Nr. 290 viertes Matt Siehener Anzeiger (Geuecal-AnzeiM ,m Vberheffelij Samstag, U. Lezember 1926
Wirtschaft.
Börje und Geldmarkt.
Sos laulcnde ‘Talenberjabr geht seinem Ende ; :fgegen, und mit ihm ansche.nend das nach > :~nafe(anyet Hausse so scharf herausgesetzte (Niveau der Terminakl.enkursc. Denn sich die Situation an der Börse weiter so entwichest, late dies in ? :n letzten Lagen bet Fall war, dann bilrff; lediglich die Daissepartei eine Weih- nachtSfrei haben Der Äreid der Unternehm men, deren Aktien bisher durchaus n.cht zu den i.nbeachte'en Papieren gehörten und die in . euerer Zeit mit Danicrungsbedürfn.ssen hervor- :,-ctcn, hat sich erheblich erweitert Lind damit c;ne unverkennbare Verstimmung hervorgecusen. Mit einem ganzen Straub von Kapital- Zusammenlegungen beglüdte allein die Maschinen- und Daggonbauindu- strie die Wtienbesitzer. Bei weiteren Gesellschaften schein! die Entwicklung gleichfalls hierauf h-inzusteuern. Die verschiedenen Kursstürze der LerichtSwöche dürften diese Vermutung rechtfertigen. Sv hat der Kurs der Ufa, deren Aktien im Freiverkehr der Berliner Börse eine bedeutende Rolle spielen, einen Stand von etwa 37 Proz. erreicht. Wenn man sich den Zukunfts- Hoffnungen der Verwaltung nicht anschlieht, wird man eine außerordentlich schwierige Lage der U f a durch die zu sehr angewachsenen Produktionskosten feststellen müssen. Eine durchgreifende Reorganisation ist jetzt nicht mehr zu umgehen. Wenig günstig lauten auch die über Daimler bekanntgewordenen Nachrichten Sofern es zu- trifft, dah die Daimler-Benz A. G. einen Schuldensaldo von 26 Mlll. Mark hat, dann werden die Hinweise' auf den günstigen Auftragsbestand kaum eine Beruhigung auslösen können. Die Ge- samtschulden sollen bei Daimler 40 Mil. Mark betragen. denen Debitoren in Höhe von 14 Mill. Mark gegenüberstehen. GS ist nun bezeichnend für die gespannte Stimmung an der Berliner Börse, daß die Erörterungen über den Status von Daimler einen Kurseinbruch in den Aktien der Gesellschaften herbeiführten, der die gesamte Börse zeitweise recht ungünstig beeinflußte. Tin weiterer Kurssturz war einige Tage vorher in Canada Shares festzustellen, der ebenfalls bk Allgemeintendenz nachhaltig beeinträchtigte. Diese beiden Bewegungen standen bei den mehrfachen Boissevorstöben, die diesmal von Erfolg begleitet waren, an der Spitze Die eingangs hervorgehobenen verschiedenen Einzelerscheinungen trugen wesentlich dazu bei, daß die Kontermine Morgenlust witterte. Durch die Blankoabgaben und nachfolgende Deckungskäufe schaukelte die Tendenz der Terminkurse des Aktienmarktes ständig hin unb her, wobei das Beachtenswerteste ist, dah sich das Publikum fast restlos abwartend verhält, also auch keine Verkäufe tätigt. Nur die Spekulation nahm einige Operationen vor, die zum Teil allerdings nicht immer freiwillig gewesen sein bürften. So bewirkte bie Kürzung der Reportkredite durch die DiScontv-Gesellschast das Austauchen des Gespenstes einer allgemeinen Repordgeldkontingen- rierung, das vorübergehend umfangreiche Posi- tionSabgabcn auslöste. Durch daS Einspringen cine3 PrivatbankhauseS ist die Lucke rn den Reportgeldern zwar aufgefüllt worden, eine sichtliche Spannung aber zurückgeblieben.
Diese Spannung ist durch die Entwicklung der Gel d Marktverhältnisse nach dem Rovember-Ummo noch verschärst worden. Die Sätze für Tagesgeld, die in den letzten Monaten immer sehr rasch nach dem Ultimo wieder her- untergingen. besinden sich jetzt noch auf der Höhe von 6 bis 7'/, Proz. Die Prolongat on, die bevor- steht, wird 8 bis 8'/r Proz. p. a. kosten, ein Sah, der seit langer Zeit nicht angelegt werden mußte. 3n diesem Zusammenhang durste übrigens interessieren, baß bie bebeutenbe Unterbewertung des Bez' gsrechtes der Hansa-Dampsschiffahrtsgesell- schast auf Angebote von Dezugsrechten zurückzuführen ist, die an lombardierten Wertpapieren hängen. Die jetzt festzustellende Anspannung des offenen Geldmarktes dürfte wohl nicht mir auf den größeren Iahresendbedarf, sondern auch auf die Solawechsel-Submission der Völddiskontbank zurückzuführen fein, bie zusammen Angebote von 72,6 Mill. Mark angenommen hat.
