Zreitag, 12. November 1926
Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheilen)
Nr. 266 Drittes Blatt
Aufwertungs-Rechtsfragen
Darlehen,
U 815
>.«175
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DevifenmarU Derlm—Frankfurt
Telegraphische Auszahlung.
einer Aufwertung von 25 Prozent gemäh § 63
Banknoten.
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8.3
würde darin in seinem Verhältnisse zum Kläger zu seinen Lasten eine zur Ausgleichung nötigende Unbilligkeit nicht erblickt werden können.
auf Mark lautenden, in Deutschland geschlossenen Versicherungen bei ausländischen Versicherungs-
0,815 0,795 0.775 0.885
0 77
„Nahrhaft" und „wohlschmeckend" sind Eigenschaften, die von einer guten Suppe verlangt wer- den. Gesellt sich ba<
schäften besitzen Maggis Suppenwürfel, die in großer Sortenauswahl im Handel find.
stellungsweise bei ....
Ideal der wirtschaftlichen Hausfrau. Diese Eigen-
'65.5
191.5
:57
186,25
hoben sollte kann er das als Sache seines freien Entschlusses nicht dem Beklagten entgegenhalten. Dem Beklagten ist die Abfindungshypothek dagegen bis auf ein Viertel des Goldwertes vom Eintragungstage entwertet. Hätte sich daneben durch die gleichzeitige Entwertung der Vorbelastung die Sicherheit der Hypothek des Beklagten verbessert, so
war. Im laufenden Jahr gingen die Umsätze bis Ende Oktober über die entsprechenden Ziffern von 1925 hinaus. Nach Ansicht der Verwaltung dürfte diese günstige Entwicklung voraussichtlich weiter on- halien. Die Gcsellschost glaubt, ein besseres Ergebnis als im Vorjahr erwarten zu können. Ueber die Höhe der zu erwartenden Dividende läßt sich im Augenblick allerdings noch nichts sogen da das Geschäfts- jafjr noch bis zum 31. Dezember läuft.
Dörleakune.
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• Peters-Llnion AG., Frankfurt a. Main. Die Gesellschaft nimmt dem „D. T."
Verzicht aus die Aufwertung durch längeres Still 1 rveigen. (Nachdruck verboten.)
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* Rütgerswerke A.-G. in Berlin. Die Umsätze des Unternehmens haben im laufenden Jahr eine weitere Steigerung erfahren, nachdem die Gesamtumsatzziffer des Jahres 1924 von 38,5 Mill. Reichsmark schon 1925 auf 49 Mill. Rm. gestiegen
3°/. Teurlchr ‘Jici65cn'tf„t 4% Deutsche 'Jietdiean leibt 5'/»o/B Deutsche 9uicb. an leibt 3“a Deutsche Ncichsmlcioe Xtu:i"d)e e?aryrumic:tanleibr <°/o ^reupifetoe Äonloln <°o Htsjcn
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Berliner HondclSaclellschakt Commerz and liriBat-yanf T arm st. und 'Jiaiionaloanl Dkurude Bank Demlchc BcrcrnSbank - .
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Sato Lemsch-Luremdurg .... l^tlsenkirchencr Beraiccrte . Harvener Bergbau . . . Ralirocrfe Aschersleben ... Kaliwerk TOcfttrcgeln .... Üaurabüttc .....
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172.25
zufolge bei einer holländischen Gruppe eine 7proz. Guldenanleihe auf, deren ausmachender Betrag von etwa 4 Millionen AM. : Schuldenkonsolidierung und zur Verstärkung der Betriebsmittel dienen soll. Ferner ist die Erhöhung des Aktienkapitals in Verbindung mit einer ausländischen Interes'ennahme geplant.
Fra: Hurter Börse.
