Turnen, Sport und Spiel.
(Sitbe des Dortmunder Sechstagerennens.
Dortmund. 1".März. (WB.) Bor überfüll = lern House wurden heute die Endkampfe im E r ft je n Dortmunder Sechstagerennen ausgetragen. Sieger wurden Rieger-Knappe mit 585 Punkten; 2. Möller-Lewanow mit 483 P.; 3. Degraeoe-Buysse mit 456 P.; 4. Persyn-Ver- jchelden mit 389 P.; 5. Bciuer-Krupkat mit 238 P.: 6. Satdow-Lorenz mit 152 P.; 7. Steingast-Iensen mit 66 P., 8. und Letzte Louet-Mühlhoff, eine )Runbe zurück und 354 P. Zurückgelegt wurden 3592,200 Kilometer.
Rademachers verheißungsvoller amerikanischer Start.
Reuyork, 10. März. (SU.) Radenia« chers erste Starts in Amerika bedeuteten einen Riesenerfolg für ihn und den d e u t s ch e n Schwimmsport. Sn Aeuhoven schwamm er. wie bereits gemeldet, die 400-Meter-Drust- schwimmen in einer Weltrekordzeit Außerdem brachte Rademacher drei amerikanische Rekords zu Fall: 300 Vards Brust in 4:0:6 Minuten, 400 Parbs in 5:22:4 Minuten und 440 Bards üt 5:53:2 Minuten.
Zwei neue Weltrekorde Rademachers.
Reuyork, Il.Mcirz. (WTD. Funkspruch.) Rabemacher konnte im Reuhorker Athletic- C-lub zwei neue Weltrekorde aufstellen, und zwar für 100 Vards mit 1:8:6 und für 100 Meter 1:15:8 Minuten.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Gemeinden.
Isr. Religionsgemelnve. Gottesd. i. d. Synagoge (Südanlage). Samstag, 13.März 1926.Borabb. 6.15, morgens 9.00, abds. 6.30 u. 7.10.
Gottesdienst der isr. Religionsgesellschaft. Sabbatfeier, den 13. März 1926. Freitag abds. 5.55, Samstag vorm. 8.30, nachm. 3.30, Sabbatausgang 7.10. Wochengottesdienst: morg. 6.45, abds. 6.00.
Rundfunk-Programm des Frankfurter Senders» (Aus der „Radio-Umschau".)
Freitag, 12. März.
3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.20 bis 5.45 Uhr: Hausfrauennachmit^ag — Programm u. a.: „Roggen- und Weizenbröt?" Bor- trag von Dr. Heinz Wolff. 5.45 bis 6.10 Ähr. Aebertraaung von Kassel: Dr. Rolf Prasch. Oberregisseur des Schauspiels int Stadttheater Kassel, spricht anläßlich der Ausführung im Staatstheater über Wedekind und „Marquis von Keith". 6.20 bis 7.15 Uhr. „Die Musik der alten Griechen", Dortrag von Dr. Wilhelm Heinitz, Hamburg. 8.05 bis 8.15 Ahr: Film-Wochenschau. 8.15 Ahr: Gastspiel der Münchener Kammeroper: „Dr. Erich Fischers Musikalische Haus- komöbien".
7 Gießener Wochenmarktpreise.
Es kosteten auf drm heutigen Wochen markt das Pfund: Butter 170 bis 190, Malle 30 bis 40, Käse 65 bis 140, Wirsing 30, Weißkraut 25, Rotkraut 30. gelbe Rüben 25, rote Ruben 20 Spinat 35, Anter-Kohlrabi 10 bis 12, Grünkohl 30, Rosenkohl 50, Feldsalat 100 bis 150. Zwiebeln 20 Meerrettich 40 bis 100, Schwarzwurzeln 50 bis 70, Kartoffeln 4 bis 5, Aepfel 15 bis 25. junge Hahnen 110 bis l30 SuPPenhuhner ll0 bis 130 Russe 60, Endivien 80: das Stuck: Eier 12 bis 13, Blumenkohl 60 bis 160, Salat 40 bis 45, Ober-Kohlrabi 10 bis 15, Lauch 10 bis 20, Sellerie 30 bis 50.
Bornotizen.
