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i-d°ch F Gemeinde nicht xuS "erung erft imtÄ E^liberfiedelte ?£ '"?°ben anbei, Wwn noch ziemlich die. rhundett froher. Mh^ uiders auf seine Detanlal. -n mallen, die das fijr. - n ©emeinbe in durcharei. Wn gehör! die schon er- -ladt in vier Psarrbezirle. horte zu den entschiedenen -biete der Totlesdienstord- ch es zuzuschreiben, daß der !staltet wurde, also dah die - des Geistlichen mit Wch Jahrzehntelang hat sich Kirchengesangwesens ange. er den hiesigen Kirchengc. >rch eine lanae Sieihe von ) der Landessynode, in der en Anregungen hervortrol, (et Körperschaft ein Redner ingehött wurde. Tein eigen. Inneren Mission. An vielen en hat er teiigenommen rind ienen Zweigen der Inneren -rachen. DenAllgemeinen Krankenpflege', sowie dos *)QU6 hat er lange Jahre 'biet ber Untren Mission, ätigt H; zuW not) bat ündung von evangelischen aber besonders lag ihm :yn. Gemeinsam mit Der- ung war er aus diesem @C] Auch im Ruhestände zu te er sich noch Bestrebungen d seines Lebens zunehmende cherte. lieber diesen Arbeiten iod) niemals sein eigentliches Predigers, Lehrers der > aus dem Auge gelaßen.

r in schwerer Lebenslage ein Berater, in seiner lang«' ienschen kommen und gehen, Mallhausgeme.nde war e war ein Mann von st nnem Geiste noch 'M Mer Jnleresie auf neue Gedanken

^e f<inc arochW. bal jn ber auch do- -S-Z- Heimat a Ä. i(t m 5«nf|.urjStMr Galim unddttsM Bcltfront g-M ^nne es dem oeW JJet heologW ^enhalber dir VliÄ « den ÄÄ 'JrfghM fiircb;n9xTunterftü^"? Tö9<« diese Ts' ' sollen. ^"7, aeaangen ,lL on 8.<? r,?in danken sntschtoseneu s

MnderTotkrastu» in ^tfl£ ®lehenet®f; ?n

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bleiben.

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Kasse.

Der- aufzu. V e r -

Inspektor bei der Zellenstrafanstalt in Butzbach Karl E l d r a ch e r zum Kasseoberinspektor bei dieser Strafanstalt mit Wirkung vom 1. Mai 1926.

solche Maßnahmen kann eine ausreichende ringerung der von der Wirtschaft bringenden Lasten der öffentlichen w a l t u n g herbeigeführt werden."

* Personalre. Ernannt wurde der

Preußen.

KrciS Wetzlar.

3 Wetzlar, 10.3unL Die durch die pro­duktive SrwerbSlosenfürsorge bedingte 'Bau* tätigfeit der Stadt und des Kreises im Weichbild unseres Gemeinwesens schafft im Straßenbau neue wertvolle Verbesserungen. Es gibt wohl wenige Städte, die in einem Zeit­raum von ein paar Jahren ihr Bild so ver­ändert haben, wie gerade Wetzlar. Rachdem die umfangreichen Kleinpflastcrarbeiten an der Gar­benheimer Straße und der Aauborner Straße mit Erweiterungen der Fahrbahn in vollem Gange sind, ist beabsichtigt, nach deren Beendigung den Best der Silhöserstrahe durch den Kreis und die Schwanengasse durch die Stadt umzupslastern. Hierbei sollen auch am Schillerplatz neue Bür­gersteiganlagen geschaffen werden. Ferner soll eine Umgestaltung des Platzes selbst in Aus­sicht genommen sein, ein Beginnen, das im Fnter- esle des StädtebildeS nur zu begrüßen wäre. Gleichzeitig teilt man versuchen, die Spiel- p l a h f r a g e für die sog. Franziskaner­schule am Schillerplah so zu regeln, daß die Kinder in einer besser geschützten Gegend ihrer Freizeit nachgehen können. Die verlängerte Lurmstrahe, deren ErdbewegungSarbeiten abge­schlossen waren, wird an einigen Stellen noch tiefer gelegt, damit von der Wuhlgrabenseite das Bild des Turmes und des Amteehrungsganges besser sichtbar wird und die Steigungsverhält­nisse besser werden. Eine besonders gut ge­lungene Reubauarbeit bildet die Friedhof- k a p e l l e auf dem Friedhof in Wetzlar- Riedergirrnes, die im Rohbau fertig ist. Die Lage auf einer Anhohe links der liaxut* Heimer Straße ist geradezu idyllisch zu nennen und bietet einen Rundblick für weite Teile des Lahn- tales. Für den neuen Baumeister, dessen Gr- nennung nahe bevorfteht, dürften weitere Pläne größerer Art noch zu bearbeiten fein, wenn die Erwerbslosigkeit in dem heutigen Umfange auch in den Winter hinein noch bestehen bleiben sollte, was leider zu erwarten ist. Es fragt sich nur, ob den Städten dann noch weitere verbilligte Reichsdarlehn zur Verfügung stehen. Der Fehl­betrag der Stadt aus 1925 soll die ersten hundert­tausend Mark bereits erheblich überschritten haben. Unseren Stadlvätern stehen für den Rest des Jahres noch manche schweren Aufgaben be­vor, um die sie nicht zu beneiden find.

