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Kunst und Wissenschaft.

Vereinigung für hessische Kirchengeschichte.

Anläßlich ihres 25jährigen Bestehens veran­staltet die Vereinigung am Montag, 27. d. M., nachmittags 3 Uhr, in Friedberg, Saal des Predigerseminars, eine Hauptversammlung, bei der Interessenten willkommen sind. Es werden sprechen Prälat D. Dr. Diehl über25 Jahre Arbeit auf dem Gebiete der hessischen Kirchengeschichte" und Archiorat Dr. Hermann überDie kirchliche Inventarisierung in Hessen und ihr Ertrag".

Professor Schädel t-

Professor Bernhard Schädel Ordinarius für romanischen Sprachen und Kultur und Di­rektor am romanischen Institut der Hamburger ilniberfität ist im 48. Le­bensjahre gestorben.

Professor Fran; INuncker f.

Der Geheime Hofrat Professor Dr. Franz M u n ck e r, Professor für neue deutsche Literatur­geschichte an der Universität München, ist ganz plötzlich und unerwartet gestorben.

Mus aller Welt

Verbaudstag der Arbeitsinvaliden.

In München fand der 3. Derbandstag des Ientralderbandes der Arbeitsinvaliden und Witwen Deutschlands statt. Ministerialrat Dr. G e i g e r vom bayerischen Staatsministerium für soziale Fürsorge begrüßte gleichzeitig als Ver­treter des Reichsarbettsministeriums die erschlc- neuen Vertreter des Verbandes und gab seiner Freude Ausdruck, daß die Organisation der Arbeitsinvaliden im guten Einvernehmen mit den zuständigen Behörden arbeite. Viele Wünsche der Organisation seien erfüllt worden, und die Mitarbeit der Sozialrentner in der sozialen Für­sorge habe das gegenseitige Vertrauen gehoben. Eine C n t s ch l i e h u n g wurde angenommen, in der die Regierungen um durchgreifende Maßnah­men zur Behebung der Rot in den Kreisen der Arbeitsinvaliden und deren Hinterbliebenen er­sucht werden. Die Leistungen aus der sozialen Versicherung seien in vielen Fällen nicht aus­reichend und zum Teil so gering, daß nicht ein­mal von einer bescheidenen Lebenshaltung ge­sprochen werden könne. Die soziale Fürsorge sei kein Ersah für die mangelhafte Leistungsfähigkeit der Versicherung. Die Fürsorge müsse des Armenunterstühungscharakters entkleidet werden und eine wirklich soziale Einrichtung sein.

Aus der Provinzialhauptstadt.

I* 1 Gießen, den 10. September 1926.

Dem Herbst entgegen...

Durch Ströme von Regen war der Sommer zunächst gegangen, Woche um Woche. Frau Sonne hatte das Beste gewollt, aber sie war immer und immer von dicken Wolkenwänden über­deckt worden, so daß sie eigentlich nicht recht zum Regiment kommen konnte. Dann kam der August und löste das Schuldkonto seiner Vor­gänger zu einem guten Teil ein, und nun bringt uns der September denAltweibersommer".

Mit seiner frischeren Lust ist der September für Fuhwanderer sogar einer der trefflichsten Monate. Wenn die Rebelschwaden verzogen sind, der Morgen kühl und hell einseht und der Weg uns dann hinausführt vorbei an Gärten, die noch in reicher Dlumenpracht stehen, wenn am Faun noch die bunte Winde nickt, und die letzten Rosen träumerisch über die Sternenköpfe der Geranien und Astern schauen, dann jubelt die Ratur in den feurigen Farbentönen so lebens­bejahend, daß wir wohl den Gesang aus Vogel­kehlen im Moment nicht vermissen, denn es ist ein Singen und Klingen in eigener Brust voll Dank für die Schönheit, die uns die Ratur offen­bart.

