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Teil der Schuhindustrie nach den Weftstaaten, der Holzindustrie nach Kanada usw.

Mächtige Antriebe erhält diese Tendenz zur Dezentralisation durch die Fortschritte der modernen 'Technik. Die Verwendung elek­trischer Energie macht industrielle Betriebe in immer größerem -Umfange unabhängig von der Lage der Kohlengruben, die Benutzung von Kraftwagen verringert die Wichtigieit der Rähe von Eisenbahnstationen, die fortschreitende Ar­beitsteilung und -Zerlegung führt zur Reu- schaffung zahlreicher zerstreuter Kleinbetriebe, die einen zentralen Großbetrieb von untergeord­neten Produktion-Verrichtungen entlastet

Zu alledem kommt, daß Telephon und Radio die Einförmigkeit des Landlebens mehr und mehr überwinden. Um so stärker machen sich die Rachteilc der Zusammenknäulung großer Men­schenmassen in den Riesenstädten bemerkbar. Zn der City von Reuyork wie in den Geschäfts­vierteln europäischer Großstädte ist der Auto­verkehr aus einer Wohltat längst zu einer Plage geworden. Gerade der Motorwagen weist wegen feiner Unabhängigkeit von Schienenwegen darauf hin, daß der Fortschritt des Verkehrswesens der Dezentralisation im Wohnwesen wie in der Pro­duktion und Verteilung der Waren Bahn brechen will.

Die Zeitverhältnisse sind für die Gartenstadt reif; nur die Macht der Gewohnheit wirkt der allgemeinen Geltung dieses neuen Stadttypus noch entgegen. Ein Zeichen der Zeit ist der Be­schluß. ben der Senat von Lübeck unlängst gefaßt hat. indem er die Plane für die Errich­tung einer Industriestadt an der Trave ge­nehmigte, die 5 Kilometer von der Stadt entfernt auf städtischem Grunde entstehen und rund 50 000 Einwohner unterbringen soll. Bei einer über­bauten Fläche von 535 Hettar sollen rund 88 Köpfe auf den Hektar entfallen, es würden also auf die Familie annähernd 500 Quadratmeter kommen. Wie stark aber bereits das Endziel der Gartenstadtbewegunq die führenden Kommunal­politiker in allen Landern beschäftigt, trat auf dem im Jahre 1924 in Amsterdam abgehaltenen internationalen Städtcbaukonareß zutage. Dort haben die bekanntesten Fachleute von mehr als 20 verschiedenen Staaten einstimmig einer Ent-

Leichtathletik.

Meisterschaften

der Deutschen Turnerschast.

Am Samstag und Sonntag wurden in Leipzig die Sommermeisterschaften der Deutschen Turncr- schaft ausgetragen. Die Endergebnisse sind:

Schlagball für Frauen: Kieler Mannerturn- verein von 1884 i Frauenabteilung) siegt über Turnklub Hannover 79: 44. Kiel ist somit Meister.

Faustball für Frauen: Turngemeinde Lands­hut gewinnt gegen Turnverein von 1860 Frank­furt 22:18. Deutscher Meister Landshut.

Faustball für ältere Turner: Männerturn­verein Erfurt gewinnt gegen Turnklub Hannover 21: 17. Deutscher Meister Erfurt.

Schlagball sür Männer: Turnverein München 1860 siegt über Alter Turnklub Mikultschütz 78:42. Meister ist München.

Faustball der Männer: HamburgRothen- churg Olter Turnverein gegen Licht- und Luft­bad Frankfurt a. M. 33:18. Hamburg Deutscher Meister.

Meisterschaften des D.S.B.

Die Damenmeisterschaft im Faust ball gewinnt Hamburger Lehrer-Turnverein, die Damen­meisterschaft im Schlagball Eimbütteler Turn­verein.

Die Herrenmeisterschaft im Faustball gewinnt Polizeisportverein Hamburg und die Herren­meisterschaft im Schlagball Turnverein Gleiwitz.

