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9500 Mk. beschlossen wurde. Weiter wurde zugleich beschlossen, daß an der Prüfung des Projektes wegen Umbau des Stromnetzes auf Drehstrom her-
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Liehmarktplatz auf fünf Jahre unkündbar zur Verfügung zu stellen. 5)enkel weigerte sich nun, den von der Stadt entworfenen Pachtvertrag an- zuerkeimen, und beantragte, ihn dahingehend abzuändern, daß das Pachtverhältnis lediglich auf ihn und nicht auch auf feine Rechtsnachfolger Anwendung finden soll. Außerdem wünscht er, daß ein weiterer Paragraph ausgenommen wird, wonach das Gelände an ihn zurüzugeben sei, sobald er beabsichtige, es zu bebauen. Der Gemeinderat beschloß, den Vertrag entsprechend den Vorschlägen des Verpächters abzuändern. — Der Bürgermeister gab jodann davon ^Kenntnis, daß das Hess. Finanzministerium, Abt. Forst- und Kameralverwaltung, beabsichtige, das hiesige Forstrevier aufzuheben. Der Bürgermeister sowie die übrigen interessierten Gemeinden haben gegen diese Maßnahme an zustän- । diger Stelle P r o t e st erhoben. Der Gemeinderat schloß sich den Ausführungen des Bürgermeisters an und erklärte sich mit den bereits unternommenen Schritten einverstanden. — Weiter beschäftigte man sich mit den P f l a st e r a r b e i t e n in d e n I a h - ren 1 9 2 6 und 192 7. Entsprechend den Vorschlägen des Bürgermeisters und der Baukommission wurde die Durchführung zahlreicher Pflasterarbeiten gutgeheißen, wodurch manche Straße der Stadt in diesem und im nächsten Jahre wesentlich verbessert werden wird. — Die Märkte für das Jahr 19 2 7 werden wie folgt festgesetzt: 22. Februar Viehmarkt, 28. März Dich- und Krämermarkt, 25. April Viehmarkt mit Bullenauktion, 6. Juni Vieh-, Krämer-, Derlosungs-, Prämien- und Pferdemarkt, 11. Juli Viehmarkt, 15. August Vieh und Krämcrmarkt, 12. September Viehmarkt, 17. Oktober Vieh- und Krämermarkt mit Bullenauktion, 21. November Diehmarkt.
5 Schlitz, 13. Ott. Unter lebhafter Anteilnahme der gesamten Bevölkerung ist gestern der 50jährige Bahnwärter Karl Schmidt zu Grabe getragen worden. Er war einem tragischen Unglücksfall zum Opfer gefallen. Cr war mit dem Rade zu Besuch bei fernen Eltern in Storndorf gewesen. Auf der Heimfahrt fuhr er wider einen Baum und erlitt dabei einen Schädelbruch. 3m Lauterbacher Krankenhaus verstarb er am So-rmtag früh. Der Verunglückte hinterläßt eine Witwe mit 5 Kindern.
O Uellershausen, 13. Oft Am Samstag wurde hier Konrad E u r i ch. der schon sechs Jahre das Bürgermeisteramt führt, einstrmnng wiederum zum Bürgermeister gewählt.
Starkenburg.
WSR. Darmstadt, 13. Oft Gestern früh kurz nach 8 Uhr stieg eine in der Hochstraße
an der Decke, ten aus 3U- en?" fragte er morgen. 3J ,n. Mr mußte Hard Carsten?" fluch'
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Rheinhessen.
WSR. Mainz, 13. Olt. Der Direktor Specht des Dodcnheür.er Spar- und Darlehns- Vereins, dessen Fahrrad vor einigen Tagen unter eigenartigen Umständen im Rhein liegend gefunden wurde, ist wieder bei seiner Familie in Bodenheim eingetroffen. Cs handelt sich also weder um einen Unglückssall noa) um ein Verbrechen. Die Beweggründe zu dem Verschwinden bedürsen noch der Aufklärung.
WSR. Bingen. 13. Olt. Bei der hiesigen Filiale der D a r m st ä d 1 e r Bank hat kürzlich, wie gemeldet, der Bankengestellte Koppel aus der Kasse die Summe von etwa 8 0 0 0 Mark gestohlen und ist damit flüchtig gegangen. Wie jetzt weiter mitgeteilt wird, ift inzwischen sestgestellt worden, daß Koppel im Laufe der letzten Jahre weitere 1 5 0 0 0 Mark veruntreut hat. Die Untersuchung ist jedoch noch nicht abgeschlossen.
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toaren weniger begehrt. Die Gemeinde erhielte »inen Grtrag von ungefähr 1500 bis 2000 Mk.
Kreis Schotten.
• Gedern, 13. Ott. Am Sonntag fand im Saale der hiesigen Kleinkinderschule ein Kinderfest verbunden mit einer Abschieds- feier für die seitherige Lehrerin Fräulein E. Baumann statt. Rach der Begrüßungsan- sprache des Bürgermeisters Müller begannen die Kleinen ihre Spiele, Reigen, Zwiegespräche und Tänze. Mit kindlich ernster Degersterung trugen alle ihre Darbietungen vor. Jed» oelnd gab sein Bestes. Anschließend dankte Burg^° meister Müller den Kindern und ihrer tüchtigen Lehrerin für alle Mühe und Aroert und wünschte Fräulein Baumann im fernen Brasilien alles Gute für ihr späteres Lebern
= Unterseibertenrod, 13. Oft. Dre Zigeuner sind hier wieder zur Landplage geworden. Fast an jedem -werten oder dritten Lag kommt eine Anzahl Wagen mit Men Gesellen hier an und man tonn mcht vorsichtig genug auf sein (Eigentum aufpassen.
