Einzelbild herunterladen

.nzeigen

ohnedies in

Sprechfturiden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschloffen.

Für unverlangt eingeiandte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Anzeigeaaufträge sind lediglich an die Geichästsstelle zu richten.

tung von Herrn Schaub vorgetragen, mit kleinen Aufführungen der Markus-Jugend und gcmeinfamen Liedern in bunter Folge. Besondere Hreude be­reiteten einige schöne Chorlieder, die von dem Frauenchor des Vogelsberger Höhenclubs gesungen wurden. Don Mitgliedern des Frauenvereins und

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 90 vom 9. November enthält: Maul- und Klauenseuche in Oppenrod und Fungoiehweide bei Grünberg. Straßensperren. Dienstnachrichten.

Aur der Provinzialhauptftadt.

|" Gießen, den 10. November 1926.

Geheimrar Prof. Dr. (Beppert

3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Neue Ope­retten. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Lesestunde. 6.15 bis 6.45 Uhr: Vortrag von Stadtmedizinalrat Dr. Keding beim Stadtgesundheitsamt Kassel, über:Die Be­

deutung der ärztlichen Eheberatung für die Volks- gesundheit". 6.45 bis 7.15 Uhr:Die Reformmetbod« im neusprachlichen Unterricht, an deutschen Beispie­len dargelegt", Dortraa von Geh. Rat Max Walter. 8.15 bis 9.15 Uhr: Bläser-Kammermusik. 9.15 bis 10.15 Uhr: Operetten-Abend. Anschließend dis 12.30 Uhr: Tanzmusik.

des Mädchenbundes wurden Kaffee und Kuchen an- geboten, so daß man trotz der großen Versammlung doch sich behaglich fühlte wie in einer großen Fa- mitte. Der Verkauf der Handarbeiten zum Besten der Gemeinde-Weihnachtshilse war ebenfalls sehr rege, besonders in den Mittagsstunden. Der Markus- Frauenverein, der bei der Veranstaltung von den beiden Schwestervereinen in Eberstadt und Treis an der Lumda durch Besuch und Beihilfen freund­lichst unterstützt wurde, darf diesen Tag als einen guten Erfolg in mannigfacher Beziehung betrachten, was auch in de mSchlußwort von Pfarrer Becker noch besonders ausgesprochen wurde, der allen, die dazu geholfen haben, den herzlichen Dank der Ge­meinde aussprach.

. Der Mandolinen- und Gi­tarrenvereinNeapolita" gab am Sonnt agnachmit tag in der Neuen Aula der Uni­versität vor einer sehr großen Zuhörerschaft ein Konzert, das durch die Mitwirkung deS auf dem Ge­biete des Gesanges bestens bekannten Wendling- Quartettes aus Offenbach nach eine besondere Anziehungskraft erhielt. Unter der bewährten Leitung des Dirigenten Hans Sonntag wurde

Wie in allen derartigen Dingen, ist es meist der kleinere Geschäftsmann, der immer wieder auf die Lockungen zweifelhafter Reklameunternehmungen hereinfallt, denn der als sicher in Aussicht gestellte riesige Erfolgs muß ausbleiben, schon aus dem ein­fachen Grunde, weil willkürlich verteilte, vom Leser nidjt bezahlte Anzeigenankündigungen auch zu Weih­nachten wirkungslos jein müssen. Also: Vorsicht und

incnöci nad)GCa I Hujien lucruen luiuuc. v*uii ql iqe gegen Lohn- auch gewirkt hat, ein hochgeschätzt Wendel noch m lichkeit, Milde Wohlwollen ut

1-----1 hervorstechende Zuge seines Wesens, Ab-

o ::,2it und Weisheit die Merkmale seines^ Ur­teils. Der Weltkrieg hatte ihm seinen einzigen Sohn und damit die schönste Hoffnung seines Lebens geraubt. Die Liebs zu Jugend, Volk und Vaterland aber war lebendig geblieben in ihm, fein Wille zur Mitarbeit am Wohl der Gemeinschaft blieb unge­brochen. Besonders im Kirchenvorstand und im Dor-

Tagcskalender für Mittwoch. Stadttheater: 7.30 Uhr,Die Jungfrau von Or­leans" (Ende 10.30 Uhr). Fuhrunternehmer: 8 Ahr, Versammlung bei Gastwirt Dippel. Süd- westdeutscher Radioklub: Restaurant Strasser, Lud- wigstraße, Mitgliederversammlung. Lichtspiel­haus, Bahnhofstraße:Der schwarze Engel". Astoria-Lichtspiele:Die Spürhunde von Winkel­stadt". .

