Ausgabe 
9.9.1926
 
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Zur Bedienung

von Schreibmaschinen und Registratur wird gewissenhafte und gewandte Hilfskraft von hiesiger Fabrik gesucht.

Schriftliche Angebote unter 06169 an den Gießener Anzeiger erbeten.

Dlurnenkorso zuwenden. An dieser Veran­staltung werden sich die vier Gießener Radfahvev- vereine, der Oberhessische Automobib-Elub. der Reit- und Fcchrklub Dieben, der Retterverem Grohen-Duseck und der hiesige Geflügelzüchter- Verein mit blumengeschmückten Fahrzeugen, selt- wagen, geschmückten Pferden, malerischen Gruf> ven, Herolden usw. beteiligen. Der llnwufl wrrd am Nachmittag gegen 2 Uhr vom OswawSgarten aus abmarschieren und durch dre Hauptstraßen der Stadt zur Vvlkshalle geleitet

Der ebenfalls vom Verkehrsverem veran­staltete 6chauf en st erwettbe werb wahrend der ganzen IDerbewoche durfte Ee^alls vtel Anziehungskraft ausüben. Dre Gießener Ge­schäftsinhaber sind bereits erfrlg mtt den Vor­bereitungen zur Ausschmückung der Schaufenster beschäftigt, die teilweise schon am Sarnstag ihr festliches Kleid zeigen werden. Das Pichftkum oll hierbei entscheiden, welche sleben Firmen in Gießen am schönsten ausgestellt haben WSH- rend für die Prämiieruna der Schaufenster Dr- plome vorgesehen sind, stehen für bog an kt Ab­stimmung sich beteiligende Publrkum über 40 Preise zur Verfügung, die bei der Firma Kaeß Nachfolger (3nh. Wilh. Horn), Kreuzplatz, aus­gestellt sind. Heber die Art der Abstimmung wird im Anzeigenteil der morgigen Freitag­nummer Näheres mitgeteilt werden.

An zwei Stellen der Stadt werden in der nächsten Woche außerdem öffentliche Konzerte stattfinden, und zwar am nächsten Dienstag nachmittags von 5 bis 6 Hhr auf dem Lindenplah, sowie am Freitag den 17., nachmittags von 5 bis 6 Uhr in der Plock st raße, Ecke Iohannesstraße. Die Konzerte werden von der Kapelle Topp

ausgeführt.

In diesem Zusammenhang sei auch noch ein­mal auf die Ausstellungsverlosung hin- gewiesen, die von der Leitung der Gartenbau- und Elektrizitäts-Ausstellung mit wertvollen Ge­winnen (u. a. elektrische Staubsauger, Freifluge nach Kassel oder Frankfurt a.M., Rundfunk­apparate, elektrische Lampen, Bügeleisen, Fon­apparate, Topfblumen usw.) ausgestattet ist. Es werden sog. Lvsbriefe verkauft, bei deren Oeffnung man sofort erkennen kann, ob man unter den Gewinnern sich befindet und welchen Gewinn man erhalten hat.

Feiern im Abendschein.

Nicht nur junge Menschen haben Feste und brauchen dazu Glanz, Duft und Freude auch die allen Leute haben ihre Feiertage, mag auch ihre Freude stiller sein und der Erinnerungen mehr als der Hoffnungen, und mag auch das Leuchten, das über dem Feste liegt, schon über vielen Jahren ge­standen haben. Wenn unsere Eltern viele lange Lebensjahre miteinander gewandert sind, so viele, daß wir noch gar nicht wissen können, wie lange sie waren, weil wir sie ja nicht alle kennen, dann tun wir zu ihrem festlichen Erinnern unsere Liebe, um den Tag schön und weihevoll zu gestalten. Und unsere Liebe sinnt und sinnt, Freude zu erwecken und zu schaffen. Zu gering erscheint uns vielfach, was wir zu tun vermögen. Zudem haben wir oft nicht viele Möglichkeiten des Schenkens! Denn was soll man alten Leuten an Geschenken bringen, wenn sie von dem, was sie schon besitzen, am liebsten mehr und mehr herschenken, teils, um die etwas dürftig ausgebauten Nester der Jungen in diesen Zeiten zu oeroollständigen, teils, weil sie selbst jetzt so manches beinahe als Last empfinden, was man in jüngeren Jahren als sehr wünschenswert betrachtet. Sie wollen oft ihren Haushalt gernabbauen", ver­kleinern je mehr Raum, desto mehr Stille und Einsamkeit in deyi alten Hause, aus dem die Kinder fortgezogen sind. Und kommt auch ab und zu das eine oder andere wieder, um sich's im alten Nest so unendlich wohl fein zu lassen, nun, so rückt man

