Wirtschaft.
Börse und Geldmarkt.
Die vorübergehende Erschütterung der Börsen- lenden- in der letzten Woche hatte ihren tieferen Grund nicht etwa in einem Stimmung-- Umschwung bei der Spekulation, die vielmehr weiter der Ansicht ist, daß bis zur Einführung der Stahlwerke-Aktien und außerdem bi- zur Erledigung der verschiedenen erwarteten Groß- bankkapitalerhöhungen eine ernsthafte Gefahr für eine Wendung der Börsentenden- nicht bestehen könne. Ob diese Ausfassung richtig ist, sei dahingestellt. Wie sich die jetzigen Kurssteigerungen au-rnachen. wenn man die Drille der Spekulation abscht, haben wir ja schon kürzlich aus- aeführt. Ungeachtet dessen steht allerdings fest, daß tatsächlich die Danken anscheinend ein Interesse daran haben, zur Durchführung der kommenden Transaktionen das gute Dörsenwctter zu erhalten; denn die Dörse soll demnächst nicht nur einen größeren Aktienbetrag der Vereinigten Stahlwerke, sondern auch die Veuemissionen der Danken aufnehmen. Daß solche tatsächlich zu erwarten sind, scheinen die bisherigen Schritte der Deutschen Dank und der Dresdner Dank zu beweisen. Außerdem wird aber in Kürze noch ein anderes deutsches Großunternehmen, die 3. G. Farbenindustrie, zu einer Heraufsetzung des Eigenkapitals um voraussichtlich über 100 Mill. Ain. schreiten, die auch aus dem Wege über die Dörse untergebracht werden sollen. Diese wird damit wieder mehr und mehr ihren eigentlichen volkswirtschaftlichen Zwecken zugeführt. Die Effektenbörse soll doch schließlich nicht nur dazu dienen, der Spekulatton den Lebensunterhalt zu geben, sondern umgekehrt unter Anreiz der Spekulation die deutsche Wirtschaft mit Kapital zu versorgen. Die eben angeführten Transaktionen haben nun in der letzten Wocke (wenn man von dem eintägigen Aüclschlag absieht, der auf Gewinnmitnahmen und eine Geldverstcifung. sowie erhöhte Einschubforderungen der Liquidationskasse zurückzuführen war) die Tendenz beherrscht. Per Saldo sind weitere ansehnliche Kurssteigerungen eingetreten. Die Dörse sollte aber trotz Kohlenkonjunktur und Stahltrustbildung, trotz internationaler Eisenverständigung und Elektro- trustbestrebungen nicht vergessen, daß die zunehmenden Emissionen am Geldmarkt sicherlich nicht ganz ohne Auswirkung bleiben werden. Diesen dürften Mittel entzogen werden, die bisher im Börsengeschäft Verwendung finden konnten, künftig aber an anderer Stelle des deutschen Wirtschaftslebens wirken werden. Die vor einigen Tagen zu verzeichnende und noch nicht behobene Versteifung des offenen Geldmarktes ist bereits ein Anzeichen hierfür. Die Einzahlungen der Danken auf die Aeichsbahnvorzugs- aktten (100 Mill. Am.) und die zweite Aeichs- post-Anleihe (30 Mill. Am.), die sich innerhalb weniger Tage folgten, haben den Sah für Tagesgeld um mehr als l1 Prozent anziehen lassen. Außer den schon angedeutetcn Kapitaltransakttonen der Großbanken und des Farbenkonzerns ist anzunehmen, daß auch von anberen Seiten her bald weitere Ansprüche an den Geldmarkt gestellt werden. Man denke hier an Staat und Kommunen. Durch den im Herbst stets eintretenden größeren Geschäftsverkehr der gesamten Wirtschaft wird der Geldmarkt ebenfalls stärker herangezogen werden. Die Entwicklung des Reichsbankstatus wird sich also auch nicht in der bisherigen Weise fortsehen können. Werrn man diese Gesichtspunkte berücksichtigt, und sich außer- dem bei der Kursbildung mehr an die Aentabili- tätSmöglichkeiten hält, so wird man die verschiedenen. jetzt als Haussemvment verwerteten Kapitalerhöhungspläne ruhiger aufnehmen müssen. Die jungen Aktien unserer Großbanken und der Farbengruppe sind ebenso wie die Stahlwerke-Aktien auch dann noch erstklassige Anlagc- papiere, wenn der Kursstand der alten Aktien etwas weniger forciert wäre, als dies heute der Fall ist. Diese Erwägungen erscheinen uns notwendig. um das Publikum später vor Aückschlägen zu bewahren.