Wie wir in unserer gestrigen Ausgabe bereits berichteten, beging der Direktor des Pharmakolo- gischen Instituts unserer LandeSuniversität, Geh. Nkäizinalrctt Prof. Dr. Julius Geppert, am Sonntag, 7. Nov., seinen 7 0. Geburtstag.

Geheimrat Prof. Dr. Geppert wurde am

Klage des Bezirksfürsorgeverbands Hanau-Land gegen den Bezirksfürsorgeverband Friedbera auf Erstattung von Unterstützungs- kosten. Der Kläger hat den Th. Nees in der Zett vom November 1925 bis März 1926 infolge eines auf dem Wege von Bergen bis Büdesheim erlittenen Knöchelbruches durch Gewährung von Krankenhaus­pflege unterstützt. Der Kläger begehrt vom Beklag­ten Erstattung der Kosten, da -der Unterstützte vor seinem Unfall in Büdesheim seinen gewöhnlichen

leite dies um so mehr, für einen obdachlosen Wan­derer, der nur vorüoergehend bei Dreschmaschinen­arbeiten Hilfe leistete. Der Prooinzialausschuß wies nach Beweisaufnahme die Klage als unbegründet

stand des Elifabcthhauses war er eifrig tätig.

* D i e Chaussierung der Straße am Amtsgericht, über die wir vor einiger Zeit be­reits berichteten, ist nunmehr vollendet. Der Fahr­damm ist annehmbar hergerichtet, dagegen wäre an den Bürgersteigen wohl noch einiges zu tun, um diese in einen einwandfreien Zustand zu bringen. Ferner erscheint uns der Abschluß des Fahrdamms

3n der Provinz Hessen-Nassau ist an verschiedenen Stellen der Ka r t o f f e l k r e b s ausgetreten, so in neuester Zeit in Schweins- berg. also dicht an der oberhessischen Grenze. Weiterhin sind noch krebsverseucht die Gemein­den: Frechenhausen, Wallau, Weifen- -bach im Kreis Biedenkopf, Dillenburg im Dillkreis, Großauheim und Niederrodenbach im Kreis Hanau, Klein-Schmalkalden und Spring­stille im Kreis Schmalkalden. Cs besteht für die hessische Landwirtschaft die große Gefahr, daß . diese ungeheuer gefährliche Kartosfelkrankheit bei Chrenboktor ausgezeichnet. uni durch Einfuhr von Speise- und Saatkartoffeln

m n < i nn I 2us diesen verseuchten Gebieten einaeschleppt

Vorsicht:Merhnachtsanzerger!* wird. Der Schaden, der durch den Kartoffel- Unter diesem Stichwort wurde im Vorjahre krebs verursacht wird, ist außerordentlich groß, mancher vertrauensselige Geschäftsmann auf das Es liegt im Interesse unserer beUifJen Land- Wesen. sounerreichbar wirksamer" underfL wirte, unbedingt gegeneme Einschleppung dieses klas iger" Reklamegelcgenheiten, wie sic alljährlich gefährlichen Feindes sich zu schuhen. Es dürfen gegen die Weihnachstzeil hcrvortreten, aufmerksam aus den verseuchten Gebieten temcriei Speise- gemacht und vor Schaden bewahrt. Abgesehen von oder Saatkartoffeln emgefuhrt Werdern Sollten den Anzeigenfriedhöfen, die im Laufe eines Jahres sich weiterhin irgendwo verdachttge Anzeichen, ohnedies in Festbüä)ern, Vereins- und Kaffeehaus- die auf Krebs hindeuten bemerkbar machen, so Programmen und dergleichen immer wieder angelegt sind diese umgehend der ^.andwirtschaftstammer werden, dürfte bald Gelegenheit gegeben sein zu für Hessen in Darmstadt mitzuteilen.