noch ein bißchen mehr zusammen, und es ist immer nocy Platz. Denn nicht Gröhe und Kraft braucht's, sondern Innigkeit. Warum also dann zu ihrem Feste Dinge herbeischleppen, die, wenn auch noch so schön und gut, doch nicht wahre, warme Freude bereiten, weil sie vielleicht gar nicht gewünscht wer­den und darum nicht glücklich gewählt sind? Eines nur können wir bringen und schenken, das sowohl für unsere Liebe und unseren guten Willen, das beste zu tun, wie auch zu der alten Eltern Feiern im Abendschein des Lebens taugt; wir können ihr Heim mit Blumen ausschmücken und füllen, und brauchen kein Wort dazu zu sagen. Denn Blumen sprechen allein, wenn sie von Liebe erzählen sollen, und sie machen ihre Sache gut!

Gießener Wochenmarktprcise.

ES kostete auf dem heutigen Wochenmarlt das Pfund- Butter 190 bis 200 Pfennig. Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 100. Wirsing 8 bis 10, Weißkraut 6 bis 10, Rotkraut 15 bis 20, gelbe Rüben 10 bis 15. rote Rüben 10 bis 15. Spinat 25 bis 30, Römischkohl 10, Bohnen (grüne) 15 bis 20, Bohnen (gelbe) 20. Hnterkohlrabi 6, Tomaten 20 bis 30, Zwiebeln 12 bis 20. Meer­rettich 80, Kartoffeln 4 bis 5, Falläpfel 7 bis 12, Frühäpfel 15 bis 35, Birnen 10 bis 30, Zwetschen 20 bis 25. Mirabellen 30, Preiselbeeren 50 bis 60, Hollunderbeeren 20, junge Hahnen 90 bis 110, Suppenhühner 100 bis 120; pro Stück: Eier 14 bis 15, Blumenkohl 10 bis 100, Salat 5 bis 10, Salatgurken 10 bis 30, Cinmachgurken 2 bis 5, Endivien 15 bis 25. Oberkohlrabi 5 bis 10. Rettich 10 bis 20, Sellerie 20 bis 40; daS Bund: Radieschen 10 bis 12 Pfennig.

Bornotizen.

Tageskalender für Donnerstag. Liebigshöhe: 8.15 Uhr, 5. Sonderkonzert der Reichswehrkapelle. Gießener Radfahrerverein 1885 : 9 Uhr, Bereinslokal, Besprechung. Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Seine Söhne". Asto- ria-Lichtspiele:Der schüchterne Don Juan".

** Offenhaltung der Laden­geschäft e an den beiden nächsten Sonntagen. Vom Polizeiamt wird mitgeteilt: AuS Anlaß der in den Tagen vom 11 .bis 19. September hier stattfindenden Gartenbau- und Elektrizitätsausstellung sind am Sonntag, den 12. und 19. September, alle Geschäfte in der Zeit von 11 Uhr vormittags bis 3 Uhr nach­mittags, die Lebens-. Genuhmittel- und Zigarren­geschäfte von 11 Uhr vormittags bis 6 Ahr nachmittags geöffnet.

Die Dienststunden des Polizei­amts für den Publikumsverkehr sind ab 15. September auf die Zeit von 8 Uhr vorm. bis 12Vs Uhr mittags und von 1/a3 bis 6 älhr nachmittags, Samstags von 8 bis 121/? Hhr mittag« festgesetzt worden. Für Samstagnach­mittags ist in der Zeit von 4x/» bis 5l/2 Hhr ein Eildienst eingeführt, bei dem aber nur Anträge, die unaufschiebbar sind, erledigt werden können.