Führt der Weg am letzten HauS vorbei, am letzten Garten, dem Walde zu, dann schicken die Elfen ihre Grüßen fein gesponnene weiße Fäden, die Fetzen der Schleier, die sie beim Morgen» tanz. als noch der Rebel auf Wiesen und Feldern lag, verloren haben. Lustig flattern sie am Hut­rand mit, oder hängen sich an den Rockärmel... Da leuchtet es rotgolden hinter den Kiefernstäm­men und huscht von Baum zu Baum. Sind es die Elfen, klang's nicht wie das Knacken eines Astes, wenn ein Fuß daraus tritt. .. Rotgoldenes ^.aar es weht noch im Geäst oben am Baum.. ®in Eichhörnchen ist's, das vielleicht nur eben einmal nachgesehen hat, wie es mit feiner Ernte steht, und wann es wird einheimsen können...

So gehen die Wunder am Wege weiter: Roch murmeln die Bächlein, noch erzählt Baum und Strauch sein Svmmermärlein. Drum nicht gesagt: Es geht bergab, es ist September" sondern: September! hei, da wollen foir noch einmal froh sein. Herbst und Winter kommen noch früh genug." M. Gr.

Bornotizen.

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Am kommenden Dienstag gelangt als letzte Vorstellung im Sommerabonne­ment der neue Schwank von Schwartz und Ma­thernDas goldene Kalb" zur Aufführung. Das wirklich lustige Stück hat bereits am Reuen Theater in Frankfurt und verschiedenen Svmmer- bühnen einen durchschlagenen Heiterkeitserfolg erzielt und dürfte daher einen angemessenen Ab­schluß unserer, hauptsächlich der heiteren Muse gewidmeten, Sommerspielzeit bilden.

Wettervoraussage.

Vorwiegend heiter, nachts kühl, tagsüber an­steigende Temperaturen, trocken, morgens stellen­weise dunstig.

Gestrige Tagestemperaturen: Maximum 21,8 Grad Celsius, Minimum 9,2 Grad Celsius. Heutige Morgentemperatur 14,5 Grad Celsius.

* Die amtliche Großhandelsindex­ziffer. Die auf den Stichtag des 8. September be­rechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamts ist gegenüber dem 1. September um 0,4 v. H. auf 127,0 gestiegen. Von den Hauptgrup­pen "hat die Indexziffer der Agrarerzeugnisse um 0,6 o. H. auf 128,1 ungezogen, während die Index­ziffer der Inoustriestoffe mit 125,0 fast unverändert blieb.

Mutterehrung durch Blumen. Die Liebe zur Mutter ist der den Lebewesen eigene natürliche Anlehnungstrieb, veredelt durch Lebenshaltung und Erziehung. Die Mutter ist der Mittelpunkt des häuslichen Lebens. Mutters Geburtstag ist ein Fest- und Feiertag im Fa­milienkreise, und wo Feste gefeiert werden, sind Blumengrüße und Blumengaben besonders ge­eignet. Stimmung und Freude zu erwecken. Bietet doch jede Jahreszeit Pflanzen und Blumen in Fülle, um je nach Wollen und Können ein äußeres Zeichen der Liebe und Dankbarkeit zu bieten, das immer willkommen ist und jede wei­tere Gabe sinniger und würdiger zu machen ge­eignet ist. Blumengrüße sendet der in der Ferne weilende Sohn der Mutter in der Heimat, Blu­men bringen ihr die Kinder und Enkel ins Haus, ilnö der Heimgegangenen Mutter legt das dank­bare Kind Blumen auf das Grab an ihrem Ge- burts- und an ihrem Todestage.

** Ein hessischer Kindergottes­dienst-Verband wurde im Dezember v. I. in Offenbach gegründet. Der Verband hält nun seine erste Landesversammlung am 11. und 12. b. 3)1. in Mainz ab. Prälat D. Dr. Diehl (Darmstadt) und der Superintendent für Rheinhessen, Ober­kirchenrat Zentgraf, werden an der Tagung teilnehmen. Auf der Tagesordnung stehen Vorträge bedeutsamer Art.