Westdeutschland - Holland.

Der Leichtathletikkampf Westdeutschland Holland am Sonntag im Kölner Stadion litt sehr unter der schlechten Witterung. Die Dahnen waren nicht in guter Verfassung, doch konnten in der Viermal-lOO-Metcr-Stafsel die Rekorde beider Länder gedrückt werden. Holland siegte in dieser Konkurrenz in 41,7 vor Westdeutschland 41,8.

Im Stasfellauf

Rund UM Frankfurt" gewann am Sonntag TurnvereinVorwärts" Frankfurt wieder den Otto Goldmann-Wander- preis über 8100 Meter.

Fußball.

V. s. B.

(-) Das Spiel der L i g a in a n n s ch a s t in Kassel am Sonntag stand unter einem ungünsti­gen Stern. Der Grund für die ungewöhnlich hohe Riederlage dürfte vor allem in der verkehrten Aufstellung zu suchen sein. Der für den ver­letzten Böckler eingestellte Ersatzmann erfüllte nicht die Hoffnungen, die man auf Grund seiner Leistungen im Tor Der ersten Iugendmannschaft auf ihn gesetzt hatte, was allerdings nicht vor- auszusehen war. Man kann ihm daraus keinen Vorwurf machen; er war eien den Anforderungen eines solchen Kampfes nicht gewachsen. Dieser unglückliche Umstand wirkte auf die übrigen Spieler stark deprimierend und ließ mit einigen Ausnahmen auch bei diesen keine besonderen Leistungen auslommen. V. s. B. tonnte das außer­ordentliche harte Spiel während der ganzen ersten Halbzeit offen, ja zum Teil sogar überlegen ge­stalten, mußte sich aber dann vier Tore gefallen lassen, denen er nur eins entgegensetzen konnte Ein Lattenschuß und ein Kopfball an die Innen- kante der Torlatte, Der jedoch nicht gewertet wurde, sowie ein wegen Unfairnis Kassels ^ver­dient, jedoch nicht zugcsprochener Elfmeter liehen die Mannschaft noch mehr den Mut verlieren Ra'chdem auch noch der Mittelstürmer Kreß I

schliehung zugestimmt, in der das unbeschränkte Anwachsen unserer Großstädte als uner­wünscht bezeichnet wird. Die Großstädte sollen in ihrem gegenwärtigen Bestand durch Grün­gürtel abgeschlossen werden, ihre Dezentralisation vermittelst Anlage von Trabantenstädten solle angestrebt und über das eigentliche Stadtgebiet hinaus durch Landesplanung das ganze zusam­mengehörige Wirtschaftsgebiet im neuzeitlichen Geiste entwickelt werden. Bebauungspläne und Landespläne sollten durch Gesetz Rechtskraft er­halten, die es ermöglicht, im öffentlichen Snter- esse den Boden seiner planmäßigen Bestimmung entgegenzuführen.

Guter Besuch der Ausstellung.

Die Gartenbau- und Elektrizitäts- A u s st e l l u n g in der Volkshalle erfreut sich sehr guten Besuchs. Bis jetzt kann man die D e sucherzahl auf etwa 12 0 0 0 Personen schätzen. Am Sonntag wurden allein an der Kasse Der Volkshalle 5 4 5 5 Eintrittskar- t e n verkauft; davon waren 4308 für den ein­maligen Eintritt, 148 Dauerkarten, 264 Beikarten und 235 Kinderkarten. Die Gesamtzahl Der bis jetzt abgesetzten Dauerkarten ist zur Stunde nicht bekannt, da hierüber noch keine Mitteilung der Kartenverlaufssiellen vorliegt. Den Besuch am Sonntag kann man auf ettva 7000 Personen beziffern, den Besuch am gestrigen Montag allein auf etwa 4000 Men­schen. Gestern vormittag fanden die ersten Be­sichtigungen durch Schulen statt, und zwar erschienen über 1000 Schulkinder unter Füh­rung der Lehrpersonen aus den Gießener Schu. len. aus Heuchelheim, Inheiden, Leihgestern und Lollar. Für sämtliche übrige Tage dieser Woche sind weitere Besuche von Schulen angekündigt, und zwar werden an jedem Tage rund 1000 Kinder erwartet.