Frankfurt, 12. Aov. Tendenz: Llnsicher und schwächer. — Große Lustlosigkeit kennzeichnete den heutigen Börsenverkehr, der mit einer weiteren Einengung des Geschäftes verbunden war. Die Beteiligung ausländischer ’ Kreise am Börsengeschäft hat sich stark vermindert, und bei dem Mangel an jeglicher Anregung war die Tendenz nach unten gerichtet. Die Baissespekulation versuchte m.tRücksicht auf den bevorstehenden. Medio einen neuen
Eine Reichsgerichteentjcheidung vom 2. 3uni 1926, in der die Frage dcs V e r z i cfj tte s auf Jne Aufwertung von Grundstückskaufgeld '"folge zwei Jahre langen Stillschweigens nach Empfang de^ Preises behandelt wird, spielt in der Au wertungs- rechlsprechung eine bede..t,ame Rolle. Der Ero asjer dcr Klägerinnen halte der Stadtgemeinde E s sen mchrere^Grundstucke (nach Abzug der Hypotheken) für 295 825 Mk. verkauft. Nach dem Angebot sollte der Kaufpreis vom 1. April 1922 an den, afi diesem Tage auch die Uebergabe des Grund- stücks erfolgen. Der Kaufpreis wurde am 7 August 1 9 2 2 bezahlt. Erst 2 Jahr e s p a t e r erhoben die Klägerinnen Anspruch au Ersatz des Wertunterschiedes. der durch die vom 1. 2lpril bis zum 7 August 1922 verdatete Zahlung eingetrcten San Sie verlangen 2514 Goldmark Die Beklagte macht einmal Verschulden des Erblassers der Klage- rinnen geltend, da er die verspätete Zahlung durch die verspätete Löschung der Hypothek verichuldet habe außerdem aber Hube er durch das lange Stillschweigen auf jede Auswertung des Kaufpreises verzichtet. Landgericht Essen und Oberlandes- | geeicht Hamm sind den Klägerinnen beigetreten und haben die Beklagte z u r A u f w e r t u n g verurteilt. Ebenso hat das Reichsgericht entschieden und in seinen Entjcheidungsgründen hierzu folgendes ausgeführt: Im Einklang mit der Rechtsprechung dcs Reichsgerichts hat das Oberlandesgericht dargelegt, daß von einem Verzicht bei der Leistung der Zahlung nicht die Rede' lein könne, wenn der Erblasser der Klägerinnen an ein Recht zur Aufwertung nicht gedacht habe. Dasselbe müsse gelten, wenn er mangels Anerkennung eines Aus. wertungsanspruchs in der Rechtsprechung sich für verpflichtet gehalten hat, die geringe Leistung anzunehmen. Aber auch in dem zweijährigen Stillschweigen i st ein Verzicht n ich t z u erblicken. Es ist zwar zutreffend, daß die Auf- Wertung in der Rechtsprechung des Reichsgerichts im Lause des Lahres 1923 grundsätzlich anerkannt ist. Im einzelnen (Maß, Rückwirkung behaltlose Annahme) ist jedoch erst in h™ , 1924 und 1925 eine Klärung herbeiqesuhrt worden. Der Anspruch war daher ein zweifelhafter. Es ist auch kein Anhalt dafür gegeben, daß die Klägerinnen oder ihr im Sommer 19'24 gestorbener Erblasser vor Erhebung der Klage sichere Kenntnis von dem Bestehen des Aufwertungsanspruchs und seiner Höhe gehabt haben. — Auch die Schuld des Erblassers an der Verzögerung der Zahlung würde grundsätzlich nichts an dem Aufwertungsanspruch andern: denn die Leistung der Beklagten blieb immer eine bloße Teilleistung.
feamburg Srntnla Pakei. . I Woibbculieber Vlono . . | itberamdebt Werkt Albin ■ ■ Zementwerk Heidelberg . . Pbilipv HoUmunn ...
Anglo-Cont.-Guano - ... Cbcmische Mäher Alimin . .
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Holzverkohlung Nntgcrswerke Scheibeanstalt . .
Alla ElektrunätS-Gelellschakt Bergmann Mainkrastwertt ...... Schlickert .......
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Daimler Motoren. .....
Hehligtnstaebt .....
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ffranfTuner Slrntatnren . . Konservenfabrik Braun . .