— Tageskalender für Donners- i a g. Lichtspielhaus Bcchnhosstr.: „Die eiserne Br.:ut". Astoria-Lichtspicle: „Der wilde Sheriff".
— Aus dem Stadttheoterbureyu wird uns geschrieben: Es sei daraus hingewiesen, daß die morgige Ausführung von Sutton Banes Schauspiel „ll e b e r s a h r t" die überhaupt letzte des spannenden und bühnenwirksamen Werkes ist.
* Das Andenken a n G u st a v Heyer, den bedeutenden Forstmann und früheren langjährigen Professor unserer Aniver'ität, ehrten Stadtvexualtung und Landesunioersität heute, gelegentlich der 100. Wiederkehr des Geburtstages Heyers, durch die Riederleaung von' Krän- zen an dem Denlmal des Verstorbenen in der Friedl,ofsanloge.
* Eine Sitzunades Provinzialaus- s ch u s s c s wird nm Samstag, 13. März, vormittags 9.30 Uhr beginnend, im Sitzungssaal des Re- g'erungsgebäudes zu Gießen stattsinden. Tagesordnung: 1. Gemeinderaiswahl i n Eberstadt: hier: Berufungen des August Gorr I. und des August Zimmer in Eberftodt gegen das Urteil des Kreisausschusscs des Kreises Gießen vom 19. Dezember u. I. 2. Klage des Landesfürsarae' aerbanocs der Rheinprooinz gegen den Bezirkssin- sorgeverband Friedberg (Hessen) wegen Erstattung der Pslsgekostcn für Heinrich Zander. — G e in c i n d e r a t s s i tz u n g e n in Büdingen; hier . Klagen der Gemeinderatsmitglieder a) S i - chel, v) Walther, c) Zschietzfchman n in Büdingen gegen den Beschluß des Kreisausschusses des Kreises Büdingen vom 21. Dezember 1925 wegen Berhöngung von Ordnungsstrafen.
** Z u Dem Leichensund aus dem Eisenbahngleis bei Göbelnrod ergeht in unserem heutigen Anzeigenteil ein Ausschrei- den der Gerichtsbehörde. Die Persönlichkeit des Toten konnte bis jetzt noch nicht festgestellt werden.
G e st o h l e n wurden in den letzten Tagen ein zweirädriger Handwagen, ein Fahrrad Marke Brennabor, eine Taschenuhr mit Schlüssel und großer, jeingliedriger Doublekette, sowie eine silberne Armbanduhr mit abgebrochenem Sekundenzeiger, die mit kleiner goldener Kette versehen war und als Taschenuhr getragen wurde. Lor Ankauf der Sachen wird gewarnt. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die hiesige Kriminalpolizei entgegen.
DHD. Einlösung der Dollarschatz- antocil iingcii. Die Verpflichtung des Reiches zur Rückzahlung der am 15. April d. 3‘. fälligen Schotzanwei!ungen des Deutschen Reiches von 1923 (Dollarschahanweisungen) ist von der Reichs- bar t übernommen worden. Die Einlösung Oer DAlarschahanweisungen erfolgt deshalb nicht durch Die estoatsschulden-Lilgungslasse, sondern vom Fälligkeitstage ab durch Die Reichshauptbank l Zeichnungs-Abteilung, Berlin. Breitestr. 8/9), und zwar zu oem auf Den Stücken angegebenen Rückzahlungsbetrage ohne Abzug in Scheck auf Reuyorl, auf Wunsch auch in Reichsmark zum amtlichen Berliner Mittelturse für telegraphische Auszahlung Reuyork. Alle mit Kafsencinrich- tung versehenen Reichsbantanstalten vermitteln Die gebührenfreie Einziehung. Die Stücke können schon vom 15. März ab mit dafür vorgesehenen Vordrucken, welche bei Der Reichsbank erhältlich sind, eingereicht werden. Die Aushändigung der Schecks oder die Auszahlung in Reichsmark erfolgt auch für die vor dem 15. April eingereichten Stücke erst vom 15. April ab.