' Die amtliche Großhandels- iudexziffer. Die auf den Stichtag des 11. Auaust berechnete GrotzhandelSindekziffer des Statistischen Reichsamtes ist gegenüber dem 4. August um 0,3 Proz. auf 125,9 zurückgegangen. Von den Hauptgruppen hat die Indexziffer der Agrarerzeugnisse um 0.4 Proz. auf 127.3, die 3nbef8lffer der Industriestoffe um 0.2 Proz. auf 123,2 nachgegeben.
* Sitzung des Reichskalirates. 3n der letzten Sitzung des Aeichskalirates begründete da- Kalisyndikat den Antrag, eine Preiserhöhung um durchschnittlich 18 Prozent vom 15. August ab zu beschließen. Der Vertreter des Handel beantragte, zur Zeit die Erhöhung um 12 Prozent zu beschließen, dagegen die weiteren 6 Prozent einer späteren Beschlußfassung des ReichskaliratcS nach Hebersicht über die Ernteergebnisse vorzubehalten. Der Aeichskalirat
beschloß mit 13 gegen 9 Stimmen bei 4 Stimmenthaltungen dem Anträge des Handels gemäß die Erhöhung um 12 Prozent durchschnittlich. Der Dcvollmächttgte des AeichswirtschastSmini- steriums beanstandete auf Grund des tz 91 der Durchführungsvorschriften zum KaliwirtschastSge- feh den Deschluß. weil \ur Zeit der Nachweis eines Erfordernisses der Preiserhöhung nicht ausreichend begründet sei und begründete den Einspruch näher mit der Erklärung, daß die Entscheidung deS Reichswirtschaftsministers über Ausrcchterhaltung des Einspruchs in der vorgesehenen Frist ergehen werde. Mit Rücksicht hierauf beschloß der Reichskalirat, erst nach Ablauf der Frist am 1. September die Erhöhung in Kraft treten zu lassen.
* D i e Kapitalserhöhung der 3. G. F a r b e n i n d u st r i e A G. Der 2L R. hat beschlossen, einer auf den 1. September einzuberufenden ao. H. V. eine Erhöhung des Grundkapitals von 646 Millionen Mark auf 1100 Millionen Mark in Vorschlag zu bringen. Es sollen 258 400 000 Mark junge Stammaktien und 160 Millionen Mark junge bproz. Vorzugsaktien Serie A nut einfachem Stimmrecht und 35 600 000 Mark junge 3,5proz. Vorzugsaktien Serie B mit zehnfachem Stimmrecht zur Ausgabe gelangen. Das gesetzliche Dezugsrecht der Aktionäre soll ausgeschlossen werden. Von den jungen Aliicn sollen 18 333220 Mark Stammaktien und 125 000 Mark Vorzugsaktien Serie B gemäß dem mit der Köln-Rottweil A. G abziischließenden Fusionsvcrtrag zum Umtausch gegen Köln-Rott- Weil-Aktien verwendet werden. Die jungen Vor- zugsaktten Serie A sollen sowohl hinsichtlich des Dividendenanspruches als auch für den Liquidationsfall auf Goldpari gestellt werden. Das hundertfache Stimmrecht der alten Vorzugsaktien soll auf das zehnfache Stimmrecht herabgesetzt werden. Rach Eintragung der durchgeführten Grundkapitalerhöhung sollen 1. 128 320 000 junge Stammaktien den alten Stammaktionären der 3. G., 2. 3 666 600 Mark junge Stammaktien den 3nhabcrn der im Austausch gegen Köln- Rottweil- Aktien herauszugebenden jungen Stammaktien, 3. 3 750 000 junge Stammaktien den Stammaktionären der Dynamit A. G. Perm. AlfredRobel & So., Jamburg, 4. 960000 Mark junge Stammaktien den Aktionären der Rheinisch - Westfälischen - Spreng - st o f f A G. in Köln entsprechend den m i t diesen Firmen abzuschließenden Verträgen zum Kurse von 150 Prozent derart zum Bezüge abgeboten werden, daß auf je nom. 5000 Mark alte 3. G. Stammaktien oder nom. 5000 Mark zum Austausch gegen Köln- Rottweil-Aitien bestimmter junger 3. G Stammaktien oder nom. 10 000 Mark Dynamit-Aobel- Stammaktten oder nom. 12 500 Mark Rheinisch- Westfälische Sprengstoff-Aktien nom. 1000 Mark junge 3. G. Stammaktien gegeben werden. Die Einzahlungen auf die bezogenen Aktien sollen mit 25 Prozent zuzüglich 50 Prozent Aufgeld am 15. November 1926 mit 75 Prozent, am 15. 3uni 1927 in beiden Fällen mit dem Rechte früherer Einzahlung unter Vergütung von 6 Prozent Zinsen geleistet werden.
