Bad-Nauheim, den 13. April 1926
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Die Geburt eines kräftigen Stammhalters zeigen hocherfreut an Hermann Honig und Frau Tylla geb. Wadenpfuhl
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Beginn des Unterrichts am Montag, dem 19. er.
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Fron Käthe Gilbert
Lchneidermeisterin
Marburger Straße 75 III. 02616
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Honte letz' er Tag:
Der Pakt mit dem Tode
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Armes kleines Mädchen
Ab morgen bi« einschl. Sonntag der Harry-PloCJroßfllm: :: Der letzte Kampf :: Sechs abenteuerliche Akte — In der Hauptrolle ..Harry Piel“.
Fortsetzung und Schlußteil ans dem Film „Blvilen • Ferner
Maria Mlnzenti und Jack öylong-nüne in Der Mars im Todeshaus (In den Sternen steht es geschrieben).
Sechs Akte nach dem bekannten Roman der Astrologin Klsbeth Ebertin.
im
Lichtspielhaus, Bahnhofstraße
bleibt
:: :: Hanseaten :: :: nach dem bekannten Roman von Rudolf Herzog bis einschl. Sonntag auf dem Spielplan.
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Zu einer längeren Au^sprrche gab die Herstellung des Spielplatzes D.ranlafiung. Die Bor- sck.läge des Borstandes wurden gutgehsts-en, und es steht zu hoffen, das) der, Platz in wenigen Wochen hergestellt bzw. spielsähig tlt. Die B o r ■ stan ds - und Turnratswahl hatte Tol- acndes Ergebnis: Georg Kling 1. Sprecher, Karl Lang 1.Schriftführer, Georg Dreher Rechner, Rudolf Paul Oberturnwart. Robert Rautenberg 2. Sprecher, Rudolf Leisler Zeugwart, Heinrid) Dechert 2. Schriftführer, Ludwig Hebstreit Männerturnwart, Wilhelm Gerhard Jugend turnwart, Hugo Drasch Schülerturnwart, Wilhelm Mohr Tu.irwart für volkstümliches Turnen, Engelbert Bürd Fecht- wart, Georg Mayer Schwi'mwart. Otto G u t - fahr Wanderwart, Albert Slawihly Spiel- wart, Peter Ritsert Gegenrechner. Beisitzer wurden: Karl Seeg. Karl Huhke. Georg Hofmann, Ludwig M a l k o m e f i u s.
_ _ Der Verein ehemaliger 116er hielt am Samstagabend im Postkeller seine Jahreshauptversammlung ab. 9lad) kurzen Legrüßungs- morten berichtete der Vorsitzende ftun Moh r über das abgelausene Vereinsiahr. Hinsichtlich der Denkmalsangelegenheit hob er hervor, daß noch an die Opserwllligkeit der Mitglieder appelliert werden und jeder sein Scherflein beitragen müsse. Diese Angelegenheit wird auch die demnächstige Verbands- tagung beschäftigen. Der hiesige Stammverein hat, wie der Rechnungsabschluß ergab, keine Schulden, sondern verfügt über ein kleines Barvermögen. Der Verein bezahlt an die Hinterbliebenen der verstorbenen Kameraden ein Sterbegeld von 160 Mk. und unterstützt hilfsbedürftige Kameraden durch namhafte Beträge. Diese Leistungen wurden vollbracht, ohne daß besondere Beiträge erhoben wurden. Das Hauptbestreben des Vereins ist das Unterstützungswesen. Daß dies in weiten Streifen der ehemaligen Soldaten Anklang findet, beweist die ständige Zunahme der Mitgliederzahl, die gegenwärtig rund
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SUNUCHT GESELLSCHAFT ArG. Mannheim-Rheinau
jOem Hoden maxKl das Wader nichts
der wesserechten, behandel!, und sogar ein pudelnasser Regenschirm hinterllSt auf ihm seine Fleh, «en es ist für Sie em beruhigendes Gefühl, wenn Sie bei Sudel- und Scnneewetter wissen, daS Sie nicht gleich hinter Jedem Wassertropfen mitdem Putzlappen drelnlaufen müssen. Lobe-Beize dringt sofort in dos Holz em, nährt es, gib! Hochglanz und Ist tatsächlich wasserecht, daher auch na8 wischbar. Dabei ist sie sehr sparsam im Gebrauch. Ee rentiert sieh also, wann Sie bei Ihrem Händler ausdrücklich die Dose mit dem grünen Streifen und dem Raben verlangen. Das allem ist
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d/e wasserechte
— Die Handels- undGewerbebank beruft im heutigen Anzeigenteil ihre 67. ordentliche Generalversammlung auf Donnerstag, 22. April, em. Näheres in der Anzeige.