Metallgtiell-ebaft Frankfurt - Pet. Union A.-G. .... Schuh'abrik Herz ....
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Zellstoff rSakddok .....
Zuckerfabrik Rrantentbal . .
Zuckerfabrik Waahäufet • . -
Vorstoß. Das herauskommende Material war nicht bedeutend, genügte jedoch, um bei der geringen Aufnahmelust der Börse die Kurse herabzudrücken Dies kam besondere- wieder am Farben markte zum Ausdruck, wo 2.G. Farben starken S^"ankungen unterwcr en waren. Der Kurs schwanke zwischen 354 bis 350 bis 352.5. Die unfu ere Haltung der vermin- aktien dürste zum Teil auch auf die borsentechisch- spelula.ive Belastung des Marktes zuruck- zu ühren sein. Am Montan markte waren Rheinische Braunkohlen stark angeboten und büßten 6 Proz. ein. Buderus minus 1,5 Prvz., Gelsenkirchen minus 2 Prcz.. Harpener menufl 2,75, Mannesmann minus 1,4, Aheinstahc m nuS 2. Aiebeck minus 1,7, Stahloere.n minus 1 Proz. Höher wurden Klöckner. Phönir gut geh ulten. Kaliaktien waren stärker abgeschwächt und fioben bis zu 4 Proz. nach. Von Ebemie- । papieren setzten Scheideanstalt die B.Iierung auf 185 Proz. (plus 1 Prvz.) fort. Holzverkohlung und Goldschmidt je minus 1 Proz. E.ne Ausnahmestellung nahmen Elektroaktien ein, öle z. T. gut gehalten waren. Lahmeher wurden erkl. Dividenden gehandelt und stellten 'ich auf 144,25 (152,5 am Vortage): rückgängig waren Dchuckert und Siemens, die 151 (154,5) beziehungsweise 201,25 (202) Pro;, notierten. Bankaktien gaben durchweg etwa 2 Pro;, nach. Darmstädter 259 (261) Pro;.. Commerz 192 Prozent (191), Dresdner 163 (164,75). Metallbau! 172 (175.25). Reichsbank waren gebessert. 165 5 (163,5). Die Kassawerte lagen uneinheitlich. Von Baustoffaktien waren Zement Heidelberg be'estigt. ebenso Holzmann (plus 1,5 Prozent). Oelaktien waren dagegen niedriger. Zucke r aktien erholt. Für deutsche Anleihen zeigte sich etwas mehr Interesse. doch tonnten Kriegsanleihe davon nichts profitieren. Ausländische Renten nach gebend. 3m
I weiteren Verlause zeigte sich der Marit widerstandsfähig. Unter Bevorzugung einiger o;e;tal- toerte konnte sich eine festere Haltung durchsetzen.
3 G. Farben fliegen bis auf 359 Prozent. Am Geldmarkt hält die Flüssigkeit an. Lagesgeld 3 bis 3.5 Prozent, Monatsgel) 5 bis 6 Prozeß. 3m Devisenverkehr setzten sich die Abschwächungen des Lirekurses fort. Mailand gab gegen London auf 118,75 nach. Paris behauptet mit 150,50. London gegen Kabel etwas befestigt 4,85. Äe Reichsmark lag gegen Kabel unverändert 4,2115.
Berliner Börse.