neuenkonkurrenzlosen Reklamemaßnahmen". Zu Beginn der Weihnachtsgeschäftszeit werden sich | 4-orNoNzen.

wirirer allerleiaußergewöhnliche Reklamegelegen- h eiten" an die Geschäftswelt herandrängen, Reklame­gelegenheiten, die heute und in aller Zukunft ebenso vollkommen wertlos find, wie seither. Sogar Zei­tungen, deren Vorhandensein während der Zeit von 11 Monaten im Jahr nicht bemerkt worden ist, machen sich namentlich in Großstädten im Hinblick auf die Weihnachtszeit marktschreierisch breit; aber auch in kleineren Städten stellen sie sich eines Tages ein in Friseurläden, in Wirtschaften und in den Geschäftshäusern und Läden, die zur Tragung der Unkosten für den neuen ober altenWeihnachts- Anzeiger" oderGeschäfts-Anzeiger" oberBeam» len-Kalender" oberFrauen-Weihnachtsmarkt" aus- ersehen sind. Höchste und allerhöchste Auflagen wer- den wieder zugesichert werden, als ob die auch in den anderen 11 Monaten des Jahres erscheinenden und jedermann bekannten ortsansässigen Blätter in der Weihnachtszeit nicht auch da wären.

Wohnsitz gehabt haben soll. Der Beklagte lehnte den Erstattungsanspruch ab und behauptet, daß Nees seinen gewöhnlichen Aufenthalt in dem Bezirk des Fürsorgeverbands Friedberg nicht erworben hatte. Der Unterstützte sei als obdachloser Wanderer anzu­sehen, der nur vorübergehend Landwirten beim Dreschen geholfen hatte, und nicht zur Bedienungs­mannschaft des Dreschmaschinenbesitzers gehörte. Wenn nach bestehender Rechtsprechung des Bundes­amts für das Heimatwesen schon Saisonarbeiter, die etwa ein halbes Jahr lang an einem Orte als lanb- . wirtschaftliche Arbeiter tätig sind, ihren gewöhnlichen 7 atDbemberU11856Lhi 2erlin°grboren.Hn' 1875 I Aufenthalt im Sinne des Fürsorgegefetzes an dem bis INTst^dierie er in Herdelbrrg. von 1877 bis Ort ihrer Beschäftigung.nicht,erw^ven konnten, so 1879 rn Berlin, wo er auch das Staatsexamen ab- I 9r ** ***"

legte und zum Dr. med. promoviert wurde. Ton | Di 1880 biS 1885 war er als Assistent an der Inneren Klinik in Qterhn beschäftigt, von 1887 ...... , -

bis 1899 wirkte er als Assistent am Pharma- kostenpflichtig ab. kvlogischen Institut in Bonn. Dori wurde er tm 3abre 1887 Privatdozent, 1892 erhielt er in MOTTO jyClHrCDS

Bonn die Ernennung zum außerordentlichen Pro- hciRfchen ®rCH30e

fessor. 3m 3a5re 1899 kam er als ordentlicher ) o

Professor der Pharmakologie nach Gießen. 1909 Don der Hess. Landwirlschaftskammer in wurde ihm der Titel Geheimer Medizinalrat I Darmstadt wird mitgefeilt: verliehen. Das Arbeitsgebiet deS Gelehrten er- streckt sich aus Gasanalyse. Atmung. Narkose, Blausäurevergiftung und Theorie der Neini- gungsmittel. Durch seine unermüdliche totffen- sthastliche Arbeit und seine liebenswürdigen ilm- gangssormen hat sich Geheimrat Geppert in der Gelehrtenwelt sowohl, wie auch darüber hinaus in der Bürgerschaft unserer Stadt allge­meine Wertschätzung erworben. 3n Würdigung seiner Verdienste um die Tierheilkunde wurde er jetzt von der Delerinärmedizinischen Fakultät unserer Landes Universität mit der Ernennung zum