- Jugendgruppe der Deutschen DolksPartei. Man schreibt uns: Einen Lichtbildervortrag über die Lüneburger Heide mit Gesang- und Gedichtvorträgen veranstaltet die Jugendgruppe Giehrn der Deutschen Bollspariei am kommenden Freitag abri^s 8V« Uhr irn llniversitatsrestaurant. Die Mitglieder der Ge- famtpartei sind zu diesem Bortrag eingeladen.
•’ Die Verzinsung der staatlichen Wohnungsbau-Darlehen. Der beflJd)c Minister für Arbeit und Wirtschaft gibt bekannt: Die Daudarlehen. die zur Forderung der tm Jahre 1925 begonnenen Wohnungsbauten aus Landesmitteln gegeben wurden, sind bis zum 1 April 1 927 zinslos und von da an m t 2 vom Hundert wertbeständig zu verzinsen und durch Abzahlungen in fest bestimmter Hohe m t mindestens eins vom Hundert wertbeständig zu t Igen. Zins- und Tilgungsbetrage sind vom 1. April 1 92 7 an. erstmals am 1. Oktober 1 927, von da an halbjährlich zum 1. April und 1 Oktober, zu entrichten. Je nach Aenderung der wirtschaftlichen Lage bleibt dem Ministerium für Arbeit und Wirtschaft die Reusestfetzung der ns- und Tilgungssätze Vorbehalten.
— Personalien. Ernannt wurden: Stu- dienrat Wilhelm K l o o s an der Augustinerschule (Gymnasium und Oberrealschule) In Friedberg, zum Sludienrat an der Ludwigs-Oberrealschule zu Darmstadt, Fritz K o ch an der Höheren Bürgerschule <n Rimbach zum Studienrat an dem Woligang-Crnst-Cymnasium in Büi Ingen Heinrich Adam Schott an der Realschule in Oppenheim zum Studienrat an der Oberrealschule in Grünberg. In den Ruhestand verseht wurde der Lehrer an der Boltsschule in Echzell (Kreis Büdingen) Johann Phil. Barth auf sein Rachsuchen
" Schont die Bogelnester! Kaum haben die Bäume auszuschlagen begonnen und die Dögel die ersten Halme zmn Restbau zusammengetragen, da fangen die Jungen auch schon wieder an. die Büsch.' und Hecken zu durch-, suchen. Es ist also wieder an der Zeit, auf das Barbarische solchen Tuirs hinzuweifen. Wer nicht die Drohung mit Strafe bringt die Buben vom Restersuchen ab. Man muß verstehen, ihnen Ilnr zu machen, wie lieblos und verwerslich der Bogel- mord ist. Wenn das Kind weiß, daß die kleinen Sänger aussterben und eine Aufzucht im Käfig fast immer erfolglos ist. so läßt es eher vorn Suchen ab.
•• (Ein Betrüger dingsest gemacht. Dieser Tage wurde hier ein Schneidermeister aus Bad Lippsprlnge festgenommen, der versuchte, bei den hiesigen Tuchgroßhändlern Stoffe zu erschwindeln. Gleichartige Betrügereien hat der Mann m Kassel begangen. Außerdem wird er schon längere Zeit wegen Unterschlagung und Pfandverschleppung steckbrieflich gesucht.