Süddeutscher Produktenmarkt.
swb. Das Geschäft bewegte sich in dieser Woche in sehr engen Grenzen. Die Meldungen auS den Weizen exportierenden Ländern boten zu lebhafteren Umsätzen keine Veranlassung unb man glaubt infolge bet weiterhin günstigen Ernteschätzungen aus Argentinien unb Australien allgemein an ein weiteres Zurückgehen bet Preise. Die Umsahtätigkeit an ben deutschen Märkten blieb äußerst gering, und auch der süddeutsche Produktenmarkt blieb ohne jegliche Anregung. Es wurde verlangt für ausländischen Weizen 31.25 bis 33.25, ausl. Roggen 26.50 bis 26.75. Auch inländisches Brotgetreide bröckelte im Preise ab, trotzdem bas Angebot nach wie vor nicht bringend ist. Man nannte deutschen Weizen mit 30.25 bis 30.50, süddeutsche Qualitäten waren zu 30 angeboten. 3nL Roggen 25.25 bis 25.50, pfälz. Roggen 25.50 bis 25.75, während rheinische Ware etwas billiger war. Das Geschäft inn Gerste unb Hafer war ruhig bei ziemlich uTWeränberten Preisen. Braugerste 26.25 bis 29. Futtergerste 21 bis 22, inlänb. Hafer 18.75 bis 19.50, auslänb. 20 bis 23.25. Das Mehlgeschäft ist weiter schleppend: bie Mühlen- forberungen für Dezember bewegten sich zu 41.25 bis 41.50. 3anuar-Februar-März-Lie,crui.g <0.75 bis 41. Roggenmehl, je nach Ausmahlung. 34.50 bis 37. Futtermittel lagen ebenfalls unverändert bei mäßigen Umsätzen. Fest und gesucht sind lediglich Kleie (fein) wofür 11.50 bezahlt wurden. Grobkleie 12.25 bis 12.50, Weizenfuttermehl 14.50, Weizennachmehl 22.75 bis 23. Oel- kuchen unverändert, Rapskuchen 17, Erdnuß- suchen 21. Ausländ. Biertreber 16.50 bis 16.75. Malzkeime 15 bis 16.
• Metollgesellschaft — Metallbank — Deutsche Gold- und S i l b e r s ch e i d e . a n ft o I L In den gestrigen Sitzungen der Aufsichtsräte der Mewllgesellschast, Metallbank und der Deutsä)en Gold- und Silberscheideanstalt wurde beschlossen, Dividende von 10 Prozent jür die Metallgesellschaft und von je 8 Prozent für die Scheide- anstalt und die Metallbank vorzuschlagen. Die .'inupiuerfammlungen werden am 7. Januar statt- jinben. Die Hauptversammlung der Metallbank
wird auch über eine Erhöhung des Stammkapitals von 25 600 000 Reichsmark auf 36 000 000 Reichsmark zu beschließen haben.
* Verein für chemische Industrie A.-G., Frankfurt a. M. Die Gesellschaft kündigt zum 31. d. M. die durch Hauptoersammlungsbeschluß vom 28. Dezember 1920 gratis ausgegebenen 10 000 ttzenußscheine und will die Inhaber durch Barabfindung, und zwar 8,50 Reichsmark pro Stück, durch Hauptversammlungsbeschluß entschädigen lafien. Wie sie mitteilt, ist der Geschäfi-'gang 1926 bis jetzt zufriedenstellend gewesen, so daß mit einer angemessenen Dividende gerechnet werden kann. Für das Ge schästsjahr 1925 wurde bekanntlich eine Dividende von 5 Prozent verteilt.
Torientert?.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M, Telegraphische Auszahlung.
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Berlin
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Berliner Handelsgesellschaft.
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Cammer;- und Privat Bank Talmst. und Naiionalbank .
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Tcutichc Bank.........
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DiSlonlo b.ommanbit ...
165.25
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165
Dresdner Bank........
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154
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155
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167
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—
Mitteldeutsche Crrdilbank . .
111.5
—
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Bochumer Guß........
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103,25
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—
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—
—
—
Deutsch Luxemburg......
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163.25
H.6.75
Gelsenkirchener Bergwerke. .