Dittkreis.

bl. Herborn, 10. Juni. Anläßlich des am kommenden Sonntag hier stattfindenden nationalen Gesangswettstreits wird die Autobus­linie von Weilburg nach Driedorf gegen einen ermäßigten Fahrpreis vis nach Herborn durchgeführt.

bl. Ballersbach, 10. Juni. Der hiesige Turnverein erbaut eine neue Turnhalle. Die Finanzierung erfolgt zum größten Teil aus eige­ner Kraft. Der Spiel- und Sportplatz wird eben­falls eine Erweiterung erfahren.

Oberlahnkreis.

0 Wirbelau, 10. Juni. Ein von Falken- bach kommendes Automobil, das nur von dem Lenker besetzt war, konnte bei dem Wiesengrundstück die scharfe Kurve nicht nehmen und über­schlug sich. Glücklicherweise ist dem Führer des Autos nichts passiert.

0 W e i n b a ch, 10. Juni. Ein Radfahrer von hier verunglückte vor der Naterschen Wirtschaft zu Blessenbach derart schwer, daß ihn der behandelnde Arzt sofort in die Klinik nach Gießen bringen mußte.

Kreis Fulda.

WSR Fulda, 10. 3unl Gestern wurden hier drei halbwüchsige Burschen auf­gegriffen, von denen zwei ihren Eltern in Dresden entlaufen waren. Der dritte war aus der E rziehungsanstalt Aumühle bei Darmstadt entwichen.

52. Sitzung der hessischen Handwerkskammer.

Am Dienstag fand in D a r m st a d t die 32. Sitzung der Hessischen Handwerks­kammer unter dem Borsitz von Obermeister N o h l und in Gegenwart des Ministerialrates Hechler als Vertreter der Regierung statt.

Obermeister Nohl führte in einer Ansprache u. a. aus: Es soll nicht meine Aufgabe sein, eine politische Rede zu halten. Nur das eine möchte.ich von dieser Stelle aus und bei der heutigen Gelegen-

Handwerkskammer-Nebenstellen über die bi» jetzt entfaltete Tätigkeit. Es sprachen: Dr. Goll (Darm­stadt), Dr. Höhl bäum (Offenbach), Röhr (Gie- ßen), Dr. Reiff (Friedberg), Dr. Schwank (Mainz) und Dr. Kaiser (Worms). In der Dis- kussion wurde gefragt, ob diese Nebenstellen als amtliche Stellen anerkannt werden. Diese Frage wurde von Ministerialrat Hechler bejaht. Die Einrichtung einer weiteren Nebenstelle in Alzey wurde abgelehnt, dagegen Alzey der Betrag von 6000 Mk. als Zuschuß bewilligt.