*• Zwei schamlose Kerle verhaftet. Der heutige Polizeibericht teilt mit, daß vorgestern abend — wie wir gestern schon meldeten — in der Ostanlage ein durchreisender Mann wegen Vornahme unzüchtiger Handlungen und Erregung öffentlichen Aergernisses festge- no nmen wurde. Ferner meldet der Bericht die Festnahme deS Mannes, der in den letzten Wochen in mehreren Fällen Frauen und Mädchen im Philosophenwald in unsittlicher Weife
am Donnerstag, loiev Ebevaar ah hem 1R Olnril vermieien v. 1. Mai oem 1Ö. apru, ab Dn in nach hier em. 01601 Glehen mit Klein- Ter Berkaui ftnbet1 babn verb Miet- auf oem Otenener i vreis 30 Mk monatl. Wochenmarkt ab 9 I Nur fcbxifiL Angeb. Uhr morgens statt. u.3269Da.b.(5f?.2lnt.
Palast-Lichtspiele
Freitag, den 16. April« 5 und 8 Uhr:
Der packende Großfilm
vom Bau und Betrieb des Riesendampfers
Columbus
des Norddeutschen Lloyd Bremen
Aus dem Inhalt: Der schwimmende Palast und seine Geheimnisse. Ohne Steuermann über den Ozean. Windstaike Ist Mit 30000 Pferdekräften nach dem Wunderlande der Wolkenkratzer.
Der bekannte Vortragsredner Marine-Ing. a. D. und Dipl.- Ing. Knoke Hannover — wird zu diesem Filmwerk hochinter essante und humorvolle Begleitworte sprechen. Von der deutschen Presse mit Stolz und Genuz- tuung begrüßt, hat dieser Film seinen Siegeszun durch das ganze Vaterland angetreten.
Dieses hohe Lied deutschen Geistes und deutscher Anbeii wird uiisere frische Jugend begeistern und deutsche Frauen und Manner aller fände bis zum Ende in seinen Bann ziehen.
Film der Döring-Ftim-Werke Hannover.
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Näheres siehe auch Plakate. 3324a
sSnaerbund«» sind die Torbcrrthmflte tat Gange und die Ausschüsse rege an der Arbeit, um alle Einzelheiten so zu regeln, bat) ein bolU kvmmeneS Gelingen des Festes gefl^ert wirb und den Danges- und Bundesbrüdern, sowie allen, Festtcilnehrnern schöne T-age und Stunden zu bereiten. Als Zestplatz wurde eine große, schbn gelegene Wiele mit einer massiven, über 1000 Personen umfassenden Halle gegenüber des Bahnhofes zur
belästigte. Sr wurde in mehreren Fällen der Tat überführt und dem Gericht eingeliefert. Der Mensch ist wegen gleicher Delikte bereits vor- bestraft.
± Männerturnverein. Einen kräftigen Aufschwung des gesamten Drreinslrbens tonnte der 1. Sprecher gelegentlich der Hauptversammlung in seinem Jahresbericht- feststellen. Die große Zahl der D-rcinsveranstaltungen, be- sonders die Feier des 40jährigen Bestehe^ legten Zeugnis ab von dem Wollen und Können des Vereins. Di-s ging besonders auch aus dem ausführlichen Berichte des Oberturnwartes hervor, der darin einen Ueb-rblick gab über die erzielten Erfolge bei den turnerischen DeranstrU- hingen im Bezirk, Gau und Kreis. Es wurden im ganzen über 150 Siege errungen, darunter eine große Zahl erster und zweiter Siege Richt eingerechnet sind darin dir Siege der Spirlriege. die erfreulicherweise einen sehr guten Aufschwung genommen hat. Ebenso ist auch die <zechtriege emporgeblüht. Die Jugendabteilungen beiderlei Geschlechts erfreuen sich einer recht stattlichen Teilnehmerzahl: ebenso die Wanderungen und Turngänge. Dem Ausbau der Schwirnmabt^lung wurde ebensalls größt: Aufmer'samkett geschenkt.
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• EM der Kranke übet rn.baJ allerdings nick' ^? der Regel handel! Mandlge Lchlailoliglei! c verkürzte und wenig et- hmal auch ein obnsläch, chener, der den Ätanlen bauetnö lvachgelegen äü Wirklichkeit zeitweise gr- iber miedet ausgewacht ih che der Schlaflosigkeit sml n, die durch geistige 2r- ilet^uncti Ee inM er ßdjlafloligleit M W dem ZubellLchen ob; isncchme, Darmträghei fee ober Tee in späte! chrauch. störende Lichi> l 3n Physiologischer 2e> i. das) biS zum Sinitiit se 'blutleere deS Vehirnt lut flieht bekanntlich den :t Wenge zu, bie eS zu in be'onders sinnsSlliger er Verdauung der Fall, >em Gehirn entzogen, und efühl der Müdigkeit unb i Essen. Umgekehrt kann Gehirns mit Slut ein mstanbe kommen.
