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Lettin, 10. De». Die Börse hatte heute einen Daissetag, die ersten amtlichen Kurse zeigten eine flaue Lenden-. Die im Borde» gründe stehenden Sermintoerte setzten mit 3- bi# öprozenligen Verlusten ein. Am Schiff» sahrtsrnarkle. wo das Hansa-Bezug« recht besonder- enttäuschte, verloren Kosmos 10 Pro». Das Publikum verhielt sich abwartend, so dan die Spekulation aus sich angewiesen War. Von der Haltung der TsseltenmärkTe wurde auch her Rentenmarkt in Mitleidenschaft gezogen Anatolier I verloren 3 Prozent. Anatolier II 2.S Prozent. 3m Verlause der ersten Dörsenstunte schwächten sich die Kurse neuerlich um 1 bis 2 Prozent ab Späterhin trat eine gewisse Be­ruht guirg ein, nachdem die Banken mit Inter­ventionen entsetzten Die Entspannung am Geldmärkte blieb einflußlos. Monatsgeld 6>.< bis 7' 4 Prozent. 3m D ev i s en ve rke h r konnte sich Mailand gegen London leicht befeftiae.i aus 111150. Oslo nachgebend. Die übrigen Valuten

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ankfurter l^ctrcidcbörse.

Frankfurt a. M., 10. Dez. Es wurden no­tiert: Weizen (Wrtterauer) 29,50 bis 29,75; Rog­gen (inl.) 24,75 bis 25; Sommergerste (für Brauzweckel 23,75 bis 26,50; Hafer (inl.) 19 bis 19,50; MaiS (ge.b) 19.50 bis 19.75; Wei­zenmehl (inl., Spezial0) 41,25 bis 41,75; Rog­genmehl 35,75 bis 36,25; Weizenk.eie 11,75 biS 12; Roggenkleie 12 bis 12,25 Mark.

Letzte Nachrichten.

Stresemann Nobelpreisträger.

Oslo, 10. Dez. (1DIB. Drahtmeldung.) Da» Nobel Komitee Hot Stresemann und B r 1 a n b mit dem Nobel Ariedensprei» für 1926 und General Dawes und Chamberlain mit dem Nobel- Friedenspreis für 1925 ausgezeichnet.

Ministerpr stveni Paschitjch.

Belgrad, 10. De;. (DIB. Drohtmeldung.) Der frühere jugoslawische Ministerpräsident p a - schitsch ist unmittelbar vor seiner Be­trauung mit der Kabinettsbildung an einem Schlaganfall gestorben.

Ein seltsames Geschick hat den greifen Staats- nutnn. den Schöpfer der modernen serbischen Großmacht in dem Augenblick auS seiner poli­tischen Tatigleik abberusen, in dem ec wiederum sich rüstete, als achtzigjähriger Greis fcie Leitung der Staatsgcschäfte zu übernehmen. Das serbische Dol? verliert in ihm den bedeutendsten Staats­mann seiner modernen Geschichte und das zu einer Zeil, in der wieder einmal bro benot Wolken den politischen Horizont deS Balkans beschatten, in der Jugoslawien sich durch das italtenische Protektorat über Albanien aufs schwerste bedrängt fühlt un) zu einer Neuorien­tierung seiner Außenpolitik schreitet.

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der Abteilungen, deren Mitgliedersiand bald die stattliche Zahl 100 erreicht habe (Er gab die Ver­sicherung ab. daß bei allen Veranstaltungen, ob nun Wettspiele, Wanderungen oder Hebung», und »e- lehrungsspiele, durch geeignete altere Personen auf strengste Ordnung und Zucht gesehen und dast lei­tens der Leitung alles getan werde, was nicht allein der körperlichen, sondern auch der geistigen Entwick­lung der Jungen» dienlich sei. Eine harmonische Durchbildung von Körper und -eist sei da» ange strebte fliri. Für den unterhaltenden teil war Frl. Gisela Wanner gewonnen, die einige Gesangs Dorträge In feiner Weife zu Gehör brachte und mit lebhaftem Beifall belohnt wurde. Gymnastische Hebungen und eine Anzahl lebende Bilder, von

Die amtliche Großhandels­index z i f f e r. Die auf den Stichtag des 8. Dezember berechnete Grofthandelsindestziffer d«S Statistischen ReichSamtS ist gegenüber dem 1. Dezember um 1,0 v. H. auf 131,3 gestiegen. Don den Hauptgruppen hab:n die Agrarerzeug- niffe auf 133,6 angezogin. während die Jndu- striestoffe mit 123,1 nahezu unverändert blieben.

Frankfurter Äörfe.