Berlin, 12. Rov. Die Börse eröffnete bei I allgemein nur unbedeutenden Kursveränderung^r. Das Geschäft hat weiter ganz erheblich nachgelassen, da von den kürzlichen Rückschlägen eine wesentliche Unsicherheit zurückgeblieben ist. Ferner wirkte der bevorstehende Medio-Term.n hemmend ein. Das Publikum und die Spekulation verhielten sich daher abwartend. Die Folge davon war. daß größere Kursbewe gun-
I gen nicht zustandekamen. Aus dem Wirt- I schaftsleben lagen wieder verschiedene anregende
Meldungen vor, u. a. über die günstige Be- I schäftigung der Vereinigten Etahlwerle, jedoch konnten die Rachrichten einen größeren Einfluß
I nicht gewinnen. Die Lage am Geldmar 11 I ist weiterhin außerordentlich flüssig. Tagesgeld
war zu 31/» bis 5'/-» Prozent kaum untetjubringen. Monatsgeld war zu 53/t bis 63/< Prozent, allerdings in geringerem Umfange, angeboten, 3m internationalen Devisenverkehr konnte “ I sich London gegen Kabel auf 4,8510 erholen. - Die Reichsmark lag gegen Reuyork kaum ver
ändert mit 4,2110. Paris gegen London leicht - erholt, 147,12. Mailand-London fast unverändert 117,75.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt o. M.. 12. Rov. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 30; Roggen, inländ., 24,50 bis 24,75; Sommergerste für Brauzwecke 24’ bis 26,50; Hafer, inländ., 20 bis 20,25; Mais (gelb) 19,75 bis 20; Weizenmehl, inländ., Spezial 0 42,25 bis 42,75; Roggenmehl 35,50 bis 36,50; Weizen- und Roggenkleie 11,25. Tendenz: Ruhig.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 11. Rov. Der Produktenhandel behält auch heute wiederum eine unveränderte schwache Tendenz bei. Das mattere Ausland gab wohl wenig den Ausschlag, vielmehr sind die vorsichtige Tlnternehmungslust und das sehr schlechte Mehlgeschäft im Augenblick wohl die einzigen tendenzbildenden Momente. Effektives Brotgetreide lag bei Eröffnung im Preise etwa 50 Pfennige unter letztem Stand, während im Lieferungshandel sogar Rückgänge für Weizen bis 1,50 Mark, für Roggen bis 2 Mark herauskam. Hier zeigt sich aus dem 3nland etwas mehr Angebot, das in den 5cr?erur.gen billiger gehalten ist, doch liegen die Gebote der Mühlen, die in der Vorwoche noch ziemlich kräftig kauften, weit unter den ermäßigten Forderungen. Gerste wie auch Hafer in gutem 3nlandsmaterial vermehrt offeriert und gleichfalls schwächer. Sonstige Futterstoffe folgen der Allgemeintendenz. Es notierten (1000 Kilogramm): Weizen, mär-
die nicht aufzuwerten find.
(Nachdruck verboten.)
tz 66 des Aufwertungsgesetzes bestimmt u. a., daß alle Ansprüche aus Darlehen, die sich gegen Unternehmen richten, die der Geldbeschaffung und Darleihung von Geld dienen (Banken ufw.), unbeschadet anderweiter Vereinbarungen nicht ausgewertet zu werden brauchen, es sei denn, daß eine wertbeständige Anlage des Geldes vereinbart ist Em solcher Fall ist jetzt erstmalig durch das Reichsgericht entschieden worden. Die Stadtgenieinde T c t e r o w in Mecklenburg legte am 1. Juli 1919 bei der Girozentrale in Hannover, einer öffentlichen Bankanstalt, einen Betrag von 200 000 Mark auf Sonderkonto zu einem Zinssatz von Prozent auf zehn Jahre fest an. Der Betrag bestand aus verschiedenen Guthaben, die gelöscht und in ein Darlehen umgewandclt wurden. Als die Girozentrale den Betrag im September 1923 in Papiermark zurückzahlte behielt die Stadt Teterow sich die Geltendmachung des Aufwertungsanspruchs vor. 2m Mai 1923 erhob sie die gegenwärtige Klage, in der sie Aufwertung des Betrages aus 14 300 Reichsmark verlangte. Nachdem das Landgericht Hannover auf Abweisung der Klage erkannt hatte, hat die Klägerin im Einverständnis mit der Beklagten unter Ui gehung des Oberlandesgerichts (feile Sprungrevision beim i Reichsgericht eingelegt. Die Revision ist jedoch I ohne (Erfolg geblieben. Das Reichsgericht hat durch Urteil vom 7. Oktober 1926 die Vorentscheidung gebilligt. Aus den reichsgerichtlichen Entscheidungsgründen hierzu: Die Betlagte ist unstreitig ein Unternehmen, dessen Geschäftsbetrieb der Anschaffung und Darleihung von Geld dient. Nach § 66 Abs. '1 des Aufwcrtungsgesetzes vom 16. Juli 1925 werden Darlehens ansprüche gegen ein solches Unternehmen ohne Rücksicht darauf, ob sie durch Hypothek gesichert sind, unbeschadet anderweitiger Vereinbarungen nicht aufgewertet, sofern , nicht etwa der Schuldner das Geld vereinbarungs-