** InS Manöver, linier Bataillon wird in der Nacht von Freitag auf Samstag unsere! Stabt verlassen, um sich in das Manövergelände der 5. Division in der Gegend von Mergentheim zu begeben. Die Infanteriekompagnien werden Freitag abend 9 Uhr aus den Kasernen abmarschieren, während die Maschinengewehr­kompagnie schon früher verladen wird. Sämt­liche Infanteriekompagnien sollen um 10 Uhr am Bahnhof zum Verladen bereitstehen. Der Zug wird um 12,30 Uhr nachts von hier über Als­feld nach FuldaWürzburg abfahren.

** Eine Umpflasterung der West- an läge zwischen Bahnhofstraße und Frankfurter Straße ist seit heute früh im Gange. Die Straße ist vom Polizeiamt bis auf weiteres für jeglichen Fährverkehr gesperrt worden. Die Fahrbahn,

deren Zustand bekanntlich sehr viel zu wünschen übrig ließ, soll mit Kleinpflaster neu hergerichtet werden und einen Unterbau aus Betonplatten er­halten. Den Bewnunterbau liefert und verlegt die Betonbaugesellschast, die Kleinpflasterarbeiten wer- den von dem Pflastermeister Mohr in Annerod ausaeführt. Der Bürgersteig wird keine Neudeckung erfahren, sondern nur eine Ausbesserung der Scha­den, die durch die jüngsten Kabellegungsarbetten entstanden sind. Die Arbeiten dürften bis Anfang Oktober beendet sein.

Zum Stadttheaterabonnement für die Spielzeit 1926/27 wird in unserem heutigen Anzeigenteil eingeladen. Anmeldungen sind bis spätestens zum 20. d. W. schriftlich an die Stadtverwaltung zu richten. In den Anmeldungen ist der gewünschte oder gehabte Abonnementstag anzugeben. Näheres in der Anzeige.

** Eine Sicherheitskommisslvn der Reichsbahn, bereu Wirken wir in un­serer gestrigen Melbung aus Berlin ankünbigten, weilte bereits gestern nachmittag im hiesigen Bahnhof, um hier die an gekündigt en Feststellun­gen über die Sicherheit bes Bahnbetriebs zu machen. Heute bereist bie Kommission ben Bezirk in der Richtung Debra.

Dom 10 in ter ft ein. Aus Fried­berg wird uns geschrieben: Wie vor kurzem auch derGießener Anz." durch eine kurze Mit­teilung berichten konnte, geht der Römerturm auf dem Gaulskopf nahe dem Forsthaus Winter­stein seiner Vollendung entgegen, so daß in nächster Zeit bie Einweihung erfolgen kann (wie wir hören, am 18. September). Voreilige C&e- richterstattung hat in verschiebenen Blättern (nicht imGießener Anzeiger". D.Red.) durch größere Aufsätze dieser Feierlichkeit schon bor­ge g r i f f e n. Die am Bau beteiligten Kreise bedauern dies deshalb besonders, weil die über den Turm und seine Baugeschichte mitgeteilten Notizen nicht in allem auf sachlicher Orientierung beruhen.

Zur Warnung! Das Frankfurter Amts­gericht hat gestern einen jungen Handwerker, der böswilligerweise einen öffentlichen Feuermelder in Tätigkeit gesetzt hatte, wegen Sachbeschädigung und groben Unfugs zu einer Gefängnisstrafe von einem Monat und zu den Kosten des Verfah­rens verurteilt. Das ist recht. Gießener Unfugluftige dieser Art mögen sich das hmter die Ohren schreiben!

Vom Srieftaubenjport.