Gestern abend wurde die Ausstellung wieder sehr gut besucht. Die einzelnen Stände wurden mit großem Interesse besichtigt. Ferner hielt Der älniverfitäts-Garteninspertor Rehnelt einen Vortrag (mit anschließenden Lichtbildern) über das Thema:Die Kultur der Topfpflanzen und ihre Behandlung im Zimmer." Wir werden morgen noch auf Den Vortrag zurückkommen.

wegen Widerrede gegen eine Anordnung des Schiedsrichters das Spielfeld verlassen muhte, hatten die ..Kurhessen" leichtes Spiel. Trotzdem gelang es ihnen erst in den letzten zehn Minuten, die Torzahl von vier auf sieben zu erhöhen. Mit Recht darf behauptet werden, daß V. f. B. in bester Besetzung eine solche Riederlage nicht erlitten hätte.

Die 2. Mannschaft war in Laubach und tonnte gegen die dortige spielstarke Erste nach forschem Kampf einen 4.2-Sieg erringen.

Auch Die A. - H. ° M a n n s ch a f t, allerdings in etwasgemischter" Aufstellung, konnte das Rückspiel gegen Ridda auf des'en Platz mir 5:2 gewinnen, damit die im Vorspiel erlittene 5:1- Riederlage wieder ausgleichend.

Spielvereinigung 1900 Metzen.

ö. Die 3a Mannschaft der Vereinigten weilte am Sonntag in Steinbach (Kreis Gießen), um gegen Den erst kürzlich dort ge­gründeten Sportverein 1926 ein Propagandaspiel auszutragen. Die Mannschaft trat nur mit 10 Spielern an. Aber diese reichten hin, um einen 6:1-Sieg über die flinken Steinbacher zu erzielen. Der Ehrentreffer des Gastgebers rührte aus einem Freistoß her. Da Der Gießener Torhüter mehr wie zwei Schritte mit Dem Ball machte.

Die Le l) r m a n n s ch a f 1 folgte Dem Ruf des jungen Vereins für Rasenspiele in L i ch, dort ein Werbespiel auszutragen. Den Gegner gab Die zweite Mannschaft des Licher Vereins ab. 1900 war in Der BallbehanDlung und im Zusammenspiel, sowie im Freispielen Dem Gast­geber haushoch überlegen und siegte schließlich verdient mit 13:0 Toren.

Futzballwerbetag in Sich.

Aliiter der guten Leitung Des Schiedsrichters EnDerS (Spielvg. 1900 Gießen) stellte sich am Sonntag Eportclub 07 Bürgel Dem V. f. R. L i ch I. Die Gäste waren weitaus Die Besten. Sie spielten verhalten und siegten Den­noch mit Leichtigkeit 9:0. Ein schöner Flachpaß, gutes Stellungs- und Kopfspiel waren ihr eigen.

Das zweite Treffen sah die - Lehrmannschaft Der Spielvg. 1900 Gießen gegen Lichs 11. Mann­schaft als überlegenen Sieger den Platz ver­lassen. Lieber dieses Spiel wird an anderer Stelle berichtet.

