weizen, märkischer 270 bisi 272; Aoggen 231 bis 236; Sommergerste 217 bis 246; Wintergerste 192 bis 205; Hafer, märkischer, 177 bis 185; Mais, loco Berlin 195 bis 199: (100 Kilogramm): Weizenmehl 35,25 bis 38 25; Rog- genmehl 32,50 bis 34,50; Weizenlleie 13: Dog- genllcie 11,70 bis 12" Bik oriaerbsen 54 bis 61; feine Speiseerbsen 32 bis 34; guttererb'en 21 bis 24; Peluschken 20 bis 22: Ackerbohnen 21 bis 22: Wicken 22 bis 24: Lupinen, blau, 14 bis 15; Lupinen, gelb. 14,50 bis 15: Serradelle, neu 22 bis 22,50; Rapskuchen 16 20 bis 16,30; Leinkuchen 21 bis 21 30: Trockenschnihel 9,60 bis 9,80; Soyaschrot 19,30 bis 20; Kartoffelflocken 26,60 bis 27 Mark.
Börsenkurse.
Buntes Allerlei.
Wie Paschitsch zum Tode beru.teilt wurde.
Der Tod des südslawischen Staatsmannes Rikola Paschitsch ruft sein überaus bewegtes Leben in die Erinnerung. Besonders reich an Abenteuern war jene Epoche, da er als Führer der russenfreundlichen Radikalen eine Verschwö- rung gegen den damaligen König Milan anzettelte. Alle Derschwörer wurden damals gefan-
189
169,5 ,63.5
154.75
J87.75 | 98 25 86
Berliner HanbelSgesellschast. Commcr;. und Prioat-Bank "5 arm ft und 'JlaiionatDant • Teutiche Bank.........
Diskonto Commandit .... Dresdner Bank Metallbau,...........
Miiteldeutiche Kreditbank . Ccfrc reichtsche Kreditanstalt- Neichsbauk
Bochumer Guß ........
Buder.s.......* .. . •
Caro Tculich Luremburg Gclscnkirchestcr Bergwerke. - Harne er Bergbau Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln.....
Laucabütte ...........
annesrnann .......
Manö Uder...........
£ berbedark ...
Phönir '-Dera' au .
Nl;ci,iischc Braunkohlen - . - ^ioeinslalil...........
'JiLbcrt Montan TeUuö Berabau Bereinialr Stahlwerke.... Hanibura Amerika Paket. . . Norddeutscher Ülotio • - • Cheramische Werke Albin . . Semcniluerf Heidelberg . . . Philipp Holimaun Auglo Conr Guano Chemische Mayer Alaptn- . .
oldichmidt Hokjveriohluna Ct G Jarukn-Jndustrte. . . Rntgcrswcrke. ......
Scheid, ansialt ...... Alla ElektrljiiätS-Gesellschaft Bergmann . . .......
El kte- Lieferungen. . . . . . "ich! und.flrait ...... .................... . • Schultert Siemens & Halöke .....
Adlerwcrke st lener ...... Daimler Motoren. ..... Heyligenstacdt . || rnuin.............
-Utaunhcimer Motoren . . .
frankfurter Armaturen .Monfrrucninbrif Braun . . Nietallgesell chast Jranlfurt . Pe, Union B--G-. Schnh'abrik Hcrj Sichel..............
-leitstoss Aschaffenburg. . . . Zellsto r Waldbof Surfer (ibrit Frankenthal . . Surferiabnk Waghäusel . . .
Geld
4,186 58.30
111,47
40,32 16.81
167.40
19.25 105.73
59.09
2.15 111.82
81.00 63,54 12,412
folgendes mit: .
Der Reichsarbeitsminister hat den'Fürsorge- stellen erneut nahegelegt, die Rückzahlung von Darlehu an Kriegsbeschädigte und Kriegerhinterbliebene nur dann durch Abtretung der Rente ficherzustellen, wenn eine solche Sicherung nottoenbtg erscheint, und von der Abtretung der Rente zur Tilgung des Darlehns erst dann Gebrauch zu machen, wenn der Darlehnsempsänger mit 2 bis 3 Monatsraten im Rückstände bleibt. Bestehen tm Einzelfalle bei den Fürsorgestellen hiergegen Bedenken, so wird empfohlen, mit der Weiterleitung der Abtretungserklärung wenigstens zu warten, bis der Schuldner zum erstenmal einen Fäll gkeits- termin versäumt. Das gleiche gilt für die von der Kredit gemeinschast gemeinnütziger Se l b st h i l f e o r g a n i s a 11 o n e n Deutschlands gewährten Darlehn.
