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nut unendlicher Vorsicht und weiser staatsmännisch.'7 Einsicht angestrebt werden kann, so dünkt uns. daß

Pstichrstundenzahl ballen. Liese Verfügung berührt nur solche Lehrpersonen, die den Unterricht an der

slandsverjenung ununterbrochen auf dem hiesigen Bürgermeisteramt tätig. In Anerkennung dieser

bei 1 Pfund Kaffee bei 1/2 Pfund Kaffee

Kreuzplatz 1 Gießen Seltersweg 6

Anläßlich der Neu-Eröffnung einer weiteren Verkaufsstelle erhält am Freitag, dem 15., und Samstag, dem 16. Oktober jeder Käufer von

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tesioegr darf es »rs Hiob unb die isti gewesen (mb,

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mußte hie Ta» brochen werden, n zu hassen und svizen', es war eadjtung verbient mit unserem Volk

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ben Men. Äunb nonbers aus, yeUigteü, des ^Mittelpunkt : Heimatkunde ye; Sprache', sfunbe, (Befefl, Staatsbürger, EJ*Neitslehrt, |,d- persönlich. M dem voll. )as Verhältnis A'ch das der ringenden 3u> mitzuarbeiten öligsten Auf. seiner völlig kriegszeit, ge. die auch die Mg heraus, sur seine vch.

Inende zunächst M unb erteilte -rosessor D. Fr. 'en Ausführun- 't unb die lii Rücksicht mb Schule', ausgesprochen Momentes nadj, Dlomabeiwott Linie verfolgte 5 und Paulus mengend die sür Ausgaben?" Evangelium Jesu

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regelmäßige Teil«

>e unb Reichll Her. Es gilt die mtliche Formen Men. - Auch

Rüben 8 bis 10, rote Rüben 10, Spinat 15 bis 20, Römischkohl 10, Unter-Kohlrabi 5 bis 10, Feld­salat 100, Tomaten 25. Zwiebeln 1 bis 8. Meer­rettich 30 bis 100, Schwarzwurzeln 40. Rha­barber 15, Kürbis 8, Kartoffeln 5, Falläpfel 10, Aepfel 15 bis 30, Zwischen 20 bis 25, Preisel­beeren 40, Rüsse 80, junge Hahnen 100 bis 110, Suppenhühner 100 bis 120, Gänse 90 bis 100 Ps.

das Pfund: Käse 10 Stück 60 bis 150 Pf.! Eier 15 bis 17, Blumenkohl 20 bis 150, Salat 10, Endivien 10 bis 20, Ober-Kohlrabi 5 brs 10 Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 20, Sellerie 20 bis 50 Pf das Stück.

Bornotizcn.

Tageskalender für Donners­tag. Spielvereinigung 1900, 9 Tlhr, Ga.chaus Doller: Mitgliederversammlung. - Lichtspielhaus Bahnhofstraße: .Die elf Schillsch-en O^iere - Astoria-Lichtspiele: .Rund um neu Alexander- Platz".

Der Goethebu nd eröffnet am kommen­den Donnerstag fein dieswinterliches Vortragspro- pramm mit einem Dichterabend, an welchem er den Dichter und Schriftsteller S r n st Zahn aus Meg­gen in der Schweiz als Gast in seiner Milte be­grüben kann. Mil lebhaftem Interesse, so schreibt man uns, wird man sicher in unserer Stadt den weit über die Grenzen seines Schweizerlandes hin­aus bekannten Dichter erwarten. Zahn ist trotz aller Ehrungen der schlichte Erzähler seines Lölkes und ferner Alpenwelt geblieben. Der Goethebund dürfte mit diesem Dichterabend seinen Mitgliedern und Gästen einen erlesenen Genuß bereiten. (Siehe die heutige Anzeige.!

* »Der Sammle r. Unter dieser äleber- schrift werden wir im Laufe des Winters Svnder- feiten veröffentlichen, die den Berichten über die Tagungen und Dortrage der (Siebener wissen- , schriftlichen Dereine und Gesellschaften gewidmet sein sollen. Die erste dieser Sonderseiten bringen wir heute. Wir hoffen, mit dieser Zusammen­fassung den Interessen unserer geistig interessier­ten Leserschaft besonders dienlich zu sein.

* Unsere Schachecke wird aus technischen Gründen künftig am Dienstag erscheinen. Die Schachfreunde mögen also den Dienstagausgaben ihre besondere Aufmerksamkeit widmen.