Wetzlarer Sport.

h. Das Haupttressen des vorigen Fußball- sonntages in Wetzlar kam nicht zur Durchfüh­rung. Einen schwerwiegenden, den Verhältnissen nach aber einzig richtigen Entschluß faßte Der Wetzlarer F. C. 05, Dessen Vorstand Die wei­tere Teilnahme an Den Bezirksligaspielen abfagte. Damit scheidet einer Der ältesten Lahnvereind im 21. Jahr seines Bestehens aus Der höchsten Älaffe der W. S. V. aus. Ausschlaggebend für Dtefc Entscheidung war zunächst die unmögliche finanzielle Erfüllung Der durch Die Teilnahme an den Spielen entstehenden Barauslagen, weiter aber her anerkennenswerte Standpunkt durch nicht ausreichende spielerische Leistung Die Sache des Rasensports zu schädigen und den Damit ständig abnehmenden Interessentenkreis noch mehr zu verkleinern. Den derzeitigen Verhältnissen nach noch schwerer wirkt sich dieser Entschluß aus wenn man bedenkt, daß der Wunsch des Vereins' an den Spielen der Kreisliga teilzunehmen,' wohl kaum in Erfüllung gehen kann, Da diese bereits zahlenmäßig erhöht und endgültig be-

Leistung. Dem Verlaus des Spiele- nach Durfte Marburg auch nicht mit diesem Torunterschied gewinnen. Steiler durchgelegtes Stürmerspiel der Marburger Gäste und ihr Schuß aus jeder Lage ist Der Anerkennung unD des Sieges werk. Auf dieses Konto fielen Drei Tore, bei Den beiden anderen waren der Wetzlarer Torhüter und ein Versehen des Schiedsrichters schuld. Qluf Der Gegenseite konnte Wetzlars Mittelstürmer allein frei vier Meter vor des Gegners Tor nicht ein- schiehen, wie überhaupt Wetzlars Stürmer vor Dem Goal Die Unentschlossenheit selbst waren. Bei Wetzlar Dirigierte der Mittelläufer seine Els sehr gut. Marburgs Spiel war auf Fische r zugeschnitten, Der von seinem Können noch nichts eingebüht hat. c

Vor Dem Spiel Der Liga hatte V. C. für seine 3. Elf Besuch aus Aßlar. Die B-Ha^figen Aßlarer ließen sich in einem von ihnen mit Eifer durchgeführten Treffen ihren 1: 4-Sieg nicht nehmen.

In Butzbach trafen sich in einem weiteren KreiSligatrefsen Der aufgestiegene

SPvrtelub Wetzlar-Niedergirmes D. s. R. Butz­bach 3:6.

Rach der 8; 1-Riederlage gegen Marburgs Germania hatte Dirmes auch diesmal das Rach­sehen. Schönberger konnte von den sechs Toren keines halten, Darunter ein Elfmeter.

LahnkreisUga.

y. Anher R i e d e r g i r m e s ist durch eine Dersügung des K. A. auch noch Gladenbach in die Kreisliga aufgestiegen, die nunmehr aus zehn Vereinen besteht und deren Besetzung Da­mit endgültig feftliegt.

Freie Turnerschast Gietzen.

l_ Erwartungsgemäß stand Der Sieg Der Gießener 1. Mannschaft im Spiel gegen Alsfeld am Sonntag von vornherein fest. Die Höhe des Sieges überrascht natürlich sehr, ent­spricht aber vollkommen hem Spielverlauf. Eine Schlnßziffcr von 11:0 bedeutet schließlich mehr als Klassenunterschied und zeigt die gute Durchbil­dung her gesamten Gießener Mannschaft, lieber das Spiel selbst ist recht wenig zu sagen. Im Resultat spiegelt sich alles wieder. Bis Halb­zeit konnten die Gießener 5 Tore erzielen, d weitere schlossen sich nach dem Wechsel an. An­erkannt muß hierbei werden, daß trotz Der kata­strophalen Riederlage Die AlsselDer Mannschaft Den Kops nicht verlor und das Spiel bis zum Schluß offen zu halten versuchte.

Gießen Hb und Daubringen 1 lieferten sich ein unentschiedenes Treffen. Bis Halbzeit führte Daubringen, nach dem Wechsel erzielten Die Gießener Den Ausgleich, 1:1 lautet Demnach das Resultat.