Der Reichsarbeitsminister hat ferner angeordnet, das) der Grundsatz, daß Berichtigungsbescheide keine rückwirkende Kraft haben, soweit es sich um Versorgungsgebührnisse nach dem Reichsversorgungsgeseh handelt, auch für die Hinterbliebenenrenten gilt. Ist daher durch einen Minderungs- oder Ent- ziehungsbescheid über eine Hinterbliebenenrente der Zeitpunkt, von dem an d.e Minderung oder Entziehung eintritt, unrichtig festgelegt worden, so kann eine Berichtigung nur mit Wirkung für die Zukunft erfolgen.
Briet
4,206
58,60
111,03
20,42
16,69
168.24
19,35
106,27
69.39
2,19
112.38
81.40
63.86
12,472
Wirtschaft.
Frankfurter ^r?e.
(Eigener Drahtberichi des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt, 14. Dez. Tendenz: erholt. -
Die öifefienborfe hatte heute weniger unter dem Druck von Berkaufsaufträgen zu leiden, so daß sich eine freundliche Haltung durchfhen konnte. Die mehr oder weniger günstige Aufnahme, die die Verhandlungen in Genf in der deutschen Presse gefunden haben, sowie die vorläufige Entspannung der innerpolitischen Lage durch eine Verschiebung der Angelegenheiten wahrscheinlich bis nach dem Weihnachtsfest regten zu einigen Meinungsläufen an. Eine Unter« stützung fand die Kulisse durch den jetzt vorliegenden Plan über die Rückgabe des deutschen Eigentums in Amerika, toojc-n in erster Linie die Freigabewerte Pros stierten. Bei Aordlcyd stimulierten außer em noch die neueste Expansion, B>:nn auch eine Kapitalerhöhung umgangen werden soll. Rordd. Lloyd Pins 3, Hapag Pias 1,5 Proz. Montan-, Chemie- und Autoaklien
. waren kräftig erholt. I. G. - F a r b e n Plus 3, von Mont anr. . n: Rh .instahl pl us 2,5, Mannesmann p^us 4, Harper.er plus 2,5 Proz. Kalink t i e n stärker befestig!: Wester gein plus 4 Prozent. Clektroaktien sämtl ch höher. Schuckert plus 2, Siemens plus 1,25 Proz. Die Werte der Metallbankgruppe tonnten sich stärker befestigen: Metallbank plus 2,25, Metallgesellschaft plus 2 Proz. Von Chemiewerten waren Holzverkohlung weiter gefragt bei einem Kursgewinn von 1,25 Proz. Auch Goldschmidt konnten sich auf die Zulassung zum Terminhandel hin um 1,25 Proz. befestigen. Am variablen Markte waren <Bauaftien wesentlich fester. Autoaktien w.esen stärkere Steigerungen auf: Daimler plus 3,5, Kleher plus 2,5 Prozent. Petroleumaktien ruhig. Am heimischen und ausländischen Rentenmarkt trat in Anlehnung an dis Effektenmärkte gleichfalls eine Befestigung ein. Kriegsanleihe zogen auf 0,745 an, Schutzgebiet 15,50. Am Geldmarkt blieb Tagesgeld, das sich zwischen 5 und 51/« Prozent bewegte, angeboten. Monatsgeld für erste A^r.s en 6>/< bis e3/, Prozent, für zweite Adressen 8 bis 8‘/s
. Prozent gesucht. Warenwechsel 53.'4 Proz, Bank- * Akzepte 43/4 Proz. Im D e v i s e n v e r ke h r war rParis kaum verändert mit 121,75 gegen das
Pfund, ebenso Mailand mit 105,50. London gegen , Kabel unverändert 4,3490. Die Reichsmark konnte
sich gegen Kabel befestigen auf 4,2010.
Berliner Börse.
