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ligkclt des Savitalttttag» iflers tinzubehallen unb t) gaaiflitit an die N- ' Wjninfl mu6 auch Milbiger bit dlnjortih terlSßt, also z. fl. btt itxbtn KMrüen u\vo.
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: und Schuldner vor FS1- vereinbart, dann ift der che nach Ablaus der oiun-
Steuer unb Haltung.
Rasse des Finanzamts eh* ranlagung des Schuldners er Säroer,chaslrslmr m* r Hal hierbei eine «>W uster dem B-mM«"' itigteii und WnbiQltlt ren Angaben sind aus d« delt er sich einer stillen ®tW*
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«rtraassteuer abgezogen und an die Finanzkafst adgefvHrt hat.
b) an den Gläubiger, wenn das gesamte, nach § 54 (EStQL abgerundete Einkommen (also nach Abzug der Sonderleistungen und dcs steuerfreien Teils) für 1925 1100 Mark und für 1926 1300 Mark im Jahr nicht übersteigt und in diesem Einkommen Einkünfte enthalten sind, die dem Steuerabzug vom Kapitalertrag unterlegen haben; hier erfolat Die Erstattung aber nur insoweit, als bte einbehaltenen Steuerbetrug«! jährlich 20 Mark übersteigen. Diese auslegende vorichrift der Ausführung», beftimmungen geht weiter als das E^vtG. in § 34, wo eine Erstattungsmöalichkeit nur dann ausgesprochen wird, soweit di« einbehaltenen Steuerbetrage oierleljahrlich 5 Mark überfteigen. Nach Gesetz wäre also, wenn der Abzug |
a) im ersten Vierteljahr 4 Mk., b) im zweiten ,, 4 *
c) im dritten „ 4 „
a) im vierten „ 10 „
beträgt, eine Erstattung nur bezüalich des letz, tcn Abzugs von. 10 Mark möglich, während nach den Aussührungsbestimmunaen (da im Jahr mehr als 20 Mark) der ßefamte Abzug erstattet werden muß. Ls soll hier nicht unter- sucht werden, ob die Aussührunasbestimmungen eine solche Abänderung des Sesettesiertes vornehmen können, jedenfalls wird sich die Praxis der müderen Bestimmung bedienen.
Die Erstattung erfolgt also, abgesehen von Fall unter a, bann, wenn in den Geringen Einkommen solche Einkünfte enthalten sind, die dem Steuerabzug vom Äapialtertrag unterliegen. Für die Er- ftathmg zuständig ist das Finanzamt, das für die Veranlagung des Erstattunasberechtigten zur Sin- lernmenfteucr oder KSrperschaftsfteuer zuständig ist oder wäre. Es ist hierzu ein Anjrag erfordern«, der binnen drei Monaten nach Ablauf des Steuer abschnittes für diesen Steuerabschnitt zu stellen ist. Für Erstattungen aus dem Kalenderjahr 1925 war die Frist bis zum 30. 6. 1926 verlängert worden. Der Nachweis für den Erstattungsgrund ist zu führen, was in jeder geeigneten Form geschehen kann (Benachrichtigung der Bank über die Gutschrift, worin die f)öt)c des Kapitalertrags vermerkt ist, Bescheinigung des Schuldners usw.).
wird der Erstattungsantrag abgelehnt, io ergebt hierüber ein anfechtbarer Bescheid.
6. Rechtsmittel.
Fordert das Finanzamt auf Grund seiner Fest- itellungen von dem Schuldner Steuerabzug vom Kapitalertrag an, und bestreitet der Schuldner die Derpslichtung zur Vornahme derselben, so ist gegen die Anforderung der Einspruch innerhalb eines Monats Noch Bekanntgabe zulässig.
Lehnt das Finanzamt die Erstattung des Steuerabzbgs vom Kapitalertrag ab (s. 5. am Ende), so ist hiergegen der gleiche Rechtsbebelf gegeben.
Vermischtes.
Die Feuerwehr muh branbftiften!
Ein Berichterstatter des „Investja", der eine merkwürdige Gerichtsverhandlung aus Sibirien meldet, erklärt ausdrücklich seinen Lesern, daß er einen wahrheitsgetreuen und ganz ungeschminkten Gerichtsbericht gibt Der Ort der Verhandlung ist der Saal des Volksgerichtes von Tschita in Sibirien, einer kleinen Stadt in der Nähe der großen Stadt Berista. Aus der Angcklagtenvank sitzen sämtliche Feuerwehrleute de» Ortes, voran der Brandmeister Mattinoff. Sie sind alle angeklagt, eine große An- zahl von Brandstiftungen begangen zu haben; zuerst leugneten sie jede Schuld und hüllten sich in tiefes Stillschweigen, aber dann entschließt sich einer zu dem folgenden erschütternden Geständnis. „Genosie Richter," sagt er, .bie Ursache für das ganze Unglück liegt in der neuen „Sparsamkeitsmethode". Der Sowjet hat uns erflärt: es gibt nur alle drei Monat« einmal einen Brand bei euch, und ihr verlangt, daß wir euch für alle Tage bezahlen. Das ist zu viel! Das geht nicht so weiter. Von jetzt ab werdet ihr 50 Kopeken für die B r a n d st u n d e erhalten. Also gut. Beim nächsten Brand, den wir in einer Viertelstunde löschten, erhielten mir 12* Kopeken auf den Kops. Kann man davon leben? Wir suchten uns damit zu Helsen, daß wir langsam löschten und den Brand vier Stunden lang ausdehnten. Das brachte uns zwei Rubel auf den Kopf. Aber auf die Dauer half auch das nichts. Unsere Mitbürger wollen nun einmal nicht branbftiften, und di« Feuersbrünste sind zu selten. Da blieb uns nichts anderes übrig, Genosse Richter, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen, unb so veranstalteten wir denn von Zeit zu Zeit kleine Brände, um unser Leben zu fristen." Welche Strafe auf dieses freimütige Bekenntnis hin ausgesprochen wurde, wird leider nicht mitgeteilt. — Und wenn die ganze De-
schichte etwa nicht wahr sein sollte (was wir aber nicht behaupten wollen), so ist sie hnmeitm nicht schlecht erfunden.