163.5
167,25
164.9
167.62
Harpencr Bergbau......
flaltwcrkc AscherSleben....
177.6
—
176,25
177.5
135.12
—
137
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flaliwerk Westeregeln.....
143
—
145.5
145.12
VaurahüUc ...........
72
—
73
73
Mannesmann....... .
181.25
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Cberbcbarf...........
128
128,75
127,62 H6
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Phönix Bergbau.......
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120.9
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121.25
Rheinische Braunkohlen . . .
230
—
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229,75
Nhcinstahl...........
184.5
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Niebeck Montan........
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—
TelluS Bergbau - ......
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—
—
Bereinigte Stahlwerke....
136
—
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Hamburg.Amerika Paket. . .
Norddeutscher Llovo . ...
162
163.75
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164.12
158
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159,75
Cheramische Werke Albin . .
95.25
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122 75
124
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153.5
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—
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—
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Cchetd^ansialt.........
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—
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153.75
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Bergmann ..........
149
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Elektr. Lieferungen......
Licht und flrast........
Mainkraftwerke........
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—
144
150,25
—
151
112
112
Schuckert............
153
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76
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—
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—
—
—
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141
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*
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10i,5
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—
Zuckerfabrik Waghäusel . . .
125
—
123
10. Dczbr.
11 Dezbr.
Amtliche Noti rung
Amtliche Notierung
ffldb
'Brief
>«eld
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Amll.-:)ioii
167.94
168,36
167.82
168.24
Buen-Airc^.
1.715
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1.718
Bris.-llntw
58.42
58,56
58,415
58.515
Christiania
106.14
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111,89
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111,84
112,12
Stockholm
112.22
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Helsingsor-
10,567
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10.559
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18.25
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London. . .
:0.368
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Schwei; . .
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Japan . . .
2.061
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59,232
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Prag - . -
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Athen. . .
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20.899
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Banknoten.
Berlin. 10 Dezbr
Geld
Brie'
-lmrrikanilche Noten .....
Belgische Noten .......
Tönilche Noten .......
Englische Noten........
stran;osische flöten......
-volländifche Noten......
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Norlvegikche Noten.....
Deutsch Ccftcrr .ilOOfirontn Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schmetter Noten.......
Svanische Noten.......
Tschcchoilowakische Noten . . Ungarische Noten......
4.189
58.39
111.61 :0,31
16.505 167.60
18 17
106.00
59.10
2.06 111.97
81.00 63.54 12.415
5.845
4,209 58.69
112,18
'0.11 16.585 168.44
18.27 106.41
59.40
2.10 112.53
51.4(1
63.86 12,475
1.885
Frankfurter Börse.
Frankfurt. 11. Dez. Tendenz: Uneinheitlich. — Der Wochenschlutz brachte keine einheitliche Tendenz, da einerseits neue Meinungskäufe vorgenommen wurden, andererseits aber auch neue Realisationen sich einstellten. Bankaktien zum Teil erneut abgeschwächt. Commerz und Dresdner ie minus 1 Prozent. Montanwerte uneinheitlich. Deutsch - Lux minus 0,5 Prozent. Gelsenkirchen plus 025 Prozent. Auch Schiffahrtsaktien unregelmäßig. Von Chemiewerten setzten 3. G. Farben wieder um 2.5 Prozent schwächer ein. Die Werte des Wetallbankkonzerns waren weiter gedrückt. Scheideanstast minus 1 Prozent. Elektroaktien lagen freundlicher. Schuckert plus 0.5 Prozent Autoaktien gut behauptet. Heimi fche An-
Rätsel-Ecke.
Silbenrätsel.
Aus den 35 Silben:
an — ar — ce — di — do — gi — gte — tag —
tu — tu — la — la — na — nal — ne — net —
neu — nue — nun — o — re — test — ri —
rief, — spe — te — ti — ti — to — ul — ns —
US — wa — wert — zo
find zwoli Wörter mit folgender Bedeutung zu bilden: 1. halbseidenes Gewebe, 2.' Llpfclart; 3. Ur- scbrift; 4. seines Gebäck: 5. sranwsischer Roman- id)riftfteUer; 6 ungarischer Weinort. 7. männlicher Personenname: 8. Farbenabstusung: 0. Bad in Schlesien. 10. gerichtliches Sicherungsmittel: 11. Insel vor der Elbmündung; 12. päpstlicher Gesandter. — Richtig gebildet, ergeben die erste Buchstabenreihe von vorn nach hinten und die dritte von hinten nach vorn ein Zitat von Sirius.