** Der Konsum verein Gießen ver­anstaltet in der Woche vom 11. bis 19. September ebenfalls eine Werbewoche. Wie er uns mitteilt, wird er seine Schaufenster mit Eigenfabrikaten der Großeinkaufsgesellschaft deutscher Konsum­vereine unter Mitverwendung von Blumen aus- statten, damit gleichzeitig auch den Bestrebungen der Gartenbau-Ausstellung Rechnung tragend. Weiter will der Verein im Saalbau Sauer eine Warenausstellung Herrichten, in der ebenfalls Produkte der Großeinkaufsgesellschaft, die aus Eigenbetrieben stammen, gezeigt werden sollen. Endlich sollen an drei Tagen der Werbewoche Filmvorträge im LichtspielhausEinhorn" statt- finden, wo Bilder aus den Betrieben der Kon­sumvereine gezeigt werden. Räheres in der gestri­gen Anzeige.

Die Ruder-Regatta auf der Lahn wird morgen, Samstag, nachmittag mit den Vor­rennen beginnen. Am Sonntagnachmittag folgen die Hauptrennen. Es kommen 14 Rennen zum Austrag. Man beachte die heutige Anzeige.

Ein Waldbrand in der sechsten Schneise unseres Stadtwaldes wurde gestern abend 8.31 Uhr durch Feuermelder und telephonischen Zuruf der Feuerwache gemeldet. Die Wehr rückte sofort aus, beseitigte die Gefahr und traf um 9.28 Alljr wieder auf der Wache ein. Es handelte sich nur um eine geringfügige Sache, die glücklicherweise noch rechtzeitig bemerkt worden war und durch das rasche Erscheinen der Wehr bekämpft werden konnte.

** E i n Unglücksfall ereignete sich nm Dienstagvormittag im hiesigen Braunsteinberg­werk. Dort stürzte der Steiger Ludwig Schmidt bei Aufräumungsarbeiten etwa vier Meter hoch ab, wobei er leichte Verletzungen am Hinterkopf und eine Fußoerstauchung erlitt. Der Mann wurde in die Chirurgische Klinik verbracht. Sein Befinden ist den Verhältnissen entsprechend gut.

Wirtschaft.

* Die Auslandanleihe des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Wie der DHD. erfährt, ist der in Holland aufgelegte Teil­betrag der zweiten Tranche der Auslandanleihc des Deutschen Sparkassen- und Girooerbandes ebenso wie der in Neuyork begebene Betrag vielfach über- zeichnet worden.

Börsen kn rle.

Datum:

56/o Deutsche RctchSanlcibr . 4% Deutsche NeichSanleche . BV«o/o Deutsche Reichsanleihe E£/n Deutsche RctchSanlethe Deutsche Svarprannenanleihe <% Preußische KoniolS . . . 4% Hessen 3/i0/, Hessen.......

3% Hessen ......

Deutsche Wend. Dollar-Ant. dto. Doll.-Schatz-Anlrti lug.*) 4e/o Zoll türken 5°/o Toldmetikaner . .

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz, and Privat-Bank. Darmst. und Nationalbank . Deutsche Bank Deutsche BereinSbauk .... Disconio Commandit . . Mctallbank..........

Mitteldeutsche Kreditbank . . Oesterreichische Kreditanstalt. Weltbank ........

Bochumer Guß . ..... Buderus ......

Caro

Delltsch-Luxemburg Äclsenkircheuer Bcrgtverke. . Harpencr Bergbau Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln .... Laurahüttc .....

Oberbedars ,

Phönix Bergbau Rheinslabl . , Rickeck Montan TelluS Bergbau Bereinigte Stahlwerke A,-<I. Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . . . , Chcraniische Werke Albtu . . Zementwerk Heidelberg . , . Philipp Holzmann ......

Anglo-Cont.-Guano.....

Chemische Mayer Alapin . . 9- G. starbenindusiric, A.-G- Goldschmidt Holzverkohlung . ......