Die diesjährigeReisesaison" der Brieftauben ist abgeschlossen. Zu Anfang war bas Wetter für die Tauben äußerst ungünstig gewesen. Viele, nicht gerade die schlechtesten, ja mitunter Tiere, die bei den großen Flügen 5600 Kilometer mit an der Spitze reiften, sind bie Opfer ber unwirt­lichen Witterung geworden. Vom Sturm ver­schlagen, sind sie irgendwo gelandet oder dem Raubvogel verfallen. Gerade die Teilnehmer der Flüge Ansbach-RegenSburg-Passau hatten mit Sturm und Regenschauern zu kämpfen. Trotz aller Verluste es sind nach eingezogenen Erkundi­gungen bis zu 50 Proz. zu verzeichnen wurde das gesteckte Endziel St. Pölten, eine kleine Vor­stadt Wiens, 566 Kilometer Luftlinie mit 41 Tauben, die Wind und Wetter getrotzt hatten, be­schickt. Bei den vorangegangenen Flügen wurden folgende Flugzeiten erzielt. Regensburg. 330 Kilo­meter Luftlinie. Auflaß 11,30 vorm., Eintreffen der ersten Tauben 5,49 nachm.; Passau, 410 Kilo­meter. knapp 7 Stunden, St. Pölten, 566 Kilo­meter. bei diesem Flug erreichten die Tauben ihre Heimat in 8 Stunden, das bedeutet eine Durchschnittsfluggeschwindigkeit von 1078 Meter in ber Minute. Das Resultat dieses Fluges war vorzüglich, von 41 Tauben waren 38 am ersten Tag zurück. Nun können die Tiere, diedurch­gehalten" haben, auf ihrenerflogenen Lor­beeren" ausruhen, um im nächsten Frühjahr von

neuem in die Reihen ber Mugkonkurventen ein­gesetzt zu werden. H-Sch.

Gerichtssjaai.

Für dreißig Mark neun Monat« Gefänguis.

WSN. Frankfurt a.M., 8. Sept. Dor dem Ginzelrichier verteidigte sich der Arbeiter Wilhelm Claus gegen eine Anllage des schweren Diebstahls. Der Angeklagte ver­kaufte am Samstag vor Pfingsten an einen Alt- Händler eine in Stücke geschnittene Zinkbade- wanne. Diese war in ber Nacht zuvor aus einem Garten in der Ginnheimer Landstraße, wo ich eine Kriegsbeschädigtenkolonie befindet, ge- tohlen worden. DaS Gericht verurteilte den An- jeflagten, der frech leugnete, nach dem Ergebnis i>er Beweisaufnahme wegen schweren Diebstahls zu neun Monaten Gefängnis und ging damit drei Monate über den Antrag des Staats­anwalts hinaus. Die Wanne hatte einen Wert von dreißig Mark.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

$. C. in T. In gewissen Fällen kann unter be­stimmten Voraussetzungen Steuerermäßigung ge­währt werden. Auskunft erhalten Sie bei dem Finanzamt in Gießen.

£. Invalidenrente. Die Rente dürfte sich wahr­scheinlich auf 18 bis 20 Mark monatlich belaufen. Eine bestimmte Angabe kann von hier aus nicht ge­macht werden, da aus Ihrer Mitteiluna nicht er­sichtlich ist, wieviel Marken Sie in der Inflations­zeit bzw. vor und nach der Inflation geklebt haben. Wir raten Ihnen, sich an das Kreisamt Gießen (Der- sicherungsamt) zu wenden. Dort erhalten Sie die erbetene genaue Auskunft.

3. 5 t., Gießen. Wir raten Ihnen, den Fall beim Mieteinigungsamt zur Sprache zu bringen. Dort werden Sie die erbetenen Ratschläge erhalten können.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Genders.

(Aus derRadio-Umschau".)

Freitag, 10. September.

10,30 bis 12 ü5r: Uebertragung von Kassel. Mittagskonzert der Kapelle Willy Apitz. 3,30 bis 4: Die Stunde der Jugend. 4,30 bis 5,45: Hausfrauen-Nachmittag. Programm u. a.:Die Stuttgarter Mütterschule". Vorttag von Lenka v. Koerber. 5.45 bis 6,05: Die Lesestunde. 7 bis 7,30:Johann Gottlieb Fichte". 2.:Fichtes popu­läre Grundschrift: Die Bestimmung des Men­schen". Vortrag von Pfarrer Clemens Daesler. 8 Uhr: Uebertragung von Berlin:Iphigenie auf Tauris". Oper in vier Akten. Musik von Ehr. W. Gluck.________________________________

Sprechstunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags. 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschloffen.

Für unverlangt elngefaabk Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewahr übernommen.

Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.

VeiKorpulenzoderDeranlagung raten wir allen Lesern, die korpulent oder zum Starkwerden veranlagt sind, 30 Gramm Totuba- Kerne zu raufen, die bet völliger Unschädlichkeit fettzerfehend und anfatzverbtndernd wirken. Die echten Toluba-Kerne erhalten Sie mit (i'u achten, genauen Angaben über Gebrauch und Zusammen- setzung, in den Apotheken. 82»!