* Personalien. Zn den Ruhestand tritt am 1. Noo. der Oberforstmeister Karl Schneider ft, Grünberg auf Grund des Gesetzes über die Altersgrenze der Staatsbeamten.

Eine Achtzigjährige. Am morgigen Tage feiert Frau Rechnungsrat Therese Lenz, geb. Wißner, Goethestrabe 46 wohnhaft, in voller geistiger und körperlicher Frische ihren 80. Ge­burtstag.

Reue Derkehrsvorschriften für den Seltersweg, die Mäusburg und den Markt­platz werden zur Zeit von der zuständigen Be­hörde in Erwägung gezogen. Ein Entwurf dieser neuen Dorschriften hat in diesen Tagen mehreren öffentlichen Korporationen zur Begutachtung Vor­gelegen und dort im groben und ganzen volle Zustimmung gefunden. Es ist beabsichtigt, den stark gesteigerten Kraftfahrzeug- und Radfahr­verkehr in den obengenannten ©traben den Sicherheitserfordernisseil für den Personenverkehr airzupassen. Runmehr werden sich als entschei­dende Instanzen noch die Stadtverordnetenver­sammlung und die Regierungsaufsichtsbehörden mit der Angelegenheit zu beschäftigen haben. Wenn hier die Zustimmung erteilt wird, woran man aber wohl nicht zweifeln kann, dürste die Verordnung in nicht zu ferner Zeit in Kraft treten.

** Derkehrsbureau am Selters- weg. Der (Siebener Derkehrsverein wird in den nächsten Tagen sein Dureau, das gegenwärtig im Stadthaus Bergstraße untergebracht ist, in dem Tvrhaus am Seltersweg neben dem Tapetenhaus Säubert vorläufig eröffnen. So­bald der Umbau des aegenüberl.egenden Tor- Hauses neben der Pianohandlung Rudolf voll­endet ist, wird das Derkehrsbureau endgültig dort fein Heim erhalten. Mit der Verlegung des Dureaus in das Zentrum des Verkehrs kann man 'ich nur einoerftan^n erklären.

00 Sparmaßnahmen bei der Fort­bildungsschule auf dem Lande. Rach einer Verfügung des Landesamts für das Bil- dungswesen wird die Vergütung für die Fortbil- dungsschulstunde um 2-5 Prozent ermäßigt. Außer­dem wird nicht mehr, wie früher, eine Fortbildungs­schulstunde als zwei Stunden bei solchen Lehrern gerechnet, die in der Volksschule nicht ihre volle

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raten werden.

* E in Mansardeneinbrecher

WSR. Koblenz, 13. Oft Das hiesige Schwurgericht verurteilte den separatisti­schen Parteigänger Bergmann Julius FuchS auS Kirn, der während der separatistischen Llnruhen in Kirn den Arbeiter Johann Schreck erschossen hatte, im Wie deraufnahme- verfahren wegen Totschlags zu sechs Zäh­ren Zuchthaus und acht Jahren Ehrver­lust. Die bereits verbüßte Strafe wurde ihm angerechnet.

Turnen und Sport vereinigt.

Berlin. 14. Oft. (WTD. Funkspruch., Die Einigungsverhandlungen zwischn tem Reichsausschuß f ü r Leibesübungen und der Deutschen Turnerschaft sind am Mittwoch zum Abschluß gelangt Beide Telle erklärten die neue Gemeinschaft unter dem RomenDeutscher AeichSausschub für Leibes­übungen" als geschlossen.

(BendhtsfaaL

Iahre Zuchthaus für zwei Separatistensiihrer.

WSR. Mainz. 13. Olt Das hiesige

y crtbuDimg5|cyuie neDcnamnia) gegen ^ninoenve- zc.hlung ausüben, während hauptamtliche Lehrkräfte dadurch nicht getroffen worden. Für die Städte wird also durch diese Verfügung keine Verbilligung des Unterrichts in der Fortbildungsschule erfolgen, da dort hauptamtliche Lehrkräfte angestsllt sind, während auf dem Lande der Unterricht nebenamt- li.h ausgeführt wird, da die Landorte keine haupt­amtlichen Fortbildungsschullehrer haben.