Wie vermutet, hat es die Blasbacher Jugend vorgezogen, auf eine hohe Riederlage gegen die Gießener Jugend zu verzichten und überließ Die Punkte kampflos.

Die Ila-Mannschafk Gießens, die in Heuchel­heim gegen die Dortige zweite zu spielen hatte, trat aus unbekannten Grünbea nicht an.

Turn- und Sportverein Wieseck.

L D i e ersten Mannschaften W i e s e ck s unh Wetzlars lieferten sich am Sonntag ein Spiel, das am besten ungespielt geblieben wäre. Es war weder ein Gewinn für Den Sportgedanken überhaupt, noch irgendein Genuß für Die Zuschauer. Durch Die bedrohte Spitzenstellung Wetzlars war zwar eine gewisse Schärfe im Spiel zu erwarten, das am Sonntag Gebotene überstieg aber das Zulässige. Es wurde beiderseits sehr hart gespielt, Wieseck nahm in dieser Beziehung ein kleines Plus für sich in Anspruch. Die Hauptursache mag in dem Um- stand zu suchen fein, daß Der Schiedsrichter aus­geblichen war; Dafür leitete ein Wiesecker die erste, ein Wetzlarer die zweite Halbzeit. Beide konnten ihren Platz nicht ausfüllen, beide ließen sich über ausgesprochene Entscheidungen zu Kom- promißverhandlungcn mit den Spielern herbei. Damit war natürlich die Autorität futsch. Ganz schlimm war es in Der zweiten Halbzeit, in der Der Wetzlarer Schiedsrichter als zwölfter Spieler für Wetzlar wirkte und Den Verlauf des Spieles nicht unwesentlich beeinsluhte. Don Den ange­führten Mängeln abgesehen, zeigte Wetzlar ein technisch vollkommeneres Spiel, Die Mannschaft hatte ohne weiteres einen guten Tag. Das Spiel Der Wiesecker war gegen sonst von einer aus­gesprochenen Kopflosigkeit und völlig unpro­duktiv. Gemeinsam hatten beide Mannschaften einen großen Mangel an Sportdisziplin. Die erfreulicherweise nur vereinzelten unreifen Ele­mente bei Den Zuschauern müssen unter allen Llmständen von Dem Sportplatz ferngehalten werden.

Der Anstoß Wetzlars blieb in seinen An­fängen stecken. Wieseck konnte Den seinerseits eingeleiteten Angriff nicht auswerten. In Der Talge zeigte sich Die Wetzlarer Verteidigung in recht guter Form, während die Wiesecker Läufer­reihe ein glatter Versager war, so daß Der Sturm zumeist auf sich allein angewiesen war. Die einzige bemerkenswerte Leistung war das von den Wetzlarern nach 20 Minuten Spielzeit erzielte I.Tor, das der Halbrechte aus kurzer Entfernung sehr scharf einschoß. Das recht laut fortgeführte Spiel brachte bis zur Pause keine Veränderung, beiderseits wurden je drei Ecken umsonst getreten. Räch der Pause hatte Wieseck umgestellt und zeigte zunächst ein ansprechenderes Spiel. Wetzlar war gezwungen, eine Zeitlang nur zu vertei­digen (was sehr zahlreich geschah), und als Die Deine nicht mehr ausreichten, Die Hände zu Hilfe zu nehmen. In dieser Zeit hätte Wieseck mindestens 2 bis 3 Elfmeter erhalten müssen, Der jetzt tätige Wetzlarer Schiedsrichter unterstützte seine Mann­schaft jedoch in der nachdrücklichsten Weise; er sah einfach nichts. Der beste Mannschaststeil Wetzlars, der Sturm. leitete nach Ueberminhung dieser Drangperiode Angriff auf Angriff ein, und

einem Gedränge vor dem Tor Den Ball zwischen die Pfosten. Wetzlar lag nun 3:0 klar in Front. Der Wiesecker Sturm war viel zu aufgeregt, um seinerseits Erfolge herauszuholen, Die Hinter­mannschaft konnte nur noch bis zum Schluß ein Höherwerden des Resultats verhindern. Ein Glück war es, daß infolge her Ausstellungsver- anftaltungcn in Gießen dieses Spiel weniger Zuschauer als sonst hatte.