Berlin, 14. Dez. Einen Rückhalt gab der Tendenz der günstige Stand der amerikanischen Freigabeangelegenheit, was namentlich am Schiffahrtsmarkte zur Lösung von Daissepositionen und zu Kurssteigerungen führte. Die Freigabewerte eröffneten zum Teil bis zu 5 Prozent höher, wobei Berliner Handel und Orenstein die Führung hatten. Die Gesamttendenz der Börse wurde hiervon günstig beeinflußt, zumal eine große Anzahl von Einzelpapleren kräftige Steigerungen durchsetzen konnten. So waren Daimler um 4.5 Proz. und Ludwig Löwe um 6 Proz., Metallbank um 3 Prozent, Zellstoff-Waldhof um 4 Prozent, Holzmann um 3,5 Prozent befestigt. Montanwerte lagen bis zu 3 Proz. höher. Heimische Renten lagen still. Am Geldmarkt war Tagesgeld zu 5 bis 6V2 Proz. etwas stärker gefragt, vermutlich stand dies im Zusammenhang mit der heutigen Einzahlung auf die Sola- Wechsel der Golddiskontbank. Monatsgeld war nicht unter 7 Prozent zu haben und stellte sich größtenteils auf 7*/s bis 8 Prozent. Prolongationsgeld wurde zu ZVe b.s 8Vs Proz. zur Verfügung gestellt. Warenwechsel 5V4 Proz. Im Devisenverkehr zog Spanien überraschend in scharfem Tempo auf 31,55 gegen London an (gestern 32). Paris ggen London kaum verändert 121,50, Mailand 106,50. Die Reichsmark konnte sich gegen Kabel gut befestigen auf 4,2005.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M, 14. Dez. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 29,25 bis 29,50; Roggen (ml.) 24,50; Sommergerste (für Brau- zwecke) 23,75 bis 26.50; Hafer (inl.) 19 bis 19,50; Mais (gelb) 19,50 bis 19,75: Weizenmehl (inl.), Spezial 0 40,75 bis 41,50; Roggenmehl 35,25 bis 36; Weizenkleie 11,75 bis 12; Roggenkleie 12 bis 12,25; Erbsen 40 bis 70; Linsen 50 bis 90; Heu, süddeutsches, gut trocken, 8,75 bis 10; Weizenstroh, drahtgepreßt 4,50 bis 5; Roggenstroh, gebündelt 4 bis 4,25; Treber, ce rock.-.et, 16,7a li3 17 Ma k — Tendenz: schwach.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 13. Dez. Bei Beginn des amtlichen Produktenverkehrs ging die leicht befestigte Vormittagstendenz wieder verloren, als Liverpool ermäßigte Anfangsnotierungen meldete und auch
Berlin, 13 Dezdr
Amerikanische Note« Belgische Noten ...... TänUche Noten..... . •
Englische Noten.......
Französische Noten Holländische Noten (italienische Nolcn ..... Norwegische Noten Deutsch Cefterr .ilOOÄronen Rumänische Noten......
-Lchlvcdilchc Noten Schweiler Noten Spanische Noten Tschcchotlowatische Noten . . Ungarische ‘Jletcn ......
262
193 ! 249.5
177 167.25 । 156 5
169 | 143.5
7 45
158.9
165
103
165.5
166.5
l8ü 137.5 148.75
73
18S 129.25
167 75
123
233
116.5
Frankfurt a.M.
Berlin
Sditu • kurr
l-Ubr- flure
s ckllub-'Anfana
finr»
bl—
'Trttnn:
13. 12 i
14 12
13. 12.
14. 12
5% TcuNche iHeldjScn'eihe .
0.725
■ 7475
—
0.745
4°/a Deutsche Sietchsaiileihr
0 ,:5
U.߫75
1.6875
H.o9
37,% Trursche Re>chcantett>e
II 66
—
0.67
il 6x5
3% Deutsche Reichs mleilie .
0.73
—
11.76
0,7975
Tcuksche Lparprumicnanteihe
U 425
0.4175
—
4% Brcußische ZkonsotS . . .
0.67
—
0.67
0.6975
4° o Hesse»...........
0.63
—
—•
37,% Hessen..........
—
—
' .65
II 645
Deutsche if-ertb. Dollar-Anl
100
—
98,6
—
dto. Toll-Schay-Antreimg.
—
-
—
—
15.25
43
15 62
15 2.5
5% G^ldmexikaner......
1 _
42,9
—
18. Dezbr.
14 Dezbr.
Amtliche Nori runa
Amtliche Notierung
Geld
Briet
Gelb
Briei
Sinnt-’ :)<on
167,77
168,19
167,1-8
168,2.3
Buen. Aire^
1,715
1,719
58,49
1,717
1,728
Brss.Antw
56,35
58.35
58 49
Gbviftiania
105.94
106.20
106.17
106,4!