Mrcupvorträtfc!.
io
v*
19
25
2b 21 28
23
21
12^ 130 !3d
31
3^
13
16
4*
7 n
9 L
[12 L_
15
1. Von links nach rechts:
1. Abschiedswort: 4. Amphibie: 7. Stadt In Holland: 8. Schmerz über eine begangene Tat: 10. Tageszeit: 11. Stadt in Jugoslawien: 13 Riese: 14. großer Widerwille: 16. Trinkstube: 17. bc° drängle Lage: 19. Hohepriester: 20. Nebenfluß der Donau: 24. türkischer Beamtentitel: 26. griechische Göttin: 29. altnordischer Beamtentitel: 30. Bodensenkung: 31. Insektenlarve: 32. biblische Person: 33. Name einer Königin: 34. Vogel.
2. Bon oben nach unten :
1. Blutgefäß: 2. biblischer Name, 3. deutsche Hafenstadt: 4. Amtstracht: 5. rumänische Münze: 6. weibliche Gestalt der griechischen Götterlehre: 7. Wild: 9. mathematische Bezeichnung: 10. wie 24 wagerecht: 12. germanische Göttin: 13. Prophet: 15. Weinort an der Mosel: 18. Werkzeug eines lebenden Körpers-, 21. Teil des Wagens: 22. Pa- pageienart; 23. Stadt in Württemberg: 24. Schick- salsgöttin: 25. Stadt in Südtirol: 26. Bad in Hessen-Nassau: 27. Titel: 28. weiblicher Personenname.
Literaturrätscl.
Nachstehendes Bildchen nennt uns die Titel dreier Romane. Welche sind dies?
Buchstabenrätsel.
Mit G ist's Schmuck zugleich und Schirm für Licht, Mit S ist mancher Schlecker drauf erpicht.
Die letzt're in der Mehrzahl und vermehrt tim einen Laut, zu einem Land gehört, Das man fast täglich in der Zeitung nennt, Doch ist sie durch das Meer von ihjn getrennt.
Bruchstückaufgabe.
--ut, —o—len, c—o—, k--te, —ur—, —mu—, pa—e—.
Vorstehende Bruchstücke sind durch je zwei Buch- staben z.i Hauptwörtern umzugestalten. Diese je zwei Buchstaben ergeben, werden sie aneinandergereiht, eine vorweihnachtliche Deranslalttma.
Diätfd.
Am Baum vor meinem Fenster läuft ein Vogel auf und nieder,
In seinem Namen kehrt der Baum sowie sein Treiben wieder.
Doch wenn des Namens erstes Wort zu vielen sich vereint.
Das andre aber stehen bleibt, bann alsogleich erscheint
Ein rauber, aber tapfrer Mann aus fernem wilden
Westen,
Der jebem wohl im „Lederftrumpf" gefällt am allerbesten.
Auflösungen.
Silbenrätsel.
1. Wechsel: 2. Alba: 3. Ranzen: 4. Marburg: 5. Emme: 6. Rapier: 7. Hagcnow; 8. Elli: 9. Rechen: 10. Belfort, 11. Stunde: 12. Trtller.
Warmer Herbst — langer Winter homonym.
Raten.
Bilderrätsel.
Wenn Löwen um die Höhle streuen, barj kein Lamm Schiedsrichter sein.
Kopf-Dechselrätsel.
Cid — Hocke — Runde — Ilse — Sole — Tiegel — Metze — Eber — Tasio — Tirol — Euter.
Christmctte.
Kreuzworträtsel.
s|e|lLM|l
in ira
IH
n
SIE FIT
SZ oj» NIE
UmfleQungsräffel.
Diner — Euter — Rhone — Boa — Rispe — Argus — Tibet — Alwin — Palme —Falsch — Eris — Lech.
Der Bratapfel.
Die Narrenkappe.
Splitter uns Sparren vom Redakttonstifch^
Irren ist menschlich.
3m Schnellzug Berlin—München fitzen zwei bejahrte Herren.
3n der Gegend von Hof kommt folgender Zwiedialog zustande:
„Sagen Sie, wann sind wir eigentlich in Hamburg?"
Der andere schüttelt mitleidig den Kopf:
„Da sind Sie Wohl falsch vuigeft.egen. Ich fahre nach Königsberg!..." (Lust. Dl.)
Sudermann-Anekdote.
Oskar Dlun.enthal inszenierte damals ein Sudermannsches Stück, in dem ein quicklebend.ger Gaul auf die Bühnenbretter zu humpeln hatte.