«Mgslr-WWMmeim I

erfordern heute eine sorgfältige Textgebung blauen Donau" zu Gehör. Der starke Beifall der

und Satzaurstattung. Gute Satzlcistungen Zuhörer zwang den Verein hier bereits au einer

RHbnur«. n,,nn M« «nS.lg.n

Äeitlg genug ausgegeveu I prachtvolle Vortrag erntete stürmischen Beifall, werden. Der Annahmeschluh für alle Anzeigen und die Offenbacher Öliger spendeten den dank-

im Gießener Anieiaer entfällt auf den Nach baren Zuhörern noch das nicht minder stimmungS-

B " Xnfehlunös volle .Das Herbstlaub fällt zur Erde nicbef. Die

mittag vor der Aufnahme. Empsehlungs sichere und erfolgreiche Arbeit deS Singcnten

anzeigen müßen, je nach Umfang und Satz- kam bei dem Auftreten der Schülerabteilung des schwierigkeiten. zwei bis drei Tage vorher Vereins noch besonders zum Ausdruck. Das

bestellt sein. Nur mit Sorgfalt und dem not- Publikum erwies auch den beachtenswerten Dar­

wendigen geitaufwand gesetzte Empfehiungen I bietungen dieser strebsamen jungen Leute alle , , » prfA Anerkennung. Die Loreletz - Paraphrase von

Um oei etroüalffleo dtfolg! ää.&kM'ä" so kam auch in dies ent ihr reiches mustkalisches

------- 1 Können zur vollsten Wirkung. Noch zweimal trat und d°-r.ch,.n Bürrig- m der «nach k^-nn

T«pp°n°nL ober einc^terraffenförmige Atufung J« - ^in-r

Wiesengelände abfällt. ** Dee K r i e g e r v e r e i n Gießen hielt

Verdien st tum d e n I a g d s ch u tz. Ge- dieser Tage im Postkeller seine Monatsversaminttmg legentlich der Hubertusfeier, die der Hessische Jagd- ab die auch von Angehörigen der M.tatteder gut klub am Samstag in Darmstadt sehr würdig beging, besucht war. Der 1 -Vorsitzende, Kamerad Tr um­wurden von Geheimrat Ol-rsorftmeister (Ebel Die pert, begrüßte ble neuaufeenommenen MtgUeder, Ehrungen bekanntgegeben und verteilt, die all- m deren Namen spater Kamerad Krau sch dankte, jährlich zum Hubertustage besonders den Jägern zu- Der Abend galt in erftcr 2mic der Ehrung des Ka- teil werden, die sich um die Bekämpfung des Wil- meraden, Metzgermeister Franz S ch m i bi, der am dererunwcsens verdient gemacht haben. Die ober - i 1- November dem Verein o0 Jahre angehorte. Der hessischen Jagdschützer, die bei der Feier geehrt erste Vorsitzende überreizte dem Subilar da, wurden, seien nachsolgend genannt: Fürstl. Hilfs- Hassiaabze.chen mit der goldenen,50 und eine sörster Theodor Luft (Ortenberg), bereits vom Ehrenurkunde, wobei er daraus h'nwies. daß ADJV. mit einem Ehrenhirschfänger ausgezeichnet, Kamerad Schmidt wie m früheren Jahren, erhielt ein Bild nebst Ehrendiplom. Gendarmerie- so auch heute als ^unfundsiebzigjahriger mit vobild- j Wachtmeister Knauß (Nidda) wurde für wackeres Uchem Eifer an den Veranstaltungen des Vereins Verhalten beim Abfassen von Wilderern mit einem teilnimmt. Kamerad D a um e r t hielt einen sehr Ehrendiplom ausgezeichnet. Ehrenurkunden für her- lehrreichen VortragVom Bau des Weltalls . Die vorragende Leistungen im Jagdschutz erhielten auch Kameraden blieben noch lange in angeregter Unter- Förster Kreutzer (Büdingen), Jagdaufseher O. Haltung zusammen, d,e durch musikalische Dortrage L u b b e (Michelnau) einiger Kameraden und gemeinsame Gesänge in an-