>r chronischen Lchlaflosig' ib geistige Hygiene not- schen Arbeit, Aahrungs- Gewöhnung an Ordnung n Aufstehen und Zubet tung des Schlafzimmers, xnben und ungewohnte her störenden Ge-.äusche, chtquellen, Durchwärmung limmeri in kalter 3aN* läge im Deiitst gen mit erhöhtem Lber- begünstigt, so jJ 6l,c* '/vorzuüehen. verkehrt Ausmeckamkeit dem Ew- ndem man
mn d-r SchlaklokiM.a«' AstZ UM ÄbsiM WSJ? Lima ange- 'euchtwa^n,. ,.^te ilm
notizen- *btr i“5/ (6nbe Don P°A^r, »gj monia:
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rt Lich, 13. April. In einer gemeinsamen Tagung für Lehrer und Pfarrer, die von der hessischen M i s s i o n s k on s e r e n z einberufen war und im hiesigen Gemeindesaal unter Leitung von Professor Werner-Friedberg statt- fand, sprachen Lehrer Debus-Ruppertsburg über „Sie Mission im Geographieunterricht" und Missionar Jttmann-Hersseld (früher in Kamerun) über „Die Schule in der Mission". Eine an die Borträge anschließende Aussprache war für die Zuhörer sehr lehrreich, da sie mannigfache Anregungen zur Derwertung des Gehörten im praktischen Unterricht bot. Die Tagung war leider nicht sehr stark besucht. Die hessische Misftons- tonferenz beabsichtigt, auch an anderen Orten Oberhessens ähnliche Tagungen zu veranstalten.
WSR. L i ch. 13. April. Am Sonntag brach im Distrikt ,Bessinger Loch" ein Waldbrand aus. Glücklicherweise wurde der Brand frühzeitig entdeckt, so daß es gelang, das Feuer einzudämmen und zu löschen. Etwa 1000 Quadratmeter Kiefernwald wurden zerstört.
s. Steinberg. 12. April. Heute abend fand im Saale der „Krone" ein Lichtbilder- Bortrag über das Wandern statt. Herr K o st o r z - Gießen sprach die Degleitworte. Dem Bortrag voran ging eine Ansprache des ersten Vorsitzenden des Lahnhöhebundes. Die beiden hiesigen Mandolinenvereine trugen durch Darbietung einiger Konzertstücke viel zur Stimmung bei. ,
v. Londorf. Zu dem im Juli d. I. statt- ftndenden DundeSfeste de s Lahntal-
Dersügung gestellt.
t. Reiskirchen, 12. April. Hier ereignete sich ein schwerer Unglücksfall. Ein 12jähriger Junge war mit seinem Vater auf die Wiese gefahren, um ausgeworfene Erde aus der Wiese zu schassen. Er wollte eine Kuh die Leine, die sich verschoben hatte, zurechUegen und wurde dabei von dem Vorderrad gesoßt. Roch ehe es der Vater bemerkte, war der Wogen mit dem Vorderrad über den jungen weg. gegangen. Er erlitt einen doppelten Schenkelbruch, außerdem ist ein Schulterknochen gebrochen. Der be. dauernswerte Junge wurde in die Klinik nach Gießen gebracht. Bis letzt sind innere Verletzungen noch nicht sestgestellt worden, unb so hofft man, ihn am Leben zu erhalten.
Strafkammer Gießen.
Wegen N o t z u ch t v e r s u ch s war ein wieder- holt wegen Sitllichkeitsverbrechens vorbestrafter Schriftsetzer aus Alsfeld vom Schöffengericht Gießen zu einem Jahr sechs Monaten Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt worden. Er ver. folgte Berufung, weil ihm die Strafe zu hoch war. Die Staatsanwaltschaft hatte ebenfalls Berufung eingelegt, um eine höhere Strafe zu erzielen. Das Urteil lautete auf 2 Jahre 6 Monate Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust. Die Verhandlung sand unter Ausschluß der Ocsfenllichkeit statt.