Mttheater Gietzen

Abonnements-Linla-ung.

In der Spielzeit 1926/27, die vom 5. Oktober 1926 bis Ende April 1927 dauert, werden an den Tagen Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag je 28 Abonnementsvorstellungen statt- finden; die Vorstellungen beginnen an den Werktagen um 7i Uhr, am Sonntag um 7 Uhr.

Die Abonnementskarten find gegenüber den Tageskarten wesentlich billiger; bei Nichtbenutzung der Abonnementskarten können, wie bisher, für Schauspiel und Operette Gutscheine gegen Entrichtung einer Gebühr gelöst werden, die für die gesamte Spielzeit, auch für die Sonntagsvorftellungen, Gültig­keit haben.

Der Preis für die 28 Vorstellungen einschließlich der Operettengastspiele sowie einer Opemvorslellung beträgt mit Steuer: 7278B

Proszeniumsloge, Rangloge und 1. Rang-Vorderplatz 110 Rm. 1. Sperr itz, 1. Rang-Mitte und Logen-Rückplatz 86

2. Sperr itz und 1. Rang-Rückplatz 71

3. Sperr itz und 2. Rang-Dorderplatz 47

2. Rang-Mitte 31

2. Rang-Rückplatz 23

Die Ausgabe und Bezahlung der Abonnementskarten erfolgt in sieben Raten.

Anmeldungen zum Abonnement sind bis spätestens 20. Sep­tember 1926 nur schriftlich an die Stadtverwaltung Gießen, Bergstraße, Zimmer Rr. 12, unter Angabe des Abonnements- tages und der AufschriftTheater-Abonnement" zu richten.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme beim Heimgange unserer lieben Entschlafenen, sowie für die zahlreichen Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank.

Im Namen der Angehörigen: Ludwig Becker.

Gießen (Steinstr. 25), 9. September 1926.

06145

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange unseres lieben Vaters sagen wir unsem innigsten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Hermann Dort

Gießen, den 9. September 1926.

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Allen, die aus Anlaß unserer Vermählung unserer liebevoll gedacht haben, herzlichen Dank r

Fabrikdirektor Otto Bergen

l und Frau Else geb. Berdux

X Gießen, den 9. September 1926

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Vermietungen | QllllIllllinililinIIIIHIIIB fflöDi DM- und

SchlWininek evtl, auch leer, zu vermieten. Scbristl. Angeb. unter 06144 an den Gieß. Anz. fliiiiiiiwnnniM

Die letztjährigen Abonnenten haben Anspruch auf Beibehal­tung ihrer Plätze an ihrem Abonnementstage, wenn sie diesen bis zum 17. September 1926 geltend machen.

Gießen, den 9. September 1926.

Der Oberbürgermeister. I. V-: Dr. Rosenberg.

| Mietgesuche j

Ein oder zwei

Zimmer mit Küche ob.Stüdjen- benutzung, unmöb­liert oder möbliert fofott ob 1. Oktober geiuckt. 06150 Aliceltr. 22» 111.

2 Zimmer

für Bureauzwecke in guter Lage

tu mieten gefuM Schriftliche Angeb. unter 06159 an den Gieß. Anz. erbeten.

Bekanntmachung.

In den Wagen der städt. Straßen­bahn wurden in der Zeit vorn 1. April bis 31. August 1926 nachstehende Gegen­stände gesunden: 7261c

10 Schirme, 12 Paar Handschuhe, 2 einzelne Handschuhe, 2 Schlüssel, 8 Stöcke, 1 Buch, 2 Drillen, 3 Zeitschriften, 1 Luft­pumpe, 2 Taschentücher, 5 Geldbörsen. 2 Handtaschen, f Badetuch, 1 Aktentasche, 2 Hüte, 1 E. K. II. Klasse. 2 Strickjacken, 1 Kinderarmband, 1 Markttasche, 1 Kamm, 1 Kinderschürze, Spielzeug und Geldscheine.

Vorbezeichnete Gegenstände können bei der unterzeichneten Verwaltung Zimmer Nr. 3 in Empfang genommen werden.

Gießen, den 7. September 1926.

Elektrizitätswerk, Lieberlandanlage und Straßenbahn der Stadt Gießen.

Stolle.

UM»

30 Pf.