S o 11 e r i e St ü n ft ( e r t) i l f e 1 9 2 6. ffiie S-a-hM-k ®cife unterbrodjen mürbe.

in den beiden letzten Jahren, so wird auch Heuer Frauengruppe der Deutschen durch die mit staatlichen Mitteln vom Landesamt Volkspartei. Am Montag sprach Frau Pro-

für das Bildungswesen eingerichtete Künstlerhilfe fessor R olo s f tn der Versammlung der Frauen-

eine Wcihnachtslotterie zum Besten unserer wirt- Ortsgruppe der D. B. P. über .Kärnten und seinen

schastlich sehr notleidenden Künstler in ganz Hessen Dichter Perkonig". S.e schilderte d'.e Lage Kärn-

veranstaltet. Die Organisation liegt in der Hand tens nach dem Zusammenbruch Oesterreichs, und

der Neuen Hessischen Arbeitsgemeinschaft für bil- seine Treue, trohallem bei Oesterreich bleiben zu

dende Kunst. Die Gewinne bestehen in Kunstwerken, wollen. Sie gab einen sein zusammengefaßten

von bedürftigen Künstlern bestellt oder angekauft. Aeberblick über die Geschichte Kärntens, über die

Der gesamte Lotterieertrag geht in den Gewinnen Dölkerfolge, die seine Geschicke besttmmt hat. Sie

auf; er kommt infolgedessen den Künstlern ganz zu zeigte, wie die Nassen, Deutsche und Slovenen,

gute. Der Vertrieb der Lose erfolgt ohne Kollek- friedlich zusammen gelebt hatten, trotz der 1848

teure, nur durch die uneigennützige Werbetätigkeit emsehenden Propaganda der Südslawen. Beim

Ober belli Icker G e s ck i ck t s v e r e i n. für die Sache interessierter Personen. Er ist daher Einfall des serbischen Heeres nach dem Zusammen-

Am momiaen Donnerstag 11 November findet der auf die tätige Förderung und freigebige Beteiligung bruch wußte die Kärntner Heimatwehr das Land

orte Äao biefe" int«Vual° 6« ft bem B-r. °ll°r »reife im 3ntere(fe ber sfunft unb ber Kur.ft- ,u wrteibigaL Auch aU f« bot ben ubermätWt-

eL°g-t°L beMten ber Äen Lanbes- '» 'n hohem M°he °nge°iefen . 9® ^tfafe^tCne/Ub?ldlI&e?^elrterrPetet>aB:';<toa

kirche, Herrn D. Dr. Diehl, dafür zu gewinnen. ** Ein Gemeinde - und Ortsoerzeich- wte Testigrett es b?t öer ^incme, o<|0 wre

Sein Thema lautet:Evangelische Beweaung und n i s d e s V o l k s st a a t e s H e s s e n ist soeben nn Demarkattonsllme Otogen unö

Reformation im Gebiet der hessen-darmstädtischen Verlag von Emil Roth, Gießen, erschienen. Es

Lande". Der Vortragende ijt als Kirchengeschichtler enthält die genauen Einwohnerzahlen sämtlicher den

so bekannt, daß es dberflüffa erscheint etwas dazu Orte Hessens, die Angabe der Post- und Bahn- Ä

zu bemerken. Es sei ausdrücklich Darauf hingewiesen, ftahonen, Provinzen, Kreise, Amtsgerichte Orts- °lf°t ?f Mnn » r n la

daß der Vortrag auch für Nicht-Evangelische zu Nassen, wichtigsten Aernter, Blldungsanstalten, Reichs- o l o Nailplckalt und d2r

großem Interesse sein wird. Der Beginn des Lor- dehörden in Hessen und mancherlei andere wertvolle dem Dichter^arntnerischen"nd der trags ist auf 8 Uhr (pünktl ich) festgesetzt, da der Fingerzeige. Das 32 Seiten starke karionmerie S>e las zuerst ^^l^utternbe