Ein in seinem Verlauf viel besseres Spiel zeigten die zweiten Mannschaften Der gleichen Vereine. Auch hier hatte es der be­stellte Schiedsrichter vorgezogen, auszubleiben. Der Dafür eingesprungene CScfclarer Sportler leitete sehr korrekt. Wetzlar übernahm hier eben­falls zunächst Die Führung. Vom Mittelanstoß weg glich Wieseck sofort aus. Ein Alleingang des Wiesecker Mittelstürmers brachte das zweite Tor. Der Halbrechte erhöhte die Torzahl bis Halbzeit auf drei. Rach Dem Wechsel holte Wetz­lar die zwei zum Ausgleich fehlenden Tore auf, die Freude dauerte jedoch nicht lange, Wieseck erzielte bald darauf das vierte Tor, dem ein fünftes und sechstes folgte.

Die ersten IugendmaNnschaften Wiesecks und Wetzlars standen sich, yi Wetzlar gegenüber und lieferten sich ein unentschiedenes 2: 2-Resultat. Ebenso machten es Die Schüler- mannschaften der gleichen Vereine, nur lau­tete hier das Schlußresultat 0:0. Dieses Spiel fand gleichfalls in Wetzlar statt und zeigt auf beiden Seiten recht annehmbare Leistungen.

Freie Turnerschast LoAar.

ch Eine recht schmerzliche Riederlage muhte am Sonntag die erste Mannschaft des Männer- turn verein Marburg im Verbandsspiel gegen Die Lollarer erste Mannschaft einstecken Marburg gehörte seither mit Gießen und Wetz­lar zur Spitzengruppe Der ersten Klasse, mit großem Interesse wurde daher der Wrsgang dieses Treffens erwartet. Der Siegeswille wat auf beiden Seiten unverkennbar; Marburg griff sofort nach Dem Anstoß kräftig an, hatte aber wenig Glück, zumal kurz hintereinander zwei HanDstrafstöhe über das Tor gejagt wurden. Beide Torhüter mußten ihre ganze Kunst auf« bieten, um Erfolge Der Gegenseite zu verhüten. Ein Elfmeter für Marburg wird vom Lollarer Hüter sehr gut gehalten. Torlos ging Der span­nende Kampf in die Pause. Rach Wiederanstoß war Die beiderseitige Gnergieentfaltung noch grö­ßer. Rach 15 Minuten konnte Lollar einen Elf­meter zum Führungstor verwandeln. Marburg drückte nunmehr stärker und erzielte bald Dar­auf Den Ausgleich. Jetzt tourDe auf Sieg gespielt. Die Angriffe Der Lollarer liehen die Marburger Hintermannschaft kaum zu Atem kommen, zu­nächst wehrte sich Diese mit Erfolg. Kurz vor Schluß erzielte Lollar fein zweites und Siegestor. Marburg fällt Damit aus der Spitzengruppe heraus. Die Leistungen beider Mannschaften: waren lobend anzuerkennen, der Schiedsrichter sehr korrekt. Das Eckenverhälttris betrug 8:6 für Lollar.

Das Spiel der Jugend Mannschaften kam infolge eines Mißverständnisses über den Spielbeginn nicht zum Austrag.

Heuchelheim I - Naunheim I 3:4 Ecken 5:8.