Frankfurt a. M., 10. Dez. Tendenz: Schwach. Die innerpolit.schen Besorgnisse und die bisherigen Genfer Grgrbn.sse genügten, um bei der anhaltenden grossen GZchaftsunlust «inen weiteren Kursrückgang h rbeizu- führen. 3. ®.-5 a r b e n setzten vorbörslich 5Ve Proz. schwacher ein, konnten sich allerdings später etwas erholen. Immerhin ist e n An'angsverlust von 2,5 Pro-, zu verzeichnen Don Montan- werten büßten Rheütstahl 6. Riebeck 4,25 und Rheinische Braunkohlen 2,5 Proz. ein, die Werte der Rhein-Slbe-Ilnion verloren bis zu 3 Proz., Mansfelber minus 1.5 Proz. Auch Kaliaktien

waren abgeschwächt. Am Dankaktienmarkt waren Tommerz 3 , und Dresdner 2.5 Prvz. niedriger. Die Werte des Metallbank- Konz er ns waren in Verbindung mit ter ent­täuschenden Kopitalerhöhung bis zu 3 Prvz. schwächer. Schifsahrtsaktien wiesen Ver­luste biS zu 2.5 Proz. auf. Von Elektro- werten bühten Siemens 1 Prvz. ein. Am variablen Markte waren Autoaktien stärker gedrückt. Daimler minus 2,5, KI: per minus 1 Proz. Süddeutsche Zuckeraklien nur knapp behauptet. Ta'jaL'ien schwächer. Holzmann minus 4. Zement Heidelberg minus 2.5 Prvz Der Anleihe­markt folgte der Bewegung an den Aktien­märkten. Kriegsanleihe ging auf 0.72 zurück, ländische Renten, besonders Türkei. flau. Der Freiverkehr blieb säst umsatzlos. Gro- wag 69.5 Proz. Der weitere Verlauf war un­sicher und weiter zur Schwäche geneigt. 3m De­visenverkehr stellte sich Par S auf 123,25. Die Reichsmark war gegen Kabel mähig be­festigt mit 4.206. Am Geldmarkt blieb Tages- gcld gesucht, der Satz stellte sich auf 5V, Prvz. Monatsgeld 7 bis S'/i Prvz. je Adresse

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Wirtschaft.

Die Kohlenproduklion in Hessen.

Die monatliche Statist.k der Kohlenproduktion des DvlkSstaates Hessen weist für den Monat Roosmber 1926 folg?nte Zahlen nach: An Rohbraunkohlen wurden g fördert 35 0?3 Tonnen, verkauft wurden d.ivon 9417 Tonnen; der größte Teil der Rohkohle wurde weiter verarbeitet oder war zur weiteren Verarbeitung bestimmt.

Aus den verarbeiteten Rohkohlen wurden neben Schwelcreiprod kten erzeugt. 625 Tonnen Braunkohlenbriketts. Außerdem wurden in Hessen erzeugt eine Anzahl Tonnen St.inprefkohlen.

Unter Berücksichtigung der aus Vormonaten übernommenen Bestände, sowie des Absatzes und Selbstverbrauches verblieben am Monntsschluh absatzfähig: 12 035 Ton: en Rohiohlen, 826 Ton­nen Briketts, 2428 Tonnen Rakprehsteine, zu­sammen 15 309 Tonncn Braunkohlen und Braun- kohlen-Produkte im G.samtwerte von 114 750 Mk.

Kreiling jun. und einigen Iugendspielern vor­trefflich oorgeführt. zeigten einen kleinen Liirschnül aus der gymnastischen Schul« und dem sonstigen Sportbetrieb der Vereins. 3m Mittelpunkt der Der- anftahung stand ein sehr interessanter Bon rag des Svortaraies Dr. Heist, der in allaemeinversländ- liche« Worten die günstige Beeinflussung des in der Entwicklung begriffenen Körpers, speziell des Her­zens und der Lunge. durch die sportliche Betätigung erklärte und an Hand eines Kurvenbildes deutlich vor Augen führte. Die u. a von ihm angeführte Tatsache, dast *? der Lunge eines sitzend Arbeiten den unbeschäftigt bleiben und mit der in diesem Teil ruhenden verbrauchten Lust einen der gefährlichsten Krankheitsherde im menschlichen Körper bilden, dürste allen genügt haben, von der Notwendigkeit des Sports, insbesondere des Äugendsports, zu überzeugen. Seine dankbar aufgenommenen Aus­führungen schloffen mit einer an die Aktiven und Jugendlichen gerichteten Mahnung zur Enthaltsam­keit im Alkohol und Nikotingenuß. Nach einigen kurzen Dvnkesworten des 1. Vorsitzenden des Ver­eins, Herrn Ä. Overbeck, an die Personen, die durch mühevolle Arbeit das Gelingen des Abends ermöglicht hatten, und mit der Bitte an die Eltern um Unterstützung und Mitarbeit wurde der erste Elternabend durch das gemeinsam gesungene D. f. B- Lied beschlossen.