Eine Warnung für Arbeitslose. Anter Dem Druck Der starken Verschlechterung Dex Arbeitsmarttlage in ganz Deutschland macht sich in der letzten Zeit ein verstärtter Zuzug nach den großen Städten und Industriegebieten
bemerkbar. Demgegenüber wird von maßgebender amtlicher Stelle erneut Darauf hingewiesen, daß die Arbeitsmarktlage gerade in diesen Gebieten sehr ungünstig, und zwar bedeutend ungünstiger als durchschnittlich im Reiche ist. Es besteht nirgends Die Möglichkeit, planlos zuströmende Arbeitskräfte unterzubringen. Int Eigensten Interesse der Arbeitsuchenden ist daher vor Zuzug nach den großen Städten und den Industriegebieten dringend zu warnen.
: Tierschutz an Baustellcn. Die nunmehr wieder reger einsetzende Bauzeit setzt viele emsige Menschen in Tätigkeit, aber auch viele fleißige Pferde. Für diese möchten wir ein gutes Wort einlegen. Die Bauherren, Baumeister, ausführenden Maurermeister und Fuhrherrn mögen auf den Bauten ernstliche Vorkehrungen gegen Pferdeschinderei treffen und strengste Anweisung geben, daß die Poliere oder Aufseher jede Quälerei der Zugtiere verhindern. Beim Anfahren von Steinen, Baumaterialien usw., sowie auf den Anfuhrwegen in der Stadt schlagen manche Fuhrleute in der unbarmherzigsten Weise auf die Tiere los. Derartige widerwärtige Szenen müssen endlich verschwinden. Ihr, die ihr die Macht dazu habt, zeigt, daß ihr Menschen seid! Sehr wichtig ist das Herrichten guter Anfuhrwege. Wo vom Bau- oder Fuhrherrn vielleicht nicht selbst darauf geachtet wird, mache man sie darauf aufmerksam oder, wenn dies wirkungslos bleibt, wende man sich an die Polizei.
’■'* Deutsch - englischer Nachttele- p h o n d i e n ft. Der englische Generalpostmeister teilt mit, daß ein vorläufiger Nachttelephondienst am Montag, 15. t>. M., zwischen London und den folgenden Städten in Deutschland eröffnet wirb: Berlin, Hamburg, Bremen, Köln und Frankfurt a. M. Der Dienst wird auf die Stunden von 6 Uhr nachmittags bis 7 Uhr vormittags beschränkt, Bon 8 Uhr nachmittags bis 7 Uhr vormittags können 'Abonnementsgespräche zur Hälfte der normalen (Tages-) Gebühren unter gleichen Bedingungen wie für derartige Gespräche in anderen englisch-kontinentalen Diensten bestellt werden. Es ist augenblicklich noch nicht möglich, anzugeben, wann der volle Telephondienst zwischen England und Deutschland ausgenommen werden kann. Ein gewöhnliches Drei- Minmen-Gespräch von Frankfurt a. M. »ach London kostet 14,20 Mark.
Reue v - Z u g - W a g e n. Auf Der Strecke Berlin—Bebra - Franksurt—Basel sollen zu Beginn des Sommersahrplans eine größere Anzahl neuer Durchgangswägen für Schnellzüge eingestellt werden, die allen Ansprüchen Der Jetztzeit in bezug auf Bequemlichkeit unD Sicherheit Rechnung tragen sollen. Besonderes Augenmerk soll auf gute Aussichtsmöglichkeit gelegt werden, Da nur Der klare Ausblick beim Durchfahren landschaftlich schöner Gegenden einen ungetrübten Genuß aller Raturschönheiten bieten kann. Die neuen Wagen sollen Abteile 1., 2. und 3. Klasse führen,
‘M Die deutschen Münzprägungen i in Februar. 2m Mouqt Februar wurden in Den Deutschen Münz störten für 8 990 792 Mark Einmarkstücke, 8 652 532 Ml. Zweimarkstücke, 1 727 625 Mk. Dreimarkstücke, 3 153 985 Mk. Fünfmarkstücke geprägt. Anter Te üccckcytigung Der eingezogenen Münzen beträgt dayui der Umlauf an Silbergeld in Deutschland 263 063 030 Mt. Cinmarkstülle. 65 148 684 Mk. Zweimarkstücke, 151 736 976 Mt. Dreimarkstücke. 8 421 530 Mk. Fünfmarkstücke.
Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter S ch l a ch t v i e h m a r 11: 4 Ochsen, 11 Kühe, 1265 Kälber, 254 Schafe, 396 Schweine.