Nach Erledigung einiger weiterer Punkte der Tagesordnung erstattete Direktor Schüttler Be­richt über die Verhandlungen wegen des g e w e r fa­lt d) c n Unterrichtswesens. Er erläuterte die Beratungen, die im Schulausschuß mit dem Städtetag, den Industrie- und Handelskammern und dem Ministerium geführt wurden. Die Wünsche des Handwerks auf UnterftcUung der reinen Ge­werbeschulen unter die Handwerkskammer haben bis jetzt kein Verständnis gefunden, der Städtctag hat einen selbst ausyearbeiteten Entwurf dem Lan- besamt für das Blldungswefen vorgelegt. Dieses Ergebnis zwingt nunmehr auch das Handwerk, mit feiner Auffassung offiziell an das Bildungsamt her- anzutreten. Es kann sich zu einer Kostenleistung nur entschließen, wenn seinen Forderungen entsprochen, oder die reinen Gewerbeschulen aus dem Gesetzent­wurf überhaupt herausgenommen werden. Sollten diese Vorschläge Ablehnung finden, dann bleibt nichts weiter übrig, als den Wea der Selbst­hilfe, der vor allem die Schaffung von B i l - dungsstätten zur Aus- und Fortbil­dung der einzelnen Handwerkszweige erstrebt, zu beschreiten. Die Bestrebungen gehen da- hin, den Angehörigen des Handwerks eine möglichst ausgiebige Ausbildung zu gewähren. Daher möge die Vollversammlung den Betrag von 100 00.0 Mk. bewilligen, der nur dann benötigt werde, wenn die Regierung dem Handwerk einen Einfluß auf ihre Schulen restlos zubillige, andernsalls werde nur ein Betrag von 50 000 Mk. für eigene einzurichtende Fachschulen benötigt. Der Antrag wurde a n ge­il o m m e n. Ebenso stimmte die Versammlung dem Voranschlag zu, nachdem 100 000 Mk. für den Bau- fonds abgesetzt waren.

Dr. Nünnings (Gießen) berichtete über die Errichtung einer Betriebswirtschafts' ft eile in Gießen und die Arbeitstätigkeit dieses Betriebsforschungsinstituts, das für das gesamte hessische Handwerk von Bedeutung sei. Später sei bann eine Dezentralisation vorgesehen.

Aus den weiteren Verhandlungen ist noch die nachstehende Entschließung von allgemeiner Bedeutung, die einstimmig angenommen wurde:

Die 32. Vollversammlung der Hessischen Hand­werkskammer beschließt: Das Handwerk hat ein In- tereffe an dem Vorhandensein einer aktions- fähigen Staats- und Gemeindever­waltung. Es betrachtet indessen den noch heute bestehenden Umfang der Staats- und Gemeinde­zwecke und deren Kosten als unvereinbar mit dem Gesamtertrag der deutschen Volkswirtschaft. Die Folge einer dauernden Ueberanspan- n u n g mit öffentlichen Saften ist der Zu- sammenbruch der deutschen Wirtschaft und damit die Quelle des Volkseinkommens. Die Zeichen eines solchen Zusammenbruches machen sich bereits in er­schreckendem Umfang .bemerkbar. Regierungen, Ver­waltungen und Parlamente müssen den Mut und die Kraft aufbringen, um in durchgreifendem Maße die Staatsaufgaben und die ganze noch immer auf­geblähte Verwaltung zurückzuführen auf eine nach dem Zustand der Wirtschaft dauernd tragfähige Ba­sis. Es gilt eine Entäußerung von allen jenen Tellen der Staats- und Gemeindeverwaltung,die im Rahmen unserer heutigen Lage von nicht abso­luter Dringlichkeit sind und die der freien Entwick­lung überlassen werden müssen. Lediglich durch

Gottesdienst statt, zu dem In erster Linie die Angehörigen der Universität ringelnden sind. Selbstverständlich hat aber auch jeder ander« 3utritt. Die Predigt hält Pros. Dr. Hans Schmidt.