Jlop.-nlinflen
H1.86
112.04
111.79
112,07
Storfvolm
112,12
112.40 '
112.13
112.41
Helsingfors Italien. .
I0.&35
19.30
10,595
19
10,555
19,08
10,593
19.12
London-'. .
.0,353
20,403
.0,342
20,397
Neunork . .
Paris. . .
1.196
4,206
4,195
4,205
16.82
16,86
16.745
16.78")
Schweij . .
<1,065
51.265
31.06
ol,26
Spa ’ten .
63,81
63,97
64.31
64,51
Japan . . .
2,048
2,052
2.050
2,054
Nio de Jan
Wien in D.-
z.479
0.481
0.494
56,17
1.496
59,31
Ctft. obgeft
59,17
59,31
Praa ....
12,424
12,464
12,434
12,461
Hel,rad .
7,40
7.442
7.420
7,422
Dudap.'i't.
3,87
a,59
5,865
5,88.»
Bulgarien
6,033
■7,043
3,03
3.04
VifTabon
41,525
-1,675
21,525
21,675
Danpa. . .
61,45
81.65
81,42
61.62
Honst ntin
.',112
.125
2,11
2,12
Athen. . .
5,34
5,36
5 34
5 36
Canada
1,191
4.204
4.193
4.203
Uru uat) . .
1 225
4.236
4.245
4,253
Cairo . . .
20.88»
20.941
20,854
20,935
Schach-Ecke.
(Bearbeitet non W. Orbach.
Mle für die Redaktion bestimmten Mitteilungen. Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion des „Gießener Anzeigers".
Problem Nr. 91.
Don Dr. S. Wiarda.
8
6
4
2
a
b
8
4
2
Schwarz.
g ti
Weiß.
Weiß zieht und setzt in zwei Zügen matt.
Weiß. 8 Steine Kd2; Dgl; Sc7 e3; Tf2; Ba?, b5; d3.
Schwarz. 5 Steine Kd4; Dg8; Th4; Le5; Bd6.
Angrifssstellung
sehr gute
er
griff und verliert
der
Haken.
Kombina-
Lxfl toe-
man An-
eine wie gut
6 0-0
7. Sbl-d2
8. e3-e4
9. c3xd4
10 Sd2xe4
11. Ld3xe4
12. Le4-c2
Weiß hat langt; aber einigermaßen
12. .. .
13. Ddl-d3 Der Beginn
hat jedoch einen 14. Ld7 - b5 15, Db6xd4!
1. d7-d5
2. Sg8-f6
3. e7-e6
4. c7 — c5
Diese zahme Spielweise ist hier nicht zu empsehien: vorzuziehea ist hier d.e gebräuchliche Fortsetzung 5c4.
tum, denn hiernach würde Sch varz einfach durch Dxh2-r im Mehrbesitz einer Figur bieiben.
17. \l -f4 17. De5-e2!
Der beste Zug
18. Tf 1 — f2 Auf 18. Lxf6 folgt 18 . ., Dxc2 unö
Weiß hat keine Angriffschancen mehr.
18. ... 18. Ld6-c5
Aufgegeben.
Sb8-d7 Lf8-d6 0-0 c5xd4 d5Xe4 8kd^e4
Dd8-b6
13. ...
14. Sf3-e5
Sieht gut aus,
14
15. Db3-h3
1. d2-d4
2. Sgl-f3
3. e2-e3
4. Lfl-d3
5 c2-c3
Partie Nr. 66.
Die nachfolgende Partie wurde im internativ nalen Meisterturnier zu Berlin gespielt.
Damenbauernspiel.
Weiß: E. Colle.
Schwarz: E. D. Dogoljubow.
verfehlten Kombination.
13. Lc8-d7
es so oft geht, wenn steht, überstürzt er den hierdurch die Partie.
12. Sd7 —16
5.
6.
7.
8
9.
10.
11.
Dieser Zug widerlegt die Collesche tion. Fehlerhaft wäre natürlich 15..., gen 16. Sd7! mit sofortigem Gewinn. 16. Lei -g5 lo l)d4x-eo
Bei seiner Vorausberechnung hatte Colle ge< glaubt, daß er nun mit 17. Lxf6 die Partie ge> Winnen würde; dies ist jedoch ein großer 3rr
Lelbstmattaufgabe Nr. 1.
Don C. Dreidecker, Gießen.
Weiß: 9 Steine Ke3; Da5; Th6; Lb5, f6; Bd2, e2, f2 f3.