Bei der Generalprobe passiert dem Tier was Menschliches--ein Bühnenarbeiter kommt mit
der Schippe, und Sudermann steht händeringend vor Blumenthal:
„Hm Himmels willen! Wenn das bei der Premiere passiert, bin ich für mein Leben bla* miertül"
Antwortet Oskar mit Sngelsruhe:
„Keine Gefahr, mein lieber Sudermann: bei der Premiere wirds so voll sein, daß kein Apfel zur Erde kommen kann!..." (Lust. Dl.)
leihen etwas fester. Kriegsanleihe 0,730, Schutzgebiet 15. Ausländische Renten konnten sich gleichfalls etwas erholen. Am Geldmarkt war die Lage fast unverändert. Tagesgeld 5 Prozent, Monatsgeld 6,5 bis 8,25 Prozent je Adresse. 3m Devifenverkehr unterlag Paris gegen London Schwankungen und notierte zwischen 124 und 122,75. London-Mailand 111 gegen das Pfund. London-Kabel 4,8490. Die Reichsmark lag unverändert.
Berliner Börse.
Derlin ll. Dez. Die heutige SamStagbörse lieh sich außerordentlich still an. Der Orderseingang setzte erst verspätet ein, während die Spekulation stch bei Beginn des Verkehrs abwartend verhielt. Infolge des zusammengeschrumpften Verkehrs kamen zahlreiche Crstnotrerungen überhaupt nicht zustande. Dte Tendenz war uneinheitlich bei Kurs- Deränberungen, die über 1 Prozent aber kaum hinausg.ngen. Freundlich war die Stimmung für Schi f f a h r t s ak t ien im Zusammenhang mit Freigabehoffnungen, für einige Montan- we r t e und Elektropapiere. Andererseits bröckelten zahlreiche Werte leicht ab. Späterhin wurde die Gesamttendenz etwas freundlicher, da eine günstigere Auffassung über die politisch? Lage Platz griff. Der kurzfristige Geldmarkt zeigte eine leichte Entspannung, Tagesgeld stellte sich auf 5 bis 6*/$ Prozent, Monatsgeld 61/» bis 7 Prozent, da letzteres diesmal über den Iahresichluß läuft. 3m Devisenverkehv wurde Paris gegen London mit 122,50 bis 123,50 gehandelt. Die übrigen Valuten waren kaum verändert.
Berliner ProdukLenbörsc.
Berlin, 10. Dez. Es notierten (1000 Kilogramm) : Weizen, märkischer, 272 bis 274 Mark; Roggen 233 bis 238; Sommergerste 117 bis 147; Wintergerste 192 bis 205; Hafer, märkischer, 178 bis 188; Mais, loto Berlin, 196 bis 200; (100 Kilo- gramm): Weizenmehl 35,75; bis 38,50; Roggenmehl 32,75 bis 34,75; Weizenkleie 13, Roggenkleie 11,70 bis 12; Diktoriaerbsen 54 bis 61; kleine Speiseerbsen 32 bis 34; Futtererbsen 21 bis 24; Peluschken 20 bis 22; Ackerbohnen 21 bis 22; Wicken 22 bis 24; Lupinen, blau, 14 bis 15; Lupinen, gelb, 14,50 bis 15; Serradelle, neu, 20 bis
22,50; Rapskuchen 16,20 bis 16,30; Leinkuchen 21 bis 21,30; Trockenschnitzel 9,60 bis 9,80; Soyo- schrot 19,30 bis 20; Kartoffelslocken 26,30 bis 26,60 Mark.
Letzte Nachrichten.
Ein Auto gegen ein Fuhrwerk.
D Großen-Linden, 11. Dez. Gestern nachmittag, k^rz vor Dämmerung, truj (ia> auf der Straße nach Klein-Liuden, etwa 2.0 Met r von der Waldsche.cke entfernt, ein Auto- Unfall zu. Ein von Großen-Linden kommendes Fuhrwerk konnte einem von Klein-L nd .n kommenden größeren Automobil nicht mehr schnell genug ausweichen, wurde von dieiem am Hinterrad erfaßt und völlig demoliert. Der Wagenführer, ein Wirseck.w Fuhrmann, und das Gespann kamen mit d m Sch.eckcn davon. Der Autosührer verlor durch den Zusammenstoß die Herrschaft über das A to. und infolge Versagung der Steuerung rannte es g e g e n e i n e n B a u m, der ' . Meter über der Erde glatt abgesägt wurde. Das Auto, ein stattlicher, schöner Wagen, fuhr die 2 Meter hohe Böschung hinunter, ohne sich dabei zu Überschlags. 3m feuchten Wiesengrunde blieb es stecken, wurde aber noch am Abend in demoliertem Zustande nach Gießen abgeschleppt. Die Reste des Fuhrwerks wurden heute morgen per Wagen abgefahren.
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