Kirche und Schule.
Im Dekanat G ehen
halt in der Zeit bis 19, Mörz Missionar Laut- Frankfurt a, M. von der Basler Mission Licht- bildervorträgLüber Ehina. Auf seiner Rundreise besucht er folgende Dekanatsgemeinden: Dgubringen, Wieseck, Garbenteich, Allenoorf a. D. Lda., Alten-Bufeck, Beuern, Rödgen, Annerod und Leihgestern.
Eine Dekanytslonfercnz des Dekanats Gießen unter Dem Vorsitz des sie mit Schriftlesung und Gebet eröffnenden Dekans G u ß m a n n - Kirchberg nahm nach einer Reihe von amtlichen Mitteilungen einen Vortrag von Privatdozent Lic. L a u n - Gießen über „die Stock
holmer Bewegung zur Einigung der Kirche" entgegen. Eingehend wurden die ihr vorausgehenden sozialen Bewegungen, wie Die auf Einigung zielenden Bestrebungen in Deutschland und Den anderen Nationen behandelt. Einzelne führende Persönlichkeiten wurden gezeigt und Stockholm als ein Markstein auf dem Wege zum gemeinsamen christlichen Wollen nachgewiescn. Eine rege Aussprache schloß sich an.
Friedberger Konferenz.
O Friedberg, 9. März. Die Hessische Evangelische Vereinigung, Die sogenannte „Friedberger Konferenz", veranstaltete heute hier eine Bezirksversammlung, an der die Geistlichen des Dekanats Friedberg, sowie die Lehrer des Kreises Friedberg in größerer Zahl teil- nahmen. Der Vorsitzende, Pros. L a m p a s - Friedberg, begrüßte es, daß auch die Lehrerschaft der Einladung gefolgt sei, und gab der Hoffnung Aus- druck, daß das gute Verhältnis, das feit langem zwischen der Friedberger Konferenz lind den evangelischen Lehrern Hessens bestehe, auch weiterhin anhalten möge. Dann hielt Pfarrer Hochdahl- Dexheim einen Vortrag über Die Konkordats- frage, insbesondere über das Thema „K o n k o r- D a t und Schul e". In klaren Ausführungen behandelte der Referent Die weitschichtige und schwierige Materie. Die Bedeutung des Konkordats liege einmal auf staatsrechtlichem. Dann aber hauptsächlich auf kulturellem Gebiete, sei es doch eine große Gefahr für unsere Staatsschule und damit für die gesamte deutsche Bildung, die man romanisieren wolle. Aber auch dem konfessionellen Frieden und dem interkonfessionellen Zusammenleben in unserem Volte erwachsen aus dem Konkordat, wie es in Bayern Gesetz geworden, große Gefahren. Wir stünden in dem Konkordat vor einer Schicksalsfrage des deutschen Bottes. Eine anregende und fruchtbringende Aussprache folgte den lichtvollen Ausführungen.
Amtsgericht Gießen.
Die im Alter von 19 bis 26 Fahren stehenden, teilweise vielfach vorbestraften und keiner geregelten Arbeit nachgehenden Rich. Ehr. R., Br. L., E. Sch. und Friedr. A. von Gießen überfielen in Der Nacht vom 7. zum 8. Juni v. I. noch vorangegangenem Wortwechsel in einer Wirtschaft vor Den Wohn- boratfen in Der Kaiserallee mehrere anständige Leute und mißhandelten diese in geradezu lebensgefähr- dender Weife nach hinterlistigem Ueberfall mit Latten. Ein Mitangeklagter, der sich vorher als „Polizeisvitzel" ausgegeben hatte, trug feine Haut nicht zu Markte, sondern ging durch. Mit dieser Betätigung ihrer Ratiflust aus Roheit hatten die Angeklagten noch nicht genug. Ungefähr eine Stunde darauf überfielen alle, außer Br. L., in der Fo- hannesstraßL eine Anzahl älterer Kaufleute und prügelten wiederum nach hinterlistigem Ueberfall auf sie los, so daß auch hier ein älterer Herr zu Boden geschlagen wurde. Sn der Hauptverhandlunq unternahmen Die angeklagten Leute den Bersuch, sich als die Angegriffenen hinzustellen. Da cs sich hier um immer mehr einreißcnde Ausschreitungen von größter Brutalität handelt und solcher Wegelagerei mir aller Strenge entgegengetreten iverbcn muß, um solche Elemente von rohen Gewaltakten abzuhalten, wurden verurteilt: Rich. Ehr. R„ der sich auch Der Beleidigung eines Polizeiwachtmeisters schuldig gemacht hatte, in eine G e s a m t g e f ä n g n i s st r a fe von fünf Monaten und einen Tag, Friedr. A. in eine solche von fünf Monaten, E. Sch. in eine solche von sechs Monaten, Br. L. in eine Gefängnisstrafe von sieben Monate 11. Heinr. R., der flüchtig gegangen war, mußte freigesprochen werden. Der jugendliche Herm. R. wird sich vor dem Jugendgericht zu verantworten haben.