Rütgcrswerkc Scheideanstalt.........

Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann . Mainkraftwerke .....

Schuckeri . . , Siemens & Halske ..... Adlerwerke Kieper ...... Daimler Motoren. ..... Heyligcnstaedr....... .

Mcguin ......... Motorenwerke Mannheim .

Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Mctallgesellichast Frankfurt. Pet. Union A.-G. ...

Schuhsabrik Her, ... Sichel...... .......

Zcllstoss Waldhos Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik VBaobäukl . . .

Berliner Börse.

Berlin, 10. Sept. Die Geschäftstätig­keit war heute infolge des geringen Börfenbefuches ungewöhnlich klein. Die Kursbildung zeigte daher keine erheblichen Abweichungen von dem Vor­tagsniveau. Die Tendenz war trotz der unbe­deutenden Umsätze im ganzen wider st ands- fähig. Einige führende Papiere, wie Berliner Handelsanteile, konnten zunächst überhaupt nicht zur Notiz gelangen, da keine Umsätze erreicht wurden. Schultheiß, die schon gestern sehr fest lagen, zogen dagegen um weitere 3,25 Prozent an, Ostwerke um 2,75 Prozent, Textilwerte Hammersen um 3 Pro­zent, von Montanaktien Harpener um 2,25 Prozent. Nach Festsetzung der ersten Kurse gingen diese Ge­winne jedoch teilweise wieder verloren. Im Gegen­satz zu der Geschäftsruhe in den führenden Papieren setzten heute am Markte der heimischen Staatsanleihen, vornehmlich der Reichs- a n l e i h e, eine lebhafte Bewegung ein, die das Interesse der Spekulation auf dieses Gebiet lenkte. Die Kriegsanleihen zogen bei regen Umsätzen auf über 0,512 an. Auch die anderen Reichsanleihen befestigten sich erheblich. Man brachte diese Bewe­gung der deutschen Staatsanleihen mit der beabsich­tigten Aufnahme einer neuen Reichsmark- anleihe des Deutschen Reiches in Zu­sammenhang. Zu der widerstandsfähigen Grund­tendenz der Gesamtbörse trug die weitere An, spann ung des kurzfristigen Börsen­geldmarktes bei. Tagesgeld wurde mit 4,75 bis 6,50 Prozent stark angeboten. Infolge Deckungen rechnet man in Börsenkreisen mit der Möglichkeit einer Ermäßigung der Privatdiskontsätze. Monats­geld zeigte dagegen mit 5,5 bis 7 Prozent keine Ver­änderungen. Am Valutenmarkt vollzog sich das Geschäft ebenfalls ruhig.

ankfurtcr Börse.

Frankfurt, 10. Sept. Tendenz: Unein­heitlich. Die Börse zeigte heute eine wei­tere Einengung, der Kursstand war aber zunächst behauptet, teilweise leicht befestigt. Es fehlte jedoch auch nicht an Abschwächungen, die ober nur Bruchteile von Prozenten betrugen. 3m allgemeinen bot die Börse anfangs das gleiche Bild wie am Vortage. Die 41ms atztätigkeit an den Aktienmärkten war nur unbe­deutend, so daß für eine Reihe namhaften