Zur Warnung. Die staatliche Prcisprü- ftmgsstell« für die oberhessischen Kreise in Gießen steht sich auf Grund einer größeren Anzahl von Beschwerden genötigt, folgende öffenlliche Warnung zu erlassen: ES mehren sich in der letzten Zeit auf- fallender Weise die Fälle, in denen angeblich als Krankenschwester oder Krankenpflegerin funktionie­rende und auch zum Teil in Schwesterntracht gehende Frauen in weiten Kreisen der Provinz gesundheits­fördernde Wäsche für Frauen und Kinder, sowie Trikotagen, Halter, Gürtel usw. aum Verkauf an- bieten. Die Nachprüfung dieser Angebote hat er­geben, daß es sich hierbei zum Teil um Angebote handelt, deren Preis in keinem Verhältnis zum Wert der angebotenen Gegenstände steht. Die zum Teil an­erkannt guten Waren werden in allen einschlägigen Ladengeschäften in der Provinz die zu § des Preises billiger verkauft. Die Bevölkerung wird daher ge­warnt, derartige Angebote unbekannter Personen anzunehmen, und es wird weiterhin dringend ge­beten, in allen Fällen, in denen diese Personen auf­treten, die Ortspolizei zu verständigen, damit diese die Legitimation und die Preisangebote der betr. Personen nachprüfen kann. Gegebenenfalls wird um direkte Mitteilung an die Staatliche Preisprüfungs- stelle in Gießen, Seltcrsweg 74, unter genauer Angahx der gemachten Angebote und unter genauer Bezeichnung der von den Anbietern angegebenen Adresse gebeten.

WSR. Rauchen nachts im Schlaf- teagen verboten. Die Rcichsbahnvertealtung macht darauf aufmerksam, daß das Rauchen in den Seitengängen der Rauch- und Liegewagen verboten ift Die Ansicht, daß man abends noch im Gange seine Zigarre rauchen darf, ist also irrig. Zn den Abteilungen ist das Rauchen in der Zeit von 10 Ahr abends bis 7 Ahr morgens verboten.

WSR. Preußisches Verbot des Ira« Sens von Abzeichen i m Dienst. Im Hin­lick auf die Unzuträglichkeiten, die sich aus dem Tragen politischer Abzeichen durch Beamte im Dienst ergeben haben, hat das preußische Staats­ministerium beschlossen, den Beamten das Tragen außerdienstlicher Abzeichen jeder Art und Form während des Dienstes allgemein zu verbieten.

** Deutscher Bund für christlich - evangelische Erziehung in Haus und Schule. Die hiesige Ortsgruppe gedachte in Rück­sicht auf den 250. Todestag Paul Gerhardts in ihrer Juniversammlung dieses großen Liederdichters. Pfarrer Müller von hier sprach über dessen Leben und Dichtungen. Im zweiten seines Vor­trags machte der Redner mit den Dichtungen Paul Gerhardts ausführlicher bekannt. 131 an der Zahl hat der gottbegnadete Mann hinterlassen. Davon sind 120 geistliche Lieder. 34 sind in unser hessisches Gesangbuch ausgenommen. Wenn Gerhardts Lie­der auch nicht von Mängeln frei sind, io können sie doch nicht nur die Kritik vertragen, sondern es muß auch jedermann zugeben, daß Paul Gerhardt uns manche Perle unseres Gesangbuchs geschenkt hat, und daß wir vollauf berechtigt sind, ihn zu den Größten unserer Dichter des geistlichen Liedes zu zählen. Mitglieder des Kirchengejangvereins trugen einige Gerhardt-Lieder vierstimmig vor. Der Abend war eine stimmungsvolle, würdige Gerhardt-Ge­denkfeier im Konfirmandenfaal der Johanneskirche.