Vortragende an demselben Abend wieder wegfahren Büchlein gibt den Auskunftsuchenden dank Übersicht- Gedenkblatt. das $erf°ni& muß. lieber Anordnung des Stoffes schnellen Aufschluß. Yat, der während der Besetzung hat sterben muffen,

Namentlich der Geschäftswelt und den amtlichen 'm Leben und im Tod von feinen Söhnen ge-

' I SÄÄ.«S. W& ISS SÄESRÄ-Ä s- KÄÄÄK

Provinzialausschutzfitzung. 3uf bt>n

Klage des Arihnr Heine in Bad-Nau- (gi^ner Realschule 187375 studierte er an der gegeben werben, in ber Anschrift ber Sendungen D i e Maul- und Klauenseuche iss heim gegen das Kreisamt Friedberg wegen Ver- Lechni chen Hochschule in Darmstadt, um nach Ab- alle Angaben, die den Aufenthalt des Emp- neuerdings in Langd und Oppenrod (Kreis Gießen), sagen eines Wandergewerbescheines. legung öe5 Zeichcnlehrerexarnens zunächst in Gie- fängcrs in ber Anstalt erkennen lassen, burch Höchst a. d. Nidder, Rohrbach, Echzell, Eckartsborn, Kläger hatte bei dem Kreisamt Friedberg um Er- ^en im Schulamt tätig zu sein. Nach bestandener ileberfleben ober Durchstreichen unlesbar gemacht Schwickartshausen und Blofeld (Kreis Büdingen), teilung eines Wandergewerbescheins nachgesucht, um Maturitätsprüfung am Realgymnasium in Gießen werben, Damit verhütet wird, daß unbeteiligte Ilbenstadt und Vilbel (Kreis Friedberg) sowie in im Umherziehen das Gewerbe als Zauberkünstler widmete sich Carl Zimmer von 1883 an natur» Personen von dem Anstaltsaufenthalt bes Brief- Krofdorf (Kreis Wetzlar) amtlich festgestellt worden, ausüben zu dürfen. Das Kreisamt versagte den wissensckrnstlichen Studien die er 1889 mit der Prü- empfängers Kenntnis erhallen. Aus der Jungviehweide bei Grimberg ist die Seuche

Wandergewerbeschein gemäß § 57a der Reichsge- fung für ba8 höhere Lehramt zum Abschluß führte. RDV. Ordnungsmäßiges Verhalten erloschen.

werdeordnung, weil Heine noch keine 25 Jahre wurde ihm auf Grund seiner Dissertation von Schülern auf der Eisenbahn. Das I ----------

alt ist, noch nicht 4 Jahre im Wandergewerbe tätigPhönologische Beobachtungen über das Aufblühen Betragen von Schülern auf der Eisenbahn gibt <Ö*«e*X6*«**fc roar und auch nicht Ernährer einer FamiUe ist. ÜOn (iSparcium Scopanum von der philosophischen leider nicht selten zu Klagen Anlaß. Schreien, villtl vfUllR5

Dej Provinzialausschuß rotes die Klage als unbe» Fakultät der Universität Gießen die Doktorwürde Johlen, Kartenspielen, Raufereien und ähnlicher Un- - ftrntifritriei? SenderS

gründet kostenpflichtig ab. verliehen. Carl Zimmer war ein trefflicher Kenner I fUg belästigen häufig die Reisenden sowohl in den " 'L «, *

Klage der Elise Seipel in Dorheim der hessischen Flora, besonders der durch seltene Wartesälen, wie auch in den Zügen. Die Eisenbahn- (AUS bet »Nabw-llmsHau .)

gegen das Kreisamt Friedberg wegen Versagen eines Arten gekennzeichneten Pflanzenwelt bei feiner Hei- Verwaltung hat deshalb jetzt bas Stations-und Zug- .