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Berlin

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116

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28

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144

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3

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3

180

178,25

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74.8

72.75

88

89

89,5

Werte «in Kurs zunächst nicht festgesetzt werden konnte. Dagegen erfuhren die stark vernachlässigt gewesenen Gebiete des deutsches Anleihemarktes eine Belebung, besonders für Kriegsanleihe machte sich stärkeres Interesse bemerkbar, woraus der Kurs, der mit 0,500 einsehte, auf 0,512 t an­ziehen konnte. Auch Preußen-Konsols zogen von 0,430 auf 0,460 an. Am Montanmarkt lagen Bochumer, Buderus und Gelsenkirchen mäßig niedriger, Phönix und Rheinstahl konnten etwas anziehen. I. G. ° Farbenaktien neigten zum Rachaeben und schwächten sich um 0,5 Proz. ab. Scheideanstalt waren dagegen 2,75 Proz. höher. Am Elektrvmarkt befestigten sich Bergmann um ca. 2 Proz., auch Licht und Kraft waren gebessert, aber Siemens minus 1,5 Proz. AEG. bröckelten leicht ab. Der Dankenmarkt zeigte unregelmäßige Haltung. Darmstädter minus 0,75 Proz., Deutsche minus 0,5 Proz., aber Com­merz plus 0,75 und Metallbank plus 0,25 Proz. Von Schiffahrtsaktien gingen Rordd. Lloyd 1,25 Proz. höher, Hapag unverändert. Autoaktien bewahrten feste Haltung. Bau­stoff-Aktien gehalten, desgleichen Oel- atticn. Von Maschinen-Aktien zogen Frankfurter 2,25 Proz. an. Zuckeraktien be­festigt. Ausländische Renten lagen ruhig, für Türken zeigte sich etwas Rachfrage bei feste, ren Kursen. Der Freiverkehr blieb ohne Geschäft. Der weitere Börsenverlauf litt unter dem stagnierenden Geschäft, so daß es zu leich­ten Kursabbröckelungen kam. Das Gesamtbild der Börse erfuhr jedoch keine Aenderung. Der Geldmarkt zeigt sich auch weiterhin flüssig. Kurzfristige Mittel sind leicht erhältlich. Tages­geld 4,5 Proz., Monatsgeld 5,5 bis 7,5 Proz. Industrie-Akzepte 5,5 Proz., Privatdiskonten 4; Prozent. Am Devisenmarkt lagen die west­lichen Frankenvaluten kaum verändert. Paris stellte sich auf 169 gegen London, Brüssel auf 177. Mailand unverändert.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M. Telegraphische Auszahlun g.

Banknoten.

7 Septbr.

8. Septbr.

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

(»eld

Stier

ök(b

Stier

Amst.-rtton

168,17

168,59

168.16

168.58

Buen.-AireS

1.690

1,703

1,701

11,45

1,705

Brfl.-Antw.

11,51

11,55

92,13

11,49

Thristtania.

91,89

91,90

92,14

Kopenhagen

111,41

111,69

111,36

111,74

Stockholm . Helllngforü.

112,11

112,39

112,H'.

112,45

10,55

10,59

10,55

10,59

Atollen. .

15,02

15,06

15,00

15,04

London. .

20,362

20.412

20,364

20.414

Weutiort . .

4.194

4,204

4,194

4.202

Paris....

12,06

12,10

12,00

12,04

Schweiz . .

80,99

M. 19

81,025

81,225

Spanien . .

6.3,85

1'4,01

63.97

63,13

yapan . . .

2,028

2,032

2,025

2,029

>Hio de Jan. Wien in D--

0.637

0,639

0,6.34

0.644

Oesi. abgcst.

59,21

59,35

59,20

69,34

Prag ....

12,417

12,457

12.42

12,46

Belgrad . .

7,413

7,433

7,418

7,438

Budapest. .

0,877

5,897

5,872

6,892

Bulgarien .

o,05

3,06

3,042

3,052

Lissabon

21,405

21,455

21,425

-1,475

Danzig. . .

81,34

81,64

81,35

61,45

Konstantin.

2,23

.',24

2,212

2,222

Alben.

4,79

4,81

4,79

4.81

Canada. .

1,198

1.208

'.197

4.207

UruguaN .

1 20

4.21

4.20

4.21

Berlin, 9 Septbr.

Geld

Brie»

Amerikanische Note» .....

Belgische Noten .......

Dänische Noten .......

Englische Noten........

Französssche Noten......

Holländische Noren ......

Italienische Nolln......

Norwegische Noten......

Deutsch-Ocsterr., ä 100 Kronen Rumänische Noten ...... Schwedische Noten......

Schweizer Noten......

Spanische Noten ....... Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten . ...