* Ruhrkohlenförderung. Nach vorläufigen Berechnungen wurden in der Zeit vorn 1. bis 7. August im Ruhrgebiet in sechs Arbeitstagen 2 199 491 Tonnen Kohle gefördert gegen 2 283 349 Tonnen in der vorhergehenden Woche bei ebenfalls sechs Arbeitstagen. Die Kokserzeugung stellte sich in den sieben Tagen der Berichtswoche auf 404 382 gegen 405 904 Tonnen in der vorhergehenden Woche, die Prehkohlenherstellung auf 67 214 gegen 70 472 Tonnen bei sechs Arbeitstagen. Die aroeits- tägliche Kohlenförderung betrug in der Zeit vorn 1. bis 7. August im Ruhrgebiet 366 582 gegen 380 558 Tonnen in der Woche vorher und 379 840 Tonnen im Durchschnitt des ganzen Jahres 1913. Die tägliche Kokscrzeugung stellte sicli auf 57 769 gegen 57 986 dzw. 68 377 Tonnen, die arbeitstägliche Preßkohlenherstellung auf 11 202 gegen 11 745 bzw. 16 439 Tonnen.
' Diskonterhöhung der Neu- Yorker Bundesreservebant. Wie aus Neuyork gefabelt wird, hat die DundeSrelerve- bank in ihrer letzten Sitzung die Erhöhung des Diskontsatzes um 'auf 4 Prozent beschlossen. Die Neuyorkcr Bundesreserve- bank hatte bekanntlich ihren Zinssatz am 23. April d. 3s. von 4 auf 31'? Prozent herabgesetzt, ohne daß jedoch die anderen elf amerikanischen Bundesreservebanken ihrem Beispiel folgten. Durch die Erhöhung beträgt der Diskontsatz bei allen DundeSrelervebanken wieder einheitlich 4 Prozent.
Berliner Börse.
Berlin, 14. Aug. DaZ 3ntercsse der Börse wurde heute vor allem von den Elektro- werten und den Transaktionen der 3 G. Farben-3ndustrie in Anspruch genommen. Die Kurse der Elektroaktien setzten ihre Höher- bewegung fort, wobei auf die günstige Beschäftigung in dieser 3nbuftrie und die großen Auslandaufträge verwiesen wurde. 3n diesen Werten
und in 3- G Farbenaktten war das Geschäft äußerst lebhaft- 3. G. Farben zogen auf 197.5 Prozent an. gingen aber später mäßig zurück. Beachtenswert war ferner Die andauernde Befestigung der Holzmann-Aktien. die heute weitere 5 Prozent gewannen. Bei diesen Werten stimulierten besonders die Aufträge, die aus Grund dek Arbeitsbeschaffungsprogramms erteilt werden. Auf den übrigen Marktgebieten herrschte Ruhe und das Kursniveau schwächte sich bei diesen Gruppen um etwa 1 Prozent ab 3m Devisenverkehr hielten sich die Veränderungen in engen Grenzen. Brüssel lag etwas schwächer mit 181 gegen London, während sich Paris auf 177,5 gegen baä Pfund behaupten konnte. London war gegen Kabel auf 4.8599 erholt. Am Geldmarkt hat sich die Nachfrage verstärkt. Tagesgeld 4 bis 6 Prozent, Monatsgeld 51 '. bis 61 . Prozent. Warenwechsel mit Großbank-Giro zirka 5 Prozent
Börsenkurse.