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' Elternabend der Jugend- und ^chülsrabteilung des v. f B. Aus der Er- rtnntnis heraus, dast eine gründliche sportliche Er­setzung und Ausbildung der Zöglinge nur bei eng fier Zusammenarbeit mit der Elternschaft möglich ist hatte die Leitung der beiden Abteilungen die llliern ihrer Jugendlichen und Schüler erstmals zu filier Abendveranstaltung im Saalbau Sauer eilige- 1 laben, um ihnen Zweck und Ziel de« heutigen Iu- qenbiporl« klarzumachen. Da« mustergültig zusam- 5 niengcfteaie Programm war in jeder Weise geeig­net, da« Elternhaus dem Sport näherzubrinaen, und durfte bei den außerordentlich zahlreich Erschienenen ktne Wirkung nicht verfehlt haben. Nach einem ein­leitenden Musikstück begrüßte der Iugendleiter. Herr h. K r ä m e r , die Gaste und Dereinsmitglieber und gab in kurzen Dorten ein Bild von der Entwicklung

morgen 0 Grad. Die Skisporwerhüstriste werten als gut bezeichnet Aus ter Rhön meldet man uns vom Donnerstag mittag eine Schnee­höhe von 15 Zentimeter, ab 600 Meter Höhe. Der Schnee ist körnig, bte Schneedecke geschlossen Die Landfttasten sind günstig für den Aotei'port, da- Skige.änte be'indet sich in guter Verfassung.

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nuten in ben Ruhestand trat, durch eine Abordnung, bestehend au« Dberftublenbireftor Dr. Kammer, öiebigs-OberrealschuIe Darmstadt, Studiendirektor (Born, Realschule Oppenheim, als Vertreter der Anstalten, denen Dr. Dorfeld seinerzeit »orgestanden tet, ferner Oberstudiendirektor Voepperling, Oberrealschule Mainz, und Rektor Ullman n, ffictere Bürgerschule Babenhausen, im Namen von ?"> Direktoren und Letzrerkallegicn eine Ehrenukkunde -^erreicht, die folgenden Wortlaut hat:Die unter- - schneien Oberrealschulen, Realschulen und Höheren Bürgerschulen überreichen Herrn Ministerialrat Dr. I lorfclb bei seinem Aucscheiden aus dem hessischen

Staatsdienst diese» Blatt in dankbarer Anerkennung -einer hohen Verdienste um da» gesamte beffif<te ! -ckulwesen, insbesondere um die seinem Referate ' mterftettlen Schulen. Diese Anerkennung gilt dem urstandnisvollen Freund und Lehrer der Jugend, , 3im erfahrenen Schulmann, dem pflichtireuen Be­lgien, dem ^öfterer ernster wissenschaftlicher und ^idagoglscher Bestrebungen, dem treuen Diener an Lolk und Vaterland. Sein Name wird mit der ®e- chichte des hessischen Schulwesens für immer Der- nüpft fein/

- Derer st eDorsstzenbe der Hessi. «chen 2e rztekammer. Geh. Samtätsrat >r. Karl Habicht in Darmstadt, vollendete am 1. Dezember sein 7 0. Lebensjahr. Archer ^ihlreichen Glückwünschen au< der Aerzteschast Md ihren Organisationen ging ®4. ©jnitätorat >r. Habich t ein Schreiben teS Ministers k»es Innern zu, in dem eS heiht: .Seit Iahr- ,<hnten haben Sie, durch das Vertrauen 3brer Herren Kollegen geehrt, ununterbrochen die füh­rende Stellung in den ärztlichen StandeSvertre- hingen Inne. Durch Ihre vorbildliche und un- purteiische Tätigkeit alS erster Vorsitzender des ärztlichen KreisvereinS Darmstadt während 29 Aihren und als 1. Vorsitzender des ärztlichen 2antesvereinS waren Sie ter berufene Anwärter fit die Stellung deS 1. Vorsitzenden der Hessi­schen Aerztekammer geworden 3n der Tat hat die Aerztekammer sofort, nachdem sie im Jahre 1124 inS Leben traf, Sie in Ihrer ersten Sitzung auf diesen ehrenvollen und verantwortungsreichen Posten berufen. Jhr Wirken in dieser Körper­schaft war, wie nicht anders zu erwarten stand, ein unparteiisches und trotz aller Schwierig- feilen ein erfolgreiches Vicht vergessen darf Keiben, beb Sie von jeher Ihren Berus in idealer Weise auffafjten. Ihre Tätigkeit beim iRoten Kreuz vor und während des Krieges legi dafür beredtes Zeugnis ab. Mögen Sie ned) viele Zähre rüstig und vorbildlich Ihres hvhen AmteS walten und als bewährter Führer -iit der Spitze Ihrer Kollegen stehen. Die Dienste, hte Sie in der Hessischen Aerztekammer in Ver­bindung mit ter Regierung leisten, sind 'Dienste (tun Wohle ter Volksgemeinschaft. Für diese Mitarbeit spreche ich Ahnen meinen Dank aus. Mögen Sie noch viele Zähre ter Regierung eine

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