** Noch eine interessante Erinne­rung. Ein Leser schreibt uns: In der Nummer dieses Blattes vom 8. Oktober wurde als ..Inter­essante Erinnerung" und als Beispiel, wie gut in früheren Jahren sich in Gießen die Konfessionen vertrugen,. berichtet, daß der Gattin des Oberrabbi­ners Levi auf dessen Wunsch der evangelische Kir­chenrat Engel die Grabrede gehalten habe. Aus den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts sei eines an­deren Beispiels der Toleranz, in diesem Falle zwi­schen evangelischer und katholischer Kirche, gedacht Damals gab es bekanntlich noch keine Eisenbahn. Da war es in Gießen vielfach geübte Sitte, daß man sich in dem so schön an den Ufern der Lahn gelegenen Kirchberg trauen lieh. Die ..Chaisen­fahrt' imb der Kaffee in dem. wie auch in vielen anderen Orten, nahe der Kirche gelegenen Wirts­hause ersetzte die Hochzeitsreise. Bei einer gemischten Ehe führ der katholische Pfarrer aus Gießen mit nach Kirchberg und segnete, gemeinsam mit dem Kirchberger evangelischen Pfarrer, nebeneinander vor dem Altar stehend, das junge Hochzeitspaar ein. Jetzt, nachdem, wie in der gleichen Nummer des Gießener Anzeigers" berichtet wird, das alte Kirch­berger Kirchlein würdig und stimmungsvoll restau­riert worden ist, wäre ein Wiederaufleben der alten Sitte zu begrüßen. Sie würde bei einer gemischten Ehe viele Gewissensbedenken beseitige» und wäre auch im Hinblick auf die teueren Zeiten, die vielen eine Hochzeitsreise verbieten, ganz am Platz. Reicht es nicht zum Wagen oder Auto, so bietet die Land­straße vom Bahnhof Lollar nach Kirchberg eine schöne aussichtsreiche Verbindung. Die Entfernung beträgt nur 15 Minuten (1500 Meter)

Zur Bekämpfung der Ge­schlechtskrankheiten hat die Landesver­sicherungsanstalt Hessen in der hiesigen Tlniver- sitäts-Hautklinik eine Kranken - Beratungsstelle eingerichtet, in der Ratsuchende kostenlos und streng vertraulich ärztlich untersucht unb be-

Preußen.

Kreis Wetzlar.

kz. W e tz l a r, 13. Off. Das neue Stadt­gebiet Riedergirmes wächst an allen Enden. Ein Dacksteinbau reiht sich am Rieder- girmefer Weg an den anderen. Mitten durch die noch freie Girmrier Gemarkung ist ein neuer Fahrweg nach der früheren Walterschen Fabrik gebaut worden, die jetzt die Hauptverwaltung der städtischen Eigenwirtschaft und den Fuhrpark der städtischen Autos aufgenomen hat. Für das große Baugebiet ist jetzt die erste günstige Zufahrts­straße geschaffen, und zwar hoch genug, um dem fast alljährlich eintretenden Hochwasser unb den Llebcrschwemmungen stand zu halten.

1 Groß-Rechtenbach, 13. Oft. Bürger- meiftereifefretär Rühl von hier ist vom 1. Oktober ab in den Ruhe st and getreten. Er war seit seiner Entlassung aus der Schule bis zu feiner Inruhe-

dci ocr neuner -Lagung eine piepe vimmungien innerhalb der Parts« feftgefteUt werden konnte, ist eine besonders erfreuliche Tatsache. In ihrer fri­schen, temperamentvollen Art wußte Fran Marie Birnbaum auch da zu fesseln, wo sie auf die Zei­tungsberichte zurückgreifen mußte. S. V.

** B H. C. Bei schönstem Herbstwetter konnte der Gießener Zweigverein des D. H. C. im Sonn­tag seine Oktober-Wanderung ausführen. Von Söhnberg aus, wohin die aus 75 Teilnehmern be­stehende Wandergesellschast mit der Eisenbahn ge­fahren war, ging es zunächst an der Löhnberger Hätte vorbei durch das Dorf Niedershausen nach Dillhausen. Nach kurzer Rast wurde die Wanderung durch die idyllisch gelegenen Dörfchen der nassaui­schen Schweiz, Proppach, Selbenhausen-Barig fort­gesetzt, um nach dem schon von weitem sichrbaren Merenberg zu gelangen. Unterwegs fand man reich- lidj Gelegenheit, berrlidje Ausblicke auf die land- fd-afttichen Schönheiten der näheren und roeitcren Höhen zu genießen In dem freundlichen Dorfe Merenberg, das sich im Ringe um den Burgkegel herum lagert, wurde zunächst Kaffeeroft gehalten. Die Besteigung des gut erhaltenen Turmes der Burgruine wurde durch einen wundervollen Rund­blick auf die zerftteut liegenden Dörfer, die nahen Westerwälder Berge, die Höhen des Taunus und die prächtigen Waldungen, die sich in ihrem schönsten Herbstschmucke zeigten, reichlich belohnt. Der Wei- tetmarfd) erfolgte auf guter, von alten Daumen umsäumten Landstraße nach dem Endziel der Wan­derung, dem herrlich gelegenen Weilburg, von wo au5 nach nochmaliger Einkehr die Heimfahrt ange­treten wurde.