Wandergewerbeschein s. Die Klägerin hat mat Lich. Seine schulamtliche Tätigkeit begann Carl personal angewiesen, gegen Derartiges Betragen I yonnerstag, u. Jtooemoer:

beim Kreisamt Friedberg um Erteilung eines Wan- Zimmer, wie oben sckon gesagt, in Gießen, wo energisch einzuschreiten und nötigenfalls die Namen dergewerbescheins zum Handel mit Seife im Kleinen er von 1880 bis 1896 an der Höheren und Er- ber Uebeltäter zwecks Bestrafung festzuftellen. Eltern nachgesucht. Da sie taubstumm ist, hat bas Kreisamt weiterten Mädchenschule segensreich wirkte. Von und Lehrer werden gebeten, die Schüler zu einem den Wandergewerbeschein versagt. Der Provinzial- 1896 an war er in Alzey an ber Realschule und gesitteten Betragen auch auf der Eisenbahn ernstlich ausschuh billigte den Standpunkt des Kreisamts und dem Progymnasium tätig, bis ihm dann zu Ostern anzuhalten.

wies die Klage kostenpflichtig ab, da nach Lage der 1905 die Leitung der neugegrünbten Höheren ** , e ber Markusgemeinde,

Verhältnisse es angezeigt erschieß im vorliegenden Bürgerschule zu Bad-Nauheim über» We am Sonntag in der Turnhalle stattfand, war so Falle von der Bestimmung des § 57a Zimmer 2 der tragen wurde. Die Entwicklung dieser Anstalt, der er rtart besucht daß viele keinen Platz mehr fanden. Gewerbeordnung, wonach ein Gewerbeschein in der bis zu seiner 1920 erfolgten Ruhestandversetzung ylllzu rasch gingen die schönen gemeinsamen ©tun» Regel zu versagen ist, wenn der Nachsuchende taub- vorstand, ist mit seinem Namen aufs engste ver- ben vorüber Nach kurzen Begrüßungsworten von stumm, blind ober geistesschwach ist, Gebrauch zu knüpft. Es gelang ihm, das Interesse für feine aus» Kirchenvorsteher Horst wechselten Musikstücke, von machen. gebaute höhere Schule in Bad-Naubeim bei Regie- bem Posaunenchor des Wartburgvereins unter Lei-

Klage des Bezirksfürsorgeverbands rung, Stadtverwaltung und Bürgerschaft zu wecken - - -

Frankfurt a.M. gegen den Bezirksf ür- und nutzbar zu machen. Nachdem im Jahre 1909 forgeverband Friedberg wegen Erstattung der stattliche Neubau nut seiner gediegenen Aus- von KrankenhauLpflegekosten. Der Wanderarme stattung seiner Bestimmung übergeben werden Paul Hermann war vom Wohlfahrtsamt Frank- konnte, fehlte nur noch die Umwandlung der Ernst- furt a. M. durch Gewährung von Krankenhauspflege- Ludwig-Schule in eine staatliche Realschule. Als kosten unterstützt worden. Der Kläger erachtete den 1914 die Erhebung in die Reihe der höheren staat- Beklagten als erstattungspflichtig, weil Hermann im lichen Schulen Hessens erfolgt war, galt Carl Zim- Herbst 1924 bei einem Landwirt in Rendel beim mers weiteres Bemühen dem Ausbau zur Doll- Kartoffelausmachen geholfen hat. Der Beklagte anstatt, der nur wenige Jahre nach dem Scheiden lehnte den Erstattungsanspruch ab, weil der Unter- des Verftorbenen aus dem Schuldienste schon W>rk- stützts nach Lage der Verhältnisse in Rendel nachge- Weit werden konnte. Carl Zimmer war wo er wiesenermaßen nicht mindestens 7 Tage gegen Lohn- auch gewirkt hat, ein hochgeschätzter Lehrer. Freund­arbeit beschäftigt war und weder in Rendel noch tn lichkeit, Milbe, Wohlwollen unb Hilfsdereitsckast einem anderen Orte des Kreises Friedberg seinen waren hervorstechende Züge seines Wesens, Ab­gewöhnlichen Aufenthalt begründet hatte. Auch I geklärtl)eit und machte der Beklagte geltend, daß der Srftattungsan» 1":'" an'ri' spruch nicht rechtzeitig angemeldet worden war. Der Prooinzialausschuß wies nach Beweisaufnahme tue

Klage kostenpflichtig ab.