I Ein unerwartetes Resultat war Der Aus- gang dieses Serienspieles. Heuchelheim, das schon vorher mit einem Sieg gerechnet hatte, war schwer enttäuscht, als es Den Gästen hie Punkte mit nach Hause geben mußte, zumal es Die erste Riederlage in her Rachrunde ist. Die hohe Spiel- weise der Raunheimer waren die Heuchelheimer nicht gewohnt. Don Den flinken Heuchelheimern kann keine Rede mehr fein, ha ihnen vollständig die Schnelligkeit im Lauf fehlt, sowie eine un­sichere Ballbehandlung immer mehr in Erschei­nung tritt. Die Hauptschwäche der Mannschaft sind Die beiden Außenläufer.

Heuchelheim spielte zunächst mit Wind unh Sonne im Rücken, ging sofort aus sich heraus, der Erfolg war die erste Ecke, die vor dem Tor versiebt wurde. Ein Strafstoß für Heuchelheim wurde zum ersten Tor verwandelt. Run fing Raunheim erst an zu spielen; es konnte bald feint erste Ecke buchen, Die aber verschossen wurde. Raunheim drückte immer mehr und hatte das Spiel während her ersten Halbzeit fast ganz in Händen. Die Hintermannschaft Heuchelheims konnte nicht verhindern, daß Raunheim kurz nach der zweiten verschossenen Ecke für Heuchelheim den Ausgleich herstellte. Raunheim konnte Dann durch fein hervorragendes, flinkes, sicheres Spiel das Resultat bis Halbzeit auf 2:1 für sich stellen. Rach Halbzeit verteiltes Spiel, wobei jede Mann­schaft die dritte Ecke verschoß. In der 60. Minute ein Strafstoß vor Dem Gästetor, der im Rach­schuß unhaltbar verwandelt wurde. 2:2. Heuchel­heim schien sich endlich aufzuraffen und schaffte vor dem Gästetor brenzliche Situationen. Wie­derum war es her Heuchelheimer Mittelstürmer, her dem Raunheimer Tormann trotz aller Künste das Dritte Tor zwischen die Pfosten jagte, und seinem Verein mit 3:2 die Führung gab. Raunheim stellte kurz Darauf Den Ausgleich her, 3:3. Durch das nun ei.nfehen.De nervöse Spie,, der Heuchelheimer gewann Raunheim immer wehr Die Oberhand. In Der 85. Minute folgte ein vorzüglicher Durchbruch von Raunheim, die Hin­termannschaft des Plätzvereins versagte, das Resultat stellte sich mit 4:3 für Raunheim. Das Spiel fiel nun etwas aus dem Rahmen, so daß der Schiedsrichter einen Spieler von Heuchelheim vom Platz verwies und einer infolge Verletzung ausscheiden muhte. Heuchelheim versuchte Den Ausgleich herzustellen, alle Anstrengungen waren aber umsonst.

Heuchelheim Jugend Raunheim Jugend 1:3.

Ruch Die Iugendmannschaft Des Plätzvereins batte Pech und mußte den körperlich überlegenen Raunheimern die Punkte schenken. Diese Rieder- lage war vorauszusehen, sind es doch meistens kaum Der Schule entlassene Fußballjungen.

es nichts

nun waren es die Wiesecker selbst, Die ihnen zu Hilfe kamen. Zunächst her Tormann, er ließ einen langsam anroUcnhen Ball gemütlich zwi­schen Armen und Deinen durchlaufen und erhöhte so die Torzahl des Gegners auf zwei. Richt lange danach schlug ein Verteidiger Wiesecks bei

Weitere Ergebnisse vom Sonntag

V. f. L. !)leu=9fenburq Eintracht Frankfurt (Main) 1:1.

Fußballfportverein Frankfurt a. M. Viktoria Aschaffenburg 9:1.

FurdieEr haltune

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D C. Wetzlar - D. f. D. Kurhessen Marburg 0:5. ftarL ?cria,Mt6c Elf trat Wetzlar, nut zahlreichem Ersatz Marburg auf den Plan Keiner von beiden erreichte eine sehenswerte

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