(Ohne Gewähr.)
Frankfurt a-M.
Berlin
Schlatz- Äurt.
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Schlud-sSnsimg Rnr« <lurc
Datum:
13.8. j
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18.8.
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5»/, leortdjc Ne«Sanleibe . 4% Deutsche Reichsanleihe . 8V«% Deutsche Reichsanleihe
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Berliner Handelsaesellschasi. Commerz, und Pttvat-Bant Iarntft. und Nationalbank . Deutsche Bank.........
Deutsche BereinSdaok ... Diöcoino Kommanbü .... Metallbau! -Dhttelhcutiche Lreditbank . . £cfterrei(6if(6e Crcbttanftalt. Weltbank
Bochumer «Sah . ...... Buderus Taro Deutsch Lutttnburg ..... ^clicnlirchcner Bergwerke . . Sanierter Bergbau ..... Kaliwerke LscherSlcden. . . . Kaliwerk Westeregeln .... Laarahütte ........ Dbcrbcbarf * • • ■ Phönix Bergbau ..... 'Jibcmitabr..........
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Tellus Bergbau . Hamburg.Amenka Paket. . . Norddeutscher Llovd Tberamische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......
Anglo-Lont.-Guano Chemische Mayer Alapin .
I- K. ^nrbeninbuftne, A.-G.
Goldschmidt..........
Holzverkohlung........
NütgcrSwerke Scheideanstalt.........
Allg ElektrtzsiStS-Gesellschast Bergmann
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Schlickert
Siemens k HalSke .....
Adlerwrrke Kleyer .....
Daunter Motoren. .....
Hcvligeutzaedt......... Meguin . . Motorenwerke Maoubeim ffrantfnrttr Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . .
Schuhfabrik Her; Sichel...... .......
Zellswff Waldhof. .....
Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik DaobLosel . . .
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vranLflirter Börse.
Frankfurt a. M., 14. Aug Tendenz: befestigt. Zum Wochenschluß war die Börse wieder freundlich veranlagt. Während der Bor- börfenverkehr bei herabgeminderter Ilmsatztätigkeit leichte Kursabschwächungen brachte, wöbet sich der Druck au? 3. G. Farbenindustrie au einem Verluste von 3 Prozent verschärfte, eröffnete der amtliche Verkehr in fester Stimmung. 3m Mittelpunkt des 3nteresseS standen erneut Elektroaktien. wo die bereits gestern erwähnten Versionen stimulierten, ferner waren Gerüchte über große Aufträge her russischen und türkischen Regierung in Umlauf. Die Nachfrage erstreckte sich besonders auf Siemens & Halske, die ihren am Vorabend erzielten Gewinn um weitere 3,25 Prozent steigern tonnten. Felten plus 3, Mainkraft plus 2. Licht und Kraft plus 1,5 Prozent, AEG. und Schuckerl plus je 1,25 Prozent. Der Mont a nmarkt lag ruhig. 3nfolge einiger Angaben gingen die Kurie zurück. Riebeck minus 3,25. Gelsenkirchen minus 2, Mannesmann minus 1,75, Deutsch-Lu? minus 1,5, Phönix minus 1,25 Proz. Rheinstahl blieben gehalten. Eine Ausnahme bildeten Rheinische Braunkohlen, die