Kreis Alsselv.
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angetreten werden soll. In der Sitzung fehlten die Vertreter der Linken, die in der vorigen Sitzung gegen die Vertagung der Angelegenheit und deren nochmalige Beratung gestimmt hatten.
:/: Aus dem oberen Ohmtal, 13.Ott. Die Fischerei in den Gemarkungen unseres Tals war in diesem Jahre sehr ergiebig, gehört doch die Ohm zu den forellenrenchsten Flüßchen des Dogels- berges. Forellen von 1 bis 1,5 Pfund waren keine Seltenheit. Am begehrtesten find jedoch die sog. Portionsfischc, von denen etwa drei auf ein Pfund gehen. Das Pfund wurde durchschnittlich mit 2.20 Mk. bezahlt. Mitte des Monats beginnt nun die die Schonzeit für Forellen. Deshalb stehl man in den letzten Tagen öfters denn sonst die Fischereipächter mit der Angel oder abends mit den „©ärnern" (Netzen, auf den Fang gehen. Sehr großen Schaden richten in den Fischbächcn die „chossen" an, wie die Mundart die häufig hier lagernden Zigeuner nennt, da sie den Forellen ebenso eifrig nachstellen wie den immer mehr verschwindenden Igeln.
— Ruppertenrod, 13. Oft D e Straßensperre auf der Straße Ruppertenrod—Mücke ist seit gestern n u f g e h o b e n. Das obere Ohmtal begrüßt es, daß die seit Kriegsende arg verwahrloste Straße Mücke—Ruppertenrod jetzt wieder in gutem Zustande ist.
= Ober-Ohmen, 13. Oft. An bildenden Veranstaltungen wird es diesen Winter in unserem Dorfe nicht fehlen. So tritt unser Volksbildungsverein mit einem künstlerischen Abend in ungefähr zwei Wochen vor die Oeffentlichkeit. Zu Weihnachten bringt der Turnverein einige beachtenswerte Theaterstücke -und Weihnachtsspiele auf die Bühne. Auch die Oberklasse unserer Schule wird um diese Zeit Kinderspiele zur Aufführung bringen, die unter der Leitung des Lehrers Sommeriad bisher schon stets regste Anteilnahme fanden.
Kreis Lauterbach.
A Lauterbach, 13. Okt. Aus der gestrigen Stadtvorstandssitzung ist zu berichten: Der Landesverband Hessen des Vereins für das Deutschtum im Ausland ist mit der Bitte an die Stadt herangetreten, diesem Verein beizutreten. Der Beitritt wurde mit einem Jahresbeitrag von 25 Mk. beschlossen. — Der Bürgermeister gab ein Schreiben der Obcrpostdirektion Darmstadt an das Kreisamt Lauterbach bekannt, in dem mitgeteilt wird, daß die Gemeinde Reb- g e s h a i n ihre Beteiligung an der Garantiesumme der Kraftpostlinie Ulrichstein — Lauterbach gekündigt I at. Die Beteiligung dieser Gemeinde betrug rund 4,6 Proz. Das Kreisamt empfahl, diesen Anteil auf die Stadtlaste zu übernehmen. Die Finanzkommission schlägt vor, von dem seither auf Rebgeshain entfallenden Garantieanteil bis höchstens 3 Prozent auf die Stadt zu übernehmen.
Alsfeld, 13. Okt. Aus der Stndtvor- standssitzung: Gestern fand eine außerordentliche als dringlich einberufene Sitzung statt, in der man sich ausschließlich mit der in der vorigen Sitzung vertagten Angelegenheit der Erweiterung der Gleichrichter st ation im Elek- trizitätswerk ober Umbau des Stromnetzes von Gleichstrom auf Dreh ström beschäftigte. In der Sitzung war der Sachverständige der Stadt, Ober-Ingenieur Gudernatsch aus Darmstadt, anwesend, der ein eingehendes Gutachten über die verschiedenen Möglichkeiten gab. Aus seinen Darlegungen, die er an Hand von Zahlenmaterial machte, ging hervor, daß der Umbau des Stromnetzes auf Drehstrom gegenüber der Beibehaltung der Gleichrichteranlage der Stadt finan- ziell keine Vorteile bringe, da der Umbau eine Auswechslung aller Gleichstrommotore und aller Zähler bedingt, Die bedeutende Kosten verursacht. Nach der Berechnung des Sachverständigen gestalten sich die Betriebskosten bei Aufrechterhaltung der erweiterten Glasgleichrichtcranlaae auf 39 800 Mk., nach dem Umbau auf Drehstrom 43 000 Mk., wobei allerdings der Drehstrom vom wirtschaftlichen und technischen Standpunkt aus für die Kraftanschlüsse erhebliche Vorteile besitze gegenüber dem Gleichstrom.
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Der Gemeinderat schloß sich diesem Vorschlag an. f wohnende geisteskranke Frau auf Da8 Die restlose Uebernahme wurde somit abgelehnt. — Dach des Hauses und sprang, als fte die - - — - - Ankunft der Rettungswache bemerkte, auf die
Straße. Sie wurde in schwerverletztem Zu st a n d im Krankenhaus ein geliefert.
hebliche Vorteile besitze gegenüber
Nach einer eingehenden Aussprach . .
dahin, daß der Vorschlag der Elektrizitätswerkskommission angenommen wurde und dieAnschaf - jung eines weiter n Gleichrichter- s ch r a n k e s mit zwei Glaskörpern von der Firma Brown, Boveri L Comp. zum Preise von etwa
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