Jrauen machen den Theaterersolg.
Johannes Schere hat einmal als Erklärung dafür, daß der geniale Dichter Grabbe so wenig Erfolg beim Publikum gehabt habe, den Umstand angeführt, daß er ..nicht» für Frauen sei'', und er knüpfte daran die Bemerkung, daß die großen Erfolge stets von Frauen gemacht würden. Es mag dahingestellt fein, ob dies immer in der Literatur zutrtfft: zweifellos aber ist es beim Theatee der Fall. Man braucht nur in einem gut besetzten Theatersaal daS Publikum zu betrachten, um immer wieder festzustellen. daß die überwiegende Mehrzahl der Besucher weiblichen Geschlechts ist. Heute mehr als je macht die Frau den Kassenerfolg eines Stückes. Einmal hat Die Damenwelt mehr Zeit, in» Theater zu geben, al» die Männer, die länger an» Geschäft gefesselt und abend» müde find; so dann kennt der Herr iwch eine größere 3afrl anderer Vergnügungen, denen er feine Mußestunden widmet. Dor allem aber ist e» da» persönlich« Interesse, an bestimmten Schauspielern oder Schauspielerinnen. da» die Frau in» Theater lockt, und Die Damen von freut« benutzen di« Bühne al» eine zwar ist e» merkwürdigerweise nexb mefrr der weibliche al» der männliche Star, der anziefrt. Art Anschauungsunterricht in der Kunst des eleganten Auftretens und des guten Sichanzie- frens. Wie sich z. V. eine berühmte Schauspielerin — man denke an die Massary — schminkt, waS für Toiletten sie trägt und tote sie sie trägt — daS ist für einen großen Teil der Besuche- rinnen de« Theater» viel Intereffanter al» da» ganze Stück. Diesem ausschlaggebenden Einfluß Der Frauen tragen natürlich die Theaterdichter Rechnung, und besonder« di« englischen Dramatiker haben eS verstanden, sich ganz nach dem weiblichen Geschmack zu richten. Daraus weist der Londoner Theaterkritiker William Pollock in einer feinen Psychologie deS modernen Kassenstücke« frln. Die Stücke von Frederick Lonsdale, Somerset Maugham oder Noel Eoward, die jetzt auch bei uns viel gespielt werden, stellen die Frauen in den Vordergrund, geben ihnen Gelegenfreit, viele und schöne Toiletten zu zeigen, und machen sich über die Männer lustig. Sehr geschickt ist z. D alle«, WaS Frauen schmeicheln und interessieren kann, in dem Schlager „Miß Cheneys Ende" berücksichtigt, der in Berlin schon mehr
als 100 Ausführungen zu ve«eichnen fraL Der Triumph der Heldin, der schlagkräftige Humor der andern Frauentypen und die vielen mensch- lich-allzumcnichlichen Füge der Acrren magnetisieren die Frauenwelt. Dagegen können sich Dramen. die sich mefrr an Manner wenden, nicht mefrr durchsetzen. Pollock erwähnt al« Beispiel da» vortreffliche Stück ..Da« treue Herz" von Menckwn Hoffe, das begeisterte Kritiken erzielt«. aber rasch vom Spielplan abgesetzt wurde, weil die Damen darüber entsetzt waren, wie ein Mann feine Braut und eine gute Stellung im Stich lasten kann, um Abenteuer in fernen Landen zu suchen
Rundfunk-Programm
de» frankfurter LenderS.
(2Utf der .Radio-Umschau".)
Samstag, 11. Dezember:
3.30 bis 4: Die Stunde der Tugend. 4.30 bi» 5.45; Konzert des Hausorchesters: Hector Berlioz, 5.45 biS 6.05. Die Lefestunde. 6.15 bis 6.45: Der Briefkasten. 6.45 bl» 7.15; Fmckhoch schule: -Der europäische Roman des 19. und 20. 3abr- frunderts. Flaubert und Zola". Vortrag von Prof. Dr. Schultz. 7.15 bte 7.45; .Rativnalisieruna und KausmannSgebilfen". Vortrag von Heinrich Auerbach, Gau vorsl eher im Deutichnattonalen Handlungsgehilsen-Derband. 7.45 bi« 8.15; .Stilwandlungen in der Sprechkunst der Bühne". Vortrag von Alfred Auerbach 8.15 bi« 10.15: ilebertragung von Kassel: Filmball in sämtlichen Räumen der Stadthalle Kassel. 10.30 bi« 11: Weihnacht «Woche des armen Kinde« — OHelo bvamen. Anschließend bis 12.30; Tanzmusik.
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Briefkasten der Redaktion.
(RechtSgutachten sind ohne Derbindlichkelt der Schriftleitung.)
h. M. Wenden Sie sich an das Kreisamt Gießen. Dort erhalten Sie die gewünschte Auskunft.
Warum nehmen Sie keine Fays ethfeSüdenerMineral-Paihlien?
Sie sind gul für jeden,den Husten y. Katarrhe oudlen
Mehl, feinstes Spezial 0... Pfund 25 H
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