Gleichfalls hinter verschlossenen Türen wurde gegen einen Eisenbohnbeamlen aus Friedberg ver handelt, der vom Schöffengericht wegen Beihilfe zum Verstich der A b t r e i b u n g zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden war und Berufung eingelegt hatte. Trotz sehr hohen Verdachts wurde er mangels ausreichenden Beweises f r e i gesprochen.
Ebenso s r e i g e s p r o ch e n wurde ein Sträfling aus Butzbach, der in einer Eingabe einen Richter der Rechtsbeugung bezichtigt hatte. Die Strafkammer nahm zu seinen Gunsten an, daß er sich, wie er behauptete, der Tragweite seines Ausdrucks nicht bewußt und daß die flegelhafte Form der Eingabe seiner Unbildung und nickst einer Beleidigungsabflcht zuzuschreiben war.
Rundfunk-Programm
deS Frankfurter Tender-.
(Aus der .Radio-Umschau-.)
Donnerstag, 15. April:
4.30—5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Humoristische Potpourris. 5.45—6.10 Uhr: Die fiele» stunde: Aus den „Briefen aus der französischen Re» uolution“ von Rätif de la Bretonne. 6.15—6.45 Uhr: Uebertragung von Kastel. 6.45—7.15 Uhr: „Die Polizei in Deutsch-Ostafrika im Frieden und im Kriege", Bortrag von Oberstleutnant Götzinger- Darmstadt vom Verein für Kolonial- und Ausland» • deutschtum E. D. 7.15—7.45 Uhr: Italienischer Sprachunterricht. 8.15—10.15 Uhr: „Bal de Sotrse bei Ninon de Lenclos". Anschließend bis 12 Uhr: Uebertragung von Berlin: Tanzmusik der Berliner 1 I Funkkapelle. __________
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700 erreicht hat. Die Dorslandswahl ergab tm grv. ßen und ganzen die Wiederwahl der ausscheidenden Vorstandsmitglieder. Der Punkt „Verschiedenes" gab Veranlassung zu einer regen Ansprache, insbesondere auch über die Tätigkeit des G e s a m t d c r - bandes ehemaliger 116er Die diesjährige Frühjahrstagung des 116er Verbandes, dem der hiesige Verein als Stammoerein an- gegliedert ist, findet am 15. und 16. Mai in B a d- Nauheirn statt. Der dortige 116er Verein hat unter Leitung des Vorsitzenden Dr. Knie riem eine reichhaltige Tagesordnung ausgestellt.
•• D. H. C. Bei schönstem Wanderwetter unternahm der D. H. C. Gießen am Sonntag feine Aprilwanderung. Hinter Rieder-Weimar, bis wohin das Dampfroß Die 80 Teilnehmer brachte, setzte bald der Aufstieg ein und führte die Wanderer über einen Höhenrücken, von dem man bei klarer Luft prächtige Fernblicke genoß: so grüßten u. a. Frauenberg. Dünsberg, Hohensolms, die Gladenbacher und Hinterländer Berge mit dem turmbekrönten Rimberg. Selbst der ferne Kellerwald und Vogelsberg waren sichtbar. Bald nahm der Wald, in dem die Lärchen unb Birken sich mit jungfräulichem Grün geschmückt halten, die Wanderer auf und führte sie an zwei hübschen Ruheplätzen, Sophienblick und Runder Baum, vorbei nach der idyllisch im Tale gelegenen Dammühle zu einer Erholungspause. Der Weitermarscd ging wieder über eine aussichtsreiche Höhe mit schönen Blicken aus Marburg, vorbei an dem in stiller Einsamkeit gelegenen Dörfchen Wehrhausen nach dem reizend gelegenen Marbach, wo ausgiebig Kafseestation gemacht wurde. Auf von Touristen wenig begangenem Wege, der abwechslungsreiche Bilder der im ersten Blütenschmuck prangenden Musenstad^ bot, ging es über das die Stadl beherrschende Schloß nach Marburg, von wo aus die Heimkehr erfolgte.
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