** Im Lichtspielhaus. Bahnhof­straße. läuft gegenwärtig der FilmDie elf Schillschen Offizier e". In ausgezeichneten Bildern zeigt das Werk Szenen aus der nationalen Notzeit zu Anfang des vorigen Jahrhunderts und der leider verfrühten Bemühugen des Majors von Schill, das Joch der damaligen französischen Fremdherrschaft abzuschütteln. Wah­rend Major von Schill in heldenmütigem Kampfe fällt, werden elf seiner Offiziere ha5 Opfer fran­zösischer Schandjustiz, die sich in der Erschießung Schlageters in unserer Zett ja aufs neue funbgetan hat. Die Mitwirkung prominenter Filmdarsteller und die geschmackvolle Ausstattung lagen den Film weit aus den Rahmen des Durchschnittlichen heraus­treten. Die Charakterfiguren find vorzüglich bärge« stellt. Rudolf 9JI ei n e r t als Major von Schill, Leopold o. Lededour als Freiherr v. Wedel, Gustav Semler als König Friedrich Will)elm Dl und Grete Reinwald als Königin Laufte bieten hervorragende künstlerische Leistungen. Das Ge- iamtmerf hinterläßt einen starken Eindruck, der durch die dem Film gut angepaßte Musi? noch ver­tieft wird. Ein Besuch der Vorführungen ist recht empfehlenswert. z.

" Krankenkasfenbeitrags-Dauer- t ab eU en. 3m Selbstverlag von Friebr. Lang, Darrn stabt, Darkhausstrahe 25, ist eine Dauer- Tabelle erschienen, aus her die Qlrbeitgeber- unb Arbeitnehmer-, sowie die vollen Beiträge für alle Krankenkassen, sowett sie unter die Dor- schriften der Reichsversicherungsorbnung fallen und stufenweise Grunblöhne eingeführt haben, glatt abgelefen werben können. Die Tabelle ist recht übersichtlich auggearbeitet; sie gestattet da­her schnellste Orientierung.

** Auftrieb auf dem heutigen Frank­furter Schlachtviehmarkt: 3 Ochsen, 14 Kühe, 620 Kälber, 999 Schafe, 64 Schweine.

Schwurgericht verurteilte im Wiederauf­nahmeverfahren den rheinhesftschen Separa­tistenführer Kiefer aus Mainz, der bei dem Separatistenputfch in Mainz im Jahre 1923 einen jungen Deut scheu erschoß, erneut wegen Totschlags. Der Llrieilsspruch des Schwur­gerichts lautet:Das Urteil des Schwurgerichts vom 5. Mai 1925 wirb aufreHtt erhalten. Kie- ! e r wirb wegen vorsätzlichen, jedoch ohne Ue- berlegung ausgeführten Totschlags in einem Fall zu einer Zuchthausstrafe von fünf Jahren unb Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf zehn Jahre verurteilt, unter Anrechnung' von sechs Monaten der älntersuchungshaft." Der Angeklagte nahm das Urteil in großer Er­regung mit den Worten:Ich bin unschul­dig verurteilt l" entgegen. Dor dem Gerichts­gebäude warteten Hunderte von Menschen auf die Verkündung beß Urteils unb überschütte­ten den Verurteilten bei seiner Ueberführung ins Gefängnis mit Zurufen wieLandesverräter" Mörder" und dergleichen.

ber BürgermeiftereiDerfammlung ein Geschenk m Gestatt einer wertvollen Standuhr zuteil, die ihm am Samstag in Anwesenheit der Lürgernicistcrei- Dcrtrctcr sowie der Beamten und Angestellten des Bürgermeisteramtes unb der Gemcindekassc durch Bürgermeister Schneider überreicht wurde. Die freigeroorbenc Bürgermeistereisekretar- stelle ist durch einstimmigen Beschluß der Bur- gcrmciftcrciDcrfanmlung dem Derwaltungssekretär Sänger von Dornholzhausen übertragen worden, ber ebenfalls schon über 13 Jahre im Dienste Ker Bürgermeisterei Rechtenbach steht.