Schwarz: 2 Steine Kc5; Bc7.
Selbstmatt in vier Zügen.
„Selbstmatt" bedeutet: der Weiße zieht so, daß er Schwarz zwingt, ihn selbst in einer bestimmten Zügezahl mattzusetzen.
Lösung des Problems Ar. 89.
Don O. Fuß.
1. Dd8-h8!, Ke4-d4 2. Dh8-h4 matt
1 Ke4-f5 2. Dh8-h7 malt.
1. .... Ke4-f3 2. Dh8-a8 matt.
1 f6-f5 2. St7-g5 matt Sehr fein!
Losung des Endspiels Ar. 25.
Don O. WMgerber.
1. Th6xh4, g5xh4; 2. Sc5 - e6! (Zugzwang wegen 144-s- nebst Sd4 malt), darum 2. . . ., 16-15 3. Tg4 —14+, e5xk4 4. Se6 —d4 ■* , Dh8xd4 5 Lfl -e2+, Kf3xe2, Weiß ist palt. Ausgezeichnet! — 2 Sb6-d5 würde an 3. 1 g4 -e4 mit folgenden» Matt scheitern.
Richtige Losungen zum Problem Ur-, sandten ein die Herren: Lehrer Dreidecker, Dx. in G., hier; Rektor Echaad, Hungen; Rektor Köhler, Langsdorf; H. Kappes (Schüler), Langsdorf; K. W. Dersch (Schüler) hier.
Tchachbriefkasicn.
Sollte sich das Problem mit dem Motto: „Dom Himmel hoch, da komm' ich her", als zur Veröffentlichung geeignet erweisen, so bitten wir den Einsender um Rarnensangabe.
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom AedakttonStisch.
Der schlagfertige Hans von Dülow.
Dülow war berühmt wegen seiner ebenso schlagfertigen wie bissigen Bemerkungen. Del einer Chorprobe rief er den schwatzenden Sängerinnen zu: „Meine Damen, ich mache Sie daraaf aufmerksam, daß das Kapitol bereits gerettet ist.- Einst prallte er auf der Treppe mit e.nem Herrn zusammen, der ihn wütend anschrie: „(Sfcll“ Worauf Dülow höflich den Hat zog und mit einer Verbeugung sagte: „Sehr erfreut Ich heiße Dülow."
Die weitreichende Spritze.
Ein hübsches Geschichtchen aus feiner Studentenzeit hat Heinrich Seidel in seinen Erinnerungen erzählt. Er hörte bei dem berühmten Physiker Dove, der stets eine große Hörerzahl hatte, darunter nicht wenige ötubenten, die „nassauerten" Eines Tages behandelte der Professor das Gesetz der Spritze, führte ein solches Gerät vor und lobte seine Vollkommenheit Plötzlich fi hr ein feiner Wasserstrahl über die Köpfe der Versammelten hinweg und traf jene „Zaungäste", die sich im Bewußtsein ihrer Tat auf die letzten Bänke zurückgezogen hatten „Sehen Sie/ rief Dove, geistesgegenwärtig diesen unbeabsichtigten Versuch ausnutzend, „es ist, wie ich Ihnen sagtet Diese Spritze reicht von Berlin bis Nassau."
Roda und der Löwe.
Roda Roda erzählt: Man wird an meinem Mut nicht zweifeln dürfen — nach der Probe, die ich davon geliefert habe: Ich habe — infolge einer Wette — eine halbe Stunde ganz allein im Löwenkäfig verbracht.
Was ich tat? Eine Zigarette hab' ich mir an- gezündet.
Der Bändiger? Hat von außen durch das Gitter zugesehen, hat sich gewundert und . . . vielleicht ein wenig geärgert.
Und der Löwe?
Was für ein Löwe? Ich sagte doch: Ich war ganz allein.