rrung. vor- qemäf\ in wertbeständigen oder aufgewerteten Verden Jahren | mögensgegenftanden anzulegen hat. Alle die Ausnahmen des § 66 Auswertungsgesetzes treffen hier aber nicht zu. Ob die Hingabe des Darlehens für die Klägerin eine Dermögensanlage bedeutete, ist belanglos. Denn nicht auf den von der Klägerin bei der Darlehnsgewährung verfolgten Zweck, sondern auf die Verwendung des Geldes für den Geschäftsbetrieb der Beklagten kommt es an. Mas die Klägerin sonst noch vorbringt ist schon bei der Entstehung des Aufwertungsgesetzes Gegenstand der Beratung gewesen. Die Anträge der Abgeordneten Dr. Scheiter, Dr. Best und Keil und Genossen, - , I welche die Aufwertung der Darlehensansprüche
Si)POtl?eliCHaiiftDeriling UUÖ gegej-, Banken verlangten, insbesondere, wenn die
tRorranarechte der Abfindunos- Schuldner um die Darlehen nachgesucht hatten, rour- “ den abgelehnt oder fallen gelassen. Trotz der Be-
yypvtye«. denken gegen einen zu weitgehenden Schutz ocr
(Nachdruck verboten.) Banken vermochte sie im Plenum keine Mehrheit
, riJ. ... ,, x zu finden. Danach ist über den Zweck des Gesetzes
Das Reichsgericht hatte sich unlängst mit der unfa bie g)icjnung bcs Gesetzgebers kein Zweifel und
sehr interessanten Frage zu bescyaftigen, ob die Ge° für ejne einschränkende Auslegung des § 66 Abs. 1 Währung einer Dor ranghypothek t n Pa ° Aufwertungsgesetzes kein Raum.
piermark die Derpflrchtung begründet, auch der 1 ...
neuen R e i ch « m a r k h y p o t h e k den Vorrang Ausländer
zu gewähren. Das Landgericht Berlin verurteilte « niifmortMtirrtS-Schlllbner.. den Beklagten gemäß dem Antrag des Klagers, tttS 2!UTU)erillTig5
einer Hypothek von 120 000 Reichsmark mit einer Bach einem Reichsgerichtsurteil können sich Verzinsung bis zu 15 Prozent jährlich den Dor- Ausländer ebenso wie 3nländer auf die Aufrang zu bewilligen, sofern gleichzeitig die Löschung Wertungsbestimmungen berufen. Das Reichs- dcr'vorher im Jahre 1920 an gleicher Stelle ringe- gericht steht aus dem Standpunkt, daß das tragenen Hypothek von 500 000 Mk. erfolge. Auf die Gegenteil im Aufwertungs Gesetz besonders hatte Berufung des Vellagten erkannte das Kammer- dum Ausdruck gebracht werden müssen. Ein Ausgericht 311 Berlin auf Abweisung der Klage, länber, der einem Inländer ein Papiermark- Ebenso hat das Reichsgericht entschieden und Darlehen schuldet, ist beispielsweise also nur zu die Revision des Klägers zurückgewiesen. Die einer Aufwertung von 25 Prozent gemäß § 63 reichsgerichtlichen Entscheidungsgründe hierzu ent- t>e8 Aufwertungsgesehes verpflichtet. Auch die halten folgende Ausführungen von Belang: Die auf Mark lautenden, in Deutschland geschlossenen zwischen den Parteien getroffene vertragliche Be- Versicherungen bei ausländischen Versicherungs- ftimmung über die Vorrangseinräumung läßt an gesellschaften unterliegen dem Aufwertungsgeseh. sich eine mehrfache Deutung ?u. Sie kann sowohl Der Grund für diese Auffassung ist in der Tat- im Sinne des Beklagten dahin verstanden werden, suche zu suchen, daß Versicherungs-Anternehmun- daß sie durch einmalige Bewilligung des Vor- gen, die im 3nlanö durch Vertreter usw. das rangs für insgesamt 500 000 Mk. endgültig erfüllt Versicherungsgefchäck betreiben, der Kontrolle des sein sollte, wie auch dahin, daß der Beklagte die Reichsaussichtsamtes für Privatverficherungen dauernde Erhaltung einer vorhergehenden Be- unterstehen. Auf die von ihnen geschloffenen laftung von dieser Höhe zu gestatten habe. Das Be- Versicherungsverträge ist daher deutsches Recht rufungsgericht ist in der Auslegung des Willens der I anzuwenden.