hell als Vertreter einer großen Wirtschaftsgruppe den Männern zurufen, die darüber zu befinden haben: es ist die allerhöchste Zeit, sich ein- zustellen auf die Leistungsmöglichkeit der Gesamtwirtschaft. Auch der von uns vertretene Teil der Wirtschaft, bas Handwerk, leidet fehr unter den Lasten der öffentlichen 'Ab­gaben. Der Rest der von der Inflation übriggeblic- denen Vermögenssubstanz verzehrt sich von selbst durch die enormen Abgaben, denen durch eine allzu geringe Geschöftsbetätigung fast keinerlei Einnahmen gegenüberstehen. Der von uns vertretene Stand ist mit wenigen Ausnahmen vollständig verarmt, und die meisten Handwerksbetriebe können sich nur durch Schuldenmachen über Wasser halten. Die zuletzt her- ausgekommene Sonbcrfteuer hat berartig großen Unwillen erregt, baß an einem Ort im Hes- jcnlanbe, soviel uns bekannt geworben ist, bie Steuerzettel gesammelt unb an bas betreffenbe Fi­nanzamt zur.ickgeschickt würben. Wo wir Gelegen­heit hatten, haben unsere Synbizis bie geplant ten Steuer st reiks verhinbert. Man muß an maßgebenber Stelle halb einsehen, baß alles feine Grenzen hat, auch bie Steuerlasten eines Volkes. Auch die manchmal ganz undurchdachte unb sinnlose Neueinführung von gesetzlichen Bestimmungen unb Maßnahmen verbittern bie schaffenden Stände mehr, als notwendig wäre. Die Preissenkung hat einen Stillstand in ber Wirtschaft nach sich gezogen. Das Submissionswefen hat ncuerbings Formen angenommen, bie zu erkennen geben, wie a r - beitsburftig bie gesamte b e u t s ch e Wirtschaft ist. Wir konnten in vielen Fällen bie Beobachtung machen, baß ohne irgenbwelche Grundlagen Preise errechnet unb abgegeben wur­den, nur um bie betreffenbe Lieferung unb Arbeit zu erhallen, wahrscheinlich mit ber Absicht, mittels der barauf zu erhaltenden Abschlagszahlungen alte Lücken wieder auszufüllcN unb den Zusammen­bruch hinauszuschieben. Eine gerechtere Verteilung der zu vergebenden Arbeiten wird hoffentlich das neue Submissionsverfahren, zu dem der Reichsoer- dingungsausschuß die Grundlage liefert, bringen. Wir wünschen nur, daß die Staatsbauverwaltung, die Kommunalverwaltungen unb sonstige arbellver- gebenden Stellen sich dieser Unterlagen bedienen möchten, damit endlich ein einheitliches Ver­gebungsverfahren durch diese Neueinrich- tung gewährleistet ist. Unser Bauausschuß hat be- bereits die Beratungen über diesen Gegenstand auf­genommen und wird demnächst mit den maßgeben­den Verwaltungen dieserhalb in Verbindung treten. Die Kreditbeschaffung für das hessische Handwerk hat uns im Vorstande große Sorgen be­reitet. Es ist uns durch intensive Arbeit gelungen, zweieinhalb Millionen Mark für das hessische Hand­werk zu beschaffen unb bemselben zuzuführen. Wir finb unablässig bemüht, weitere Gelbmittel herein­zuholen und sie dem kredithungrigen Handwerk zur Versügung zu stellen. Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr für das hessische Handwerk eine be­deutungsvolle Neueinrichtung getroffen, 6 Hand­werkskammer-Nebenstellen wurden neu errichtet. Ich betrachte diese Einrichtung als eine überaus segensreiche Erweiterung unserer Kammer. Auch das gewerbliche Unterrichtswesen hat uns gerade in den letzten Monaten außerordent- lich viel beschäftigt. Das Landesbildungsamt trat mit der Forderung von 150 000 Mk. an die Kam­mer heran mit dem Entgegenkommen, daß die Kam­mer künftighin beratend mitarbeiten könne. Wir haben dieses Ansinnen mit einem Gegenvorschlag abgelehnt. Als Neueinrichtung unserer Kammer wollen wir ber Vollversammlung vorschlagen, eine Betriefaswirtschaftsstelle mit einem Roftenaufroanb von 10 000 Mk. unb ein Schieds­gericht mit einem Kostenaufwand von 8000 Mk. zu errichten. Steht trotzdem der Voranschlag in fei­ner Gesamtsumme gegen das Vorjahr nur um 10 000 Mk. höher, so ist dies auf Ersparung in den einzelnen Positionen zurückzuführen.

Dem Vorsitzenden wurde für feine Ausführun­gen lebhafter Beifall gezollt. Dann trat man in die Tagesordnung ein. Ein von Direktor Schüttler verfaßter Bericht über die Tätigkeit des Vorstandes, dec im Druck vorliegt, wurde zur Kenntnis genom­men. Es folgten Berichte ber Geschäftsführer ber

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