4,175

11,50 111,09

20,825

12.22 167,75

15,28 91,62 59.1.3

2,065

111,77

80,87

63,62

12,378

5,8.37

4,195 11,56

111,65

20,42.5

12,28

168.59

15,36 92,08

69.43

2,105 112,33

81,27

63.94 12,438

5.877

Frankfurter ('Zelrecdebörse.

Frankfurt a. M., 10. Sept. Es wurden no­tiert: Weizen, Wetterauer, 27,75 Mark: Roggen, inländischer, 21,50; Sommergerste für Brauzwecke 23 bis 26; Hafer, inländischer, 17,50; Mats, gelb, 18,50; Weizenmehl, inländisches (Spezial 0), 40,75 bis 41,50; Roggemehl 31,50 bis 32,50; Weizenkleie 9; Roggenkleie 10,50 Mark. Tendenz: ruhig.

Kirchliche Nachrichten.

Gottesdienst der tsr. Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 11. Sept. 1926. Vorabend 6 20, morgens 8.00 Ahr Predigt, nachmittags 4.00, Sabbatausgang 7.35. Wochengottesdienst: morgens 5.15, abends 6,00.

Isr. ReliglonSgemeinde. GotteSd. i. d. Synagoge (Südanlage). Samstag, den 11. September 1926. Vorabend 6.30, morgens 8.30, abends 6.55 u. 7.35.

Äeschäftlithcs.

Das weih doch jedes Kind" ist die Antwort, die häufig auf eine vermeintlichtörichte" Frage gegeben wird. Man bedenkt eben nicht, daß es viele Dinge gibt, die selbst manchem Erwachsenen unbekannt geblieben sind. So trifft man z. B. auch noch Hausfrauen an, die nicht wissen, daß sie vieler Sorgen enthoben sind, wenn sie Maggi's Würze vorrätig halten.

ZMWMsWMNg. 17/26

Freitag, den 5. Rovember 1926, vor­mittags 11 Ähr, wird durch das hiesige Amtsgericht, Zimmer 203, II. Obergeschoß, das Im Grundbuchs von Gießen den Karl Geßner Eheleuten in Gießen zu je V, zu­geschriebene Grundstück

Flur 7 Ro. 139"/«, = 694 qm Grabgarten, geschätzt auf 1388 Mark, versteigert, jedoch nur die der Ehefrau Marie Geßner geb. Theiß davon zustehende ideelle Hälfte im Schätzungswerte von 694 Mark.

Die amtsgerichtliche Verfügung' ist an der Ortstafel, Bergstraße 20, zur Einsicht angehestet. 7284c

Gießen, den 7. September 1926.

I. A. des Hess. Amtsgerichts Gießen: Leo. Ortsgerichtsvorsteher.

ZMWMWkkW.

Am 18. September, vormittags 9 Llhr, werden in Rodheim, Gastwirt­schaft Bechtold versteigert die Grund­stücke Gemarkung Rodheim Ktbl. 21, Parz. 44, 42 und 43, 2,82 Ar, 2,85 Ar und 0,73 Ar groß, Haus Rr. 4, Mühlecke in Rodheim, mit Hausgarten. Eigentümer Heinrich Reutzel in Rodheim.

Gladenbach, den 4. September 1926.

Das Amtsgericht. [7301D

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und du wirst sehen, da| idi bin als dein seitheriges Wasdi- mittel, seien es Seifenflocken oder

Du kannst in handwarmer Lösung deine feine Wäsche mit mir auswaschen oder deine große Wäsche mit mir kochen. In jedem Falle nehme ich jeden Fleck, wasche und bleiche schneeweiß, dabei bin ich im Gegensatz zu selbsttätigen pulvrigen Waschmilleln ohne jede Schärfe und mild wie mildeste Seife.

Kaufe mich und du wirst glücklich mit mir sein, ich koste nur 45 Pfg.

Perflor, die einzige selbsttätige Seifenflocke und das einzige milde < selbsttätige Waschmittel