O Hochelhei m. 13. Oft. D:e h efige Gemeinde läsu zur Zeit eine größere Wiese umbauen. Dadurch soll eine bessere Doden- bewirtschaftung, die der bisherige Zustand nicht gewährleistete, erreicht werden. Die Ar­beiten erfordern e neu Kostenaufwand von meh­reren Tausend Mark', sie werden von dem Bau­unternehmer Zöller- Dornholzharsen ausge­führt. Staatlicherseits ist der Gemeinde eine Bei­hilfe zu den Kosten bewilligt. Die Bauleitung liegt in Händen d-s Kre stiefbauamtes ru Wetttar.

00 Dornholzhausen, 13. Oft. Die M n ul« und Klauenseuche, die in hiesigem Orte in einer Reche von Gehöften ausgebrochen aar, steht nahe an der Abheilung. Es ist jetzt nur noch ein Gehöft verseucht, in dem aber die Seuche auch in Kürze erloschen sein wird. Die bann in Aussicht stehende Aufhebung der Sperrmoßnoh- men wird von den Landwirten begrüßt, da ber Absatz von Zucht- und Schlachtvieh, wenn auch nicht vollständig unterbunden, so aber doch mit erheb­lichen Schwierigkeiten verbunden war.

ftrciö Kirchhain.

][ Kirchhain, 13. Oft. Die Stadt Hal ein inmitten der Stadt liegendes Grundstück des Generals Scheffer erworben, um dort im An­schluß an die zu erbauende Turnhalle des Turnvereins einen großen Turn- und Sportplatz einzurichten. Zum Ankauf beschloß die Stadtverordnetensitzung die Abhebung von 11 500 Mark bei der Städtischen Sparkasse und

Werk. Gestern nachmittag zwischen 5 und 5V2 Llhr wurde in eine Mansark^nwohnung im Sel­tersweg eingebrochen, wobei dem Täter ein kleiner Geldbetrag in die Hände fiel. Als Einbrecher kommt ein junger Mann, etwa 1,60 bis 1,65 Meter groß, in Frage. Er trug graumelierten Mantel und schwarzen Schlapphut. Personen, die zweck­dienliche Angaben machen können, werden ge­beten, sich mit der hiesigen Kriminalpolizei ins Benehmen zu setzen.

°' Ermittelte Einbrecher. Zu dem am 16. September gemeldeten Einbruch in das Konfektionsgeschäft Hirsch wird berichtet, daß als Täter der aus der Fürsorgeanstall in Klein-Reu- dorf (Oberschlefien) entwichene Handlungsgehilfe Emil Kind la, geboren am 14. Dezember 1906 zu Komorink, und ein Franzose Charles Bierre in Frage kommen. K i n ö l a wurde in Bremer­haven fest genommen. Die in Gießen ge­stohlener. Sachen (Anzüge und Mäntel) haben sie in Frankfurt a. M. verkauft. Rachdem begaben sie sich nach Koblenz, wo sie noch zwei weitere Einbrüche ausftthrten und dort 100 Mark er­beuteten.

Fest genommen wurde ein schon lange wegen Betrügereien steckbrieflich gesuchter Ge­legenheitsarbeiter von hier.

** Monatsoersammlung der Frauen- ortsgruppe der Deutschen Bolks- Partei. In der Versammlung am Montag berich­tete Frau Maria Birnbaum, M. d. L., über den Kölner Parteitag. Aus ihren persönlichen Ein- driicken entwarf sie ein fesselndes Bild der leiten­den Persönlichkeiten, vor allem Stresemanns. Die Stellung des Reichsaußenministers, einer '>er schwie­rigsten im ganzen Staatswesen, ist unter den der­zeitigen Verhältnissen gewiß eine besonders ver­antwortungsvolle und schwere. Hängt doch Deutsch­lands Sein oder Nichtsein an einer geschicklcn Nutzung weniger, uns günstiger internationaler Momente. Frau Marie Birnbaum brachte die Ucberzeugung zum Ausdruck, daß unser Geschick bei Stresemann in guten Händen ruht. Sein letztes Ziel fei ein freies Deutschland, ein Ziel, das nur

Wer nicht probiert**verliert!