Aus dem Amtsverkündiguttgsblatt.
Das Amtsverkündigungsblatt Ar. 20 vom 9. Marz enthält: Kurzarbeikersür- sorge. — Wahlen der Mitglieder zur Lier- Lrztetamnter. — Maul- und Klauenseuche in Bettenhausen, Friedelhausen, Leihgestern, Grü- ningen, Watzenborn-Steinberg, Ettingshausen, Lang-Göns. Billingen und Dorf-Gill. — Gesuch zur Errichtung eines Schlachthauses in Lumda.— Volksbüchereien. — Aushändigung der „Hessischen Verfassung" an Die zur Entlassung kommenden Schuler. — Bildung und Zusammensetzung der Schulvorstände.
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Konkursverfahren.
Aeber das Vermögen des Gastwirts Ludwig Krieger II., in Wieseck wird heute am 9 März 1926, vormittags 11 Ahr 40 Minuten, das Konkursverfahren er. öffnet.
Der Kaufmann Louis Althoff in Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt.
Konkursforderungen sind bis zum 27. Märzl926 bei dem Gerichtecmzumelden.
Es wird zur Beschlußfaff'-mg über die Beibehaltung des ernannten oder Die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigeraus- schusics und eintretenden Falls über die in tz 132 Der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der ange- meldeten Forderungen auf Freitag, den 9. April 1926, vormittags 9 Ahr, vor Dem unterzeichneten Gerichte, Saal 101, Termin anberaumt.
Allen Personen, welche eine zur Kon- kursmasie gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmaffe etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Ge- mcinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch Die Verpflichtung aufeckegt, von dem Besitze der Sache und von Den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konlursperwaltec bis zum 27 Marz 1926 Anzeige zu machen.
Hessisches Amtsgericht in Gießen. 2261 ö
Bekanntmachung.
Die zur Herstellung eines Leitungstunnels im Bahnkörper Der Eisenbahn nach Fulda im Zuge des Schiffenberger Weges erforderlichen Erd-, Maurer- und Schlofferarbeiten sollen öffentlich vergeben werden Angebote sind bis zum
Mittwoch, dem 17. Wär- 1926, vormittags 10 Uör,
im Stadtbauamt, Asterweg 9, abzugeben. Daselbst sind Vordrucke erhältlich.
Zuschlagsfrist 3 Wochen. 22718
Gießen, den 6. Mürz 1926.
Stadtbauamt. Braubach,
Nutzholzverftelgermg
1,74 fm
Eichennutzscheiter, 3 m lang
rm rm rm rm
fm fm fm fm fm
Flmtenstcimme Za-Klasse Fichtenstämme Zh-Klasse
8,11
48,00
124,00 0,20
fm fm fm fm fm Im
9 91 497
4 97 80 33 30
11
25 206
0,57 0,13 1,02 0,74 1,13
2 Ficktenstamme 3. Klasse Ficntenstämme 4. Klasse
EimenDerbstangen Fichtenderbstangen 1. Klasse 8,00 Fichtenderbstangen 2. Klasse 4/M)
1926, vormit- Gemeindewald 2223P 22,<)0 fm
Montag, den 15. März tags 9 Ühr, kommen im Zur Versteigerung:
62 Eichenftämme
2 Buchenstämme
1 B irrenstamm
1 Kiefernstamm 3. Klasse
1 Kiefernstamm 4. Klasse 1 Fichtenstamm 2. Kl.
Eichennutzknüppel, 2,50 m lang
Fichtennuuscheiter, 3 m lang Fichtennutzknüppel, 2,50 m lang rm Fichtennutzreisig.