gen genommen, mit alleiniger Ausnahme Paschitsch, der glücklich entkam und erst in die Heimat zurückkehrte, als nach der Abdankung Milans eine allgemeine Amnestie verkündet worden war. Sofort begann er wieder die Agitation gegen das Haus Obrenowitsch, die in einem Attentat gegen den plötzlich wieder zurückgekehrten König Milan gipfelte. Als damals der Feuerwehrmann Knezowitsch an einem schönen Sommertage des Iahres 1899 auf offener Straße mehrere Revolverschüsse auf Milan abfeuerte, wurde er verhaftet und gestand, von Patschitfch zum Morde gedungen zu fein. Darauf wurde Paschitsch zusammen mit dem Attentäter zum Tode durch den Strang verurteilt. Knezowitsch wurde auch hingerichtet, aber Paschitsch entging zum zweiten Male der Todesstrafe und zwar nur deshalb, weil der Exkönig aus chm durchaus keinen Märtyrer machen wollte. Er glaubte, sein Ansehen dadurch besser vernichten zu können, daß er ihn kompomittierte. So wurde Paschitsch begnadigt, aber aus dem Gefängnis gleich in den Konak gebracht, wo er, der unversöhnliche Feind des Herrschers, an einem Hofdiner teilnehmen mußte. Das konnten chm die Radikalen lange nicht verzeihen und er mußte wiederum ins Ausland gehen. Erst durch seine aktive Teilnahme an der neuen Verschwörung gegen König Alexander, die 1903 zu dessen Ermordung führte, konnte er sich von dem Verdacht des „Hofgängers" reinwaschen, und nun' begann sein politischer Aufstieg.
Düchertisch.
— Handwörterbuch der Rechtswissenschaft, ßeraudgegeben von Professor Dr. Fritz Stier-Somlo und Dr. Alexander Elster (Verlag Walter de Gruyter & Co.. Berlin). Seit vielen Iahren ist für das weite Gebiet der Staatswißenschaften das berühmte Fischersche „Handbuch" ein unentbehrliches Hilfsmittel und eine fchier unerschöpfliche Quelle für den Gelehrten nicht nur. sondern auch für den geworden, der im praktischen Berufe genötigt ist, sich schnell und eingehend übet irgendwelche Fragen volkswirtschaftlicher Art zu unterrichten. Ietzt hat es der Verlag Walter de Gruyter unternommen diesem Werk ein ähnliches Handwörterbuch, jedoch ausschließlich für die Rechtswissenschaft zur Seite zu stellen. Reben die bei
den Herausgeber tritt eine R?ihe illustrer Tarnen aus Wissenschaft und Praxis als Mitarbeiter, unter die der Stoff der ein)eln?n Disziplinen zur wissenschaftlich tiefgreifenden, aber in ber Darstellung leicht verständlichen Bearbeitung verteilt ist. Der Stofs selbst ist alphabethisch nach Stichworlen geordnet, so daß jetzt erst in dieser umfassend angelegten Enzhllopä.ie des Rechts die Möglichkeit besteht, schnell alles, was man braucht, zu finden. Von dem auf rund 300 Druckbogen veranschlagten Werk sind bisher in Lieferungen zum Preise von je 6 Mk. der vollständige Band I und die ersten zwanzig Dogen des Bandes IV erschienen, so daß man heute bereits sagen kann, daß das Handwörterbuch der Rechtswissenschaft dank seiner praktischen Anordnung, der erschöpfenden Darstellung des Gegenstandes aus der Feder erster Autoritäten, und nicht zuletzt auch dank der reichen Literaturangaben bald ein unentbehrliches Hil.'smittel in der Hand von Laien wie Iuristen fein wird.
— Lebensweisheit für Deutsche, besonders Reichswehr und Polizei. Von Dr. phil. I. Schneider. 141Srilen 8° mit Dildbeigaben. Verlag „Offene Worte". Derlin-Ehar.'ottenburg. 1926. 835
— I. 3 D e r f e n, Werbebriefe. Wit Kommentaren. Verlag der V.'reinigten Füssener Lehranstalten für brieflichen Hochschulunterricht G. m. b. H.. Füssen. Preis 4,50 Mk. 809
Rundfunk-Programm
deS Frankfurter LenderS.
(Aus der »Radio-Umschau".)
Mittwoch, 15. Dezember.
3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. — 4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Dpe- rettenmusik. — 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Bücherstunde. — 6.15 bis 6.45 Uhr: „Nietzsches persönliche und philosophische Stellung zu Weib, Kind und Ehe", Vortrag von Pfarrer Taesler. — 6.45 bis 7.15 Uhr: Beamtenfortbildunaskursus: „Grundzüge des deutschen Strafrechts V", Vortrag von Oberlandesgerichtsrat Dr. Aschaffenburg. — 7.45 dis 8 Uhr: Senckenbergviertelstunde unter Leitung von Professor Dreoermann. — 8 Uhr: Uebertra- gung aus dem Zoologischen Garten: Volkskonzert.— 10.30 bis 11 Uhr: Weihnachtswoche des armen Kindes.
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