6.5 Proz. anziehen konnten. Kaliaftien lagen schwächer Am Lhemiemarkt konnten 3.D.- Farbenaktien im Verlaufe infolge besserer Beurteilung der Finanzpläne des Trustes ihren Verlust toieber aufholen. Der Kurs schwankte zwischen 297 und 298 Proz. Von Bankaklien zogen Darmstädter um 2 Proz. an; die übrigen Werte dieser Gruppe waren gedrückt Zuwer- afticn waren unverändert. Motorenwerke gut erholt Zellstoffccktien setzten ihre AufwärkSbewe- gung fort Bauaktien strebten weiter nach oben Heidelberg-Zement plus 2 Prozent. Holzmann plus 3,75 Proz Wayh & Frentag plus 4 Proz. Sonst ergaben sich keine nennenswerten Kursveränderungen. Das Renteng e sich äft war völlig umiatzlos; von ausländischen Renten konnten Ungarn etwas anziehen. Der Freiverkehr lag lustlo«. Benz 80 Prozent, Drown Boveri 120 Prozent, Grv- wag 60 Prozent. Entreprise 75 Prozent. Ufa 40 Prozent. Unterfranken 90,5 Prozent. 3m weiteren Verlaufe verkehrten die favorisierten Werte bei stillem Geschäft unter starken Schwankungen. Die Tendenz neigte zum Nachgeben Am Geldmarkt bestand Nachfrage für Tagesgeld. so daß sich der Satz auf 5 Prozent erhöhen dürfte. Monatsgelb ebenfalls gesucht bei 5.5 bis 7.25 Prozent Warenwechsel 5 Prozent, Bankakzepte 4.5 bis 4,62 Prozent. 3m Devisen - verkehr konnten sich die westlichen Frankenvaluten behaupten. Paris 177.50 gegen London, Brüsiel 177,75.
Devisenmarkt Berlin—Jrankfnrt a. M. Telegraphische Auszahlung. (Ohne Gewähr.)
Banknoten. (Ohne Gewähr.)
13 August.
14. August.
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
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Brief
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Lissabon
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Kanada. .
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Nruguan . .
1 4,185
1.185
4,195
Berlin, 13. August
(Seid
Brief
Amerikanische Rote» .....
Belgische Noten ........ Dänische Noten........
Englnche Noten........ Französische Noten ...... Holländische Noten......
Italienische Noten ...... Norwegische Noten......
$enh-d,;S.cR^r-’4100 Kronw Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Roten......
Spanische Roten.......
Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten.......
4,176 11,57
111,27
20,85
11,52
167,89 14,16 91,72
59.45
112,02 81,15 68,64
12,387 5.83
4,198 ii 'M 11,58 168,72 14,21 92,18 59,75
H3,58 81,5-. 63> 12,447 5.87
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 13. Aug. Die heutige Marktlage war auf allen Gebieten bei Beginn des offiziellen Verkehrs fest, nachdem vormittags ruhige Tendenz vorherrschte. Das 3nlandangebot bleibt andauernd klein. Weizen wie auch besonders Roggen sind für die Versorgung der Mühlen vollkommeil unzureichend zur Hand. 3m LieserungS- geschäft kam die Materialtnappheit für Weizen in Preissteigerungen bis 2 Mark zum Ausdruck. Am Roggenmarkt war die Erhöhung noch umfangreicher. Es loftcn einzelne Klagen über Druchergebnisse befestigte Wirkung aus. und zwar für spatere Sichten September annähernd 2 Mark fest Gerste hat für bessere Ware mäßiges Angebot desgleichen Hafer. Hilfsfutterstoffe zeigen immer noch keine Ansätze zur Belebung. Es notierten per 1000 Kilo Weizen, märt., 266 bis 270; Roggen, rnärk, 192 biS 198; Hafer, märt, (neu). 178 bis 190; Hafer, rnärk. (alt). 190 bis 198; Mais (loko Berlin) 176 bis 182; Raps 325 bis^30; per 100 Kilo: Weizenmehl 38,50 bis 40; Roggenmehl 27,25 bis 29: Weizenkleie 10,25 bis 10,50; Roggenkleie 11 bis 11,40, Viktoria- erbsen 33 bis 37; kleine Speiseerbsen 27 bis 31; Futtererbsen 20 bis 24; Peluschken 27 biS 28,50; Ackerbohnen 23 bis 26. Wicken 32 bis 35, Lupinen (blau) 15,50 bis 17,50; Lupinen (gelb) 20 bis 21.50; Rapskuchen 14,40 bis 14,60; Leinkuchen 18,90 bis 19,20; Trockenschnihel 10,80 bis 11.10; Soyaschrot 20.20 biS 20,30.
IST
NEU
GOKN