Zusammenkunft: Distrikt Finkenholz, Kreisstraße Gießen
Leihgestern, den 8. März 1926. Bürgermeisterei.
Holzverfteigerung
Die Gemeinde Frankenbach verkauft Donnerstag, den 18. März 1926, von vormittags 10 Uhr ab, auf dem Gemeindehaus nachstehende Mengen Holz Langnuhholz (Radelholz).
Klaffen Abschnitte
la2786t 47,873fhn. lb 2 St. 0,38Zstm 1b 196 „ 58,48 „ 2a 22 „ 6,77 „
2a 167 „ 75,40 „ 2b 11 „ 5,52 ,,
2b 55 „ 38,26 „ 3a 12 „ 7,69 „
3a 14 „ 14,21 „ 3b 11 „ 7,31 „
4a 1 1,11
Stangen in Den Steinen und Altbruchsheck 464Stang. 1, Kl. Rutzscheiter u. Ruhknüppel 466 „ 2. „ 18 Rm. Rutzscheiter
260 ,, 3. „11 «, Ruhknuppes.
Das Holz ist alles geschält und liegt zum Teil an günstiger Abfuhr.
Die Bedingungen werden vor der Versteigerung vekanntgegeben.
Der Bürgermeister: Bernhardt. 2270V
Bekauutmachuug.
Der Voranschlag der Gemeinde Steinbach für das Rj. 1926, siegt vom 12. Wär- 1926 ab. eine Woche auf hiesiger Bürger- »neifterei zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Frist vorgebracht werden. ES wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben.
Steinbach, den 10. März 1926.
Hessische Bürgermeisterei Steinbach.
_______ Krämer._____2260V
Bekanntmachung^
Der vom Gemeinderat Durchberatene Voranschlag der Gemeinde Londorf für 1926 Rj. liegt vom 16. März l. I. ab. eine Woche lang auf Der Amtsstube Des Bürgermeisters zurEinsicht der Beteiligten offen, woselbst innerhalb dieser Frist Einwendungen schriftlich ober Zu Protokoll vorgebracht werden tonnen. Es werden Umlagen erhoben, zu denen auch Die Ausmärker beizutragen haben.
Londorf, Den 10, März 1926.
Bürgermeisterei Londorf.
___ Au mann.___2269V
Holzverkam.
Die Gemeinde Gedern verkauft im Wege des schriftlichen Angebots zirka 300 fm Jlchtenstommhol; 2. bis 5b-Klasse. eingeteilt in 5 Lose, 2 ä 50 im und 2 ä 100 fm. Cs kann auf jedes Los allein oder insgesamt geboten werden.
Das Holz ist mit Rinde gemeßen und geschält. Angebote sind verjchloffen mit Der Aufschrift „Holzverkauf" bis spätestens Dienstag, den 16. März 192:. mittags 12 Ahr, Der unterzeichnete,! Bürgermeisterei einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Tage. Die Lerkaufsbedingungen der Gemeinde werden durch Einreichen von Geboten anerkannt. Auskunft erteilt nach vorheriger Benachrichtigung der Qemembcförftcr Kipper, Ober-Seemen. 2226V,
Gedern. Den 8. März 1926.
Hessische Bürgermeisterei.
und sind glücklich darüber.
'aufen auchSie deshalb heute noch für,
Fein kost-Margarine
.Ä
W. y'.ix 'fiV
Liebe Hausfrau!
Die Zeiten sind schwer.
Das Haushaltsgeld ist knapp.
Die Butter ist teuer.
Sie müssen sparsam wirtschaften.
Das ist einfacher, als Sie glauben.
Sie geben für jedes Pfund Butter
2 Mark aus,
„Blauband,( können Sie für die Hälfte kaufen.
Die anderen Hausfrauen tun es,
Sie sind restlos Unfrieden.
Ihre Kinder erhalten zu jedem Pfund gratis die bunte Kinder-Zeitung „Die Blauband-Woche1*
Fordern Sie die „Blauband-Woche" zu jedem Pfund.