Vertragsschließenden der Auffassung des Beklagten ------ ,
beigetreten, daß er seiner pertragspflicht durch die . r
einmalige Einräumung des Vorrangs genügt habe. Diese Auslegung ist möglich und laßt einen
Rechtsoerstoß nicht er ennen. Der Vergleich mit dem . D ie amtliche ® ^0^anbcl 8 Verkauf von Bauland ist nicht zutreffend. Im gegen- i nd e xz iff e r. Die ^uf den SEag des märtigen Falle handelt es sich nicht um reines 10. JoDember berechnete GroßhanLelsind<xzifser Grundstückskaufgeld, sondern um Abfindung des Be- des Statistischen Reichsamtes ist gegenüber dem klagten für einen Gesellschaftsanteil. Aber auch 3. Rovember um 1,1 v. auf ’
außerhalb des Vertrags kann der Anspruch des Don den Hauptgruppen haben die Agrarerzeug Klägers aus allgemeiner Aufwertungspflicht des Be- ms e bei gestiegenen ÜQ^
klagten (§ 62k Aufwertungsgesetzes, § 242 BGB.) auf 138,5 und die Hndustriestoffe leicht auf nicht begründet werden Der Kläger hat die ihm vertragsmäßig zuftehende Vorrangseinräumung be- | kommen; der aus der Entwertung der erftstelligen j Hypothek folgende Gewinn ist dem Kläger ohne I Nachteil zu gestossen. Soweit er der Reichsversicherungsanstalt gegenüber vvn der gesetzlichen Be- | grenzung seiner hier in Frage kommenden dinglichen Aufwertungspflicht keinen vollen Gebrauch gemacht
kifcher, 277 bis 280; Roggen, märkischer, 226 bis 231, Sommeimerste 220 bis 258; Wrnter- gerfte 195 bis 20Ö; Hafer, märkischer, 187 bis 198; Mais, loco Berlin, 201 bis 203; (100 Kilogramm): Weizenmehl 36 bis 39; Roggenmehl 32,50 bis 34,25_____________________________________
Gejchantiches.
Atcinfrurt a-M-
Berlin
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11. II 12 II
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10 Novbr.
11 Novbr.
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Amtliche Notierung
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168,70
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Budapest. .
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21.525
21,575
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Amerikanische Note, .....
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Belgische Noten . ......
58.47
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111.67
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Englilchc Noten. .......
20.357
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Französische Noten ......
13.62
13.68
polländische Noten......
167.92
168.76
Italienische Noten ......
17 48
17,76
Norwegische Noten.....
104.99
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Dcutsch-Oesterr, a 100 Kronen
59.15
59.45
Rumänische Noten ......
2.315
2,355
Schwedische Noten .....
111.97
112.53
Schwerer Noten......
80.90
81.30
Spanische Noten.......
63.41
63,72
Tschechoslowakische Noten . .
12,432
12,492
Ungarische Noten . . ...
5.868
5.908


